„Bildung schafft Zukunft“

„Bildung schafft Zukunft“

Rosenheim – Kürzlich wurde der Vorstand des Rosenheimer Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport der CSU (AKS) unter der Wahlleitung von Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, neu gewählt.

Der AKS ist innerhalb der CSU für Schule, Bildung, Erwachsenenbildung, berufliche Bildung und Sport zuständig. Er gestaltet die Bildungspolitik aktiv mit und seine Ziele sind die Steigerung der Qualität in Bildung und Schule sowie die Förderung der Chancengerechtigkeit.

Ziel ist die Vernetzung von
Schulen und Kindergärten

Neuer Vorsitzender des AKS ist der Schulleiter der Berufsschule Bad Aibling Jürgen Ersing. Zu seinen Stellvertretern wurden Stellvertretende Landrätin Marianne Loferer aus Riedering und Studiendirektor Florian Ludwig aus Rosenheim gewählt. Den Vorstand komplettieren Professor Christian Arbinger (Kiefersfelden), Oliver Eberl (Bruckmühl), Alexandra Lindordner (Rosenheim), Bürgermeister Stephan Schlier (Bad Aibling) und Arabella Quiram (Rosenheim).
Jürgen Ersings Ziel ist es, alle Bildungsträger in Stadt und Landkreis Rosenheim vom Kindergarten über die Schulen bis hin zur Technischen Hochschule zu vernetzen.
„Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Vorstandsteam die Bildungsregion Rosenheim zu stärken.“, so Ersing. „Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird die stetige Verbesserung der Beruflichen Bildung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels sein. Es ist gut, dass wir hier einen ausgewiesenen Experten an unserer Seite haben!“, sagt CSU-Kreisvorsitzender Klaus Stöttner.
Zu den ersten Gratulanten gehörte Rosenheims Landrat Otto Lederer, der selbst viele Jahre Landesvorsitzender des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport war und dem das Thema Bildung auch in seinem Amt als Landrat ein Herzensanliegen sei.
(Quelle: Pressemitteilung CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle / Beitragsbild CSU-Bundeswahlreisgeschäftsstelle, zeigt von links. Otto Lederer, Jürgen Ersing und Klaus Stöttner)

Verfassungsorden für Karl-Heinrich Zeuner

Verfassungsorden für Karl-Heinrich Zeuner

Rosenheim – Hohe Auszeichnung für den BRK-Ehrenvorsitzenden Karl-Heinrich Zeuner: er erhielt den Bayerischen Verfassungsorden aus den Händen der Landtagspräsidentin Ilse Aigner überreicht.

Der Bayerische Verfassungsorden gehört zu den staatlichen Auszeichnungen, die im Freistaat Bayern am seltensten verliehen werden. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags verleiht den Verfassungsorden an Bürger, die sich in besonderer Weise um die Verwirklichung der Grundsätze der Bayerischen Verfassung verdient gemacht haben. (Quelle: Bayerischer Landtag).

Zeuner setzte auf 
gut ausgebildetes Personal

Karl-Heinrich Zeuner gehört eindeutig zu diesem Personenkreis. Er trat 1960 in die Wasserwacht im BRK ein und übernahm bereits früh Verantwortung erst in der Ortsgruppe, dann auf Bezirksebene. Sein Einsatz ging weit über das durchschnittliche ehrenamtliche Engagement hinaus. Ab 1993 war er als Schatzmeister für den Gesamtvorstand tätig, bevor 2001 zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde.
In seiner Zeit als Erster Vorsitzender brachte er den Kreisverband erheblich voran. Er setzte auf gut ausgebildetes Personal und förderte die Berufsausbildungen, so dass heute Notfallsanitäter, Bürokaufleute, Verkäufer und Duale Studenten im BRK-Kreisverband in Ausbildung sind. Zeuner sorgte für die transparente Arbeit des Vorstands und engagierte sich für ein aktives Miteinander von Ehren- und Hauptamt. Er war auch ein starker Vertreter des Kreisverbandes nach außen und machte ihn zu einer anerkannten und geschätzten Hilfsorganisation.
Seiner Weitsicht ist es zu verdanken, dass diverse Bau- und Sanierungsmaßnahmen des Kreisverbandes durchgeführt und neue ehrenamtliche Projekte sowie hauptamtliche Fachbereiche eingeführt wurden. Dazu zählen unter anderem die Kleiderläden, der Runde Tisch der Hilfsorganisationen und die Servicestelle Ehrenamt. Während seiner Amtszeit engagierte sich Karl-Heinrich Zeuner sehr für die Jugend und kümmerte sich – mit konsequentem persönlichen Einsatz – um die Mittelbeschaffung für die Umsetzung wichtiger Investitionen sowohl im ehren- als auch im hauptamtlichen Bereich.
Neben seinem Einsatz für das Rote Kreuz war Zeuner auch in diversen Stiftungen Kuratoriumsmitglied und Ausbilder für Steuerwesen. Er ist Träger aller DRK-Auszeichnungen und hat bereits 2014 das Bundesverdienstkreuz erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: BRK Rosenheim)

Heinrich Köster im Amt bestätigt

Heinrich Köster im Amt bestätigt

Rosenheim – Kontinuität an der Spitze der Technischen Hochschule Rosenheim: Der Hochschulrat hat  Professor Heinrich Köster erneut an die Spitze des Präsidiums gewählt. Als Vizepräsident für diese Zeit bestätigt wurde Professor Dr. Peter Niedermaier. Neu in der Hochschulleitung ist Professor Dr. Uwe Strohbeck, der Professor Dr. Eckhard Lachmann nachfolgt. Das Gremium wird komplettiert von Vizepräsidentin Professorin Dr. Stephanie Kapitza und Kanzler Oliver Heller.

Professor Köster steht der TH Rosenheim seit 2009 als Präsident vor, er wurde nun zum vierten Mal vom Hochschulrat in das Amt gewählt. Vor seiner Zeit als Präsident war er ab 2002 bereits Vizepräsident für den Bereich Forschung und Technologietransfer. Der gebürtige Westfale hat in Rosenheim Holztechnik studiert und arbeitete nach dem Abschluss 1978 zwölf Jahre in einem Ingenieurbüro für Holztechnik, wo er auch international tätig war. Von 1990 bis 1996 verantwortete er als Professor, Dekan und Institutsleiter der Abteilung Forschung und Entwicklung federführend den Aufbau der heutigen Hochschule für Holztechnik in Biel im Kanton Bern, bevor er nach Rosenheim an seine Alma Mater zurückkehrte.

„Wir haben in
Zukunft noch viel vor“

„Ich freue mich außerordentlich über diese Wiederwahl und danke den Mitgliedern des Hochschulrats für das große Vertrauen. Ich bin stolz auf unsere Hochschule und sehr glücklich, dass ich an ihrer weiteren Entwicklung mitwirken darf. Wir haben in der vergangenen Amtsperiode im Team der Hochschulleitung und gemeinsam mit der Hochschulgemeinschaft einiges erreicht und in Zukunft noch viel vor“, sagte Professor Köster nach seiner Wahl. Als Schwerpunkte für die kommenden Jahre nennt der alte und neue Präsident die baulichen Aktivitäten der Hochschule, die Weiterentwicklung der Regionalisierung an den verschiedenen Außenstandorten sowie eine weitere Steigerung der Studierendenzahlen für einen verstärkten Zuwachs an Fachkräften für den hiesigen Arbeitsmarkt.

Als neues Mitglied der Hochschulleitung verantwortet Professor Strohbeck den Bereich Studium und Lehre. Der Diplom-Ingenieur (FH) studierte Elektronik an der Fachhochschule Heilbronn und promovierte an der University of Northumbria in Newcastle upon Tyne in Großbritannien. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Wirtschaft folgte der gebürtige Stuttgarter 2010 dem Ruf an die TH Rosenheim. Von 2016 bis 2022 war Professor Strohbeck Dekan der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen, an der er in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Projektmanagement lehrt. „Ich freue mich darauf, die künftige Entwicklung der TH Rosenheim als Mitglied der Hochschulleitung mitzugestalten. Besonders die Organisation der Lehre liegt mir am Herzen, um unsere Hochschule für die Zukunft bestmöglich aufzustellen“, blickte Professor Strohbeck voraus.

Professorin Kapitza treibt in der Hochschulleitung den Bereich Gründungsförderung und Entrepreneurship voran, zudem leitet sie das hochschulweite Digitalisierungsprojekt HigHRoQ. Professor Niedermaier ist für Forschung, Entwicklung und Transfer sowie für die bauliche Entwicklung zuständig.

Hochschulrat würdigt erfolgreiche
Arbeit der vergangenen Jahre

Der Vorsitzende des Hochschulrats, Franz Winterer, sagte zum Wahlausgang: „Mit Professor Heinrich Köster steht ein hochengagierter und profilierter Fachmann an der Spitze der TH Rosenheim. Das eindeutige Votum für ihn sowie für die beiden anderen zur Wahl stehenden Mitglieder der Hochschulleitung würdigt die erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit und belegt das große Vertrauen in das Präsidium. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ Der Hochschulrat ist das oberste beschließende Gremium der TH Rosenheim, dem externe Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Vertreter der Professorenschaft, der Beschäftigten und der Studierenden angehören.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Anton Maier, zeigt von links: Das Präsidium der TH Rosenheim bestehend aus Professor Uwe Strohbeck, Professorin Stephanie Kapitza, Professor Heinrich Köster, Professor Peter Niedermaier und Kanzler Oliver Heller)

Kunst mit und zwischen Plastik

Kunst mit und zwischen Plastik

Rosenheim – Gabi Leitner ist gelernte Porzellanmalerin. Seit einigen Jahren verwirklicht sie aber ihre ganz eigene Kunst mit und zwischen Plastik. Das Besondere ist neben dem Mix aus Materialien auch die Art, wie die Rosenheimerin ihre Kunst an Mann und Frau bringt. Sie verlangt nichts für ihre Werke, sondern freut sich, wenn man als Gegenleistung etwas für ein soziales Projekt spendet, dass einem selbst am Herzen liegt.

Gemälde von Gabi Leitner

Die Kunst, insbesondere die Malerei, war schon immer ihre große Leidenschaft. Als sie nach ihrer Schulzeit tatsächlich eine Lehre zur gelernten Porzellanmalerin in Nymphenburg antreten durfte, ging für sie ein Traum in Erfüllung. „Eine tolle Zeit“, erinnert sich Gabi Leitner. Als sie dann Mutter wurde, wollte sie sich aber ganz ihren Kindern und dem Haushalt widmen. Deshalb verabschiedete sie sich von diesem Beruf, schuf von da an in ihrer Freizeit ihre eigenen Kunst und entwickelte diese ständig weiter.

„Kunst darf auch
vergänglich sein“

Nicht selten überarbeitet sie dafür ihre alten Werke, übermalt und überklebt sie. „Kunst darf auch vergänglich sein. Ich nutze die Kunst, um mich damit auszudrücken und das auszusagen, was mich gerade bewegt. Und danach kann ich mich auch gut wieder davon trennen“, so die Rosenheimerin. Seit einigen Jahren widmet sie sich bevorzugt Collagen. Zum Einsatz kommen dafür auch ausrangierte Plastikfolien, beispielsweise farbige Mülltüten oder Geschenkbänder. „Ich verwende alles, was ich so finde und was man sonst zu nichts mehr gebrauchen kann. Für mich auch eine Art der Nachhaltigkeit“, erklärt Gabi Leitner.
Auffällig bei ihren Werken sind die Gegensätze und Botschaften, die sie hinter den Schichten aus Plastikfolie und Papier einarbeitet und versteckt. Da schickt beispielsweise Mr. Spock seinen Gruß ins Weltall neben einer Hausfrau, die gerade Socken stopft.

Gemälde mit Katze
Werk von Gabi Leitner
Kunstwerk von Gabi Leitner

Die Rosenheimerin verlangt keinen festen Betrag für ihre Kunstwerke. „Ich freue mich, wenn ich mit meiner Kunst Freude machen kann und eines meiner Werke so gut gefällt, dass es dann irgendwo einen schönen Platz bekommt. Und schön ist es auch, wenn man im Gegenzug etwas für ein soziales Projekt spendet, dass einem selbst wichtig ist.“, erzählt Gabi Leitner. Einige ihrer Werke zum Bestaunen und Mitnehmen gibt es beim Simbeck-Schuh-Service am Roßacker in Rosenheim.

Wer gerne eines der Werke hätte, die wir hier auf Innpuls.me vorstellen, dann bitte uns melden und wir geben den Wunsch dann an die Künstlerin weiter.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Repro Karin Wunsam, Fotos: Repro Karin Wunsam)

Neue Personal-Direktorin vorgestellt

Neue Personal-Direktorin vorgestellt

Rosenheim – Lisa van Maasakkers ist jetzt in die RoMed-Geschäftsleitung als Direktorin Personal und Organisation aufgestiegen. Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram gratulierte ihr zur Berufung und sagte überzeugt: “Ganz besonders freue ich mich, mit Ihnen eine sehr geschätzte Kollegin, die die RoMed Kliniken bereits gut kennt, für diese wichtige Funktion gewonnen zu haben.“

Die geborene Kielerin zog es nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt internationales Management an den Universitäten Maastricht und Toulouse nach einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie direkt in den Krankenhausbetrieb und nach Oberbayern. Sie blickt auf mehr als 15 Jahre im deutschen und globalen Gesundheitswesen. Unter anderem war sie für eine namhafte Versicherung, eine private Klinikkette und einem internationalen Konsortium – welches sich der Standardisierung der Messung von Behandlungsresultaten verschrieben hat – tätig. Seit vielen Jahren begleitet die 43-Jährige Transformationsprozesse vor allem in den Bereichen Qualität im Krankenhaus, „Value-based Healthcare“ – wertebasierte Gesundheitsversorgung – sowie Digitalisierung im Gesundheitswesen. Unter anderem beschäftigte sie sich beim Aufbau internationaler Partnerschaften zur Etablierung von Telemedizinplattformen schwerpunktmäßig um das Aufsetzen von Organisationsstrukturen und Personalrekrutierungen für den deutschen Markt.

Arbeitsbedingungen
verbessern

Lisa van Maasakkers hat in den vergangenen drei Jahren bei den RoMed Kliniken das Qualitätsmanagement sehr erfolgreich geleitet und in diesem Bereich wichtige Impulse für das gesamte Unternehmen gesetzt. „Über eine Mitarbeiterbefragung konnte ich mit den Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen und ein echtes Stimmungsbild gewinnen. Was läuft gut, was nicht, was wünschen sich die Mitarbeitenden bei RoMed und wo liegen Sorgen und Fragen, für die wir Lösungen und Antworten erarbeiten müssen. Die Arbeitsbedingungen sind da zum Beispiel ein Thema. Und: Für enorme Veränderungen mit viel Tempo sorgt die Digitalisierung. Sie macht dort Sinn, wo sie unsere Versorgung verbessert und das Leben erleichtert – für Patienten wie für Mitarbeiter. Das gelingt, wenn wir Prozesse ganzheitlich betrachten und sie mit unserem Auftrag und unseren Zielen zusammenführen“, berichtet sie.
Die RoMed-Prokuristin freut sich sehr auf die neue Aufgabe. “Als Personaldirektorin sehe ich meinen Auftrag darin, dafür zu sorgen, dass wir den Raum schaffen, uns fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, die Gemeinschaft stärken und dass RoMed ein Arbeitgeber ist, auf den wir gemeinsam stolz sind.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Kliniken)

Hier ein Interview mit Lisa van Maasakkers auf YouTube: 

Volker Schmidt geht in den Ruhestand

Volker Schmidt geht in den Ruhestand

Rosenheim – 35 Jahre war Volker Schmidt (zweiter von rechts) im Einsatz am RoMed Klinikum Rosenheim Jetzt verabschiedete sich der langjährige Gesamt- und Betriebsratsvorsitzende in den buchstäblichen „Unruhestand“.

Anlässlich seiner Verabschiedung erfolgte ein Rückblick auf sein berufliches Wirken. RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram würdigte seine außerordentlichen Leistungen und bezeichnete ihn als einen leidenschaftlichen Kämpfer für die Interessen und Belange seiner Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitswesens.
Volker Schmidt begann seine Karriere 1987 im damaligen Städtischen Krankenhaus Rosenheim als Krankenpfleger der Medizinischen Klinik 1. Bereits ein Jahr später wechselte der gebürtige Brannenburger in das Herzkatheterlabor, dem er bis heute treu blieb. Schon sehr bald engagierte er sich für die Belange der Personalvertretung. „Sich für die Rechte der Schwächeren einzusetzen, die selbst gerade nicht dazu in der Lage sind, ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Schmidt. So war er bereits ab 1990 in den verschiedenen Gremien der Personalvertretung tätig und wurde ab 1994 zum Vorsitzenden des Personalrats gewählt. Neben der Betriebsratstätigkeit und den Diensten im Herzkatheterlabor sowie auf der Internen Station 7/1 absolvierte er 1998 den Stationsleiterkurs.

Volker Schmidt gestaltete
viele Veränderungen im RoMed-Klinikum mit

Hartnäckig und doch stets kompromissbereit begleitete und gestaltete Volker Schmidt während seiner langjährigen Dienstzeit viele Veränderungen des Klinikums mit. „Als sich Ende der 80er-Jahre in Zeiten eines Pflegenotstandes eine Gruppe berufspolitisch engagierte, habe ich mich von einem Zitat Voltaires: ‚Man ist nicht nur verantwortlich, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut‘ animieren lassen“, erzählt er.
So begleitete er unter anderem die Gestaltung einer Vielzahl an neuen Arbeitszeitmodellen, interne Organisations- sowie bauliche Änderungen, wie die Umstrukturierung zu einem Zentral-OP sowie die fortschreitende Digitalisierung im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Die größten Herausforderungen stellten die Rechtsformänderungen bis hin zur Fusion mit den ehemaligen Kreiskliniken, verbunden mit der Neustrukturierung des Gesamtbetriebsrats der RoMed Kliniken, dar.

„Kommunikationstalent,
stets verbunden mit Empathie“

Die „Geburt“ des RoMed Klinikverbundes 2009 aus den drei ehemaligen Kreiskliniken sowie dem Klinikum Rosenheim bedurfte großer Sensibilität. In seiner Betriebsratsfunktion stellte sich Volker Schmidt dieser Aufgabe mit viel Geschick und Diplomatie. „Seine Stärke war vor allem, die Kolleginnen und Kollegen wertschätzend mitzunehmen. Durch sein Kommunikationstalent, stets verbunden mit Empathie, war er ein überzeugender Botschafter unseres ‚wir sind RoMed‘-Slogans. Ohne ihn und natürlich auch die beteiligten Betriebsratsgremien aus den Kreiskrankenhäusern wäre unser ‚Kind‘ jetzt nicht so gesund und stattlich, auch wenn es naturgemäß immer noch einzelne Nachwehen gibt“, erinnert sich sein Nachfolger Karl Rast. „Nach über 30 Jahren Volker Schmidt treten wir in große Fußstapfen. Doch dank seiner jahrelangen Vorbildfunktion wird die Zeit des Umbruchs, den unser neu aufgestelltes Team jetzt erlebt, sicher gut gemeistert.“

Neben vielen Sitzungen und Verhandlungen gab es natürlich auch immer allerhand zu organisieren. Ob Sportangebote, Herbstfestbesuch oder Betriebsausflüge, alles packte er mit großer Freude und leidenschaftlich an – insbesondere für den Skiausflug wurde hart gekämpft. „Über all die Jahre verstanden Sie es hervorragend, beim Arbeitgeber diplomatisch die Sorgen, Nöte und Anliegen der Arbeitnehmer zu platzieren. Mit Ihrer wertschätzenden, offenen und lösungsorientierten Art und Weise haben Sie immer geschickt und sachlich agiert“, betonte RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und dankte ihm für sein unermüdliches und soziales Engagement. Für die Zukunft wünschte er ihm alles erdenklich Gute, mehr Zeit für Hobbys und die vielen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild RoMed Kliniken, zeigt: Der langjährige Betriebsratsvorsitzende Volker Schmidt (2. von rechts) wird von RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram (rechts), Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget (links) und der Leiterin der Personalabteilung Christine Halfstad (2. von links) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.)