Tödlicher Absturz an der Zugspitze

Tödlicher Absturz an der Zugspitze

Zugspitze / Garmisch-Partenkirchen – Am gestrigen Dienstag wurde ein 28-jähriger Allgäuer auf der Zugspitze als vermisst gemeldet. Wenige Stunden später wurde er tot aufgefunden.

Der 28-jährige wurde von einem Freund als vermisst gemeldet. Der Profibergsteiger wollte nach dessen Angaben am Tag zuvor den Grat von der Zugspitze aus in Richtung Gatterl gehen. Bei dieser Tour handelt es sich nach den Angaben der Polizei um eine ausgesetzte und schwierige Gratkletterei, die selten begangen wird.
Danach traf der Allgäuer nicht wie angekündigt bei seinem Freund ein.
Gefunden wurde er schließlich von Kräften der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen zwischen den Wetterspitzen und dem Wetterwandeck. Eine Bergwachtärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach erster Einschätzung der Polizei ist er rund 150 Höhenmeter vom Grat abgestürzt und verletzte sich dabei tödlich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall in Grainau

Tödlicher Bergunfall in Grainau

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen- Tödlicher Bergunfall in Grainau ( Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Ein 65-jähriger stürzte 150 Meter in die Tiefe auf dem Klammweg, dem stark frequentierten Zustieg zur Höllentaleingangshütte. 

Zu dem tragischen Unfall kam es am gestrigen Mittwoch, Ein 65-jähriger aus Nierstein beging den Stangensteig in Grainau, welcher oberhalb der Höllentalklamm entlangführt. Die Polizei geht davon aus, dass er über die Klamm aufgestiegen war und sich auf dem Rückweg zum Wanderparkplatz befand.
Gegen 12.25 Uhr bemerkten zwei Wanderer, die auf dem Weg zur Höllentaleingangshütte waren, dass eine Person von oben herabstürzte, dabei mehrmals aufschlug und schließlich auf dem Klammweg, nur wenige Meter neben ihnen liegen blieb. Sofort versuchten die Wanderer Erste Hilfe zu leisten und verständigten die Rettungsleitstelle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Bergung des Verunglückten erfolgte durch drei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei in Zusammenarbeit mit 5 Kräften der Bergwacht Grainau.
Die genaue Unfallursache muss noch ermittelt werden, wer Hinweise geben kann, wird gebeten die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter Telefon 08821 / 917-0 zu verständigen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bergsteiger an Zugspitze abgestürzt

Bergsteiger an Zugspitze abgestürzt

Update 11. Juni: Bei dem Toten handelt es sich um einen 61-jährigen aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Garmisch-Partenkirchen – Zu einem Bergunglück kam es am gestrigen Freitagnachmittag unweit des Zugspitzgipfels. Ein bislang unbekannter Bergsteiger wurde von einem Schneerutsch erfasst und stürzte in den Tod. 

Die Integrierte Rettungsleitstelle Oberland bekam gegen 14 Uhr die Mitteilung über das Bergunglück. Dies führte zu einem Einsatz der Bergwachtbereitschaft Grainau und dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau. Die Rettungskräfte fanden auf dem Höllentalferner eine leblose Person. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach Aussage einer Augenzeugin war der Mann alleine auf dem Höllental-Klettersteig unterwegs und wurde kurz unterhalb des Gipfels durch einen kleinen Schneerutsch erfasst und mitgerissen. Er stürzte über steilstes Felsgelände rund 400 Meter tief ab, bevor er auf dem Höllentalferner tödlich verletzt zum Liegen kam.

Elf weitere Bergsteiger mussten vom Höllental-Klettersteig gerettet werden

Elf weitere Bergsteiger, die sich ebenfalls zu dieser Zeit im Höllental-Klettersteig befanden und das Unglück bemerkten, mussten ebenfalls durch den Polizeihubschrauber und den Rettungshubschrauber Christoph Murnau gerettet werden.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und der Identität des Verstorbenen dauern weiter an. Von einem Fremdverschulden geht die Polizei derzeit nicht aus.

Warnung an alle Bergsteiger: Aufgrund der winterlichen Verhältnisse in den Gipfelregionen sind Schneerutsche keine Seltenheit. In den nächsten Tagen und Wochen muss laut Polizei mit weiteren Schneeabgängen gerechnet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re – Gipfel Zugspitze)

Tödlicher Bergunfall am Barmstein

Tödlicher Bergunfall am Barmstein

Marktschellenberg / Landkreis Berchtesgadener Land – Etwa 90 Meter tief stürzte eine 45-jährige Österreicherin am Barmstein bei Marktschellenberg (Berchtesgadener Land) in den Tod. 

Nur mehr tot konnte die Bergwanderin aus Hallein am Wandfuß des Großen Barmstein aufgefunden werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei dürfte die Frau bereits am vergangenen Sonntag in den späten Abendstunden zum Gipfel des Großen Barmstein aufgebrochen sein. Nachdem sie von ihren Verwandten am gestrigen Montag nicht erreicht werden konnte, suchte der Bruder nach einem Hinweis den Wandbereich ab und fand, zeitgleich mit einem anderen Bergsteiger, die Tote am Wandfuß. Die Verunglückte dürfte etwa 90 Meter tief gestürzt sein und erlag dabei ihren schweren Verletzungen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein von Alpinbeamten und Bergführern der Polizei in Berchtesgaden durchgeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Tödlicher Bergunfall bei Marquartstein

Tödlicher Bergunfall bei Marquartstein

Marquartstein / Landkreis Traunstein- Tödliche Verletzungen zog sich ein Mann (58) beim Absturz am sogenannten Mittersteig im Gemeindebereich von Marquartstein zu. Ein Polizeibergführer ermittelt in dem Fall und untersucht, wie es zu dem tragischen Bergunfall kommen konnte.

In den Abendstunden des vergangenen Donnerstags war ein 58-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, der sich zu Besuch in Marquartstein aufhielt, von einem Bekannten als vermisst gemeldet worden. Der Mann war, nach den Angaben der Polizei, am Donnerstagvormittag alleine zu einer Wanderung zur Schnappenkirche aufgebrochen und zur vereinbarten Zeit nicht zurückgekommen.

Suchaktion am
Schnappenberg

Aufgrund der Vermisstenmeldung wurde im Bereich des Schnappenbergs eine Suchaktion durch die Bergwacht Marquartstein eingeleitet, an der sich alleine 20 Bergwachthelfer beteiligten. Dazu kamen ein Polizeihubschrauber, zwei Bergwachthundeführer und der Technikbus der Bergwacht mit Drohne. Die aufwändige Suche in dem unwegsamen Gelände führte gegen 00.45 Uhr am Freitagmorgen zur Auffindung des Vermissten.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war der 58-Jährige vom sogenannten Mittersteig etwa 40 Meter tief abgestürzt und an den erlittenen Verletzungen verstorben. Die Bergung des Leichnams aus dem steilen Wald- und Felsengelände zog sich in der Nacht bis 2 Uhr hin und wurde ebenfalls durch die Bergwacht Marquartstein mit Unterstützung eines Polizeibergführers durchgeführt. Der nächtliche Einsatz war für alle Beteiligten infolge der schwierigen Umstände sehr fordernd.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat

Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat

Garmisch-Partenkirchen – Ein 28-Jähriger Münchner ist am gestrigen Samstag am Jubiläumsgrat im Wettersteingebirge tödlich abgestürzt. Er war zusammen mit seiner ebenso 27-jährigen Begleiterin am Jubiläumsgrat unterwegs und stürzte zwischen Zugspitzgipfel und Innere Höllentalspitze zirka 350 Meter in die Tiefe. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II wurden durch die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Am späten Samstagvormittag  der 28-jährige, nach den Angaben der Polizei, mit seiner 27-jährigen Begleiterin bei winterlichen Verhältnissen auf dem Jubiläumsgrat vom Zugspitzgipfel in Richtung Alpspitze unterwegs. Noch vor der Inneren Höllentalspitze auf einer Höhe von zirka 2640 Meter stürzte der Mann über steiles felsdurchsetztes Gelände nordseitig in das Höllental ab. Die Begleiterin sowie weitere hinzugekommene Bergsteiger setzten einen Notruf ab, woraufhin mehrere Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle eilten.
Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte vor Ort jedoch nur noch den Tod des 28-Jährigen feststellen. Die Begleiterin wurde durch Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau unter Zuhilfenahme des Rettungshubschraubers ins Tal geflogen und dort vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.

Vermutlich wurde eine Schneewechte
dem 27-jährigen zum Verhängnis

Nach ersten Ermittlungen vor Ort durch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beging der Mann an der Absturzörtlichkeit vermutlich eine Schneewechte, welche durch die Zusatzbelastung abbrach und in Folge dessen rund 350 Meter in die Tiefe stürzte. Der Mann war auf der Stelle tot. Durch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe wurde der Verunglückte mittels Polizeihubschrauber geborgen. Die Bergsteiger waren bergerfahren und für die Tour entsprechend ausgerüstet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)