Besuch der Drei-Flüsse-Stadt

Besuch der Drei-Flüsse-Stadt

Passau – Immer wieder ein gutes Ausflugsziel ist Passau – die bayerische Stadt, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen. Zu sehen und erleben gibt es dort einiges, wie diese aktuellen Fotos vom gestrigen Samstag zeigen. Über der Stadt trohnt die Veste Oberhaus – eine Festung aus dem 13. Jahrhundert. Die Altstadt ist bekannt für ihre barocken Gebäude, darunter auch der Stephansdom mit seinen charakteristischen Zwiebeltürmen und einer Orgel mit 17974 Pfeifen.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: re)

„Bunte Kugln schaun geh“

„Bunte Kugln schaun geh“

Aschau im ChiemgauHeilige Gräber haben in Oberbayern eine lange Geschichte. Ihre Entstehung geht auf die Barockzeit zurück. Sie sollen das Sterben Jesu für die Gläubigen veranschaulichen. In einigen Kirchen hat sich diese Tradition bis heute erhalten oder wurde vor einigen Jahren wiederbelebt, wie beispielsweise in Aschau im Chiemgau.

„Bunte Kugeln schaun gehn“ – mit diesem Satz fordern an Karfreitag und Karsamstag viele Aschauer Kinder ihre Eltern dazu auf, die Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ am Kirchplatz 3 zu besuchen. Denn was die Dartstellung des Leichnam Jesu so besonders eindrucksvoll macht, sind die Glaskugeln, die mit farbigen Wasser gefüllt werden. Von hinten angestrahlt verleihen sie der Dartstellung ein fast „märchenhaftes“ Aussehen, das besonders die Kinder immer wieder fasziniert.
Ursprünglich dienten diese sogenannten Schusterkugeln Handwerkern in ihren Werkstätten zur besseren Beleuchtung ihres Arbeitsplatzes. Dann entdeckte man sie auch für Theaterbühnen und von dort gelangten sie schließlich in die Kirchen.
In früheren Zeiten waren die Mixturen für die Farben ein streng und gut gehütetes Geheimnis. Selbst Rotwein soll benutzt worden sein. Heutzutage nutzt man in der Regel industriell hergestellte Farbstoffe, wie sie beispielsweise auch für das Eierfärben benutzt werden.
Das barocke Aschauer Heilige Grab ist erstmals im Jahr 1618 schriftlich erwähnt.1797 fertigten der Kistler Sebastian Furtner aus Hohenaschau und der Maler Sebastian Rechenauer aus Unterflintsbach ein neues Heiliges Grab für die Aschauer Pfarrkirche an. Die beiden ließen sich dabei von römischen Vorbildern inspirieren.
In den1950er Jahre geriet das Heilige Grab in Aschau dann in Vergessenheit. Über fünf Jahrzehnte lagerte auf dem Kirchen-Dachboden. Nach über 65 Jahren wurde es dann nach jahrelanger aufwendiger Restaurierung Ende Februar 2019 erstmals wieder in der katholischen Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“  aufgebaut.
Ab dem heutigen Freitag, 11. März, kann es auch heuer wieder bewundert werden. Bis zum 24. April bleibt es aufgebaut und kann bewundert werden.
(Quelle: Beitragsfoto / Foto: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)

Prutting, Simssee, 1930er

Prutting, Simssee, 1930er

Prutting / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1930er Jahre. Die historische Aufnahme entstand am Simssee in der Gemeinde Prutting. Darauf zu sehen ist Michael Licklederer, geboren 1863 in Pfaffenhofen am Inn, gestorben 1948 in Rosenheim. Mit seinen Namen verbinden sich viele wunderschöne Bilder vom Simssee. Licklederer ging als der Simssee-Maler schlechthin in die Geschichte ein.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Stimmung der Wirtschaft unverändert

Stimmung der Wirtschaft unverändert

München / OberbayernDie Stimmung in der südostoberbayerischen Wirtschaft hat sich zu Beginn des neuen Jahres weder verschlechtert, noch verbessert. Insgesamt bleibt die Lage positiv, wie die traditionelle Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern zeigt. Allerdings wurde die Befragung Mitte Januar durchgeführt. Wirtschaftliche Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie die Auswirkungen der inzwischen beschlossenen Sanktionen gegen Russland spiegeln sich daher in den Ergebnissen noch nicht wider.

Der regionale IHK-Konjunkturindex bleibt mit 124 Punkten im Vergleich zum vergangenen Herbst (125 Punkte) nahezu konstant. Die Stimmung aktuell ist insgesamt besser als vor Beginn der Corona-Pandemie (114 Punkte). Die IHK hatte die jüngste Befragung Mitte Januar 2022 durchgeführt.

Die Unternehmen sind mit ihrer Geschäftslage zu Beginn des neuen Jahres nicht mehr so zufrieden wie noch im Herbst. Noch immer bewerten aber 52 Prozent ihre Lage als gut, während sich 20 Prozent unzufrieden zeigen. Der wesentliche Grund für das getrübte Lageurteil dürfte im Zusammenhang mit der Omikron-Welle stehen, die vor allem dem Tourismus sowie dem stationären Einzelhandel zusetzt. Insgesamt könnten die Geschäfte in der Region aktuell noch besser laufen, würden starke Preissteigerungen von Waren und Material sowie Lieferengpässe das Angebot nicht beschränken.

Starke Preissteigerungen
und Materialknappheit

Aktuell melden 77 Prozent aller Unternehmen in Südostoberbayern, dass starke Preissteigerungen ihre Geschäfte hemmen. Von Materialknappheit berichten 63 Prozent.
„Die Lockdowns und monatelangen Betriebsschließungen liegen hinter uns, auch die Nachtgastronomie darf als letzte Branche bald wieder öffnen. Risiken wie steigende Preise für Energie, Strom und Rohstoffe sowie der Wandel der Wirtschaft hin zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit stellen die hiesigen Unternehmen vor neue Herausforderungen“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Er betont, dass die Betriebe trotzdem zuversichtlich nach vorne schauen und dafür von der Politik unterstützt werden müssen.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: re)

Gemeinsam Geflüchteten helfen

Gemeinsam Geflüchteten helfen

Rosenheim – Ob Unterkunft, Versorgung oder Verpflegung – die Stadt Rosenheim bereitet sich auf die Ankunft von Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine vor. Derzeit kann nicht eingeschätzt werden, wie viele Menschen nach Rosenheim kommen werden, darum werden die ukrainischen Stadtbürger in einem persönlichen Anschreiben von Oberbürgermeister Andreas März um ihre Unterstützung gebeten.

„Wenn unsere ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger von Verwandten, Freunden und Bekannten wissen, die von der Ukraine nach Rosenheim fliehen und dies uns mitteilen, hilft es der Stadtverwaltung, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und gegebenenfalls Unterkünfte bereitzustellen. Wir haben bereits zahlreiche Angebote von Privatpersonen erhalten, Geflüchtete aus dem ukrainischen Kriegsgebiet unterzubringen. Ich möchte den Rosenheimerinnen und Rosenheimern für diese Hilfsbereitschaft danken“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Auch die Stadt schafft weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete aus der Ukraine. Unterdessen wurde ein Email-Postfach eingerichtet, um schnell und unbürokratisch helfen zu können. Über die Email-Adresse ukrainehilfe@rosenheim.de können sich ab sofort Geflüchtete, Angehörige oder auch Bürgerinnen und Bürger melden, die eine Unterkunft für Geflüchtete zur Verfügung stellen wollen.
Für Geflüchtete wurde in München ein Ankunftszentrum in der Maria-Probst-Straße 14 eingerichtet, dort werden sie registriert. Anschließend können sie wieder zu ihren Aufenthaltsorten zurückkehren.
Die Regierung von Oberbayern rät Geflüchteten, zunächst keinen Asylantrag zu stellen. Es ist davon auszugehen, dass zeitnah die Möglichkeit einer Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 24 Aufenthaltsgesetz auch ohne Asylgesuch möglich sein wird.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re)

IHK warnt vor Cyberangriffen

IHK warnt vor Cyberangriffen

München / Oberbayern – Die IHK für München und Oberbayern warnt vor dem stark steigenden Risiko von Cyberattacken auch auf Unternehmen. Aktueller Hintergrund ist unter anderem der Ukraine-Krieg, mögliche Vergeltungsmaßnahmen Russlands für die beschlossenen EU-Sanktionen sowie jüngste Vorsichtsappelle deutscher Behörden. Die Industrie- und Handelskammer ruft die Firmen auf, sich zeitnah für IT-Notfälle zu wappnen und ihre Sicherheitssysteme gegebenenfalls auf den neuesten Stand zu bringen. Dazu stellt die IHK umfangreiche Ratgeber und Serviceangebote zur Verfügung.

Trotz seit Jahren zunehmender Cyber- und Hackerangriffe sind laut einer IHK-Umfrage betriebsinterne und organisatorische Vorbereitungen für einen IT-Notfall noch kein Standard bei den Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen. Eine aktive Suche nach bisher unbekannten Sicherheitsproblemen oder größere Vorbereitungen auf Notfälle finden den Ergebnissen zufolge noch zu wenig statt. Etwa 92 Prozent der Unternehmen machen zwar regelmäßige Sicherungskopien (Backups) ihrer Daten, aber nur 45 Prozent beschäftigen einen Informationssicherheitsbeauftragten und nur 43 Prozent haben Notfallpläne sowie Handbücher für den Fall einer Cyberattacke.

Kostenlose Webinare zum
Thema IT-Sicherheit

Gemeinsam mit dem Bayerischen Digitalministerium bieten die bayerischen IHKs im März kostenlose Webinare zum Thema IT-Sicherheit an. Unternehmen erfahren bei den Online-Seminaren von IT-Sicherheitsexperten bayerischer Sicherheitsbehörden, wie dem Landeskriminalamt sowie dem Verfassungsschutz, mit welchen Mitteln solche Angriffe besser abgewehrt werden können und wie man die wirtschaftlichen Schäden im Falle einer Attacke möglichst gering halten kann.
Merkblätter, Leitfäden und Broschüren zum Ausbau sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Unternehmen finden sich auf der Homepage der IHK unter www.ihk-muenchen.de/informationssicherheit. Alle Informationen zu den Webinaren der bayerischen IHKs gibt es unter www.bihk.de/itsicherheit.
(Quelle: Presseinformation IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: re)