Bestes Oberbayerisches Rallye-Team bei „AvD Niederbayern-Rallye“ kommt aus Rosenheim

Bestes Oberbayerisches Rallye-Team bei „AvD Niederbayern-Rallye“ kommt aus Rosenheim

Rosenheim / Niederbayern – Ein Top Starterfeld präsentierte die Rallye-Interessengemeinschaft Aussernzell e. V. bei der „AvD Niederbayern-Rallye“. Insgesamt 64 Rallye Team´s rollten über die Startrampe um die insgesamt 64 Kilometer lange Wertungsstrecke, gestaffelt in zwei identische Etappen mit 100 Prozent Festbelag, auf Bestzeit zu absolvieren. Auf der sehr kurzweiligen, Mensch und Maschine alle abverlangenden, anspruchsvollen Streckenführung, gewürzt auf der ersten Etappe mit schwierigen Witterungsbedingungen, wurde in Niederbayern Motorsport vom feinsten geboten. Insgesamt 47 Rallye Team´s erreichten in Wertung das Ziel.

Angemeldet zur Teilnahme auch drei einheimischen Rallye Teams. Im BMW M3 E36 startete der Schönauer Josef Haagn mit der Biberger Copiloten Sandra Fellermair in der Wertungsgruppe NC2 der verbesserten Fahrzeuge bis 3.000 ccm. In der Wertungsklasse der serienmäßigen Fahrzeug, der NC7, mit Ford Fiesta ST 150, traten Julian Wagner mit Copiloten Siegi Schrankl an. In der NC1 waren Thomas Sobek/Hartmut Geist im Ehrle Mitsubishi EVO angemeldet – sie mussten ihre Teilnahme bedauerlicher Weise krankheitsbedingt kurzfristig absagen.
In der Klasse der serienmäßigen Fahrzeuge, NC7, rollten die RGR´ler Julian Wagner mit Copiloten Siegi Schrankl und Ford Fiesta ST 150 an den Start. Von Start weg begann hier der Klassenzweikampf mit Stephan Wechsler/Sabrina Knödlseder im BMW 535. In der ersten Etappe immer mit zweit- und drittbesten Klassenzeiten unterwegs, konnten sie in der zweiten Etappe mit Klassenbestzeiten den Abstand zu Wechsler/Knödlseder auf 6,7 Sekunden verkürzen. Dies bedeutete für Wagner/Schrankl in der Endabrechnung den zweiten Platz auf dem Siegerpodest hinter den Klassensiegern Stephan Wechsler/Sabrina Knödlseder. In der Gesamtwertung belegten sie Rang 35.

Rosenheimer kamen mit wechselhaften Bedingungen sehr gut zurecht

Auf nasser Fahrbahn gingen Haagn/Fellermair, wie alle anderen Wettbewerber auch, im mit Regenreifen ausgestatteten BMW an den Start zur ersten Etappe. Sie kamen mit den wechselhaften Bedingungen hervorragend zurecht. Mit einer vier Besten Gesamt- und Klassenbestzeit auf Wertungsprüfung eins „Schöfweg I“ überraschten die RGR´ler die gesamte Konkurrenz. Nur die absoluten Top Team´s Dinkel/Teufel, Ford Fiesta Rally2, Allkofer/Götzenberger, Renault Clio F/R3 ART und Noller/Bader, Opel Corsa Rally4, waren hier schneller.
Bei den beiden folgenden Wertungsprüfungen konnten Haagn/Fellermair nicht ganz mithalten. Sie blieben aber dennoch in den Top Ten; die Wertung „ Steinach I“ erledigten sie mit Gesamtzeit sechs und „Schnelln I“ mit Rang neun. So ging es in die Zwangspause. In der Zwischenwertung rangierten Haagn/Fellermair auf Gesamtrang acht. In der Klassenwertung hieß es Rang zwei hinter dem erfahrenen Surheimer Routinier Hermann Gaßner mit seiner österreichischen Copilotin Natascha Vrga, unterwegs im Toyota GR Yaris.

Vor dem Start zur zweiten Etappe, aufgrund abtrocknender Strecke, wechselte das gesamte Starterfeld von Regenreifen auf profilierte Slicks. Auf „Schöfweg II“ fanden Josef Haagn/Sandra Fellermair wieder eine Gute Spur und liefen mit drittbester Gesamtzeit ins Ziel. Infolge verkürzte sich in der Klassenwertung den Abstand zu den hier führenden Gassner/Vrga auf 0,4 Sekunden. Auf der nächsten Wertungsprüfung „ Steinach II“ matchten Herrmann Gassner und Natscha Vrga grandios zurück und vergrößerten den Vorsprung wieder zu ihren Klassenverfolgern. Bei Haagn/Fellermair hingegen meldeten sich Motorenprobleme im Form von fehlenden Leerlauf. Im Vollastbereich lieferte das leistungsstarke bayerische Aggregat in unbändiger Lebenslust jedoch voll ab und der Antrieb, unterstützt mit der großartigen Symphonie des Sechszylinder Brummens katapulierte Josef Haagn/Sandra Fellermair auf der Schlußprüfung „Schnelln II“ nochmals zu einer Klassenbestzeit und erneut drittbesten Gesamtzeit.

In der Klassenendwertung hieß es für Haagn/Fellermair Klassensieg in der Wertungsgruppe NC2 vor Gaßner/Vrga, Toyota GR Yaris und Hinderer/Heubl mit Porsche 911 SC, Gruppe 4.
Die Gesamtwertung entschied das Bayreuth Brose Motorsport Team Dominik Dinkel/Michael Teufel mit Ford Fiesta Rally2 für sich. Als erster Verfolgern sicherten sich die Deuerlinger Christian Allkofer/Kathi Götzenberger, mit Renault Clio F/R3 ART aus der Klasse NC3 den zweiten Gesamtrang. Rang drei eroberte der zweifache österreichische 2WD-Staatsmeister Luca Waldherr mit Copilotin Claudia Maier auf Opel Corsa Rally4. Mit Rang vier, knapp am Podest vorbei, trugen sich Josef Haagn/Sandra Fellermair mit dem BMW M3 E36 als vierte in die Siegerliste ein.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild. Copyright ST Rallye Vid, zeigt: Josef Haagn/Sandra Fellermair bei Niederbayern Rallye wieder auf dem Siegerpodest)

Wittenbeck und Kugler holen erstes Top 5 Ergebnis im Opel Cup

Wittenbeck und Kugler holen erstes Top 5 Ergebnis im Opel Cup

Rosenheim / Lübbecke – Jüngst fand der fünfte Lauf des ADAC Opel Electric Rally Cups im Rahmen der deutschen Rallye Meisterschaft bei der Rallye Stemweder Berg statt. Mit einem vollen Starterfeld von 12 Opel Corsa Rally Electric, darunter wieder alle Teams aus sechs Nationen, begann die Rallye am Freitagabend um 18 Uhr und endete am Samstagabend um 19 Uhr. Die Teilnehmer hatten insgesamt zehn Wertungsprüfungen über 100 Kilometer zu bewältigen, wobei die Streckenbedingungen abwechslungsreich und anspruchsvoll waren, mit einer Mischung aus Asphalt- und Schotterabschnitten.


Für das Infypower chargebyte e-Rally Team, bestehend aus dem Piloten der Rallyegemeinschaft Rosenheim Johannes Wittenbeck und seinem Copiloten Maximilian Kugler, hätte das Rallyewochenende nicht besser starten können. Gleich in der ersten Wertungsprüfung, die über 14 Kilometer führte, erzielten sie ihr bisher bestes WP-Ergebnis im Cup – eine zweitbeste Zeit. Dieses beeindruckende Resultat brachte gleich zu Beginn große Aufmerksamkeit und katapultierte das Duo direkt hinter den Meisterschaftsführenden auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Johannes Wittenbeck zeigte sich sehr zufrieden über den starken Auftakt: „Nach den Rallyes in Frankreich und Österreich mussten wir uns erst einmal wieder an die vielen 90-Grad-Abzweige gewöhnen. Aber es scheint, als wären wir gleich am Freitagabend wieder voll im Rhythmus gewesen und konnten mal zeigen, dass wir auch ganz vorne mithalten können!“

Im Verlauf des Wochenendes fuhren Wittenbeck und Kugler souverän ihr Tempo und blieben konstant auf einem starken fünften Platz in der Gesamtwertung. Besondere Vorgehensweise an diesem Wochenende: Zum ersten Mal wurden Johannes Wittenbeck keine Zeiten und Ergebnisse über das gesamte Wochenende hinweg mitgeteilt, um den Fokus voll und ganz auf das Fahren zu legen. „Nach der ersten WP hat das natürlich nicht ganz funktioniert,“ räumte der RGR’ler mit einem glücklichen Schmunzeln ein, „aber danach habe ich mich bis Samstagabend voll und ganz auf das Fahren konzentriert und nicht auf den Abstand zur Konkurrenz.“
Somit gelang es dem Team, die fünfte Position bis zum Ende der Rallye zu halten und wichtige Punkte mit nach Hause zu nehmen. Mit dem Top 5 Resultat erzielten sie ihr bisher bestes Gesamtergebnis im Cup und eine weitere Verbesserung nach dem sechsten Platz bei der Rallye Weiz. „Natürlich fahren wir nicht von heute auf morgen nur noch Bestzeiten. Aber wir wollen uns langsam rantasten und an einer Konstanz für schnellere Zeiten arbeiten“, so der 26-jährige Rallyepilot.

Der österreichische Meisterschaftsführende Luca Pröglhöf, erneut mit Co-Pilotin Christina Ettel, konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mit einem weiteren Sieg ausbauen. Dahinter folgten die deutschen Christian Lemke und Jan Bemmann auf Platz zwei, während die französischen Brüder Anthony und Adrien Rott das Podium komplettierten. Wittenbeck und Kugler trennten nur das von Opel Spanien eingesetzte Team Álex Español und Daniel Rivera vom Podium. Die nächste Rallye im Cup steht vom 5. bis 7. September bei der Rallye Mont-Blanc Morzine wieder in Frankreich an.
(Quelle: Pressemitteilung RGR Rosenheim-aw / Beitagsbild: Copyright Dörrenbacher, zeigt Wittenbeck und Kugler mit Zielankunft bei der 53. ADAC Rallye Sternweder Berg)

Rallye Team Sobek / Geist zurück auf Erfolgsspur

Rallye Team Sobek / Geist zurück auf Erfolgsspur

Rosenheim / Forchtenberg – Thomas Sobek und Harmut Geist von der Rallye Gemeinschaft Rosenheim (RGR) sind zurück auf der Erfolgsspurt – beim „1. HWRT Rallye-Sprint“ in Forchtenberg kamen sie auf das Siegerpodest. 

Das Hohenloher Whisky Racing Team, kurz HWRT Wohlmuthausen e. V. im AvD genannt, organisierte mit dem „1. HWRT Rallye-Sprint“ im dem Forchtenberger Teilort Wohlmuthausen in Baden-Württemberg, eine erste eigene Veranstaltung. Für die 47 startenden Rallyeteam´s galt es drei Sprintstrecken a´ fünf km Länge, bestehend aus 75 % Festbelag und 25 % Schotter auf Bestzeit zu bewältigen.
Der Großkarolinenfelder Rallye Pilot Thomas Sobek, mit dem Schmalkaldener Copiloten Hartmut startete hier mit dem Ehrle Mitsubishi EVO in der Wertungsklasse NC1. Nach den technisch bedingten Ausfällen und „Hoppalas“ abseits der Piste bei vergangenen Rallye´s war beim HWRT Rallye Sprint oberstes Ziel in Wertung anzukommen.
Die erste Runde wurde daher sehr solide und auf Ankommen in Angriff genommen. Daraus resultiert eine neunt beste Gesamtzeit und in der Wertungsklasse NC1 Rang fünf. Aus den Erfahrungen des ersten Wertungsrunde, dem wiedergefunden Selbstvertrauen der beiden Piloten zur Technik und Material wollte man jetzt nachlegen. Kontrolliert, aber sehr flott und sicher wurde die selektive Stecke mit der wechselnden Bodenbeschaffenheit unter die Räder genommen. Dass Sobek/Geist besser in Schwung kamen zeigte sich bei den Verbesserungen auf den siebten Gesamt- und den dritten Klassenrang.

In der Finalrunde lief es für die Rosenheimer noch besser

In der Finalrunde lief es für die beiden Rallye Piloten noch besser. Der Ehrle Mitsubishi EVO lief wie ein Uhrwerk und die Besatzung war auch wieder Top aufgelegt. So wurde eine Dritt Beste Gesamtzeit und eine Klassenbestzeit in den Boden gefräst.

In der Addition der drei Wertungsrunden beendeten Thomas Sobek/Hartmut Geist den Ausflug nach Baden-Württemberg mit Rang fünf in der Gesamtwertung. In der Wertungsklasse NC1 standen sie nach Klassensieger Ralf Stütz/Leon Stütz, dem zweitplatzierten Uli Kübler/Armin Seeger, als dritte auf dem Siegerpodest. Alle drei unterwegs auf Mitsubishi EVO.

Aus den Händen von Rallyeleiter Benjamin Schmidt, der sich über eine glänzend durchgeführte Erstveranstaltung freuen konnte, erhielten sie bei der Siegerehrung ihre Ehrenpreise.
(Quelle: Pressemitteilung RGR Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Sobek)

Andreas Rehwald setzt Siegesserie fort

Andreas Rehwald setzt Siegesserie fort

Rosenheim / Slowakei – Erfolg für die Piloten der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR): Den Histo-Cup am Slovakiaring beendete Andreas Rehwald mit einem Doppelsieg. 

Das fünfte Rennen zum diesjährigen HistoCup fand auf dem 2009 eröffneten Slovakia Ring, ca. 30 km südöstlich von Bratislava, statt. Der Slovakia Ring gilt als eine sehr interessante und selektive Rennstrecke, auf der die HistoCup Teilnehmer mit seinen zehn Rennserien immer gerne starten. Rund 130 Teams und die Gastserie „Trofeo di Serie“ waren diesmal mit dabei. Neben die vielen Testfahrten am Freitag gab es ein erweitertes Rahmenprogramm mit dem „Ravenol Endurance Race“ über eine Stunde Renndistanz und das neue „Sunset Race“ über eine Renndistanz von drei Stunden. Beides als Team Rennen mit Fahrerwechsel ausgeschrieben.

Da das brt BMW M3 E36 mit dem Slovakia Ring noch was offen hatte, nur eine Zielankunft bei den letzten vier Teilnahmen, nahm man am Freitag auch beim „Sunset Race“ teil. Mit Florian Rott wurde ein kongenialer Teampartner gefunden. Bei toller Sonnenuntergangsstimmung fuhr Andreas Rehwald den Start Turn und hatte harte und tolle Duelle auf der Strecke. Teampartner Florian Rott pflegte auch einen intensiven Kontakt zum Gaspedal und fuhr das „Sunset Race“ souverän mit einem Klassensieg in der Young Timer Wertung zu Ende. So war man guter Dinge für die beiden anstehenden HistoCup Rennen.

Qualifikation lief für Rehwald gleich voll nach Plan

Die Samstags Qualifikation 1 lief für Andreas Rehwald gleich mal wieder voll nach Plan: Er fuhr mit dem brt BMW M3 E36 der Young Timer Wertungsklasse YT-4 mit Top Zeit auf die Poleposition – noch vor Anton Stoiber im Porsche 997 GT3 Cup. Im nachfolgenden Rennen 1 ging’s vom Start weg gleich mal richtig rund zu. Polesetter Andreas Rehwald konnte sich mit seinem brt BMW M3 E36 gleich in Führung bringen, dicht gefolgt von Gottfried Rampl im BMW M3 E36, Anton Stoiber und Boris Hartl, beide Porsche 997. Aber in der ersten Kurve wurde Anton Stoiber leider tuschiert und musste den Zuffenhausener Rennboliden mit Reifenschaden am Streckenrand abstellen.
Also ging das Duell mit Rampl, Hartl und Dominik Klima, im Honda Integra R, der zur Spitzengruppe Anschluss gefunden hatte, weiter um die Gesamtführung im Rennen. Im Rennverlauf konnte sich Andreas Rehwald von seinen Verfolgern ein wenig absetzen und Dominik Klima musste das Rennen mit defekter Antriebswelle aufgeben. Damit war im ersten Rennen der Gesamt- und Klassensieg Andreas Rehwald nicht mehr zu nehmen. Auf den Plätzen folgte als zweiter Boris Hartl und Gottfried Rampl als Dritter. Hinter Andreas Rehwald und Gottfried Rampl belegte der Tscheche Miroslav Svec, ebenfalls unterwegs mit BMW M3 E36, den dritten Platz in der Young Timer Wertungsklasse bis 3.000 ccm.

Gleiches Spiel am Sonntag für Andreas Rehwald – Qualifikation 2 für das Rennen 2 – raus auf die Strecke und volles Rohr. Durch seine perfekte Fahrzeugbeherrschung konnte er sogar noch die Qualifying Bestzeit vom Vortag toppen. Im Rennen 2 wieder von der Poleposition gestartet, musste das brt BMW M3 E36 Team mit Andreas Rehwald gleich mal drei harte Runden mit Positionskämpfen um die Rennführung bestehen. Trotz nachlassenden, mittlerweile abgefahrenen Slick´s managde er das Rennen und im Ziel hieß es für ihn erneut Gesamt- und Klassensieg. In der Young Timer Wertung folgte auf Rang zwei sein Markenkollegen Gottfried Rampl vor dem Italiener Giuseppe Pironaci,
In Betrachtung der diesjährigen Jahresgesamtwertung steht mit Andreas Rehwald der Meister in der diesjährigen Young Timer Wertungsklasse YT-4 bis 3.000 ccm bereits vorzeitig fest.

In der Gesamtmeisterschaft führt Andreas Rehwald aktuell mit 96 Punkten und hat einen Vorsprung von 20 Punkten zu seinen schärfsten Verfolger Boris Hartl im Porsche 997 GT3 Cup. Hier wird die Entscheidung in den beiden ausstehenden Veranstaltungen, dem „Balaton Park Circuit“, in Reptér/Ungarn und dem Saison Endlauf beim „Salzburgring Race Weekend“ in Österreich fallen.
(Quelle: Pressemitteilung RGR Rosenheim-biwi / Beitragsbild: Copyright brt Automotive, zeigt: Gewohntes Bild: Andreas Rehwald im gelben brt BMW M3 E36 führt das Starterfeld an)

RGR-Rallye-Team beendet Rallye Sprint mit Podestplatz

RGR-Rallye-Team beendet Rallye Sprint mit Podestplatz

Rosenheim / Forchtenberg –  Das Rosenheimer Rallye Team Tomas Sobek und Hartmut Geist sind zurück auf der Erfolgsspur. Den „1. HWRT Rayyle-Sprint“ im Forchtenberger Teilrt Wohlmutshausen in Baden Württemberg beendeten sie mit einem Podestplatz.

Das Hohenloher Whisky Racing Team, kurz HWRT Wohlmuthausen e. V. im AvD genannt, organisierte mit dem „1. HWRT Rallye-Sprint“ im dem Forchtenberger Teilort Wohlmuthausen in Baden-Württemberg, eine erste eigene Veranstaltung. Für die 47 startenden Rallyeteam´s galt es drei Sprintstrecken a´ fünf Kilometer Länge, bestehend aus 75 % Festbelag und 25 % Schotter auf Bestzeit zu bewältigen.

Der Großkarolinenfelder Rallye Pilot Thomas Sobek, mit dem Schmalkaldener Copiloten Hartmut startete hier mit dem Ehrle Mitsubishi EVO in der Wertungsklasse NC1. Nach den technisch bedingten Ausfällen und „Hoppalas“ abseits der Piste bei vergangenen Rallye´s war beim HWRT Rallye Sprint oberstes Ziel in Wertung anzukommen.
Die erste Runde wurde daher sehr solide und auf Ankommen in Angriff genommen. Daraus resultiert eine neunt beste Gesamtzeit und in der Wertungsklasse NC1 Rang fünf. Aus den Erfahrungen des ersten Wertungsrunde, dem wiedergefunden Selbstvertrauen der beiden Piloten zur Technik und Material wollte man jetzt nachlegen. Kontrolliert, aber sehr flott und sicher wurde die selektive Stecke mit der wechselnden Bodenbeschaffenheit unter die Räder genommen. Dass Sobek/Geist besser in Schwung kamen zeigte sich bei den Verbesserungen auf den siebten Gesamt- und den dritten Klassenrang.

Rallye-Auto lief wie ein Uhrwerk

In der Finalrunde lief es für die beiden Rallye Piloten noch besser. Der Ehrle Mitsubishi EVO lief wie ein Uhrwerk und die Besatzung war auch wieder Top aufgelegt. So wurde eine Dritt Beste Gesamtzeit und eine Klassenbestzeit in den Boden gefräst.
In der Addition der drei Wertungsrunden beendeten Thomas Sobek/Hartmut Geist den Ausflug nach Baden-Württemberg mit Rang fünf in der Gesamtwertung. In der Wertungsklasse NC1 standen sie nach Klassensieger Ralf Stütz/Leon Stütz, dem zweitplatzierten Uli Kübler/Armin Seeger, als dritte auf dem Siegerpodest. Alle drei unterwegs auf Mitsubishi EVO.

Aus den Händen von Rallyeleiter Benjamin Schmidt, der sich über eine glänzend durchgeführte Erstveranstaltung freuen konnte, erhielten sie bei der Siegerehrung ihre Ehrenpreise.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild: Copyright Sobek, zeigt: Vor dem Start zum Rallye Sprint: Thomas Sobek/Hartmut Geist, mit Mitsubishi EVO IX, unterstützt von Team Ehrle, brt Automotive, H2O, Ravenol und Griesser Moto-Sport)

Pannonia Ring: Doppel-Podest für Andreas Rehwald

Pannonia Ring: Doppel-Podest für Andreas Rehwald

Rosenheim / Ungarn – Bei 40 Grad im Schatten waren die Voraussetzungen beim Pannonia-Ring in Ungarn nicht angenehm. Dennoch baute Andrea Rehwald von der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim, seine Führung bei der Histo-Cup Jahreswertung souverän weiter aus.

Traditionell fanden sich die HistoCup Piloten im Juli am Pannonia Ring in Ungarn ein. Bereits bei Anreise war klar dass es richtig heiß wird – 40 Grad im Schatten ab Freitag und zusätzlich ein neues Verbot für Pools im Fahrerlager des Pannonia Rings erschwerten die ganze Fahrerei. Insgesamt kamen 160 Teilnehmer in die Puszta. Das ist absoluter Teilnehmerrekord für diese Strecke. Nach dem Veranstalterzeitplan standen am Samstag und am Sonntag am Vormittag, bei etwas gemäßigten Temperaturen, die einzelnen Qualifyings an. Pünktlich um 13 Uhr begannen an beiden Tagen die beiden Rennläufe.

Im Qualifying eins konnte Andreas Rehwald im brt BMW M3 E36 gleich mal in Runde zwei die Poleposition für das Samstagsrennen herausfahren. Top motiviert ging er in das erste Rennen. Schon von Start weg gelang es Rehwald sich gegen die Mitwettbewerber, besonders Gottfried Rampl im BMW E36 Compact mit bärenstarken M3 Motor, durchzusetzen. Rampl, auch mit brt Fahrwerkstechnik im BMW unterwegs, folgte Rehwald wie ein Schatten bis zwei Runden vor Rennende. Durch zu überrundende Teilnehmer vergrößerte sich der Abstand zwischen den beiden BMW Piloten. Andreas Rehwald konnte dadurch seinen ungefährdeten 77. Rennsieg mit dem brt BMW M3 E36 und den Sieg in der Young Timer Wertung des HistoCups einfahren. Auf Rang zwei folgte BMW Markenkollege Gottfried Rampl vor dem drittplatzierten Anton Stoiber auf Porsche 911 GT3 Cup.

Beim Reifenwechsel kam Hektik auf

Tags darauf hieß es um 8:30 Uhr früh Bahn frei zum zweiten Qualifiying. Eigentlich war Rehwalds Plan, hier gleich zu Beginn zwei bis drei schnelle Runden mit voller Attacke zu fahren und dann wieder in die Box zurückzukehren. Doch beim Reifenwechsel vor dem Qualifying kam im brt Team Hektik auf. Einer der Radstehbolzen war gerissen. Dieser musste nun ausgebohrt, das Gewinde instandgesetzt, und der Bolzen ersetzt werden. Und das alles wo das Qualifying schon voll im Gange war. Nach erfolgter Blitz Reparatur durch die brt Mannschaft rein ins Auto und vor zur Boxenausfahrt – und jetzt Qualifying Abbruch. Ein Teilnehmer ist mitten auf der Strecke ausgerollt und musste abgeschleppt werden.

So stand Andreas Rehwald nun ganz vorne an der Boxen Ausfahrt Ampel und musste warten bis es wieder los ging. Die anderen Teilnehmer reihten sich hinter ihm in der Boxengasse ein. Und dann – Boxen Ampel grün und volles Rohr auf Bestzeitjagd. Bereits die ersten fliegenden Runden wurden mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:03.243 Minuten markiert was auch die Poleposition im Gesamtstarterfeld bedeutete. Dann Start Rennen zwei – das Thermometer zeigt mit 36 Grad auch Bestwerte. Vom Start weg pushte Andreas Rehwald was die harten Michelin Slicks hergaben. So konnte nur Dominik Klima auf dem Honda Integra folgen und das Duett setzte sich von den restlichen Startern ab. Bis zur Runde sieben lief das Top. Dann – beim anbremsen auf Kurve zehn eine Ölspur, die sich einmal komplett um die Strecke zog. Rehwald und Klima gingen kein Risiko ein und versuchten so gut wie möglich der Ölspur auszuweichen. Nur Anton Stoiber im Porsche 911 GT3 Cup ging ins Risiko und war zu dem Zeitpunkt schneller und zog an seinen beide Mitkonkurrenten in der vorletzten Runde vorbei. Somit hieß der Sieger des Sonntagsrennen Anton Stoiber. Andreas Rehwald im brt BMW M3 E36 wurde Gesamt zweiter und Klassensieger der Young Timer Wertung. Dominik Klima vervollständigte das Siegerpodest als Dritter der Gesamtwertung. Im HistoCup Zwischenklassement ist Andreas Rehwald mit bisher acht Klassensiegen Führender in der diesjährigen Gesamtmeisterschaft.
Im August ist auf dem Slovakia Ring, einer erfahrungsgemäß auch „sehr heißen Strecke“ der nächste Renntermin im HistoCup angesagt.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim / Beitragsbild: Copyright HistoCup, zeigt: Wieder Podiums-Plätze für Andreas Rehwald mit brt BMW M3 E36 im HistoCup.)