Vogelkollisionen vermeiden

Vogelkollisionen vermeiden

Hilpoltstein / Bayern – Für die wichtige Rolle, die Glas in der Gesellschaft spielt, haben die Vereinten Nationen 2022 zum „Jahr des Glases“ ernannt. Glas hat jedoch auch Schattenseiten: Jährlich sterben in Deutschland 100 bis 115 Millionen Vögel an Kollisionen mit Glas. „Transparente Scheiben werden von Vögeln nicht als Hindernis erkannt. Stark spiegelnde Scheiben reflektieren Bäume, Büsche oder den Himmel und täuschen so einen Lebensraum vor“, sagt die LBV-Biologin Anne Schneider. Die neue Broschüre „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ der Schweizerischen Vogelwarte in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz), der Wiener Umweltanwaltschaft, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und collabs//Biologische Station Hohenau-Ringelsdorf zeigt auf, wie sich dies mit einfachen Maßnahmen verhindern lässt.

Dass der Tod an Scheiben eines der größten Vogelschutzprobleme ist, ist in der Öffentlichkeit sowie auch in der Architektur- und Baubranche noch nicht überall bekannt. Eine neue Broschüre, die unter der Federführung der Schweizerischen Vogelwarte mit Partnern aus Deutschland und Österreich entstanden ist, soll hier Abhilfe schaffen. Zahlreiche Beispiele zeigen für Vögel gefährliche Situationen eindrücklich auf. Gleichzeitig präsentiert die Broschüre Lösungen, wie Glas vogelfreundlich eingesetzt werden kann.

Greifvogelsilhouetten
haben kaum Wirkung

Denn nicht jede Scheibe ist gleich problematisch: Besonders gefährlich sind etwa stark spiegelnde Scheiben, transparente Balkon- und Eckverglasungen, gläserne Lärmschutzwände oder Wintergärten. „Die Kollisionsgefahr für Vögel lässt sich unter anderem dadurch bannen, dass Glas mittels geprüfter Vogelschutzmarkierungen sichtbar gemacht wird. Auf Markierungen im UV-Bereich und die bekannten Greifvogelsilhouetten sollte allerdings verzichtet werden. Sie schrecken Vögel nicht ab und wirken kaum“, so Anne Schneider.

„Nur eine flächig wirkende, sich möglichst von der Umgebung abhebende Markierung bringt den nötigen Schutz. Dabei haben sich Lösungen mit Streifen und Punktraster in Tests als besonders wirkungsvoll erwiesen“, so die LBV-Biologin. Die neue Broschüre zeigt auch auf, wie beim Bau so weit wie möglich auf transparentes oder stark spiegelndes Glas verzichtet werden kann oder wie bereits bei der Planung für Vögel gefährliche Stellen entschärft werden können. So können Zeit und Folgekosten für Nachrüstungen eingespart und gleichzeitig viele Vögel vor dem Tod an Scheiben bewahrt werden.

Was tun mit den
Glasopfern?

Kollisionen mit Glasscheiben gehen nicht immer tödlich aus. Manche Vögel sind danach nur verletzt oder benommen. So sind sie allerdings eine leichte Beute, zum Beispiel für Katzen. Wer in Scheibennähe einen flugunfähigen oder benommenen Vogel findet, legt ihn am besten in eine Schuhschachtel mit Luftlöchern im Deckel und stellt diese für zwei bis drei Stunden an einen warmen, dunklen und ruhigen Ort. Die Schachtel kann mit Haushaltpapier ausgekleidet werden. Der Vogel sollte aber nicht gefüttert oder mit Wasser versorgt werden. Anschließend kann man die Schachtel im Freien öffnen. Fliegt der Vogel nicht selbstständig weg, sollte man ihn in eine Pflegestation für Vögel bringen.
(Quelle: LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hier geht es zur Broschüre „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“:

Münchner Straße, Rosenheim, 1971

Münchner Straße, Rosenheim, 1971

Rosenheim – Der Trubel am heutigen 4. Adventssamstag in der Rosenheimer Innenstadt ist groß. Aber auch schon 1971 war zur Weihnachtszeit in der Stadt ganz schön viel los, wie dieses Foto zeigt.

Zu sehen auf unserer heutigen historischen Aufnahme ist die Münchner Straße. Ob das Foto an einem Samstag entstand, wissen wir nicht. Könnte aber gut möglich sein. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Viel zu tun für Schneeräumer

Viel zu tun für Schneeräumer

Rosenheim / Landkreis – Viel zu tun gab es am gestrigen Freitagabend für die Schneeräumer in Rosenheim, wie auf unserem Beitragsbild im Ortsteil Kastenau. Es schneite ergiebig und auf den Straßen und Gehwegen wurde es da stellenweise auch wieder sehr glatt.

In der Region Rosenheim kam es dadurch erneut zu einigen Unfällen. Die Meldungen darüber folgen. Aber natürlich hat der Schnee auch seine schönen Seiten und lud viele Rosenheimer noch zu einem Abendspaziergang ein. Laut Meteorologen hält sich die weiße Pracht nicht sehr lange. Laut aktuellen Prognosen klettern die Temperaturen ab Mitte der kommenden Woche deutlich nach oben. am Heiligen Abend soll es dann regnen statt schneien. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. Dezember

Namenstag haben: Johannes, Jolanda, Olympia, Sturmius, Viviana, Vivien

3 bekannte Geburtstagskinder:

Humphry Davy (1778 – war ein bedeutender britischer Chemiker des frühen 19. Jahrhunderts und Wegbereiter der Elektrochemie. Er entdeckte den Lichtbogen, isolierte zahlreiche Elemente wie Chlro und Magnesium und erfand die Grubenlampe zur Anzeige von Schlagwetter.)

Otto Schott (1851 – war ein deutscher Chemiker und Glastechniker, der zusammen mit Ernst Abee und Carl Zeiss das „Glastechnische Laboratorium Schott & Genossen“ im Jahr 1884 gründete und mit seiner Revolution der Glastechnologie als Begründer der neuzeitlichen Glastechnik gilt.)

Franziskus (1936 – ist ein argentinischer Geistlicher, der seit 2013 als erster Jesuit, erster Argentinier sowie erster Nichteuropäer seit rund 1300 Jahren Papst der römisch-katholischen Kirche ist. Sein bürgerlicher Name Jorge Mario Bergoglio.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1938: Otto Hahn entdeckt zusammen mit seinem Assistenten Fritz Strassmann in Berlin die Kernspaltung des Uranatoms – die wissenschaftliche und technologische Grundlage der Kernenergie.
  • 2001: Zwei Wochen vor Einführung des Euro werden in Deutschland, Griechenland und Portugal die ersten Euromünzen in Form der folienverschweißten so genannten „Starterkits“ ausgegeben.
  • 2004: Als erstes Land der Welt verbietet Bhutan den Verkauf von Tabakwaren aus religiösen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Leise rieselt der Schnee…

Leise rieselt der Schnee…

Rosenheim / Landkreis  – Leise rieselt der Schnee! Und das in Rosenheim schon den ganzen Tag. Die Winterwunderwelt ist damit zurück  – aber damit auch Probleme im Feierabendverkehr.

In der Region Rosenheim hat sich Frau Holle nur eine kurze Verschnaufpause beim Ausschütteln ihrer Betten gegönnt. Nachdem am gestrigen Donnerstag Regen und Tauwetter einsetzte, schneit es heute wieder fast pausenlos, zwar nicht kräftig, aber mittlerweile ergibt es dann doch ganz schön. Da kommt uns das beliebte Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“ in den Sinn – eines der bekanntesten Weihnachtslieder in deutscher Sprache. Gedichtet im Jahr 1895 vom evangelischen Pfarrer Eduard Ebel.

Nachteil der neuerlichen weißen Pracht: Es ist stellenweise im Rosenheimer Stadtgebiet schon wieder sehr glatt, wird uns aktuell gemeldet. Insbesondere in Nebenstraßen und den Außenbereichen. Also bitte auf dem Heimweg vorsichtig fahren.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam, aktuell fotografiert im Rosenheimer Stadtteil Kastenau)

Und hier noch passend zur aktuellen Winterstimmung das Lied „Leise rieselt der Schnee in de Version der „Hollerstauden“, gefunden auf YouTube:

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Weitere Informationen
Mittertor, Rosenheim, 1959

Mittertor, Rosenheim, 1959

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1959. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Mittertor in Rosenheim im tiefsten Winter.

Aktuell schneit es in Rosenheim leicht. Aber von diesen Schneemassen sind wir derzeit noch weit entfernt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)