Schnäppchenmarkt in der Auerbräu-Festhalle: Diesmal vor allem Trachten und Radl

Schnäppchenmarkt in der Auerbräu-Festhalle: Diesmal vor allem Trachten und Radl

Rosenheim – Am heutigen Freitagvormittag  (19.4.2024) öffnete der 62. Rosenheimer Schnäppchenmarkt in der Auerbräu-Festhalle seine Pforten. Diesmal werden vor allem Trachten und Fahrräder zu stark reduzierten Preisen angeboten.

Schnäppchenmarkt Rosenheim 2024. Foto: Innpuls.me
Schnäppchenmarkt Rosenheim 2024. Foto: Innpuls.me
Schnäppchenmarkt Rosenheim 2024. Foto: Innpuls.me

Am Vormittag war es beim Schnäppchenmarkt noch relativ ruhig, bis auf den Bereich mit den Fahrrädern, darunter auch viele E-Bikes. Dort tummelten sich bereits viele Schnäppchenjäger. 
Die Anbieter werden auch diesmal wieder mit Rabatten bis zu 70 Prozent. Der eintritt ist frei.
Besucht werden kann der Rosenheimer Schnäppchenmarkt am heutigen Freitag noch bis 18 Uhr, am morgigen Samstag, 20. April, und Sonntag, 21. April, hat der Markt jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Treffen der „Historischen Trachten von Altbayern“ in Neubeuern

Treffen der „Historischen Trachten von Altbayern“ in Neubeuern

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Alle zwei Jahre treffen sich die „Historischen Trachten von Altbayern“ mit ihren 45 Mitgliedsvereinen an einem anderen Ort. Das diesjährige Treffen findet am Sonntag, den 12. Mai in Neubeuern statt. Gastgeber ist der Volkstrachtenerhaltungsverein Edelweiß Neubeuern. Der historische Marktplatz von Neubeuern bildet den perfekten Rahmen für die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Ilse Aigner steht.

Bei historischen Trachten handelt es sich um Kleidung aus einem bestimmten Zeitraum, die in einer ganz bestimmten Region getragen wurden. Die 45 Mitgliedsvereine der Vereinigung Historischer Trachten von Altbayern haben sich zum Ziel gemacht, die kulturelle Tradition zu pflegen und in einem Treffen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie stammen aus Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz sowie einigen kleinen angrenzenden Regionen. Historische Trachten sind Kunstwerke und die von Hand gefertigten Einzelstücke zeigen eine enorme Vielfalt und Farbigkeit der Festtagskleidung aus vergangenen Zeiten.

Tag beginnt mit einem Gottesdienst um 10 Uhr

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Historischen Marktplatz. Gleich anschließend findet ein großer Festzug vom Marktplatz nach Altenbeuern und wieder zurück zum Marktplatz statt. Danach ist Zeit zum Essen, Trinken und gemütlichen Beisammensein.
Bei schlechtem Wetter finden Festgottesdienst und Bewirtung in der Beurer Halle (ausgeschildert) statt. Bei sehr schlechtem Wetter entfällt der Festzug.
Der Trachtenverein Edelweiß Neubeuern hat neben der klassischen Gebirgstracht auch die historische Tracht Beurer Gwand, das aus der Zeit um 1800 stammt. Seit 1982 wird das „Beurer Gwand“ nach alten Vorlagen originaltreu nachgeschneidert. Es ist eine Festtracht, die an besonderen Tagen getragen wird, wie an Fronleichnam, dem Schiffleutjahrtag oder zu Hochzeiten und Beerdigungen. Regelmäßig beteiligen sich die Trägerinnen und Träger des Beurer Gwands am Oktoberfestzug oder treten auf der „Oidn Wiesn“ auf. Um die 100 Neubeurer und Neubeurerinnen von 8 bis 80 Jahren und älter tragen das Beurer Gwand.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Edelweiß Neubeuern / Beitragsbild: Trachtenverein Edelweiß Neubeuern)

Brauchtum wird in Rosenheim auch 2024 groß in Szene gesetzt

Brauchtum wird in Rosenheim auch 2024 groß in Szene gesetzt

Rosenheim – Brauchtum wird in Rosenheim auch 2024 dank der Rosenheimer Trachtenvereine groß in Szene gesetzt. Federführend sind hier die „Innviertler“. Hier eine Terminübersicht.

Unter dem Innviertler-Vorsitzenden Alfred Licht wurde 2021 der „Rosenheimer Brauchtumstag“ ins Leben gerufen. Der bayerischen Lebensfreude freien Lauf lassend, wird am 22. Juni den ganzen Tag auf dem Ludwigs- und Max-Josef-Platz in Rosenheim musiziert, getanzt und geplattelt.

Diesem Termin gehen aber noch viele Veranstaltungen voraus, an denen die „Innviertler“ teilnehmen bzw. mitgestalten.
Den Start machte in den Osterferien bereits die beliebte Kinder- und Jugendbrauchtumsveranstaltung „Sepp, Depp, Hennadreck“  im Pfarrsaal „St. Michael“ Kurz darauf fand der Trachtenjahrtag der Rosenheimer Trachtenvereine l in der Stadtpfarrkirche „St. Nikolaus“ statt.

Hoagarten im KuKo am 14. April

Am kommenden Sonntag, 14. April folgt der Hoagarten des Trachtenvereins „Stamm 1“ im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim.. Der Bayerische Inngau Trachtenverbandes lädt am 19. April zum Gauball nach Brannenburg. Ganz besonders freuen sich die „Innviertler“ auf das Patentreffen am 3. Mai mit den „Mangfalltalern“ in Kolbermoor. Geschlossen in der Festtracht tritt der Verein am 30. Mai an der Fronleichnamsprozession in Rosenheim auf. Ferner wird noch geplattelt an der Veranstaltung des Wirtschaftlichen Verbandes „Schall & Brauch“ am 11. Mai und am 15. Juni zur Auftaktveranstaltung „Sommer in Rosenheim – Kultur DinDin“.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Innviertler / Beitragsbild: Innviertler Rosenheim)
 

Gute Stimmung beim Rosenheimer Kathreintanz

Gute Stimmung beim Rosenheimer Kathreintanz

Rosenheim – Beste Stimmung herrschte beim Rosenheimer Kathreintanz der Trachtenvereine „Alt Rosenheim“ und „Innviertler“ der vergangenen Freitag stattfand.

Garant für einen vollen Tanzboden war die in Volkstanzkreisen beliebte Oberlauser Tanzlmusi. Mit schmissigen und flotten Melodien zog sie die zahlreichen Besucher, ob Tänzer oder Zuhörer, in ihren Bann. Gekonnt führten die Tanzmeister Uli Berchtold und Hans Löw durch den Abend. Höhepunkte waren die Münchner Francaise und einige Gemeinschaftsplattler.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein “Innviertler” Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Trachtenverein “Innviertler” Rosenheim)

Gaufest in Pfaffenhofen

Gaufest in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen / Landkreis Rosenheim – Der Cowndown läuft: Vom 6. Juli bis zum 16. Juli findet das Gaufest in Pfaffenhofen bei Rosenheim statt. Die Vorbereitungen dafür laufen beim GTEV „Immergrün Pfaffenhofen“ derzeit auf Hochtouren. Die Besucher erwartet ein zünftiger Trachtensommer mit allem was dazu gehört. 

Die Brauchtums-Veranstaltung hat mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und Schechens Bürgermeister Stefan Adam gleich zwei Schirmherren. Das liegt an der Geschichte von Pfaffenhofen. Vor der Gebietsreform gehörte das Dorf zur Gemeinde Westerndorf / St. Peter. Nach dem Zusammenschluss 1978 kam der nördliche Teil der Gemeinde Hochstätt und ein Großteil wurde in die Stadt Rosenheim eingemeindet.

Hier das Programm für das Gaufest in Pfaffenhofen:

Bieranstich ist am Donnerstag, 6. Juli, um 19 Uhr. Auf dem Programm stehen das Plattlertreffen und Tag der Betriebe. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Hochstätter Musi.

Am Freitag, 7. Juli, findet der Gauheimatabend statt. Die Besucher können sich auf Auftritte der Plattlergruppen des Festvereins sowie der Gaugruppen freuen. Der Eintritt beträgt 8 Euro pro Besucher, Kinder bis 16 Jahre sind frei.

Am Sonntag, 9. Juli, steht mit dem Festsonntag der Höhepunkt der Feierlichkeiten auf dem Programm.  Die Feierlichkeiten starten um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Ortsmitte von Pfaffenhofen. Um 14 Uhr folgt dann der Festumzug.

Am Montag, 10. Juli, findet im Festzelt das Kesselfleischessen mit der Söchtenauer Musi statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Freitag, 14. Juli, gibt „Sternschnuppe“ ab 17 Uhr ein Kinderkonzert. Die Tickets dafür sind bereits ausverkauft.

Am Samstag, 15. Juli, beginnt um 14 Uhr das Tanzlmusi-Treffen mit „de Hirsch`n“. Der Eintritt beträgt 19 Euro im Vorverkauf. Karten gibt es auf www.gaufest2023.de.

Am Sonntag, 16. Juli, gibt es zum Abschluss ab 9 Uhr das Gaupreisplatteln mit einem  Trachten- und Handwerkermarkt.
(Quelle: Pressemitteilung GTEV Immergrün Pfaffenhofen / Beitragsbild: Copyright GTEV Immergrün Pfaffenhofen)

Oster-Interview mit Alfred Licht

Oster-Interview mit Alfred Licht

Rosenheim – Brauchtum und Tradition gehören zum Osterfest dazu. Alfred Licht (56), Vorstand des Trachtenvereins „Innviertler“ Rosenheim, der heuer 120-jähriges Bestehen feiert, erinnert sich, wie er als Kind Ostern erlebt hat und auf welche Bräuche er auch heute nicht verzichten will.

Frage: Was hat Ihnen denn der Osterhase als Kind gebracht Herr Licht?
Antwort: Tatsächlich lange Jahre nur gefärbte Hühnereier und die haben wir einige Tage zuvor zusammen mit unserer Mutter selbst gefärbt.

Frage: Eine große Überraschung war das dann an Ostern aber nicht mehr?
Antwort: Interessant war die Frage, wie der Osterhase überhaupt an die von uns gefärbten Eier kommen konnte (lacht). Aber um das ging es eigentlich auch gar nicht. Das Schöne war das Suchen und das fand früher auch öfter mal im Schnee statt. Als ich dann älter wurde, haben meine Schwester und ich dann auch mal selbst die Rolle des Osterhasen übernommen und gefärbte Eier für unsere kleinere Schwester versteckt.

Frage: Kein Vergleich mehr zu den Ostergeschenken der heutigen Zeit, die dann auch auch mal sehr groß und teuer ausfallen können?
Antwort: Das stimmt allerdings. Ich kenne auch Familien, die richtig viel Geld in die Ostergeschenke investieren. Das gab es zu meiner Kindheit noch überhaupt nicht. Irgendwann kamen dann halt neben den Hühnereiern die Schokoeier und Schokohasen dazu. Aber ich muss sagen, dass mir der Schokonikolaus als Kind immer viel wichtiger war als der Schokohase. Den Schokonikolaus hab ich als kleiner Bub zum Ärger meiner Mutter sogar einmal mit ins Bett genommen, mit einem Schokohasen hätte ich das nie gemacht.

Frage: Läuft da mit dem Osterfest also mittlerweile irgendwas aus dem Ruder?
Antwort: Auch Brauchtum und Tradition entwickeln sich natürlich weiter. Das sieht man schon an unseren Trachten. Wäre immer alles gleich geblieben, könnten wir ja auch heute noch in der Kleidung von Höhlenmenschen herumlaufen. Mir persönlich liegt es aber schon am Herzen, die regionalen Bräuche und Traditionen lebendig zu halten, die schon unsere Vorfahren kannten.

Frage: Und was genau zählt jetzt da zu Ostern für Sie dazu?
Antwort: Da ist natürlich das „Oascheim“, bei dem zwei Rechen so aneinandergelegt werden, dass die Stiele zusammen eine Rinne ergeben. In diese Bahn legt man dann ein Ei und lässt es runterollen. Unten angekommen, bekommt das Ei einen Cent drauf und der nächste Spieler versucht dann dieses Geldstück mit einem anderen Ei herunterzustoßen. Schafft er das, gehört ihm der Cent.  Als Kinder haben wir mit diesem Spiel die ganze Osterwoche lang richtige Wettkämpfe ausgetragen. Das war immer ein großer Spaß.

Frage: Und was darf an Ostern auch nicht fehlen?
Antwort: Natürlich die gefärbten Eier und das gebackene Osterlamm. Mir speziell ist außerdem das Eierpecken wichtig. Das machen wir bei uns nach wie immer bei unserem Osterfrühstück.

Frage: Wie funktioniert das?
Antwort: Das geht ganz einfach. Zwei Gegner schlagen ihre gekochten Ostereier mit der spitzen Seite aufeinander. Wessen Ei heil bleibt, ist der Gewinner des traditionellen „Eier-Duells“ und danach werden die Eier dann gleich verzehrt. Es wird also nichts verschwendet.

Frage: Und wie schaut es mit dem kirchlichen Bräuchen in der Osterzeit aus?
Antwort: Auch den Gang zur Osternacht fand ich immer schon eine sehr schöne, stimmungsvolle Tradition. Die Trachtenverein halten sich selbstverständlich nach wie vor auch an das Tanzverbot in der Fastenzeit. Darum findet unsere Jugendbrauchtumsveranstaltung „Sepp, Depp, Hennadreck“, die wir heuer zum 29. Mal durchführen, auch immer erst in der Woche nach Ostern statt, obwohl es natürlich an sich auch schon in der ersten Ferienwoche ein gutes Angebot für Kinder und Jugendliche wäre.

Frage: Wie feiern Sie heuer Ostern?
Antwort: Den Ostersonntag feiern wir zusammen mit meinen Schwiegereltern im Bayerischen Wald. Das traditionelle Osterfrühstück darf da nicht fehlen und am Ostermontag gibt es dann noch mal ein Osterfrühstück zusammen mit unseren schon erwachsenen Kindern daheim.
(Quelle: Interview Karin Wunsam / Beitragsbild: Christian Kecht)