Tödlicher Absturz vom Psengberg

Tödlicher Absturz vom Psengberg

Jachenau / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Ein tragischer Bergunfall ereignete sich am gestrigen Donnerstagnachmittag am Psengberg in der Jachenau: ein 63–jähriger rutschte beim Absteig aus und stürzte in den Tod.

Nach den Angaben der Polizei war der 63-jährige mit drei weiteren Urlaubern aus dem Landkreis Fürth unterwegs. Sie hatten sich am Vormittag in einer Pension in der Jachenau eingemietet. Gegen Mittag brachen sie dann in Richtung Psengberg auf.
Beim Abstieg kam es dann zu dem tragischen Unfall: Der 63-jährige konnte sich nicht mehr halten und stürzte ca. 20 Meter über steiles, teils felsiges Gelände ab. An einer flachen Stelle kam er zum Liegen. Seine Begleiter eilten zu ihm und leisteten erste Hilfe. Die Rettungskräfte trafen nach kurzer Zeit am Unfallort ein. Konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die genauen Umstände des Sturzes sind derzeit noch nicht geklärt. Die Begleiter des Verstorbenen wurden durch das KIT der Bergwacht intensiv betreut.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Warnung vor Wandertour „Dürnbachwand“

Warnung vor Wandertour „Dürnbachwand“

Schliersee / Landkreis Miesbach Die Wandertour „Dürnbachwand“ wird aktuell im Internet angepriesen. Doch sie kann für unerfahrene Wanderer lebensgefährlich werden, insbesondere zu dieser Jahreszeit: Einer 25-jährigen französischen Studentin hätte diese Tour nun beinahe das Leben gekostet.

Kurz nach 15.30 Uhr kam es am gestrigen Freitagnachmittag an der Brecherspitz im Gemeindegebiet Schliersee zu einem schweren Bergunfall. Nach den Angaben der Polizei wurde die 25-jährige Französin dabei lebensbedrohlich verletzt.
Die junge Frau war mit einer 17 köpfigen, internationalen Wandergruppe aus München auf einer Wanderung zwischen der Freudenreichkapelle und der Anklalm unterwegs. Bei der Querung eines etwa 35 Grad steilen Schneefeldes verlor die junge Frau den Halt und rutschte über 100 Meter hinunter. Letztendlich kam sie mit schweren Verletzungen an einer Latsche zu liegen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde sie ins nächste Klinikum geflogen.

Bergtour „Dürnbachwand“ ist nicht
für unerfahrene Wanderer geeignet

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die seit einiger Zeit im Internet als Wandertour „Dürnbachwand“ bekannte Route auf die Brecherspitz vermehrt von teils unerfahrenen Wanderern und Touristen begangenen wird. Dabei führt diese Route durch schwer begehbares Gelände, welches grundsätzlich auch von erfahrenen Wanderern nur im Sommer zwischen Juni und Oktober begangen werden sollte, um das Queren von Schneefeldern zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Julia Dinner – Blick vom Gipfel Brecherspitz)

25-jährige stürzt in den Tod

25-jährige stürzt in den Tod

Krün / Landkreis Garmisch-Partenkirchen Die Serie der tödlichen Bergunfälle in der Region reißt nicht ab: Am gestrigen Freitagnachmittag stürzte eine 25-jährige Urlauberin im Bereich des Oberen Soiernhauses in Krün in den Tod – vor den Augen ihrer gleichaltrigen Begleiterin.

Die beiden Urlauberinnen aus Köln waren auf dem Lakaeinsteig von der Fischbachalm in Richtung Oberes Soiernhaus unterwegs. Unterhalb des Oberen Soiernhauses verstiegen sie sich, nach den Angaben der Polizei, beim Aufstieg und kamen dadurch in steiles, felsdurchsetztes Gelände. Die junge Frau rutschte wohl auf dem feuchten Gras aus und stürzte 100 Meter in der Tiefe. Sie war sofort tot. Ihre Begleiterin musste alles mit ansehen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Ehepaar stürzt in den Bergen in den Tod

Ehepaar stürzt in den Bergen in den Tod

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Schon wieder ein tödlicher Bergunfall: Ein Ehepaar aus Sachsen-Anhalt brach in Grainau zu einer Bergtour in Richtung Osterfelderkopf auf und kam nicht mehr zurück. Beide konnte nur noch tot geborgen werden. 

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich das Bergunglück am 13. April. Das Ehepaar wurde von der Vermieterin ihrer Ferienwohnung als vermisst gemeldet. Am Abend entdeckten Beamte mittels Polizeihubschrauber zwei leblose Personen unterhalb des Wegabschnittes zwischen Knappenhäusern und dem Hupfleitenjoch.
Die Bergung wurde am gestrigen Ostersonntag durchgeführt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen stürzten die 55-jährige und ihr fünf Jahre älterer Mann an einem komplett verschneiten, nordseitigen Wegabschnitt in den Tod.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

27-jähriger stürzt im Karwendel in den Tod

27-jähriger stürzt im Karwendel in den Tod

Mittenwald / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Schon wieder ein tragischer Bergunfall in Bayern: Ein 27-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck war alleine im Karwendel unterwegs. Er stürzte auf schneebedeckten Untergrund und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Nach den Angaben der Polizei kam es zu dem Bergunfall am vergangenen Donnerstag. Der 27-jährige war in den Mittenwalder Bergen in Richtung westlicher Karwendelspitze aufgebrochen.
Oberhalb der Mittenwalder Hütte stürzte er dann über teils steilstes Feldgelände. Nachdem der erfahrene Wanderer als vermisst gemeldet wurde, begann noch in der Nacht die Suche nach ihm. Leider kam jede Hilfe zu spät. Die Bergung des Leichnams gestaltete sich schwierig.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die immer noch winterlichen Verhältnisse im Hochgebirge und die damit verbundenen Gefahren hin. Wander- oder Bergtouren bedürfen einer genauen Planung und einer entsprechenden Berücksichtigung dieser Umstände.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re – Karwendelgebirge)

Tödlicher Absturz vom Psengberg

Zwei tote Bergwanderer gefunden

Unterammergau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Tragisch: Der Leichnam eines vermissten Bergwanderers wurde am gestrigen Dienstag unterhalb des Sonnenberggrats gefunden. Ganz in Nähe lag ein zweiter Toter. Die Bergwanderer dürften, den Ermittlungen der Alpinen Einsatzgrupp (AEG) zufolge unabhängig voneinander verunglückt sein. 

Nach den Angaben der Polizei handelt es sich bei dem einen Toten um einen 51-jährigen aus München. Er wurde am gestrigen Dienstag von Angehörigen als vermisst gemeldet, nachdem er auch seit zwei Tagen nicht mehr zu seiner Arbeitsstelle kam. Eine Suchaktion wurde eingeleitet. Am Nachmittag gegen 16.20 Uhr wurde der Mann dann unterhalb des Sonnenberggrats, der sich vom Kofel zum Pürschling zieht, leider nur mehr tot aufgefunden. 
Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Mann wohl in etwa 1600 Metern Höhe den Halt verloren und war etwa 200 Höhenmeter in den Tod gestürzt.
Bei der Bergung des Toten entdeckten die Helfer dann noch einen weiteren Toten, der nur etwa 30 Höhenmeter unter dem verunglückten Münchner lag. Dabei handelte es sich um einen 48-jährigen Mann aus Ingolstadt. Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermisst worden. Den Ermittlungen der AEG zufolge hatte der 48-jährige ebenfalls den Sonnenberggrat begangenen und war dann aus etwa 1600 Höhenmetern abgestürzt. 
Beide Leichname wurden durch Kräfte der Alpinen Einsatzgruppe und der Bergwacht mittels Hubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)