Tödlicher Bergunfall beim Abstieg von der Bodenschneid

Tödlicher Bergunfall beim Abstieg von der Bodenschneid

Schliersee / Landkreis Miesbach – Eine 74-jährige Frau aus München stürzte beim Abstieg von der Bodenschneid auf der Nordseite im hart gefrorenen Altschnee und rutschte über steiles Gelände etwa 150 Meter ab. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer, die alarmierte Bergwacht Hausham und die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 1 konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.

Die Unfallaufnahme und Bergung erfolgte durch zwei Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Hausham. Insgesamt waren sieben Bergwachtkräfte, das Kriseninterventionsteam der Bergwacht, der Rettungshubschrauber sowie vier Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd im Einsatz.
Die Polizei weist auf die weiterhin winterlichen Verhältnisse im Gebirge hin. Nordseitig besteht noch eine geschlossene, hart gefrorene Schneedecke. Auch in sonnigen Bereichen kann es in Schattenlagen rutschig sein. Während der Unfallaufnahme rutschten weitere Personen ab, blieben jedoch unverletzt. Grödel oder Eisspikes bieten nicht immer ausreichenden Halt.
(Quelle: Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Raubling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag (8.3.2026) kam es am Petersberg (Landkreis Rosenheim) zu einem tödlichen Bergunfall. Ein 46-jähriger Mann stürzte beim Abstieg alleinbeteiligt vom Weg in steiles Waldgelände und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Nach den Angaben der Polizei waren ein Begleiter und eine weitere Person mit ihm unterwegs. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch die alarmierte Bergwacht Brannenburg und einen Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Die Unfallaufnahme und Bergung erfolgten durch zwei Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling in enger Zusammenarbeit mit der Bergwacht. Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Raubling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Junger Bergsteiger stürzt am Grünstein tödlich ab

Schönau am Königsee / Landkreis Berchtesgadener Land – Tragischer Bergunfall: Ein 23-jähriger Bergsteiger aus Kroatien ist bei einer Bergtour am Grünstein (Landkreis Berchtesgadener Land) am Sonntag (25.1.2026) tödlich verunglückt.

Der Mann wurde, nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntagabend gegen 21 Uhr von Freunden als vermisst gemeldet, nachdem er von seiner Tour nicht zurückgekehrt war. Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Eingesetzt waren Kräfte der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, Diensthundeführer sowie eine Bergwacht- und eine Polizeidrohne.

In der Nacht auf Montag gegen 0.30 Uhr, wurde der Bergsteiger leblos aufgefunden. Nach Angaben der Polizei war er allein unterwegs, nur unzureichend ausgerüstet und ohne Sicherung im weglosen Gelände.

Die Alpinen Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizei Piding hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um einen tragischen Unfall ohne Beteiligung Dritter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

14-jähriger bei Bergtour in den Ammergauer Alpen tödlich verunglückt

Unterammergau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Bei einer Bergtour am Laubeneck in Unterammergau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen)  kam am Sonntagnachmittag (28.12.2025) ein 14-Jähriger bei winterlichen Bedingungen tödlich zu Fall. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

Am Sonntagnachmittag, 28. Dezember 2025, ereignete sich gegen 13:45 Uhr am Laubeneck (1.758 m) im Gemeindegebiet Unterammergau ein tödlicher Bergunfall.
Ein 14-Jähriger und ein 13-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen unternahmen gemeinsam eine Bergtour. Unterhalb des Gipfels, in einem nordseitigen Quergang, rutschte der 14-Jährige, nach den Angaben der Polizei, bei winterlichen und eisigen Bedingungen aus und stürzte rund 150 Höhenmeter über felsiges, teils senkrechtes Gelände ab. Der 13-jährige Begleiter sowie ein weiterer Bergsteiger am Nachbargipfel beobachteten den Sturz. Letzterer setzte einen Notruf ab.

Die Bergwacht Unterammergau und ein österreichischer Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Die Besatzung lokalisierte den Verunglückten in einem Schneefeld. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 14-Jährigen feststellen.

Mehrere Einsatzkräfte der Bergwacht stiegen zum 13-jährigen Begleiter auf, betreuten ihn intensiv und brachten ihn anschließend ins Tal. Die weitere psychologische Betreuung der Angehörigen übernahmen Einsatzkräfte des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht.

Für die Bergung des Verunglückten wurden ein Polizeihubschrauber und zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe eingesetzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.

Die Polizei und die Bergwacht weisen darauf hin, dass insbesondere nordseitige Routen aktuell überfroren und sehr eisig sind. Bergtouren erfordern derzeit ein sorgfältiges Risikomanagement.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Absturz: 27-jähriger am Watzmann ums Leben gekommen

Tödlicher Absturz: 27-jähriger am Watzmann ums Leben gekommen

Berchtesgaden / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein 27-jähriger Bergsteiger aus Niederösterreich ist am Dienstag (9. September) bei einer Watzmannüberschreitung tödlich verunglückt. Der Mann stürzte kurz nach der Mittelspitze rund 80 Meter in die Tiefe und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilt:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Mit einem Bergführer ging die Vierergruppe am Dienstagmorgen vom Watzmannhaus los und erreichte zügig die Watzmann-Mittelspitze (2713m) und somit den höchsten Punkt der Watzmannüberschreitung. Kurz darauf rutschte der junge Mann in einem einfachen und nicht versicherten Teil der Überschreitung aus und stürzte ca. 80 m in eine Rinne auf der Ostseite des Watzmannmassivs ab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Ein Bergwachtmann und ein Notarzt wurden zu dem Abgestürzten durch den Rettungshubschrauber CH 14 geflogen. Der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Der Rettungshubschrauber flog im Anschluss Bergwachtmänner auf den Watzmanngrat, um die Begleiter ins Tal zu fliegen. Dort wurden die drei Begleiter durch das KID der Bergwacht betreut.

Die Ermittlungen zu dem Unfall haben die Polizeibergführer der Grenzpolizei, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, aufgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, kann dem Bergführer kein Vorwurf gemacht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Grainau: Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat

Grainau: Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Tragischer Bergunfall am Jubiläumsgrat: Am Dienstag (19.8.2025) stürzte ein 61 Jahre alter Bergsteiger an der Zugspitze mehrere Hundert Meter tief in den Tod. 

Zu dem tragischen Bergunfall kam es am Dienstag (19.08.2025) gegen Mittag am Jubiläumsgrat. Eine Gruppe aus vier Bergsteigern wollte den Jubiläumsgrat von der Zugspitze in Richtung Alpspitze besteigen. Die Gruppe befand sich zu dieser Zeit zwischen der Mittleren und der Äußeren Höllentalspitze, kurz vor der Biwakschachtel, als es zu dem Unglück kam.
Ein 61-Jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Spanien kam alleinbeteiligt zu Sturz. In Folge dessen stürzte er ca. 400 Höhenmeter über extrem steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und kam in einer steilen Felsrinne zum Liegen.Die Notärztin und ein Bergretter der Bergwacht Grainau, welche mit dem Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle verbracht worden waren, konnten lediglich den Tod des 61-Jährigen feststellen.

Zur Bergung des Leichnams und Unfallaufnahme wurden ein Polizeihubschrauber und zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe hinzugezogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)