Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Vermisste 75-Jährige aus Ruhpolding tot aufgefunden

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Am Dienstagmorgen (3.2.2026) wurde der Leichnam einer 75-jährigen Frau aus Ruhpolding (Landkreis Traunstein) aufgefunden. Die Frau war zuvor als vermisst gemeldet worden.

Angehörige hatten die Frau in den frühen Morgenstunden bei der Polizei als vermisst gemeldet. Daraufhin leitete die Polizeiinspektion Traunstein umgehend Fahndungs- und Suchmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften ein. Am Dienstagmorgen gegen 9:40 Uhr wurde die Frau leblos aufgefunden. Ein Notarzt stellte ihren Tod fest.

Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm noch vor Ort unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen zur Todesursache. Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen gibt es derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Biathlon-Weltcup Ruhpolding 2026: Feuerwehren ziehen positive Sicherheitsbilanz

Biathlon-Weltcup Ruhpolding 2026: Feuerwehren ziehen positive Sicherheitsbilanz

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Mehr als 85.000 Fans, Spitzensport in der Chiemgau Arena und ein reibungsloser Ablauf hinter den Kulissen: Beim Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding sorgten Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem Landkreis Traunstein mit monatelanger Vorbereitung und täglichem Großeinsatz für Sicherheit. Die Einsatzleitung zieht eine durchweg positive Bilanz.

Wenn in der Chiemgau Arena in Ruhpolding die Weltelite des Biathlons um Sekunden kämpft, arbeitet im Hintergrund ein eng abgestimmtes Sicherheitsnetz. Beim Biathlon-Weltcup 2026 sorgten die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding, der Kreisfeuerwehrverband Traunstein sowie zahlreiche unterstützende Feuerwehren für einen sicheren und störungsfreien Ablauf der Wettkampfwoche.
Bereits Monate vor dem ersten Startschuss wurde das Einsatzkonzept gemeinsam mit Veranstalter, Ordnungsamt, Polizei, THW und Rettungsdiensten erarbeitet. Flucht- und Rettungswege, Besucherströme sowie mögliche Einsatzszenarien wurden detailliert geplant und während der Veranstaltung laufend überwacht. „Die Sicherheit einer solchen Großveranstaltung ist kein Zufallsprodukt“, betont Kreisbrandrat Christof Grundner.

Reibungsloser Großeinsatz mit starker regionaler Zusammenarbeit

Während der Wettkämpfe waren täglich bis zu 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatz. Neben der Brandschutzsicherheitswache in der Arena stellten die Feuerwehren gleichzeitig den Grundschutz für Ruhpolding und die umliegenden Gemeinden sicher. Unterstützt wurde die Feuerwehr Ruhpolding unter anderem von den Wehren aus Eisenärzt, Inzell und Siegsdorf, die Verkehrslenkung, Parkplatzdienst und Shuttlebus-Koordination übernahmen.
Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief der Weltcup nahezu störungsfrei. Die Feuerwehr musste lediglich bei einer kleineren Ölspur eingreifen. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte an fünf Wettkampftagen rund 2.100 ehrenamtliche Helferstunden.

Moderne Einsatzleitung und positives Fazit der Sicherheitskräfte

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war die moderne Einsatzleitung mit digitaler Vernetzung direkt am Veranstaltungsgelände. So konnten Besucherströme in Echtzeit beobachtet und Entscheidungen schnell abgestimmt werden. Auch die logistische Versorgung der Einsatzkräfte trug zur hohen Einsatzbereitschaft bei.
Am Ende ziehen Feuerwehr und Kreisbrandinspektion eine klare Bilanz: Der Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding verlief sicher, professionell und reibungslos. Die gewonnenen Erfahrungen fließen nun in die Planung der nächsten Weltcup-Auflage ein – damit der Chiemgau auch künftig als verlässlicher Gastgeber des internationalen Spitzensports überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehren Siegsdorf)

Hubertustag in Ruhpolding: Andacht, Segnung und Jungjäger geehrt

Hubertustag in Ruhpolding: Andacht, Segnung und Jungjäger geehrt

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Mit einer feierlichen Andacht gedachten die Mitglieder des Jagdverbandes Traunstein ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Hubertus, und brachten zugleich ihren Dank für die Schöpfung zum Ausdruck. Anschließend richteten Landrat Andreas Danzer und der stellvertretende Bürgermeister Ludwig Böckdecker Grußworte an die Jägerschaft.

Die diesjährige Streckenlegung fand erstmals in Ruhpolding statt. Josef Freutsmiedl, Vorsitzender des Jagdverbandes Traunstein, betonte: „Zum Gedenken an den Heiligen Hubertus findet die diesjährige Streckenlegung heuer erstmals in Ruhpolding statt“ und freute sich über die „Segnung der Strecke sowie die Hubertusandacht mit einer herrlichen Aussicht unter freiem Himmel am Unterberghof“.

Die Segnung der Jagdstrecke übernahmen Pastoralreferent Georg Gruber und Pfarrerin Claudia Buchner. Die evangelische Pfarrerin sagte: „wir Menschen sollen keine Ausbeuter, sondern vielmehr Behüter unserer Natur sein“ und ergänzte: „es ist wichtig das Leben zu achten und Verantwortung für das Wild und die Natur zu übernehmen sowie für ein Gleichgewicht zu sorgen“.
Das „Verblasen der Strecke“ führten die Rupertiwinkler Jagdhornbläser durch, die den jeweiligen Tierarten mit ihren Signalen die Ehre erwiesen.

Landrat und Bürgermeister würdigen Einsatz der Jäger

Landrat Andreas Danzer hob hervor: „die Wälder stehen auf Grund des Klimawandels vor großen Herausforderungen. Daher ist es wichtig, dass die Waldbesitzer, Förster und Jäger an einen Strang ziehen.“ Zudem dankte er der Jägerschaft für ihren Beitrag zum Natur- und Artenschutz. Ludwig Böckdecker appellierte besonders an den Nachwuchs: „bleibts bitte dran, unsere Wälder und unsere Natur zu schützen“.

18 Jungjäger erhalten das „Grüne Abitur“

18 Mitglieder der Kreisgruppe Traunstein bestanden die Jagdprüfung erfolgreich und erhielten ihre Jägerbriefe aus den Händen von Josef Freutsmiedl und Florian Höllthaler. Freutsmiedl betonte: „dass der diesjährige Jahrgang optimal auf die vielfältigen Aufgaben als Jägerinnen und Jäger vorbereitet wurden und nun als Jungjäger behutsam in dieses verantwortungsvolle Amt herangeführt werden“.

Für die musikalische Begleitung sorgten die Rupertiwinkler Jagdhornbläser sowie die Musiker des Unterberghofes. Die Feier fand bei einem gemeinsamen Abendessen ihren geselligen Abschluss.

Die Hegeschau und die Jahreshauptversammlung des Jagdverbandes Traunstein sind für Mai 2026 geplant, die Rupertiwinkler Jagdhornbläser feiern im September 2026 ihr 70-jähriges Bestehen zusammen mit dem 60-jährigen Jubiläum des Verbandes.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Hubertusandacht und Feier in Ruhpolding: Jägerschaft ehrt ihren Schutzpatron

Hubertusandacht und Feier in Ruhpolding: Jägerschaft ehrt ihren Schutzpatron

Ruhpolding / Landkreis Rosenheim – Mit traditioneller Blasmusik, Andacht und feierlicher Stimmung begeht die Kreisgruppe Traunstein des Bayerischen Jagdverbandes am Sonntag, 3. November, ab 18 Uhr ihre jährliche Hubertusandacht und Hubertusfeier beim Hotel Unterberghof in Ruhpolding. Unter freiem Himmel wird zu Ehren des Heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger, eine Andacht mit ökumenischer Gestaltung gefeiert.

Nach der Segnung der Jagdstrecke und dem Verblasen der Strecke durch die Rupertiwinkler Jagdhornbläser wird gegen 18:30 Uhr unter freiem Himmel eine Andacht zu Ehren des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger gefeiert. Diese wird von Pastoralreferenten Anton Gruber und der evangelischen Pfarrerin Claudia Buchner gestaltet.
Anschließend findet die Hubertusfeier, bei der auch die Jägerbriefe an die Jungjäger überreicht werden, in den Räumlichkeiten des Unterberghof statt. Die Organisatoren freuen sich auf viele Gäste und laden alle Bürger, Jäger und Naturfreunde zur Hubertusandacht und zum gemütlichen Beisammensein zur Hubertusfeier im Unterberghof ein.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Archivbild Die Jagdhornbläser bilden am 3.11. bei der Hubertusfeier den musikalischen Rahmen Copyright Hubert)

Toter Säugling in Ruhpolding: Ermittler bitten erneut um Hinweise

Toter Säugling in Ruhpolding: Ermittler bitten erneut um Hinweise

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Ein ungelöster Fall aus 2022 sorgt weiterhin für Fragen: Wer ist die Mutter des in Ruhpolding gefundenen Säuglings? Die Ermittler wenden sich am 8. Oktober 2025 in „Aktenzeichen XY… ungelöst“ erneut an die Öffentlichkeit.
Auf dem Fahndungsplakat gibt es einen QR-Code. Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
Auf dem Fahndungsplakat gibt es einen QR-Code. Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
Ruhpolding / Landkreis Traunstein –  Am Sonntag, 4. Dezember 2022, wurde ein toter Säugling auf dem Wanderparkplatz „Seekopf“ in Ruhpolding aufgefunden. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt seitdem unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein. Die Hintergründe zur Tat, insbesondere die Identität der Kindsmutter, konnten bislang nicht geklärt werden.
Die Obduktion im Rechtsmedizinischen Institut in München ergab eindeutige Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Die Staatsanwaltschaft Traunstein leitete daraufhin Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts ein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Säugling kurz vor dem Auffinden am Fundort abgelegt.
Trotz umfangreicher Ermittlungen fehlt bislang eine heiße Spur. Daher bittet die Kriminalpolizei Traunstein nun erneut um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Fall wird am Mittwoch, 8. Oktober 2025, ab 20.15 Uhr in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vorgestellt.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung der Täterin bzw. des Täters führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

Hinweise können unter der Telefonnummer 0861/9873-0 an die Kriminalpolizei Traunstein gemeldet werden. Gesucht werden insbesondere:

  • Personen, die am Sonntag, 4. Dezember 2022, zwischen 11.00 und 13.30 Uhr im Bereich des Wanderparkplatzes „Seekopf“ Beobachtungen gemacht haben.
  • Hinweise zur möglichen Kindsmutter oder zu schwangeren Personen, die zu diesem Zeitpunkt entbunden haben könnten.
  • Verdächtige Wahrnehmungen im näheren Umfeld des Fundortes.

Hinweise können auch anonym abgegeben werden. Am Sendeabend ist das Aufnahmestudio unter (089) 950195 oder per E-Mail xy@zdf.de
erreichbar. Die Kriminalpolizei Traunstein steht ebenfalls unter 0861/98730 zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re / Plakat: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Wartung im Schlosstunnel Ruhpolding: Zwei Tage Vollsperrung Ende September

Wartung im Schlosstunnel Ruhpolding: Zwei Tage Vollsperrung Ende September

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Der Schlosstunnel in Ruhpolding wird am 29. und 30. September aufgrund turnusmäßiger Reinigungs- und Wartungsarbeiten vollständig gesperrt. An beiden Tagen ist die Staatsstraße 2098 im Bereich des Tunnels jeweils von etwa 7:30 bis 17Uhr nicht befahrbar. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Tunnelanlagen wie der Schlosstunnel benötigen in regelmäßigen Abständen Reinigungen. Die Ablagerungen aus Abgasen, Bremsstaub, Reifenabrieb und Schmutz, etwa durch landwirtschaftlichen Verkehr, setzen sich an Tunnelwänden, Verkehrszeichen und in der Entwässerung fest. Werden diese Rückstände nicht regelmäßig entfernt, kann das sowohl die Sichtverhältnisse im Tunnel als auch die Funktion der Entwässerung erheblich beeinträchtigen.
Neben der Reinigung der baulichen Anlagen werden auch Wartungsarbeiten an der technischen Ausrüstung durchgeführt. Spezialisierte Tunnelelektriker überprüfen und warten die umfangreiche Steuerungstechnik, führen kleinere Reparaturen durch und stellen so den Betrieb der Anlage sicher.
Die Arbeiten an dem Tunnel werden zweimal jährlich durchgeführt. Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und ist durch manuelle Klappbeschilderung deutlich gekennzeichnet.(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)