Zwei RoMed-Staatspreisträgerinnen

Zwei RoMed-Staatspreisträgerinnen

Rosenheim / Bad Aibling – Im Rahmen der Absolventenfeier der RoMed Kliniken wurden Alina Kühnle aus Bruckmühl und Theresa Scheyerer aus Bad Endorf für ihre hervorragenden Leistungen beglückwünscht und erhielten neben der offiziellen Staatspreisurkunde auch kleine Geschenke von den Honoratioren ausgehändigt.

Die Staatspreisträgerinnen hatten es, wie alle anderen Absolventen, wahrlich nicht leicht. Die erste Pflegeklasse 2020 der sogenannten Generalistik – diese umfasst Kinder-, Erwachsenen- und Altenpflege – musste die gesamte Ausbildungszeit während der Corona-Pandemie bewerkstelligen. „Das war schon eine komische Zeit. So begann die Ausbildung zunächst: mit Urlaub. Als die IT-Strukturen entsprechend ausgebaut waren, folgte dann monatelang ausschließlich digitaler Unterricht. Ein echtes Kennenlernen war daher erst sehr viel später unter Einhaltung strengster Hygieneregeln möglich. Das hat an jedem Einzelnen von uns gezehrt! Doch wir alle haben gemeinsam das Beste daraus gemacht und uns den jeweiligen Anforderungen gestellt“, blickte die stellvertretende Schulleiterin, Karin Wünsch, zurück.

Auch praktische Einsätze waren herausfordernd

So waren mitunter auch die praktischen Einsätze sehr herausfordernd. Denn egal, ob im Kindergarten, in der Langzeitpflege oder in der ambulanten Pflege: alle externen Einrichtungen hatten eigene Vorgaben, wie der Infektionsschutz einzuhalten ist. „Da war schon viel Flexibilität gefragt, dass trotz dieser Umstände die Ausbildung erfolgreich durchlaufen werden konnte und dabei Spitzenergebnisse erzielt wurden“, waren sich die Ehrengäste einig, lobten das Durchhaltevermögen und gratulierten allen Absolventen verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Kliniken, zeigt von links: Die stolzen Staatspreisträgerinnen Alina Kühnle und Theresa Scheyerer.)

Corona-Lage in RoMed Kliniken übersichtlich

Corona-Lage in RoMed Kliniken übersichtlich

Rosenheim / Landkreis – Aktuell ist die Corona-Lage in den RoMed Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim übersichtlich. Personell bleibt die Lage aber weiter angespannt.

„Insgesamt betrachtet ist die Anzahl der Covid-Patienten derzeit übersichtlich. Allerdings setzt die bekannte nun schon sehr lang anhaltende Gesamtsituation dem Personal – unabhängig davon ob Pflegekraft, medizinische Fachkraft oder Arzt – sehr zu. Häufiges und kurzfristiges Einspringen aus dem Frei oder das Aushelfen auf anderen Stationen, das machen die Mitarbeiter alles mit, für ihre Kolleginnen und Kollegen und das gesamte Team. Auf Sicht betrachtet, macht es jedoch auch sehr mürbe. Es ist weiterhin keine einfache Lage in der wir uns befinden. Das Erstellen von Ausfallkonzepten und Umorganisationen sind klinischer Alltag. Leichter wird es auf Sicht erst dann, wenn sich wieder mehr Fachpersonal findet“, berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.
Stand gestern, 13. September, sind laut einer aktuellen Pressemitteilung im RoMed Klinikverbund 33 Patienten mit einer Covid-Infektion. Derzeit seien nur vereinzelt Covid-Patienten auf den Intensivstationen, diese seien jedoch sehr stark mit Nicht-Covid-Patienten belegt. Die Kapazitäten seien auf den Covid-Normal-Stationen und allen anderen Normalstationen für die Versorgung der Bevölkerung aktuell zufriedenstellend.

Kliniken verzeichnen
viele Ausfälle beim Personal

Die Situation beim Personal hat sich im RoMed Klinikum Rosenheim von zuletzt fünf (Stand 30. August) covid-infizierten Mitarbeitern um weitere elf Neuinfektionen (Stand 06. September.) gesteigert. Zum Stand vom 13. September haben sich weitere 29 Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter infiziert. Auch die Standorte Prien und Wasserburg verzeichnen viele Ausfälle beim Personal.

Die Krankheitsquote bei Mitarbeitern hat sich von 7,0 Prozent – erste Augustwoche – auf 4,6 Prozent – erste Septemberwoche – reduziert. Die Fehlzeiten aufgrund der Quarantäne-Regelungen lagen in diesem Zeitraum bei 0,1 Prozent. Allerdings zeichne sich aufgrund der aktuellen Infektionen jetzt wieder eine Erhöhung ab. Außerdem seien derzeit noch etliche Mitarbeiter in ihrem wohlverdienten Urlaub. Die Urlaubsquote war Anfang September um 7 Prozent höher als Anfang August.

Notaufnahmen werden
zeitweise abgemeldet

Die Notaufnahmen werden weiterhin zeitweise bei der Rettungsleitstelle abgemeldet, weil Fachpersonal fehlt. Planbare Eingriffe würden seit Mitte August wieder zunehmen. Abhängig von der Hospitalisierungsrate von covid-infizierten Menschen und den vorhandenen Personalressourcen werde auf die jeweilige Entwicklung flexibel reagiert.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Update: Omikron-Welle in RoMed-Kliniken

Rosenheim / Landkreis – Die Corona-Variante „Omikron“ ist in den RoMed Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim angekommen. Routinetestungen am vergangenen Dienstag brachten am späten Dienstagabend 90 Infizierte ans Licht (wir berichteten.) Am gestrigen Donnerstag sind weitere positive Ergebnisse hinzugekommen und etliche Rückmeldungen stehen nach Information der zuständigen Pressesprecherin noch aus.

Am gestrigen Donnerstag sind weitere 13 Klinikmitarbeiter corona-positiv getestet worden: aus Rosenheim wurden 8 weitere Fälle gemeldet und aus Wasserburg 5 Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl nun auf insgesamt 103 Fälle.
Die Mitarbeiter- und Patententestungen würden weiterhin engmaschig erfolgen, wurde uns von der zuständigen Pressestelle mitgeteilt. Die Testfrequenz gehe aktuell sogar über die Anforderungen des Gesundheitsames hinaus . Alle Klinikstandorte seien in engem Austausch, um eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Ob sich aufgrund der vielen Fällen und damit verbundenen Gefahr eines personellen Engpasses die Quarantäneregelungen für die Mitarbeiter ändern, beantwortet die Pressestelle der RoMed-Kliniken so: „Die Abteilung für Krankenhaushygiene der RoMed Kliniken steht deshalb in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt. Sobald sich ein kritischer Personalmangel abzeichnet erfolgen Einzelfallentscheidungen. Stand heute sind solche Maßnahmen noch nicht ergriffen worden.“

Nachfrage nach
geimpft und ungeimpft

Innpuls.me hat am heutigen Freitag eine Nachfrage gestartet, ob sich aufschlüsseln lässt, wie viele der corona-positiven Mitarbeiter geimpft oder ungeimpft sind. Dazu wurde uns mitgeteilt, dass eine eine Aufschlüsselung Ressourcen binde und deshalb ad hoc nicht möglich sei.

Corona-Lage in RoMed Kliniken übersichtlich

Mit offenen Brief gegen Impfpflicht

Rosenheim / Landkreis Rosenheim In der vergangenen Woche fand in der Region Rosenheim eine Unterschriftensammlung von Pflegekräften und Mitarbeitern von Kliniken und Alten- und Pflegeheimen statt, denen aufgrund der Corona-Impfpflicht ab dem 15. März die Freistellung oder Kündigung droht. Die Initatoren haben auf gut 100 Unterschriften gehofft (wir berichteten). Ihre Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, wie innpuls.me soeben mitgeteilt wurde. Gut 800 Unterschriften sind es demnach geworden. Sie sollen demnächst zusammen mit einem offenene Brief an Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete für Stadt und Landkreis Rosenheim, übergeben werden.

Hier der Wortlaut des offenen Briefs:

„Nachdem noch vor wenigen Monaten für uns Pflegende geklatscht wurde, gibt es nun ab dem 15.03.2022 die Impfpflicht-Klatsche. Am 10.12.2021 beschloss der Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur „Stärkung der Impfprävention gegen Covid 19“. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen künftig nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
Es ist ein schwarzer Tag für die Menschenrechte in Deutschland. Vor allem aber ist es ein schwarzer Tag für diejenigen, die dieses Gesetz zu schützen vorgibt, nämlich die Kranken, die Alten, die Betreuten. Patientenschützer warnen vor zu erwartenden massenhaften Kündigungen genau in dem Bereich, der von der Politik ohnehin nie wertgeschätzt, sondern kaputtgespart und systematisch ausgedünnt wurde.
Wir sind engagierte und motivierte, ungeimpfte oder bereits länger genesene Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Fachkräfte für Intensiv und Anästhesie, Ärzte, Arzthelferinnen, Hebammen, Altenpfleger*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Physiotherapeut*innen und Ergotherapeuten, Verwaltungsangestellte aber auch Handwerker, Küchen- und Reinigungspersonal, ohne die eine Pflegeeinrichtung nicht funktionieren würde und die nun auch durch das Gesetz betroffen sind. Für uns stellt das Gesetz ein Berufsverbot dar.
Wir sind uns sicher: Mit diesem Gesetz wird kein pflegebedürftiger Mensch und kein Intensivpatient besser oder sicherer betreut werden, aber viele Fachkräfte werden sich gezwungen sehen, zu gehen. Wir sind getestet und gesund und wir verrichten unsere Arbeit genauso verantwortungsvoll wie unsere geimpften Mitarbeiter, welche das Virus auch haben und übertragen können. Denn leider vermitteln die Covid-19- Impfstoffe keinen nachhaltigen und zuverlässigen Fremdschutz.
Viele von uns haben sich bereits zum 15.03.2022 bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend
gemeldet. Welche Auswirkungen der „Rausschmiss“ von uns Ungeimpften auf die verbleibenden und bereits stark belasteten (noch) geimpften Mitarbeiter haben wird, ist noch nicht absehbar. Wir befürchten, dass diese Impfpflicht katastrophale Folgen für unsere Patienten haben wird und sich die Versorgungssituation durch das Gesetz zusätzlich verschlechtert. Jedes abgebaute Intensivbett ist fehlendem Personal geschuldet.

Wir fordern die Mitglieder des Bundestages auf, dieses unsägliche Gesetz zurückzunehmen.

Wir fordern den Erhalt einer freien, individuellen und verantwortungsvollen Impfentscheidung nach differenzierter, umfassender und ergebnisoffener Beratung. Impfungen, die gegen den ausdrücklichen Willen eines Menschen verabreicht werden, greifen tief und nachhaltig in das Selbstbestimmungsrecht ein und somit auch in die Würde des Menschen. Die Einführung einer Impfpflicht stellt einen schweren Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und nun auch in die Freiheit der Berufsausübung dar.
Wir wollen unseren Beruf, der für uns eine Berufung darstellt, nicht freiwillig aufgeben und werden gegen diese Entrechtung klagen. Sollte dies nichts ändern, sehen wir uns gezwungen unseren Beruf schweren Herzens niederzulegen.“

Stellenanzeigen: Fake oder echt?

Stellenanzeigen: Fake oder echt?

Rosenheim – Die Stellengesuche in der Mittwochsausgabe der OVB-Heimatzeitungen sorgten für heftige Diskussionen. Denn 19 Stellengesuche kamen von ungeimpften Pflegekräften. Real? Fake? Koordinierte Aktion? Innpuls.me hat mit einer Rosenheimer Pflegekraft gesprochen, die erzählt, wie es zu den Stellengesuchen gekommen ist und demnächst eine ähnliche Anzeige aufgeben will.

Eva Meier (Name von der Redaktion geändert) arbeitet schon seit langer Zeit bei den RoMed-Kliniken. Ihren wahren Namen will sie aktuell noch nicht in der Öffentlichkeit lesen. Sie habe Angst vor Konsequenzen. „Ich muss mir eh schon jeden Tag bei der Arbeit so viel anhören. Zuletzt wurde mir sogar von jemanden gesagt, geh sterben“.
Eva Meier will sich dennoch nicht impfen lassen. Ihre Gründe: „Ich bin absolut kein Impfgegner. Aber bei dieser Impfung habe ich kein gutes Bauchgefühl. Ich kann vielleicht mich damit für einige Wochen schützen, aber ansteckend für meine Mitmenschen bleibe ich. Außerdem habe ich Corona selbst schon gehabt.“
Aktuell hofft die Rosenheimerin noch, dass es letztendlich doch keine Impfpflicht für das Pflegepersonal geben wird. Sollte es aber so weit kommen, will sie sich eine Arbeit in einer anderen Branche suchen: „Da gibt es für mich nichts mehr zu überlegen“.
Mit ihrer Meinung sei sie nicht die Einzige in der Region Rosenheim. Aus diesem Kreis heraus sei dann auch die Aktion mit den Stellengesuchen in den OVB-Heimatzeitungen und verschiedenen anderen Zeitungen in der Region entstanden. Der Wortlaut darin beispielsweise: „Ex. Kinderkrankenschwester und Rettungssanitäterin ungeimpft sucht ab 15.3.2022 eine neue Arbeitsstelle“ oder „“Fachkrankenschwester Intensiv, ungeimpft, su. ab 15. März neue Arbeitsstelle.“

„Da ist nichts gefälscht
worden“

„Allesamt reale Anzeigen“, betont Eva Meier.  „Da ist nichts gefälscht worden. Dahinter stehen tatsächlich Pflegekräfte, einige kenne ich persönlich“, erzählt sie. Auch sie habe jetzt bereits ein Stellengesuch mit ähnlichem Wortlaut verfasst. Und dieses soll dann zusammen mit dem nächsten Schwung derartiger Stellengesuche in Kürze erneut in verschiedenen Zeitungen abgedruckt werden.
Möglich sei außerdem, dass ungeimpfte Pflegekräfte in der Region sich in naher Zukunft zeitgleich krankmelden: „Wir müssen jetzt einfach immer wieder in die Öffentlichkeit gehen, Zeichen setzen, um zu zeigen, was passiert, wenn wir alle gleichzeitig ausfallen.“

Offener Brief an
die Regierung

Aktuell werden Unterschriften von Pflegekräften und Mitarbeitern von Kliniken und Einrichtungen in der Region gesammelt, denen ab dem 15. März die Freistellung oder Kündigung droht. Weit über 100 habe man bereits zusammen, erzählt Eva Meier, die dann auch bei der Übergabe an Politikern aus unserer Region dabei sein will. Die Mitglieder des Bundestages werden in dem Schreiben aufgefordert, das entsprechende Gesetz zurückzunehmen.

Hier der ganze Wortlaut:

„Nachdem noch vor wenigen Monaten für uns Pflegende geklatscht wurde, gibt es nun ab dem 15.03.2022 die Impfpflicht-Klatsche. Am 10.12.2021 beschloss der Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur „Stärkung der Impfprävention gegen Covid 19“. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen künftig nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
Es ist ein schwarzer Tag für die Menschenrechte in Deutschland. Vor allem aber ist es ein schwarzer Tag für diejenigen, die dieses Gesetz zu schützen vorgibt, nämlich die Kranken, die Alten, die Betreuten. Patientenschützer warnen vor zu erwartenden massenhaften Kündigungen genau in dem Bereich, der von der Politik ohnehin nie wertgeschätzt, sondern kaputtgespart und systematisch ausgedünnt wurde.
Wir sind engagierte und motivierte, ungeimpfte oder bereits länger genesene Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Fachkräfte für Intensiv und Anästhesie, Ärzte, Arzthelferinnen, Hebammen, Altenpfleger*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Physiotherapeut*innen und Ergotherapeuten, Verwaltungsangestellte aber auch Handwerker, Küchen- und Reinigungspersonal, ohne die eine Pflegeeinrichtung nicht funktionieren würde und die nun auch durch das Gesetz betroffen sind. Für uns stellt das Gesetz ein Berufsverbot dar.
Wir sind uns sicher: Mit diesem Gesetz wird kein pflegebedürftiger Mensch und kein Intensivpatient besser oder sicherer betreut werden, aber viele Fachkräfte werden sich gezwungen sehen, zu gehen. Wir sind getestet und gesund und wir verrichten unsere Arbeit genauso verantwortungsvoll wie unsere geimpften Mitarbeiter, welche das Virus auch haben und übertragen können. Denn leider vermitteln die Covid-19- Impfstoffe keinen nachhaltigen und zuverlässigen Fremdschutz.
Viele von uns haben sich bereits zum 15.03.2022 bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend
gemeldet. Welche Auswirkungen der „Rausschmiss“ von uns Ungeimpften auf die verbleibenden und bereits stark belasteten (noch) geimpften Mitarbeiter haben wird, ist noch nicht absehbar. Wir befürchten, dass diese Impfpflicht katastrophale Folgen für unsere Patienten haben wird und sich die Versorgungssituation durch das Gesetz zusätzlich verschlechtert. Jedes abgebaute Intensivbett ist fehlendem Personal geschuldet.

Wir fordern die Mitglieder des Bundestages auf, dieses unsägliche Gesetz zurückzunehmen.

Wir fordern den Erhalt einer freien, individuellen und verantwortungsvollen Impfentscheidung nach differenzierter, umfassender und ergebnisoffener Beratung. Impfungen, die gegen den ausdrücklichen Willen eines Menschen verabreicht werden, greifen tief und nachhaltig in das Selbstbestimmungsrecht ein und somit auch in die Würde des Menschen. Die Einführung einer Impfpflicht stellt einen schweren Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und nun auch in die Freiheit der Berufsausübung dar.
Wir wollen unseren Beruf, der für uns eine Berufung darstellt, nicht freiwillig aufgeben und werden gegen diese Entrechtung klagen. Sollte dies nichts ändern, sehen wir uns gezwungen unseren Beruf schweren Herzens niederzulegen.“