Plätzchentipp 2: Vanille-Kipferl

Plätzchentipp 2: Vanille-Kipferl

Do bin i wieda liabe Leid!

Noch unsam Waschkorbgebäck kemman jetzt die Vanillekipflerl. Die stengan ja auf da Beliebtheitsskala bei vui Menschn ganz weit obn.
Wer de jetzt erfundn hod, do gibt`s wia füa vui andere Sachan ja, mehrare Möglichkeitn. Manche moanan, dass Wiener Bäcker aus Freid über die Befreiung vo eanana Stodt von da Türknbelagerung de Kipferl zum erstn moi bacha ham. Da Halbmond soiad an die türkische Flaggn erinnern.
Das mit da Vanille ist dann a andere Sach. De war friara ganz schee deia und drum nur wos für an Kini. Aba dann is an Chemika 1874 gelunga, dass er des Vanillin künstlich hod herstain kenna.
Mia heid kennan uns jetzt überlegn, ob ma a echte Vanilleschotn her neman oda an Vanillezucka.

Oiso uns is da Vanillezucka liaba, aba ihr kennt`s ja a für unsa Rezept aa a Schotn auskratzn.

No a wichtiger Tipp für unsere Vanille-Kipferl: Des guade ist, dass de Kipfler ohne großn Aufwand guad gelingan, wenn ma sie erstens noch dem bacha kurz abkühln lost, bevor mas dann im Zucker wälzt. Ansonsten dabrässlns, wos mia ois Taubn ja grod recht is, aba Eich vielleicht ned so guad gfuid.
Und  wear liaba kloane, schlanke Kipferl mecht, muas des hoid a beim Forma beachtn.

Innpuls-me – Vanillekipferl:

De Zuatadn:

  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisesträke
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 125 gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 100 g und 200 g Zucker
  • 2 Vanilleschoten oder 2 Päckchen Vanillezucker
  • Backpaper

Und so macht ma`s:

Mey, Stärkn, Butta in Stückaln, Oargelb, gmoine Mandeln und 100 Gramm Zucka erst amoi mit dem Knethakn vom Handrührgerät oda da Küchamaschin kneten und dann a no mit de Händ. Danach um de 30 Minuten koid stein.
Vanilleschotn auskratzn und des Mark mit dem Zucka vermischn. Ode ebn den Vanillezucker einerührn.
Aus dem Doag rollts ihr dann Stanga und daraus schneid`s dann klane Stückal ob. Die formts ihr zu de typischen Kipferl. Aufpassn: de gengan ganz schee ausanand.
Auf a Backblech legn und a auf Absand achten und dann um die 175 Grod bacha. Die Kipferl brauchan so um die 10 Minutn. Aba liaba ma öfta nochschaun. Ko plötzle schnei geh und dann san die Vanillekipferl braun und nimma schee.
Am Schluss die no warma Kipferl im Zucker wälzn. Des war`s

Guad gelinga wünscht 
de Roselinde

Und do geht`s zu unsam Backtipp Nr. 1:

„Bild des Monats“ von Dr. Josef Schiele

„Bild des Monats“ von Dr. Josef Schiele

Rosenheim – Das Bild des Monats November – zur Verfügung gestellt von der BWS-Fotogruppe Rosenheim – kommt von Dr. Josef Schiele. 

Zuerst kurze Infos zur BSW-Fotogruppe Rosenheim: sie wurde bereits im Jahr 1954 als Freizeitgruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) gegründet. Die Stiftung wurde inzwischen zu „Stiftungsfamilie BSW & EWH“ umbenannt. Zur Zeit zählt die BSW-Fotogruppe Rosenheim rund 50 fotobegeisterte Mitglieder, wovon sich etwa 20 bis 25 Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen. Zu den Aktivitäten zählen Bildbesprechungen, Teilnahme an Wettbewerben, Schulungen, Workshops, Fotoausflüge, Lichtbildervorträge und natürlich auch in Zeiten außerhalb von Corona geselliges Beisammensein.

Einmal im Monat wird aus allen eingereichten fotografischen Beiträgen der Mitglieder dann das „Bild des Monats“ gewählt. Im November 2022 fiel die Wahl auf ein Werk des Rosenheimers Dr. Josef Schiele. Das Foto trägt den Titel „Fischerin“.
Dr. Josef Schiele ist Tierarzt von Beruf. Die Fotografie hat ihn schon in seinen Jugendjahren fasziniert. Nachdem der 62-jährige nun beruflich etwas kürzer tritt, findet er Zeit, sich diesem Hobby wieder stärker zu widmen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Dr. Josef Schiele)

Buchtipp: Es wimmelt im Chiemgau

Buchtipp: Es wimmelt im Chiemgau

Rosenheim / Landkreis – Wimmelbücher sind beliebt, nicht nur bei Kindern. Im Chiemgauer Verlagshaus ist ein Wimmelbuch erschienen, in dem es im Chiemgau kräftig wimmelt und das sowohl im Winter als auch im Sommer.

Maler, Illustrator und Zeichner Ali Mitgutsch ist Anfang dieses Jahres gestorben. Er galt als „Vater der Wimmelbilder“. Seit seine Bücher Ende der 60er Jahre herauskamen, hat sich in diesem Genre einiges getan. Heute findet man Bücher dazu von den unterschiedlichsten Illustratoren zu den unterschiedlichsten Themen.
An sich gibt es die Wimmelbilder aber schon sehr viel länger. Ihr Wurzeln haben sie bei den Werken von Hieronymus Bosch. Dessen wohl bekanntestes Wimmelbild ist „Der Garten der Lüste.“
Das Tolle an Wimmelbildern: Auch wenn man sie noch so oft ansieht, immer gibt es noch ein neues Detail zu entdecken. So ist das auch beim Wimmelbuch „Was ist denn da im Chiemgau los“. Auf dem Cover wimmelt es auf einem Christkindlmarkt: Ein Mann hängt einen Weihnachtsstern über einer Eingangstür auf. Ein Bursch in Tracht trinkt weiter hinten einen Glühwein. Vorne gibt es Schafe und Kinder spielen im Schnee. Auf den ersten Blick kann man die ganze Szene gar nicht vollkommen erfassen.

Liebevolle und
kindgerechte Zeichnungen

Die liebevollen und kindgerechten Zeichnungen stammen von der Bernauerin Stefanie Dirscherl. Mit ihren kreativen, witzigen Werken war sie schon in zahlreichen Ausstellungen in der Region vertreten.
nach ihrem Abitur absolvierte sie ein Kunststudium im St. Hellens College of Hart in Liverpool. Danach schloss sich ein Innenarchitekturstudium in Rosenheim an. Von 2002 bis 2003 arbeitete sie als Innenarchitektin in Kalifornien.
Bei ihrem neuen Werk kann man sich nun auf 18 Seiten durch den winterlichen Chiemgau oder durch Drehen des Buchs durch den sommerlichen Chiemsee blättern und dabei nach vielen versteckten Gegenständen suchen. Der „rote Faden“ heißt Wastl und ist ein Dackel. Ihn findet man auf jeder Seite – die Frage ist nur: Wo?
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Repro Chiemgauer Verlagshaus)

Wimmel – und Suchbuch „Was ist denn da im Chiemgau los?“
Illustration Stefanie Dirscherl
erschienen im Chiemgauer Verlagshaus
16,99 Euro

Plätzchentipp 1: Waschkorbgebäck

Plätzchentipp 1: Waschkorbgebäck

Griaß Eich!

Ganz wichtig für an scheena Pläzaltella is des Waschkorbgebäck. Kennt`s ihr den Begriff a no? Des nennt man so, wei ma davo friaha bsondas vui bacha hod – ebn oan ganzn Waschkorb voi.
Da Sinn davo war, dass de Waschkorb-Plätzal aus Zuatadn hergstaid woarn san, de ned so ins Gejd ganga san wia beispielsweis die Mandln. Statt auf teire Zuatadn hod ma dann ebn mehra auf scheene Forma und Vazierung gsetzt. Und med dene Plätzal hod ma dann imma den Plätzaldella guad ausfuin kenna.

Bei uns gibt`s des Waschkorbgebäck no imma. Mia bachan des imma ganz am Anfang, wei oans muaß ma a song, des Waschkorbgebäck macht fast am meistn Arbat. Weil ma ja jed`s Platzal einzln austecha und nach dem Bacha verziern muaß.
Mei Tipp: Wear Kinda im Haus hod, losst ses mitmacha. De ham do imma an Riesnspaß und ihr habt`s a Huif.

Wichtig is uns aba aa, dass des Waschkorbgebäck ned nua guad ausschaut, sondern trotz äha günstiga Zuatadn aa guad schmeckt.

So und jetzt schnappt´s Eich den Doagrolla und de Ausstechförmal (bei uns nei in dem Joahr is des Lama) und auf geht`s:

Innpuls.me-Waschkorbgebäck:

De Zuatadn:

  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Margarine / wahlweise Butter
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelter Orange
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Msp. Anis
  • ca. 250 g Puderucker
  • evtl. Speisefarbe oder auch Säfte zum Färben
  • Mehl zum Ausrollen

Und so macht ma `s:
Mej, Soiz, Fett in Stückaln, Zucka, Vanillin-Zucka, Oa, Orangnschoin und gmoine Mandln east mid am Knethackn des Handrührgeräts, dann kuaz mid den Bratznn oda glei vo Anfang o mid de Bratznn zua am glatdn Mürbdoag vaknedn.
In Klarsichtfoin wickln und fia etwa 30 Minudn ruhn lossn.
Dann de Arbadflächn bemeijn und den Doag etwa 5 Milimeta dick ausroin.
Mid de Förmal ausstecha, auf des Backblech legn (am besdn mid Bachbabia ausglegt) und dann bei etwa 175 Grod bacha.
Des dauat so um de 8 bis 10 Minudn. Am besdn oiwei wieda amoi oan Blick in den Ofa werfa. Wenn de Plätzal schee goidgejb san, san`s fertig.
Nach am Bacha auskühln lossn. Den Pudazucka ja nach Lust und Laune eifarbn und de Plätzal dann vaziern.

Guad gelinga wünscht
de Roselinde

 

Weihnachtsbackstube ist eröffnet

Weihnachtsbackstube ist eröffnet

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Wer pünktlich zum 1. Advent seine selbstgebackenen Plätzchen genießen will, muss sich sputen. Bei Innpuls.me wurde gestern die Weihnachtsbackstube eröffnet. Unsere Rezepte teilt unser Maskottchen Roselinde jetzt täglich mit Euch – und wer von Euch ein Rezept mit uns und der Innpuls.me-Community teilen will: wir freuen uns über weitere Rezeptvorschläge.

Die Weihnachtsbäckerei steht nach wie vor hoch im Kurs, das hat man in Rosenheim am vergangenen Samstag schon daran gemerkt, dass in vielen Lebensmittelläden Backzutaten wie gemahlene Mandeln, Haselnüsse und Marzipan ausverkauft waren.

Weihnachtsbäckerei hat seinen
Ursprung in den Klöstern

Seinen Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäcks liegt vermutlich in den mittelalterlichen Klöstern. Wann man die Plätzchen dann essen darf, darüber gibt es ganz verschiedene Ansichten. Früher kam der Plätzchenteller oftmals erst am Heiligen Abend auf den Tisch. Heutzutage wird mit den Naschen aber auch gerne mal viel früher begonnen. Wir starten am 1. Advent mit unserem ersten Plätzchenteller.

Je mehr Sorten desto besser. Aber wichtig ist uns auch, dass das Backen nicht zu aufwendig und zeitintensiv ist. Darum halten wir uns an möglichst einfache Rezepte und die teilt ab jetzt unser Maskottchen Roselinde täglich mit Euch.

Wir freuen uns aber auch, wenn Ihr uns Eure Lieblings-Rezepte mit Foto vom fertigen Backergebnis schickt. Gerne dazu auch eine kleine persönliche Geschichte – also woher ihr das Rezept habt und warum ihr es so gerne mögt. Das veröffentlichen wir dann auf unserem Blog. Einsendungen bitte an info@innpuls.me.

Und nun wünschen wir uns allen fröhliches Backen. Ran an Teigroller und Ausstechförmchen!

Rosenheim, Küpferling, 1954

Rosenheim, Küpferling, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Rosenheimer Stadtteil Küpferling.

Der Name Küpferling kommt von einer Quelle, der man einst heilende Eigenschaften zuschrieb. Die Quelle lag in der Nähe von Fürstätt, außerhalb der Marktes Rosenheim und war nach ihrer rotbraunen Färbung am Wassergrund so benannt. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)