Genuss-Meile in Nürnberg

Genuss-Meile in Nürnberg

Nürnberg – Am Sonntag, 19. Juni, 10 bis 18 Uhr, wird der Nürnberger Hauptmarkt im Zentrum der Innenstadt nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder zum Genussmarkt. Rund 70 bäuerliche Direktvermarkter werden an ihren Ständen eine große Vielfalt von regional erzeugten Lebensmitteln anbieten. Dazu gehören frische Früchte der Saison, Gemüse in allen Variationen, Wein, Liköre und Brände in allen Geschmacksrichtungen, Kuchen, Brote, Käse, Eier, Nudeln, Fisch und weitere Spezialitäten wie Kren, Angus-Weidefleisch, Wildspezialitäten sowie vielfältige Speiseöle und weitere Produkte aus Hanf, Kürbis, Walnüssen oder Safran und vieles mehr.

Die Bauernmarktmeile, die vom Bayerischen Bauernverband (BBV) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Stadt Nürnberg und dem Bayerischen Rundfunk / BR Heimat veranstaltet wird, hat das Ziel, die außerordentlich große Vielfalt der bayerischen Landwirtschaft den Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Augen zu führen. „Wir freuen uns ganz besonders, dass die Bauernmarktmeile nach zwei Jahren pandiemiebedingter Zwangspause nun endlich wieder auf unserem schönen Hauptmarkt im Herzen Nürnbergs stattfinden kann“, sagt Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.

Auch Landfrauen des BBV
sind mit Ständen vertreten

„Jeder findet auf der Bauernmarktmeile etwas Leckeres und Außergewöhnliches nach seinem Geschmack, ganz egal, ob Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse, Obst oder Süßspeisen, die zu den jeweils persönlichen Vorlieben gehören“, so die Nürnberger Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann. Zusätzlich laden verschiedene Informationsstände rund um die Landwirtschaft und die Direktvermarktung zu Gesprächen mit den Experten vor Ort ein. Auch die Landfrauen des BBV Nürnberg Stadt und aus ganz Mittelfranken werden mit Ständen vertreten sein. Als Themenschwerpunkte haben sie in diesem Jahr „Schule fürs Leben – mehr Alltagskompetenzen in der Schule vermitteln“ sowie die „Wertschätzung der Lebensmittel – gegen Lebensmittelverschwendung“ gewählt.
„Über das eigentliche Genusserlebnis hinaus erfüllt damit unsere Bauernmarktmeile Nürnberg auch das Informationsbedürfnis der Verbraucher, wo unsere Lebensmittel herkommen, wie kann ich damit gesund und lecker kochen und was leistet die bayerische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft“, betont Nürnbergs Kreisobmann Peter Höfler.
Beim Vorab-Pressetermin „testete“ die Nürnberger Kreisbäuerin auch das Wissen über Lebensmittel von Oberbürgermeister (OB) Marcus König mit der Frage „Was gehört wohin?“, wie Lebensmittel für eine möglichst lange Haltbarkeit richtig gelagert werden müssen. Zudem durfte OB König seine Fähigkeiten in der Küche bei der Zubereitung leckerer Brotchips unter Beweis stellen. „Brotchips selbst herzustellen, ist eine einfache und zugleich köstliche Möglichkeit älteres Brot zu verwerten anstatt es wegzuwerfen“, weiß Kreisbäuerin Greul-Leuzmann. An ihrem Stand auf der Bauernmarktmeile haben die Landfrauen weitere nützliche Tipps und Rezepte parat. Auch bieten sie dort unter dem Motto „Brotchips – Genuss bis zum letzten Krümel“ Kostproben ihrer Brotchips an.
Weitere Informationen zu den Marktständen und angebotenen Produkten gibt es auf www.bauernmarktmeile.de.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: BBV, zeigt Michaela Engelhardt, Vorsitzende der Fördergemeinschaft Einkaufen auf dem Bauernhof Ofr., Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Dr. Michael Fraas, Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann, Oberbürgermeister Marcus König, Kreisobmann Peter Höfler)

Nachhaltig durchs Kita-Jahr

Nachhaltig durchs Kita-Jahr

Hilpoltstein / BayernEinsatz von Pestiziden, Insektensterben und Rückgang der Artenvielfalt: Die heutigen Ernährungsgewohnheiten haben massive Auswirkungen auf die Biologische Vielfalt von Arten und Lebensräumen. Doch beim Wocheneinkauf ist das Verbrauchern oft nicht bewusst. Der bayerische Naturschutzverband LBV möchte deshalb mit der neuen Broschüre „Faszination Ernährungswelt in der Kindertageseinrichtung“ bereits im Kleinkindalter ein nachhaltiges Bewusstsein für Ernährung und Lebensmittel fördern.

Unsere Broschüre begleitet die Kitas über ein ganzes Kindergartenjahr hinweg und gibt saisonale Tipps, wie man Lebensmittel mit allen Sinnen erforschen und erleben kann“, sagt Alexandra Lindig, LBV-Bildungsreferentin für frühe Bildung. Die Broschüre versteht sich dabei als Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Konkrete Ideen für Familien führen auch zuhause zu einem bewussteren Umgang mit dem facettenreichen Thema Ernährung.
Kitas sind ein optimaler Ort, um Familien aus allen Bevölkerungsgruppen zu erreichen und ihnen das Thema „Ernährung“ näher zu bringen. „Der LBV hat mit seinem eigenen Kindergarten die Erfahrung gemacht, dass es nie zu früh sein kann, Kinder an Naturschutz- und Nachhaltigkeitsthemen heranzuführen“, sagt Alexandra Lindig. Mit allen Sinnen, viel Spaß und unter dem Fokus der Nachhaltigkeit würden die Jüngsten mehr über Obst, Gemüse, Nüsse, Getreide und tierische Produkte im Jahresverlauf erfahren. Regionalität, Saisonalität sowie fairer Handel würden für eine gesunde und ökologische Ernährungsweise eine wichtige Rolle spielen. „Mit der LBV-Broschüre gelingt es, Kinder bereits im Kindergartenalter für Kompetenzen und Werte einer nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren“, so die LBV-Bildungsreferentin.
Das praxisnahe ERleben kommt bei den Kindern gut an. Die fünfjährige Annika sagt: „Wir haben gelernt, dass Butter für Energie sorgt und Salat gut für den Körper ist“. Der gleichaltrige Simon beschreibt sein Erlebnis so: „Ich durfte alle Hühner aus dem Stall rausscheuchen und habe ein Ei gefunden.“ Die Kinder konnten auch hautnah erfahren, dass Arbeit und lange Entstehungsprozesse, wie beim Pflanzen von Tomaten und Paprika und dem Stecken von Kartoffeln dazugehören. Alexandra Lindig ist überzeugt: „So kann gute Bildung für nachhaltige Entwicklung aussehen. Kinderaugen leuchten und tragen vielfältige Ideen und Denkanstöße mit nach Hause.“
Die Inhalte und Aktionsideen der Broschüre“ Faszination Ernährungswelt in der Kindertageseinrichtung“ wurden gemeinsam mit den Kindern, dem pädagogischen Team und den Familien des LBV-Kindergartens „Arche Noah“ in Hilpoltstein erprobt und umgesetzt.
Das Projekt ist gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der Glücks-Spirale.
(Quelle: Pressemitteilung: LBV / Beitragsbild: re)

Hier kann die Broschüre kostenlos heruntergeladen werden:

Die Schokohasen sind schon da

Die Schokohasen sind schon da

Rosenheim / Deutschland – Am 17. April ist Ostern. Es dauert also – Stichtag heute, Samstag, 15. Januar, noch genau 92 Tage bis zu diesem Fest. Da müssen so manche der vielen Schoko-Osterhasen, die bereits jetzt zum Verkauf in vielen Supermärkten angeboten werden, noch ganz schön lange warten, bis sie aus ihren Verpackungen entlassen und verzehrt werden. Übrigens laut einer aktuellen Statistik werden jährlich rund 214 Millionen Osterhasen bei uns in Deutschland erzeugen. 107 Millionen von ihnen werden hierzulande verkauft. Der Rest wird exportiert.
(Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Booster mal anders

Booster mal anders

Rosenheim / Fischbachau – Der Begriff „Booster“ ist aktuell in aller Munde. Die Firma Herbaria aus Fischbachau, Anbieter von biologischen Kräutern, Tees, Kaffees und Gewürzen, hat für den Start ins neue Jahr einen Booster der anderen Art auf den Markt gebracht: den Bio-Kräuterbitter Bittrio. Wir haben ihn für Euch getestet.

Bittrio, der alkoholfreie Bio-Kräuterbitter aus dem Naturdrogerie-Sortiment der Firma Herbaria Kräuterparadies GmbH, enthält Bitterstoffe aus elf verschiedenen Pflanzen, darunter Artischocke, Ingwer, Fenchel, Kurkuma, Löwenzahnblättern und die Wurzel des Gelben Enzians in Bio-Qualität.
Bitterstoffe gelten als wichtiger Bestandteill der Ernährung. Sie sollen die Produktion der verdauungsfördernden Körpersäfte anregen. Sobald man den bitteren Geschmack wahrnimmt, wird Speichel erzeugt. Gleichzeitig sollen Bitterstoffe die Produktion von Galle und Magensäure fördern und die Bauchspeicheldrüse anregen.
Problem: Weil „bitter“ für viele Menschen als unangenehm gilt, wurde dieser Geschmack bei vielen Gemüse- und Obstsorten weggezüchtet. Vieles schmeckt heutzutage wesentlich weniger bitter als früher, beispielsweise Chicoreè oder Grapefruit.
Bitterstoffe werden in der traditionellen Pflanzenheilkunde schon lange eingesetzt. Vom griechischen Arzt Hippokrates (460 – 360 v. Chr.) über Hildegard von Bingen (1098 –1179) bis zu Leonhart Fuchs (1502 – 1566) in der Renaissance nahmen bitter schmeckende Pflanzen in den Kräuterbüchern einen wichtigen Platz ein. Ebenso spielen Bitterstoffe eine wichtige Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Heilkunde.

Unser Geschmackstest zu Bittrio: trotz „bitter“ schmeckt das Elexier nicht unangenehm, erinnert an einen typischen Kräuterbitter – nur eben ohne Alkohol.
(Quelle: Pressemitteilung Herbaria)

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Heimatnah zum Traumberuf

Heimatnah zum Traumberuf

Bad Aibling / München – Es gibt nicht viele Schulstandorte, die ein eigenes Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrkräften vorweisen können. Seit knapp drei Monaten zählt auch das oberbayerische Bad Aibling zu diesem exklusiven Kreis. Der neue Standort kommt gut an, schon im ersten Jahr nutzen 15 Studentinnen die Chance, das pädagogische Einmaleins in der Ausbildungsrichtung „Ernährung und Gestaltung“ zu erlernen.

Die jungen Menschen profitieren dabei von den modernen Räumlichkeiten, die dem hohen Stellenwert des praktischen Anteils einer solchen Ausbildung vollauf gerecht werden. Kultusminister Michael Piazolo, der sich bei Institutsrektor Fabian Müller-Klug in einem persönlichen Gespräch über den Start des neuen Standortes informiert hatte, betont: „Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer erfüllen an den bayerischen Schulen sehr wichtige Aufgaben. Sie stehen in besonderer Weise für den Praxisbezug in der schulischen Bildung und für die Vermittlung von Alltagskompetenzen und sind an den Schulen sehr gefragt. Der Standort Bad Aibling bietet jungen Menschen eine hervorragende Ausbildung in ihrer Heimat vor Ort an.“

Dies soll laut Michael Piazolo jedoch nur der Anfang sein: „Wir werden am Standort Bad Aibling das Angebot für angehende Fachlehrkräfte weiter ausbauen und die Kapazitäten noch weiter erhöhen. Ich kann allen Interessierten nur empfehlen: Schauen Sie sich das Staatsinstitut in Bad Aibling an und informieren Siesich über die vielfältigen Möglichkeiten dieses Berufsfeldes Ein Besuch lohnt sich.“
Landrat Otto Lederer, der sich sehr stark für die Errichtung des Instituts eingesetzt hatte, betonte zudem: „Diese Einrichtung bietet die großartige Möglichkeit, sich vor Ort weiterzubilden und auch ohne Abitur den Beruf der Fachlehrerin oder des Fachlehrers zu ergreifen. Mit dem neuen Standort in Bad Aibling haben die Absolventinnen und Absolventen der Berufs- und Hauswirtschaftsschulen in Rosenheim und der Nachbarlandkreise die einmalige Chance, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Und das Beste ist: Viele der zukünftigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer können in der Region bleiben, denn der Bedarf an unseren Schulen ist groß.“

Ein wichtiger Partner für das Staatsinstitut ist auch der Dietrich-Bonhoeffer-Bildungs-Campus (DBCC), auf dem, wie Institutsleiter Fabian Müller-Klug betont, in kurzer Zeit und in einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit Schulleitung und Geschäftsführung der neue Standort aufgebaut werden konnte.

„Berufsfeld spannend
und anspruchsvoll“

Zur Ausbildungssituation vor Ort stellt Herr Müller-Klug fest: „Das Berufsfeld einer Fachlehrkraft ist unglaublich spannend, vielfältig, aber auch anspruchsvoll. Die engagierten und kompetenten Kolleginnen und Kollegen am neuen Standort tragen wesentlich dazu bei, dass die zukünftigen Fachlehrkräfte lernen, nachhaltige und motivierende Lernarrangements für ihre Schülerinnen und Schüler zu gestalten. Dank der wöchentlichen Schulpraxis in den umliegenden Schulen können rasch erste Unterrichtserfahrungen gemacht und die Entwicklung hin zu einer professionell handelnden Lehrkraft zeitnah gefördert werden.“

 

Fachlehrkräfte werden im allgemeinbildenden Bereich insbesondere an Grund- und Mittelschulen, Förderschulen und Realschulen eingesetzt. Sie unterrichten in erster Linie in praktischen Fächern, z. B. in Englisch, Ernährung (Schulfach: Ernährung und Soziales) und Gestaltung (Schulfach: Werken und Gestalten), Kommunikationstechnik (Schulfach: Wirtschaft & Kommunikation), Werken (Schulfach: Technik), Kunst, Musik und Sport. Die staatliche Ausbildung zur Fachlehrkraft schließt mit einer Abschlussprüfung ab, die zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst berechtigt. Nach erfolgreich bestandener Staatsprüfung winkt eine Übernahme in das Beamtenverhältnis. Aktuell befinden sich rund 70 % aller Fachlehrkräfte in der Besoldungsgruppe A 11.

Mit Bad Aibling im Landkreis Rosenheim ist im laufenden Schuljahr neben Ansbach, Augsburg, Bayreuth und München ein fünfter Ausbildungsstandort für Fachlehrkräfte im Freistaat entstanden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)