Tödlicher Bergunfall am Brauneck

Tödlicher Bergunfall am Brauneck

Lenggries / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Tödlicher Bergunfall am Brauneck (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshauen): Eine 50-jährige Taufkirchnerin stürzte im Steilgelände ab. Ursache für den Absturz könnte ungeeignetes Schuhwerk gewesen sein.

Am vergangenen Mittwoch gegen gegen Mitternacht Uhr meldete die Tochter einer 50-jährigen Taufkirchnerin, dass sich ihre Mutter nach einem Wanderausflug, vermeintlich in die Tegernseer Berge, abends nicht mehr gemeldet hat. Die Vermisste hatte aber gegen 15.30 Uhr noch Fotos von Bergen an ihre Tochter geschickt. Es dauerte schließlich bis in die frühen Morgenstunden bis klar war, dass die gesandten Fotos nicht in den Tegernseer Bergen, sondern im Bereich Brauneck aufgenommen worden waren.

Noch in der Nacht wurde mit Hilfe eines Hubschraubers, mit entsprechender Technik zur Lokalisierung ihres Handys, und Bergwachtkräften im Bereich Brauneck-Achselköpfe-Benediktenwand nach der Vermissten gesucht. Am gestrigen Mittwochmorgen wurde die Vermisste schließlich im Bereich Achselköpfe Südwände in steilem Schuttreißengelände liegend, verstorben, aufgefunden. Die Tote konnte anhand mitgeführter Dinge als die Vermisste identifiziert werden. Dem Anschein nach war sie aus großer Höhe in dem Steilgelände abgestürzt und verletzte sich tödlich.
Eine Ursache des Absturzes könnte, laut Polizei, das, für die Wandertour ungeeignete, Schuhwerk der Frau gewesen sein. Die Bergung der Leiche erfolgte schließlich unter Mitwirkung der Lenggrieser Bergwacht, dem Polizeihubschrauber und zwei Beamten der Alpinen Einsatzgruppe.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall am Ettaler Manndl

Tödlicher Bergunfall am Ettaler Manndl

Oberammergau / Landkreis Garmisch Partenkirchen – Tödlicher Bergunfall am Ettaler Mandl in den Ammergauer Alpen: ein 55-jähriger verunglückte am gestrigen Freitag am Klettersteig kurz unterhalb des Gipfels. 

Ein 55-jähriger Bergwanderer aus Erlangen war, nach den Angaben der Polizei, alleine in Richtung des 1633 Meter hohen Gipfel unterwegs.
Im oberen Bereich, ca. 20 Höhenmeter unterhalt des Gipfels stürzte er und fiel am Ende des Klettersteigs rund 130 Meter  über den angrenzenden Steig und weiter in den darunter liegenden Bergwald in die Tiefe.
Eine unbeteiligter Zeugin sah den tragischen Unfallhergang. Sie informierte umgehend den Notruf. Die Bergretter der Bergwacht Oberammgerau und der Notarzt des Rettungshubschraubers aus Reutte konnten nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.
Zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei wurden hinzugerufen, um den Unfall aufzunehmen. Zusammen mit der Polizeihubschrauberstaffel wurde der Leichnam geborgen und ins Tal geflogen. Die Polizei untersucht nun die genaue Unfallursache.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall am Kochel am See

Tödlicher Bergunfall am Kochel am See

Kochel am See / Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen – Tödlicher Bergunfall in Kochel am See (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen): Eine 79-jährige stürzte einen 60 Meter langen, steilen Abhang hinunter und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der tragische Unfall ereignete sich am gestrigen Donnerstag gegen 12 Uhr am dortigen Campingplatz. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen anwesender Augenzeugen verstarb die Frau noch an der Unfallstelle. Der kurze Zeit später mittels Rettungshubschrauber vor Ort gebrachte Notarzt konnte nur noch den Tod der Verunglückten feststellen.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen. Die Betreuung der Zeugen des belastenden Ereignisses wurde durch den Kriseninterventionsdienst der Bergwacht Kochel am See gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Absturz am Hochkalter

Tödlicher Absturz am Hochkalter

Ramsau  bei Berchtesgaden / Landkreis Berchtesgadener Land – Eine 29-jährige Österreicherin stürzte am heutigen Samstag  auf dem Weg von der Blaueishütte zur Blaueisumrahmung am Hochkalter (Landkreis Berchtesgadener Land) etwa 300 Meter ab und erlitt dabei tödliche Verletzungen. 

Gegen 7.45 Uhr wurde der Rettungsleitstelle Traunstein (ILS)  per Notruf eine abgestürzte Person gemeldet. Die zuständige Bergrettungswache aus Ramsau bei Berchtesgaden und der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ wurden umgehend alarmiert. „Christoph 14“ und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau flogen in das Einsatzgebiet und mussten nach einer kurzen Suche feststellen, dass eine 29-jährige Frau aus Österreich bei einem Absturz tödliche Verletzungen erlitten hatte. Die österreichische Staatsangehörige war frühmorgens mit einer Bekannten von der Blaueishütte zur Blaueisumrahmung am Hochkalter gestartet. Beim „Ersten Turm“ rutschte die 29-Jährige aus und stürzte ca. 300 Meter bergab in ein Schuttkar. Dabei erlitt sie schwerste Verletzungen und war, nach den Angaben der Polizei, vermutlich sofort tot.

„Christoph 14“ rettete gemeinsam mit der Bergwacht die Begleiterin der Verstorbenen und brachte sie ins Tal. Hier wurde sie im Anschluss vom Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreut. Einer der ehrenamtlichen Rettungskräfte verblieb in der Zwischenzeit bei der Verunglückten. Durch den Einsatzleiter der Bergwacht wurde die Polizei informiert und zur Bergung des Leichnams ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Leichenbergung wurde mit Unterstützung der Bergwacht von zwei Mitgliedern der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) Berchtesgaden und dem Polizeihubschrauber durchgeführt.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein untersucht jetzt ein Polizeibergführer, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es derzeit keine.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bergsteiger stürzt in den Tod

Bergsteiger stürzt in den Tod

Berchtesgadener Alpen – Zu einem tödlichen Bergunfall ist es in den Berchtesgadener Alpen gekommen. Ein 34-jähriger aus Siegen (NRW) stürzte vermutlich beim Abstieg in weglosem Gelände nordwestlich vom Gipfel des Hohen Laafeld (2074 Meter) in die Tiefe. Er folgte wohl einem „Tipp“ einer Handy-App.

Der Mann wurde am vergangenen Sonntagvormittag vom Wirt der Gotzenalm als vermisst gemeldet. Der Gast hatte am Samstag eingecheckt und war anschließend noch zu einer Wanderung Richtung Hohes Laafeld aufgebrochen. Als dem Wirt am Sonntagmorgen das unbenutzte Bett auffiel, informierte er die Polizei.
Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei und die Bergwacht Berchtesgaden starteten umgehend die Vermisstensuche, Kräfte der Bergwacht Anger, die sich zu Übungszwecken in ihrer Diensthütte am Seeleinsee, unweit des Suchgeländes aufhielten, begaben sich ebenfalls auf die Suche. 

Gegen 12.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte aus Anger unterhalb des Gipfels bei den sogenannten Roten Wänden Gegenstände in einer Steilen Wiese ausmachen. 
Ein Polizeihubschrauber entdeckte dann den leblosen Körper des Mannes in einer Höhe von rund 1880 Höhenmetern.
Zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Berchtesgaden wurden an die Stelle geflogen und bargen den Leichnam und die verstreuten Gegenstände des Abgestürzten.

Nach Einschätzung der Polizei wollte der 34jährige vermutlich nach Erreichen des Gipfels nicht wieder den Aufstiegsweg zurück nehmen, sondern über die Nordseite in Richtung Gotentauern absteigen um wieder zur Gotzenalm zu gelangen. Dabei folgte er wohl einem in diversen Handy-App-Karten eingezeichneten Steg, der so aber nicht existiert. 
Beim Abstieg in dem weglosen, felsigen und grasdurchsetzten Gelände dürfte er ausgerutscht und dann über die Felden mindestens 150 Meter in die Tiefe gestürzt sein. Dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu. 
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 34-jährige alleine unterwegs. Fremdverschulden wird damit nicht als Unfallursache angenommen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

57-jähriger stirbt an der Brecherspitz

57-jähriger stirbt an der Brecherspitz

Brecherspitz / Landkreis Miesbach – Ein 57-jähriger Münchner ist bei einer Bergtour auf der Brecherspitz im Gemeindebereich Schliersee tödlich verunglückt. Sein Leichnam wurde am heutigen Sonntag im Rahmen einer großen Suchaktion gefunden.

Der Mann wurde am gestrigen Samstagabend von Angehörigen in München als vermisst gemeldet. Er war, nach den Angaben der Polizei, bereits am 19. Juli alleine mit dem Zug von München aus zu einer Bergtour auf die Brecherspitz aufgebrochen. Seitdem fehlten von ihm jegliche Lebenszeichen.
Am heutigen Sonntag konnte der 57-jährige im Rahmen einer großen Suchaktion unter Einbindung eines Polizeihubschraubers, der Bergwacht Schliersee mit 35 Mann und Drohne und der alpinen Einsatzgruppe der Polizei im Bereich des Ostgrates der Brecherspitz aufgefunden werden.
Nach einer ersten Einschätzung ist er beim Abstieg vom Gipfel über den Ostgrat ca. 70 Höhenmeter über steiles, felsdurchsetztes Gelände abgestürzt und erlitt hierbei tödliche Verletzungen. Der Verstorbene wurde mittels einem Polizeihubschrauber aus dem schwierigen Gelände geborgen.
Die Ermittlungen zur Unfallursache hat ein Polizeibergführer der alpinen Einsatzgruppe übernommen.

Zwei Wanderer in hilfloser Lage

Während der Suchmaßnahmen wurden die Einsatzkräfte noch auf zwei Wanderer aufmerksam, die sich im Bereich unterhalb des Gipfels verstiegen hatten und sich in einer hilflosen Lage befanden.
Der Polizeihubschrauber setzte Einsatzkräfte der Bergwacht bei den Wanderern ab, mit denen Hilfe sie wieder auf den richtigen Weg fanden und die Retter im Anschluss ihre Suche nach dem Vermissten fortsetzen konnten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)