Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Fischbachau / Landkreis Miesbach – In Fischbachau wird die Staatsstraße 2077 ab 30. März umfassend erneuert und um einen Geh- und Radweg erweitert. Für die Bauarbeiten zwischen Sandbichl und dem Schotterwerk ist eine Vollsperrung bis 3. Juli vorgesehen.

Der Frühling ist zwar noch etwas unentschlossen, im Straßenbau kann es dennoch wieder losgehen. Am Montag, 30. März, startet die erste große Baumaßnahme des Staatlichen Bauamtes Rosenheim im Landkreis Miesbach: die Fahrbahnerneuerung und der Bau eines neuen Geh- und Radwegs in der Gemeinde Fischbachau.

Die Baustrecke reicht vom Ortsteil Sandbichl bis zum Schotterwerk Fischbachau. Auf diesen rund 815 Metern wird die Fahrbahn der Staatsstraße abgefräst und anschließend eine neue Binder- und Deckschicht eingebaut. Auf einer Länge von rund 30 Metern ist außerdem eine Böschungssicherung notwendig. Gleichzeitig wird von Sandbichl bis zur Zufahrt Wolfsee ein neuer Geh- und Radweg entstehen. Von der Zufahrt Wolfsee entlang des Schotterwerks wird der bestehende Gehweg zum Geh- und Radweg ausgebaut und verbreitert. Auch entlang des Geh- und Radwegs ist stellenweise eine Böschungssicherung notwendig; hier kommen Winkelstützmauern zum Einsatz. Zusätzlich muss der Durchlass am Sattelbach am südlichen Ortsausgang von Fischbachau erneuert werden.

Vollsperrung der St 2077 und Umleitung über MB 8

Wegen der umfangreichen Arbeiten muss die Staatsstraße 2077 bis einschließlich Freitag, 3. Juli, vollständig gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt für Autos über die MB 8. Lastwagen werden großräumiger umgeleitet. Mit der Maßnahme investiert der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit der Staatsstraßen und den Ausbau des Radwegenetzes.
(Quelle: Pressemitteilung Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitungsplan Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
Aggressiver Angriff bei Verkehrskontrolle – drei Beamte verletzt

Aggressiver Angriff bei Verkehrskontrolle – drei Beamte verletzt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Am Montagabend (23.2.2026)  eskalierte eine Verkehrskontrolle in Fischbachau (Landkreis Miesbach): Als ein alkoholisiertes Fahrzeug gestoppt wurde, griff ein Angehöriger der Fahrerin bzw. des Fahrers plötzlich die Beamten an.

Gegen 21:00 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Miesbach einen 70-jährigen Mann aus Fischbachau, der mit seinem Pkw von Fischbachau in Richtung Bad Feilnbach unterwegs war.

Bei der Kontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt, woraufhin der Mann zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht werden sollte. Währenddessen griff ein 45-jähriger Angehöriger, nach den Angaben der Polizei, unvermittelt die Beamten an, offenbar mit dem Ziel, den alkoholisierten Fahrer aus dem Polizeigewahrsam zu befreien.
Durch massive Widerstandshandlungen musste eine weitere Streife hinzugezogen werden. Bei dem Angriff wurden drei Beamte leicht verletzt.
Gegen den 45-jährigen Fischbachauer wird nun wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, versuchter Gefangenbefreiung und Beleidigung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aggressiver Angriff bei Verkehrskontrolle – drei Beamte verletzt

Polizeieinsatz in Fischbachau: 33-jähriger nach Bedrohung mit Armbrust schwer verletzt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein 33-jähriger Mann bedrohte am frühen Neujahrsmorgen Rettungssanitäter und später Polizeibeamte mit einer geladenen Armbrust. Im Rahmen des Einsatzes von Spezialeinsatzkräften (SEK) kam es in einem Wohnanwesen in Fischbachau zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Der Mann wurde schwer verletzt und zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nach Angaben der behandelnden Ärzte inzwischen nicht mehr.

Gegen 03:00 Uhr verständigte die Besatzung eines Rettungswagens die Polizeieinsatzzentrale, nachdem sie vor einem Wohnanwesen auf den Mann getroffen waren. Sie hatten erste Hilfe leisten wollen, wurden aber nach eigenen Angaben von dem Mann mit einer Armbrust bedroht und zogen sich zurück.

Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Miesbach und umliegender Dienststellen zum Einsatzort. Da der Mann über eine Sportarmbrust mit Pfeilen verfügte, wurden zusätzlich SEK-Kräfte aus München alarmiert.

Der 33-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt wieder in dem Haus, in dem seine Lebensgefährtin und Angehörige leben. Nach bisherigen Erkenntnissen stand er in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte gegenüber der Lebensgefährtin auch suizidale Äußerungen gemacht.

Die Polizei sperrte das Umfeld des Hauses ab und versuchte, mit dem Mann zu kommunizieren. Gegen 04:45 Uhr musste der Mann vom SEK gestoppt werden, um eine Eigen- oder Fremdgefahr auszuschließen. Dabei kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch; der Mann wurde im Rumpfbereich getroffen und zunächst intensivmedizinisch behandelt.

Alle Beteiligten werden sowohl durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) als auch durch polizeiliche Betreuer betreut. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II übernahm das Bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.

Hinweis für Betroffene: Menschen, die selbst Suizidgedanken haben oder psychisch belastet sind, können sich rund um die Uhr an die Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Auch die Online-Beratung unter www.telefonseelsorge.de
steht kostenfrei zur Verfügung.

Quelle:

Tödlicher Unfall bei privaten Bauarbeiten in Fischbachau

Tödlicher Unfall bei privaten Bauarbeiten in Fischbachau

Fischbachau/Hundham – Bei privaten Bauarbeiten auf seiner Baustelle in Hundham, einem Ortsteil von Fischbachau, kam am Samstag (29.11.20259 ein 50-jähriger Mann ums Leben. Ziegelpaletten fielen von der Gabel eines Krans auf ihn und verletzten ihn so schwer, dass er noch vor Ort verstarb.

Die Integrierte Leitstelle (ILS) hatte am Samstagmorgen einen Notruf von der Baustelle erhalten. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei rückten an, doch alle Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Kriminalpolizei Rosenheim. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 50-Jährige gegen 08:00 Uhr Ziegelpaletten mit einem Kran verladen, als die schwere Last aus mehreren Metern Höhe fiel. Der Unfallort sowie Kran und Bedienelemente wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Hinweise auf die Beteiligung Dritter oder technische Mängel liegen bislang nicht vor.
Die Angehörigen des Mannes werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fahrbahnsanierung in Fischbachau verlängert: Fertigstellung bis 7. November geplant

Fahrbahnsanierung in Fischbachau verlängert: Fertigstellung bis 7. November geplant

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Die Sanierungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt von Fischbachau verzögern sich um etwa eine Woche. Grund dafür sind umfangreichere Spartenarbeiten. Das Staatliche Bauamt Rosenheim nutzt die Herbstferien für die finale Asphaltierung, inklusive Vollsperrung. Die Umleitungen bleiben bestehen.

Ende August hat die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Fischbachau begonnen; inzwischen ist die Maßnahme auf der Zielgeraden. Zwischen Kirchplatz und dem Bauende wird die bestehende Fahrbahn saniert, außerdem werden im Ausbaubereich die Gehwege erneuert.
Da die Spartenarbeiten dafür deutlich umfangreicher waren als geplant, ist die Fertigstellung rund eine Woche im Verzug. Das macht sich das Staatliche Bauamt Rosenheim zu Nutze: Die abschließenden Asphaltierungsarbeiten und die damit verbundene Komplettsperrung der Ortsdurchfahrt wurden in die Herbstferien verschoben. Damit kann unter anderem verhindert werden, dass es zu Einschränkungen im Schulbusverkehr kommt.

Umleitungen und Kosten der Sanierung

Die Gesamtfertigstellung der Maßnahme ist, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, für Freitag, 7. November, geplant. Die Umleitungsstrecke bleibt wie gehabt: Autos umfahren die Baustelle über die Kreisstraße MB 8, LKW nutzen die Umleitung über Miesbach.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 915.000 Euro. Einen Teil davon trägt die Gemeinde Fischbachau selbst, den Rest trägt der Freistaat Bayern, der damit in die Instandhaltung der Staatsstraßeninfrastruktur investiert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto Umleitung: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitung Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
EMFV-Gebirgstraining und Generalversammlung in Fischbachau

EMFV-Gebirgstraining und Generalversammlung in Fischbachau

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Der Europäische Militär-Fallschirmsprungverband (EMFV) führte kürzlich ein mehrtägiges Gebirgstraining im DAV-Haus Hammer in Fischbachau (Landkreis Miesbach) durch. Neben einem abwechslungsreichen Ausbildungsprogramm standen auch die Generalversammlung mit Neuwahlen sowie mehrere Ehrungen auf dem Programm.

Abmarsch mit voll bepackten Akja zur Ausbildungsstätte in Bayrischzell. Fotos: EMFV

Abmarsch mit voll bepackten Akja zur Ausbildungsstätte in Bayrischzell. Fotos: EMFV

Die Teilnehmer besuchten unter anderem den Soldatenfriedhof in Gmund, das War Cemetery und Cremation Memorial in Dürnbach sowie das Oberländerdenkmal in Waakirchen. Ein weiterer Programmpunkt war eine Führung durch das Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) der Bergwacht in Bad Tölz, wo die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte vorgestellt wurde.

Stadträtin Christine Degenhart hilft beim Rettungseinsatz mit dem Akja. Fotos: EMFV

Die Rosenheimer Stadträtin Christine Degenhart hilft beim Rettungseinsatz mit dem Akja. Fotos: EMFV

In praktischen Ausbildungseinheiten nahmen die Mitglieder an einer Bergrettungsübung mit der Bergwacht Leitzachtal-Bayrischzell teil oder wanderten am Spitzingsee. Gäste aus Rosenheim – darunter Stadträtin Christine Degenhart (Freie Wähler/UP) und die Vorsitzende des Siedlerbundes, Ann Kotter – informierten sich vor Ort über die Arbeit der Bergwacht.

Generalversammlung und Ehrungen

Bei der Generalversammlung wurde die bestehende Vorstandschaft des EMFV bestätigt, lediglich bei den Kassenprüfern gab es eine Änderung. Außerdem wurde eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags auf 50 Euro ab 2026 beschlossen.

Kranzniederlegung. Foto: EMFV

Kranzniederlegung.

Mehrere Mitglieder erhielten Auszeichnungen, darunter das Fallschirmspringerabzeichen der „Fallschirmjägerkameradschaft Erich Walther“ Berlin sowie die EMFV-Treuemedaille. Zudem wurde Polizeioberkommissar Wolfgang Koch für seine jahrzehntelange Arbeit ausgezeichnet.

Ehrungen
  • Fallschirmspringerabzeichen der Fallschirmjägerkameradschaft Erich Walther Berlin: Hans-Friedrich Nawrozki, Adelbert Schömer, Wolfgang Sehner
  • EMFV-Treuemedaille für 15 Jahre Mitgliedschaft: Bernd-Rüdiger Lehmann, Josef Kain
  • Halsdekoration „La Croix De Commandeur“: Polizeioberkommissar Wolfgang Koch, verliehen durch Ehrenpräsident Karl von Habsburg-Lorraine
Abschluss in Fischbachau

Das Wochenende endete mit einem Kameradschaftsabend und einem gemeinsamen Grillen am DAV-Haus Hammer. Der EMFV sprach seinen Dank an alle beteiligten Organisationen aus und übergab Spenden an die Bergwacht Leitzachtal-Bayrischzell (150 Euro) sowie an das ZSA Bad Tölz (100 Euro).

Mit diesen Aktivitäten schloss das EMFV-Gebirgswochenende in Fischbachau, das Ausbildung, Kameradschaft und Ehrungen kombinierte.
(Quelle: Pressemitteilung EMFV / Beitragsbild, Fotos: Copyright EMFV)