Tödlicher Unfall an der Brecherspitz

Tödlicher Unfall an der Brecherspitz

Schliersee / Landkreis Miesbach – Tödlicher Bergunfall an der Brecherspitz (Landkreis Miesbach) am gestrigen Sonntagmittag (11.8.2024): Ein 32-jähriger Münchner stürzte ab und verstarb noch an der Unfallstelle. 

Ein 32.jähriger Münchner war gegen 12.45 Uhr zusammen mit sechs Freunden im Abstieg vom Gipfel in Richtung der oberen Firstalm unterwegs, als es zu dem tragischen Unfall auf Höhe der dortigen Stahlseile kam. Der 32-jährige stolperte über die Seile und stürzte in die unmittelbar neben dem Weg steil abfallende Südflanke des Brecherspitz. Nach rund 150 Metern blieb er, nach den Angaben der Polizei, regungslos liegen.
Die Bergwacht Schliersee sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers konnten dem 32-jährigen leider nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die unter Schock stehenden Begleiter verunglückten Bergsteigers wurden von Einsatzkräften der Bergwacht Schliersee geborgen und sicher zu Tal gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall bei Watzmannüberschreitung

Tödlicher Bergunfall bei Watzmannüberschreitung

Berchtesgaden – Tödlicher Bergunfall bei Watzmannüberschreitung: Ein 23-jähriger aus Erlangen trennte sich bei der Wanderung, aufgrund schlechter Witterung, von seinem Begleiter. Am gestrigen Sonntag (11.8.2024) wurde er dann tot aufgefunden. Noch ist nicht klar, wie es genau zu dem Unglück kam.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 23-Jähriger Mann aus Erlangen wollte gemeinsam mit einem Freund die Watzmannüberschreitung unternehmen. Bereits am 8. August 2024 reisten dazu beide nach Berchtesgaden und stiegen gemeinsam zum Watzmannhaus auf. Dort übernachteten sie und stiegen am Folgetag bis zum Hocheck. Aufgrund der schlechten Witterung, starker Wind, Nebel und nasser Fels wollte der Begleiter die Überschreitung nicht mehr durchführen. Nach einer längeren Pause am Gipfel trennten sich die Beiden. Laut Angaben des Begleiters wäre sein Freund gegen 10.30 Uhr gemeinsam mit einer unbekannten Bergsteigergruppe vom Hocheck aus in Richtung Mittelspitze weitergegangen, bzw. geklettert.
Da der junge Mann nicht mehr bei ihm anrief und er diesen auch nicht erreichen konnte, meldete er diesen am 10. August 2024, abends als vermisst. Zwei Beamte des alpinen Einsatzzuges der Grenzpolizei Piding suchten daraufhin, gemeinsam mit der Bergwacht Ramsau, den Vermissten im Bereich des Watzmannmassives. Aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit und der widrigen Windverhältnisse im Gipfelbereich wurde die Suche mit dem Polizeihubschrauber abgebrochen.

Am nächsten Tag (11. August 2024) konnte die leblose Person des vermissten Bergsteigers schließlich festgestellt, geborgen und mit dem Polizeihubschrauber zu Tal gebracht werden.
Die Grenzpolizeiinspektion Piding übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Todesermittlungen in dieser Sache.

Dabei bitten die Ermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Hinsichtlich der weiteren Untersuchungen wäre folgendes von großer Bedeutung:
  • Kann sich jemand an den Mann erinnern? Der Verunglückte trug am Unfalltag eine schwarze Hose, schwarze Fleecejacke und hatte auch einen schwarzen, bzw. dunklen Rucksack. Eine ebenfalls schwarze Hardshelljacke lag im Rucksack. Der junge Mann hatte südasiatisches Aussehen, schwarze, mittellange Haare, war ca. 175 cm groß und sprach deutsch.
  • Welche Personen gehörten der besagten unbekannten Gruppe von Bergsteigern an, welche den Verunglückten möglicherweise am 9. August 2024, gegen 10:30 Uhr, am Hocheck noch gesehen hatte?
    Hinweise werden an die Grenzpolizeiinspektion Piding unter der Telefonnummer 08651/950-0 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat an der Zugspitze

Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat an der Zugspitze

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Tragischer Bergunfall am Jubiläumsgrat an der Zugspitze am gestrigen frühen Freitagnachmittag (19.7.2024): ein 43-jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stürzte in senkrechtem Gelände ab und zog sich sofort tödliche Verletzungen zu. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitagmorgen, 19. Juli 2024 machten sich zwei Bergsteiger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, auf, um über das Höllental auf die Zugspitze bei Garmisch Partenkirchen zu steigen. Anschließend wollten sie noch über den Jubiläumsgrat in Richtung Alpspitze wieder absteigen. Zwischen Innerer- und Mittlerer- Höllentalspitze rutschte der 43-jährige Mann beim Umklettern eines kleinen Felsturmes ab und stürzte über 300 Höhenmeter in senkrechtem Felsgelände ab. Dabei zog er sich sofort tödliche Verletzungen zu.
Der Rettungshubschrauber Christoph aus Murnau konnte, zusammen mit einem Notarzt und Bergwachtmann, an der der Auffindestelle nichts mehr für den Abgestürzten tun. Eine Bergung durch die Polizei zusammen mit Polizeihubschrauber und zwei Polizeibergführern des Alpinen Einsatzzuges musste am Freitag aus Witterungsgründen abgebrochen werden.
Am Samstagvormittag konnte der Leichnam des Abgestürzten dann durch die Polizei in einer äußerst schwierigen Bergung aus der Wand geholt werden.
Der genaue Hergang des Unfalls ist zurzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand scheidet Fremdverschulden als Grund für den Absturz aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall in den Chiemgauer Alpen

Tödlicher Bergunfall in den Chiemgauer Alpen

Unterwössen / Landkreis Traunstein – Tödlicher Bergunfall in den Chiemgauer Alpen: Ein 75-jähriger Mann aus dem Chiemgau stürzte auf dem Berggipfel „Dampfschiff“ ab.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Eine aufmerksame Sennerin von einer nahegelegenen Alm hat am  Freitagmorgen (28.06.2024) auf dem o. g. Gipfel einen herrenlosen Rucksack, sowie weitere Utensilien gefunden. Da sie keine Person in der Nähe finden konnte, stieg sie wieder ab und erkundigte sich auf den umliegenden Almen, ob dort etwas über die Gegenstände bekannt sei. Dabei fiel ihr noch ein E-MTB auf, das am Abzweig von der Straße zum Gipfelsteig unverschlossen stand. Nachdem ihre Abfrage bei den Almen negativ blieb, verständigte sie die Bergwacht Marquartstein. Diese wiederum verständigte die Polizei. Gemeinsam wurde zunächst ein Sucheinsatz von Polizei und Bergwacht hochgefahren.

Ein Suchflug vom Rettungshubschrauber Christoph 14 zusammen mit Bergwachtmännern brachte dann kurz darauf bereits die schon befüchtete Sicherheit: Am nördlichen Wandfuss wurde eine leblose Person gesichtet, bei der durch die an der Auffindestelle abgewinchten Einsatzkräfte zusammen mit Notarzt nur noch der Tod diagnostiziert werden konnte. Zwei Polizeibergführer des Alpinen Einsatzzuges (AEZ) wurden anschließend vom Polizeihubschrauber Edelweiß 4 an die Unfallstelle geflogen, wo die Unfallaufnahme und zusammen mit der Bergwacht die Leichenbergung erfolgte.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der 75-jährige Mann aus dem Chiemgau am Vorabend aufgestiegen und dann am sehr ausgesetzten Gipfelkreuz aus ungeklärten Gründen nordwärts über ca. 50 Höhenmeter senkrecht abgestürzt. Von einem Fremdverschulden wird derzeit nicht ausgegangen.
(Quelle: Pressemittelung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alm-Landwirt beim Kälbertreiben tödlich verunglückt

Alm-Landwirt beim Kälbertreiben tödlich verunglückt

Schönau am Königsee / Landkreis Berchtesgadener Land – Tragischer Bergunfall:  Ein 68-jähriger Alm. Landwirt stürzte zusammen mit einem Kalb auf einem Wanderweg bei Schönau am Königssee (Landkreis Berchtesgadener Land) in den Tod.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstagabend (18. Juni 2024) ereignete sich nach bislang vorliegenden Erkenntnissen an einem Wanderweg bei Schönau am Königssee ein tragischer Bergunfall. Ein 68-jähriger Alm-Landwirt trieb seine Kälber zu einer nahegelegenen Alm und stürzte in teils senkrechtem Felsgelände ab. Für den Geschädigten kam jede Hilfe zu spät, er zog sich tödliche Verletzungen zu. Das Kalb stürzte ebenfalls zu Tode.

Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Piding übernahmen die Unfallaufnahme am Unglücksort, zusammen mit der Bergwacht die Bergung des Leichnams und führen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bergsteiger verunglückt tödlich am Streicher in Inzell

Bergsteiger verunglückt tödlich am Streicher in Inzell

Inzell / Landkreis Traunstein – Tragischer Bergunfall am Streicher in Inzell am gestrigen Donnerstagnachmittag: Ein 74-jähriger Traunsteiner rutschte beim Abstieg am Knappensteig aus und zog sich dabei schwerste Verletzungen am Kopf zu. Wenig später erlag er seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:<
Am Donnerstag, 13.Juni 2024, begingen zwei Bergsteiger, 67 und 74 Jahre alt, aus dem Landkreis Traunstein am frühen Vormittag von Schmelz aus den Knappensteig, welcher auf den Streicher ( Berg Gemeindegebiet Inzell 1594 Höhenmeter) führt. Die zwei Wanderer, welche sehr erfahren und gut ausgerüstet waren, entschieden sich aufgrund des vorherrschenden Wetters mit Regenschauern, den Gipfel nicht zu besteigen und Pause an der Inzeller Skihütte zu machen. Beim Abstieg wurde der mittelschwere Knappensteig erneut begangen.

Auf ca. 1050 Höhenmeter mussten die Wanderer eine Felsplatte queren bzw. über diese absteigen. Beim Abstieg über die Felsplatte rutschte der 74-jährige Bergsteiger unmittelbar hinter seinem Begleiter aus, stürzte im weiteren Verlauf ca. 30-40 Meter und ca. 15 Höhenmeter über felsiges Gelände mit Bewaldung ab. Beim Sturz kollidierte der verunfallte Mann mit einem Baum und blieb unterhalb des Steiges liegen. Der Begleiter leistete sofort Erste Hilfe, alarmierte die Bergwacht und kümmerte sich um die Erstversorgung. Aufgrund eines starken Regenschauers wurde durch die alarmierte Bergwacht Inzell eine terrestrische Bergung organisiert. Der Verunfallte wurde durch die Bergwacht erstversorgt und durch einen Bergwachtnotarzt vor Ort behandelt. Im weiteren Verlauf konnte der Verunfallte durch den Rettungshubschrauber Christoph 14 geborgen und mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Begleiter wurde von der Bergwacht ins Tal begleitet.
Aufgrund der schweren Verletzungen verstarb der Verunfallte in der Nacht vom 13.06.2024 im Klinikum.
Die Alpine Einsatzgruppe der Bayerischen Grenzpolizei beim PP Oberbayern Süd wurde ebenfalls alarmiert, zwei Polizeibergführer der GPI Piding nahmen vor Ort den Bergunfall auf.
Die weiteren Ermittlungen werden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein durch einen Polizeibergführer geführt. Aktuell wird von einem tragischen Bergunfall ohne Fremdverschulden ausgegangen.
Die Bergwacht Inzell war mit 13 Einsatzkräften und einem Bergwachnotarzt im Einsatz. Ebenfalls war der Rettungshubschrauber Christoph 14 mit einer Notarztbesatzung eingesetzt.
(Quelle: Pressemitteilungen Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)