Mit Auto überschlagen

Mit Auto überschlagen

Edling / Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Eine guten Schutzengel hatte eine 19-jährige Albachingerin bei einem Autounfall, der sich am heutigen frühen Sonntagmorgen in Edling auf der B304 ereignete. Ihr Auto überschlug sich. Sie bleib weitestgehend unverletzt. 

Zu dem Unfall kam es gegen 2.40 Uhr am Morgen in Fahrtrichtung Wasserburg. Die 19-jährige geriet nach den Angaben der Polizei mit ihrem Auto an den rechten Bordstein und verlor dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug. 
Sie wurde zur Beobachtung in das Krankenhaus Wasserburg gefahren. An ihrem Auto entstand Totalschaden. Die B304 war vorübergehend gesperrt. 
Im Rahmen der polizeilichen Aufnahme vor Ort wurde bei der jungen Albachingerin ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Gegen sie wurde daher ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Verdienstmedaille für langjährige Kommunalpolitiker

Verdienstmedaille für langjährige Kommunalpolitiker

Landkreis RosenheimGemeinsam kommen sie auf 225 Jahre Engagement im Gemeinderat, als stellvertretende Bürgermeister oder Bürgermeister. Für ihre besonderen Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung sind jetzt sechs aktive bzw. ehemalige Kommunalpolitiker mit der „Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze“ geehrt worden. Rosenheims Landrat Otto Lederer überreichte die Medaillen, Urkunden und Anstecknadeln im Auftrag von Innenminister Joachim Hermann. Die Verleihung fang auf Schloss Hartmannsberg statt.

In seiner Ansprache betonte Landrat Otto Lederer, dass die Geehrten ihr ganzes Streben danach ausgerichtet haben, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu brauche es engagierte Kommunalpolitiker. „Mit ihrem langjährigen Engagement haben sie gezeigt, dass es für sie nicht nur irgendeine Tätigkeit ist, sondern eine Herzensangelegenheit. Die Kommunalpolitik ist die Politik, die am nächsten am Bürger ist.“

Kommunale Verdienstmedaille
für Georg Hiebl aus Edling

Georg Hiebl gehörte fast 49 Jahre dem Edlinger Gemeinderat an. In diesen knapp fünf Jahrzehnten hat er den ständigen Wandel konstruktiv vorangetrieben. Er half mit, den Schulstandort Edling zu festigen und zu erhalten. Auch beim Ausbau der gemeindlichen Wasserversorgung Anfang der 1970er-Jahre war Georg Hiebl mit seinem Fachwissen und Ortskenntnissen maßgeblich beteiligt. Die maßvolle Entwicklung der Gemeinde unter Berücksichtigung der ländlichen Prägung war ihm ebenso wichtig wie das kulturelle Leben. Insgesamt 35 Jahre begleitete er das Amt des Schützenmeisters des SV Edling.

Knut Hörger erkannte früh Notwendigkeit
einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung

Neben seiner Arbeit als praktizierender Allgemeinarzt engagierte sich Knut Hörger in der Gemeinde Edling auch 36 Jahre im Gemeinderat. Eine verträgliche Bauentwicklung für Einheimische war ihm ebenso wichtig wie die Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Er erkannte früh die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung vor Ort. Sie wurde mit dem Bau von zwei kommunalen Einrichtungen 1990 und 1996 verwirklicht. Die Abwägung zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren unter der Berücksichtigung der finanziellen Mittel war einer der Schwerpunkte.

Valentin Obermeier war 30 Jahre
beim Gemeinderat Eggstätt aktiv

Insgesamt 30 Jahre war Valentin Obermeier als Gemeinderat in Eggstätt aktiv. In dieser Zeit übernahm er von 1990 bis 2002 als dritter Bürgermeister und von 2002 bis 2008 als zweiter Bürgermeister eine herausgehobene Verantwortung. Besonders brachte er sich im Finanzausschuss ein, dem er insgesamt 18 Jahre angehört. Gerade in der schwierigen Periode nach 2008, als sich Eggstätt aufgrund der sogenannten „Kassenaffäre“ in einer finanziell schwierigen Situation befand, trug er stark zur Klärung der Missstände und zur Konsolidierung der Finanzen der Gemeinde bei. Zudem war es ihm immer ein Anliegen, den Breitensport in seiner Heimatgemeinde zu fördern.

Johann Schmid war 36 Jahre Teil
des Neubeurer Gemeinderats

Johann Schmid war 36 Jahre Teil des Gemeinderates in Neubeuern und in vielen Ausschüssen tätig. Darüber hinaus war er von 2002 bis 2008 dritter Bürgermeister und von 2008 bis 2014 zweiter Bürgermeister. In dieser Funktion engagierte er sich vor allem für die Außenstellen der Gemeinde, wie den Bauhof, das Wasserwerk und das Klärwerk. Er nahm an Baubesprechungen teil, traf Entscheidungen und entlastet so die Gemeindeverwaltung. Johann Schmid ist neben der Kommunalpolitik auch noch in mehreren Ortsvereinen aktiv. Dazu stand er der Jagdgenossenschaft sowie dem Trachtenverein Immergrün Altenbeuern vor.

Thomas Schwitteck war insgesamt
42 Jahre im Gemeinderat Neubeuern aktiv

Ein langjähriger Begleiter von Schmid im Neubeurer Gemeinderat ist Thomas Schwitteck, der insgesamt 42 Jahre und damit sechs Jahre länger im Gemeinderat aktiv war. Er war in verschiedenen Ausschüssen wie im Bauausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss tätig und über viele Jahre gemeindlicher Kassenprüfer. Neubeuern ist Marktgemeinde, dazu gehört auch das Recht, Mark halten zu dürfen. Thomas Schwitteck hat sich hier engagiert und Ende der 1980er-Jahre dafür gesorgt, dass „Markt halten“ wiederbelebt wurde. Bis 2015, über 30 Jahre, übte er das Amt des Marktmeisters aus. 1988 war er mit viel Herzblut und Engagement dabei, als es in Neubeuern um die Austragung der 1200-Jahr-Feier ging.

Kommunale Verdienstmedaille für 
Bürgermeister Christian Glas aus Eggstätt

Bevor Christian Glas 2020 zum Bürgermeister von Eggstätt gewählt wurde, engagierte er sich drei Jahrzehnte im Gemeinderat. Zwölf Jahre davon war er Mitglied im Bauausschuss. Einige große Projekte wurden in dieser Zeit auf den Weg gebracht, wie die Erweiterung des Schulgebäudes und die Sanierungen vom Hartsee-Freizeitgelände und der Hartseehalle. Auch diverse Baugebiete wurden erschlossen. Von 2002 bis 2008 war Christian Glas dritter Bürgermeister und von 2014 bis 2020 zweiter Bürgermeister. Von Oktober 2018 bis Juli 2019 vertrat er zudem den erkrankten Bürgermeister Hans Schartner und leitete die Gemeindeverwaltung. Ein besonderes Anliegen war und ist Christian Glas die Unterstützung und Förderung der sozialen Dienste und der Rettungsdienste. So baute er den First Responder Chiemsee-Nord mit auf.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: @Landratsamt Rosenheim, zeigt: Die Geehrten mit Landrat Otto Lederer und den Bürgermeistern ihrer Gemeinden (von links): Christian Glas in Personalunion als Geehrter und amtierender Bürgermeister von Eggstätt, Thomas Schwitteck, Knut Hörger, Landrat Otto Lederer, Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer, Georg Hiebl, Valentin Obermeier, Johann Schmid und der Neubeurer Bürgermeister Christoph Schneider.)

In Edling gibt es noch Kiebitze

In Edling gibt es noch Kiebitze

Edling / Landkreis Rosenheim – In der Gemeinde Edling sind dank des großen Einsatzes der Landwirte und der örtlichen Kiebitzbetreuerinnen noch Kiebitze zu bewundern. Bürgermeister Matthias Schnetzer, Kiebitzbetreuerin Carola Kahles und Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde bedankten sich bei ihnen für den wertvollen Beitrag zum Artenschutz mit Gutscheinen, einer für jedes geschützte Nest.

Einsatz für den Kiebitz: Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde, Landwirt Klement Grandl, Landwirtin Martina Bacher, Bürgermeister Matthias SChnetzer und die ehrenamtliche Kiebitzbetreuerin Carola Kahles. Auf dem Bild fehlt die ehrenamtliche Kiebitzbetreuerin Evi Schuster. Foto: Landratsamt Rosenheim

Dass jedes Jahr Kiebitze in den Landkreis Rosenheim zurückkehren, ist etwas ganz Besonderes. Die stark gefährdeten, standorttreuen Vögel haben sich hier Äcker und Streuwiesen ausgesucht, in denen sie im Frühjahr vier Wochen lang brüten und ihren Nachwuchs anschließend mindestens fünf Wochen bewachen, bis die Küken flügge sind. Spätestens Ende Juli verlassen die Kiebitze ihre Brutgebiete wieder und fliegen als Zugvögel in den Süden in ihre Winterquartiere.

Kiebitz: von der Allerweltsart
zur einer großen Rarität

Früher war der Kiebitz eine Allerweltsart, in den letzten Jahrzehnten ist er sehr selten geworden. Nur noch in 15 der 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim sind die schönen Vögel mit den akrobatischen Balzflügen, dem unverwechselbaren Kiewitt-Ruf, dem schwarz-weißen Gefieder, das in der Sonne in Regenbogenfarben schillert und der Federholle auf dem Kopf zu bewundern. Damit diese „Edelsteine“ nicht verloren gehen, schützen auch in der Gemeinde Edling Landwirte die Vögel, wenn sie ihre Felder bewirtschaften. Sie achten auf die Nester, die von den ehrenamtlichen Kiebitzbetreuerinnen mit dünnen Stecken jeweils fünf Meter vor und hinter dem Nest markiert werden und beschützen die Küken, wenn sie auf ihren Flächen unterwegs sind.
Auch mit den Elektrozäunen, die im Rahmen des BayernNetzNatur-Projektes „Netzwerke für den Kiebitz“ von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde auf ihren Äckern zum Schutz der Gelege vor Füchsen, Dachsen und Mardern aufgestellt werden, sind die Landwirte einverstanden. Nur so ist in vielen Gebieten so ein Bruterfolg möglich. Die Kiebitzküken müssen sich als Nestflüchter ihre Nahrung sofort nach dem Schlüpfen selber suchen. Darum wurde bei Daburg von einem Landwirt sogar Wasser an den Ackerrand gefahren, damit die Kleinen im feuchten Boden noch Würmer fanden und nicht verhungerten.
Bürgermeister Matthias Schnetzer und die Kiebitzbetreuerinnen des Landratsamtes bedankten sich bei den Landwirten für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der letzten Kiebitzsaison, die auch in diesem Frühjahr zum Wohl der Kiebitze fortgesetzt wird. Gleichzeitig richteten sie einen Appell an die Spaziergänger: Bitte beachten Sie die aufgestellten Schilder, bleiben Sie auf den Wegen und führen Sie Ihren Hund an der kurzen Leine, um den Bruterfolg der Kiebitze nicht zu gefährden.

Informationen zu den Kiebitzen und den Fördermöglichkeiten gibt es unter Telefon 08031 / 392 3301 bei Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Fremder lockt Kind mit Süßigkeiten

Fremder lockt Kind mit Süßigkeiten

Edling / Wasserburg / Landkreis RosenheimEin Fremder wollte am vergangenen Donnerstag, 7. April in Edling eine Achtjährige auf dem Heimweg vom Sportplatz mit Süßigkeiten zu ihm nach Hause locken. Das Mädchen reagiert zum Glück richtig.

Zu dem Vorfall kam es nach Angaben der Polizei gegen 18 Uhr. Der Mann fragte das Kind, ob es zu ihm heimgehen wolle, da er dort viele Süßigkeiten habe. Das Mädchen reagierte nicht auf das Angebot und lief nach Hause.
Was der Mann vorhatte, ist noch unklar. Er soll zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein, kurze schwarze Haare gehabt haben und Sportklamotten getragen haben.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Wasserburg unter Telefon 08071 / 91770 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)