Rennsieg für RGR-Pilot

Rennsieg für RGR-Pilot

Rosenheim /Slowakei – Pilot der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) erfolgreich beim Histo Cup auf dem Slovakiaring: Andreas Rehwald gewann das erste Rennen der Young Timer Trophy, beim zweiten Rennen musste er mit motortechnischen Problemen passen.

Gut vorbereitet ging es  zum bereits siebten Histo Cup Rennwochenende des Jahres an den Slovakiaring, ca. 100 Kilometer von Wien entfernt. Wettertechnisch war alles mehr als perfekt vorhergesagt und blieb auch so, für den Hochsommertermin war es ungewöhnlich kühl am Abend und sonst perfekte am Tage. Bereits auf der Anfahrt wurde Andreas Rehwald von der österreichischen Rennleitung überprüft und so ging es bereits am Freitag in der Slowakei auf dem Rundkurs zu den Trainingssitzungen.

Verlief beim ersten Roll out von Andreas Rehwald noch alles voll im Plan, so meldete sich in der zweiten Trainingssitzung die Motortechnik mit sprunghaft schwankenden Wassertemperaturen. Mit diesem Manko ging es in das Qualifying für das Samstags Rennen. Hier verbuchte Andreas bereits zu Beginn in der ersten fliegenden Runde die beste Zeit in der Young Timer Klasse. Im gemischten Starterfeld mit der TCO Klasse reicht es zu einer beachtlichen drittschnellsten Zeit. Lediglich ein OPEL Omega V8 Star mit über 6.000 ccm Hubraum und ein 911 GT3 Cup belegten hier die erste und zweite Startposition. Zurück im Fahrerlager ging es auf Fehlersuche wegen der bei Vollast hohen Kühlwassertemperatur mit über 100 ° C. Also Kühlkreislauf checken und entlüften.

Ständiger Blick auf die Wassertemperatur

Anschließend stand Rennen eins auf der Agenda. Sauber und ohne Risiko, taktisch klug den Wettbewerb fertig fahren war hier sein Ziel. Mit ständigem Blick auf die Wassertemperatur und reduzierter Drehzahl ließ er die schnelleren Rennfahrzeuge im gemischten Starterfeld vor sich ziehen, hielt aber Anschluss. Und immer die Kühlwassertemperatur im Blick um sie im Fenster zu halten. Zum Rennende, die Positionen waren bereits bezogen, wollte Andreas Rehwald noch eine letzte, schnelle fliegende Runde hinlegen. Dabei bemerkte er, daß der BMW M3 E36 nicht mehr wie gewohnt zog.

Trotzdem im Ziel mit Klassensieg der Young Timer Wertung und im Gesamtergebnis Rang drei. Gleich nach dem Rennen, zurück im Fahrerlager stellte Andreas Rehwald einen Schaden an der Zylinderkopfdichtung fest. Dadurch konnte Rehwald am Sonntags Qualifying und Rennen nicht teilnehmen. Aufgrund der Seriensiege der Vorrennen und der vom Reglement eingeräumten zwei Saisonstreichergebnissen ist alles noch möglich.
Jetzt heißt es erst mal Motor reparieren und fit machen für die am 14.09. – 17.09.2023 statt findende vorletzte Station des HistoCup´s 2023 am Salzburgring in Österreich. Fast schon sein Heimrennen mit der kürzesten Anreise der diesjährigen Saison von nur 90 km. Dort, auf der High Speed Stecke mit den legendären Windschatten Duellen heißt es „Full Gas“.
(Quelle: Pressemitteilung RGR -biwi / Beitragsbild: Rehwald, zeigt: Unterwegs zum Rennstart: Andreas Rehwald im gelben BRT BMW M3 E36)

 

 

RGR Rallye Piloten wieder mit guten Ergebnis

RGR Rallye Piloten wieder mit guten Ergebnis

Rosenheim – In der zweiten Hälfte des Junis kehrten Johannes Wittenbeck und Christian Koke von der Rallye Gemeinschaft Rosenheim (RGR) von der Rallye Vosges Grand Est zurück. Ein anspruchsvolles und schwieriges Rennwochenende lag hinter den 25- und 27-Jährigen.

Im vergangenen Monat fanden gleich zwei Läufe der Meisterschaft statt. Zuerst fiel der Startschuss bei der Rallye du Chablais in der französischen Schweiz am ersten Juniwochenende. In der zweiten Hälfte des Junis folgte der dritte Lauf zum ADAC Opel Electric Rallye Cup, bei dem sie mit ihrem Ergebnis einen weiteren Schritt nach vorne machten. Am Ende erreichten sie den 7. Platz von insgesamt 13 baugleichen Fahrzeugen der Meisterschaft. Nur ein Team fehlte: Die Franzosen Terrence Callea und Enzo Mahinc schieden bei der Rallye du Chablais aufgrund eines Unfalls auf den Portes de Culet aus. Das Auto war nicht rechtzeitig, mit nur 10 Tagen zwischen den beiden Meisterschaftsläufen, wieder fahrbereit. Fahrer Callea erholt sich noch von den Verletzungen des Unfalls.

In der Schweiz Platz in den Top 10

Bei Wittenbeck und Koke von der Rallye Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC lief es derweil besser. Schon bei ihrem zweiten Einsatz bei der Rallye du Chablais in der Schweiz erreichten die beiden am Samstagabend auf der letzten Wertungsprüfung ihren ersten Top-10-Platz, den 10. Platz. „Unser Ziel war es, bei den ersten beiden Rennen in die Top 10 zu fahren. Das konnten wir genau so am Genfer See umsetzen“, berichtete uns Johannes zufrieden. Der Sprung von einem süddeutschen Cup in eine internationale Profimeisterschaft ist für sie enorm. Das Durchschnittsalter im Opel Cup liegt bei 23 Jahren, und alle haben nur ein Ziel: Einen Werksvertrag mit Opel zu erhalten und damit die Eintrittskarte zur Europameisterschaft.
Bei der Rallye Vosges Grand Est in Frankreich wollten sie sich weiterhin in den Top 10 etablieren. Mit einem Wetterbericht, der nur trockene Bedingungen versprach, startete das Team vom ADAC Südbayern am Samstagmorgen zu den ersten Wertungsprüfungen. Doch schnell wurde klar, dass auch hier neue und ungewohnte Herausforderungen auf das Duo warteten. „Hier in Frankreich ist es möglich, sehr viele Kurven zu schneiden. Und bei über 100 Fahrzeugen, die vor einem starten, kann man sich ausdenken, wie viel Schotter dann auf den Straßen liegt.“, so Wittenbeck. Der harte Schotter beim Schneiden der Kurven bedeutete außerdem eine harte Belastung für die Reifen. Zwei kaputte Reifen machten dem bayerischen Rallyeteam Schwierigkeiten auf der sechsten und siebten Wertungsprüfung. Doch sie hatten Glück und konnten ohne einen größeren Reifenschaden beide Wertungsprüfungen beenden. Das Vertrauen in die Reifen konnten sie sich ebenfalls von Prüfung zu Prüfung erarbeiten. Am Samstag lagen sie zunächst noch außerhalb der Top 10, am Sonntag schafften sie es bereits zweimal auf den 8. Platz. „Samstagabend war ich überhaupt nicht zufrieden mit unseren Zeiten“, teilt uns Johannes ehrlich mit, „Aber wir haben uns davon nicht ablenken lassen. Wir müssen eben noch viel lernen –und Sonntag haben wir uns schon deutlich besser gefühlt.“

Zufriedener 7. Gesamtrang

Am Ende bedeutete das für das Team ein zufriedener 7. Gesamtrang. Sieger wurde der Schwede Calle Carlberg, vor dem deutschen meisterschaftsführenden Max Reiter und dem Österreicher Luca Pröglhof. Es stehen noch fünf weitere Läufe auf dem Plan der elektrischen Meisterschaft. „Die ersten drei Rallyes waren definitiv schwierig, aber die letzten beiden Jahre haben mir viel Vertrauen in die fahrerischen Fähigkeiten von Johannes gegeben und man sieht anhand der letzten Rallye, wie hoch das Potenzial noch ist. Darauf kann man gut aufbauen.“ erklärt uns Koke über seine Einschätzung zu den bisherigen Ergebnissen. Mitte Juli geht es für das Team weiter zur Rallye Weiz in Österreich.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-JW / Beitragsbild: Copyright Wittenbeck, zeigt 3. Opel-Lauf Rallye Vosges Grand Est, ADAC Team Südbayern: Johannes Wittenbeck und Christian Koke)

Andreas Rehwald weiter auf Erfolgsspur

Andreas Rehwald weiter auf Erfolgsspur

Rosenheim / Kroatien – Kroatien an der Adria lud zum fünften HistoCup Rennwochenende in 2023 ein. Am Donnerstag ging es für den Neumarkt Sankt Veit´er Andreas Rehwald von der Ralley-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) früh morgens auf die lange Reise nach Rijeka. Mit einem Zwischenstop am Motorprüfstand bei ECU-Performance in Leopoldsdorf bei Wien ergab sich eine Anreise von über 800 Kilometer.

Kurzer Rückblick: Die Vorbereitungstage zum anstehenden Rennwochenende waren extrem stressig. Es musste nach dem Red Bull Ring Wochenende ein Schaden an der Kopfdichtung des Motors behoben werden. Beim Zerlegen des Motors wurden dann noch vier gebrochene Ventilfedern und dadurch verbogene Ventile, sowie defekte Ventilführungen festgestellt. Dank der Ventile und Materialunterstützung des Frontenhausener Rallyepiloten Marcus Ederer und der Montagearbeit von RGR Sportkollegen Michael Dandl wurde der Zylinderkopf wieder fit gemacht. Erst Mittwoch Nacht um ein Uhr früh lief der Motor wieder das Erste Mal. Bis vier Uhr früh war das gesamte Racing Equipment verladen und zur Abfahrt bereit.

In Rijeka angekommen ging es am Freitag zum ersten Training, bei dem sich der BRT BMW M3 E36 wieder wie gewohnt fahren ließ. Im anschließenden ersten Qualifying gelang es Andreas Rehwald, in seiner Wertungklasse, der Young Timer bis 3.000 ccm, gleich die Bestzeit mit 1:33,616 Minuten zu markieren. Das bedeutete Gesamtstartplatz sechs im ersten Rennen. Hier in Rijeka startete nach langem wieder alle Young Timer, die Wertungsklassen bis und über 3.000 ccm, in einem Starterfeld, welches durch die TCO Starter (Touring Car Open) aufgefüllt wurde.
Im Rennen eins am Samstag sah der schmale BRT BMW M3 E36 wieder wie falsch eingeordnet aus, unter den ganzen breiten Boliden der Young Timer Klasse über 3.000 ccm. Andreas Rehwald hielt sich im Rennen taktisch zurück, mied alle kritischen Rennsituationen und fuhr entspannt wieder einen Klassensieg ein. In der Gesamtwertung platzierte er sich auf Rang fünf.

Wieder die beste Zeit in seiner Klasse

Am Sonntag im zweiten Qualifying konnte Andreas Rehwald wieder die beste Zeit in seiner Klasse setzen, allerdings nur 1:34,559 Minuten, bedingt durch Verkehr der Mitwettbewerber. Dennoch Gesamtstartplatz vier im Rennen zwei. Dieses Rennen begann gleich mal mit einem Frühstart des Polsetters Pietro Petrobelli im Audi S4 GTO. Rehwald konnte den Großen aber trotzdem folgen und es begann ein schöner, rundenlanger Zweikampf mit dem Hohenlindener Thomas Vital im Ferrari F430 Challenge, der auf den Geraden immer wieder davonzog. In den Kurven und beim anbremsen konnte Andreas Rehwald das Top BRT-Fahrwerk im BWM M3 wieder maximal ausnützen und die Lücke immer wieder schließen. Dies setzte den Ferrari Piloten gewaltig unter Druck. Beim Überrunden der Konkurrenz kam der Ferrari Pilot Thomas Vital dann leider von der Strecke ab und Rehwald konnte vorbei ziehen. Nachdem auch Pietro Petrobelli im Audi technische Probleme bekam, spülte dies Rehwald auf Gesamtplatz zwei vor. Nur der Österreicher Thomas Weberhofer im bärenstarken Opel Omega V8 Star Boliden war in der Gesamtwertung schneller. Andreas Rehwald beendete somit das Kroatien Wochenende mit zwei ersten Plätzen und maximalen 20 Meisterschaftspunkten.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft Rosenheim – biwi / Beitragsbild: Copyright Rehwald)

Erfolgreicher Rallye-Samstag für RGR-Piloten

Erfolgreicher Rallye-Samstag für RGR-Piloten

Rosenheim – Am vergangenen Wochenende nahmen drei Teams der Rallye Gemeinschaft Rosenheim (RGR) am 20. und 21. Rallye Sprint des MSC Emmersdorf teil. Insgesamt 43 Teilnehmer der südbayerischen Rallye Sport Gilde nahmen an diesem Wertungslauf zur Niederbayerischen Maier-Korduletsch Rallye Meisterschaft, der Südbayerische ADAC Rallye Sprint Meisterschaft und die Oberlandrunden Rallye Meisterschaft teil. Die Wertungsstrecke bestand aus zwei Etappen zu je je 4.95 km Länge Festbelag, welche je Sprint als A/E Prüfung dreimal in Wertung gefahren werden mussten. Im zweiten Sprint wurde die Fahrtrichtung getauscht.

Bei sommerlichen Bedingungen eröffneten mit Startnummer 1 Thomas Sobek/Hartmut Geist auf dem weißen Ehrle H20 Mitsubishi EVO den Wettbewerb. Schon bei der Streckenbesichtigung war hier klar dass die anspruchsvolle Strecke sehr leistungsbezogen und schnell ist. Da die Spitzengeschwindigkeit nicht unbedingt die Stärke des Mitsubishi´s ist, musste alles andere fehlerfrei ablaufen. Das Team gab alles – mit der Top Beschleunigung des EVO´s, der perfekten Ansage vom Copiloten, optimale Fahrbahnausnutzung mit perfekter Linienführung und Bremspunkte am Limit konnten sie der Konkurrenz gegenhalten. Im Ziel des ersten Sprint waren nur das Frontenhausener Team Marcus Ederer/ Stella Winnik, auf BMW M3, auf Platz eins vor den zweitplatzierten Niedergebrachingern Christian Allkofer/Kathi Götzenberger im NC3 Renault Clio F/R3 ART. Als dritte im Gesamtergebnis und Sieger der Wertungsklasse NC1, liefen Thomas Sobek/Hartmut Geist im Ziel ein.

Sobek/Geist setzten alles auf eine Karte

Nun wurde für den zweiten Sprint angerichtet. Sobek/Geist setzten jetzt alles auf eine Karte. Der Fahrphysik trotzend und voll am Limit fegten sie über die Wertungsstrecken. Wieder waren die Frontenhausener Marcus Ederer/ Stella Winnik, BMW M3 das Mass der Dinge und verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze. Diesmal, dichtauf mit Gesamtrang zwei im Ziel Thomas Sobek/Hartmut Geist. Der Klassensieg in der NC1 war wiederum ihre sichere Beute. Das Podest der Gesamtplatzierten vervollständigten als dritte das Ostenhofener Rallye Team Rudi Weileder/Lea Weileder, auch Wertungsklasse NC1 und ebenso mit einem Mitsubishi Lancer Evo 8 unterwegs.
Ebenfalls in der Wertungsklasse NC1 auf Mitsubishi EVO IX startete der Oldenburger Jörg Rabe. Hier im Cockpit agierte der Obinger RGR´ler Siegi Schrankl als Beifahrer. Im ersten Sprint gelangen Ihnen drei fehlerfreie Fahrten und sie platzierten sich als Klassen siebte und 28. in der Gesamtwertung. Im zweiten Wertungsdurchgang konnten sie erneut den siebten Klassen Platz und den 31. Rang in der Gesamtwertung erreichen.

Im silber-grünen BMW E30 318 iS nahmen Sepp Haagn und Sandra Fellermair in der mit 18 Startern am stärksten besetzten Wertungsklasse NC3 die Piste unter die Räder. Den ersten Sprint beendeten sie mit dem dritten Klassenplatz und Gesamtrang acht. In der zweiten Sprint Veranstaltung verbesserten sie sich auf Rang zwei in ihrer Wertungsklasse. Im Gesamtergebnis hieß es für Haagn/Fellermair erneut Rang sieben. Mit dieser hervorragenden Platzierung baute Josef Haagn seine Führung in der Fahrerwertung der Niederbayerischen Maier-Korduletsch Rallye Meisterschaft weiter aus. Und – in der Beifahrerwertung der stark besetzten Niederbayerischen Rallye Meisterschaft liegt die Copilotin Sandra Fellermair klar in Front auf Rang eins.

Der MSC Emmersdorf e.V. im ADAC lieferte wieder eine vorbildlich organisierte Rallye Veranstaltung ab die ohne nennenswerte Zwischenfälle abgewickelt wurde. Die Veranstaltung hätte eine bessere Teilnehmerresonanz verdient.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye Gemeinschaft Rosenheim – biwi / Beitragsbild: Copyright KW Gerstner, zeigt: Zwei Mal in Emmersdorf auf dem Podest: ein dritter und zweiter Klassenplatz für Josef Haagn und Sandra Fellermair mit BMW E30 318 iS)

Gleich zwei Pokale für RGR Pilot

Gleich zwei Pokale für RGR Pilot

Rosenheim – Gleich zwei Pokale für einen Piloten der Rallye Gemeinschaft Rosenheim (RGR): Andreas Rehwald überzeugt mit Rennsiegen und Podestplätzen in Italien und der Tschechei.

Nach den Wasserspielen am ungarischen Pannonia Ring stand für die rund 100 Teilnehmer der nächste HistoCup Termin auf der italienischen Rennstrecke in Mugello auf dem Plan. Eingebettet in der herrlichen toskanischen Landschaft, bei schönem Wetter und phantastischen Essen musste das Rennprogramm auf der tollen 5,245 km langen Rennstrecke in Angriff genommen werden.

Auf der super Rennstrecke in den Bergen der Toskana mit der bekannt rhythmischen Streckenführung, kam Andreas im BRT BMW M3 E36, startberechtigt in der Young Timer Klasse bis 3.000 ccm, in den Trainingssitzungen bestens zurecht und qualifizierte sich für die Pole Position des Samstags Rennen. Erstmals im HistoCup wurden hier die Wertungsklassen Young Timer/TCO/STW im Rennen zusammengelegt, zwar mit eigener Klassenwertung, jedoch mit gemeinsamen Rennen. Dies hat sich im Wettbewerbsverlauf als weniger glücklich dargestellt.

„Rettung“ durch die lange Zielgerade

Im Rennverlauf zeigte sich, dass der Schweizer Markenkollege Jean Marie Ti Pingo, unterwegs mit dem BMW 320 E46 WTCC, als einziger Teilnehmer in der Lage war Andreas Rehwald zu folgen. Nach rundenlagen Zweikämpfen zwischen den bayerischen und schweizerischen Renngespannen setzte sich Andreas Rehwald schließlich durch und verwies Jean Marie Ti Pingo auf Rang zwei. „Mich hat am Ende des Rennens nur die lange Zielgerade „gerettet“‘, so der freudestrahlende Sieger.

Rundenlanges Gerangel

Im zweiten Rennen am Sonntag dieselbe Situation: Um den Rennsieg wieder ein rundenlanges Gerangel zwischen dem Schweizer Jean Michel Ti Pingo, BMW 320 E46 WTCC und dem führenden Andreas Rehwald im BMW M3 E36. Drei Kurven vor Zieleinlauf des Rennens verlor Ti Pingo seinen BMW fast und touchierte Andreas Rehwald, der dadurch sein Auto verlor, im Kiesbett landete und mit der Fahrzeugfront an der Streckenbegrenzung zum stehen kam. Da an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war musste der RGR´ler Andreas Rehwald das zweite Rennen ohne Wertung beenden.

Wieder zuhause wurde der bayerische Rennbolide vom BRT Team zackig instandgesetzt, denn die nächste Aufgabe im HistoCup stand auf dem Programm. Angesagt war das Automotodrom Brno, der Brno Circuit. Rund 150 Rennfahrer des Histo Cups reisten diesmal zu der fahrerisch anspruchsvollen Rennstrecke mit einer Rundenlänge von 5,403 km an. Dann – wie gehabt – nach Dokumenten- und technischer Abnahme wurde ab Freitag bei kühlen, aber trockenen Bedingungen ausgiebig getestet. Am Samstag Vormittag dann im trockenen das Qualifying für das Erste, gleich am Nachmittag stattfindende Rennen. Die Young Timer und TCO Piloten starteten hier gemeinsam, wurden aber in die bewährten Kategorie bis und über 3000ccm getrennt gewertet. Voll fokussiert ging Andreas Rehwald vom zweiten Startplatz im Young Timer/TCO Starterfeld in das Rennen und beendete den Wettbewerb als strahlender Klassensieger der Young Timer Kategorie.
(Quelle: Artikel RGR-biwi / Beitragsbild: Foto: Rehwald, zeigt: Siegerpreise in Brün: 2 x 1. Platz in der im Young Timer Wertung für Andreas Rehwald mit BRT BMW M3 E36)

Reichlich Ehrenpreise für RGR

Reichlich Ehrenpreise für RGR

Rosenheim / Neukirchen – Reichlich Ehrenpreise gab es für die Team der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) beim Bayernwald Rallyespring. Das Team Haagn/Fellermair konnte sich über einen Podestplatz freuen. 

Die Veranstaltergemeinschaft MSC Hohenwarth e.V. im ADAC und AMC Cham e.V. im ADAC veranstaltete den „1. und 2. ADAC Bayerwald Rallyesprint“. Statt gefunden hat alles im Rittsteiger Gäu und führte die 49 Starter aus ganz Bayern nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Vom Rallye Zentrum aus, dem weiträumigen Gelände der Hohenbogenbahn ging es für die die Teilnehmer um Meisterschaftspunkte für die Südbayerische ADAC Rallyesprint Meisterschaft, Niederbayerische Maier Korduletsch Rallyemeisterschaft und Nordbayerische ADAC Rallyemeisterschaft. Auf Bestzeit zu bewältigen waren im ersten Sprint drei Wertungsdurchgänge á 5,00 km, und beim zweiten Sprint, der richtungsgeändert organisiert war, zwei Wertungsdurchgänge mit á 5,00 km. Und das alles auf Festbelag. Aus Südbayern in die Oberpfalz reisten die RGR Rallye Team´s Thomas Sobek/Hartmut Geist, startend im Ehrle Mitsubishi Lancer EVO IX, Wertungsklasse NC1 und das Rallye Team Josef Haagn/Sandra Fellermair, unterwegs im BMW 318 iS E30 in der Wertungsklasse NC3.

Anspruchsvolle Rennstrecke

Nach erledigter administrativen und technischer Abnahme sowie der Streckenbesichtigung hob pünktlich Bürgermeister Xaver Gmach die Starterflagge für die Startnummer eins, das Team Sobek/Geist. Schon beim Streckenbesichtigen war klar, dass eine Strecke mit anspruchsvollen, kurvigen Wald- und bergauf-/-ab Passagen zu bewältigen war. Aufgrund der sich abzeichnenden wechselhaften Wetterbedingungen ging man mit Respekt ans Werk. „It´s show time – und Sobek/Geist spulten routiniert und in kongenialer Art und Weise die Wertungsdurchgänge ab. Eindrucksvoll wurden bei der ersten Veranstaltung Bestzeiten markiert und die Mitwettbewerber der Gesamtwertung, die Emmersdorfer Rudi Weileder/Lea Weileder, ebenfalls Mitsubishi Lancer EVO VIII und die Mamminger Marcus Ederer/Stella Winnik mit dem pfeilschnellen BMW 3 E36 auf Rang zwei und drei verwiesen. Ungefährdet fuhren hier Thomas Sobek/Hartmut Geist ebenfalls zum Klassensieg in der NC1. Nach der Zwischenpause ging`s zum zweiten Umlauf. Sobek/Geist setzten hier auf Trockenreifen und lagen daneben. Dennoch gaben sie alles und mussten sich im Gesamt- und Klassenergebnis nur dem sehr stark fahrenden Emmersdorfer Rallye Team Rudi und Lea Weileder geschlagen geben.

Fahrstil begeisterte die Zuschauer

Das Team Josef Haagn mit Copilotin Sandra Fellermair startete in der mit 24 Teilnehmern stark besetzten Wertungsklasse NC3. Bekannt souverän wurde der erste Sprint unter die Räder genommen und der Fahrstil begeisterte die Zuschauer. Das Klassenziel wurde hier mit nur 1,4 Sekunden Abstand auf das Salchinger Klassensiegerteam Marius Erlenbruch/Thimo Tremmel im Renault Clio III RS mit Rang zwei erreicht. Im Gesamtergebnis wurde hier der neunte Rang notiert.
Für die zweite Veranstaltung glich die Reifenwahl einer Mutprobe. Das instabile Wetter und dass Haagn/Fellermair mit Startnummer neun deutlich vor Ihrer Klassenkonkurrenz in den Wettbewerb gehen mussten, verzerrte jetzt das Ergebnis. Ihre Mitstreiter kamen mit den abtrocknenden Streckenbedingungen besser zurecht. Mit beherzter Fahrweise und kräftigen Vorwärtsdrang des BMW´s hielten Haagn/Fellermair maximal dagegen. Dennoch erreichten sie in der Wertungsklasse NC3 hinter Christian Allkofer/Kathrin Götzenberger, Renault Clio III RS und Marinus Erlenbruch/Thimo Tremmel den dritten Rang auf dem Podest. Auch war ihre Startnummer neun hier auch wieder gleich der Gesamtplatzierung. Bei der Siegerehrung mit Rahmenprogramm erhielten die RGR Team´s reichlich Ehrenpreise aus Händen von Rallye Leiter Johann Bauer. Die veranstaltenden Vereine konnten sich über eine äußerst gelungene Veranstaltung freuen.
(Quelle: Pressemitteilung RGR -biwi / Beitragsbild: copyright klrallyefotos, zeigt: Zwei Mal mit Podest-Platz im Ziel: Josef Haagn/Sandra Fellermair, BMW 318 iS E30)