Spannende Rallye Weiz: 6. Platz für RGR Team

Spannende Rallye Weiz: 6. Platz für RGR Team

Rosenheim / Steiermark – Die vierte Runde des ADAC Opel Electric Rally Cups fand  in der malerischen, aber herausfordernden Landschaft von Weiz (Österreich) statt. Auch wieder mit dabei das Infypower chargebyte e-Rally Team mit dem RGR-Piloten Johannes Wittenbeck und seinem neuen, erst 16-jährigen Co-Piloten Maximilian Kugler aus der Umgebung von Bremen.

Die Rallye Weiz ist bekannt für ihre rutschigen Asphaltstraßen und steilen Höhenunterschiede. Bei Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius wurde den Teams einiges abverlangt. Der Shakedown verlief für das Team zunächst gut, bis ein schwerer Unfall des ungarischen Teams Hangodi und Petrovszki in einer verdeckten Kurve kurz für einen Schockmoment sorgte. Glücklicherweise konnte sich der Fahrer schnell in Sicherheit bringen und warnte Wittenbeck und Kugler rechtzeitig vor der gefährlichen Stelle.

Schweres Unwetter traf die Region Weiz

Am Abend fand der offizielle Start von der Rampe der Rallye in der Innenstadt von Weiz statt, der die Vorfreude auf die kommenden Tage noch einmal steigerte. Am Freitagnachmittag ging es dann endlich los, mit drei zu fahrenden Wertungsprüfungen. Nach zwei Prüfungen lag das Team auf einem soliden achten Platz. Doch dann schlug das Wetter um: Ein schweres Unwetter traf die Region Weiz und sorgte für Chaos. Johannes Wittenbeck und Maximilian Kugler saßen am Ende der zweiten Wertungsprüfung in ihrem Rennfahrzeug fest, da umgestürzte Bäume alle Wege blockierten. Das Fahrerlager wurde schwer beschädigt, Zelte flogen durch die Gegend und eine Person wurde einige Meter weit mit einem Zelt mitgerissen. Insgesamt wurden 15 Personen verletzt, glücklicherweise gab es keine schweren Verletzungen. Die Rallye wurde vorerst unterbrochen. Mechaniker Felix beschreibt die dramatischen Szenen: „Unglaublich, so etwas habe ich noch nie erlebt. Der Himmel wurde schwarz, wir versuchten, den Pavillon zu halten, und dann flog er einfach weg. Wir hatten keine andere Wahl, als im Auto Schutz zu suchen und zuzusehen, wie draußen alles zerstört wurde. Zum Glück stand unser Auto auf der Piste.“

Dank der tatkräftigen Hilfe aller Beteiligten konnte die Rallye jedoch am nächsten Morgen ohne Zelte fortgesetzt werden. In der fünften Wertungsprüfung erzielte das Team die sechstbeste Zeit und lag nun auf Platz fünf in der Gesamtwertung. In der siebten Prüfung folgte sogar die fünftbeste Zeit. Der Samstag Nachmittag entwickelte sich somit zu einem spannenden Kampf um Platz vier. Am Samstagabend erreichte das Team schließlich das Ziel in Weiz nach zehn gefahrenen Stages und einer Gesamtzeit von 1 Stunde, 22 Minuten und 44,5 Sekunden. Dies bedeutete am Ende einen sechsten Platz, nur 14 Sekunden hinter Platz fünf und 23 Sekunden hinter Platz vier. Den Sieg holten die Lokalmatadoren Luca Pröglhöf und Christina Ettl aus Österreich. Der zweite Platz ging an Anthony Rott und Herve Faucher aus Frankreich, und den dritten Platz sicherten sich Alex Espanol und Patricia Saiz aus Spanien. Wittenbeck und Kugler kamen somit als bestes deutsches Team ins Ziel.
Der RGR-ler Wittenbeck zeigt sich zufrieden: „Wir hatten einen spannenden Kampf am Ende um Platz 4 mit dem belgischen und dem französischen Nationalteam. Es hat vielleicht nicht ganz gereicht, aber wir waren nicht weit weg. Damit sind wir wirklich zufrieden und greifen in 4 Wochen bei der Stemweder Berg weiter voll an!“
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Opel)

RGR Rundstreckenpilot in Rijeka erfolgreich

RGR Rundstreckenpilot in Rijeka erfolgreich

Rosenheim / Rijeka: Die Piloten der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) waren beim Histo Cup Race Weekend Nummer 3 wieder sehr erfolgreich: Andreas Rehwald durfte sich über zwei Klassensiegen freuen.

Sehr zeitig reiste das brt Automotive Rundstreckenteam mit Fahrer Andreas Rehwald an die kroatische Adria und bezog im Autodromo Grobnik, bei Rijeka, das Fahrerlager. Die rund 150 Teilnehmer freuten sich auf den anstehenden Wettbewerb um bei perfekten sommerlich, heißen Temperaturen Motorsport vom feinsten zu bieten. Der Freitag bot dann noch ausgiebig Zeit für Testfahrten in allen Kategorien. Ergänzend gab es im Fahrerlager genügend Zeit für Benzin- und Expertengespräche. Auch das gesellige kam nicht zu kurz – kulinarisch begleitet durch die Meeresfrüchte der Adria und anderen kroatischen Köstlichkeiten.

Fahrbedingungen waren alles andere als leicht

Tags darauf rückte Andreas Rehwald mit dem brt BMW M3 E36 zum Qualifikationstraining aus. Leider waren für ihn die Fahrbedingungen durch den vielen Verkehr auf der Rennstrecke alles andere als leicht. Mit einer Rundenzeit von 1:34.301 Minuten reichte es für den 4. Gesamt Startplatz unter dem beeindruckenden, gemischten Teilnehmerfeld der Young Timer (YT) und der Touring Car Open (TCO) mit insgesamt 30 Startern.

Das folgende Rennen 1 eröffnete Rehwald mit einem top Start. Er konnte gleich seinen Fahrerlagernachbarn Dominik Klima im Honda Integra R überholen. Zwischen den beiden folgte nun ein rundenlang tolles Duell um die Plätze ehe Dominik in den nächsten Runden mit defekter Lichtmaschine zurück fiel. Der Italiener Pietro Petrobelli setzte sich mit seinem Werks Audi sofort in Führung ehe er an die Box musste. Thomas Weberhofer musste mit seinem Opel Omega V8-Star das erste Rennen als letzter in der Startaufstellung in Angriff nehmen, was ihn an einem feinen Sieg nicht hinderte. Er pflügte mit Umsicht durch das Feld und gewann das Rennen vor dem Italiener Federico Borrett und Andreas Rehwald, beide BMW M3 E36. Dominik Klima wurde mit dem Honda Integra feiner Vierter.

Am Sonntag Vormittag, motiviert durch den Vortageserfolg startete der brt Pilot das Qualifying für das Sonntagsrennen. Rehwald versuchte gleich zu Beginn eine schnelle Runde hinzulegen – und trotz des vielen Verkehrs auf der Piste hieß es nach Runde zwei für ihn Poleposition. Durch einen Rennunfall musste in Folge das Qualifying abgebrochen werden. Thomas Weberhofer im Opel Omega V8 Star wurde von Emiliano Peter im Maza MX5 abgedrängt und der Opel schlug heftig in den Leitplanken ein. Für Andreas Rehwald hieß es eigentlich bis zum Qualifiying Abbruch Poleposition. Als Youngtimer Fahrersprecher bekam Andreas nach dem Qualifying einige Anfragen anderer Fahrer die nicht mal eine gezeitete Rundenzeit hatten.

In das Gespräch kam, ob man nicht das unvollendete Qualifying Ergebnis streichen kann und statt dessen nach Ergebnis des 1. Rennens starten könne. Nach Rücksprache mit der Rennleitung wurde dann einvernehmlich so abgewickelt. Also Start Rennen 2 nach Ergebnis von Rennen 1 – bedeutete Startampel grün und Vollgas. Trotz kleiner Rutscher, da die Reifen anfangs noch nicht die nötige Temperatur hatten, kam Andreas gut ins Rennen. Gegen den späteren Sieger, Federico Borett, im BMW M3 GTR der nächst leistungsstärkeren Wertungsklasse, mit 3.200 ccm Hubraum konnte er nichts ausrichten. Rehwald fuhr relativ entspannt dem zweiten Klassen Sieg am Wochenende und dem unglaublichen und vielbeachteten zweiten Gesamtrang entgegen. Mit diesem Doppelerfolg eroberte Andreas Rehwald in der Jahreszwischenwertung die Gesamtführung. Nächster HistoCup Renntermin ist Mitte Juli die Fahrer und Fahrwerks Strecke am Pannoniaring in Ungarn.
(Quelle: Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright brt Automotive, zeigt: Doppelerfolg für Andreas Rehwald, brt BMW M3 E36, beim HistoCup im Autodromo Grobnik, Rijeka)

 

 

RGR Rallye Piloten wieder erfolgreich

RGR Rallye Piloten wieder erfolgreich

Rosenheim – Der MC Labertal e.V. im ADAC veranstaltete am vergangenen Wochenende (29. und 30. Juni 2024)  die „20. ADAC Labertal Rallye“. Ausgestattet mit den sportlichen Wertungsprädikaten für die Niederbayerische Rallye Meisterschaft, Südbayerische ADAC Rallye Meisterschaft, Nordbayerischen ADAC Rallye Meisterschaften, Nordbayerischen ADAC Rallye-Junior Pokal, Württembergischen ADAC Rallye Meisterschaft und Oberlandrunden Rallye Meisterschaft ging es für die 59 angemeldeten Teams auf die Bestzeitstrecke. Insgesamt drei individuelle und selektive Wertungsprüfungen, mit nicht einsehbaren Kurven, kurz wechselnde Streckenbeläge, einfach „Rallye Lifes“ die in je zwei Durchgängen zu durchfahren waren wartete auf die Teilnehmer. Die Wertungsstrecke mit 28 km Asphalt und 2 km Schotter, musste auf Bestzeit bewältigt werden. 49 Team´s erreichten in Wertung das Ziel. Ganz vorne mit dabei die Piloten der Rosenheimer Rallye-Gemeinschaft. 

Der Schönauer Josef Haagn mit seiner Biberger Copilotin Sandra Fellermair, unterwegs im BMW M3 E36 starteten in der mit elf Teilnehmern besetzten Wertungsklasse NC2 der verbesserten Fahrzeuge bis 3.000 ccm. Hier galt es den Mitstreitern, wie Hermann Gaßner jr./Lisa Retzer, Lars Stütz/Theresa Feil, Ulrich Schellhaas/Hans-Otto Möck und vor allem Fritz Köhler/Petra Hägele, auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen nicht kampflos die Podestplätze zu überlassen.

Bereits auf der ersten Wertungsprüfung, dem bekannten Rundkurs „Holzen I“ waren sie sehr gut in Fahrt, mussten aber bei der Rundkursausfahrt Fahrt herausnehmen, da ein Mitstreiter hier weniger zügig unterwegs war. Aber für Haagn/Fellermair war dies eher für den weiteren Rennverlauf motivierend, da sie mit der Rundkursproblematik und einer sicher diskutierbaren Startreihenfolge umgehen konnten. Hier noch mit siebtbester Gesamtzeit und vierter Klassenzeit gewertet, verbesserten sie sich bei Sprint Wertungsprüfung zwei „Muckendorf I“ auf den fünften Gesamt- und dritten Klassenrang. Vor der Zwangspause wurde von ihnen noch souverän die dritte Wertungsprüfung „Weinberg I“ abgespult – Ergebnis hier jeweils Rang drei. Im Zwischenergebnis nach drei Wertungsprüfungen rangierten Haagn/Fellermair auf Klassenrang vier und Gesamtrang fünf.

Siegerpodest knapp verfehlt

Nach der Zwangspause ging´s zum zweiten Durchgang – in die zweite Wertungschleife. Die Wertungstrecken „Holzen II“, „ Muckendorf II“ und „Weinberg II“ mussten noch mal auf Bestzeit bewältigt werden. In der Wertungsklasse NC2 bestätigte sich, was sich in der ersten Wertungsrunde andeutete, daß Josef Haagn/Sandra Fellermair das einzige Team waren, das den souverän angasenden Herrmann Gassner jun. mit Copilotin Lisa Retzer, im Toyota GR Yaris unterwegs, hier folgen konnte.

Zweite Klassenplatz sicher eingefahren

So wurde im Endklassement der zweite Klassenplatz sicher eingefahren und mit großem Abstand zu den Drittplatzierten Ulrich Schellhaas/Hans-Otto Möck verteidigt. Mit eine zweit besten Gesamtzeit im letzten Wertungsdurchgang der „20. ADAC Labertal Rallye“ zeigten Josef Haagn/Sandra Fellermair zum Veranstaltungsende einmal mehr ihr Potential. Hinter dem Gesamtsiegern Herrmann Gassner jun./Lisa Retzer, den zweitplatzierten Christian Allkofer/ Kathi Götzenberger mit Renault Clio R3 ART und Rudi Weileder/Lea Weileder im Mitsubishi Evo VIII als dritte, verpassten Josef Haagn/Sandra Fellermair mit Gesamtrang vier das Siegerpodest.
Erneut ein Wochenende zum vergessen war es für das RGR Team Thomas Sobek/Hartmut Geist im Ehrle Mitsubishi EVO. Auf der erste Wertungsprüfung noch Klassenzweiter und in der Gesamtwertung in den Top Ten war man ab der folgenden Wertungsprüfung nicht mehr konkurrenzfähig unterwegs. Erneute Zündaussetzer und ein damit verbundenes Leistungsdefizit machten Sobek/Geist zu schaffen. Da mit Bordmitteln keine Abhilfe geschaffen werden konnte wurde der Mitsubishi EVO nach Wertungsprüfung drei abgestellt.

Die dritte oberbayerische RGR Rallye Mannschaft, das Bad Wörrishofener/Berglerner Rallye Team Julian Wagner/Christian Koke mit dem Ford Fiesta ST 150 in der Wertungsgruppe NC8 angemeldet, wurden vom Veranstalter reglementskonform mit der leistungsstärkeren Wertungsklasse NC7 zusammengelegt. Dennoch hetzten sie fehlerfrei und am Limit über die Piste und wurden in ihrer Wertungsklasse hinter dem Mallersdorf-Pfaffenberger BMW 535i Team Stephan Wechsler/Philipp Hausladen Klassenzweite. Den dritten Podesplatz belegten hier die Starnberger Thomas Lang/Tobias Ringlstetter mit BMW 325.
(Quelle: Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright Fellermair)

Rosenheimer Rallyepiloten in Frankreich erfolgreich

Rosenheimer Rallyepiloten in Frankreich erfolgreich

Rosenheim – Das Rallye-Team Infypower chargebyte e-Rally Team, mit seinem Fahrer Johannes Wittenbeck und seinem Beifahrer Luca Kiefer, hat bei der Rallye Vosges Grand-Est in Frankreich im Rahmen des ADAC Opel Electric Rallye Cups eine beeindruckende Leistung gezeigt. Die Veranstaltung bot nicht nur Herausforderungen, sondern auch spannende Erlebnisse und bemerkenswerte Fortschritte.

Am Freitag stand der Shakedown auf dem Programm, bei dem sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer des Teams sich schnell gut fühlten und das Auto perfekt auf die bevorstehenden Rennen abstimmen konnten. Ein besonderes Highlight war die Mitfahrt des Geschäftsführers eines der Sponsoren, chargebyte, der die Gelegenheit hatte, für zwei Runden auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen und die Rallye-Atmosphäre hautnah zu erleben.

Schwierige Bedingungen am ersten Renntag

Der erste Renntag am Samstag war geprägt von schwierigen Bedingungen. Regen und Schlamm machten die Streckenverhältnisse besonders herausfordernd. Trotz dieser widrigen Umstände konnte unser Team in den ersten beiden Wertungsprüfungen eine stetige Verbesserung der Zeiten verzeichnen und landete am Ende der zweiten Wertungsprüfung auf einem starken sechsten Platz. Die Vosgesen sind bekannt für ihre Heimtücke, welche das Team in Wertungsprüfung 3 zu spüren bekam: Ein Plattfuß zwang das Team zum Reifenwechsel auf der Strecke, was einen Zeitverlust von sechs Minuten zur Folge hatte.
Dennoch bewies das Team Durchhaltevermögen und Kampfgeist. Auch der zweite Renntag am Sonntag stellte das Team vor Herausforderungen. Vier Wertungsprüfungen standen auf der Tagesordnung, und die Bedingungen blieben anspruchsvoll. Trotz einiger Abflüge anderer Teams behielten Fahrer und Beifahrer einen kühlen Kopf und fuhren konstant gute Ergebnisse ein. Ihre Leistung wurde am Ende mit einem soliden siebten Platz belohnt.

Durch das gesamte Wochenende stellte das Team einmal mehr seine Fähigkeit unter Beweis, sich an schwierige Bedingungen anzupassen und trotz Rückschlägen erfolgreich zu bleiben. Die nächste Rallye erwartet das Team bereits am 13. – 14. Juli bei der Rallye Weiz in Österreich. TP
(Quelle: Pressemitteilung Rallyegemeinschaft Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Chargebyte e-Rally Team)

RGR-Pilot  Andreas Rehwald weiter Maß der Dinge

RGR-Pilot Andreas Rehwald weiter Maß der Dinge

Rosenheim – Das zweite Histo Cup Rennwochenende war für Andreas Rehwald von der Rally-Gemeinschaft Rosenheim wieder ein voller Erfolg. Auf die 170 angemeldeten Rundstrecken Piloten wartete das Automotodrom Brünn mit einer Streckenlänge von 5.403 Metern, einer Streckenbreite von bis zu 15 Meter und den 14 Kurven ein spannendes Rennwochenende mit viel Renn Action. Bei besten äußeren Bedingungen war alles mehr als perfekt und mit bezogenem Platz im Fahrerlager ging es für Andreas Rehwald mit dem brt BMW M3 E36 gleich zur ersten Trainingsfahrt.

Anschließend, voll motiviert und bestens Vorbereitet, startete der brt Pilot Tags darauf zum Qualifying für das Samstags Rennen. Bereits in Runde zwei war der sechste Startplatz im gemischten Starterfeld mit den hubraumstärkeren Mitkonkurrenten gesichert.
Im nun folgenden ersten Rennen gelang Andreas Rehwald ein guter Start. In Kurve eins versucht er sich bereits an dem vor ihm fahrenden Schweizer Alfons Riedweg, unterwegs in einer Corvette C6, außen rum vorbeizudrücken. Doch Riedweg vergoss aufgrund einer Undichtigkeit im Treibstoffsystem auf der Strecke heftig Sprit weswegen Rehwald zurückstecken musste und nur mit seiner fahrerischen Extraklasse den BMW auf der Strecke halten konnte. In der folgenden Safetycar Phase mit anschließendem Restart kam es zum Platzduell zwischen Rehwald und seinem Fahrerlager Nachbarn Dominik Klima im starken Honda Integra K24, das Rehwald für sich entscheiden konnte. Im Ziel hieß es für Andreas Rehwald Gesamtrang sechs im gemischten Starterfeld. Die Young Timer Wertung YT-4 bis 3.000 ccm entschied Andreas Rehwald für sich vor dem zweitplatzierten Wolfgang Schachinger auf Ford Sierra Cosworth.

Persönliche Bestzeit für Andreas Rehwald

Einen Tag später starteten die Rundstreckenpiloten zum zweiten Qualifying um die Startreihenfolge für das zweite Rennen zu ermitteln. Hier markierte der gut aufgelegte brt Pilot Andreas Rehwald mit einer Rundenzeit von 2:18.875 Minuten seine persönliche Bestzeit und verbesserte sich damit auf Startplatz fünf. Im Rennen hielt der Vorwärtsdrang für Rehwald an und er konnte sich im gemischten Starterfeld hinter Herbert Karrer im Porsche 997 Cup GT3 und Thomas Weberhofer im Opel Omega V8 Star auf dem respektablen dritten Gesamtplatz einreihen.
Die Young Timer Wertung YT-4 bis 3.000 ccm im zweiten Rennehn entschied Andreas Rehwald bekannt souverän für sich. Hinter ihm platzierten sich als zweiter Miroslav Svec, ebenfalls BMW M3 E36, und als dritter im Bunde stand Wolfgang Schachinger mit Ford Sierra Cosworth auf dem Siegerpodest.
Nach bisher maximal gefüllten Punktekonto für die Jahresendwertung steht für Andreas Rehwald im Juni das nächste HistoCup Race Weekend im Automotodrom Grobnik, bei Rijeka in Kroatien, an.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-biwi / Beitragsbild: Copyright brt Automotive)

RGR Rallye-Team glänzt mit Top-Vorstellung in Nordbayern

RGR Rallye-Team glänzt mit Top-Vorstellung in Nordbayern

Rosenheim / Haßberg – Am Pfingstsamstag fand die „26. ADAC Haßberg – Rallye“ des Automobilclub Ebern e.V. im ADAC statt. Mit 85 Anmeldungen war in Nordbayern spannender Motorsport im qualitativ sehr hochwertig besetzten Starterfeld in allen Leistungsklassen, sowohl für Teilnehmer als auch für vielen Zuschauer, garantiert – Mit dabei die Rally-Gemeinschaft Rosenheim.

Die Teilnehmer kämpften bei dieser vom Veranstalter Top abgewickelten Veranstaltung um Wertungspunkte zur diesjährigen Bayerischen Rallyemeisterschaft des BMV, der Fränkischen Rallyemeisterschaft, der Nordbayerischen ADAC Rallyemeisterschaft, dem Nordbayerischen ADAC Rallyejuniorpokal, dem BWF Rallyepokal und dem Rallye Regionalpokal Oberfranken.

Gefahren wurde auf vier Sprint – Wertungsprüfungen, gegliedert in zwei Etappen, mit insgesamt 33,52 km abwechslungsreicher Bestzeitstrecke. Bei den blinden Kuppen, Berg- und Talfahrten, Kurven über Asphalt, Rasengittersteinen, Betonstrecken sowie garniert mit kurzen Schotterabschnitten, mussten die Teilnehmer ihre ganzen Fahrkünste unter Beweis stellen. Kräftige Regenschauer im Vorfeld der Veranstaltung sorgten für rutschige Straßenverhältnisse bei der Besichtigung der Strecken am Vormittag. Es sollte eine anstrengende Rallye bei schwierigen Wetterbedingungen werden bei der die Reifenwahl schon vom Start an richtig gesetzt werden musste.
Mit Startnummer 23 ging der Schönauer Josef Haagn mit der Tuntenhausener Copilotin Sandra Fellermayr mit dem BMW E36 M3 in der Wertungsgruppe NC2 für verbesserte Fahrzeuge in das Rennen. Schon auf der ersten 10,69 km langen Wertungsprüfung „Rosengarten 1“ ließen die beiden mit einer Zweitbesten Klassenzeit an ihren Ambitionen keinen Zweifel aufkommen. Da die Wertungstrecken sukzessive abtrockneten, kamen Haagn/Fellermaier noch besser in Schwung. In der folgenden Wertungsprüfung, der 6,07 km Sprintstrecke „Hundsberg 1“, folgte eine Klassenbestzeit und man verbesserte sich für die Zwischenwertung vom sechsten auf den vierten Gesamtrang.

Josef Haagn und Sandra Fellermair setzten ihr persönliches Highlight

Nach dem Restart ging es zum zweiten Mal zur Wertungsprüfung „Rosengarten 2“. Hier setzten Haagn/Fellermair ihr persönliches Highlight. Mit voller Attacke und Einsatz bliesen sie über das Bestzeitgeläuf und markierten neben der unangefochtenen Klassenbestzeit eine vielbeachtete Dritt Beste Gesamtzeit. Auf der finalen Wertungsprüfung „Hundsberg 2“ folgte ebenfalls eine Klassenbestzeit mit fünfte Gesamtzeit.
Im Ziel der hart umkämpften Wertungsklasse NC2 hatten das südbayerische Rallye Duo Josef Haagn/Sandra Fellermayr 21,6 Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Frontenhausenern Marcus Ederer/Stella Winnik. Das Stockerl voll machten die Pommertsweiler Fritz Köhler/Petra Hägele. Alle samt unterwegs mit BMW M3.

Im Gesamtergebnis fanden sich Josef Haagn/Sandra Fellermair auf dem fünften Rang ein. Sie waren somit auch schnellstes Nicht-Allrad angetriebenes Rallyefahrzeug von den 63 in Wertung ins Ziel gekommenen Teams.
(Quelle: Pressemitteilung RGR – biwi / Beitragsbild: Coypright Fellermair)