Freilassinger Bundespolizei enttarnt Graffiti-Sprayer

Freilassinger Bundespolizei enttarnt Graffiti-Sprayer

Freilassing- Die Bundespolizei hat in Freilassing einen Graffiti-Sprayer enttarnt. Der 30-jährige steht in Verdacht, seine „Kunstwerke“ im Raum Burghausen, Mühldorf am Inn, Altötting, Eggenfelden und Traunstein hinterlassen zu haben. Schaden: rund 38.000 Euro.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Freitag (19. April) haben Kräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing auf Beschluss des Amtsgerichts Traunstein die Wohnung eines 30-jährigen mutmaßlichen Graffiti-Sprayers durchsucht. Dabei haben die Beamten neben diversen Farbutensilien auch Gegenstände sichergestellt, mit welchen sich der „Künstler“ Zugang zu verschlossenen Bereichen verschafft haben könnte. Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ermittelt.
Seit 2020 ist die Bundespolizeiinspektion Freilassing einem 30-jährigen Sprayer aus dem Landkreis Altötting auf der Spur, der Graffitis an Infrastruktureinrichtungen hinterlassen hatte. Nun wurde er identifiziert.

Der Deutsche steht im Verdacht, zwischen August 2020 und Mai 2023 im Raum Burghausen, Mühldorf am Inn, Altötting, Eggenfelden und Traunstein Einrichtungen des Schienennetzes der Bahn, Strom- und Telefonverteiler sowie Lärmschutzwände an Autobahnen und Bundesstraßen durch das Anbringen von Graffitis beschädigt zu haben. Seinen „Kunstwerken“ fügte der Beschuldigte meist ein sogenanntes „Tag“, ein persönliches Signaturkürzel, hinzu. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 38.000 Euro.
Aufgrund der Beweislage erließ das Amtsgericht Traunstein einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 30-Jährigen, der von Kräften der Bundespolizeiinspektion Freilassing am Freitagmorgen vollstreckt wurde.
Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Zahlreiche Spraydosen, diverse Sprühköpfe, mehrere Datenträger und Fasermalstifte waren das umfangreiche Kreativsortiment des 30-Jährigen. Neben der „künstlerischen Ader“ wiesen aufgefundene Bolzen- und Seitenschneider, Handschuhe, Vermummungsgegenstände auf eine gewisse kriminelle Energie des Sprayers hin.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt die Bundespolizeiinspektion Freilassing die weiteren Ermittlungen.
(Quelle Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Bundespolizei Freilassing: Zahlreiche Fahndungstreffer

Bundespolizei Freilassing: Zahlreiche Fahndungstreffer

Freilassing – Am Osterwochenende (29. März bis 1. April) hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing 52 unerlaubte Einreisen aufgedeckt. Außerdem wurden fünf Schleusungen verhindert und 83 Fahndungstreffer erzielt, darunter auch 16 Haftbefehle.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Karfreitag (29. März) um 07:45 Uhr haben Unterstützungskräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing am Grenzübergang Schwarzbach-Autobahn bei einem 36-jährigen Türken einen Haftbefehl festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein forderte eine Geldstrafe in Höhe von 5.400 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Mann konnte von der geforderten Geldstrafe 2.400 Euro entrichten. Den Restbetrag von 3.000 Euro zahlte sein Vater. Somit konnte er seine Reise fortsetzen.

Am Samstag (30. März) um 23:10 Uhr kontrollierte die Bundespolizei in der Bahnhofshalle in Freilassing einen 35-jährigen Österreicher. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor. Nach Vorführung vor dem Amtsgericht München wurde er am nächsten Tag in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

Am Ostermontag (1. April) gegen 21:45 Uhr fiel einer Streife der Bundespolizei am Grenzübergang Neuhäusl ein Pkw mit tschechischer Zulassung auf. Bei der Kontrolle der fünf Insassen in der Ortschaft Unterau legte der 38-jährige Fahrer einen gültigen ukrainischen Reisepass vor. Darüber hinaus befanden sich in dem Fahrzeug zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen zwölf und 40 Jahren. Die Mitreisenden führten keine Dokumente mit sich, gaben aber an, syrische Staatsangehörige zu sein. Aufgrund des Verdachts des Einschleusens von Ausländern wurde der ukrainische Fahrer festgenommen. Außerdem nahm die Polizei die möglicherweise syrischen Insassen aufgrund des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise vorläufig fest.
(Quelle. Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schleuser unter Drogen pfercht 8 Menschen in Pkw

Schleuser unter Drogen pfercht 8 Menschen in Pkw

Freilassing / Berchtesgaden – Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Samstag (9. März) einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. 8 Menschen soll der unter Drogen stehende Mann in einen VW Passat gequetscht haben. Spuren am Fahrzeug weisen auf mindestens einen Unfall während der Fahrt hin. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 16:50 Uhr hat eine Streife der Bundespolizeiinspektion Freilassing an der B 305, Höhe Kläranlage Berchtesgaden, einen parkenden VW Passat mit tschechischer Zulassung festgestellt. Das Fahrzeug fiel auf, da es frische Unfallschäden aufwies. Es fehlten unter anderem beide Außenspiegel. Trotz verdunkelter Scheiben erkannten die Beamten, dass das Fahrzeug überbesetzt war.

Schleuser wollte vor Kontrolle flüchten

Als die Bundespolizisten das Fahrzeug kontrollieren wollten, fuhr der Pkw davon. Auch eine Reaktion auf deutliche Anhaltezeichen, blaues Blinklicht sowie Folgetonhorn, blieb aus. In Berchtesgaden entschloss sich der Fahrer, dann doch zu halten. Der 31-Jährige konnte sich mit einem gültigen ukrainischen Reisepass ausweisen. Dazu legte er einen ukrainischen Führerschein vor. In dem Fahrzeug mit fünf Sitzplätzen befanden sich neben dem ukrainischen Fahrer weitere acht Personen. Drei Erwachsene und zwei Kinder saßen dabei zusammengepfercht auf der Rücksitzbank. Zwei weitere Mitfahrer kauerten im Kofferraum.
Die vier libanesischen und drei syrischen Staatsangehörigen sowie ein russischer Staatsangehöriger im Alter zwischen 5 und 49 Jahren führten keine Ausweisdokumente mit sich, weshalb gegen diese der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes besteht. Außerdem stellte die Polizei beim 49-Jährigen eine total gefälschte syrische Identitätskarte sicher. Der Syrer steht daher im Verdacht des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.

Dem nicht genug: Während der Kontrolle des Fahrers bemerkten die Beamten beim Fahrer deutlich geweitete Pupillen. Zudem wirkte er schläfrig. Ein Atemalkoholtest ergab zwar ein negatives Ergebnis, dafür gab der Beschuldigte aber an, am selben Tag Cannabis konsumiert zu haben. Zudem reagierte ein auf der Dienststelle durchgeführter Urintest auch positiv auf Methamphetamin.

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt nun die Bundespolizei wegen des dringenden Verdachts eines Verbrechens der Einschleusung von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen. Des Weiteren besteht der Verdacht des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie des Führens eines Kfz unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Rosenheim Haftbefehl gegen den Beschuldigten, der sich nun in Untersuchungshaft befindet. Gegen drei Mitfahrer ordnete das Amtsgericht Rosenheim Haft zur Sicherung der Zurückschiebung nach Österreich beziehungsweise Bulgarien an. Fünf Personen äußerten ein Asylgesuch und wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung München weitergeleitet.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Fahrt in Slowenien gestartet war. Inwiefern die Unfallspuren am Auto mit der Schleusung in Verbindung stehen, ist noch Gegenstand der Untersuchungen. Mehrere der Mitfahrer berichteten jedoch, im Zusammenhang mit dem Verlust des Seitenspiegels, von einer Reifenpanne.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Freilassinger Bundespolizei fasst gesuchten Einbrecher

Freilassinger Bundespolizei fasst gesuchten Einbrecher

Freilassing – Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hatte am vergangenen Dienstag (5.3.024) insgesamt 21 Fahndungstreffer, darunter vier Haftbefehle.  Auch ein gesuchter Wohnungseinbrecher wurde gefasst.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Um 05:20 Uhr kontrollierten Unterstützungskräfte der Bundespolizei am Grenzübergang Schwarzbach-Autobahn einen kroatischen Fernreisebus. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung eines 50-jährigen Serben stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Amberg wegen Trunkenheit im Verkehr vorlag. Die fällige Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro konnte der Serbe nicht bezahlen. Deshalb wurde er verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Kurze Zeit später gegen 05:55 Uhr fuhr ein Reisebus mit der Reiseroute Tirana – Stuttgart in die Grenzkontrollstelle Schwarzbach-Autobahn ein. Bei der Überprüfung fiel ein 27-jähriger Kosovare auf. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Diebstahls mit Waffen, Bandendiebstahls und Wohnungseinbruchdiebstahls vor. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte die Untersuchungshaft aufgrund eines Wohnungseinbruchsdiebstahls mit einer Gesamtschadenshöhe von 9.888 Euro angeordnet. Die Bundespolizei führte den Mann am Amtsgericht Laufen vor. Das Gericht ordnete daraufhin die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt an.

Um 14:00 Uhr stellte die Bundespolizei auf Höhe Teisendorf im Einreisezug aus Österreich einen 31-jährigen Syrer fest. Er konnte sich rechtmäßig mit einem deutschen Flüchtlingspass und einem gültigen deutschen Aufenthaltstitel ausweisen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungsauftrag der Staatsanwaltschaft Ulm zur Vermögensabschöpfung wegen des Einschleusens von Ausländern in Höhe von 4.900 Euro vor. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm wurden von den 2.600 Euro, die der Mann mit sich führte, 2.400 Euro eingezogen. Nach Abschluss aller Maßnahmen gestattete die Bundespolizei die Weiterreise.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Wochenendbilanz der Bundespolizei Freilassing: 40 unerlaubt Einreisen

Wochenendbilanz der Bundespolizei Freilassing: 40 unerlaubt Einreisen

Freilassing / Landkreis Rosenheim – Am vergangenen Wochenende (1.-3. März 2024) deckte die Bundespolizeiinspektion Freilassing 40 unerlaubte Einreisen auf. Außerdem wurden zwei Schleusungen verhindert und 70 Fahndungstreffer, darunter auch neun Haftbefehle, festgestellt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Beamtinnen und Beamten hatten Haftbefehle unter anderem wegen Bedrohung, Hausfriedensbruch, Räuberischer Erpressung, Körperverletzung oder Urkundenfälschung vollstreckt. In fünf Fällen wurden die Gesuchten in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die anderen Personen konnten die geforderte Geldstrafe bezahlen.

Gleich zwei Haftbefehle hatte die Bundespolizei am Samstag (2. März) gegen 16:50 Uhr bei der Kontrolle eines 37-jährigen Deutschen am Grenzübergang Schwarzbach-Autobahn festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin forderte von dem Mann eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro wegen Betrugs und in einem weiteren Fall eine Geldstrafe in Höhe von 765 Euro wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls. Da der Mann die geforderten Geldstrafen nicht begleichen konnte, verbüßt er jetzt die Ersatzfreiheitsstrafe in einer Justizvollzugsanstalt.

Des Weiteren wurde ein 67-jähriger Türke wegen fahrlässiger Körperverletzung von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gesucht. Die Bundespolizei hatte diesen ebenfalls am Samstag gegen 19:20 Uhr am Grenzübergang Schwarzbach-Autobahn nach der Einreise aus Österreich kontrolliert. Weil er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 4.680 Euro nicht bezahlen konnte, lieferte die Bundespolizei auch ihn in eine Justizvollzuganstalt ein.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tragischer Arbeitsunfall am Bahnhof in Freilassing: 1 Toter, 1 Schwerverletzter

Tragischer Arbeitsunfall am Bahnhof in Freilassing: 1 Toter, 1 Schwerverletzter

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Tragischer Arbeitsunfall am heutigen Freitag (1.3.2024) in Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land): Auf einer Baustelle am Bahnhof stürzten 2 Arbeiter mehrere Meter tief vom Dach. Ein 32-jähriger kam ums Leben, ein 26-jähriger wurde schwer verletzt.

Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Vormittag in der Innenstadt von Freilassing. Neben Helfern der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit Notarzt eilten auch Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Freilassing und der Bundespolizei zum Bahnhof. Auch ein österreichischer Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, waren zur Unfallzeit gegen 9.55 Uhr 2 Arbeiter einer Firma mit Arbeiten auf dem Überdach am Bahnsteig beschäftigt. Platten sollten vom Dach demontiert und später mit Hilfe eines Baggers heruntergehoben werden. Der 32-jährige brach bei diesen Arbeiten durch das Dach und fiel mehrere Meter tief zu Boden auf den Bahnsteig. Mehrere, zum Teil  mit den demontierten Dachplatten gefüllte Behälter, vielen hinterher und stürzten auf den 32-jährigen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte der 26-jährige ebenfalls fast gleichzeitig durch das Loch im Dach abgestürzt sein.

Helfer begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Der Notarzt führte dieser weiter. Dennoch starb der 32-jährige, der in einer Gemeinde im Landkreis wohnt, noch am Unfallort. Sein Kollege wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Ärzte nicht.
Neben 32 Helfern der Freiwilligen Feuerwehr aus Freilassing und 12 Helfern des deutschen Rettungsdienstes waren auch sechs Angehörige des österreichischen Rettungsdienstes und ein österreichischer Rettungshubschrauber im Einsatz.
Nun ermittelt die Polizei die genaue Unfallursache.
(Quelle: Pressemittteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)