Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Pang / Rosenheim – Kürzlich trafen sich rund 30 Bürger aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang mittags mit der Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz zu einem Spaziergang durch den Ort. Ziel der Veranstaltung war es, direkt vor Ort mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

Wie in anderen ehemals eigenständigen Ortsteilen stünden auch in Pang die Verkehrssituation und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Fokus. Viele Straßen würden nicht über sichere Gehwege verfügen, zudem würden Autos oft auf der Straße parken. Außerdem wurde berichtet, dass sich manche Autofahrer auf der Pestalozzistraße, die zur Schule führt, nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h hielten. Besonders im Winter, wenn Kinder morgens noch in der Dunkelheit zur Schule gingen, stelle dies eine potenzielle Gefährdung dar.

Wunsch auf Umstieg auf E-Busse geäußert

Zudem wurde kritisiert, dass sonntags keine Busse der Verkehrsgesellschaft fahren und ein durchgängiges Fahrradnetz fehle. Einzelne Bürger äußerten den Wunsch nach einem Umstieg auf E-Busse.

Beim Blick vom Ortsrand über die Felder wurde die Sorge geäußert, dass hier weiter zugebaut werden könnte. Die Flur diene als Naherholungsgebiet, das von Einheimischen und Rosenheimer Bürgern genutzt werde.

Die Frage, wie notwendige Entwicklung möglich gemacht werden könne, ohne den Charakter der Ortsteile zu verlieren, bewegte die Teilnehmer ebenso wie in anderen Ortsteilen. Anna Rutz erklärte dazu: „Natürlich muss eine Entwicklung möglich sein, er muss aber immer ortsverträglich sein.“ Sie wies darauf hin, dass auf Initiative der Grünen fraktionsübergreifend ein Bebauungsplan für Westerndorf Am Wasen erlassen worden sei, um das weitgehend intakte Ortsbild zu erhalten, und dass eine ähnliche Regelung auch für Pang wünschenswert sei.

Ein weiterer Punkt, den Rutz betonte, sei der Erhalt der Dorfmitte, damit dort weiterhin Vereinsveranstaltungen, Dorffeste und Begegnungen stattfinden könnten. Am Ende des Spaziergangs zog sie folgendes Fazit: „Es freut mich, dass sich so viele Menschen für Politik und für ihre Heimat, für ihren Ort interessieren. Dass sie die Gelegenheit nutzen, uns ihre Anliegen anzuvertrauen.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Grüne Rosenheim) 

Grüne Rosenheim diskutierten Stadtteilthemen in Oberwöhr

Grüne Rosenheim diskutierten Stadtteilthemen in Oberwöhr

Rosenheim – Die Grünen Rosenheim luden Bürger des Stadtteils Oberwöhr zu einer Stadtteilveranstaltung in der Gaststätte Turneralm ein. Ziel der Veranstaltung war es, Herausforderungen wie Hochwasserschutz, Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität im Stadtteil zu besprechen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Johannes Becher (MdL, Freising), der von seinen Erfahrungen mit dem Hochwasser 2024 berichtete. Anschließend lud Anna Rutz, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, die Bürger ein, mit ihr, Grünen-Kollegen und untereinander ins Gespräch zu kommen. Dazu standen vier Flipcharts zu den Themen Hochwasserschutz, Verkehr, Bebauung und soziales Leben bereit, an denen Wünsche und Probleme notiert werden konnten. Viele Bürger nutzten auch die Gelegenheit, sich direkt mit den Stadtratskandidaten der Grünen auszutauschen. An Tischen und in Gängen bildeten sich kleine Gesprächsgruppen, in denen über die Themen diskutiert wurde.

Die zentralen Anliegen der Bürger:
  • Hochwasserschutz: Fertigstellung der Schutzmaßnahmen, stärkere Bürgerbeteiligung, ein aktualisiertes Gutachten sowie ein Schutzkonzept, das auch die Zusammenarbeit mit flussaufwärts gelegenen Gemeinden einbezieht.
  • Verkehr: Bezahlbarer ÖPNV, Busse auch am Sonntag, sichere Radwege im Ort und an der Mangfall, einschließlich Beleuchtung und Schneeräumung. Außerdem wurde die angespannte Parksituation auf Nebenstraßen thematisiert, die teilweise den Zugang der Feuerwehr behindert.

Anna Rutz erklärte zum Abschluss, dass die Ergebnisse des Abends in die Arbeit der Grünen im Stadtrat einfließen werden. Sie betonte: „Wir müssen ein neues, unabhängiges Gutachten erstellen lassen, das nach den neuesten Erkenntnissen schaut: Wo kommt das Wasser her und mit welchen Maßnahmen können wir die bestehende Bebauung schützen?“ Außerdem hob sie die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts für Oberwöhr hervor: „Da brauchen wir ein Gesamtkonzept, das alle wichtigen Themen berücksichtigt und zusammen betrachtet, nicht jedes einzeln für sich: Die Parkplatzfrage, sichere Radwege, genügend Kitaplätze und, nicht zu vergessen, bezahlbaren Wohnraum gerade für die jungen Leute.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Grüne Rosenheim)

Anna Rutz spendet 350 Kilogramm Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel

Anna Rutz spendet 350 Kilogramm Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel

Rosenheim – Die Rosenheimer Oberbürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Anna Rutz, hat 350 kg selbst angebaute Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel übergeben. Die Spende ist für die Versorgung lokaler Bedürftiger bestimmt und soll ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen.

„Mit dieser Spende möchte ich zeigen, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen. Jeder von uns kann im Kleinen dazu beitragen, dass gesunde Lebensmittel dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erklärt Anna Rutz in einer aktuellen Pressemitteilung.

Bei der Rosenheimer Tafel in der Samerstraße 12 engagieren sich über 50 Bürger ehrenamtlich. Pro Woche werden etwa 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim / Beitragsbild: Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim)

Vortrag: „Klimawandel trifft Gesundheit – Handeln statt zusehen“

Vortrag: „Klimawandel trifft Gesundheit – Handeln statt zusehen“

Rosenheim – Bündnis 90/Die Grünen laden am Freitag, 13. Februar, um 19.00 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion im Gasthof Höhensteiger (Westerndorferstr. 101, 83024 Rosenheim) ein. Thema des Vortrags ist der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Gesundheit. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen aus Gesundheits- und Sozialberufen.

Steffi Groß und Dr. med. Juliane Rößler von Health for Future Rosenheim geben in einem 30- bis 40-minütigen Vortrag Einblicke in das Thema. Dabei werden unter anderem der ökologische Fußabdruck des Gesundheitssystems, mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Luftverschmutzung sowie Aspekte wie Bewegung, nachhaltige Mobilität und Ernährung thematisiert. Die Referentinnen zeigen zudem Wege auf, wie man informiert bleiben und Handlungsmöglichkeiten im Alltag umsetzen kann.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zum Austausch und zur offenen Diskussion mit den Referentinnen.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie grün sollen private Bauvorhaben in Rosenheim werden?

Wie grün sollen private Bauvorhaben in Rosenheim werden?

Rosenheim – Sollte bei privaten Bauprojekten in Rosenheim mehr Wert auf Begrünung gelegt werden? Mit dieser Frage wendet sich die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März. Die Grünen fordern, dass bei Neubauten stärker auf neue Bäume, Büsche oder begrünte Dächer und Fassaden geachtet wird.

Der Antrag sieht unter anderem vor, dass der Umweltausschuss künftig jährlich eine Übersicht über genehmigte Baumfällungen und durchgeführte Nachpflanzungen bei privaten Bauvorhaben erhält. Außerdem sollen Berichte erstellt werden, welche städtischen Instrumente bei Bauprojekten genutzt werden können, um mehr Grün zu schaffen und die Lebensqualität in Rosenheim zu erhalten. Auch Förderprogramme für Eigentümer sollen geprüft werden, die die Begrünung voranbringen könnten.

Die Grünen betonen, dass öffentliche Gebäude und städtische Freiflächen bereits zunehmend begrünt werden, private Bauvorhaben jedoch oft nur wenig Grünflächen berücksichtigen. „Wer heute baut, sollte Verantwortung für das Klima von morgen übernehmen. Das gilt für alle Bürger unserer schönen, teilweise noch gut durchgrünten Stadt“, heißt es im Antrag. Nach Ansicht der Fraktion zeigt die Entwicklung bei Neubauten jedoch, dass Grünflächen – Büsche, Hecken, Bäume – häufig entfernt werden und auf Flächen ohne Baumbestand kaum neue Pflanzen gesetzt werden.

Anna Rutz, Stadträtin der Grünen, bringt die bringt die Kritik unmissverständlich auf den Punkt: „Es kann nicht sein, dass klimaschädliche Versiegelung und das Fällen gesunder Bäume zur Regel werden, während Förderprogramme für grüne Alternativen kaum bekannt sind.“
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: ai-generiert)

Grüne Rosenheim fordern klare Pläne für Radentscheid – und mehr Tempo bei der Umsetzung

Grüne Rosenheim fordern klare Pläne für Radentscheid – und mehr Tempo bei der Umsetzung

Rosenheim – Seit der Beschlussfassung des Radentscheids Rosenheim im Jahr 2020 sind mehrere Jahre vergangen, doch nach Ansicht der Initiatoren des Bürgerbegehrens hat sich in puncto Fahrradfreundlichkeit der Stadt bisher nur wenig bewegt. Um die Umsetzung voranzutreiben, hat die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nun einen Antrag gestellt, der von Oberbürgermeister Andreas März die Vorlage eines detaillierten Umsetzungsberichts, eines aktualisierten Maßnahmen- und Zeitplans sowie die Wiederaufnahme regelmäßiger Fortschrittsberichte fordert.

Der Radentscheid war im März 2020 mit großer Mehrheit beschlossen worden. Ziel war es, das Radfahren in Rosenheim sicherer und einfacher zu machen, bessere Verbindungen im Stadtgebiet zu schaffen und klare Planungsgrundlagen zu etablieren. Seitdem wurden einzelne Projekte umgesetzt oder begonnen, etwa der neue Geh- und Radweg in der Eichfeldstraße sowie Planungen für mehrere wichtige Straßen. Viele weitere Maßnahmen stehen jedoch weiterhin aus. Die Grünen weisen darauf hin, dass der Stand der Umsetzung zunächst regelmäßig im Verkehrsausschuss vorgestellt wurde, diese Berichte seit 2024 aber ausblieben, sodass Übersicht und Transparenz über den Fortschritt ihrer Meinung nach fehlen.

„Verkehrssicherheit ist kein Verhandlungsgegenstand“

„Sichere Radwege sind kein Luxus, sondern eine Frage der Sicherheit – besonders auch für Kinder auf dem Schulweg“, sagt Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen. Peter Weigel, Stadtrat der Grünen, ergänzt: „Es kann nicht sein, dass die Projekte immer wieder verschoben werden. Die Menschen erwarten, dass wir handeln.“ Robert Lappy betont zudem: „Verkehrssicherheit ist kein Verhandlungsgegenstand. Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten und eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wo hakt es? Und wie holen wir das Versäumte auf?“

Weitere Artikel zum Thema: 

Die Grünen fordern, dass der Radentscheid konsequent umgesetzt wird, um Rosenheim zu einer sicheren, klimafreundlichen und lebenswerten Stadt zu machen. „Jeder Tag ohne sichere Radwege ist ein Tag zu viel“, so Gintenreiter. Seit der Beschlussfassung organisieren die Initiatoren des Bürgerbegehrens immer wieder Aktionen, darunter Fahrraddemos, um auf die Umsetzung der Ziele aufmerksam zu machen.

Mit ihrem Antrag will die Fraktion nicht nur Transparenz schaffen, sondern auch eine priorisierte Übersicht der Maßnahmen, deren aktuelle Planung und Finanzierung, sowie regelmäßige Berichte für Stadtrat und Öffentlichkeit gewährleisten, um den Fortschritt messbar zu machen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)