Fronleichnam in Rosenheim

Fronleichnam in Rosenheim

Rosenheim – Am morgigen Donnerstag, 8. Juni, ist Fronleichnam. Auch in der Stadt Rosenheim finden Gottesdienste und Prozessionen statt. Hier eine Terminübersicht.

Der Gottesdienst der katholischen Pfarreien der Rosenheimer Stadtteilkirchen Inn, Am Wasen und Am Zug beginnt am Donnerstag, 8. Juni, um 9 Uhr auf dem Ludwigsplatz (zwischen Kirche und Pfarrhaus) statt.  Anschließend startet die Stadtprozession. Bei Regen wird der Gottesdienst in die Kirche St. Nikolaus verlegt.

Die beiden Rosenheimer Pfarreien St. Josef der Arbeiter Oberwöhr und Heilig Blut feiern nach nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr auch dieses Mal das Fronleichnamsfest mit einem gemeinsamen Festgottesdienst und einer Prozession. Beginn ist am Sonntag, 11. Juni, um 9 Uhr, am Hirschbichlkreuz, Am Hirschbichl / Ecke Arnulfstraße in der Aisingerwies.

In der Pfarrei Pang findet auch heuer eine eigene Prozession statt. Beginn ist am Sonntag, 11. Juni, um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
Die Anwohner werden gebeten, ihre Häuser zu schmücken. Alle Erstkommunionskinder sind in ihren Kleidern eingeladen, das Allerheiligste zu begleiten.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

 

Knapp 6800 illegale Grenzübertritte in 4 Monaten

Knapp 6800 illegale Grenzübertritte in 4 Monaten

München / Bayern – Seit dem Jahr 2022 stellt die Bundespolizeidirektion München einen kontinuierlich ansteigenden Trend in Bezug auf unerlaubte Einreisen in Bayern fest. In den ersten vier Monaten dieses Jahres waren es 6.772 illegale Grenzübertritte:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hatte im Jahr 2022 insgesamt 29.229 unerlaubte Einreisen registriert – knapp ein Drittel der bundesweiten Feststellungen. Im Vergleich zu den 15.699 Fällen im Vorjahr waren es rund 86 Prozent mehr. Dies war der höchste Wert seit dem Jahr 2016.

Monatlich stellten die Beamten im Zeitraum Januar 2021 bis April 2023 folgende Anzahl unerlaubt eingereister Personen in Bayern fest:

Januar 2021 / 2022 / 2023: 881 / 1.380 / 1.936

Februar 2021 / 2022 / 2023: 998 / 1.243 / 1.288

März 2021 / 2022 / 2023: 1.042 / 1.438 / 1.751

April 2021 / 2022: 1.011 / 1.778 / 1.797

Mai 2021 / 2022: 928 / 1.781

Juni 2021 / 2022: 1.238 / 2.685

Juli 2021 / 2022: 1.355 / 2.286

August 2021 / 2022: 1.401 / 2.778

September 2021 / 2022: 1.511 / 3.685

Oktober 2021 / 2022: 2.050 / 4.157

November 2021 / 2022: 1.742 / 3.510

Dezember 2021 / 2022: 1.542 / 2.508

Eintauchen in das Reich der Insekten

Eintauchen in das Reich der Insekten

Hilpoltstein / Bayern – Draußen summt und brummt es wieder – die Insekten sind los! Aber welche Sechsbeiner krabbeln eigentlich durch den eigenen Garten, flattern durch das Waldstück um die Ecke oder fliegen surrend über die Wiesen hinter dem Haus? Um das herauszufinden, lädt der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU auch in diesem Jahr große und kleine Naturfans ein, noch bis zum 11. Juni sowie vom 4. Bis 13. August beim Insektensommer mitzumachen: Einfach eine Stunde Zeit nehmen, am Lieblingsplatz draußen in der Natur die Sechsbeiner zählen und anschließend melden.

Es gibt jede Menge zu entdecken im Reich der Insekten: Rund 33.000 Arten gibt es allein in Deutschland. „Viele Insekten bergen zudem spannende Talente. Es lohnt sich also aufmerksam zu beobachten und für eine kurze Zeit in die fremde aber unfassbar spannende Welt der Insekten einzutauchen“, sagt Entomologin Tarja Richter. Einige Arten kommen vor allen Dingen jetzt im Frühsommer vor. Der LBV empfiehlt deshalb, die Aufmerksamkeit bis zum 11. Juni besonders auf die acht Kernarten des ersten Zählzeitraums zu richten. Zu ihnen gehören Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral.

Insekten – Ein schwindendes Volk

Leider zeigen Studien, dass die Insektenbestände in Deutschland deutlich zurück gehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und der Verlust von Strukturen wie Hecken und Saumbiotopen in der Landschaft sind nur einige Gründe dafür. Dabei sind die kleinen Krabbler für uns Menschen und die Natur enorm wichtig. Fast alle Pflanzen werden von Insekten bestäubt. Zudem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Reptilien, Amphibien und kleine Säuger. „Mit der Mitmachaktion wollen wir Menschen deshalb auch auf die Bedrohung unserer heimischen Insekten aufmerksam machen. Wer die Sechsbeiner im Rahmen der Aktion besser kennenlernt und ihre faszinierende Welt entdeckt, bekommt vielleicht auch Lust, sich zukünftig für ihren Schutz einzusetzen“, so Tarja Richter.
Insekten schützen, das funktioniert auch schon im Kleinen. „Im eigenen Garten, auf dem Balkon und sogar schon auf dem Fenstersims kann jeder etwas Nützliches für die Natur. Wer heimische Blumen und Sträucher pflanzt, Nisthilfen platziert und auf Gift verzichtet, bietet Insekten einen Zufluchtsort“, erklärt die LBV-Expertin.

Zur Aktion Insektensommer

Die gemeinsame Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU ist einzigartig. Bereits seit sechs Jahren werden jedes Jahr im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschern. Die Daten zur Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst, von LBV und NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Mehr Infos  und die Möglichkeit, Insekten-Beobachtungen online zu melden unter www.lbv.de/insektensommer.

Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest“

„Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest“

München / Bayern – Die Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest. Das ist das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. Demnach ist kein Aufschwung in Sicht. Unternehmen bewerten Energie- und Rohstoffpreise als größtes Risiko

Die IHK hatte für ihren Konjunkturbericht Mitte April zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim befragt. Dreimal im Jahr wird der IHK-Konjunkturbericht veröffentlicht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Für die Wirtschaft in Südostoberbayern ist aktuell kein Aufschwung in Sicht. Eine schwächelnde Nachfrage und starke Preissteigerungen bei Energie, Rohstoffen und Waren bremsen die Unternehmen in der Region aus. Die heimische Wirtschaft kommt derzeit nicht von der Stelle, wie die traditionelle Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern zum Frühjahr zeigt. Der regionale IHK-Konjunkturindex bleibt im Vergleich zum Jahresbeginn nahezu unverändert und sinkt minimal von 110 auf 108 Punkte.

Die Belastungen der regionalen Wirtschaft zeigen sich vor allem in der Bewertung der aktuellen Geschäftslage: Etwa mehr als jedes dritte Unternehmen spricht von einer guten Geschäftslage, 15 Prozent sind unzufrieden mit der aktuellen Lage. Das ist ein deutlich schlechteres Verhältnis aus positiven und negativen Antworten als noch zu
Jahresbeginn.
Die Preissteigerungen bereiten den Unternehmen derzeit ähnlich große Probleme wie zum Jahresbeginn: 78 Prozent der Betriebe melden starke Preissteigerungen bei Energie und 75 Prozent bei Rohstoffen und Waren. Fehlende Nachfrage wird zunehmend zum Problem: Hatten zum Jahresbeginn noch 48 Prozent dieses Problem genannt, waren es nun 58 Prozent. Über Spannungen in den Lieferketten berichten hingegen nur noch 32 Prozent der Unternehmen, zu Jahresbeginn waren es 48 Prozent.

Bei den Geschäftserwartungen überwiegen, wie bereits in den vergangenen drei Umfragen, noch immer die pessimistischen gegenüber den optimistischen Stimmen: 18 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Belebung ihrer Geschäfte, ebenso rund jedes fünfte mit einer Verschlechterung. 61 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus.

Die Risikogemengelage bleibt weiterhin hoch: Das größte Geschäftsrisiko für die kommenden Monate sehen die Betriebe mit 64 Prozent wieder in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen, dicht gefolgt vom Arbeitskräftemangel mit 61 Prozent. Die Investitionsdynamik nimmt nur leicht zu: 28 Prozent möchten Investitionen ausbauen, 25 Prozent wollen Investitionen zurückfahren.
Der Anteil der Unternehmen, der gar keine Investitionen plant, ist von 15 Prozent auf 17 Prozent wieder leicht gestiegen. Beim Beschäftigungsaufbau tut sich wenig: 18 Prozent wollen zusätzliches Personal einstellen, 13 Prozent müssen Stellen streichen.

Bensegger: „Mehr Freiraum für Unternehmertum und weniger Belastungen“

„Die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft dringend auf den Wachstumspfad zurückkommen muss“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK- Regionalausschusses Rosenheim. „Wachstum sichert Wohlstand und Arbeitsplätze – und ist damit der Garant, dass Südostoberbayern mit seinen leistungsstarken Unternehmen auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger und erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleibt. Damit unsere Unternehmen wieder optimistisch nach vorne schauen können, braucht es konkrete, realistische und langfristige Ansätze für eine verlässliche sowie kostengünstige Energieversorgung, aber auch Konzepte zur Abmilderung des Arbeitskräftemangels, der sich aufgrund der Demographie weiter verschärfen wird.“
Bensegger betont: „Wachstum entsteht, wenn die Unternehmen genügend Freiraum haben, neue Innovationen zu entwickeln, nachhaltige Geschäftsmodelle auf den Weg zu bringen und Lust am Unternehmertum haben. Mehr Freiraum für Unternehmerinnen und Unternehmer muss auch weniger Belastungen aller Art bedeuten, wie zum Beispiel die Flut an Bürokratie. Die Politik darf Unternehmen nicht einschränken, sondern muss sie stärken und fördern, damit hier vor Ort in der Region ein Wirtschaftswachstum entstehen kann.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Protesttag der Apotheken am 14. Juni

Protesttag der Apotheken am 14. Juni

Bayern / Deutschland – Protesttag der Apotheken: Am  Mittwoch, 14. Juni werden viele Apotheken in ganz Deutschland geschlossen bleiben. „Die Apothekerschaft reagiert damit auf gesundheitspolitische Entscheidungen de Bundesregierung“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Laut Bayerischen Apothekerverband (BAV) ist die Zahl der Apotheken in Bayern in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut um 29 gesunken. Damit gab es zum Ende des ersten Quartals noch 2853 Apotheken Im Freistaat. Weniger Apotheken waren es zuletzt 1980. Als einer der Gründe nennt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes, die aktuelle Vergütungssituation: „Apotheken erhalten pro rezeptpflichtiger Arzneimittelverpackung ein gesetzlich festgelegtes Honorar. Da wurde seit 2013 nicht angepasst. Bei der Abgabe von Arzneimitteln an gesetzlich krankenversicherte Patienten wurde die Vergütung im Februar sogar gekürzt. In den vergangenen Jahren sind jedoch Personal-, Betriebs- und Lebenshaltungskosten stark angestiegen“.
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen würden sich immer weniger junge Apotheker mit einer eigenen Apotheke selbständig machen. Außerdem werde es zunehmend schwieriger, Fachpersonal zu finden, da die Einnahmestruktur ein leistungsgerechtes Gehalt erschwere.

Der BAV fordert eine Erhöhung des in der Arzneimittelpreisverordnung festgelegten Honorars von derzeit 8,35 Euro auf 12 Euro. „Und dieses Fixum muss regelhaft und automatisiert an die Kostenentwicklung angepasst werden“, heißt es dazu in der Pressemitteilung.

„Für unseren Berufsstand steht fest: Die Bundesregierung hat diesen Protesttag provoziert“, erklärt die Präsidentin der ABDA, Gabriele Regina Overwiening. Anstatt die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln über die Apotheken vor Ort zu stabilisieren, werde sie geschwächt.

Schon der 7. Juni steht im Zeichen des politischen Protests

Schon der „Tag der Apotheke“ am morgigen Mittwoch, 7. Juni soll im Zeichen des politischen Protests stehen. Eine Woche später am 14. Juni wird dann zum deutschlandweiten Protesttag aufgerufen.
Bereits jetzt zeichnet sich laut aktuellen Umfragen ab, dass sich über die Hälfte der Apotheken daran beteiligen will. Es wird erwartet, dass die Beteiligung letztendlich aber noch stärker ausfällt.

Was bedeutet der Apotheken-Protesttag für die Patienten?

Was bedeutet das nun für Patienten? Wer kann sollte sich schon vorab mit den nötigen Medikamenten eindecken. Die ABDA hat aber auch angekündigt, dass die Arzneimittelversorgung am 14. Juni aufrechterhalten bleibt – allerdings nur über die Notdienstapotheken.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info ABDA, BAV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volksmusi mit Oidhoizklang

Volksmusi mit Oidhoizklang

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Oidhoizklang ist noch gar nicht so oid, schließlich gibt es die Gruppe in dieser Besetzung erst seit 2022. Dabei spielen die Musikanten am Donnerstag, 15. Juni, von 19 bis 21.30 Uhr in der typischen Klarinettenmusibesetzung mit drei Klarinetten, Harfe, Ziach und Kontrabass im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz1, 83043 Bad Aibling). Eintritt frei, Spenden erbeten.

Im Repertoire befinden sich viele Eigenkompositionen und eigens für die Besetzung arrangierte Stückerl. Geschickt wechseln sie von der Zwei- in die Dreistimmigkeit und auch das Akkordeon übernimmt oft solistisch.
Auf BR Heimat kann man den Oidhoizklang immer wieder hören. Die einzelnen Musikanten sind in der traditionellen Volksmusikszene keine Unbekannten. Mit von der Partie sind an den Klarinetten Andreas Kirchberger, Brigitte Hafner und Christian Lang. An der Harfe zupft Sissi Thaler, dazu spielen Angelika Salchegger mit der Ziach und Thomas Laar am Kontrabass.Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind erbeten. Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.

Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright Oidhoizklang)