Tödlicher Bergunfall am Signalkopf

Tödlicher Bergunfall am Signalkopf

Bischofswiesen / Landkreis Berchtesgadener Land – Tödlicher Bergunfall am Signalkopf im Lattengebirge im Berchtesgadener Land: Ein 55-jährige stürzte beim Abstieg kurz unterhalb des Gipfels in die Tiefe.

Der 55-jährige aus einer Gemeinde im nördlichen Landkreis Berchtesgadener Land unternahm am gestrigen Donnerstag eine Bergtour von Bischofswiesen aus in Richtung Signalkopf. Nachdem er bis zu den späten Abendstunden nicht zurückgekommen war, verständigte seine Mieterin die Polizei,
Eine Ortung seines Handys ergab, dass er im Bereich des Signalkopfs eingeloggt war. Am frühen Freitagmorgen fand die Bergwacht einen Eintrag des Vermissten vom Vortag im Gipfelbuch des Berges.
Aus dem Hubschrauber wurde kurze zeit später in südlicher Richtung unterhalb des Gipfels ein Handysignal geortet. Der vermisste Bergsteiger wurde dann kurze Zeit später tot aufgefunden. Laut Polizei-Meldung ist er augenscheinlich am frühen Donnerstagnachmittag kurz unterhalb des Gipfels ca. 50 Meter abgestürzt und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Der Mann war offensichtlich alleine unterwegs. Hinweise auf ein Fremdverschulden sind nach ersten Ermittlungen der Polizei zufolge nicht gegeben.
Die Bergung des Verunglückten wurde mittels Polizeihubschrauber durchgeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall am Brünnstein

Tödlicher Bergunfall am Brünnstein

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Tödlicher Bergunfall am Brünnstein (Landkreis Rosenheim): Ein 54-jähriger aus Freilassing stürzte kurz nach einer Leiter in den Tod.

Am gestrigen Sonntagmittag, 8. Oktober, gegen 12.30 Uhr, befand sich ein 54-Jähriger aus Freising offenbar alleine beim Wandern. Er wollte über den „Dr. Julius-Mayr-Weg“, einem leichten Klettersteig welcher üblicherweise oft auch ohne Sicherung begangen wird, zum Gipfel aufsteigen. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der 54-Jährige kurz nach einer Leiter über 150 Meter ab. Da der Sturz von anderen Wanderern beobachtet wurde, konnten sofort Rettungskräfte alarmiert werden.
Einsatzkräfte der Bergwacht Oberaudorf machten sich umgehend auf den Weg, um den Abgestürzten zu retten. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Bergwacht sowie der Notarzt konnten jedoch nur noch den Tod des Wanderers feststellen. Die Bergung des Verunglückten erfolgte durch die Bergwacht Oberaudorf in Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden von einem Polizeibergführer des PP Oberbayern Süd, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Absturz in der Watzmann-Ostwand

Tödlicher Absturz in der Watzmann-Ostwand

Schönau am Königsee / Landkreis Berchtesgadener Land – Wieder forderte die berühmt-berüchtigte Watzmann-Ostwand (Landkreis Berchtesgadener Land) ein Menschenleben: am vergangenen Freitag stürzte ein 42-jähriger Tscheche in den Tod. 

Die tschechische Seilschaft war am Freitagvormittag in die Wand eingestiegen, kam jedoch, nach den Angaben der Polizei, nur langsam voran. In der sogenannten Rampe, auf knapp 1900 Höhenmetern, verstiegen sich die beiden Männer. Sie gingen zu dem Zeitpunkt am Seil gesichert, jedoch ohne Zwischensicherungen gesetzt zu haben. Gerade als sie sich wieder auf dem richtigen Weg befanden, stürzte der Vorsteiger aus unbekannten Gründen ab. Sein Begleiter legte geistesgegenwärtig das Seil noch um einen Felskopf, womit er einen kompletten Seilschaftsabsturz verhinderte. Den Vorsteiger, der mindestens 60 bis 80 Meter in steilem Felsgelände abgestürzt war, konnte er schließlich noch halten. Jedoch zog sich der Abgestürzte schwerste Kopfverletzungen zu, die letztendlich tödlich waren.
Der Begleiter setzte einen Notruf über die Integrierte Leitstelle in Traunstein ab. Im letzten Abendlicht flog der Rettungshubschrauber noch einen Bergwachtmann zur Unfallstelle. Aufgrund der Dunkelheit musste der Rettungshubschrauber jedoch bald wieder abrücken und die Berchtesgadener Bergwacht behalf sich mit einem nachtflugtauglichen Rettungshubschrauber aus Österreich. Dessen Notarzt konnte vor Ort jedoch nur noch den Tod des 42-Jährigen feststellen.

Begleiter wurde noch am Abend ausgeflogen

Eine Bergung des Abgestürzten in der Dunkelheit wurde aufgrund der Gefährdung aller Beteiligten nicht durchgeführt. Der Begleiter wurde noch ausgeflogen und durch das Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.

Am gestrigen Samstagmorgen gegen 8 Uhr flog ein Polizeihubschrauber zwei Polizeibergführer und einen Bergwachtmann in die Watzmann-Ostwand, um die Bergung durchzuführen. Es musste schnell vorgegangen werden, da an diesem schönen Tag bereits viele Ostwandaspiranten unterwegs waren. Der Abgestürzte hing oberhalb des Berchtesgadener Weges, so dass bei der Bergung enorm aufgepasst werden musste, um keinen Steinschlag auszulösen. Anschließend und nach der Zwischenlandung am Hirschwieskopf wurde noch verbliebenes Rettungsmaterial und Eigentum der Bergsteiger aus der Wand geborgen.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch einen Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze

Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze

Garmisch-Partenkirchen – Ein 24-jähriger verunglückte an der Alpspitze in Garmisch-Partenkirchen tödlich. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen. Die Polizei sucht Zeugen.

Am gestrigen Freitagmittag gegen 13 Uhr stiegen Wanderer vom Osterfelderkopf in Richtung Hochalm ab. Dabei sahen sie unterhalb des Nordwandsteiges, am Fuße der Alpspitze, eine leblose Person im Geröllfeld liegen. Kurze Zeit später waren Notarzt und zwei Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen mit dem Rettungshubschrauber vor Ort. Sie konnten aber nur noch den Tod des 24-jährigen aus dem Landkreis Altötting feststellen.
 Die Bergung erfolgte in Zusammenarbeit zwischen Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. 

Die Polizei bittet Zeugen des Bergunfalls, welcher sich im Zeitraum von 5. Oktober 2023 bis 6. Oktober 2023 ereignet haben dürfte, sich bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer 08821/917-0 zu melden. Der 24-jährige Verunglückte trug eine dunkle Softshelljacke, eine blaue Jeans und graue Turnschuhe.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann kehrt von Bergtour nicht zurück

Mann kehrt von Bergtour nicht zurück

München / Garmisch-Partenkirchen – Seit dem 21. September wurde ein 73-jähriger Münchner vermisst. Er war von Angehörigen als vermisst gemeldet worden, nachdem er von einer Bergtour nicht zurückgekehrt war. Nun wurde der Mann tot aufgefunden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am 21.09.2023 brach ein 73-jähriger Münchner frühmorgens alleine auf, um einen Klettersteig zu begehen. Sein genaues Ziel hatte er seiner Familie leider nicht mitgeteilt. Da er nicht zurückkehrte und auch nicht mehr erreichbar war, rief die besorgte Tochter am Folgetag bei der Bergwacht in Oberstdorf an, da der Vermisste zuvor im Internet den Hindelanger Klettersteig recherchiert hatte. Bergwacht und Polizei konnten dort aber keine Feststellungen machen. Eine Peilung des Mobiltelefons ergab, dass der Rentner zuletzt im Bereich des Kreuzecks im dortigen Funknetz eingeloggt war. Somit verlagerte sich die Vermisstensuche nach Garmisch-Partenkirchen.

Die örtliche Polizeiinspektion konnte das Fahrzeug am Parkplatz der Kreuzeckbahn feststellen. Die Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Polizei und die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen suchten am 22. September bis in die späten Abendstunden vergeblich nach ihm. Auch eine Öffentlichkeitsfahndung wurde gestartet. Gleich am Folgemorgen wurde die Suche fortgesetzt. Zusätzlich beteiligten sich Kräfte der Bergwachtbereitschaften Grainau und München. Die Suchen konnten an beiden Tagen nur fußläufig durchgeführt werden. Die Unterstützung der Einsatzkräfte durch den Polizeihubschrauber war aufgrund der schlechten Witterung nicht möglich. Die höheren Lagen des Suchgebietes waren bereits mit einer Schneedecke überzogen und auch die Sicht war dort oft sehr beschränkt. Die sogenannte terrestrische Absuche gestaltete sich dementsprechend schwierig. Erst am späten Nachmittag des 23. September war auch der Einsatz des Hubschraubers, wenn auch nur beschränkt, möglich. Die Absuche musste auch an diesem Samstag ohne Ergebnis abgebrochen werden.

Am Sonntag, den 24.09.2023. sowie am Dienstag, 26.09.2023, wurde aus der Luft gesucht, wieder ergebnislos. In all den Tagen wurde ein Straßen- und Wegenetz von rund 23 km² abgesucht. Aus dem Hubschrauber wurden letztendlich 7 km² hochalpines Gelände rund um die Alpspitze, insbesondere die Klettersteige in Augenschein genommen.

Bergsteiger entdeckte die Leiche durch Zufall

Ein paar Tage später war es ein Bergsteiger, der am Schafsteig unterhalb der Waxensteine beim Abstieg zur Höllentalangerhütte durch Zufall eine männliche Leiche hinter einem Felsenturm entdeckt hatte. Der Tote konnte am 2. Oktober durch die Alpine Einsatzgruppe der Polizei geborgen werden. Es handelte sich zweifelsfrei um den vermissten Münchner. Die Ermittlungen zur Todesursache und zu den Gesamtumständen führt ein Polizeibergführer unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.
Die Alpine Einsatzgruppe empfehlt dringend und besonders im Herbst eine gut überlegte Tourenplanung. Hierbei ist nicht nur die passende Ausrüstung entscheidend. Die Kombination aus Wetter, Temperatur, früher Dämmerung und nicht zuletzt der eigenen Kondition müssen mit einbezogen werden. Weiter ist es sehr sinnvoll, Angehörigen oder Freunden das Vorhaben mitzuteilen und das konkrete Ziel zu nennen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Tödlicher Bergunfall am Watzmann

Tödlicher Bergunfall am Watzmann

Schönau am Königssee / Landkreis Berchtesgadener Land –  Tödlicher Bergunfall am gestrigen Donnerstagvormittag bei der Watzmann-Ostwand in Schönau am Königssee: Ein Fels löste sich aus der Wand und mit ihm stürzte ein 42-jähriger in die Tiefe.

Der 42-jährige aus Nordrhein-Westfalen war zusammen mit zwei Begleitern aus Südbayern unterwegs, um gemeinsam den Berchtesgadener Weg an der Watzmann-Ostwand oberhalb des Königssees zu begehen. Nach der Querung oberhalb der Wasserfallplatten verstieg sich das Trio nach den Angaben der Polizei und kam in schroffes Gelände, das mit Gras und Felsblöcken durchsetzt war.
Als sie ihren Fehler bemerkten, wollten sie zurück steigen. Einem der Bergsteiger brach hierbei ein Fels aus der Wand heraus, so dass er zusammen mit dem gelösten Felsstück abstürzte. Unmittelbar unterhalb der Unfallstelle bricht die Wand über 100 Meter senkrecht ab. Zwei Bergsteiger, die sich unterhalb der Wasserfallplatten im Bereich des 2. Sporn befanden, bekamen den Absturz mit und setzten dann als erstes den Notruf ab.
Die Begleiter des Verunfallten alarmierten auch sofort den Notruf, woraufhin die Bergwacht mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 zur Einsatzstelle flog. Die Einsatzkräfte konnten aber nur noch den Tod feststellen. Daraufhin begann der Rettungshubschrauber sofort die Zeugen, die den Absturz mitbekommen hatten, auszufliegen. Die Begleiter des abgestürzten Mannes wurden durch die Bergwacht gesichert, um in dem Absturzgelände nicht auch noch abzustürzen. Anschließend wurden sie ebenfalls ausgeflogen.

Zur Bergung des Toten wurden Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Berchtesgaden und Bergwachtmänner der Bergwacht Berchtesgaden mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 3 an die Einsatzstelle geflogen. Die Bergung gestaltete sich in dem Absturzgelände äußerst schwierig. Im Anschluss wurde noch ein Bergführer und sein Gast ausgeflogen, da sie an der Einsatzstelle vorbeigingen und mitbekamen, was passiert war. Der angedachte Abstieg des Bergführers mit seinem Gast wurde aus Gründen der latenten Steinschlaggefahr bei den Bergungsarbeiten dann in Absprache mit der Polizei unterlassen.

Alle drei Bergsteiger waren erfahren und gut ausgerüstet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei scheidet Fremdverschulden aus. Auch eine Garantenstellung (Pflicht einer Person dafür einzustehen, dass ein Unfall usw. nicht eintritt -Anmerkung der Redaktion)  durch die Begleiter scheint, laut Polizei, nicht gegeben. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallgeschehen werden durch die Polizeiinspektion Berchtesgaden, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)