Messen in Deutschland starten wieder

Messen in Deutschland starten wieder

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Nach der Corona bedingten Pause finden nun in Deutschland wieder die ersten Tourismusmessen statt. Anlass für „Chiemsee-Alpenland Tourismus“ potenzielle Gäste wieder persönlich vor Ort anzusprechen und die Werbetrommel in ausgewählten Quellmärkten zu rühren.

Den Auftakt machte der heimische Tourismusverband Chiemsee-Alpenland jüngst in Nürnberg. Nach zwei Jahren Messepause ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Rückkehr in den normalen Tourismusbetrieb. Von 9. bis 13. März war der Tourismusverband nun wieder mit seinen Angeboten und Prospekten auf der Messe „Freizeit Touristik & Garten“ in Nürnberg präsent und informierte über die Urlaubs- und Freizeitangebote der Region.

Nachfrage nach individueller 
Beratung ist groß

„Trotz Digitalisierung, Buchungsplattformen und Onlineversionen ist die Nachfrage nach gedruckten Broschüren und individueller Beratung sehr deutlich spürbar“, so Astrid von Rauhecker von Chiemsee-Alpenland Tourismus. „Die Resonanz vor Ort war großartig und die Menschen haben sich gefreut, dass wir sie wieder persönlich über unsere Urlaubsregion informieren.“ Besonderes Interesse bei den Besuchern verzeichnete das Gastgeberverzeichnis sowie die Wanderbroschüre.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland-Tourismus / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

Besuch der Drei-Flüsse-Stadt

Besuch der Drei-Flüsse-Stadt

Passau – Immer wieder ein gutes Ausflugsziel ist Passau – die bayerische Stadt, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen. Zu sehen und erleben gibt es dort einiges, wie diese aktuellen Fotos vom gestrigen Samstag zeigen. Über der Stadt trohnt die Veste Oberhaus – eine Festung aus dem 13. Jahrhundert. Die Altstadt ist bekannt für ihre barocken Gebäude, darunter auch der Stephansdom mit seinen charakteristischen Zwiebeltürmen und einer Orgel mit 17974 Pfeifen.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: re)

Tatzlwurm hält noch Winterruhe

Tatzlwurm hält noch Winterruhe

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Wasserfälle am Tatzlwurm in Oberaudorf zählen zu den schönsten in Oberbayern. Ihren Namen verdanken sie einem sagenumworbenen Fabeltier, das einst in einer Höhle hinter dem Wasserfällen gehaust haben soll. Im Jahr 1687 soll ein Pilger das Drachentier zum ersten Mal erblickt haben. Feuer soll aus seinen Nüstern gekommen sein. Aktuell hält der Tatzlwurm aber wohl noch Winterruhe. Auf alle Fälle sind die Wasserfälle noch gefroren, wie diese aktuellen Fotos zeigen.
(Quelle: Beitragsbild: Julia Dinner)

 

Mehr Infos zu den Wasserfällen am Tatzlwurm findet Ihr hier: 

Besuch in der Nicklheimer Filze

Besuch in der Nicklheimer Filze

Nicklheim / Raubling / Landkreis Rosenheim – Als „Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung“ hat das Bundesumweltministerium im vergangenen Jahr die „Rosenheimer Stammbeckenmoore“ ausgewiesen. Sie stehen damit in einer Reihe mit der französischen Camargue oder dem Donaudelta in Rumänien. Innpuls.me hat deshalb die Nicklheimer Filze besucht, um zu sehen, was diese Gebiete so einzigartig macht.

Noch vor gut 10000 Jahren bedeckte ein See von der Größe des heutigen Bodensees das Gebiet zwischen Rosenheim, Bad Feilnbach und Raubling. Der riesige See trocknete langsam aus und über dem tonreichen Seeboden entwickelte sich im Laufe von Jahrtausenden eine Sumpflandschaft.
Im 19. Jahrhundert begannen die Menschen diese Gebiete für sich zu nutzen, indem sie sie entwässerten. Torf wurde abgebaut und zunächst als Brennmaterial und später zur Herstellung von Blumenerde genutzt. Erst vor 15 Jahren wurde der Torfabbau endgültig eingestellt.

Renaturierung von 
Feuchtgebieten

Mehre Projekte, zum Teil auch auf europäischer Ebene, bemühen sich seit vielen Jahren um die Renaturierung dieser Feuchtgebiete, denn für Natur und Klima sind sie enorm wichtig: Moore sind Lebensraum für viele besondere Tiere und Pflanzen, speichern Wasser, verbessern die Wasserqualität und schützen vor Naturkatastrophen wie Überschwemmungen. Außerdem leisten sie als langfristige Kohlenstoffsenker einen höheren Beitrag zum Klimaschutz als jedes andere Ökosystem in Deutschland.
Aber 90 Prozent der Moorböden in Deutschland sind heute entwässert und werden land- oder forstwirtschaftlich genutzt. Lebendige Hochmoore wurden mittlerweile auf circa ein Prozent ihrer ursprünglichen Ausdehnung zurückgedrängt. Die renaturierten „Rosenheimer Stammbeckenmoore“ sind damit etwas ganz Besonderes.
Die Nicklheimer Filze ist nicht so bekannt wie die Sterntaler Filzen in Bad Feilnbach. Aber auch sie ist ein Flecken Erde von beeindruckender Schönheit. Schon 1989 wurde mit der Renaturierung des Gebiets begonnen. Die entwässerten Flächen wurden gewässert und nach und nach entwickelte sich dadurch wieder ein artenreiches Torfgebiet mit Wald- und Feuchtflächen sowie einem Moorsee.
Der Ausflug dorthin lohnt. Der etwa eineinhalb Kilometer lange Weg ist gut zu gehen und damit auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Ein Lehrpfad mit Infotafeln und Installationen liefert viele interessante Informationen. Doch eigentlich spricht die Natur für sich. Moormoose, bizarre Geflechte aus Rinden und Ästen, abgestorbene Stämme von bizarrer Schönheit – es gibt unendlich viel zu entdecken.
Immer wieder einmal stößt man auch auf Relikte des Torfabbaus, wie beispielsweise den Schienen der alten Bockerlbahn, auf denen einst der Torf abtransportiert wurde.
Höhepunkt der Wanderung ist der Aussichtsturm. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über Filze und Moorsee. Ein Stück vom Aussichtsturm entfernt biegt ein unscheinbarer Pfad vom Hauptweg ab. Er führt zu einer Wiese, an deren Ende noch ein kleiner Torfstich zu sehen ist. Am Waldrand sind zwei ehemalige Torfwerkzeuge ausgestellt, die daran erinnern, wie anstrengend der Torfabbau war: Die ersten Siedler und Landwirte stachen Torfsoden mühsam per Hand, um ihre Stuben mit der „Kohle der Armen“ zu heizen. Dann kam die Industrialisierung. Raubling eröffnete ein Torfwerk und gearbeitet wurde im Akkord. Auch wenn die Arbeit im Moor hart war, erinnern sich viele Nicklheimer auch heute noch gern an diese Zeit.

Für unsere jungen Leser hier noch ein Video, das zeigt, wie Moore entstehen: 

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Weitere Informationen
Positive Resonanz auf „Natürlich bewusst“

Positive Resonanz auf „Natürlich bewusst“

Rosenheim / LandkreisStart der Nachhaltigkeitsinitiative „Natürlich bewusst“ des Chiemsee-Alpenland-Tourismus ( CAT): Gleich zum Auftakt beteiligten sich bereits rund 200 Betriebe aus der Urlaubsregion. Als Dankeschön verloste CAT unter allen teilnehmenden Partnern zwei Trekkingräder. Nun konnten die zwei Fahrräder der Gewinnerin Marianne Rottmüller vom Zacherlhof aus Nußdorf am Inn übergeben werden.

„Für unseren Betrieb ist Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns, dass wir unseren Gästen für ihren Erholungsurlaub bei uns nun auch die beiden Räder anbieten können“, so die glückliche Gewinnerin.
„Wir freuen uns, dass die Sensibilisierungskampagne bei unseren Betrieben und Partnern auf eine so gute Resonanz stößt. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass es wichtig und richtig ist, gemeinsam das Thema aufzugreifen“ erläuterte CAT-Geschäftsführerin Christina Pfaffinger bei der Übergabe. „Der Nachhaltigkeitscheck ist ein laufender Prozess. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit sich anzuschließen.“ so Pfaffinger weiter. Interessierte Leistungsträger können sich jederzeit bei CAT melden.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.chiemsee-alpenland.de/nachhaltiger-urlaub.

(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland-Tourismus / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Alpenland-Tourismus – zeigt von links CAT-Marketingleiterin Corinna Raab, Marianne Rottmüller vom Zacherlhof in Nußdorf am Inn und CAT-Geschäftsführerin Christina Pfaffinger)

Neues Hotel in Rosenheim

Neues Hotel in Rosenheim

Rosenheim – Das Hotelangebot in Rosenheim wächst: Das neue Holiday Inn Express in der Gießereistraße in Rosenheim soll voraussichtlich zum 11. April eröffnet werden. Baubeginn war im Jahr 2020. Das moderne Hotel bietet 166 Gästezimmer, außerdem drei Tagungsräume. In wenigen Gehminuten ist man am Bahnhof oder in der Stadtmitte.
(Quelle: Chiemsee-Alpenland Tourismus – Beitragsbild: Josefa Staudhammer)