Schwarzarbeit im Fokus

Schwarzarbeit im Fokus

Rosenheim / Weilheim / Traunstein / Freilassing / Bad Tölz / Miesbach / Wasserburg – Bundesweit kontrollierten in den vergangenen Tagen mehr als 1000 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Gastronomiebetriebe auf Schwarzarbeit – auch in der Region Rosenheim. 

Im Bereich der Gastronomiebranche waren im Rahmen eines komplexen Ermittlungsverfahrens des Hauptzollamts Rosenheim im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II 36 Hauptzollämter für die Ausführung von bundesweit mehr als 170 Durchsuchungen im Zeitraum vom 21. März bis 23. März im Einsatz. Eingebunden waren so rund 1.000 Zolleinsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Sie beschlagnahmten dabei verfahrensrelevante Beweismittel gegen insgesamt 160 Beschuldigte.

Ermittelt wird wegen
„Scheinselbstständigkeit“

Ermittelt wird wegen des Vorwurfs der sogenannten „Scheinselbständigkeit“ und der illegalen Arbeitnehmerüberlassung. „Der Staatskasse und den Sozialversicherungsträgern sind Abgaben in Millionenhöhe entgangen“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung des Hauptzollamt Rosenheim.
Das Hauptzollamts Rosenheim zieht nach der Aktion eine positive Bilanz. Die Durchsuchungen seien ohne Zwischenfälle abgelaufen. Nun bleibe abzuwarten, was die Auswertung der Beweismittel für das sicher noch länger andauernde Ermittlungsverfahren bringen werde.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Zoll)

61-jähriger Mofa-Fahrer tödlich verunglückt

61-jähriger Mofa-Fahrer tödlich verunglückt

Freilassing / Berchtesgadener Land – Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam in Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) ein 61-jähriger Mofa-Fahrer zu Sturz. Er Mann starb noch an der Unfallstelle.

Der Unfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, am gestrigen Samstagmorgen an der Einmündung der Ehamer Straße zur Laufener Straße. Als die Streifenwaenbesatzung am Unfallort eintraf, wurde der 61-jährige Mann aus Freilassing bereits reanimiert und verstarb leider wenige Minuten später. 
Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion Freilassing war der Mofa-Fahrer alleinbeteiligt zu Sturz gekommen. Dieser verlief so tragisch, dass er sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto geraubt – Opfer (94) verletzt

Auto geraubt – Opfer (94) verletzt

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Raubüberfall in Freilassing: Ein bislang unbekannter Täter entriss einem Senior am heutigen Samstagmorgen gewaltsam die Autoschlüssel und flüchtete mit dem erbeuteten Pkw. Der 94-jährige wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 94-Jährige hatte gegen 7.55 Uhr gerade seinen Pkw Mercedes in der Münchener Straße in Freilassing geparkt und war im Begriff, das Fahrzeug abzusperren, als er, nach den Angaben der Polizei, plötzlich von einem Unbekannten angegangen wurde. Der Angreifer entriss dem 94-Jährigen gewaltsam den Autoschlüssel und fuhr mit dem Pkw Mercedes davon. Das Opfer erlitt bei dem Angriff Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Großfahndung führte noch
nicht zum Erfolg

Den Täter konnte der 94-Jährige folgendermaßen beschreiben: männlich, Alter Mitte Dreißig, 160 bis 170 Zentimeer groß, mittlere Statur, Dreitagebart, bekleidet mit schwarzer Jacke mit schwarzer Kapuze, schwarzer Mütze, trug zudem eine Tasche oder Tüte in der Hand.
Geraubt wurde der Pkw Mercedes C180, Erstzulassung 2000, Farbe silbergrau, Kennzeichen BGL-UC 79.
Nach der Tat leitete die Polizei eine Großfahndung ein, an der sich zahlreiche Streifenwagenbesatzungen, auch der Bundespolizei, beteiligten. Zur Ergreifung des Täters führte die Fahndung jedoch nicht.
Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen für die Kriminalpolizei Traunstein. Gesicherten Erkenntnissen zufolge fuhr der Täter mit dem geraubten Mercedes nach der Tat über die Saalachbrücke nach Salzburg auf österreichisches Staatsgebiet. Die österreichischen Polizeibehörden wurden unverzüglich in die Fahndungsmaßnahmen mit eingebunden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein bittet um Hinweise in dem Fall:

  • Wer hat das Tatgeschehen in der Münchener Straße Höhe Hausnummer 16 in Freilassing beobachten können?
  • Wer hat das geraubte Fahrzeug (Mercedes C180, silbergrau, BGL-UC79) nach der Tat gesehen oder kann Angaben zu dessen Verbleib machen?
  • Wer kann der Kriminalpolizei aufgrund der Personenbeschreibung Hinweise zum Täter geben?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0861 / 9873-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Doppelhaushälften nach Brand unbewohnbar

Doppelhaushälften nach Brand unbewohnbar

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Zwei Doppelhaushälften  in Freilassing sind nach einem Brand am gestrigen Freitagabend derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache steht noch nicht fest. Hinweise auf Brandstiftung ergaben sich bislang nicht.

Gegen 23.25 ging über Notruf die Meldung ein, dass es in der Donauschwabenstraße in Freilassing brennt. Als Feuerwehr und Polizei dort eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Die vier Bewohner der Doppelhaushälften konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand.
Gegen 0.25 Uhr war der Brand von der Feuerwehr unter Einsatz einer großen Menge Wasser gelöscht, der komplette Dachstuhl beider Haushälften jedoch erheblich beschädigt.  Die Freiwillige Feuerwehr verschloss das Dach mit einer Plane, die beiden Haushälften sind jedoch derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kamen bei Angehörigen unter. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 100.000 Euro.
Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen, weshalb hierzu noch keine Aussagen getroffen werden können. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich für die Ermittler bislang aber nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Festnahme nach Schockanrufen

Festnahme nach Schockanrufen

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Die letzten Tage und Wochen waren erneut geprägt von einer Vielzahl an betrügerischen Anrufen im südlichen Oberbayern. Nun nahm die Polizei  in Freilassing einen Geldabholer auf frischer Tat fest. Der dringend tatverdächtige 26-Jährige Pole sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

„Hallo, hier ist die Polizei. Ihre Tochter sitzt neben mir. Sie hat einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Kind gestorben ist. Sie muss dafür nun ins Gefängnis, es sei denn sie kann sofort 50.000 Euro Kaution bezahlen.“ So oder so ähnlich lauteten auch gestern die Geschichten der Schockanrufer, die durch lautes Weinen oder Schluchzen der vermeintlichen Verwandten im Hintergrund dramatisiert wurden.

Opfer war ein pensionierter
„echter“ Polizeibeamter

Pech für die perfiden Betrüger war in einem Fall im Raum Freilassing jedoch, dass das angerufene „Opfer“ ein pensionierter, „echter“ Polizeibeamter war. Dem ehemaligen Kriminalbeamten war die Masche selbstverständlich bekannt und er ging vorgeblich auf die Forderungen der skrupellosen Betrüger ein. Gleichzeitig verständigte er die Kollegen der Polizeiinspektion Freilassing, die den 26-jährigen Geldabholer vor Ort vorläufig festnehmen und wenig später den zuständigen Kollegen der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd übergeben konnten.
Die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag gegen den 26-jährigen Polen wegen des Verdachts eines Verbrechens des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Im Laufe des gestrigen Mittwochs wurden der dringend Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Der 26-Jährige wurden anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fußgänger von Zug erfasst

Fußgänger von Zug erfasst

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Kurz nach Mitternacht kam es am heutigen Montag zu einem tragischen Unglück am Bahnhof Freilassing. Ein 61-jähriger wurde von einem Regionalzug erfasst und tödlich verletzt.

Die Kripo geht von einem tragischen Unfall aus. Der Mann wollte vermutlich die Gleiße überqueren. Genau zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Regionalzug in den Bahnhof Freilassing ein, ohne Passagiere an Bord. Der Lokführer blieb unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)