Schlosstunnel in Ruhpolding wird für Wartungsarbeiten gesperrt

Schlosstunnel in Ruhpolding wird für Wartungsarbeiten gesperrt

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Der Schlosstunnel bei Ruhpolding im Zuge der Staatsstraße 2098 wird am 18. und 19. Mai tagsüber, von 7:30 bis etwa 17 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Grund sind turnusmäßige Reinigungs- und Wartungsarbeiten zur Sicherung des Tunnelbetriebs.

Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Traunstein dienen die Arbeiten vor allem der gründlichen Reinigung des Tunnels und sind notwendig, um die Verkehrs- und Betriebssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.
Während der Sperrzeiten ist eine Durchfahrt durch den Tunnel nicht möglich. Der Verkehr wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke geleitet. Dafür kommt eine fest installierte manuelle Klappbeschilderung zum Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Katastrophenfall am Saurüsselkopf endet – Nachlöscharbeiten laufen weiter

Katastrophenfall am Saurüsselkopf endet – Nachlöscharbeiten laufen weiter

Saurüsselkopf / Landkreis Traunstein .- Der Katastrophenfall wegen der Waldbrands am Saurüsselkopf in Ruhpolding endet mit Ablauf des heutigen Dienstags (12.5.2026). Das teilte das Landratsamt Traunstein mit. Grund dafür sei die deutlich stabilisierte Lage im Einsatzgebiet. Der offene Brand sei gelöscht, die Nachlöscharbeiten würden erkennbare Fortschritte zeigen.

Die weitere Einsatzbewältigung erfolgt nun im sogenannten Koordinierungsfall nach Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes. Damit bleibt die Lage zwar weiterhin besonders, liegt aber unterhalb der Schwelle eines Katastrophenfalls. Die einsatztaktische Führung übernimmt weiterhin der Örtliche Einsatzleiter.

Trotz der Entspannung warnen die Verantwortlichen davor, die Situation zu unterschätzen. Im Gelände bestehen weiterhin Risiken durch Glutnester, schwierige Geländeverhältnisse und wetterbedingte Einflüsse. Die jüngsten Wetterumschwünge mit Schnee im Einsatzgebiet dürften die Lage zwar zusätzlich entschärft haben, die Nachlöscharbeiten bleiben laut Behörden aber aufwendig.

Nachlöscharbeiten bleiben aufwendig

Die Einsatzkräfte konzentrieren sich weiterhin auf die systematische Suche und Bekämpfung von Glutnestern. Viele davon sitzen tief im Waldboden, unter Wurzeln oder in abgestorbenem Holz. In schwer zugänglichen Bereichen sei ein Einsatz nur mit alpiner Begleitung möglich.

Feuerwehr, Bergwacht, Alpinpolizei, Forst, Bundeswehr und weitere Unterstützer arbeiten weiterhin eng zusammen. Auch Drohnen, Wärmebildtechnik und bei Bedarf Hubschrauber kommen weiterhin zum Einsatz.

Landrat Andreas Danzer erklärt dazu: „Mit dem Ende des Katastrophenfalls gehen wir einen wichtigen Schritt zurück in die Regelstruktur. Das ist möglich, weil sich die Lage am Saurüsselkopf deutlich stabilisiert hat. Gleichzeitig sage ich ganz klar: Das ist keine vollständige Entwarnung für das Gelände. Die Nachlöscharbeiten gehen weiter, und die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung hat weiterhin oberste Priorität. Der Katastrophenfall war in dieser Lage richtig und notwendig. Er hat es ermöglicht, Kräfte zu bündeln, Entscheidungen schnell zu treffen und die Vielzahl der Beteiligten eng aufeinander abzustimmen. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, Helfern, Fachstellen, Organisationen, der Gemeinde Ruhpolding, den Mitarbeitern im Krisenstab des Landratsamts und allen Unterstützern, die in den vergangenen Tagen Außerordentliches geleistet haben.“

Auch der Örtliche Einsatzleiter Christof Grundner betont, dass die Arbeiten noch längere Zeit andauern werden: „Der offene Brand ist gelöscht. Was uns weiter beschäftigt, sind Glutnester im Boden, unter Wurzeln und in schwer zugänglichen Bereichen. Diese müssen weiterhin systematisch gesucht, freigelegt und abgelöscht werden. Das bleibt aufwendig und wird uns auch in den kommenden Tagen fordern.“

Zugleich weist Grundner eindringlich darauf hin, dass der betroffene Bereich weiterhin nicht betreten werden darf. Es bestehe unter anderem Steinschlaggefahr, zudem könnten Bäume umfallen oder Äste abbrechen.

Sperrungen bleiben bestehen – B305 wird wieder freigegeben

Mit dem Ende des Katastrophenfalls erlässt die Gemeinde Ruhpolding eine neue sicherheitsrechtliche Allgemeinverfügung. Der unmittelbare Einsatz- und Gefahrenbereich bleibt weiterhin gesperrt. Das Betreten und Befahren des Gebietes bleibt untersagt.

Die B305 wird dagegen ab dem 13. Mai 2026 wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Zufahrt von und nach Reit im Winkl wieder möglich. Verkehrsteilnehmer werden dennoch gebeten, im betroffenen Bereich besonders aufmerksam zu fahren und auf Einsatzfahrzeuge zu achten.

Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer erklärt: „Für Ruhpolding waren die vergangenen Tage eine enorme Belastungsprobe. Die rechtzeitige Feststellung des Katastrophenfalls war aus Sicht der Gemeinde richtig und wichtig. Sie hat dazu beigetragen, dass Einsatzkräfte, Fachstellen und Unterstützungsleistungen frühzeitig gebündelt und koordiniert werden konnten.“

Weitere Bewertung der betroffenen Waldflächen

Auch nach dem Ende des Katastrophenfalls bleiben die Wald- und Bodenbereiche im Fokus. Neben den Nachlöscharbeiten werden die betroffenen Flächen weiter fachlich bewertet. Dabei geht es unter anderem um mögliche Glutnester im Boden- und Wurzelbereich, die Stabilität des Geländes sowie den Schutzwald.

Forstbetriebsleiter Sebastian Klinghardt sagt dazu: „Der Brand hat gezeigt, wie anspruchsvoll Einsätze im Bergwald sind. Auch wenn der offene Brand gelöscht ist, können Glutnester im Boden und im Wurzelbereich noch längere Zeit ein Risiko darstellen.“

Sollte sich die Lage erneut verschärfen, werden laut Landratsamt weitere rechtliche und organisatorische Maßnahmen geprüft. Nach derzeitigem Stand könne die Situation jedoch geordnet außerhalb des Katastrophenfalls weitergeführt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Waldbrand am Saurüsselkopf: Lage stabilisiert sich – weiterhin keine Entwarnung

Waldbrand am Saurüsselkopf: Lage stabilisiert sich – weiterhin keine Entwarnung

Saurüsselkopf / Landkreis Traunstein – Die Einsatzkräfte im Gebiet rund um den Saurüsselkopf bei Ruhpolding (Landkreis Traunstein)  konnten die Lage über Nacht stabilisieren. Eine weitere Ausbreitung des Waldbrandes wurde nach aktuellem Stand vorerst gestoppt. Dennoch bleibt die Situation angespannt – eine Entwarnung gibt es weiterhin nicht.

Bereits am Montag (4. Mai 2026) war um 10.05 Uhr durch Landrat Andreas Danzer der Katastrophenfall ausgerufen worden (wir berichteten). Seither laufen die Löscharbeiten im schwer zugänglichen Gelände mit großem Kräfteaufgebot.

Nach Angaben des Landratsamtes Traunstein hat sich die Lage in der Nacht insgesamt deutlich beruhigt. Im westlichen Einsatzabschnitt kam es gegen Mitternacht zwar kurzzeitig zu stärkerer Flammen- und Rauchentwicklung, diese konnte jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden. Zusätzlich wurde das Gebiet gezielt benetzt, wodurch sich die Situation stabilisierte.

In der Nacht waren rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Unterstützung durch den Rettungsdienst im Einsatz. Verletzte Personen oder verletzte Einsatzkräfte wurden nicht gemeldet.

Luftunterstützung am Tag wieder im Einsatz

Mit Tagesanbruch wurden die Löscharbeiten aus der Luft wieder aufgenommen. Insgesamt sind im Laufe des Vormittags zunächst neun Hubschrauber im Einsatz vorgesehen. Der Kräfteansatz am Boden bleibt dabei auf hohem Niveau und wird laufend an die Lage angepasst.

Die betroffene Fläche wird derzeit auf eine dreistellige Hektarzahl geschätzt. Eine genauere Bewertung ist erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich, da auch Glutnester und schwer zugängliche Brandbereiche berücksichtigt werden müssen.

Weiterhin kommt es im Raum Ruhpolding und Umgebung zu Rauch- und Geruchswahrnehmungen. Nach aktuellen Prognosen kann sich diese Belastung im Tagesverlauf auch in Richtung Norden ausweiten. Die Lage wird fortlaufend überwacht.

Schutz von Trinkwasser und Bevölkerung im Fokus

Zentrales Ziel der Einsatzmaßnahmen bleibt der Schutz des Trinkwasserschutzgebiets Laubau. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung oder die Trinkwasserversorgung besteht nach aktuellem Stand nicht.

Die bestehenden Sperrungen – darunter Betretungs- und Befahrungsverbote sowie die Sperrung der B305 – bleiben weiterhin aufrechterhalten. Das Einsatzgebiet darf nicht betreten werden. Auch der Einsatz privater Drohnen ist untersagt.

Die Behörden appellieren zudem weiterhin, das Gebiet weiträumig zu meiden und Zufahrten freizuhalten.

Ursachen noch unklar – Pressegespräch am Nachmittag

Zur Brandursache liegen weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Für die Bevölkerung bleibt ein Bürgertelefon des Landratsamtes Traunstein eingerichtet, das täglich erreichbar ist. Zudem informiert die Behörde fortlaufend über ihre Kanäle.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Copyright  Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Waldbrand am Saurüsselkopf: Katastrophenfall ausgerufen

Waldbrand am Saurüsselkopf: Katastrophenfall ausgerufen

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Im Waldgebiet am Saurüsselkopf in der Gemeinde Ruhpolding läuft seit Sonntagabend (3.5.2026) ein größerer Waldbrandeinsatz. Das Landratsamt Traunstein hat am Montag (4. Mai 2026) um 10.05 Uhr den Katastrophenfall festgestellt.

Traunsteins Landrat Andreas Danzer sowie Vertreter von Einsatzleitung, Feuerwehr, Gemeinde und Bayerischen Staatsforsten informierten gemeinsam über die aktuelle Lage. Anlass ist ein Brand, der in schwer zugänglichem Gelände aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen ist.

Trinkwasserschutzgebiet im Fokus

Zentrales Ziel der Maßnahmen ist der Schutz des Trinkwasserschutzgebiets Laubau. Dieses hat Bedeutung für die Trinkwasserversorgung in Traunstein, Inzell, Teilen Siegsdorfs sowie als Verbundversorgung für Teile Ruhpoldings. Nach aktuellem Stand besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und keine akute Gefährdung der Trinkwasserversorgung.

Das Einsatzgebiet am Saurüsselkopf ist steil, felsdurchsetzt und nur schwer erreichbar. Eine Brandbekämpfung am Boden ist daher derzeit nur eingeschränkt möglich. Der Schwerpunkt liegt auf Einsätzen aus der Luft sowie auf Riegelstellungen zur Eindämmung der Ausbreitung.

Kreisbrandrat und Einsatzleiter Christoph Grundner erklärte dazu: „Wir haben es mit einem extrem schwierigen Gelände zu tun. Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht an erster Stelle. Deshalb erfolgt die Brandbekämpfung dort, wo ein Einsatz am Boden nicht möglich ist, vor allem aus der Luft.“

Landrat Andreas Danzer betonte: „Die Feststellung des Katastrophenfalls war angesichts der Lage und des besonderen Schutzziels ein notwendiger Schritt.“

Großaufgebot im Einsatz

Am Montag waren rund 200 bis 250 Einsatzkräfte im Einsatz. Mehrere Löschhubschrauber wurden bereits eingesetzt, weitere Luftunterstützung – darunter durch die Bundeswehr – ist für Dienstag vorgesehen.

Die Gemeinde Ruhpolding ist eng in die Einsatzbewältigung eingebunden. Bürgermeister Justus Pfeifer sagte: „Für die Gemeinde Ruhpolding ist das eine sehr herausfordernde Lage. Wir sind dankbar für die enge und professionelle Zusammenarbeit.“

Nach Angaben der Bayerischen Staatsforsten ist eine Fläche von rund 50 Hektar betroffen beziehungsweise in der weiteren Entwicklung berührt. Eine genaue Bewertung ist erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich.

Sebastian Klinghardt, Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Ruhpolding, sagte: „Der Bergwald am Saurüsselkopf erfüllt zentrale Schutzfunktionen.“

Die Brandbekämpfung soll auch am heutigen Dienstag (5.5.2026)  fortgesetzt werden. Im Bereich Ruhpolding, Laubau und Chiemgau Arena ist mit verstärktem Flugbetrieb zu rechnen.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Einsatzgebiet weiterhin nicht betreten werden darf. Auch die B 305 ist zwischen Kreisverkehr Hinterpoint/Laubau und Seehaus gesperrt, ausgenommen Einsatzkräfte und Anwohner. Bei Ascheregen sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben.
Zur Brandursache liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunsteiin / Beitragsbild: Fotomontage Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Am Dienstagmorgen (3.2.2026) wurde der Leichnam einer 75-jährigen Frau aus Ruhpolding (Landkreis Traunstein) aufgefunden. Die Frau war zuvor als vermisst gemeldet worden.

Angehörige hatten die Frau in den frühen Morgenstunden bei der Polizei als vermisst gemeldet. Daraufhin leitete die Polizeiinspektion Traunstein umgehend Fahndungs- und Suchmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften ein. Am Dienstagmorgen gegen 9:40 Uhr wurde die Frau leblos aufgefunden. Ein Notarzt stellte ihren Tod fest.

Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm noch vor Ort unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zur Todesursache. Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen gibt es derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Biathlon-Weltcup Ruhpolding 2026: Feuerwehren ziehen positive Sicherheitsbilanz

Biathlon-Weltcup Ruhpolding 2026: Feuerwehren ziehen positive Sicherheitsbilanz

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Mehr als 85.000 Fans, Spitzensport in der Chiemgau Arena und ein reibungsloser Ablauf hinter den Kulissen: Beim Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding sorgten Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem Landkreis Traunstein mit monatelanger Vorbereitung und täglichem Großeinsatz für Sicherheit. Die Einsatzleitung zieht eine durchweg positive Bilanz.

Wenn in der Chiemgau Arena in Ruhpolding die Weltelite des Biathlons um Sekunden kämpft, arbeitet im Hintergrund ein eng abgestimmtes Sicherheitsnetz. Beim Biathlon-Weltcup 2026 sorgten die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding, der Kreisfeuerwehrverband Traunstein sowie zahlreiche unterstützende Feuerwehren für einen sicheren und störungsfreien Ablauf der Wettkampfwoche.
Bereits Monate vor dem ersten Startschuss wurde das Einsatzkonzept gemeinsam mit Veranstalter, Ordnungsamt, Polizei, THW und Rettungsdiensten erarbeitet. Flucht- und Rettungswege, Besucherströme sowie mögliche Einsatzszenarien wurden detailliert geplant und während der Veranstaltung laufend überwacht. „Die Sicherheit einer solchen Großveranstaltung ist kein Zufallsprodukt“, betont Kreisbrandrat Christof Grundner.

Reibungsloser Großeinsatz mit starker regionaler Zusammenarbeit

Während der Wettkämpfe waren täglich bis zu 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatz. Neben der Brandschutzsicherheitswache in der Arena stellten die Feuerwehren gleichzeitig den Grundschutz für Ruhpolding und die umliegenden Gemeinden sicher. Unterstützt wurde die Feuerwehr Ruhpolding unter anderem von den Wehren aus Eisenärzt, Inzell und Siegsdorf, die Verkehrslenkung, Parkplatzdienst und Shuttlebus-Koordination übernahmen.
Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief der Weltcup nahezu störungsfrei. Die Feuerwehr musste lediglich bei einer kleineren Ölspur eingreifen. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte an fünf Wettkampftagen rund 2.100 ehrenamtliche Helferstunden.

Moderne Einsatzleitung und positives Fazit der Sicherheitskräfte

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war die moderne Einsatzleitung mit digitaler Vernetzung direkt am Veranstaltungsgelände. So konnten Besucherströme in Echtzeit beobachtet und Entscheidungen schnell abgestimmt werden. Auch die logistische Versorgung der Einsatzkräfte trug zur hohen Einsatzbereitschaft bei.
Am Ende ziehen Feuerwehr und Kreisbrandinspektion eine klare Bilanz: Der Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding verlief sicher, professionell und reibungslos. Die gewonnenen Erfahrungen fließen nun in die Planung der nächsten Weltcup-Auflage ein – damit der Chiemgau auch künftig als verlässlicher Gastgeber des internationalen Spitzensports überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehren Siegsdorf)