12 Fakten über Erdbeeren

12 Fakten über Erdbeeren

Rosenheim / Landkreis – Es  darf wieder gepflückt und genascht werden! Die Erdbeersaison in Stadt und Landkreis Rosenheim ist da. Die ersten Felder zum Selberpflücken wie beispielsweise auf unserem Foto in Nußdorf haben bereits geöffnet. Die anderen folgen in Kürze. Hier 10 Faken über die leckeren Früchte.

Erdbeerfeld in Nußdorf am Inn. Foto: Ferdinand Staudhammer

Erdbeeren selbst pflücken macht Spaß und ist auch in den meisten Fällen günstiger als die Schalen im Handel zu kaufen. Fotos: Ferdinand Staudhammer


10 Fakten über Erdbeeren
  • 1. Die Erdbeere wird ihren Namen nicht so ganz gerecht. Denn eigentlich ist sie gar keine Beere, sondern gehört zu den Sammelnussfrüchten, bedeutet sie besteht aus vielen winzigen Nüsschen, die zusammen eine Scheinfrucht bilden. Das Fruchtfleisch, das so lecker schmeckt, ist nur der Fruchtboden. So gesehen müssten die Erdbeeren eigentlich Erdnüsse heißen. 
  • 2. Schon in der Steinzeit ließ man sich Erdbeeren schmecken, allerdings die winzigen Walderdbeeren Unser heutigen XXL-Erdbeeren stammen von amerikanischen Sorten ab, die von den Franzosen Mitte des 18. Jahrhunderts nach Europa mitgebracht wurden.
  • 3. Pro Jahr und Kopf werden in Deutschland im Schnitt 3,6 Kilogramm Erdbeeren verzehrt.
  • 4. Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als bspw. Zitronen oder Orangen. Schon 50 Gramm der süßen Früchtchen decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Kleinkinds. Neben Vitamin C versorgen uns Erdbeeren auch noch mit vielen wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Phosphor. Das Naschen ist also auch noch gesund.
  • 5. Eine frische Erdbeer-Gesichtsmaske gilt als gutes Mittel gegen Falten aufgrund ihrer Antioxidantien. Zudem hilft Salicylsäure, die Poren zu straffen und gleichzeitig von toten Zellen zu befreien.
  • 6. Regemäßiger Erdbeer-Konsum soll sogar die Zähne weißer machen.
  • 7. In Frankreich gehört eine süße Erdbeersuppe unbedingt zum Hochzeitsfrühstück. Denn dort glaubt man an die aphrodisierende Wirkung der verführerischen Früchte.
  • 8. Erdbeeren und Rosen – wie passt das zusammen? Ganz einfach, Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind in dieser Familie nicht die einzigen Früchte, man denke an die Hagebutten.
  • 9. Im vergangenen Jahr pflückte ein Landwirt in Israel eine 300 Gramm schwere Erdbeere – ein neuer Weltrekord. Ob dieses Schwergewicht dann auch lecker geschmeckt hat, wissen wir aber nicht.
  • 10. Neueste Forschungsergebnisse machen Hoffnung in Sachen Demenz. Wer regelmäßig Erdbeeren isst, soll weniger in Gefahr sein, diese schreckliche Krankheit zu bekommen.  Man geht sogar aktuell davon aus, dass eine Substanz der Erdbeere, genannt Pelargonidin, dazu beitragen kann, die Krankheit aktiv abzuwehren.
  • 11. Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere. Weltweit gibt es über 1000 verschiedene Sorten.
  • 12. Skurril, funktioniert aber tatsächlich: statt Zucker mal Salz verwenden, um sie zu süßen. Aber natürlich nur mit einer winzigen Prise.  
Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Bardo. Diana, Heinrich, Heinz, Josef, Olivia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Carl Hagenbeck (1844 – war ein deutscher Tierhändler, Völkerschauausrichter und Zoodirektor, der die heutige Zooarchitektur begründete und im Jahr 1907 „Hagenbecks Tierpark“ in Hamburg eröffnete.)

Theo Lingen (1851–  war ein deutscher Schauspieler, der seine Karriere in den 1920er Jahren am Theater begann. Bekannt wurde er durch humoristische Filme an der Seite von Hans Moser und Heinz Rühmann. Sein bürgerlicher Name: Franz Theodor Schmitz.)

Harald Juhnke (1929 – war ein deutscher Schauspieler, Sänger und Showmaster. Bürgerlicher Name: Harry Heinz Herbert Juhnke)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1935: Die Selbsthilfegruppe „Anonyme Alkoholiker“ gründet sich in Akron (Ohio) und entwickelt sich mit der Zeit zur internationalen Bewegung, die Abstinenz vom Alkohol unterstützt. 
  • 1955: Der Grundstein für das europäische Kernforschungslabor CERN wird gelegt.
  • 1969: Der Sexualkunde-Atlas für das an bundesdeutschen Schulen neu eingeführte Lehrfach „Sexualkunde“ wird vorgestellt. Das Schulbuch löst eine heftige Debatte in an Sexualethik interessierten Kreisen aus.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)
Schuhplatteln lernen

Schuhplatteln lernen

Rosenheim – Einer der Höhepunkte beim Herbstfest Rosenheim ist der traditionelle Blasmusikabend am mittleren Wiesnwochenende im Flötzinger Zelt. Denn da finden sich die Burschen zu einem gemeinsamen Plattler zusammen. Wer sich darauf vorbereiten will, für den veranstaltet der Trachtenverein „D `Innviertler“ Rosenheim jetzt wieder einen Plattlerkurs. Start ist am 5. Juli.

Das Schuhplatteln als Ausdruck echter bayerischer Lebensart auf einfache Weise zu erlernen, ist ein Angebot des Trachtenvereins „D‘ Innviertler“ Rosenheim an junge Burschen, aber auch gestandene Mannsbilder. Ziel dabei ist, an vier Abenden die Fähigkeit zu vermitteln, dass das Mitplatteln in der Menge am Blasmusikabend auf dem Rosenheimer Herbstfest am 3. September möglich ist.
Mitmachen kann jeder, ob jung oder alt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch Wiedereinsteiger und Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen. Beginn ist am Mittwoch, 5. Juli um 18.30 Uhr im Saal des Stadtjugendringes in Rosenheim. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon 08036 / 90 80 560.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Trachtenverein „D`Innviertler“ Rosenheim)

„Beängstigender Kurs im Gesundheitssektor“

„Beängstigender Kurs im Gesundheitssektor“

Bad Füssing / Bayern – Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) bescheinigt der Bundespolitik einen beängstigenden Kurs im Gesundheitssektor und fordert grundlegende Strukturreformen. „Anstatt sinnvoll und maßvoll an Strukturen zu arbeiten, fällt dem Bund außer Beitragserhöhungen bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen und den Debatten über Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen nichts ein“, so Peter Berek, Landrat und BHV-Vorsitzender.

BHV Vorsitzender Peter Berek (rechts) und BHV-Geschäftsführer Thomas Jahn. Foto: BHV

BHV-Vorsitzender Peter Berek (rechts) und BHV-Geschäftsführer Thomas Jahn. Foto: Bayerischer Heilbäder Verband

„Damit steuert unser Gesundheitswesen in eine Lage, die wir bald nicht mehr bewältigen können“, so Peter Berekt weiter.  Ganz zurecht habe jüngst der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek vor einer Insolvenz der Sozialen Sicherungssysteme gewarnt. „Wir sind auch dankbar, dass die Staatsregierung rund 160 Millionen Euro an eigenen Härtefallhilfen für die Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und Dienste der ambulanten Pflege sowie Angebote zur Unterstützung im Alltag auf den Weg gebracht hat. Das wäre eigentlich Aufgabe des Bundes gewesen.“

„Einsparpotential durch strukturelle Änderungen“

Nach Ansicht des BHV gäbe es durch strukturelle Änderungen erhebliches Einsparpotential. „Allein mit der Einführung einer digitalen Patientenakte wären nach unseren Hochrechnungen massive Einsparungen möglich“, erläutert BHV-Geschäftsführer Thomas Jahn. „Wenn man eine Studie von Price Waterhouse aus dem Jahr 2017 hochrechnet, ergeben sich für das Jahr 2021 Einsparungen von 44 Milliarden Euro. Ein weiterer Punkt ist die Abschaffung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Er kostet jährlich 6 Milliarden Euro. Die Beurteilungen von Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit von Patienten könnten auch niedergelassene Ärzte übernehmen.“ Der Bayerische Heilbäder-Verband fordert darüber hinaus einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik. „Wir brauchen eine klare Regelung: Prävention vor Reha, Rente oder Pflege. Ein weiteres Thema ist eine grundlegende Neuordnung der Finanzierung unserer Kliniken. Dazu gehört auch die Abschaffung der Fallpauschalen.“

Grundlegende Reform des Gesundheitssystems gefordert

Die Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen seien lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein, der nur kurzfristig Erleichterung bringe, dafür aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiter belaste. „Wir fordern deshalb den Bund und alle Beteiligten auf, endlich eine grundlegende Reform unseres Gesundheitssystems anzupacken. Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist Basis für unseren Wirtschaftsstandort und von zentraler Bedeutung für uns alle. Deshalb kann sich unser Land ein weiteres Hinauszögern oder eine Untätigkeit nicht mehr leisten“, betont der BHV-Vorsitzende Peter Berek abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder Verband / Beitragsbild: Bayerischer Heilbäder Verband, zeigt: BHV-Vorsitzender Peter Berek (rechts) und BHV-Geschäftsführer Thomas Jahn)

Viel Geduld auf den Straßen nötig

Viel Geduld auf den Straßen nötig

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Auf Deutschlands Fernstraßen ist ab dem heutigen Mittwoch, 7. Juni bis Sonntag, 11. Juni,  laut ADAC Stauprognose, viel Geduld nötig. Denn da kommt einiges zusammen. Staus damit vorprogrammiert. 

Aktuelle Baustellen auf den Fernstraßen in Deutschland. Infografik: Copyright ADAC

Zum vermehrten Reiseverkehr kommen dann auch noch die Baustellen. Wo diese aktuell überall sind, ist hier zu sehen. Infografik: Copyright ADAC

Wegen des Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 8. Juni, in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens starten einige Autofahrer schon am Mittwochnachmittag oder Donnerstag in einen Kurzurlaub.

Pfingsturlauber fahren heimwärts

Gegen Ende der Woche kommen dann viele Pfingsturlauber aus Bayern und Baden-Württemberg zurück. Hier enden die zweiwöchigen Ferien. Der Rückreiseverkehr erreicht seinen Höhepunkt am Samstag, 10. Juni. Dann bilden sich vor allem Staus im Süden Deutschlands und auf den Routen in Richtung Norden.
Am Sonntagnachmittag sind hauptsächlich Heimkehrer aus dem Kurzurlaub auf Deutschlands Fernstraßen unterwegs. Auch jetzt sind wieder die süddeutschen Fernstraßen und Ballungsraumautobahnen besonders betroffen.

Das sind die besonders belasteten Strecken (beide Richtungen):

• Großräume Stuttgart, Köln, Frankfurt, München
• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
• A1/A3/A4 Kölner Ring
• A3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Oberhausen
• A4 Kirchheimer Dreieck ¬– Erfurt – Dresden
• A5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
• A6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – Kaiserslautern
• A7 Hamburg – Flensburg
• A7 Füssen/Reutte – Würzburg
• A8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
• A9 München – Nürnberg – Leipzig
• A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A81 Singen – Stuttgart
• A93 Kufstein – Inntaldreieck
• A95 / B2 Garmisch-Partenkirchen – München
• A99 Umfahrung München

Der verstärkte Reiseverkehr macht sich laut ADAC auch im benachbarten Ausland bemerkbar. Fronleichnam ist auch in Österreich und der Schweiz Feiertag.
Geduld braucht man vor allem auf den klassischen Urlaubsstrecken Brenner-, Inntal-, Tauern-, Pyhrn- und Rheintalautobahn sowie auf der Schweizer Gotthard-Route aber auch auf den Fernstraßen von den kroatischen Küsten in Richtung Deutschland. Eine besondere Engstelle ist hier der Karawankentunnel.
Bei der Einreise nach Deutschland sind an den bayerischen Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) Wartezeiten möglich.
(Quelle: ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re/ Foto. Infografik. Copyright ADAC)

Gute Nachrichten von den Salamandern

Gute Nachrichten von den Salamandern

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Gute Nachrichten von den Feuersalamandern: LBV, Bund Naturschutz und LARS haben bisher erfreulicherweise keinen neuen Ausbruchsort des bedrohlichen Salamanderfresserpilzes „Bsal“ feststellen können.

Insgesamt haben die Experten im Rahmen des Artenhilfsprogramms für den Feuersalamander 900 Tiere aus acht Projektgebiete beprobt. Die Hautabstriche wurden anschließend von der Universität Tier ausgewertet.

Bereits im dritten Jahr zählen die Verantwortlichen in diesem Jahr die gewässerbewohnenden Feuersalamander-Larven in genau festgelegten, repräsentativen Bachabschnitten. In Kombination mit Hautabstrichen bei erwachsenen Feuersalamandern sollen neue Ausbruchsorte von „Bsal „so schnell erkannt werden. Nach rund 900 Beprobungen fällt die Bilanz positiv aus: „Wir freuen uns, dass wir in den untersuchten Regionen bisher keinen neuen Ausbruchsort von Bsal feststellen konnten. Denn der Salamanderfresserpilz ist eine echte Bedrohung für unsere heimischen Schwanzlurche“, erklärt Malvina Hoppe, Projektmanagerin beim LBV.

Um weitere Erkenntnisse zu sammeln, wollen die Verantwortlichen bis zum Ende der Projektlaufzeit im August 2024 noch rund 1300 weitere Tiere beproben – neben Feuersalamandern vor allem auch Bergmolche. Die meisten heimischen Molcharten kommen zwar recht gut mit dem Hautpilz zurecht, können aber Überträger sein. Für Feuer- und Alpensalamander dagegen ist diese eingeschleppte Erkrankung tödlich. Sichtbare Läsionen, das sind kreisförmige, kraterartige Hautveränderungen, deuten auf einen Bsal-Befall hin, ebenso wie gehäuft aufgefundene, tote Feuersalamander ohne erkennbare Verletzung. „Der Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal ist für Menschen nicht ansteckend. Deutschland gilt als Bsal-Hotspot mit über 50 Nachweisen, unter anderem leider auch im bayerischen Landkreis Unterallgäu und im Steigerwald“, so Horst Schwemmer, Projektmanager beim BUND Naturschutz.

Insbesondere der Verlust seines Lebensraumes sowie die zunehmende Hitze und Dürre machen dem Feuersalamander ebenfalls zu schaffen. Um ihm zu helfen, wurden im Rahmen des AHP bereits zahlreiche Hinweisschilder aufgehängt, kleine Becken für die Larven angelegt und mehrere Quellfassungen zurückgebaut. So können die Quellbäche wieder natürlich fließen und dienen den Larven des Feuersalmanders als Lebensraum. „Das Projekt ist auch wichtig, um mit den renaturierten Quellen ein sehr sensibles Ökosystem mit einem ganz eigenen Spektrum an hochspezialisierten Tier- und Pflanzenarten wiederherzustellen“, so Christian Köbele vom LARS. Als wichtige Ergänzung wurde vor kurzem eine Machbarkeitsstudie für die Erhaltungszucht des Feuersalamanders in menschlicher Obhut veröffentlicht.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger
Wer einen Feuersalamander sieht, sollte diesen nicht berühren, um einer weiteren Ausbreitung von Bsal vorzubeugen. Zudem ist es wichtig, die Lebensräume der Tiere – sowohl an Land als auch am Wasser – nicht zu betreten. Wer im Wald unterwegs ist, sollte seine Schuhe zuerst an Ort und Stelle gründlich von der anhaftenden Erde befreien und anschließend desinfizieren. Dazu eignet sich eine 70-prozentige Alkohollösung, die großzügig auf Sohle und Schaft gesprüht wird und mindestens zwei Minuten einwirkt.

Personen, die einen Feuersalamander mit sichtbaren Läsionen oder tote, unverletzt erscheinende Tiere auffinden, melden ihre Beobachtung bitte mit den Koordinaten, dem Funddatum und einem scharfen Foto an: info@feuersalamander-bayern.de. Bitte nicht berühren! Eine Online-Meldeplattform für gesunde Tiere folgt.