Immer mehr Frauen sind Waldbesitzerinnen

Immer mehr Frauen sind Waldbesitzerinnen

Rohrdorf / Landkreis – Immer mehr Frauen sind Waldbesitzerinnen. Darum veranstaltete das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF Rosenheim) den ersten Rosenheimer Waldbesitzerinnentag. Das Interesse daran war groß. Das Thema lautete: „Wald im Klimawandel – Vorbauen für die zukünftigen Generationen“.

Schild zum Waldbesitzerinnentag

Hier geht es lang! Der Wegweiser zum ersten Rosenheimer Waldbesitzerinnentag. Fotos: AELF Rosenheim

In Stadt und Landkreis Rosenheim besitzen aktuell 5.414 Frauen Wald. Insgesamt gibt es rund 15.000 Rosenheimer Waldbesitzende. Etwa 26 Prozent des Rosenheimer Waldes steht damit im Eigentum von Frauen und der Anteil steigt kontinuierlich. Hauptgründe hierfür sind nach Meinung des  AELF ein gesellschaftlicher Wandel des Frauenbildes und der Strukturwandel in der Landwirtschaft.

Waldbesitzerinnen in einem Wald bei der Schulung

Forstbetriebsleiter Andreas Triadl stellt sein Waldumbaukonzept zum Klimawandel im Auwald in Rohrdorf vor.

Forstrevierleiterinnen Magdalena Bergmann erklärt Wissenswertes zum Auwald und steht dabei mitten in einem Wald

Forstrevierleiterin Magdalena Bergmann erklärt den Teilnehmerinnen, welche Baumarten für den Auwald für den Klimawandel geeignet sind.

Der Rosenheimer Waldbesitzerinnentag fand auf Initiative des Projekts „Fem4Forest – Wald in Frauenhänden“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) statt. Dieses Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert und ist Teil einer Initiative in zehn Ländern. Und: „Der Rosenheimer Waldbesitzerinnentag soll bei uns nicht der einzige bleiben“, betonte der Leiter der Forstbehörde in Rosenheim, Forstdirektor Marius Benner. Benner zeigte sich begeistert vom Engagement und der Motivation der Waldbesitzerinnen.
Die LWF hatte Waldbesitzerinnen gefragt, nach welchen Zielen sie ihren Wald bewirtschaften und was sie motiviert. Ergebnis war, dass Frauen den Wald zur Gewinnung von Holz als Bau- und Brennstoff, als Ort der Erholung und für die Verwirklichung von Naturschutzzielen nutzen. Frauen motiviert dabei häufig die „Lust etwas für den Bereich Wald zu machen“, Familientraditionen aufrecht zu erhalten und Verantwortung für die nächsten
Generationen zu übernehmen.

Ideen für einen sinnvollen
Waldumbau vorgestellt

Der theoretische Teil des ersten Waldbesitzerinnentages fand im Posthotel in Rohrdorf statt, der praktische im Rohrdorfer Auwald. Dort wurde konkret veranschaulicht, wie Waldbestände für den Klimawandel angepasst werden und forstliche Ideen vorgestellt, wie ein Waldumbau sinnvoll vonstattengehen könnte.
Im Sall des Gasthauses wurde dann in kurzen Vorträgen über Dienstleistungen von Waldbesitzervereinigungen aus der Region und Schulungsmöglichkeiten der
Waldbauernschule in Kelheim aufgeklärt.
Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können sich bei allen Fragen zum Thema Wald und Waldbewirtschaftung an das Amt, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim wenden. Hier erhalten sie Kontakt zu dem für Sie zuständigen Förster oder Försterin. Die zuständige Amtsperson kann auch im Internet über den sogenannten Försterfinder im
Waldbesitzer-Portal Bayern gefunden werden. Als spezielles Angebot für Waldbesitzerinnen finden ebenso Waldbegehungen für Frauen im Landkreis statt. Auch hierfür erhalten Waldbesitzerinnen bei Interesse Auskunft beim AELF Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: AELF Rosenheim)

Lebensmittel-Retter in Aktion

Lebensmittel-Retter in Aktion

Rosenheim / Bad Aibling – Jährlich werden in Deutschland 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Der Bayer entsorgt rund 70 Kilogramm Lebensmittel im Wert von gut 200 Euro im Jahr. Dabei sind diese Ressourcen endlich: Die bayernweite Themenwoche gegen Lebensmittelverschwendung und die bundesweite Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ greifen das Thema auf und rücken die Wertschätzung für Lebensmittel ins Bewusstsein.

Private Haushalte sind mit rund 40 Prozent für den Großteil der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Bayern verantwortlich, gefolgt von der Lebensmittelverarbeitung (19 Prozent) und dem Außer-Haus-Verzehr mit 18 Prozent. Oft spielen fehlende Planung der Einkäufe und Mahlzeiten, mangelndes Wissen zur Lagerung, kurze Haltbarkeit und mangelnde Verwertung oder Aufbewahrung von Resten eine Rolle. Dabei ist das Lebensmittelretten gar nicht so schwer.

Die Aktion
„Lebensmittel-Retter-Box“

Die bayerischen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) und Modellkommunen greifen dort an, wo es am meisten wehtut: Sie sind mit der Aktion „Retter-Box“ vertreten. Der „Erste-Hilfe-Kasten“, auch verwendbar als Reste-Box für ein Zuviel im Restaurant, ist vollgepackt mit nützlichen Utensilien, praktischen Alltagstipps und Informationen. Damit kann jeder aktiv dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten.
Neben der lebensmittelechten und wiederverwendbaren Brotzeitdose ist enthalten: Ein Spaghetti-Portionierer, eine Gemüsebürste, ein spezieller Aufbewahrungsbeutel für Brot, eine Anleitung für die Herstellung eines Bienenwachstuchs, MHD-Sheriff-Aufkleber für kurz vor dem Ablauf stehende Lebensmittel, ein Spielkartenset, ein Einkaufsblock und ein übersichtlicher Kühlschrankaufkleber zur besseren Lagerung. Das praktische Mitmachbuch erklärt die Utensilien, begleitet die Nutzer beim Eintragen eigener Ideen und bietet Checklisten.

Die vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) entwickelte Box startet zunächst als Pilotprojekt mit einer Auflage von 1500 Stück bayernweit, wird im Rahmen von regionalen Aktionen mit Bezug zum Thema Nachhaltigkeit und Lebensmittelwertschätzung verteilt und wissenschaftlich evaluiert.

Das AELF Rosenheim lädt ein
zum Wochenmarkt in Bad Aibling

Am 7. Oktober präsentiert Dr. Anja Mayr vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Rosenheim die Retter-Box auf dem Wochenmarkt in Bad Aibling von 9 bis 12 Uhr am Verkaufsstand der Regro Vermarktungs-GmbH. Außerdem gibt es Tipps und Beispiele zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung dazu.
Wer möchte die Retter-Box ausprobieren? Am Wochenmarkt findet eine Verlosung von drei Boxen statt.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim – zeigt eine Retter-Box)

Mehr Tierwohl in Bayern Ställen

Mehr Tierwohl in Bayern Ställen

Rosenheim / Bayern Das Tierwohl in Bayerns Ställen weiter zu verbessern, ist vielen Verbrauchern, Entscheidungsträgern in der Politik und Landwirten ein wichtiges Herzensanliegen. Um das umzusetzen, stehen die Betriebe aber oft vor sehr großen, vor allem finanziellen Herausforderungen. Denn ein Mehr an Tierwohl bedeutet oft erheblich mehr Aufwand und Kosten, die meistens von den landwirtschaftlichen Betrieben nicht so einfach zu stemmen sind. Um die Betriebe bei diesem Schritt nicht alleine zu lassen, unterstützt sie der Freistaat Bayern gezielt.

Gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Selbsthilfeeinrichtungen bietet der Staat Beratungsleistungen an. Ergänzt wird diese mit Förderprogrammen, die an die Bedürfnisse der Betriebe angepasst sind. So können Tierhalter Investitionszuschüsse von bis zu 40 Prozent erhalten, wenn sie in besonders tiergerechte Haltungsformen investieren. Da diese Maßnahmen allein für den Umbau der Tierhaltung nicht ausreichen, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bereits im Juni das rein aus bayerischen Landesmitteln finanzierte Bayerische Tierwohlprogramm „BayProTier“ gestartet. Mit dem Programm wird der notwendige Mehraufwand durch eine jährliche tierbezogene Prämie ausgeglichen. Das Programm startete zunächst mit der Zuchtsauenhaltung und Ferkelaufzucht und soll in den nächsten Jahren schrittweise auf andere Haltungsverfahren ausgeweitet werden.
BayProTier fördert die Weiterentwicklung des Tierwohls in bayerischen Ställen und schafft eine langfristige Perspektive durch Planungssicherheit. Ergänzend zu diesen Maßnahmen werden Forschungsprojekte, die einer Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung dienen, durch den Freistaat gefördert und durch umfangreichem Wissenstransfer in die Praxis übertragen.
Im Dienstgebiet des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gibt es noch insgesamt rund 2900 rinderhaltende Betriebe. Dabei bildet die Haltung von Milchvieh die Haupteinkommensquelle für viele bäuerliche Betriebe. Die neutrale, firmenunabhängige Beratung des Landwirtschaftsamts genießt angesichts der zunehmenden Tierwohldiskussion ein hohes Ansehen und ist gefragt. Schwerpunkte in der Beratung sind die Optimierung der bestehenden Milchkuhhaltung, Schaffung einer Möglichkeit für Nutzung der Weide oder anderer bezahlbarer Auslaufmöglichkeiten. 23 Betriebe im Landkreis Rosenheim haben in diesem Jahr bereits einen Antrag auf Förderung von besonders tiergerechten Ställen gestellt.
(Quelle: AELF / Beitragsbild: Georg Dangl, zeigt Fleckviehkühe im Laufhof unter freiem Himmel. Daneben die Liegeboxen der Kühe mit Stroh.)

Genetischer Fingerabdruck für gesundes Vieh

Genetischer Fingerabdruck für gesundes Vieh

Rosenheim / Landkreis  – „Milchleistung ist nicht alles! Gesundheit und Robustheit spielen in der modernen Rinderzucht die weitaus größere Rolle“, so das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim in einer aktuellen Pressemeldung. Ziel sei Tierwohl und die Gesundheit der Kuh: „Langlebigkeit, passender Körperbau oder auch eine unkomplizierte Geburt der Kälber stehen im Vordergrund, um neben Milchleistung auch Gesundheit bis ins hohe Alter des Tieres zu erreichen“ Der systematisch erfasste genetische Fingerabdruck sei dabei ein zukunftsweisendes Instrument für die Zucht von Nutztieren.

Vor diesem Hintergrund hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) ein Programm zur Genotypisierung von weiblichen Tieren aufgelegt, um die Gesundheit, Robustheit und genetische der Nutztierbestände zu sichern. Im Verbundprojekt „FleQS-GuR“ arbeiten Landwirtschaftsverwaltung, bayerische Zuchtverbände und Besamungsstationen eng zusammen; der Freistaat unterstützt mit 15 Euro Förderbeitrag pro Typisierung.
Bayernweit nehmen 693 Betriebe teil. Mit 129 Betrieben stellt der Zuchtverband Miesbach (Landkreise Miesbach, München, Bad Tölz-Wolfratshausen und Rosenheim) allein fast 20 Prozent der teilnehmenden Züchter. Das Amt berät und betreut die Betriebe dabei sehr intensiv, denn die Viehhaltung nimmt im Dienstgebiet eine wichtige wirtschaftliche und landschaftsprägende Bedeutung ein.
Neben der Verbesserung der Zuchtwerte ergeben sich nach Aussage des AELF auch für den einzelnen Betrieb Vorteile für das Gesundheitsmanagement der Herde: So könnten die Gesundheitsdaten für jedes einzelne Tier jederzeit vom Züchter abgerufen werden, seien bei Verkaufsentscheidungen hilfreich und würden neben der Steigerung des Tierwohls auch zur Zukunftsfähigkeit der rinderhaltenden Betriebe des
Zuchtverbands im Dienstgebiet beitragen.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Artenvielfalt auf Feldern und Fluren

Mehr Artenvielfalt auf Feldern und Fluren

Rosenheim / Obertaufkirchen – Die Landwirtschaft kann mit verschiedenen Maßnahmen wie etwa mehrjährige Blühflächen, Hecken, die kleine Lebensräume für Tiere bieten, Altgrasstreifen sowie Zwischenfrüchte wertvolle Beiträge für mehr Struktur- und Artenvielfalt in der Natur leisten. Rosenheimer Landwirte haben sich zu dieser Thematik aus erster Hand von dem zertifizierten Wildkräuter–Saatguterzeuger Georg Hans in Obertaufkirchen informieren lassen.

Georg Hans, der selbst auch Landwirt ist, konnte den Besuchern zahlreiche Bestände an Wildkräutern und Gräsern zeigen, die er seit mehreren Jahren auf den Flächen rund um seinen Hof anbaut und davon Samen gewinnt. Darunter finden sich auch selten gewordene Vertreter, wie etwa Bocksbart, Trollblume oder der Acker-Hahnenfuß. Bezüglich jeder Art konnte der Saatgutproduzent exakte Informationen über ihre Besonderheiten im Anbau und in der Natur geben.

Saatgut wird für unterschiedliche
Herkunftsregionen produziert

Insgesamt werden dort rund 150 Arten angebaut und beerntet, die im Grünland sowie am Acker Verwendung finden. Das Saatgut wird für unterschiedliche Herkunftsregionen produziert, darunter auch für den Landkreis Rosenheim. Somit kann die naturschutzrechtliche Auflage für Grünland, nur gebietseigenes Saatgut zu verwenden, erfüllt werden. Praxisbeispiele für die Einsatzmöglichkeiten des Saatguts konnten die Teilnehmer während der Führung leicht um den Hof herum finden. So sind beispielsweise artenreiche Grünlandstreifen entlang von Wegen angelegt. Ebenso werden grüne Streifen zwischen den Fahrspuren der Schotterwege zur Artenanreicherung genutzt.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt die Bemühungen der landwirtschaftlichen Betriebe mithilfe der neu eingeführten „Wildlebensraumberatung“.
Bei der Betriebsbesichtigung stellte sich auch der für das Thema zuständige Mitarbeiter am Landwirtschaftsamt,  Benedikt Hagl, vor. Interessierte Landwirte können unter der Telefonnummer 08031/3004-1222 weitere Informationen von ihm erhalten.
(Quelle: AELF Rosenheim / Beitragsbild AELF, zeigt: Landwirt Georg Hans (links) erläutert den Besuchern die Saatgutgewinnung von Wildkräutern. Rechts im Bild Wildlebensraumberater Benedikt Hagl.)

Klimawandel und Bärenübergriffe

Klimawandel und Bärenübergriffe

Rosenheim / Landkreis / Grafenherberg – Etwa 90 Interessierte folgten der Einladung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen und Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Almwirtschaftlichen Verein Oberbayern (AVO) und informierten sich rund um das Thema „professionelle Almbewirtschaftung und Weidehaltung.“ 

Christian Webert, Behördenleiter des AELF Holzkirchen, begrüßte die Anwesenden und gab das Mikrofon an den Präsidenten der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Stephan Sedlmayer weiter: „Die Konsequenzen des Klimawandels, die einen deutlich früheren Vegetationsbeginn für die Weidewirtschaft mit sich bringen, sind eine der grundlegendsten Veränderungen auch in unserer Region,“ beendete er seine Rede und übergab an den AVO – Vorsitzenden Josef Glatz, der die aktuellen Bärenübergriffe in Tirol aufgriff und die Problematik des Herdenschutzes auf der Alm ansprach.
Wie verändert sich die Almbewirtschaftung? Wie können die Almbauern darauf reagieren? Welchen Herausforderungen gilt es in Zukunft zu begegnen und was für Hilfsmittel stehen den Almbauern hierfür zur Verfügung? Wichtige Fragen, die alle Interessierten bewegten.
„Dem angesprochenen Klimawandel kann hier sicherlich der größte Veränderungsprozess zugeordnet werden,“ resümiert Susanne Krapfl, Almfachberaterin am AELF Holzkirchen. „Der frühe Auftrieb der Tiere ist hier sowohl im Tal als auch auf der Alm das erste Mittel der Wahl – aber damit allein ist es noch nicht getan. Im Gegensatz zu früher gibt es beim Aufwuchszeitpunkt fast keine Höhenzonierungen mehr, sprich das Wachstum findet nahezu zeitgleich statt. Wird das Gras aber nicht jung geweidet, so überaltert es und wird nicht mehr gefressen. Dieser Tatsache kann nur mit mehr Weidetieren begegnet werden. Hierzu braucht es auch in Zukunft viele landwirtschaftliche Betriebe, die ihr weidegewohntes Vieh zur Sommerfrische auf die Alm abgeben.“

Wasserversorgung gehört zu einem
richtigen Weidemanagement

„Ein wichtiger Punkt sind zudem die ausbruchsicheren Zäune, denn die Weidetiere sollen so lange in den zugeteilten Flächen bleiben, bis der Aufwuchs inklusive der weniger schmackhaften Pflanzen abgefressen ist,“ ergänzt der Almfachberater des AELF Rosenheim, Christian Tegethoff. „Die entsprechende Wasserversorgung gehört ebenfalls zu einem richtigen Weidemanagement dazu.“
Die Landesanstalt für Landwirtschaft begleitete den digitalen Part, die ÄELF wiesen auf die entsprechenden Förderprogramme hin, mit denen der Freistaat die Weidewirtschaft im Berggebiet unterstützt.
Firmen und Händler präsentierten ihre Produktneuheiten
Neben den wichtigen Informationen und dem Austausch unter Kollegen, präsentierten Ausstellerfirmen ihre Produktneuheiten auf dem Freigelände. Zur Demonstration bauten die Hersteller unterschiedliche Herdenschutzzäune für Schafe und Ziegen auf. Neben Elektro-Festzaunsystemen wurden auch mobile Varianten gezeigt. Quellfassungen, Pumpsysteme und Tröge konnten besichtigt und auf Herz und Nieren überprüft werden.
(Quelle: AELF Rosenheim / Beitragsbild AELF, zeigt: Errichtung eines Weidezauns)