Bergtour endete tödlich

Bergtour endete tödlich

Unterammergau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Eine Bergtour am Sonnenberggrat in Unterammergau endete für einen 41-jährigenBruckmühler am gestrigen Montagvormittag tödlich.

Nach den Angaben der Polizei war der Mann mit seiner Begleiterin vom Pürschling aus kommend auf dem Grat unterwegs, als er unweit des 1622 Meter hohen Sonnenberges auf einer schattigen und harschigen Schneefläche ins Rutschen geriet. Er konnte nicht mehr stoppen und stürzte rund 200 Höhenmeter über steiles, teils felsdurchsetztes Gelände ab, bevor er in einem steilen Grabengelände zum liegen kam.
Sein Begleiterin setzte einen Notruf und und stieg zu dem bewusstlosen 41-jährigen ab.
Als die Rettungsmannschaft der Bergwacht Unterammergau mit dem Hubschrauber an der Unfallstelle eintraf, war der Mann tot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragbild: Symbolfoto: re)

Vermisste tot aufgefunden

Vermisste tot aufgefunden

Trostberg / Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Eine 35-jährige Trostbergerin, die seit Sonntag vermisst war, konnte im Rahmen aufwändiger Suchmaßnahmen nur noch tot in einer steilen Rinne des Rauschbergs nahe Rupolding geborgen werden. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.

Nachdem der Pkw der 35-jährigem im Bereich Ruhpolding verlassen aufgefunden wurde, konzentrierten sich die Suchmaßnahmen von Bergwacht und Polizei hauptsächlich auf den Bereich des Rauschbergs. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Suche zunächst ergebnislos abgebrochen. Am gestrigen Dienstagmorgen wurde sie dann fortgesetzt. Im Laufe des Vormittags wurde die Vermisste dann von einem eingesetzten Polizeihubschrauber in einer steilen Rinne liegend lokalisiert. Die Einsatzkräfte seilten sich zu der Verunglückten ab, konnten ihr aber nicht mehr helfen. 
Die 35-jährige rutschte nach den Angaben der Polizei vermutlich auf dem, teils mit Schnee bedeckten Wanderweg aus und fiel etwa 100 Höhenmeter hinab. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu. 
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Tragischer Bergunfall an der Maiwand

Tragischer Bergunfall an der Maiwand

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Bei einem tragischen Bergunfall an der Maiwand in Flintsbach im Landkreis Rosenheim kamen am vergangenen Samstagnachmittag drei Menschen ums Leben (wir berichteten). Jetzt wurden Einzelheiten bekannt, wie es zu diesem schrecklichen Unglück kommen konnte.

Die „Maiwand“ gilt als anspruchsvoll und gefährlich. In den vergangenen Jahren ereigneten sich dort immer wieder schwere und auch tödliche Bergunfälle.
Erste Ermittlungen der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd haben ergeben, dass es sich um eine Wandergruppe, die auch dementsprechend ausgerüstet war. Die Gruppe folgte den Informationen einen App und änderte die ursprüngliche Route. An einer unübersichtlichen Stelle verließen sie aus bisher nicht geklärten Gründen den Weg und rutschten in einer extrem steilen und grasigen Rinne nach unten und stürzten schließlich eine 30 Meter hohe Felswand ab. Eine vierte Wanderin der Gruppe musste den Absturz mit ansehen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Tragischer Bergunfall an der Maiwand

Drei Tote bei Bergunfall an der Maiwand

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Tragischer Bergunfall an der Maiwand in Flintsbach im Landkreis Rosenheim: ein Pärchen aus Regensburg im Alter von 35 und 44 Jahren und ein 35-jähriger aus Straubing kamen dabei ums Leben. Die vierte Wanderin aus der Gruppe musste den Absturz mit ansehen.

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am gestrigen Samstagnachmittag. Die drei Verunglückten waren mit einem Bekannten im Bereich der Hohen Asten unterwegs. Im Anschluss wollte die Gruppe über die Maiwand und den Maigraben ins Tal absteigen. Dabei stürzten die Drei im Bereich der Maiwand von nahezu der gleichen Stelle ab. 
20 Einsatzkräfte der Bergwacht Brannenburg eilten nach Eingang des Notrufs sofort zu Hilfe. Aber alle drei Verunglückten konnten nur noch tot geborgen werden. Die vierte Wanderin erlitt einen Schock. Sie wurde durch die Bergwacht ins Tal gebracht.
Wie es zu dem Unfall kam, wird nun ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Tödlicher Absturz an der Benediktenwand

Tödlicher Absturz an der Benediktenwand

Benediktbeuern / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen –  Tragisches Unglück an der Benediktenwand: ein 28-jähriger US-Amerikaner verunglückte dort am gestrigen Samstagabend tödlich.

Nach den Angaben der Polizei wurde der Mann von dessen Lebensgefährtin bei der Polizeiinspektion Bad Tölz am Samstagabend als vermisst gemeldet. Er wollte an diesem Tag alleine durch die winterliche, gut 400 Meter hohe Nordwand der Benediktenwand klettern. Die Bergwachtbereitschaft Benediktbeuern, ein Polizeihubschrauber sowie ein Rettungshubschrauber nahmen die Suche auf. Schließlich fanden sie den Vermissten leblos am Wandfuß. Der Bergwachtnotarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach derzeitigen Ermittlungsstand liegen keinerlei Anzeichen für Fremdverschulden vor.
(Quelle: Polizeimitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Tödlicher Unfall am Wendelstein

Tödlicher Unfall am Wendelstein

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Ein tödlicher Bergunfall erreignete sich am Samstagnachmittag, 22. Januar, an der nördlichen Seite des Wendelstein, teilt die Polizei gerade aktuell mit. Ein 41-jährige tschechischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg kam dabei ums Leben. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand muss von einem tragischen Unglück ausgegangen werden.

Ein Skifahrer fand den Verunglückten im Bereich der „Zeller Scharte“ an der nördlichen Seite des Wendelsteins unterhalb des sogenannten „Hotelhangs“ gegen 16 Uhr leblos auf. Es waren keine Vitalfunktionen mehr festzustellen.
Die Bergung des Leichnams unter widrigsten Bedingungen erfolgte durch die spezial ausgebildeten Polizei-Alpinbeamten, die von 30 Bergwachtangehörigen der Bergwachten Brannenburg und Bayrischzell unterstützt wurden. Nach den Angaben der Polizei wurde der Tote zur Wendelsteinzahnradbahn gebracht und von dort aus mit der Bahn ins Tal.
Die Einsatzgruppe der Polizei geht derzeit von einem tragischen Sturzgeschehen aus. Hinweise auf Fremdbeteiligung gibt es nicht.
Um den Vorfall aber genauer rekonstruieren zu können, bittet die Polizei auch um Hinweise aus der Bevölkerung: Personen, die relevante Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Todesfall gemacht haben, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch unter (08034) 90680 bei der Polizeiinspektion Brannenburg zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)