Rosenheimer Weihnachts-Heimspiel gegen Crimmitschau

Rosenheimer Weihnachts-Heimspiel gegen Crimmitschau

Rosenheim – Ein besonderes Eishockey-Heimspiel der Starbulls Rosenheim findet am zweiten Weihnachtsfeiertag statt. Ab 17 Uhr geht es am 26. Dezember im ROFA-Stadion gegen die Eispiraten Crimmitschau nicht nur um DEL2-Punkte, sondern auch um die gute Sache. Im Rahmen des beliebten „Teddy-Bear-Toss“ sind die Zuschauer aufgerufen, Kuscheltiere mitzubringen, die sie für Kinder in der Ukraine spenden möchten.

Wenn die Fans den ersten Treffer der Starbulls Rosenheim gegen die Eispiraten Crimmitschau bejubeln, dürfen alle Zuschauer die mitgebrachten Kuscheltiere auf die Eisfläche werfen. Bereits am frühen Morgen nach dem Spieltag werden sich die auf diese beliebte Weise gespendeten Plüschtiere auf die Reise in Richtung eines Waisenhauses und eines Kinderkrankenhauses in die Westukraine machen.
Mit der vollen Sechs-Punkte-Ausbeute am vierten Adventswochenende haben die Starbulls beste Werbung für ihr Weihnachts-Heimspiel gemacht. Dank des 3:2-Auswärtssieges in Weiden gelang den Starbulls erstmals in dieser Saison der Sprung – an Rivale EV Landshut vorbei – auf Tabellenrang vier. In bisher 28 Spielen hat die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen stolze 50 Punkte erbeutet – gegen die Eispiraten Crimmitschau sollen drei weitere Zähler folgen.
Die Eispiraten kommen als Tabellenletzter an die Mangfall. Zu unterschätzen sind die Westsachsen aber keinesfalls. Der Tabellendritte der Vorsaison litt in dieser Spielzeit unter großem Verletzungspech, zeigte aber auch immer wieder, welche Qualität er aufs Eis bringen kann. Erst am vergangenen Freitag entführte das Crimmitschauer Team einen Punkt in Landshut (3:4 nach Verlängerung). Und die Starbulls taten sich in den beiden bisherigen Saisonduellen mit dem Gegner ebenfalls nicht leicht. Im Heimspiel Ende September gab es einen knappen und glücklichen 3:2-Erfolg, auswärts Anfang November gar eine 1:3-Niederlage.

Anfang Dezember setzten die Verantwortlichen in Crimmitschau ein Zeichen und verlängerten trotz der bisher enttäuschenden Ausbeute den Vertrag mit Cheftrainer Jussi Toures über die laufenden Spielzeit hinaus für die kommende Saison. Vergangene Woche wurde der Kader mit dem 24-jährigen finnischen Offensivverteidiger Jerkko Rämö verstärkt. Außerdem kehrten zuletzt mehrere Spieler zurück ins Team, unter anderem Colin Smith. Der kanadische Stürmer erzielte bei seinem Comeback-Spiel in Landshut gleich mal eine Hattrick! Eispiraten-Topscorer Tobias Lindberg leistete sich nach Ende dieser Partie allerdings eine Unbeherrschtheit und wurde für zwei Spiele gesperrt, er ist damit am Donnerstag auf dem Rosenheimer Eis nicht dabei.
Eintrittskarten für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr gegen die Eispiraten Crimmitschau sind auf www. starbulls.de/tickets buchbar. Die Kasse am ROFA-Stadion öffnet am Spieltag um 15 Uhr, Stadioneinlass ist um 16 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Sieg in Weiden

Starbulls Rosenheim: Sieg in Weiden

Rosenheim / Weiden – Ein knapper 3:2-Auswärtssieg gegen die Blue Devils Weiden bescherte den Starbulls Rosenheim am vierten Adventssonntag drei weitere Punkte in der DEL2. Bis zehn Minuten vor Ende der Partie sahen die Grün-Weißen dank eine hervorragenden Defensivleistung und einer verdienten 3:0-Führung durch Tore von Zack Dybowski, Lukas Laub und Ville Järveläinen wie der sichere und ungefährdete Gewinner aus. Dann stellten die Hausherren mit zwei Toren binnen einer Minute den Anschluss her. Große Chancen zum Ausgleichstreffer ließen die Starbulls aber nicht mehr zu.

Zwei Drittel lang legten die Starbulls Rosenheim eine durch und durch souveräne Leistung aufs Weidener Eis. Taktisch passte alles, das Zweikampfverhalten war optimal und das Forechecking bestens dosiert. Prunkstück war aber das Defensivverhalten. Zudem gingen fast zwei Drittel aller Anspiele an die Starbulls.
Zack Dybowski brachte die Grün-Weißen mit einem Schuss von der blauen Linie, der im rechten oberen Torwinkel einschlug, in Führung (11.). Kurz vor der ersten Pause nahm Lukas Laub eine Ablage von C.J. Stretch direkt und Weidens Torwart Marco Wölfl rutsche der Puck durch die Schoner (19.).

Ville Järveläinengelingt dritter Treffer für Rosenheim

Im zweiten Spielabschnitt, just als die Gastgeber ein bisschen mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen schienen, gelang Ville Järveläinen der dritte Rosenheimer Treffer. Der kleine Finne luchste an der Bande in der gegnerischen Zone Fabian Ribnitzky die Scheibe ab, fuhr nach innen und traf mit einem frechen Handgelenkschuss ins kurze Eck (28.).
Die Rosenheimer 3:0-Führung nach 40 Minuten ging vollauf in Ordnung. Die Hausherren, die wie auch die Starbulls auf einige wichtige Spieler verzichten mussten, kamen bis dato nur zu wenigen Abschlüssen aus gefährlichen Positionen. Doch dann war zuverlässig der einmal mehr bestens aufgelegte Torwart Oskar Autio zur Stelle. Mit zwei starken Paraden gegen Tyler Ward und Tomas Rubes verhinderte er Mitte des zweiten Drittels, dass Weiden durch einen Treffer Auftrieb bekommen könnte.

Das Rosenheimer Unterzahlspiel funktionierte in zwei Situationen bestens, bei zwei Überzahlsituationen lief die Scheibe gut, aber im Abschluss fehlte die Konsequenz. Wie schon in den Spielen zuvor klappte die Rotation in den Offensivlinien bestens. Ärgerlich war, dass Stümer Stefan Reiter Ende des zweiten Drittel aufgeben musste.
Im letzten Spielabschnitt gelang des den Hausherren, die Starbulls öfters unter Druck zu setzen. Gegen Tommy Muck und Tomas Rubes brillierte Oskar Autio mit tollen Reflexen. Dann störten in der zuvor fairen Partie plötzlich mehrere Nickligkeiten den Spielfluss, binnen kurzer Zeit saßen durch mehrere kleine Strafen hintereinander jeweils drei Spieler beider Teams auf der Strafbank.
Als sich alles wieder beruhigt hatte, traf Tyler Ward per Onetimer nach Doppelpass mit Rubes gegen die Orientierungsrichtung von Keeper Autio via Innenpfosten ins Rosenheimer Tor (51.). Und exakt 60 Sekunden später gelang Luca Gläser mit einem ebenfalls unhaltbar neben dem Pfosten einschlagenden Flachschuss aus der Halbdistanz der Anschlusstreffer zum 3:2 (52.).

Im letzten Drttiel wurde es eng für die Rosenheimer Eishockeyspieler

Nach dem Weidener Doppelschlag fanden die Starbulls aber rasch wieder zur Defensivordnung zurück und erstickten fast alle weiteren Angriffsversuche der Hausherren. Auch in den letzten drei Minuten, als es Weiden ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler versuchte, blieb eine klare Möglichkeit zum Ausgleichstreffer aus. Rosenheims Shane Hanna hatte dagegen gleich zweimal das 4:2 auf dem Schläger. Von der blauen Linie traf er, als Wölfl noch im Tor stand, den Außenpfosten (57.) und schließlich aus der eigenen Verteidigungszone den Innenpfosten des verlassenen Gehäuses, von dem der Puck aber nur die Torlinie entlang, nicht jedoch drüber rutsche (58.).
„Wir haben die drei Punkte, das ist alles, was wir wollten. Natürlich möchte man so etwas, was im letzten Drittel passiert ist, nicht sehen, wenn man 3:0 führt“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach dem Spiel und lobte den großartigen Support für seine Mannschaft von über 300 Rosenheimer Fans in der mit 2.560 Zuschauern ausverkauften Hans-Schröpf-Arena: „Wahnsinn, wie stark uns unsere tollen Fans auch heute hier wieder unterstützt haben – vielen Dank dafür!“
Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollen die Starbulls Rosenheim den nächsten Sieg feiern, dann wieder vor großer Zuschauerkulisse auf eigenem Eis. Das Spiel im ROFA-Stadion gegen die Eispiraten Crimmitschau beginnt am 26. Dezember um 17 Uhr (Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Souveräner 4:0 Sieg gegen Regensburg

Starbulls: Souveräner 4:0 Sieg gegen Regensburg

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben in der zweiten deutschen Eishockeyliga im Freitagsheimspiel (20.12.2024) vor dem vierten Adventswochenende einen souveränen 4:0-Sieg gegen die Eisbären Regensburg gefeiert. Vor 4.154 Zuschauern im ROFA-Stadion traf Lukas Laub jeweils zu Beginn des ersten und zweiten Drittels. In der Schlussphase der Partie erhöhten Stefan Reiter mit einem Powerplaytreffer und Manuel Strodel mit einem Empty-Net-Goal. Starbulls-Keeper Oskar Autio blieb bereits zum siebten Mal in der laufenden Saison über 60 Spielminuten ohne Gegentreffer.

Eishockey: Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/ Peter Lion

Die Zuschauer erlebten im ROFA-Eisstadion ein packendes Spiel. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/ Peter Lion

Weil Autio beim vorletzten Auswärtsspiel in Weißwasser in der Verlängerung noch bezwungen wurde, war es im Heimspiel gegen Regensburg nun aber „erst“ der sechste tatsächliche Shutout. Auch das letzte Aufeinandertreffen zwischen Rosenheim und Regensburg Ende Oktober in der Donau-Arena ging mit 4:0 an die Starbulls. Nach 27 Spielen steht das Rosenheimer Eishockeyteam in der DEL2 jetzt mit 47 Zählern auf Rang fünf, punktidentisch mit dem Tabellenvierten EV Landshut.
Die Starbulls setzen die Gäste aus der Donaustadt in den Anfangsminuten gewaltig unter Druck. Tobias Beck traf den Pfosten (2.) und ein Schuss von Shane Hanna verfehlte das Gästetor nur knapp. Eisbären-Keeper Jonas Neffin wehrte mehrfach stark ab, war aber trotzdem früh geschlagen. Gegen C.J. Stretch konnte er noch parieren, aber gegen den Nachschuss von Lukas Laub war er machtlos – 1:0 (4.). Laub war zuvor beim schönen Rosenheimer Spielzug, der zu dieser Torchance führte, maßgeblich beteiligt.

Eishockey: Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/ Peter Lion

Starbulls-Keeper Oskar Audio blieb zum siebten Mal in der laufenden Saison über 60 Spielminuten ohne Gegentreffer.

Auch in den Minuten danach lief die Scheibe bei den Starbulls beindruckend sicher. Trotz gleicher Spieleranzahl auf dem Eis hatte man phasenweise den Eindruck eines Powerplays. Plötzlich aber war Rosenheims Keeper Oskar Autio gefordert, als der junge Gästestürmer Aleandro Angaran eine fliegende Scheibe unter Kontrolle brachte und gefährlich aus kurzer Distanz abschloss (9.). Erst jetzt bekamen die Regensburger Zugriff auf die Partie – und zeigten schließlich einige Male, wie gefährlich sie sein können. Kurz vor der ersten Pause hatte Gästekapitän Nikola Gajovsky zweimal den Ausgleich auf dem Schläger, doch Autio parierte stark.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels schockten die Hausherren ihren Gegner mit einem schnellen Gegenstoß. Ville Järveläinen legte den Puck perfekt in den Lauf von Lukas Laub, der in vollem Tempo auf Jonas Neffin zufuhr und eiskalt zum 2:0 verwandelte (22.). Kurze Zeit später hätten die Starbulls nachlegen können, als bei angezeigter Strafe gegen Regensburg Torwart Neffin den Schläger verloren hatte.

Eishockey: Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/ Peter Lion

Die Starbulls Rosenheim setzten die Regensburger Eisbären ganz schön unter Druck.

Im anschließende Powerplay zeigten sich Grün-Weißen erst zu verspielt und wollten dann mit dem Kopf durch die Wand. Defensiv hatte die Heimmannschaft aber alles im Griff. Die Eisbären, die mit Olle Liss auf ihren Topscorer und auf eine ganze Handvoll weiterer Leistungsträger verzichten mussten, fanden kein Rezept, dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Auch bei den Starbulls fehlten mit Norman Hauner, Maximilian Vollmayer, Sebastian Zwickl und Kilian Kühnhauser einige Spieler – dafür war Stefan Reiter war drei Wochen wieder mit dabei. Ihm bot sich bei einem Konter die Großchance zum 3:0, doch Regensburgs Goalie parierte gut (35.). Auch Manuel Strodel brachte den Puck aus bester Position nicht an Neffin vorbei (38.).
Reiter und Strodel trafen aber schließlich im dritten Drittel, das Stretch mit einem spektakulärem Solo und Rückhand-Abschluss an den Pfosten eröffnete, doch noch. Das 3:0 entsprang einer schönen Überzahlkombination – gegen einen defensiv jetzt allerdings sehr inkonsequenten Gegner –, bei der Travis Ewanyk zurücklegte und Reiter den Puck aus kurzer Distanz über die Unterkante der Latte ins Netz wuchtete (54.). Als Gästecoach Peter Flache als allerletzte Option, einen Treffer zu erzwingen, seinen Torwart zog, dauerte es nur wenige Sekunden, bis Strodel sich die Scheibe erkämpfte, sich von Jakob Weber nicht einfangen ließ und ins leere Tor zum 4:0-Endstand traf (58.).

Extralob für Strodel vom Trainer

Für seinen leidenschaftlichen Einsatz erhielt Strodel ein Extralob seines Trainers: „Ihn möchte ich heute hervorheben. Wie er die Schüsse geblockt hat, insbesondere bei Unterzahl, das war ganz wichtig“. Aber auch drei weitere Spieler waren Rosenheims Headcoach Jari Pasanen eine spezielle Erwähnung wert: „Luki Laub ist in den ersten 30 Minuten explodiert und hat sehr gut gespielt. Oskar Autio hat wieder einmal eine hervorragende Leistung gezeigt – ein paar Mal aber auch das Glück des Tüchtigen gehabt. Und bei Tobias Beck bin ich überrascht, wie souverän er als junger Verteidiger mit sehr wenig DEL2-Erfahrung gespielt hat. Aber die ganz Mannschaft hat heute gut gespielt und hart gearbeitet.“
Und die ganze Mannschaft hat mit dem tollen Auftritt Werbung für das kommende Heimspiel betrieben: Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollen die Starbulls gegen die Eispiraten Crimmitschau den nächsten Sieg im ROFA-Stadion feiern. Bei dieser Partie, die am Donnerstag, 26. Dezember, um 17 Uhr beginnt, wird es auch den „Teddy Bear Toss“ geben. Zunächst steht aber am vierten Adventssonntag das Auswärtsspiel gegen die Blue Devis Weiden an. Spielbeginn in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18.30 Uhr.
(Quelle. Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/ Peter Lion) 

Mitgliederversammlung der Starbulls Rosenheim: Neuwahlen im Mittelpunkt

Mitgliederversammlung der Starbulls Rosenheim: Neuwahlen im Mittelpunkt

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim blicken auf eine erfolgreiche Mitgliederversammlung zurück, die am gestrigen Dienstagabend (17.12.202) im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die turnusgemäße Neuwahl der Vorstandschaft sowie die Abstimmung über eine wichtige Satzungsänderung.

Mit großer Zustimmung aller anwesenden Mitglieder wurde die Vorstandschaft erfolgreich neu gewählt und setzt sich nun wie gewohnt zusammen: 1. Vorstand: Marcus Thaller, 2. Vorstand: Hans-Peter Schwarzfischer, 3. Vorstand: Christian Hötzendorfer. Der Verein freut sich, mit einer starken und motivierten Führungsspitze die kommenden Aufgaben zu bewältigen.

Darüber hinaus wurde eine Satzungsänderung verabschiedet, die den Verein in seiner organisatorischen und rechtlichen Ausrichtung zukunftssicher aufstellt. Die Änderungen wurden im Vorfeld ausführlich erarbeitet und in der gestrigen Mitgliederversammlung ausführlich diskutiert. Am Ende wurde die Satzungsänderung von den Mitgliedern in der Versammlung mit einer 2/3 Mehrheit (187 Ja-Stimmen, 50 Nein-Stimmen, 10 Enthaltungen) befürwortet.
„Wir danken allen Mitgliedern für ihre rege Teilnahme, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung“, so die Vorstandschaft. „Die gestrigen Entscheidungen legen den Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft unseres Vereins.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim, zeigt von links: Andreas März, Christian Hötzendorfer, Hans-Peter Schwarzfischer, Marcus Thaller)

Starbulls: 5:2 Sieg gegen die Lausitzer Füchse

Starbulls: 5:2 Sieg gegen die Lausitzer Füchse

Rosenheim – Mit „Malocher-Toren“ gelang den Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (13.12.2024) ein 5:2 Sieg gegen die Lausitzer Füchse. 3644 Zuschauer sahen bei dem Heimspiel im ROFA-Stadion ein Spiel voller ehrlicher und harter Eishockeyarbeit. 

Eishockeyspiel Starbulls Rosenheim geen Weisswasser. Fotos: Copyright Peter Lion

Spielerische Höhepunkte gab es bei diesem Spiel nicht sehr viele. Fotos: Copyright Peter Lion

0:1 nach Verlängerung auswärts am vergangenen Sonntag und 1:2 im ROFA-Stadion am zweiten Spieltag – so lauteten die aus Rosenheimer Sicht bitteren Ergebnisse gegen die Lausitzer Füchse in den ersten beiden Saisonvergleichen. Beim dritten Duell gegen das Team aus dem sächsischen Weißwassser drehten die Grün-Weißem den Spieß nun um. Ville Järveläinen, der in der Vorsaison noch das Trikot des Gegners trug, traf früh zum 1:0. Der kleine Finne hielt den Schläger in eine Hereingabe von Tobias Beck und lenkte die Scheibe damit dem verdutzten Gästekeeper Anthony Morrone durch die Hosenträger (4.).

Eishockeyspiel Starbulls Rosenheim geen Weisswasser. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Fans waren wieder mit Begeisterung mit von der Parite.

Die Gäste glichen mit einem von Matej Leden unhaltbar abgefälschten Schuss aus heiterem Himmel zum 1:1 aus (10.) – und brachten danach mehr Kontrolle in ihr Spiel. Bei einem Rosenheimer Gegenstoß blieb Keeper Morrone gegen Fabjon Kuqi Sieger, bei einem gefährlich abgefälschten Schuss von Roope Mäkitalo hatten aber die Hausherren Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Eine halbe Minute vor der ersten Pause durften aber dann die Rosenheimer Fans die 2:1-Führung bejubeln. In Überzahl arbeitete Lukas Laub den Puck von der Seite in den Torraum, von Morrones Beinschiene prallte das Spielgerät zunächst an die Schlittschuhkufe von Jeremy Beaudry und von dort über die Torlinie (20.).

Eishockeyspiel Starbulls Rosenheim geen Weisswasser. Fotos: Copyright Peter Lion

Alle drei Punkte blieben an der Mangfall.

Auch im zweiten Drittel lebte die Partie von ehrlicher und harter Eishockeyarbeit, sehenswerte Spielzüge gab es kaum. Beide Mannschaften machten wenig Fehler in der Defensive. In der 25. Spielminute schüttelte Zack Dybowski mit einem schnellen Antritt Gegenspieler Clarke Breitkreuz ab und brachte die Scheibe scharf vor das Tor der Füchse, wo Travis Ewanyk aus kurzer Distanz zum 3:1 eindrückte – ein Treffer, der sich in dieser Phase nicht angedeutet hatte, aber erneut einer der einfachen „Malocher-Art“, wie es Jari Pasanen gefordert hatte.
Es folgten zerfahrene Minuten, in denen die Gastgeber auch in Überzahl keine Ordnung im Spiel fanden. Dann aber gelang es den Starbulls, die Füchse aus heiterem Himmel in deren Zone einzuschnüren. Shane Hanna bot sich plötzlich viel Raum und eine offene Schussbahn, der kanadische Verteidiger nahm Maß und jagte den Puck per Handgelenkschuss in den rechten oberen Torwinkel – 4:1 (33.). Dann lief auch im Powerplay einmal die Scheibe präzise durch die Rosenheimer Reihen und Charlie Sarault gelang mit einem satten Schlagschuss ins linke obere Toreck das 5:1 (38.). Manuel Strodel hatte am Torraum hart gearbeitet und dem Gästekeeper die Sicht genommen – wieder so etwas, was Headcoach Pasanen fünf Tage zuvor in Weißwasser vermisste und klar einforderte.

Eishockeyspiel Starbulls Rosenheim geen Weisswasser. Fotos: Copyright Peter Lion

Für beide Mannschaften gab es einiges zu tun.

Dem vermeintlichen 6:1 durch Dominik Kolb nur wenige Sekunden später versagte einer der beiden Hauptschiedsrichter die Anerkennung, Vorbereiter Sebastian Zwickl musste stattdessen wegen angeblicher Behinderung auf die Strafbank. In Überzahl verkürzten die Gäste durch Clarke Breitkreuz auf 5:2, tatsächlich aber war es eine Schlittschuhkufe von Shane Hanna, die das Spielgerät unhaltbar für Torwart Autio über die Linie bugsierte (39.). Sekunden vor der zweiten Pausensirene wurde Zwickl in hohem Tempo von Beaudry unfair abgeräumt – der Gästespieler kam mit einer kleinen Strafe davon, Zwickl musste zur Abklärung von möglichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Schlussdrittel endete torlos

Das chancenarme Schlussdrittel endete torlos. Vier weitere Überzahlminuten konnten die Starbulls nicht mehr in Zählbares ummünzen. Jari Pasanen lobte nach der Partie seine mit nur elf Stürmern ins Spiel gegangene Mannschaft für einen taktisch sehr guten Auftritt. Das permanente Rotieren der Sturmreihen habe bestens geklappt. Ein Sonderlob seins Trainers für eine starke Leistung auf der Verteidigerposition heimste Tobias Beck ein.
Durch den neunten Heimsieg im zwölften Heimspiel sprangen die Starbulls Rosenheim mit nun 44 Punkten aus 25 Spielen in der DEL2-Tabelle auf den vierten Rang. Am morgigen Sonntag (15.12.2024) treten die Grün-Weißen auswärts beim Tabellenzweiten Dresdner Eislöwen an (17 Uhr, Liveübertragung bei sportdeutschland.tv).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion)

Starbulls: Heimsieg gegen Lausitzer Füchse fest im Visier

Starbulls: Heimsieg gegen Lausitzer Füchse fest im Visier

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim empfangen in der DEL2 am morgigen  Freitagabend, 12. Dezember, die Lausitzer Füchse (Spielbeginn 19.30 Uhr). Beim 25. Saisonspiel sollen alle drei Punkte im ROFA-Stadion bleiben. Die Starbulls wollen sich unmittelbar für die knappe 0:1-Auswärtsniederlage nach Verlängerung revanchieren, die sie am Sonntag gegen den gleichen Gegner hinnehmen mussten – und nach der ebenso unglücklichen 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer Krefeld am vergangenen Freitag eine neue positive Heimserie starten.

Acht Mal hintereinander gingen die Starbulls Rosenheim vor dem Spiel gegen die Krefeld Pinguine als Sieger vom eigenen Eis. Dass diese tolle Heimserie am letzten Freitag ihr Ende fand, war auch deshalb schade, weil die Grün-Weißen eine starke Leistung boten, trotz Ausfälle wichtiger Spieler dem Spitzenreiter insgesamt sogar überlegen waren und zwischenzeitlich verdient mit 2:1 in Führung lagen. Sekunden vor Schluss verhinderte schließlich der Pfosten den verdienten Rosenheimer Ausgleichstreffer.
Mit einem Heimerfolg am Freitag gegen die Lausitzer Füchse wollen die Rosenheimer Eishockeyprofis nicht nur eine neue Siegesserie starten, sondern auch die knappe 1:2-Niederlage im ersten Saisonheimspiel Mitte September gegen den gleichen Gegner geraderücken. Das Eishockeyteam aus Weißwasser lauert indes in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Starbulls und könnte mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit die Grün-Weißen überholen und selbst in die „Top Six“ vorrücken.

Jari Pasanen will „Malocher-Tore“ sehen

„Das ist ein Gegner, der ähnlich wie wir verteidigt und das am Sonntag sehr gut gemacht hat – und auch der Torwart war stark“, sagt Jari Pasanen. Dass seinem Team im jüngsten Aufeinandertreffen kein einziges Tor gelang, musss man sich in den Augen des Starbulls-Cheftrainers aber selbst zuschreiben: „Wir haben viel zu wenig Verkehr vor dem Tor erzeugt, die Scheibe nicht hinter die Verteidiger gebracht, nicht nachgesetzt. Das war gegen Krefeld ganz anders. Natürlich fehlen uns zwei Torjäger, aber dann dürfen wir es nicht mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei versuchen, sondern müssen uns Tore hart erarbeiten – wir müssen Malocher-Tore erzwingen“, fordert Pasanen.

Knappes Line-up – Kühnhauser fehlt, Zwickl spielt

Am Freitag wird der Headcoach der Starbulls zum ersten Mal in dieser Saison wohl keine vier kompletten Sturmreihen nominieren können. Neben Stefan Reiter, Norman Hauner und Maximilian Vollmayer fehlt nun auch Kilian Kühnhauser, der sich mit dem DEB-Nachwuchs für die U20-WM in Kanada vorbereitet. Sebastian Zwickl steht hingegen für die Starbulls zur Verfügung und wird neben Charlie Sarault und Manuel Strodel stürmen. Die Variante vom letzten Sonntag mit Fabjon Kuqi als Außenstürmer in der zweiten Sturmreihe sah Pasanen zwar positiv, für das Heimspiel müsse nun aber wie am vergangenen Freitag gegen Krefeld „Vollgas und Attacke“ das Motto sein – wegen des knappen Line-ups mit diversen Variablen im der Offensive. Tobias Beck wird aus dem Sturm in die Verteidigung rücken. Im Training unter der Woche konnten sich wegen der zunehmenden Vakanzen im Starbulls-Kader auch drei Spieler aus dem DNL-Kader zeigen.

Auswärtsspiel am Sonntag in Dresden

Am Sonntag reisen die Starbulls wie schon vor Wochenfrist erneut nach Sachsen – dann aber nach Dresden zu einem Aufstiegskandidaten. Die Eislöwen mit dem erfahrenen Chefcoach Niklas Sundblad sind Tabellenzweiter und verfügen über einen enorm breiten Kader mit zahlreichen Stars. Die bisherige Saisonbilanz der Starbulls gegen den Favoriten ist allerdings positiv: Am ersten Spieltag der laufenden Saison entführten die Mannschaft von Jari Pasanen zwei Zähler aus Dresden (3:2 nach Verlängerung, Siegtorschütze Ludwig Nirschl) und im Heimspiel Ende Oktober fieselten die Grün-Weißen die Eislöwen im ROFA-Stadion gar mir 5:0 ab.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)