Landjugend Aising-Pang: Vorbereitungen für Jubiläum laufen

Landjugend Aising-Pang: Vorbereitungen für Jubiläum laufen

Aising-Pang / Rosenheim – 2027 feiert die Landjugend Aising-Pang ihr 30-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Jetzt wurde Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan ein traditionelles Erntegebinde überreicht – verbunden mit einem weiteren Termin für das kommende Jubiläumsjahr.

Das Erntegebinde steht traditionell für den Dank für die Ernte und die Verbundenheit mit der heimischen Landwirtschaft. Vertreterinnen der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Aising-Pang überreichten es im Rosenheimer Rathaus an den Oberbürgermeister.
Erdogan übernimmt 2027 die Schirmherrschaft über die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Landjugend.

Festwoche im Juni 2027

Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres soll eine Festwoche in Pang werden. Sie ist vom 3. bis 7. Juni 2027 geplant. Der große Festsonntag findet am 6. Juni statt.
Die KLJB Aising-Pang ist seit 1997 aktiv. Zum Vereinsjahr gehören unter anderem kirchliche Aktionen und Altkleidersammlungen. Auch das jährliche Weinfest in den Panger Feldern und die Teilnahme an regionalen Burschenfesten gehören zu den Veranstaltungen der Landjugend.

Mit der Übergabe des Erntegebindes ist nun auch das Rathaus schon einmal auf das Jubiläumsjahr eingestimmt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Straßennamen in Rosenheim: Alpenblickstraße

Straßennamen in Rosenheim: Alpenblickstraße

Aising / Rosenheim – In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht – obwohl sich dahinter manchmal interessante Geschichten verbergen. Diesmal führt der Weg in die Alpenblickstraße im Stadtteil Aising. Einen berühmten Namensgeber sucht man hier vergeblich. Dafür verrät der Straßenname ziemlich genau, was die Anwohner einst von dort aus sehen konnten.

Die Alpenblickstraße entstand Ende der 1980er Jahre im Zuge der Erschließung neuer Wohnquartiere. Ihr Name ist ein sogenannter räumlich-beschreibender Straßenname. Er nimmt also nicht Bezug auf eine Person oder ein historisches Ereignis, sondern auf die Lage und die Umgebung.
Und die war bei der Namensgebung offenbar ausschlaggebend: Die Straße liegt am südlichen Stadtrand von Rosenheim. Von dort bot sich ein freier Blick auf die Alpen – insbesondere auf das Panorama der Chiemgauer Alpen und des Mangfallgebirges.

Der Blick auf die Berge als Namensgeber

Der Name „Alpenblickstraße“ beschreibt damit nicht nur eine schöne Aussicht, sondern verweist auch auf die Lage des Wohnquartiers. Solche ausblicksbezogenen Straßennamen gehören in Rosenheim zu einer größeren Gruppe von Straßennamen, die geografische oder räumliche Eigenschaften aufgreifen.
Die Alpenblickstraße ist dabei nicht allein. In ihrer direkten Nachbarschaft finden sich mit der Hochriesstraße und der Wendelsteinstraße weitere Straßen, deren Namen an markante Berge der Region erinnern.

Die Hochries ist mit 1.569 Metern einer der bekanntesten Gipfel der Chiemgauer Alpen. Der Wendelstein erreicht 1.838 Meter und gehört zum Mangfallgebirge. Beide Berge sind von Rosenheim aus gut zu sehen und prägen das Landschaftsbild der Region.

Ein Viertel mit Blick in die Berge

Das Zusammenspiel der Straßennamen ist dabei kein Zufall. Die Alpenblickstraße bildet gewissermaßen das verbindende Element zwischen den nach einzelnen Alpengipfeln benannten Straßen. Gemeinsam spiegeln die Namen die besondere Lage des Wohnquartiers wider: am südlichen Rand der Stadt und mit den Bergen als prägendem Bestandteil des Landschaftsbildes.
Heute hat sich die Umgebung natürlich verändert. Neue Gebäude und die gewachsene Bebauung können den Blick von einzelnen Stellen aus stärker einschränken als noch zur Zeit der Erschließung. Der Name erinnert aber weiterhin daran, dass die Aussicht auf die Berge bei der Gestaltung des Quartiers eine Rolle spielte.

Die Alpenblickstraße ist damit vielleicht keine Straße, deren Name eine spektakuläre Lebensgeschichte oder ein bedeutendes historisches Ereignis erzählt. Aber auch solche Straßennamen gehören zur Geschichte Rosenheims. Sie zeigen, wie die Stadt gewachsen ist – und wie die Landschaft rund um Rosenheim bei der Gestaltung neuer Wohngebiete mitgedacht wurde.
Wer heute durch die Alpenblickstraße fährt, trägt also ein kleines Stück Rosenheimer Landschaft im Straßenschild: den Blick auf die Alpen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Straßennamen in Rosenheim: Aisinger Straße

Straßennamen in Rosenheim: Aisinger Straße

Rosenheim – Warum heißt eine Straße eigentlich Aisinger Straße? Die Antwort scheint zunächst einfach: Sie führt nach Aising. Doch hinter diesem Namen steckt weit mehr als nur eine Richtungsangabe. In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht, die aber Geschichten über die Entwicklung der Stadt erzählen. Diesmal führt der Blick auf eine Straße, die den Weg von einem alten Bauerndorf zum heutigen Rosenheimer Stadtteil nachzeichnet.

Die Aisinger Straße gehört zu den Straßennamen, die keine einzelne Person oder ein besonderes Ereignis würdigen. Sie zählt zu den sogenannten Ortsnamen: Der Name verweist auf den Ort, zu dem die Straße einst führte – und mit dem sie über Jahrhunderte eng verbunden war.

Von „Agusinga“ zum Rosenheimer Stadtteil

Aising ist deutlich älter als die heutige Straße. Bereits im Jahr 778 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt – damals unter dem Namen „Agusinga“. Der Name gilt als frühmittelalterliche Urform des heutigen Ortsnamens Aising.

„Agusinga“ lässt sich sinngemäß mit „Siedlung des Aghis“ oder „bei den Leuten des Aghis“ übersetzen. Der erste Teil des Namens geht vermutlich auf einen bajuwarischen Sippenführer oder Grundherrn namens Aghis zurück. Der althochdeutsche Personenname wiederum wird mit dem Wort „agiso“ in Verbindung gebracht, das „Schrecken“ bedeutet (Quelle Wikipedia)

Die Endung „-inga“ war typisch für viele bajuwarische Ortsnamen des frühen Mittelalters. Sie bezeichnete die Zugehörigkeit zu einer Person – also etwa die Sippe, die Nachkommen oder die Gefolgschaft eines Grundherrn. Viele dieser Ortsnamen entwickelten sich später weiter: Aus „-inga“ wurde im heutigen Deutsch die Endung „-ing“.

Zu dieser Zeit gab es Rosenheim in seiner heutigen Form noch nicht. Der Bereich rund um Aising war landwirtschaftlich geprägt und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem großen Haufendorf mit zahlreichen bäuerlichen Anwesen.
Eine dem heiligen Stephanus geweihte Kirche ist in Aising bereits seit dem Jahr 1315 nachgewiesen. Um 1800 war der Ort mit seinen umliegenden Weilern längst eine gewachsene Siedlung: Im Jahr 1803 lebten dort rund 330 Menschen in 55 Häusern.

Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde Aising eine eigenständige Landgemeinde. Ihr Gebiet reichte im Norden bis zur damaligen Gemeinde Roßacker. Erst viele Jahrzehnte später sollte sich die Verbindung zu Rosenheim grundlegend verändern: Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Aising im Zuge der bayerischen Gebietsreform mit damals 5.888 Einwohnern in die Stadt Rosenheim eingegliedert.

Ein alter Weg zwischen Stadt und Land

Die Aisinger Straße selbst ist deutlich älter als ihr heutiger Name. Über lange Zeit war sie die Verbindung vom Markt Rosenheim hinaus in das südwestlich gelegene Aising. Sie war eine klassische Landstraße, auf der Menschen, Waren und Fuhrwerke zwischen Stadt und Umland unterwegs waren.

Entlang dieser Verbindung entstanden im 19. Jahrhundert zahlreiche landwirtschaftliche Anwesen. Ein Beispiel dafür ist das denkmalgeschützte Bauernhaus an der Aisinger Straße 96. Der stattliche Tuffsteinbau erinnert bis heute an die Zeit, als Aising noch stark vom bäuerlichen Leben geprägt war.

Auch der „Alte Wirt“ war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Fixpunkt an dieser Straße. Das Gasthaus am südlichen Ortsrand von Aising lag günstig an der alten Landstraße Richtung Tirol. Bereits um 1838 befand es sich im Besitz des Gastwirts Georg Schmid. Lange Zeit galt der „Alte Wirt“ als Wahrzeichen des Ortes. Erst im vergangenen Jahr wurde das historische Gebäude abgerissen.

In den 1950er und 1960er Jahren war die Wiese vor dem Gasthaus außerdem Schauplatz der überregional bekannten Aisinger Ochsenrennen. Damit wurde der Bereich rund um die Aisinger Straße auch zu einem Treffpunkt weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Vom Dorfweg zur Hauptverkehrsader

Die Entwicklung rund um die Aisinger Straße spiegelte auch das Wachstum der Stadt wider. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Umgebung noch vergleichsweise locker bebaut. Vor allem in den 1920er und 1930er Jahren entstanden neue Siedlungen entlang der Aisinger Landstraße und in der Aisingerwies.

Schon 1910 lebte mehr als die Hälfte der damaligen Gemeindebevölkerung in den Siedlungsbereichen nahe der Stadt Rosenheim. Aus dem ursprünglichen Verbindungsweg zwischen Stadt und Dorf wurde zunehmend eine wichtige Verkehrsachse.

Heute verbindet die Aisinger Straße die Stadtteile Oberwöhr, Aisingerwies und das alte Aisinger Ortszentrum. Ihr Name erinnert also an einen Ort mit einer langen Geschichte – und daran, dass Rosenheim aus vielen ehemals eigenständigen Dörfern und Siedlungen zusammengewachsen ist.
((Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai generiert)

Feuerwehr Aising lädt zum Maibaumfest

Feuerwehr Aising lädt zum Maibaumfest

Aising / Rosenheim – Tradition, Blasmusik und bayerische Schmankerl: Beim Maibaumfest der Feuerwehr Aising (Stadt Rosenheim) ist am  Freitag, 1. Mai wieder einiges geboten. Los geht’s am späten Vormittag – Höhepunkt folgt am Nachmittag.

Das traditionelle Maibaumfest der Feuerwehr Aising findet am Freitag, 1. Mai, ab 11 Uhr auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus statt. Gegen 13 Uhr werden die Maibaumtaferl angebracht.
Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt: Die Feuerwehr bietet Grill- und weitere herzhafte Spezialitäten, dazu gut gekühltes Bier sowie Kaffee und Kuchen. Für die passende Stimmung sorgt die Wasner Musi mit musikalischer Unterhaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Feuerwehr Aising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit unter Fahrzeugführern eskaliert – Schubserei und Sachschaden

Streit unter Fahrzeugführern eskaliert – Schubserei und Sachschaden

Aising / Rosenheim – Ein Streit zwischen zwei Fahrzeugführern ist am Mittwochmittag (18.3.2026)  im Rosenheimer Stadtteil Aising eskaliert. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung sowie zu einem Sachschaden.

Ein 35-jähriger Busfahrer wollte, nach den Angaben der Polizei, gegen 12.45 Uhr an einem Wendehammer in eine angrenzende Seitenstraße abbiegen. Dort stand jedoch ein Sattelzug, dessen 56-jähriger Fahrer aus Thüringen mit seinem Fahrzeug die Zufahrt blockierte.
Der Busfahrer stieg aus und sprach den Lkw-Fahrer an. Im Verlauf des Gesprächs entwickelte sich ein Streit, bei dem der Busfahrer den Lkw-Fahrer aufforderte, wegzufahren. Die Situation spitzte sich zu: Nach Angaben des 35-Jährigen soll der 56-Jährige ihn mehrfach geschubst und auch auf den Kopf geschlagen haben.
Im weiteren Verlauf schlug der Busfahrer die Tür der Fahrerkabine des Sattelzugs so heftig zu, dass ein darin gelagerter Staubsauger am Plastikgehäuse beschädigt wurde. Der entstandene Schaden wird auf rund 50 Euro geschätzt.
Eine medizinische Versorgung war vor Ort nicht erforderlich.
Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen den Lkw-Fahrer sowie wegen Sachbeschädigung gegen den Busfahrer.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kolbermoorer Schäffler tanzen wieder in der Region Rosenheim

Kolbermoorer Schäffler tanzen wieder in der Region Rosenheim

Aising / Rosenheim – Die Kolbermoorer Schäffler waren in den vergangenen Tagen in vielen Orten der Region unterwegs – darunter auch vor der Sparkasse im Rosenheimer Stadtteil Aising (unser Beitragsbild), wo sie zahlreiche Zuschauer begeisterten.

Die Schäffler zogen auch bei ihrem Auftritt vor der Sparkasse Aising zahlreiche Zuschauer an. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Der Schäfflertanz hat in Kolbermoor eine lange Tradition: 1886 wurde er erstmals aufgeführt, inspiriert vom Münchner Original und mit königlicher Genehmigung von Prinzregent Luitpold. Der Tanz war ursprünglich ein Brauchtum, das den Menschen nach Pest und Seuchen Mut machen sollte. Heute symbolisiert er historische Geschichten, handwerkliches Können und Verbundenheit mit der Region.

Die Aufführung folgt klaren Figuren: Von der „Königsschlange“ über das Kreuz bis hin zur „Krone“ – jede Bewegung hat historische Bedeutung. Höhepunkte sind unter anderem das Klopfen der Schäfflerbögen, das Fassklopfen der Tänzer sowie der Auftritt des Fasskasperls, der geschickt Reifen mit Getränken über seinen Kopf wirbelt. Tradition und Showelemente verbinden sich so zu einem eindrucksvollen Spektakel.

Für die Kolbermoorer Schäffler stehen in den kommenden Wochen weitere Auftritte auf dem Programm – wer die Gruppe erleben möchte, hat in der Region noch zahlreiche Gelegenheiten dazu. Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Trachtenverein Immergrün.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos Trachtenverein Immergrün Kolbermoor / Beitragsbild, Foto: Herbert Borrmann)