Podcast zur Beethoven-Neunten: Penninger über „sein Lebenstraum“-Konzert in Rosenheim

Podcast zur Beethoven-Neunten: Penninger über „sein Lebenstraum“-Konzert in Rosenheim

Rosenheim – Zum Konzert der Innphilharmonie Rosenheim am Samstag, 18. April 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (wir berichteten) ist bei unserem Kooperationspartner Radio Regenbogen ein Podcast mit Dirigent Andreas Penninger erschienen. Darin spricht er über die Hintergründe der geplanten Aufführung von Beethovens 9. Symphonie und seine persönliche Verbindung zu dem Werk.

Penninger bezeichnet die Aufführung als „ein Highlight, auf das ich mein Leben lang gewartet habe“. Für ihn gehe es bei der „Neunten“ nicht nur um Musik, sondern auch um grundlegende gesellschaftliche Fragen wie Freiheit, Würde und Gemeinschaft.
Im Gespräch erläutert er zudem die internationale Besetzung mit dem Gastchor „Coro Desiderio da Settignano“ aus Florenz sowie die besondere Gestaltung des Abends durch Texte des Autors Christian von Aster, die zwischen den einzelnen Sätzen zu hören sein werden.

Das Konzert selbst findet am Samstag, 18. April 2026, um 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim statt.
Der Podcast ist hier aufrufbar: 

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Reinhart Knirsch)

„Die Schöpfung – Erde an Zukunft“: Großes Musikprojekt der Innphilharmonie Rosenheim

„Die Schöpfung – Erde an Zukunft“: Großes Musikprojekt der Innphilharmonie Rosenheim

Rosenheim – Im November steht bei der Innphilharmonie Rosenheim ein besonderes musikalisches Ereignis auf dem Programm: Über 200 Mitwirkende werden am 22. und 23. November Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ auf die Bühne der Auerbräu Festhalle bringen – in zwei unterschiedlichen Fassungen.

Am Samstag, 22. November, erklingt eine moderne, familiengerechte Fassung unter dem Titel „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“. In Kooperation mit der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim, einer UNESCO-Projektschule, verbindet die Innphilharmonie klassische Musik mit Umweltbildung. Rund 110 Schülerinnen bilden den Kinderchor und singen gemeinsam mit Solisten und Orchester.

Mehr spannende Hintergrundinfos zum Projekt und Interviews mit Andreas Penninger, Magdalena Singer, Hildegard Grotjohann sowie mit Schauspielerinnen und Chormitgliedern gibt es im Podcast unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen – Rosenheim: der Podcast:
🎧 Hier geht’s zum Podcast
Die Texte dieser Neufassung von Komponist Karsten Gundermann thematisieren die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Schöpfung. Orchesterleiter Andreas Penninger betont:

„Ich möchte Jugendlichen die Möglichkeit bieten, mit dieser Art Musik in Verbindung zu kommen, auf einer Bühne zu stehen und gemeinsam mit Solisten, großem Chor und Orchester vor Publikum zu musizieren. Das wird sicher für alle Beteiligten ein großes Erlebnis.“

Engagement und Crowdfunding

Monatelang bereiteten die Musiklehrerinnen Hildegard Grotjohann, Kerstin Pöppel und Susi Weiss die Schülerinnen auf das Projekt vor – musikalisch und inhaltlich. Schulleiterin Magdalena Singer hebt den pädagogischen Wert hervor:
„Hier erleben die Schülerinnen, wie Kultur und Nachhaltigkeit ineinandergreifen. Sie verstehen, dass die Bewahrung der Erde eine gemeinsame Aufgabe aller Generationen ist.“

Damit alle Schülerinnen die große Sonntagsaufführung miterleben können, hat die Innphilharmonie das Crowdfunding-Projekt „Klang der Zukunft – Kinder erleben Musik“ gestartet. Ziel ist es, 130 Mädchen den kostenlosen Konzertbesuch zu ermöglichen. Spenden sind unter wirwunder.de/projects/162998
möglich.

Veranstaltungstermine & Tickets

  • Samstag, 22.11.25 – „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“ (Kurzfassung): 14:00 & 18:00 Uhr
  • Sonntag, 23.11.25 – „Die Schöpfung“ (Originalfassung): 17:00 Uhr
  • Ort: Auerbräu Festhalle, Kapuzinerweg 1, 83022 Rosenheim
  • Eintritt: Kinderfassung 14 € / 18 € (bis 6 Jahre frei), Originalfassung 29 € / 35 €, ermäßigt verfügbar
  • Vorverkauf: www.innphilharmonie.reservix.de
Haydns Meisterwerk in Originalfassung

Am Sonntag, 23. November, um 17:00 Uhr erklingt das vollständige Oratorium in Haydns Originalfassung. Das Werk erzählt die Erschaffung der Welt in drei Teilen – von Chaos über die Schöpfung bis zum Paradies von Adam und Eva. Mit kunstvollen Arien, jubelnden Chören und lebendiger Tonmalerei – von Donnergrollen der Pauken bis zu Vogelgezwitscher der Flöten – wird die Schönheit des Lebens gefeiert. Solisten sind Yvonne Steiner (Sopran), Markus Herzog (Tenor) und Franz Hawlata (Bass), begleitet von Chor und Orchester der Innphilharmonie.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Information Reinhart Knirsch und Innphilharmonie / Foto: Copyright Reinhart Knirsch)

Gute Stimmung beim Muttertagskonzert im Ballhaus 


Gute Stimmung beim Muttertagskonzert im Ballhaus 


Rosenheim – Zum ersten Mal gab es im Ballhaus Rosenheim zum Muttertag einen musikalischen Blumenstrauß für Mütter. Veranstalter war der Verein Pro-Senioren-Rosenheim in Zusammenarbeit mit der Inn-Philharmonie:
 Das Konzert verband die Musik von Johann Strauss mit dem festlichen Anlass des Muttertags.

Am Freitag fand im Ballhaus ein Konzert zum Muttertag statt. Die Veranstaltung trug den Titel „Ein Strauss zum Muttertag“. Das Salonorchester der Inn-Philharmonie spielte unter der Leitung von dem Chefdirigenten Andreas Penninger. Auf dem Programm standen bekannte Stücke von Johann Strauss, darunter der Florentiner Marsch, die Fledermaus-Quadrille und der Kaiserwalzer. Eingeladen waren besonders Senioren aus Rosenheim. Viele folgten der Einladung und kamen ins Ballhaus.
Die Besucher waren begeistert, sie wippten im Takt mit und zeigten sich aufmerksam und interessiert. Die Stimmung war angenehm und freundlich, was die Veranstaltung zu einem gelungenen Muttertagsfest machte.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild , Video: Copyright Pauline Obermaier) 

 

 
 
 
 
 
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Sommerkonzert der Innphilharmonie

Sommerkonzert der Innphilharmonie

Rosenheim – Die Innphilharmonie widmet sich bei ihrem Open-Air-Sommerkonzert am Samstag, 20. Juli, 20 Uhr, vor dem Pfarrheim Heilig Blut (Heilig-Blut-Straße 43 a, 83026 Rosenheim) den Tageszeiten. Der Kartenvorverkauf hat begonnen:

Von heiter beschwingt über melancholisch bis abendlich friedlich werden bei dem Konzert unter der Leitung von Andreas Penninger die unterschiedlichsten Gefühlsnuancen und inneren Bilder ausgeleuchtet: Die Erleichterung über eine gut verbrachte Nacht ohne des Teufels Macht, das fröhliche Aufstehen, die Bitte um Gottes Gnade für den beginnenden Tag, die Freude an der morgendlich weiten und stillen Welt, die Unternehmungslust des durch die Natur wandernden Musikanten, die Angst vor dem hereindräuenden Ungewitter, die Todessehnsucht nach dem Verlust der Geliebten, dann aber auch fröhlich-weinselige Beredsamkeit und die Lust am Tanzen und Springen, Klingen und Singen werden musikalisch zum Ausdruck gebracht. Unterschiedlichste Komponisten von  Jakob Walter (1650-1715) über Mendelssohn, Schumann und Rheinberger führen durch den Tag.

Diesen musikalischen Reigen für Chor A Capella umrahmt das Orchester der Innphilharmonie abwechslungsreich mit J.S. Bachs Brandenburgischem Konzert No.3 sowie Noveletten des dänischen Komponisten und Mendelssohn-Schülers Niels W. Gade (1817-1890) und des Violinisten und Komponisten Samuel Coleridge-Taylor (1875-1912), welcher sich mit seiner afrikanischen Abstammung väterlicherseits auseinandersetzte und so zu einer frühen Symbolfigur afroamerikanischer Musik wurde.

Bei schlechtem Wetter kann auf die Pfarrkirche Pang ausgewichen werden.
Eintritt: 17 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei. Karten gibt es im Vorverkauf im Pfarrheim Heilig Blut, Tel. 08031/2625-0.
(Quelle: Pressemitteilung Innphilharmonie / Beitragsbild. Lothar Breitenbach)

Familienkonzert der Innphilharmonie am 3. Advent

Familienkonzert der Innphilharmonie am 3. Advent

Rosenheim – „Vom Himmel hoch“ ist der Titel eines Familienkonzerts der Innphilharmonie am 3. Advent (17. Dezember, 17 Uhr). Auf dem Programm stehen Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy und H. V. Herzogenberg.

Nach dem überwältigenden Erfolg im letzten Advent wendet sich die Innphilharmonie, tatkräftig unterstützt von der Kinderphilharmonie, dieses Jahr erneut an Familien mit Kindern. „Junge Menschen für Musik zu begeistern, sehen wir als eine unserer zentralen Aufgaben „, erklärt Andreas Penninger, der künstlerische Leiter des Ensembles. Der erzählerische Bogen spannt sich von der freudigen Erwartung der Geburt Christi bis zur Ankunft der Hl. Drei Könige am 6. Januar und feiert somit die gesamte Advents- und Weihnachtszeit.
Felix Mendelssohn-Bartholdys Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“ für Soli, Chor und Orchester (MWV A 10) aus dem Jahre 1831 gab dem Konzert seinen Namen. Zu hören ist von ihm weiter ein Teil des aufgrund seines frühen Todes Fragment gebliebenen Oratoriums „Christus“ (MWV A 26).

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900), Spross einer aus Frankreich nach Österreich emigrierten Adelsfamilie, gründete den Leipziger Bachverein und trug entscheidend dazu bei, das Kantatenwerk J. S. Bachs einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Weiter beeinflusste Johannes Brahms seinen Kompositionsstil wesentlich. Zu hören sind aus dem 1894 in Straßburg uraufgeführten Oratorium „Die Geburt Christi“ op. 90 die Hirtenmusik sowie das Lied „Kommt und lass uns Christus ehren“.

Zur Abrundung gab Penninger Kompositionen bei ausgewählten jungen Nachwuchskomponisten aus aller Welt – von Kanada bis zu den Philippinen – in Auftrag. Entstanden sind dabei hochinteressante Arrangements vertrauter und weniger vertrauter Weihnachtslieder, bei denen selbstverständlich wieder mitgesungen werden darf. Das festliche Finale schrieb Penninger selbst. Für freudige Weihnachtsstimmung bei Groß und Klein dürfte gesorgt sein.

Karten im Vorverkauf des KuKo und an der Abendkasse. Kinder bis 6 Jahren sind frei, bis 14 Jahre 5 Euro, Erwachsene 23 und 27 Euro sowie ermäßigte Karten.
(Quelle: Pressemitteilung Innphilharmonie / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Serenadenkonzert der Innphilharmonie

Serenadenkonzert der Innphilharmonie

Flintsbach / Fischbach / Landkreis Rosenheim  – Was ist schöner, als an einem warmen Abend unter freiem Himmel ein sommerliches Serenadenkonzert in stilvollem Ambiente zu genießen? Am Freitag, 21. Juli um 20 Uhr lassen sich Chor und Orchester der Innphilharmonie im lauschigen Innenhof der „Alten Post“ (Kufsteiner Straße 84) zu Flintsbach-Fischbach (Landkreis Rosenheim) hören.

Zentrales Thema des Abends ist der Wechsel der 4 Jahreszeiten. Mit dem Violinkonzert „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ („Die 4 Jahreszeiten von Buenos Aires“) von Astor Piazzolla (1921-1992) wird Konzertmeister Lewin Creuz sein Können unter Beweis stellen. Hatte Piazzolla zuvor mehr oder weniger verschämt in zweifelhaften Nachtlokalen Tango auf dem Bandoneon gespielt, entwickelte er, ermutigt durch die Pariser Komponistin Nadja Boulanger mit dem „Tango Nuevo“ eine große Form zeitgenössischer Kunst, angereichert mit klassischer Harmonik, Einflüssen der Barockmusik, des Jazz und der Neuen Musik. „Die Freiheit in der Melodie, die Strenge in der Umsetzung, verbunden mit Klassik, die argentinische Freiheit – das ist für mich Piazzolla“, erzählt Creuz.

„Die kleine Nachtmusik“

Er wird dem Publikum nahebringen, wie sich die 4 Jahreszeiten auf der Südhalbkugel für Piazzolla darstellen und wie sie von den Bewohnern von Buenos Aires, „Porteños“ genannt, erlebt werden. So etwa lassen sich die sengende Sommerhitze und das Aufatmen der Bewohner, wenn endlich die Sonne untergegangen ist, erahnen. Man darf auf das lateinamerikanische Gegenstück zu Vivaldis berühmten „4 Jahreszeiten“ ebenso gespannt sein wie auf das virtuose Geigenspiel von Creuz.
Perfekt zum sommerlichen Flair passt Mozarts Divertimento D-Dur KV 138, besser bekannt als „Die kleine Nachtmusik“.

Im 19. Jahrhundert war das Chorlied in seiner reinsten Form (a capella, also ohne Orchesterbegleitung) äußerst beliebt und weit verbreitet. „Leider werden diese zauberhaften Lieder heute viel zu selten aufgeführt und sollen in unserem Konzert wieder richtig zur Geltung kommen“, erklärt Andreas Penninger, der künstlerische Leiter der Innphilharmonie. Werke für gemischten Chor (Mendelssohn, Rheinberger Orff u.a.) beschäftigen sich stimmungsvoll mit dem Wechsel der Jahreszeiten und fügen sich harmonisch in die Sätze des Violinkonzerts ein. Für einen erlebnisreichen Sommerabend ist also gesorgt.

Das Konzert findet statt am Freitag 21. Juli um 20 Uhr im Innenhof der „Alten Post“ zu Flintsbach-Fischbach, bei schlechtem Wetter in der Pfarrkirche Flintsbach. Karten zu 17 Euro sowie ermäßigte Karten gibt es in der Gemeinde Flintsbach (Telefon 08034 / 306619) und an der Abendkasse.
(Quelle: Pressemitteilung Innphilarmonie / Beitragsbild: Copyright Innphilharmonie)