Roter Teppich für mehr Barrierefreiheit in Rosenheim

Roter Teppich für mehr Barrierefreiheit in Rosenheim

Rosenheim – Mit einer symbolischen Aktion auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim macht die Projektgruppe „Barrierefreies Bauen in Stadt und Landkreis Rosenheim“ am Dienstag, 5. Mai, auf bestehende Barrieren im öffentlichen Raum aufmerksam. Beginn ist um 13 Uhr vor dem Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg.

Die Aktion findet im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, der jedes Jahr am 5. Mai bundesweit begangen wird. Ziel ist es, auf die Lebenssituation von Menschen mit Handicap aufmerksam zu machen und echte gesellschaftliche Teilhabe einzufordern.
In Rosenheim setzt die Projektgruppe dabei auf ein auffälliges Bild: Ein roter Teppich wird durch die Fußgängerzone ausgerollt. Damit soll sichtbar gemacht werden, wo Barrieren im Alltag bestehen und wo Menschen mit Einschränkungen noch immer auf Hindernisse stoßen.

Die Gruppe fordert unter anderem ein durchgängiges barrierefreies Wegesystem auf dem Max-Josefs-Platz, damit der zentrale Innenstadtbereich für alle Menschen problemlos nutzbar ist.
Das Motto des Protesttags 2026 lautet: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“. Eine ähnliche Aktion fand in der Rosenheimer Innenstadt im Jahr 2022 statt (wir berichteten).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Glatter Streifen statt Komplettumbau: Neue Pläne für den Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Glatter Streifen statt Komplettumbau: Neue Pläne für den Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Rosenheim –

Rosenheim – Seit Jahren wird über eine barrierefreie Gestaltung des Rosenheimer Max-Josefs-Platzes diskutiert. Zahlreiche Vorschläge wurden erwogen und wieder verworfen. Nun zeichnet sich erstmals eine konkrete Lösung ab: Der Stadtrat spricht sich einstimmig für einen pragmatischen Ansatz aus, der Barrierefreiheit verbessern soll, ohne das historische Erscheinungsbild grundlegend zu verändern.

Die Pflasterung des Rosenheimer Max-Josefs-Platzes sorgt seit Langem für Probleme. Das historische, unebene Kopfsteinpflaster mit seinen breiten Fugen erschwert die Fortbewegung – insbesondere für Menschen mit Gehilfen, Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen. Immer wieder wurde daher darüber beraten, wie die „gute Stube“ der Stadt barrierefreier gestaltet werden könnte.

Nun scheint tatsächlich eine Lösung gefunden zu sein. In der letzten Stadtratssitzung des Jahres 2025 sprachen sich die Rosenheimer Stadträte einstimmig für eine Umgestaltung des Platzes aus. Der gewählte Ansatz ist dabei bewusst pragmatisch.

Historisches Pflaster soll weitgehend erhalten bleiben

Geplant ist, das historische Pflaster weitgehend zu erhalten und stattdessen einen glatten, fugenlosen Plattenstreifen zu integrieren. Dieser soll die Begehbarkeit deutlich verbessern. Der Vorteil: Das gewohnte Erscheinungsbild des Platzes bleibt größtenteils erhalten, gleichzeitig können Kosten eingespart werden.
Den neuerlichen Anstoß für die barrierefreie Umgestaltung gaben die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD. Mit einem gemeinsamen Eilantrag zur Haushaltsberatung 2026 beantragten sie, bis zu 500.000 Euro für die Maßnahme bereitzustellen. Ziel ist ein ebener, glatter und fugenfreier Durchgang mit einer Breite von rund 1,50 Metern, der eine barrierefreie Querung des Max-Josefs-Platzes ermöglichen soll.

Barrierefreie Anbindung über Heilig-Geist-Straße

Grundlage des Antrags ist eine Konzeption der Initiative für barrierefreies Bauen, die im Rahmen einer Begehung des Platzes im Dezember vorgestellt wurde. Teil des Vorschlags ist auch eine barrierefreie Anbindung über die Heilig-Geist-Straße und die Hafnerstraße.

„Der Max-Josefs-Platz ist das Herz unserer Stadt – und genau dort darf niemand ausgeschlossen werden“, betont CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller. „Für viele Menschen mit Behinderung, für Senioren oder Menschen mit Rollator oder Rollstuhl ist der Platz heute nur eingeschränkt nutzbar. Das wollen wir ändern – pragmatisch, behutsam und mit Respekt vor dem historischen Stadtbild.“

Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Antrags: „Barrierefreiheit ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine Frage der Teilhabe und der Würde. In Rosenheim leben fast 9.000 Menschen mit anerkannter Behinderung. Wer von einer lebendigen Innenstadt spricht, muss dafür sorgen, dass sie für alle erreichbar ist – unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen.“

In der Stadtratssitzung wenige Tage vor Weihnachten stieß der Vorschlag fraktionsübergreifend auf breite Zustimmung. Besonders positiv bewertet wurde, dass durch die nun gefundene Lösung eine großflächige Entfernung der bestehenden Pflasterung und damit eine aufwendige Großbaustelle vermieden werden kann.

Zustimmung von allen Fraktionen

Auch aus anderen Fraktionen kam Lob für den Ansatz. AfD-Stadtrat Andreas Kohlberger regte an, den barrierefreien Streifen auch im Bereich des Nepomukbrunnens zu prüfen. Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, würdigte die Arbeit der Projektgruppe. Grünen-Fraktionsvorsitzender Peter Rutz erklärte: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Planungen voranzutreiben.“

Konkret vorgesehen ist die Verlegung großformatiger, fugenfreier Steine. Einstimmig beschloss der Stadtrat, die Stadtverwaltung mit der weiteren Planung zu beauftragen. Ein entsprechender Umsetzungsvorschlag soll dem Gremium bis spätestens 30. Juni 2026 vorgelegt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Mehr Mobilität, mehr Teilhabe: Gertraud-Stumbeck-Stiftung schenkt BRK neuen Transporter

Mehr Mobilität, mehr Teilhabe: Gertraud-Stumbeck-Stiftung schenkt BRK neuen Transporter

Rosenheim – Mit der Finanzierung eines neuen Spezialfahrzeugs ermöglicht die Gertraud-Stumbeck-Stiftung dem BRK Rosenheim wichtige Unterstützung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Der Transporter erleichtert künftig den Alltag vieler Betroffener – und steht zugleich für einen möglichen Beginn einer Zusammenarbeit zwischen Stiftung und BRK.

Ein besonderer Moment für den BRK-Kreisverband Rosenheim: Am 18. November übergab Dr. Dr. Helmut Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Gertraud-Stumbeck-Stiftung, erstmals ein Förderprojekt an den Verband – einen neuen, barrierefrei ausgebauten Transportwagen für den Behindertenfahrdienst. Die BRK-Kreisvorsitzende Daniela Ludwig und BRK-Geschäftsführer Direktor Martin Schmidt nahmen das Fahrzeug dankbar entgegen.
Der Wagen, dessen Gesamtinvestition bei rund 60.000 Euro liegt, wurde speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ausgerüstet: rollstuhlgerechter Ausbau, Sicherheits- und Klimatechnik sowie eine Standheizung. Der BRK-Fahrdienst setzt ihn künftig vor allem in der Stadt Rosenheim ein. In Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V. werden täglich demenzkranke Menschen zur Tagespflege befördert, viele davon auf einen Rollstuhl angewiesen. Darüber hinaus unterstützt der Fahrdienst Menschen mit Handicap bei Fahrten zu Arztterminen, Therapien oder anderen wichtigen Wegen im Alltag.

Eine Spende mit besonderer Bedeutung 

Für den BRK hat die Spende eine besondere Bedeutung. Sie ist nicht nur eine dringend benötigte Investition in die soziale Infrastruktur, sondern auch der Auftakt einer Verbindung, die aus Sicht des Kreisverbands gerne weiterwachsen darf.
„Dieses Fahrzeug wird für viele Menschen in der Stadt Rosenheim einen echten Unterschied machen. Wir sind der Gertraud-Stumbeck-Stiftung von Herzen dankbar für diese erste Unterstützung. Ich hoffe sehr, dass dies der Anfang einer guten und verlässlichen Zusammenarbeit wird – zum Wohle all jener, die täglich auf Hilfe angewiesen sind.“, so Daniela Ludwig, Vorsitzende des BRK Kreisverband Rosenheim.
Der neue Transporter trägt gut sichtbar den Hinweis „Gestiftet durch die Gertraud-Stumbeck-Stiftung“ und nimmt seinen Dienst in diesen Tagen auf.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Von Links,
Stefan Müller (Leiter Soziale Dienste BRK), Matthias Baumann-von Kramer (Assistent der Geschäftsleitung und Teamleiter Marketing, Kommunikation & Fundraising BRK), Christian Salberg (Vorstandsmitglied Gertraud-Stumbeck-Stiftung), Andreas Maurer (Teamleiter Mobile Dienste BRK), Dr. Dr. Helmut Schmidt (Stiftungsvorstand Gertraud-Stumbeck-Stiftung), Daniela Ludwig (Vorsitzende BRK), Direktor Martin Schmidt (Kreisgeschäftsführer BRK) und Claudia Viebach (Vorstandsmitglied Gertraud-Stumbeck-Stiftung Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen: Barrierefreier Zugang zu einem der Rosenheimer Seen

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen: Barrierefreier Zugang zu einem der Rosenheimer Seen

Rosenheim –  Ein erfrischendes Bad in einem See an warmen Sommertagen !? Für Menschen mit Behinderung ist das in Rosenheim bis jetzt gar nicht so einfach. Darum fordert die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen per Antrag, dass mindestens einer der drei städtischen Badeseen mit einem barrierefreien Zugang ausgestattet wird. 

Floriansee, Happinger-Au-See und Happinger See sind in Rosenheim an warmen Sommertagen beliebte Anlaufziele für alle, die sich eine kleine Abkühlung wünschen. Für Menschen mit Behinderung gestaltet sich der Weg in das Nass aber bis jetzt nicht einfach. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen will das ändern. Sie wünscht sich zumindest für einen der drei städtischen Badeseen einen barrierefreien Zugang und bittet die Verwaltung aktuell, zu prüfen, welcher der drei Badeseen sich dafür am besten eignet. 

Denkbar sei beispielsweise eine barrierefreie Rampe oder ein Steg mit rutschfestem Belag. Zudem solle der Zugang zum See auch von Parkplätzen für Menschen mit Behinderung barrierefrei erreichbar zu sein.
„Der Zugang zu Freizeit- und Erholungsangeboten, einschließlich öffentlicher Badestellen, soll allen Menschen, unabhängig von körperlichen Einschränkungen, gleichermaßen möglich sein. Ein barrierefreier Zugang ermögliche insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren sowie Familien mit Kleinkindern eine gleichberechtigte Nutzung der städtischen Badeseen“, so die Begründung der Rosenheimer Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. Mit dieser Maßnahme leiste man einen wichtigen Beitrag zur sozialen Inklusion, zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und zur Steigerung der Attraktivität der Stadt als lebenswerter Ort für alle Generationen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

Mehr Komfort für Rollifahrer im Rosenheimer Eisstadion

Mehr Komfort für Rollifahrer im Rosenheimer Eisstadion

Rosenheim – Als großer Fan der Starbulls kann Günther das erste Spiel der Saison am 23. August im Rosenheimer Eisstadion kaum noch erwarten. Und jetzt freut er sich sogar noch mehr: Bisher war für ihn als Rollstuhlfahrer der Besuch nur mit Begleitperson möglich. Aber dankt neuer, spezieller Rollstuhlpodeste, ist das nicht mehr nötig.

 

Die neuen Rollstuhl-Hubpodeste im Rosenheimer Eisstadion sind da. Fotos: Innpuls.me

Seit 1989 ist Günther großer Fan der Rosenheimer Starbulls. „In der vergangenen Saison konnte ich nur bei einem Spiel nicht dabei sein, weil ich da krank war“, erzählt der 50-jährige.
Bisher gab es bei den Besuchen im Rosenheimer Eisstadion aber für ihn ein großes Problem. Er brauchte unbedingt mindestens eine Begleitperson. Denn die Bedienung der alten Rollstuhlrampen war kompliziert. Zuerst musste man die Rampen manuell herausziehen, dann musste der Rollifahrer raufgeschoben werden – und andersherum natürlich auch wieder. „Bisher mussten Rollstuhlfahrer immer um Hilfe bitten, wenn sie sich beispielsweise ein Getränk besorgen wollten oder auf die Toilette mussten. Es fanden sich zwar immer sofort viele helfende Hände, aber als Rollstuhlfahrer wünscht man sich eben auch ein selbstbestimmtes Leben“, erzählt der 50-jährige. 

Die neuen Rollstuhl-Hubpodeste im Rosenheimer Eisstadion sind fertig. Am gestrigen Donnerstag (8.8.2024) wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Fotos: Innpuls.me

Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung im Zuge der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Rosenheimer Eisstadion in Erfüllung gegangen. Acht neue spezielle Hubpodeste für Rollstuhlfahrer wurden installiert. Das Besondere: Sie können von den Rollstuhlfahrern selbst und unkompliziert bedient werden. Mittels Tastendruck geht es hinauf und auch wieder hinunter. Oben angekommen haben die Rollstuhlfahrer einen perfekten Blick über die Bande hin zum Geschehen auf der Eisfläche. „Die neuen Rampen sind genial“, so das Fazit von Günther nach der ersten Testfahrt. Die Kosten für die Installation der Hubpodeste belaufen sich auf rund 250.000 Euro.
Mit dabei bei der offiziellen Vorstellung waren auch einige Stadträte. Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann zeigte sich ebenfalls von der Neuheit überzeugt. „Barrierefreiheit ist wichtig. Aber hier geht es um noch mehr, nämlich um echte Teilhabe“, meinte er.

„Nicht nur dabei, sondern herzlich willkommen“

So sieht das auch Rosenheims Behindertenbeauftragte Christine Mayer. „Es geht darum zu zeigen, dass Menschen mit Rollstuhl im Eisstadion nicht nur dabei, sondern herzlich willkommen sind“; sagte sie. Ihr sei es von Anfang an sehr wichtig gewesen, eine wirklich tolle Lösung zu finden anstatt einer Notlösung. Mit großer Beharrlichkeit und dem großen Verständnis von Architekten und Bauleitern sei es dann tatsächlich gelungen, eine technische Möglichkeit zu finden, die diese Ansprüche erfüllt: „Auch wenn die Umsetzung von Barrierefreiheit immer noch eine große Herausforderung darstellt, haben wir in diesem Fall bewiesen, dass wir die Chance hin zu mehr Inklusion verwirklichen konnten“.

Guter Blick auf die Eisfläche von den neuen Rollstuhl-Hubpodesten aus. Foto: Innpul.me

Von den neuen Rollstuhl-Hubpodesten aus hat man einen guten Blick auf das Geschehen auf der Eisfläche.

Bei den Sanierungsmaßnahmen wurde überhaupt auf Barrierefreiheit großer Wert gelegt. Bereits seit vier Jahren gibt es barrierefreie Toiletten. Und auch die Zugänge sind natürlich längst barrierefrei.

Günther freut sich jetzt auf noch mehr Fanvergnügen in der neuen Saison. Was er sich da für die Starbulls wünscht?: „Wenn sie die Klasse erhalten können, wäre das natürlich toll“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam / Video: Josefa Staudhammer)

Eingeschränkte Barrierefreiheit am Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim

Eingeschränkte Barrierefreiheit am Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim

Rosenheim – Um die Barrierefreiheit zukünftig zu verbessern, wird am Haupteingang des Staatlichen Gesundheitsamts in der Prinzregentenstraße 19 in Rosenheim eine Auffahrrampe errichtet. Aufgrund der notwendigen Bauarbeiten ist der bestehende Aufzug bis voraussichtlich Ende Juli nicht nutzbar. In diesem Zeitraum besteht keine barrierefreie Zugangsmöglichkeit.

Für notwendige Gesprächs- oder Untersuchungstermine wird ein barrierefreier Ausweichraum im Hauptgebäude des Landratsamts Rosenheim in der Wittelsbacherstr. 53 bereitgestellt.

Um das barrierefreie Angebot in Anspruch zu nehmen, nehmen Interessierte bitte frühzeitig mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf, per E-Mail unter gesundheitsamt@lra-rosenheim.de oder telefonisch unter 08031 392-6002. Die Raumnummer und die Wegbeschreibung werden dann durch die Servicestelle mitgeteilt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)