Lametta Schallplattler: Letzte „Super Musik“ das Jahres im Le Pirate

Lametta Schallplattler: Letzte „Super Musik“ das Jahres im Le Pirate

Rosenheim – Am Samstag, 20. Dezember, steigt im „Le Pirate“ in Rosenheim (Ludwigsplatz 5/1. Stock) die letzte „Super Musik“ des Jahres: Beim „Lametta Schallplattler“ dreht sich alles um die Musikauswahl der Besucher. Nach dem Prinzip des  „Loreto Schallplattler“ darf jeder DJ sein und die eigenen Plattenteller rotieren lassen.

Los geht es bereits um 19 Uhr, gefeiert wird bis 2 Uhr morgens. Für weihnachtliche Stimmung sorgen Glitzer, Lametta, Punsch, Plätzchen und weitere saisonale Kleinigkeiten. Veranstalter ist  der KulturKlub. Der Eintritt ist frei, Glühwein und Lebkuchen stehen nur begrenzt zur Verfügung.

Wer mit eigener Musikauswahl dabei sein möchte, kann sich vorab unter blockparty@gmx.de anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur Klub / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volles Haus beim Adventssingen in Kammer

Volles Haus beim Adventssingen in Kammer

Kammer / Landkreis Traunstein – Die Singfreunde Chiemgau luden zum Adventssingen ins Gasthaus zur Post in Kammer (Landkreis Traunstein) – und der Saal war gut gefüllt. Unter der Leitung von Hans Waldherr boten Mitwirkende ein abwechslungsreiches Programm aus Gesang, Musik und Geschichten.

Auf der Bühne standen unter anderem „De Zwee“ aus Traunwalchen, das Duo Sissi Leingartner und Martin Fellner aus Ruhpolding, Volkssänger Werner Spielbichler aus Rosenheim sowie die „Blech Rosa“ aus Tyrlaching. Die Gäste sangen Klassiker wie „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Kommet ihr Hirten“ mit.

Für das leibliche Wohl sorgte das Team vom Gasthaus zur Post. Die nächste Veranstaltung der Singfreunde findet am 8. Februar 2026 um 14:30 Uhr im Gasthaus zur Post statt.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Rosenheimer Christkindlmarkt: Zwischen besinnlicher Stimmung und steigenden Hürden

Rosenheimer Christkindlmarkt: Zwischen besinnlicher Stimmung und steigenden Hürden

Rosenheim – Am 28. November öffnet der Rosenheimer Christkindlmarkt seine Tore – und schon jetzt laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Doch hinter der festlich geschmückten Fassade stecken für die Veranstalter zunehmend schwierige Rahmenbedingungen: von GEMA-Gebühren bis hin zu verschärften Sicherheitsauflagen.

Eröffnung Christkindlmarkt 2024. Fotos: Josefa Staudhammer

Vorweihnachtliches Idyll auf dem Rosenheimer Max-Josefsplatz im Jahr 2024. Den Organisatoren wird dafür immer mehr abverlangt. Foto: Archiv Innpuls.me

Der wirtschaftliche Verband Rosenheim, der den Christkindlmarkt organisiert, steht vor wachsenden Herausforderungen. Laut Klaus Hertreiter wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, genug und vor allem auch attraktive Budenbetreiber zu gewinnen. Ein langjähriger Standbetreiber, der Spiel und Kunst angeboten hat, hat sich für dieses Jahr abgemeldet.  „Die Auflagen und Verordnungen für die Marktstände werden immer mehr“, weiß Hertreiter. Das stelle die Betreiber der unterschiedlichen Gewerke vor großen Herausforderungen und erschwere die Suche nach neuen und vor allem auch attraktiven Ausstellern.

Doch der Veranstalter gibt sich kämpferisch: „Wir wollen einen attraktiven Markt bieten“, sagt Hertreiter, „auch wenn es nicht einfacher wird.“

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Weihnachtsmusik in Restriktion – ein Drahtseilakt durch die GEMA

Ein weiteres Thema, das den Veranstalter beschäftigt, ist das Musikprogramm und die damit verbundenen GEMA-Gebühren.  Im vergangenen Jahr schlug beim Wirtschaftlichen Verband eine GEMA-Rechnung von rund 29.000 Euro auf – vorher waren es gerade einmal 400 Euro gewesen. Hintergrund: Ein Urteil des Bundesgerichtshofs hat die Berechnungsgrundlage geändert, sodass künftig nicht nur die eigentliche Beschallungsfläche zählt, sondern die gesamte Veranstaltungsfläche. Das treibt die Gebühren dramatisch in die Höhe.

Trotzdem soll es auch in diesem Jahr wieder ein Bühnenprogramm geben. Aber: Der Großteil der gespielten Musik soll gemafrei sein. Nur an wenigen Tagen sind Lieder geplant, bei denen GEMA-Gebühren anfallen. So will man die laufenden Kosten abfangen und dennoch weihnachtliche Atmosphäre schaffen.

Viele klassische Weihnachtslieder sind tatsächlich gemeinfrei – etwa weil das Urheberrecht ausgelaufen ist. Beispiele sind „O Tannenbaum“, „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Kling, Glöckchen“ oder auch „Jingle Bells“ und „We Wish You a Merry Christmas“. Das macht es möglich, ein traditionelles, warmes Programm zu spielen, ohne die hohen GEMA-Kosten ständig auslösen zu müssen.
Wikipedia

Allerdings ist der Weg nicht ganz einfach: Der Wirtschaftliche Verband muss der GEMA vorab eine Liste der geplanten gemafreien Lieder schicken – und die Prüfung ist streng. Laut Hertreiter kann es passieren, dass eine neue Fassung eines als gemeinfrei geltenden Titels existiert, die doch GEMA-relevant ist. Dann drohen erneut Gebühren. Ob das neue, gemafreie Konzept bei den Besuchern gut ankommt, bleibt abzuwarten.

Wiesneinzug 2025. Fotos: Innpuls.me

Beim Rosenheimer Herbstfest kamen die mobilen Überfahrtsperren heuer zum ersten Mal zum Einsatz. Nun sollen sie auch beim Rosenheimer Christkindlmarkt für zusätzliche Sicherheit sorgen. Foto: Archiv Innpuls.me

Sicherheit geht vor: Neue Vorkehrungen auf dem Markt

Auch beim Thema Sicherheit werden die Anforderungen immer größer. Für den Rosenheimer Christkindlmarkt wurden für die Zugänge mobile Überfahrtssperren geplant – ähnlich wie sie bereits beim Rosenheimer Herbstfest in diesem Jahr im Einsatz waren. Diese Technik soll den Zugang mit Fahrzeugen verhindern und damit das Risiko möglicher Angriffe minimieren.

Diese Maßnahme ist Teil eines breiteren Trends: Weihnachtsmärkte in Deutschland verstärken zunehmend ihre Schutzkonzepte.  Für die Veranstalter bedeutet das nicht nur finanzielle, sondern auch logistische Herausforderungen – etwa bei der Anlieferung der Buden oder beim Rettungsweg-Management.

Unser Fazit:
Der Rosenheimer Christkindlmarkt steht in diesem Jahr für mehr als Glühwein und Lichterglanz: Er zeigt, wie sehr traditionelle Freiluft-Veranstaltungen unter dem Druck bürokratischer, finanzieller und sicherheitstechnischer Anforderungen stehen. Die Organisatoren versuchen, die Balance zu halten: Weihnachtsstimmung trotz gestiegener GEMA-Kosten – Sicherheit trotz offenem Zugang – Vielfalt trotz strengeren Regeln. Ob dieses Gleichgewicht gelingt, wird sich spätestens ab der Eröffnung und in den ersten Markttagen zeigen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, re, Fotos: Archiv Innpuls.me)

Adventsmarkt beim Tierheim Rosenheim

Adventsmarkt beim Tierheim Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Weihnachtsstimmung beim Tierheim Rosenheim gibt es am 20. November. Denn da wird ein Adventsmarkt mit Tag der offenen Tür veranstaltet.

Der Adventsmarkt findet von 14 bis 17.30 Uhr im Tierheim Rosenheim statt (Am Gangsteig 54). Die Besucher können die neuen Tierhäuser in Augenschein nehmen. Es gibt auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Flohmarkt und Tombola. 
Außerdem werden kulinarische Schmankerl angeboten, darunter selbstgebackene Plätzchen. 
Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
(Quelle: Mitteilung Tierheim Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Ein Zeichen der Hoffnung

Ein Zeichen der Hoffnung

Chiemgau  – Da zum diesjährigen Weihnachtsfest die sozialen Kontakte und das öffentliche Leben stark eingeschränkt sind, hatten die Landwirte aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Umgebung wie schon im Vorjahr die Idee, eine Schlepper- und Lichterfahrt zu unternehmen. Unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“  fand diese unter der landwirtschaftlichen Basisbewegung „Land schafft Verbindung“ statt.
Dazu schmückten insgesamt 94 Landwirte ihre Schlepper mit Christbäumen, Leuchtfiguren und Lichterketten. Sie machten sich auf den Weg durch die Dörfer Eggstätt, Bad Endorf, Rimsting, Prien am Chiemsee, Breitbrunn, Gstadt und Gollenshausen um den Menschen und vor allem den Kindern eine Freude zu bereiten
(Quelle: Anton Hötzelsperger / Beitragsfoto /Foto: Anton Hötzelsperger – Mehr Infos und Impressionen auf samerberger-nachrichten.de)