Klassensieg für Thomas Sobek bei der frisch gestarteten Motorsportsaison

Klassensieg für Thomas Sobek bei der frisch gestarteten Motorsportsaison

Rosenheim – Die Motorsportsaison 2025 ist frisch gestartet – und schon kann die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) einen Erfolg vermelden:  Thomas Sobek kam beim 12. „Emmersdorfer ADAC Winter Cross Slalom“ mit Klassensieg ins Ziel. 

Zum „12. Emmersdorfer ADAC Winter Cross Slalom“ des MSC Emmersdorf e.V. im ADAC meldeten sich 145 Teilnehmer an. Zentrum und Austragungsort des Schotter Slalom´s war die Kiesgrube im niederbayerischen Aldersbach. Hier mussten die angemeldeten Teilnehmer zwei Wertungsläufe auf losen Untergrund auf Bestzeit bewältigen – 127 Teilnehmer erreichten in Wertung das Ziel.

In der Wertungsklasse G2 der serienmäßigen Fahrzeuge rollte der RGR´ler Josef Haagn mit BMW 325 iX an den Start. Im Trainingslauf noch mit Strafzeit im Ziel gelangen ihm anschließend zwei fehlerfreie Wertungsdurchgänge, was den Klassensieg bedeutete. Clubkollegin Sandra Fellermair, ebenfalls auf BMW 325 iX unterwegs, belegte auf dem Siegerpodest Rang zwei. Im Gesamtergebnis ergab sich für Josef Haagn mit Gesamtrang sieben eine Top Ten Platzierung.

Spektakulär zum Klassensieg

Im brt Subaru Impreza starteten in der Wertungklasse G4 der Grosskarolinenfeldener Thomas Sobek und der Neumarkt St. Veit`er Andreas Rehwald. Mit den Streckenverhältnissen kamen die beiden, sonst auf Rallye- bzw. Rundstrecken erfolgreich unterwegs, sehr gut zurecht. Thoms Sobek chauffierte den brt Subaru spektakulär zum Klassensieg und Andreas Rehwald sicherte sich mit fehlerfreier Fahrt Klassenrang drei auf dem Siegerpodest. In der Gesamtwertung rauschte Thomas Sobek auf Rang vier mit lediglich 0,49 Sekunden Rückstand am Gesamtsiegerpodest vorbei. Andreas Rehwald beendete die Veranstaltung auf Gesamtwertung mit Rang 16.
Die Suzuki Ignis Phalanx der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC war wesentlicher Bestandteil der Teilnehmer in der Wertungsklasse G5. Hier kratzte in der Klassenwertung Paul König mit Rang vier knapp am Siegerpodest vorbei. Es folgte Vereinskollege Julian Wagner mit Rückstand von 0,47 Sekunden auf Rang fünf. Für Markus Wielsch – sonst immer souverän vorne mit unterwegs – verliefen die Wertungsläufe nicht nach Plan. Strafzeiten verhinderten eine Top Platzierung und er beendete den Wettbewerb auf Rang 14.

Auch die diesjährige Winterslalom Ausgabe wurde vom MSC Emmersdorf e.V. im ADAC erneut perfekt gemanagt. Dies spiegelt sich in der großen positiven Resonanz bei den Teilnehmern wieder. Beste Voraussetzung für eine volle Teilnehmerliste zur „13ten“ Auflage im kommenden Jahr.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild: Copyright brt Automotive)

„2. Winter Cross Slalom“ in Freilassing: Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim vorne mit dabei

„2. Winter Cross Slalom“ in Freilassing: Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim vorne mit dabei

Freilassing / Rosenheim – Zum zweiten Mal fand  Im Kieswerk Moosleitner in Freilassing/Saaldorf der „Winter Cross Slalom“ statt.   61 Teilnehmer gingen an den Start, Die Rosenheimer Rallye Gemeinschaft (RGR) war sehr erfolgreich.

Auf  der 800 Meter langen Schotterstrecke, galt es nach einem Trainingslauf, zwei Wertungsläufe auf Bestzeit zu absolvieren. Da auch bei diesem Wettbewerb das Reglement eine Mehrfachstarter Regelung zuließ, war die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC mit insgesamt zehn Sportfahrern vertreten.
Den Wettbewerb eröffneten die RGR Rallye Piloten in der serienmäßigen Wertungsklasse G1; gefahren wurde mit dem brt Subaru WRX. Mensch und Maschine funktionierten nicht so harmonisch wie sonst gewohnt. Nach der Zielankunft hieß es bei Thomas Sobek Klassenrang zwei, bei Andreas Rehwald Rang drei. In der später festgestellten Gesamtwertung war für die beiden Gesamtrang sieben bzw. fünfzehn festzuhalten.

Josef Haagn setzte gleich mal den Maßstab 

Bei den serienmäßigen Fahrzeugen der Wertungsklasse G2 im BWW 325 iX setzte Josef Haagn gleich mal den Maßstab. Mit fehlerfreier und mit präziser Fahrweise wurden von dem Schönauer zwei Top Wertungsläufe abgeliefert was schon mal den sicheren Klassensieg bedeutete. Wie belastbar die von ihm aufgerufene Fahrzeit für eine Gesamtplatzierung sein sollte, stellte sich im Veranstaltungsverlauf heraus. In der Klassenwertung folgte hier auf Rang zwei Scuderia Magra Pilot Gerhard Kreuzeder, ebenfalls BMW 325 iX. Den dritten Platz auf dem Siegerpodest eroberte die Biberger Sandra Fellermair, ebenfalls BMW.

Die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC war auch noch in zwei weiteren Wertungsklassen vertreten, jeweils zwei vereinseigene Fahrzeuge waren am Start. In der G4 chauffierte Paul König den Suzuki Ignis mit Rang vier knapp am Podium vorbei. Vereinskollege Dustin Krohmann, bei seiner Slalompremiere, folgte auf dem fünften Rang. Als erster erreichte in dieser Wertungsklasse Arvid Polak vom BRT Rennteam das Ziel, gefolgt vom Vilsbiburger Alois Scheidhammer. Hier dritter auf dem Podest, ebenfalls BRT Rennteam, Denny Ludwig. Alle Stockerl Platz Fahrer unterwegs mit Subaru Impreza Diesel.
In der G5 starteten weitere RGR´ler auf einem vereinseigenen Fahrzeug, diesmal mit Ford Fiesta. Peter Zehetmaier dominierte hier beide Wertungsläufe und verwies den für AMC Regen startenden Fabian Robl auf Rang zwei. Sein Vereinskollege Marcel Weber wurde dritter. Als weitere RGR´ler belegten in der G5 Julian Wagner Rang fünf und in seiner jungen Motorsportkarriere erreichte Simon Zehetmaier den sechsten Platz.

Nach dem alle Teilnehmer im Ziel waren gab es folgende Gesamtwertung zu verkünden: mit den schnellsten Laufbestzeiten, und eh schon als Klassensieger geehrt, bekam Josef Haagn den Ehrenpreis für den Gesamtsieg aus den Händen von Slalomleiter Karl Bretzner übereicht. Geehrt als Gesamt zweiter wurde der Emmersdorfer Rudi Weileder, unterwegs im Mitsubishi EVO. Der dritte Rang auf dem Stocker´l ging an das BRT Rennteam mit Arvid Polak im Subru Impreza Diesel.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft – biwi / Foto: RGR) 

Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim: Platz 6 im Cup-Finale beim WM Lauf

Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim: Platz 6 im Cup-Finale beim WM Lauf

Passau / Rosenheim – Ein spannendes Finale beim ADAC Opel Electric Rally Cup 2024 erlebte der Fahrer der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC Johannes Wittenbeck mit seinem Beifahrer Maximilian Kugler bei der Central European Rally rund um Passau. Die Rallye, die gleichzeitig als WRC-Lauf stattfand, bot sechs anspruchsvolle Wertungsprüfungen über 110 Kilometer und stellte die Fahrer vor extreme Bedingungen.

Mit einem vollen Starterfeld von 14 Fahrzeugen, darunter auch Gaststarter wie Tom Heindrichs, der Führende des Rally4 Stellantis Cups Benelux und Halbbruder des WM-Führenden Thierry Neuville, ging es für das Team am Samstagmorgen mit schwierigen Wetterverhältnissen los. Der dichte Nebel reduzierte die Sicht teils auf nur 20 Meter, was den Fahrern alles abverlangte. Für Wittenbeck und Kugler begann die Rallye durch einen Unfall des spanischen Opel-Teams um Sito Espanol etwas langsamer, da ihre erste Wertungsprüfung nach 50 Prozent abgebrochen wurde. „Wir wollten nicht zu viel Risiko gleich zu Beginn der Rallye eingehen und haben mehr auf eine konstante und saubere Fahrweise geachtet. Ein WM-Lauf kann dich nämlich schnell an dein Limit bringen“, so der RGR’ler. Trotz der extremen Bedingungen lief der erste Tag zufriedenstellend für das Team. Sie sicherten sich eine Top-5-Zeit und lagen am Ende des Tages auf dem 6. Platz, nur eine Sekunde hinter dem österreichischen Team auf Platz 5 und mit einem Vorsprung von 5,5 Sekunden auf den Verfolger auf Platz 7.

Am Sonntag ging es bei herrlichem Sonnenschein in die letzten beiden Prüfungen. Vor dem Start erhielten die elektrischen Opel-Teams eine besondere Ehrung: eine exklusive Fahrerparade auf dem Marktplatz von Hauzenberg. Zahlreiche Zuschauer strömten herbei, um die Rallyefahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben und sich sogar in die Fahrzeuge zu setzen. Auf den letzten Prüfungen zeigten Wittenbeck und Kugler erneut eine konstante Leistung und konnten ihren sechsten Platz von 14 Startern bis zum Schluss souverän verteidigen. Ohne die Gaststarter bedeutete dies sogar einen 3. Platz unter den Cup-Teilnehmern. In der Meisterschaftswertung 2024 erreichten sie den sechsten Platz von 12 Teilnehmern und verringerten den Rückstand auf das französische Team um Emma Chalvin von 9 auf nur 3 Punkte.

Wittenbeck ist zufrieden mit der Saison

Johannes Wittenbeck zeigte sich zufrieden mit der Saison: „Die Fehler bei den ersten beiden Läufen in diesem Jahr haben uns am Ende eine Top 5 Platzierung gekostet. Aber wir sind sehr zufrieden und ich bin extrem stolz auf mein ganzes Team für diesen Erfolg! Wir haben uns deutlich verbessert und uns im Vergleich zum vergangenen Jahr um 6 Plätze in der Gesamtwertung nach vorne gekämpft!“ Maximilian Kugler betonte die positive Entwicklung des Teams: „Johannes und ich fahren erst seit Mitte dieser Saison zusammen, aber wir haben uns in kürzester Zeit aufeinander einstellen können und die Harmonie im Auto könnte nicht besser sein!“

Packendes Finale beim elektrischen Rallye-Markenpokal

Das vergangene Wochenende bildete ein packendes Finale für den weltweit einzigen rein elektrischen Rallye-Markenpokal. Die Central European Rally im Opel Cup wurde am Ende von den Belgiern Tom Heindrichs und Schmitz Jonas gewonnen, die sich vor den Deutschen Christian Lemke und Jan-Eric Bemmann auf Platz 2 und den Niederländern Fabian Kamermans und Stefan Müller auf Platz 3 durchsetzten. In der Cup-Meisteschaft konnte sich der Österreicher Luca Pröglhöf zusammen mit Christina Ettel bereits bei dem vorletzten Lauf bei der Rallye Coeur de France in Frankreich den Meistertitel sichern.
Aufgrund von Gaststartern bei der Rallye Sulingen und ELE Rally, welche nicht punkteberechtigt sind, wurde das Gesamtergebnis des Opel Cups korrigiert. Damit überholen Johannes Wittenbeck und Maximilian Kugler das französische FFSA Team Emma Chalvin und Amandine Borderie und landen mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung auf Platz 5 dank der zwei Punkte, welche die beiden auf der Power Stage der Central European Rally einfahren konnten.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-aw / Beitragsbild: Copyright Dörrenbacher)

Grande Finale von RGR Rundstreckenpiloten Andreas Rehwald

Grande Finale von RGR Rundstreckenpiloten Andreas Rehwald

Rosenheim /  Ungarn  – Grande Finale von dem Rundstreckenpiloten Andreas Rehwald von der Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim (RGR): Auch bei den letzten beiden Rennwochenenden war er auf dem Siegerpodest ganz oben. 

Zuerst ging es frisch erholt vom Familienurlaub von Italien aus direkt nach Ungarn zum vorletzten Rennwochenende. Mit dem „Balaton Park Circuit“, wenige Kilometer östlich des Plattensees gelegen, wartete die sechste Station auf die HistoCup Teilnehmer. Eine brandneue Strecke die auch von der FIA für Formel 1 Rennen homoligiert und zugelassen ist.

Top motiviert ging es Freitag das erste Mal raus auf die neue Piste. Schon die erste Trainingseinheit zeigte, dass die Strecke es in sich hat. Komplett anders wie alle anderen bisherigen Strecken im HistoCup Saisonverlauf. Nicht wie sonst, weniger flüssig wie gewohnt und auch gegen den Uhrzeigersinn fahrend, sondern eher „Stop and Go“ und daher sehr fordernd für Mensch, Maschine und Material. Am Rennwochenende waren insgesamt 160 Teams und die Gastserien „Trofeo di Serie“ am Start.

Nach abendlichen Trackwalk am Freitag, wo noch die eine oder andere Schlüsselstelle genau unter die Lupe genommen wurde, waren die Teilnehmer sich einig, dass es hier kein leichtes Spiel wird. Im Samstags Qualifying bekam Andreas Rehwald, wie immer im schnellen gelben brt BMW M3 E36 am Start, nicht wirklich eine freie Runde zusammen und musste sich mit dem zweiten Startplatz begnügen. Seine Rundenzeit mit 1:50.594 Minuten bedeutete einen Zeitrückstand von 1,3 Sekunden hinter dem bärenstarken Dodge Viper V10 von Walter Schropper. Im Rennen 1 am Samstag dann – Startampel auf Grün und ab die Post. Gleich in der ersten engen Schikane lief Rehwald auf den Polesetter in der Dodge Viper auf. So ging es über mehrere Runden im Ringen um die Rennführung. Im Rennverlauf kam es zu einer Safetycar Phase mit anschließendem Restart. Hier legten gleich zwei Mitstreiter einen Frühstart auf den Asphalt, was ein wenig Abwechslung brachte. Im Zieleinlauf von Rennen 1 hieß es für den brt BMW Boliden mit Fahrer Andreas Rehwald Gesamtrang zwei und Klassensieg in seiner Wertungsklasse YT-4. Im Rennen 2 am Sonntag, nach erfolgreichem Qualifying, realisierte Andreas Rehwald einen ungefährdeten Rennsieg mit dem damit verbundenen Klassensieg. Im Gesamtergebnis folgten jetzt auf Rang zwei der Niederösterreicher Dominik Klima, Honda Integra, vor dem drittplatzieren Salzburger Norbert Greger, BMW M3 E36.

Letztes Histo-Cup-Rennwochenende auf Salzburgring

Mit breiter Brust ging es kurz darauf zum traditionell letzten HistoCup Rennwochenende auf den Salzburgring. Da die Meisterschaftsentscheidung ja schon gefallen war, konnte Andreas Rehwald hier sehr entspannt und ohne jeden Druck fahren. Trotzdem wurde, quasi bei seinem Heimrennen, der gelbe brt BMW M3 E36 für das Samstag und Sonntags Rennen nochmals Top vorbereitet an den Start gebracht. Im Samstags Qualifying konnte er im Starterfeld gleich mal die Poleposition setzen. Als Besonderheit wird am Salzburgring das Rennen unter „gelb“ gestartet und ist erst nach passieren der Start-/Ziel Schikane wird das Rennen frei gegeben. Der Neumarkt St. Veither Andreas Rehwald gewann mit brt BMW M3 E36 das erste Rennen der Young Timer vor seinem Markenkollegen Gottfried Rampl und Harald Damaschke, BMW E46 WTCC.

Zum zweiten Rennen nahm brt Pilot Andereas Rehwald, nachdem er auch hier das Qualifying dominierte, Startplatz eins ein. Über den Rennverlauf hinweg, auch mit Safety Car Phase, ließ er nichts anbrennen. Auf dem Salzburgring wurde Andreas Rehwald erneut als erster bei der Zieldurchfahrt abgewunken und steuerte mit der starken brt BMW M3 E36 Performance erneut zum Sieg. Diesmal verwies er den sehr stark fahrenden Salzburger Norbert Greger, ebenso BMW M3 E36, auf Rang zwei und Manuel Reitberger, mit Ford Focus, vervollständigte das Podest.

In der Jahresendwertung des diesjährigen HistoCups holte sich „Andy Superfast“ Rehwald in der Young Timer Wertung mit 136 Punkten den Gesamtsieg und den Klassensieg in der YT-4, für Fahrzeuge bis 3.000 ccm. Auf Rang zwei der Gesamtwertung folgte mit 104 Punkten das Duo Simo Kölbl/Michael Winkler, ebenfalls BMW, mit 104 Punkten. Hier als Dritter auf dem Siegerpodest mit 98 Punkten Wolfgang Bensch mit Porsche 997 GT3.
(Quelle: Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright Rehwald)

Rosenheimer Rallye Teams knapp am Podest vorbei

Rosenheimer Rallye Teams knapp am Podest vorbei

Rosenheim – Bei der „5. Rallye Laichinger-Alb“ und „4. Retro-Rallye Laichinger-Alb“ wurde in der Schwäbischen Alb packende Rallye-Action pur geboten. Rund 75 Teams der süddeutschen Rallye-Elite kämpften auf den drei Wertungsprüfen in Heroldstatt, Machtolsheim, Suppingen und erstmals auch in Hohenstadt, aufgeteilt in zwei identisch zu fahrenden Etappen über insgesamt 34,90 km Wertungsstrecke, um Wertungspunkte für die diesjährige Württembergische ADAC Rallyemeisterschaft, der Saar-Pfalz Rallyemeisterschaft, dem Baden-Württemberg-Franken Pokal, der Südbayerischen ADAC Meisterschaft, der Nordbadischen ADAC Meisterschaft im Wagen-Rallyesport sowie der Retro-Rallye-Serie Süd und Historic Rallye-Cup. Die Teams der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) schrammten knapp am Podest vorbei.
In der Wertungsklasse NC1 gaben Thomas Sobek/Hartmut Geist im Ehrle Mitshubishi EVO Gas. Auf der ersten Etappe immer unter den Top Ten der Gesamtwertung und im Wettbewerb mit den starken Mitstreitern beendeten sie die erste Etappe als Klassendritte in der Zwischenwertung. Nach der Zwangspause und dem Restart zur zweiten Etappe reichte leider eine zweite Klassenbestzeit nicht mehr zum Podium in der NC1. Mit Klassenrang vier und siebten Gesamtrang beendeten sie die heurige Rallye Laichinger-Alb.

Steigerung in der zweiten Etappe

Josef Haagn/Sandra Fellermair griffen diesmal wieder im silber-grünen BMW 318 iS E30 in der mit 16 Startern am stärksten besetzten Wertungsklasse NC3 der verbesserten Fahrzeug bis 2.000 ccm in den Wettbewerb ein. Ihnen erging es ähnlich wie ihren Vereinskollegen. Im Zwischenergebnis der ersten Etappe auf Klassenrang vier steigerten sie sich in der zweiten Etappe. Doch es reichte nicht zum Klassenpodium – ebenfalls im Ziel mit Klassenrang vier und mit Gesamtrang 12 knapp außerhalb der Top Ten.
Der Gesamtsieg der Rallye Laichinger-Alb ging an das Team Stütz/Feil im BMW M3 E36. Sie überzeugten auf allen Wertungsprüfungen und verwiesen die Vorjahressieger Noller/Kopcyzk auf Opel Corsa Rally4 auf Gesamtrang zwei gefolgt von den drittplatzierten Scherer/Damm mit BMW M3 E46.
In der Wertung der Retro-Rallye Serie Süd, welche nicht die schnellste Zeit anstreben, sondern eine vorgegebene Sollzeit verfolgen, lieferten sich die Teilnehmer einen spannenden Kampf um Sekunden Bruchteile. Das RGR Retro Rallye Team Frank Huber/Karl-Peter Gries war hier unterwegs mit Peugeot 306. Im Ziel hieß es für die beiden Rang 12 – bei lediglich 1,12 Sekunden Abstand auf der Sollzeitstrecke von 34,90 km auf das Sieger Team Michalsky/Michalsky.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-biwi / Beitragsbild: Copyright Rallye-TV, zeigt Josef Haagn/Sandra Fellermair bei der „5. Rallye Laichinger-Alb“.)

RGR`ler Wittenbeck und Kugler quälen sich auf 6. platz im ADAC Opel Electrik Rally Cup

RGR`ler Wittenbeck und Kugler quälen sich auf 6. platz im ADAC Opel Electrik Rally Cup

Rosenheim / Frankreich – Mit angeschlagenem Gesundheitszustand nahmen Wittenbeck und Kugler von der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) am ADAC Opel Elecric Rally Cup in Morzine (Frankreich) teil.  Am Ende kamen sie auf den sechsten Platz.

Die Rallye Mont Blanc, der sechste Lauf der ADAC Opel Electric Rally Cups 2024 forderte die Teams erneut heraus und bot spektakuläre Action in den französischen Alpen.
Während der Shakedown noch bei Regen stattfand, wurden die eigentlichen Renntage von strahlendem Sonnenschein und bestem Wetter begleitet. Unter den Teilnehmern des Hauptfeldes mit Verbrennungsmotoren stach insbesondere ein Name hervor: Sébastien Loeb, der neunmalige Rallye-Weltmeister. Loeb ging im Alpine A110 Rallye GT+ an den Start und holte sich am Ende den Gesamtsieg, was für zusätzliche Begeisterung bei den Fans sorgte.

Im Starterfeld mit elf Opel Corsa Rally Electric im Cup musste sich das Infypower chargebyte e-Rally Team, bestehend aus dem Stammduo rund um dem RGR’ler Johannes Wittenbeck und Beifahrer Maximilian Kugler, jedoch zunächst einer weiteren Herausforderung stellen. Beifahrer Kugler reiste bereits Montag mit einer Erkältung an, und auch Wittenbeck erwischte es am Donnerstag mit einer starken Erkältung. Trotz angeschlagener Gesundheit startete das Team in die Rallye. Die ersten kurzen Wertungsprüfungen Freitag früh verliefen zäh, und Wittenbeck und Kugler sammelten zunächst hintere Platzierungen. Doch im Laufe des Tages konnten sich die beiden nach vorn kämpfen und sicherten sich zwischenzeitlich den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Eine besondere Herausforderung war die längste Wertungsprüfung im gesamten Kalender – und zugleich die längste in Wittenbecks Karriere: 28 Kilometer am Stück führten über die 1.500 Meter hohe Hochebene am Lac de Sommand. Der Pilot aus der Rallye Gemeinschaft Rosenheim zeigte sich besonders beeindruckt von der spektakulären WP 5 und 9: „Die mit Abstand beeindruckendste Wertungsprüfung war für uns über den Col de Joux Plane auf 1.700 Höhenmetern. Mit einem atemberaubenden Blick auf den Mont Blanc im Hintergrund.“ Hier verlief auch 2023 die 14. Etappe der Tour de France und endete im Rallye Ort Morzine.
Eben diese Prüfung war zugleich die letzte Wertungsprüfung der Rallye und somit wie üblich die Power Stage, auf der die ersten fünf Fahrer noch einmal zusätzliche Meisterschaftspunkte neben der Punkte der Gesamtwertung ergattern können. Hier ging es noch einmal richtig zur Sache: Mehrere Reifenschäden der Konkurrenten in den letzten Kurven führten zu zahlreichen Fahrzeugteilen auf der Strecke und sorgten für dramatische Szenen. Wittenbeck und Kugler verloren hier ihren fünften Gesamtplatz und rutschten auf den sechsten Platz ab, am Ende mit nur 1,3 Sekunden hinter den Fünftplatzierten und Meisterschaftsführenden Österreichern Luca Pröglhöf und Christina Ettel.

Am Ende wurde es noch mal richtig eng

Dennoch konnten sich die beiden Deutschen mit einem fünften Platz auf der Power Stage ihren ersten Punkt in dieser Sonderwertung sichern – ein wichtiger Erfolg für das Team. Auch auf dem Podium wurde es zum Ende noch einmal richtig eng um den Gesamtsieg der Rallye. Es siegten die französischen Lokalmatadoren Chavanne Jérôme und Emilia Galleano mit nur 0,6 Sekunden Vorsprung vor dem deutschen Team Christian Lemke und Jan Bemmann. Die französischen Brüder Anthony und Adrien Rott komplettierten das Podium auf Platz drei.
Wittenbeck kommentierte die Leistung mit den Worten: „Wir haben nicht ganz den Schritt nach vorne gemacht, den ich mir erwartet habe, aber haben uns mit unserem angeschlagenen Gesundheitszustand gut durchgekämpft und wieder einmal viel Erfahrung mitgenommen. Aktuell müssen wir einfach noch an unserer Kurvengeschwindigkeit arbeiten. Die Linie und die Zusammenarbeit im Auto sind bereits sehr gut.“
Die nächste Rallye im Cup, die Rallye Coeur de France in Vendôme, findet vom 27. bis 29. September statt.
(Quelle. Pressemitteilung RGR-aw / Beitragsbild: Clopyright Opel, Michael Krosny)