Starbulls: Mit 5:2 Heimsieg gegen Bad Nauheim ins neue Jahr

Starbulls: Mit 5:2 Heimsieg gegen Bad Nauheim ins neue Jahr

Rosenheim – Mit einem 5:2-Heimsieg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim starteten die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitag (3.1.2025) vor 3.879 Zuschauern im ROFA-Stadion erfolgreich ins neue Jahr 2025. Das Rosenheimer Eishockeyteam behauptet damit den vierten Tabellenplatz nach 33 Spieltagen in der DEL2. Nach einer 3:0-Führung wurde es in den Minuten vor der zweiten Drittelpause aber kurzzeitig eng, als die Gäste per Doppelschlag auf 3:2 herankamen. Mit Ville Järveläinen und Manuel Strodel trafen die beiden an diesem Freitagabend besten Spieler auf dem Eis doppelt. Fabjon Kuqi gelang mit einem Überzahltreffer in der letzten Sekunde des zweiten Drittels sein erstes Tor im Rosenheimer Trikot.

Eishockey-Heimspiel Rosenheim gegen Bad Nauheim am 3.1.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Ludwig Schirmer

3879 Zuschauer erlebten im ROFA-Stadion in Rosenheim zum Start ins Jahr 2025 ein rasantes Spiel. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer/ Peter Lion

Die Starbulls dominierten die Anfangsphase und gingen früh in Führung. Nachdem C.J. Stretch mit einem verdeckten Schuss an Gästekeeper Niklas Lunemann gescheitert war, setzte der Rosenheimer Kapitän hinter dem Tor nach. Über Umwege kam die Scheibe zu Ville Järveläinen, der sie aus vier Metern unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel hebelte (3.). Aus ähnlicher Position traf Fabjon Kuqi für die auch nach dem Führungstreffer tonangebenden Hausherren den Pfosten (5.).

Die Rosenheimer konnten den vierten Tabellenplatz behaupten. 

Die Gäste aus Mittelhessen überstanden die Rosenheimer Druckphase aber ohne weiteren Gegentreffer und kamen Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel. Julian Lautenschlager scheiterte bei freier zentraler Schussbahn am stark parierenden Starbulls-Schlussmann Oskar Autio (8.) und Manuel Strodel klaute Bad Nauheims Topscorer Parker Bowles im letzten Moment die Scheibe vor einer Abschlussmöglichkeit aus bester Position (10.).

Eishockey-Heimspiel Rosenheim gegen Bad Nauheim am 3.1.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Ludwig Schirmer

Kurzzeitig wurde es für die Starbulls eng, aber am Schluss gab es Grund zur Freude. 

Dann schlug die neuformierte zweite Sturmformation der Starbulls zu. Manuel Strodel und Travis Ewanyk eroberten mit gemeinsamen Einsatz an der Bande hinter dem Gästetor den Puck, Ewanyk legte vor den Torraum und Strodel drückte aus Nahdistanz per Rückhand unter die Latte ein – 2:0 (13.).
Kurz vor und unmittelbar nach der ersten Pause überstanden die Starbulls jeweils ein zweiminütigen Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Die größten Chancen zum Anschlusstreffer hatten die Gäste allerdings erst Mitte des zweiten Spielabschnitts. Jordan Hickmott zog nach einem Querpass auf das leere Tor ab, Ville Järveläinen lenkte dem Schuss mit seinem Schläger aber noch über die Latte (29.). Nach einem Schuss von Hickmott lag die Scheibe wenige Momente danach dann im Rosenheimer Tor, Brent Aubin hatte sie jedoch mit hohem Stock dorthin abgelenkt; die Unparteiischen versagten dem Treffer nach Ansicht der Videobilder folgerichtig die Anerkennung (30.).
Pech hatten die Gäste, als Julian Lautenschlager den Puck per Direktabnahme an den Pfosten hämmerte (33.). Im Gegenzug scheiterte Dominik Kolb nach einem Solo frei an Nauheim-Keeper Lunemann. Eine Minute später war es Stretch, der mit einem Solo glänzte, dabei Lunemann aus seinem Tor lockte und von hinter der Grundlinie in den Torraum zurücklegte, wo sich Järveläinen gegen seinen Gegenspieler behauptete und nur noch ins leere Tor einschieben musste – 3:0 (35.).

Eishockey-Heimspiel Rosenheim gegen Bad Nauheim am 3.1.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Ludwig Schirmer

Die Roten Teufel Bad Nauheim hatten am Schluss keine Chance gegen die Rosenheimer Starbulls. 

Über weite Strecken hatten die Starbulls auch im zweiten Drittel alles im Griff gehabt, ließen in der Defensive aber plötzlich die Zügel schleifen. Tim Coffmann und Parker Bowles durften an der Bande walten und Jordan Hickmott versenkte den Rückpass über den Innenpfosten im Netz – 3:1 (38.). Eine gute halbe Minute später schlug die Paradereihe der Roten Teufel erneut zu. Diesmal war es Coffmann, der den Puck per Rückhand über den selben Innenpfosten zum 3:2-Anschluss über die Linie drückte (39.).

Eishockey-Heimspiel Rosenheim gegen Bad Nauheim am 3.1.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Ludwig Schirmer

Für den Torwart der Roten Teufel gab es einiges zu tun. 

13 Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts musste Coffmann jedoch auf die Strafbank und die Starbulls nutzten die Überzahlsituation tatsächlich noch vor der Pausensirene zum 4:2. Ludwig Nirschl brachte den Puck zum am Torraum arbeitenden Strodel und Fabjon Kuqi netzte aus kurzer Distanz ein – es war Kuqis erstes Tor im Rosenheimer Trikot!

Eishockey-Heimspiel Rosenheim gegen Bad Nauheim am 3.1.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Ludwig Schirmer

Jubel in der Fankurve der Rosenheimer. 

„Das war vielleicht etwas glücklich, aber durch dieses Tor in der letzten Sekunde geht man mit einem guten Gefühl in die Kabine. Und dann muss man die ersten Minuten im letzten Drittel einfach defensiv gut stehen. Das haben wir geschafft und das Spiel dann relativ souverän über die Zeit gebracht, auch wenn der Gegner noch einmal alles versucht hat“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen im Anschluss der Partie.

Am Schluss kaum noch Torchancen für den Gegner

Tatsächlich ließ sein Team kaum noch klare Torchancen für einen dritten Gästetreffer zu. Stattdessen sorgte Manuel Strodel mit seinem zweiten Tor bereits früh für den 5:2-Endstand. Beim Schuss von Tobias Beck stand Strodel frei vor Torwart Lunemann, brachte die Scheibe unter Kontrolle und schob sie cool über die Linie (44.).
Weil mit Freiburg, Landshut, Ravensburg und den Lausitzer Füchsen alle vier in der Tabelle hinter den Starbulls rangierenden Teams am Freitagabend ebenfalls dreifach punkteten, bleibt es im Kampf um Tabellenrang vier eng. Die Mannschaft von Jari Pasanen hat nun aber die Chance, in gleich zwei Vergleichen mit den Ravensburg Towerstars (Sonntag, 18:30 Uhr auswärts und Dienstag, 19:30 Uhr im ROFA-Stadion) den Vorsprung vor dem Verfolgerfeld auszubauen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild; Foto: Copyright Peter Lion / Ludwig Schirmer)

Zwei Rosenheimer DEL2-Heimspiele zum Jahresbeginn

Zwei Rosenheimer DEL2-Heimspiele zum Jahresbeginn

Rosenheim – Als Tabellenvierter der zweiten deutschen Eishockeyliga starten die Starbulls Rosenheim ins Jahr 2025. Zunächst treffen die Grün-Weißen am heutigen Freitag (3.1.2025) um 19 Uhr  im heimischen ROFA-Stadion auf die Roten Teufel Bad Nauheim.  Es folgt ein Doppelvergleich gegen die Ravensburg Towerstars, zunächst am Sonntag (5.1.2025) um 18.30 Uhr auswärts und zwei Abende später auf Rosenheimer Eis.

Beim Starbulls-Heimspiel am 7. Januar gegen die Ravensburg Towerstars handelt es sich um eine Partie vom 18. Spieltag, die nun am Dienstag um 19:30 Uhr nachgeholt wird. Zuvor stehen am ersten Wochenende des neuen Jahres 2025 die regulären DEL2-Spieltage 33 und 34 auf dem Programm – mit dem Rosenheimer Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim am Freitagabend.
Das Bad Nauheimer Team ist nach einem schwachen Saisonstart deutlich im Aufwärtstrend. Nach 13 Spieltagen am Tabellenende haben die Roten Teufel aus der Wetterau Anfang Dezember die Rote Laterne abgeben können und sich inzwischen an die Pre-Playoff-Zone des DEL2-Klassements herangepirscht. Nur noch vier Punkte beträgt der Rückstand auf den begehrten Tabellenrang zehn.
Freitagsgegner Bad Nauheim in „Top-Six-Form”!

Sieben von zehn Spielen im Dezember haben die Hessen gewonnen – und auch bei der 3:6-Niederlage in Ravensburg am Tag vor Silvester präsentierten sie sich auf Augenhöhe mit dem Gegner und kassierten in der Schlussphase gleich zwei Empty-Net-Treffer. Der Aufschwung des Kurstadt-Teams ist eng mit dem Wechsel des Cheftrainers verknüpft. Unter Adam Mitchell, der vor der Saison vom „Co“ zum „Head“ befördert wurde, lag die Punktausbeute bei nur 0,67 Zählern pro Spiel. In den 15 Partien unter dem neuen Headcoach Mike Pellegrims sind es dagegen 1,60 Punkte im Schnitt – ein besserer Wert, als ihn die derzeitigen „Top-Six-Teams“ EV Landshut und EHC Freiburg haben.

Dass es inzwischen so erfolgreich läuft, hängt aber auch mit der Kadersituation zusammen. Bis Ende November fielen absolute Leistungsträger längerfristig aus. Der kanadische Stürmer Taylor Vause versäumte zwölf, sein Landsmann Tim Coffmann gar 16 von bisher 32 Saisonspielen. Das kanadische Quartett im Bad Nauheimer Sturm komplettieren Topscorer Parker Bowles (32 Punkte in 32 Spielen) und Jordan Hickmott. Mit Zach Kaiser fällt ein Außenstürmer aus einer der beiden Top-Reihen allerdings bis Saisonende aus, der Deutsch-Kanadier verletzte sich am Montag beim Spiel in Ravensburg am Knie und muss operiert werden.

Den ersten Saisonvergleich im ROFA-Stadion gewannen die Starbulls gegen eine damals stark angeschlagene Bad Nauheimer Mannschaft 4:0. Auswärts in der Wetterau – Mike Pellegrims hatte dabei seine Heimspielpremiere – nahmen die Grün-Weißen nach einem 3:3 im Shootout den zweiten Zähler mit an die Mangfall.

Starbulls wieder mit Zwickl und erneut mit Schneider

Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen kann im ersten Spiel des neuen Jahres wieder auf den jungen Sebastian Zwickl zurückgreifen, der von einem Fünf-Nationen-Turnier mit der U18-Auswahl des DEB zurückgekehrt ist. Kilian Kühnhauser hingegen ist weiterhin auf WM-Reise mit der U20-Nationalmannschaft. Nachwuchsstürmer Andreas Schneider wurde nach seiner schwer nachvollziehbaren Spieldauer-Disziplinarstrafe im jüngsten Rosenheimer Spiel gegen Freiburg nicht gesperrt und steht nun gegen Bad Nauheim vor seinem dritten DEL2-Einsatz.
Zwickl soll neben Fabjon Kuqi und Ludwig Nirschl stürmen, Schneider mit Dominik Kolb und Kevin Handschuh in der vierten Rosenheimer Offensivlinie starten. An ein Comeback von Stefan Reiter ist – neben den Langzeitausfällen Norman Hauner und Maximilian Vollmayer – bis auf Weiteres leider noch nicht zu denken.

„Zwölf-Punkte-Doppelpack“ gegen Ravensburg

Mit zwei Spielen gegen den gleichen Gegner beschließen die Starbulls ihr intensives Spielprogramm über Weihnachten und Jahreswechsel mit acht Partien innerhalb 18 Tagen. Das Auswärtsspiel in der CHG-Arena beginnt am Sonntag um 18:30 Uhr, das unmittelbare Rückspiel zwei Tage später im ROFA-Stadion am Dienstag um 19:30 Uhr. Wegen der Verlegung der ursprünglich am 15. November angesetzten Partie sind die Towerstars aus der oberschwäbischen 50.000-Einwohnerstadt nun der letzte verbliebene Ligakonkurrent, der in der laufenden Spielzeit noch nicht zu Gast auf Rosenheimer Eis war. Das erste Spiel in Ravensburg verloren die Starbulls Anfang Oktober deutlich mit 1:5.
Die Towerstars hinken unter dem zu dieser Saison neu verpflichteten Cheftrainer Bo Subr (zuvor Kassel) den Erwartungen nur leicht hinterher. In einer „echten“ Tabelle nach Punkteschnitt wären die Oberschwaben, die als einziges Team der Liga erst 30 Spiele absolvierten, bereits vor Freiburg und Landshut Tabellenfünfter ganz knapp hinter den Starbulls. Die Bezeichnung „Sechs-Punkte-Spiel“ bei einer derartigen Tabellenkonstellation kann demnach zu einem „Zwölf-Punkte-Doppelpack“ aufgeladen werden.
Eintrittskarten für die Heimspiele der Starbulls Rosenheim am Freitag gegen Bad Nauheim und am Dienstag gegen Ravensburg (Spielbeginn jeweils 19:30 Uhr) sind online buchbar und ab 17.30 Uhr an den Spieltagen an der Kasse am ROFA-Stadion erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild:Archiv: Copyright: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: Zwei Punkte beim Heimspiel gegen den EHC Freiburg

Starbulls: Zwei Punkte beim Heimspiel gegen den EHC Freiburg

Rosenheim – Im Vorsilvester-Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen den EHC Freiburg glich Travis Ewanyk in der letzten Spielminute mit dem Rücken zum Tor die Gästeführung aus und brachte sein Moral zeigendes Team in die Verlängerung. In der ersten Minute der Overtime erzielte Shane Hanna auf sehenswerte Weise den 2:1-Siegtreffer für die Grün-Weißen. Damit haben die Starbulls am 32. Spieltag der DEL2 den vierten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt und rangieren nun drei Punkte vor Freiburg und jeweils vier Zähler vor Landshut und Ravensburg. Jubel gab es bei den Rosenheimer Fans unter den 4.187 Zuschauern im ROFA-Stadion aber bereits vor Spielbeginn.


Kurz vor Start der Einlaufzeremonie zum letzten Starbulls-Spiel im Jahr 2024 verkündete Premium-Partner OVB Media im Stadion unter tosendem Jubel die Vertragsverlängerung von Torwart Oskar Autio. Der 25-jährige Finne, der in dieser Spielzeit bereits in sechs Spielen seinen Kasten komplett sauber halten konnte und die ligaweit wenigsten Gegentore hinnehmen musste, wird auch in den beiden nächsten Spielzeiten 2025/26 und 2026/27 das Rosenheimer Trikot tragen.

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg beim Vorsilvester-Heimspiel. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Jubel bei den Rosenheimer Fans unter den 4.187 Zuschauern im ROFA-Stadion gab es bereits vor Spielbeginn. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Auch einen Tag vor Silvester gegen den EHC Freiburg legte Autio eine souveräne Leistung an den Tag. Vor allem in der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts war der Rosenheimer Schlussmann gefordert, als seine Vorderleute nicht nur kein Rezept mehr für die Offensive fanden, sondern sich von den Gästen ein erstes Mal in der Partie einschnüren ließen. Auch im ersten Drittel verhinderte Autio mit einer starken Parade gegen Filip Reisnecker das mögliche 0:1 (13.), zu Beginn des zweiten Drittels blieb er gegen den frei vor ihm abschließenden Sebastian Streu Sieger (23.).

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg beim Vorsilvester-Heimspiel. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die Zuschauer erlebten ein Spiel mit so einigen spannenden Momenten.

Gästekeeper Patrik Cerveny stand Autio aber in nichts nach. Der Deutsch-Tscheche im Tor der Breisgauer glänzte mit vielen tollen Reflexen und ließ kaum einen Schuss prallen und damit auch keine Abstauber zu. Dass es zur zweiten Pause noch 0:0 stand, lag aber auch an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit der Starbulls. Charly Sarault (28./in Unterzahl) und Travis Ewanyk (31./in Überzahl) konnten Alleingänge fernab jeglicher Störung eines gegnerischen Feldspielers nicht verwerten. Knapp neun Überzahlminuten – vier davon am Stück gleich nach der zweiten Pause – ließen die Hausherren zudem ungenutzt.
Mitte des letzten Drittels konnten die Starbulls wieder etwas Druck aufbauen, mussten dann aber eine schwere Bürde hinnehmen. Jungstürmer Andreas Schneider, der nach seiner DEL2-Premiere in Landshut zwei Tage zuvor nun sein erstes Heimspiel bei den Starbulls-Profis bestritt, wurde mit einer großen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe belegt (48.). Auf dem Weg zum Puck war Schneider mit Alexander De Los Rios, der mit gesenkten Kopf in seinen Laufweg tauchte, unvermeidbar zusammengeprallt. Die Unparteiischen interpretierten es als Check gegen Kopf bzw. Nacken.

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg beim Vorsilvester-Heimspiel. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die Starbulls konnten am 32. Spieltag der DEL2 den vierten Tabellenplatz erfolgreich verteidigen.

Nach knapp dreieinhalb Minuten Überzahlspiel, bei dem De Los Rios wieder gleich wieder munter mitwirkte. gelang den Gästen der Führungstreffer. Die Scheibe prallte nach einem vergebenen Schuss kurios vom Ende der Rosenheimer Spielerbank zurück ins Spielfeld, Freiburgs Topscorer Eero Elo schaltet schnell und bediente Nicolas Linsenmaier, der mit einem platzierten Schuss ins linke Eck auf 0:1 stellte (52.). In der Live-Tabelle waren die Wölfe vom EHC Freiburg in diesem Moment an den Starbulls vorbeigezogen.
Doch die Gastgeber zeigten – leidenschaftlich angepeitscht von ihren Fans – Moral. Im Powerplay waren Shane Hanne (54.) und Ville Järveläinen (55.) schon ganz nah am Ausgleichstreffer dran. Das erlösende 1:1 fiel aber erst mit Anbruch der letzten Minute der regulären Spielzeit. Die Starbulls spielten ohne Torwart und deshalb mit sechs gegen vier Feldspieler (Freiburgs De Los Rios saß auf der Strafbank). Järveläinen brachte den Puck zum Torraum und Travis Ewanyk schob ihn mit dem Rücken zum Tor per Rückhand dem verdutzten Gästekeeper durch die Beine über die Linie (60.). Damit riss die sagenhafte Serie von 46 Freiburger Unterzahlsituationen hintereinander ohne Gegentor.
Fast hätte Shane Hanna wenige Momente später die Starbulls sogar noch zum Drei-Punkte-Sieg geschossen. Seinen großen Auftritt hatte der kanadische Verteidiger dann aber in der ersten Minute der Verlängerung. Nach perfektem Zuspiel von Sarault, der mit der Scheibe erst um das eigene Tor, dann über das ganze Feld und dann um das gegnerische Gehäuse gefahren war, drehte sich Hanna mit Puck am Schläger im Lauf um die eigene Achse und versenkte das Spielgerät unhaltbar im linken oberen Torgiebel zum 2:1-Siegtreffer.
Der sehenswerte Treffer bescherte den Starbulls Rosenheim den 53. Zähler nach nun

Am 3. Januar gibt es das nächste Spiel

31 absolvierten Spielen (das ursprünglich für Mitte November angesetzte Heimspiel gegen Ravensburg wird am 7. Januar nachgeholt). Zunächst aber steht am 3. Januar das Rosenheimer Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim an (Freitag, 19:30 Uhr, Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets; Liveübertragung: sportdeutschland.tv.).
Trotz des am Ende versöhnlichen Jahresausklangs für seine Mannschaft war Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen nicht zufrieden: „Unser erstes Drittel war nicht gut. Passgenauigkeit, Lauffreudigkeit, Aufbauspiel, Forechecking – alles war nicht so, wie es sein sollte. Das zweite Drittel war ein bisschen besser von uns, das dritte Drittel war fifty-fifty. Es war so knapp heute, wir hätten auch mit leeren Händen dastehen können, wir hatten ein bisschen Glück dass wir am Ende noch die Überzahl hatten und das späte Tor geschossen haben.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Zwei Rosenheimer DEL2-Heimspiele zum Jahresbeginn

Vorsilvester-Eishockey-Heimkracher: Starbulls wollen 4. Platz verteidigen

Rosenheim – Eishockey-Kracher am heutigen Vorabend (30.12.2024) des Silvestertags: Die Starbulls Rosenheim empfangen die Wölfe vom EHC Freiburg und wollen gegen den direkten Konkurrenten und das mit Abstand beste Unterzahlteam der Liga mit einem Heimsieg den vierten Rang in der DEL2-Tabelle verteidigen. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist am Montag um 19:30 Uhr.

Nach der mehr als unglücklichen Derby-Niederlage gegen den EV Landshut  (wir berichteten) wollen die Starbulls zum Jahresausklang unbedingt einen Heimsieg mit ihren sagenhaften Fans feiern. Dank des Punktgewinns beim 4:5 nach Verlängerung am Samstagabend in der Fanatec-Arena konnten die Grün-Weißen immerhin den vierten Tabellenrang verteidigen. Und diesen wollen sie auch ins neue Jahr mitnehmen.

Vorsilvester-Gegner EHC Freiburg lauert mit 49 Punkten nur zwei Zähler hinter den Starbulls und könnte mit einem Auswärtssieg nach regulärer Spielzeit vorbeiziehen. Ebenfalls 49 Zähler auf dem Konto hat der EV Landshut, der am Montagabend beim Tabellenletzten Selber Wölfe klarer Favorit ist. Abgesehen davon gilt es für die Starbulls aber auch, sich mit einem Heimdreier für die unnötige Weihnachtspleite auf eigenem Eis gegen die Eispiraten Crimmitschau zu rehabilitieren.
Die Wölfe vom EHC Freiburg sind der einzige Ligakontrahent, der in der laufenden Spielzeit noch nicht im ROFA-Stadion zu Gast war. Den ersten Auswärtsvergleich mit den Breisgauern konnten die Rosenheimer Eishockeyspieler am ersten Adventssonntag mit 3:0 für sich entscheiden.
Nur 14 der bisher erbeuteten 49 Punkte holten die Freiburger auswärts. Nach dem Trainerwechsel – Mikhail Nemirowsky wurde als Nachfolger des Mitte Oktober freigestellten Timo Saarikoski installiert – präsentierten sich die Breisgau-Wölfe in letzter Zeit von Spiel zu Spiel stabiler. In Weiden unterlagen sie am Samstagabend – aufgrund von Krankheiten und Verletzungen mit nur 14 Feldspielern – mit 2:5. Zwei Tage zuvor fegten sie mit ebenfalls kurzer Bank die Lausitzer Füchse 5:0 vom Eis!

Größte Stärke der Breisgauer ist das Penaltykilling.

Die größte Stärke der Breisgauer ist das Penaltykilling. Der EHC ist mit einer Quote von 92,5 Prozent unangefochten Ligaspitze in dieser Disziplin und blickt aktuell auf eine unglaubliche Serie von 40 Unterzahlsituationen in Folge ohne Gegentreffer zurück! Freiburgs Topscorer und Offensive-Dirigent ist Eero Elo. Der großgewachsene Finne hat jüngst seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison das Wölfe-Trikot tragen.
Bei den Starbulls stehen die Nachwuchsstürmer Andreas Schneider und Jannick Stein am Vorsilvester-Abend vor ihrer Premiere im Heimtrikot. Beim Derby in Landshut schnupperten sie bereits erstmals in der laufenden Saison DEL2-Luft. Weiterhin verzichten muss Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen auf die U21-Spieler Sebastian Zwickl und Kilian Kühnhauser, die bei den DEB-Nachwuchsnationalmannschaften im Einsatz sind, auf den noch nicht wieder spielfähigen Stefan Reiter und auf die Langzeitverletzten Norman Hauner und Maximilian Vollmayer.
Anpfiff zum letzten Rosenheimer DEL2-Spiel des Jahres gegen den Verfolger EHC Freiburg ist am heutigen Montag um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und ab 17:30 Uhr an der Kasse des ROFA-Stadions erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Archiv Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: Dramatische Schlussphase kostete den Rosenheimern den Derbysieg

Starbulls: Dramatische Schlussphase kostete den Rosenheimern den Derbysieg

Rosenheim / Landshut – Lange Zeit lagen die Starbulls im Spiel gegen den EV Landshut am gestrigen Samstagabend (28.12.2024) mit 4:2 in Führung. Aber dann kostete eine dramatische Schlussphase den Rosenheimern den Derbysieg. 

Mit über 500 Fans reisten die Starbulls Rosenheim in die mit 4.448 Zuschauern ausverkaufte Fanatec-Arena an. Im prestigeträchtigen Derby feierten die Nachwuchsstürmer Andreas Schneider und Jannick Stein am 31. Spieltag ihre DEL2-Saisonpremiere, sodass die Starbulls mit vier kompletten Sturmreihen antreten konnten. Zunächst hatten aber die mit viel Energie und Spielwitz in die Partie gestarteten Landshuter die gefährlicheren Offensivszenen.

Rosenheimer Führungstreffer durch Stretch

Beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel geriet dann aber das Landshuter Tor mehrfach in Gefahr – und just als die Strafe der Hausherren ablief, brachte C.J. Stretch die Starbulls per Abstauber in Führung, nachdem Torwart Jonas Langmann gegen Ville Järveläinen noch stark parierte (8.).

Die Gastgeber aber schlugen – mit entscheidender Rosenheimer Mithilfe – zurück. Durch eine überflüssige Strafzeit, die Ludwig Nirschl hinter dem EVL-Tor kassierte, kamen die Landshuter in den Genuss eines Überzahlspiels, das die Starbulls nicht effektiv stören konnten. Beim satten Schuss von Wade Bergmann hatte Torwart Oskar Autio keine Abwehrchance – 1:1 (10.). Und nach einem Querpass von Robin Drothen chippte Benjamin Zientek den Puck frei vor dem Tor über die Schulter von Autio zur Landshuter 2:1-Führung in die Maschen – das Rosenheimer Abwehrverhalten war in dieser Szene miserabel.

Starbulls-Dominanz ab Mitte des zweiten Drittels

Kurz vor und nach der ersten Drittelpause hatten die Starbulls Glück, dass sie keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen mussten. Mitte des zweiten Spielabschnitts aber kippte die Partie. Landshut fand gegen die von Minute zu Minute souveräner agierende Rosenheimer Defensive keine Mittel mehr und geriet immer öfter selbst unter Druck. Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber zündete Ludwig Nirschl den Turbo und schloss seinen Alleingang raffiniert mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 ab (33.).

Nach großen Powerplaychancen durch Fabjon Kuqi und Charlie Sarault brachte schließlich Shane Hanna die Starbulls „mit der Brechstange“ mit 3:2 in Führung. Der kanadische Verteidiger tanke sich gegen zwei Gegenspieler durch und drückte die Scheibe am verdutzten Langmann vorbei ins Netz (37.). Nirschl hatte bei einem Gegenstoß noch vor der zweiten Pause den vierten Rosenheimer Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber am in dieser Phase stark geforderten EVL-Schlussmann.

Der Pfosten verhinderte den fünfte Rosenheimer Treffer

Im letzten Drittel verlor Jonas Langmann allerdings hinter seinem eigenen Tor kurz die Orientierung, Stretch roch den Braten und legte zurück auf Ville Jerveläinen, der ins leere Tor einschob (46.). Die Starbulls führten völlig verdient mit 4:2 und ließen kaum noch eine nennenswerte Landshuter Torchance zu. Doch dann nahm das Derby eine dramatische letzte Wendung.

Dem fünften Rosenheimer Treffer stand bei einem Schuss von Shane Hanna der Pfosten im Weg (52.). Dafür lag kurze Zeit später der Puck aus heiterem Himmel im Rosenheimer Netz. Ein Verlegenheitsschuss von Robin Drothen prallte von der Bande hinter dem Tor zurück, Drothen schaltete schneller als Torwart Autio und drei Rosenheimer Feldspieler und drückte zum 3:4-Anschlusstreffer ein (54.).

Plötzlich hatten die Hausherren Oberwasser und kamen – ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler – 46 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 4:4-Ausgleich. Die Scheibe schien in einem Pulk von Spielern verschwunden, fand dann aber den Weg genau zum freistehenden Wade Bergmann, der mit einem platzierten Schuss genau in den linken oberen Torwinkel traf.

Landshuter Siegtreffer in Überzahl nach 34 Sekunden Overtime

Nach wenigen Verlängerungsmomenten steuerte der von der Bank kommende Lukas Laub alleine auf das Landshuter Tor zu, wurde aber zurückgepfiffen. Nach Ansicht der Unparteiischen standen die Starbulls in dieser Szene kurzzeitig mit einem Spieler zu viel auf dem Eis. Die Konsequenz war eine kleine Bankstrafe für Rosenheim – und das daraus resultierende Überzahlspiel nutzten die Hausherren zum 5:4-Siegtreffer: Tor Immo war nach 34 Overtimesekunden mit einer Direktabnahme ins kurze Eck erfolgreich.
Dank des Punktgewinns nach regulärer Spielzeit konnten die Starbulls trotz der bitteren Derby-Niederlage den vierten Tabellenplatz verteidigen. Das wollen sie auch im letzten Heimspiel am 30. Dezember um 19.30 Uhr gegen den EHC Freiburg tun – dann aber wieder mit einem Sieg.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Heimniederlage gegen Crimmitschau

Starbulls: Heimniederlage gegen Crimmitschau

Rosenheim – Ein besonderes Eishockey-Heimspiel der Starbulls Rosenheim fand am gestrigen Donnerstag (26.12.2024) statt. Im Rahmen des „Teddy-Bear-Toss“ spendeten die Zuschauer Kuscheltiere für die Kinder in der Ukraine. Aus sportlicher Sicht war dieser Abend aber für die Rosenheimer weniger erfreulich.

Ein völlig unnötige Niederlage mussten die Starbulls Rosenheim in der DEL2 am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages im Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau einstecken. Die Grün-Weißen gingen vor 4.247 im ROFA-Stadion durch Charlie Sarault früh in Führung, ließen danach aber reihenweise beste Torchancen aus. Weitere Gastgeschenke verteilten die Starbulls in Form von Scheibenverlusten, die der Tabellenletzte aus Westsachsen im zweiten und letzten Drittel eiskalt nutzte.

In den Anfangsmomenten hatten die Gäste mehr vom Spiel, nach knapp fünf Minuten schlugen aber die Starbulls aus heiterem Himmel zu. Shane Hanna legte nahe der blauen Linie ab, Ludwig Nirschls Schlagschuss klatschte an den Pfosten und Charlie Sarault staubte zum 1:0 ab (5.) – und der „Teddy Bear Toss“ sorgte für einige Minuten Spielunterbrechung. Nachdem die Eisfläche von den gespendeten Kuscheltieren befreit war und die Partie fortgesetzt werden konnte, hatten die Hausherren alles fest im Griff.
Vor allem Ludwig Nirschl hätte die Rosenheimer Führung ausbauen können. Ein satter Schlagschuss von ihm zischte knapp am Kreuzeck vorbei, aus bester Position scheiterte er am stark reagierenden Gästekeeper Christian Schneider und schließlich wuchtete der bei einem Konter den Puck aus nächster Nähe an die Latte (19.).

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 26.12.2024. Foto: Copyright Ludwig Schirmer.

Die Rosenheimer mussten vier Treffer der gegnerischen Mannschaft einstecken. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Eispiraten phasenweise besser ins Spiel, die dicken Chancen aber hatten nach wie vor die Gastgeber. Ein weiteres Mal rettete der Pfosten für die Gäste, diesmal gegen Travis Ewanyk (27.). Als in der fairen Partie – auf beiden Seiten gab es nur je zwei kleine Strafen – dann zum ersten Mal ein Gästespieler in die Kühlbox musste, bot sich den Starbulls im Powerplay die Chance auf den längst fälligen zweiten Treffer. Doch der Schuss ging nach hinten los. C.J. Stretch vertändelte den Puck, und weil sich der Rosenheimer Backcheck behäbig gestaltete, konterten die Eispiraten zum Ausgleichstreffer, den Verteidiger Mirko Sacher frei vor Torwart Oskar Autio erzielte (33.)

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 26.12.2024. Foto: Copyright Ludwig Schirmer.

Die Gastgeber hatten viele Chancen…

In den Schlussminuten des zweiten Spielabschnitts hatte das Tabellenschlusslicht sogar Möglichkeiten zum zweiten Treffer, aber Autio parierte mehrfach stark. Was sich in dieser Phase schon andeutete, sollte sich nach der zweiten Pause verstärken: Die Starbulls verteilten Geschenke in Form von Scheibenverlusten und Unaufmerksamkeiten.

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 26.12.2024. Foto: Copyright Ludwig Schirmer.

Für den Rosenheimer Torwart gab es einiges zu tun.

In der Anfangsphase des letzten Drittels machten die Grün-Weißen jedoch zunächst Druck in Überzahl – und trafen zum vierten Mal nur das Gestänge des Crimmitschauer Tores. Einmal mehr war es Nirschl, der am Pfosten scheiterte (42.). Kaltschnäuzig zeigten sich dagegen die Gäste: Nach einem Fehlpass von Stretch in der Rosenheimer Zone verwandelte Mirko Sacher ein zweites Mal frei vor Autio und stellte auf 1:2 (48.).
Danach machten die Hausherren Druck, scheiterten aber mit vielen Abschlüssen am hervorragend aufgelegten Eispiraten-Schlussmann Schneider. Ein Puckverlust an der Bande eröffnete den Gästen jedoch einen weiteren Gegenstoß, den sie perfekt ausspielten und durch Denis Shevyrin zum 1:3 nutzten (58.). Den Treffer zum 1:4-Endstand erzielte schließlich Tim Lutz ins leere Rosenheimer Gehäuse, das Torwart Autio zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte (59.)

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 26.12.2024. Foto: Copyright Ludwig Schirmer.

Der „Teddy-Bear Toss“ sorgte für einige Minuten Spielunterbrechung.

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Wir können das Spiel auch 1:0 gewinnen, wenn wir unbedingt wollen. Nicht nur beim ersten Gegentor haben wir Dinge nicht so umgesetzt, wie wir es besprochen haben. Deswegen bin ich heute brutal sauer. Wir haben darüber gesprochen, dass wir die Augen vom gegnerischen Torwart wegnehmen müssen, aber das tut ja weh dahin zu gehen, das will man nicht, es ist ja Christmas Time. Nach dem 1:1 war es ein Geduldsspiel und dann machen wir einen idiotischen Pass im eigenen Drittel, der zum 1:2 führt. Das war das Game-Winning-Goal. So darfst Du als Profi gewisse Situationen nicht spielen.“
Trotz der unnötigen Heimniederlage gegen die Eispiraten Crimmitschau bleiben die Starbulls Rosenheim auf dem vierten Tabellenplatz der DEL2. Um diesen zu verteidigen, müssen die Grün-Weißen am Samstag beim Auswärtsspiel in Landshut aber nun zwingend punkten. Anpfiff in der Fanatec-Arena am Isarufer ist um 19:30 Uhr. Das Derby ist ausverkauft, die Liveübertragung ist bei sportdeutschland.tv buchbar. Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls am 30. Dezember um 19.30 Uhr gegen den EHC Freiburg.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Ludwig Schirmer)