Starbulls: Revanche gegen Kaufbeuren, Premiere gegen Freiburg

Starbulls: Revanche gegen Kaufbeuren, Premiere gegen Freiburg

Rosenheim – Mit dem „kleinen Derby“ gegen den ESV Kaufbeuren am heutigen Freitagabend (29.11.2024) um 19.30 Uhr Im Rofa-Stadion starten die Starbulls Rosenheim in die Adventszeit – und haben dabei den achten Heimsieg in Folge als Revanche für eine unglückliche Niederlage im Allgäu Anfang Oktober fest im Visier.

Zwei Tage später treffen die Starbulls auf den einzigen Gegner, mit dem sie in der laufenden DEL2-Saison überhaupt noch nicht die Schläger kreuzten. Spielbeginn der Auswärtspartie gegen den EHC Freiburg am ersten Adventssonntag ist um 18:30 Uhr.
In sieben Heimauftritten hintereinander konnten die Rosenheimer Eishockeyspieler nach Spielende mit ihren Fans einen Sieg bejubeln – fünfmal drei Punkte, gegen Weiden und Landshut nach erfolgreichem Shootout jeweils deren zwei. Am heutigen  Freitag soll nun Heimerfolg Nummer acht folgen. Gegen den bayerischen Kontrahenten ESV Kaufbeuren wollen sich die Starbulls für die Auswärtsniederlage am 2. Oktober revanchieren. Mit 4:5 nach zwischenzeitlicher Rosenheimer 3:2-Führung fiel die Niederlage unnötig und unglücklich aus. „Wir haben damals Punkte verschenkt und das wurmt mich noch immer“, sagt Jari Pasanen. „Inzwischen haben sich beide Mannschaften weiterentwickelt und Kaufbeuren muss man nun zu einer der Topmannschaften der Liga zählen“, so der Rosenheimer Cheftrainer.

Der ESVK hat sich dank des jüngsten Sechs-Punkte-Wochenendes (4:3 gegen Kassel, 3:1 in Bad Nauheim) auf den dritten Tabellenrang gehievt. Der Rückstand der Starbulls auf die Buron Joker, die bereits ein Spiel mehr absolviert haben, beträgt fünf Punkte. Gäste-Cheftrainer Daniel Jun, der bei den letzten beiden Spielen selbst krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, muss auf den gesperrten Verteidiger Tomas Schmidt und auf den verletzten Stürmer Michael Oswald verzichten. Dafür feierte der Kanadier Jacob Lagacé nach über 13 Monaten Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. Für ihn müsste aber einer der anderen vier Kontingentspieler aussetzen, am vergangenen Wochenende war dies, wegen Krankheit, der junge Tscheche Premysl Svoboda.

Bis auf Norman Hauner alle Spieler mit an Bord

Bei den Starbulls sind mit Ausnahme vom langfristig ausfallenden Norman Hauner alle Spieler an Bord – aller Voraussicht nach zum Glück auch Lukas Laub, der nach der körperlichen Attacke von Kassels Torwart Brandon Maxwell während des Shakehands am vergangenen Sonntag einige Tage unter Kopf- und Nackenschmerzen litt. Maxwell wurde für seine gefährliche unsportliche Aktion, mit der er Laub verletzte, lediglich mit einer Geldstrafe belegt und darf trotz von den Schiedsrichtern verhängter Matchstrafe sofort wieder spielen.
Am kommenden Sonntag (1.12.2024) treffen die Starbulls am bereits 23. Spieltag zum ersten Mal in der laufenden Saison auf den EHC Freiburg. Die Wölfe aus dem Breisgau (aktuell mit 34 Punkten mit Rosenheim ausbeutegleich) standen in der laufenden Saison noch nie auf einem Playdown-Platz, haben aber trotzdem einen Trainerwechsel vorgenommen. Timo Saarikoski musste Mitte Oktober gehen. Sein Nachfolger als Headcoach ist Mikhail Nemirovsky. Der 50-jährige, in der Ukraine geborene Deutsch-Kanadier erhielt dafür die Freigabe vom Höchstadter EC, bei dem er seit über vier Jahren in der Oberliga Süd als Cheftrainer tätig war.

„Mein Co-Trainer Jamie Bartman und ich haben uns die letzten Spiele der Freiburger angesehen. Sie spielen jetzt ein anderes Hockey, etwas unorthodox, es erinnert an die Spielweise von Höchstadt, die wir aus der Oberliga noch kennen. Damit haben sie gute Resultate erzielt“, berichtet Pasanen. Der Starbulls-Headcoach sieht trotz der Torflaute der letzten Spiele – seine Mannschaft traf in fünf Partien nur sieben Mal – keinen Grund, an der Reihenzusammenstellung etwas zu verändern: „Natürlich muss das Runde wieder öfters ins Eckige. Aber die guten Torchancen erspielen wir uns nach wie vor, deshalb mache ich mir keine Sorgen. Wir haben verstärkt Torsituationen und Überzahlspiel trainiert und die Trainingswoche war sehr gut!“

Die Spiele der Starbulls Rosenheim am ersten Adventswochenende am Freitag gegen Kaufbeuren (19:30 Uhr) und am Sonntag in Freiburg (18:30 Uhr) werden wie gewohnt von sportdeutschland.tv live übertragen. Eintrittskarten für das Rosenheimer Heimspiel sind online auf www.starbulls.de/tickets buchbar. Die Tageskasse am ROFA-Stadion öffnet am Freitag um 17:30 Uhr, Stadioneinlass ist um 18:30 Uhr. Für Gästefans gibt es einen separaten Eingang hinter der Kurve an der Mangfallseite des Stadions. Wie am vergangenen Freitag gegen Selb werden auch gegen den ESV Kaufbeuren wieder über 4.000 Zuschauer im ROFA-Stadion erwartet.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: gemischte Ergebnisse für den Nachwuchs

Starbulls Rosenheim: gemischte Ergebnisse für den Nachwuchs

Rosenheim – Ein Wochenende voller Emotionen liegt hinter den Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Während die U20 in beiden Heimspielen gegen Dresden glänzte, mussten U17 und U15 in den prestigeträchtigen Derbys gegen Landshut Niederlagen hinnehmen. Die U11 hingegen konnte in Inzell mit einem starken Auftritt überzeugen.

Die U20 zeigte in ihrem ersten Spiel gegen Dresden enorme Moral und Kampfgeist. Nach einem Rückstand drehte das Team die Partie und feierte einen knappen 3:2-Erfolg. Im zweiten Aufeinandertreffen ließ die Mannschaft nichts anbrennen und siegte souverän mit 7:1. Zwei wichtige Siege, die das Team weiter nach vorne bringen.

Die Spiele der Junioren im Detail:

23.11.2024 – Starbulls Rosenheim – ESC Dresden 2:3 (0:0/1:2/1:2/1:0)
Spielverlauf: 20:17 1:0 Schneider (Wieczorek, Leicher), 22:42 1:1 Schleier (Knoll),329:59 1:2 Kippers (Barthold), 57:05 2:2 Gerhofer (Schneider, Leicher), 65:00 3:2 Schneider (SO)

24.11.2024 – Starbulls Rosenheim – ESC Dresden 7:1 (0:0/4:1/3:0)
Spielverlauf: 25:09 1:0 Eremias (Crepinsek, Stein) 35:45 2:0 Stein (Landgraf, Wieczorek), 36:5t0 3:0 Schneider (Musin), 38:23 4:0 Eremias (Crepinsek, Stein), 39:29 4:1 Caloun (Frisch, Fontana) 43:25 5:1 Schneider (Musin, Leicher), 50:45 6:1 Schneider, 58:35 7:1 Musin (Mühlfenzl)

Die U17 musste sich im Derby-Wochenende gegen Landshut zweimal geschlagen geben. Am Samstag verloren die Starbulls klar, doch im Rückspiel am Sonntag boten sie einen spannenden Kampf, der letztlich knapp zugunsten der Gäste ausging.

Die Spiele der Jugend im Detail:

23.11.2024 – EV Landshut – Starbulls Rosenheim 7:1 (2:0/3:1/2:0)
Spielverlauf: 12:14 1:0 Becker (Fischer, Lier), 16:16 2:0 Dietzinger (Haak), 20:23 3:0 Schwarz (Becker, Haak), 28:38 4:0 Haak (Becker, Cristiano), 29:45 4:1 Lindlacher (Nirschl), 37:14 5:1 Dietzinger (Haak, Haak), 52:12 6:1 Becker (Schwarz, Lier), 55:43 Schwarz (Becker, Lier) (PP1)

24.11.2024 – Starbulls Rosenheim – EV Landshut 2:4 (0:0/1:0/1:4)
Spielverlauf: 37:41 0:1 Leitner (Nirschl), 40:05 1:1 Becker (Riedl, Schwarz), 40:43 2:1 Stein, 44:28 2:2 Becker (Schwarz, Haak), 51:30 2:3 Schwarz (Lier, Becker), 58:13 2:4 Dietzinger (Schwarz, Fischer)

Auch die U15 blieb gegen Landshut ohne Erfolg. Trotz großer Anstrengungen und zahlreicher Chancen reichte es im Heimspiel nicht, um das Derby für sich zu entscheiden. Sie unterlagen Landshut mit 3:6.
Erfreuliche Nachrichten gab es dagegen von der U11. In der Gruppe B setzte sich das Team in Inzell mit einem torreichen 9:11-Sieg durch und durfte den Turniersieg feiern – ein starkes Ergebnis für die jüngsten Talente der Starbulls.

Insgesamt ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für den Rosenheimer Nachwuchs, das vor allem die Leistung der U20 und die Spielfreude der U11 in den Vordergrund rückte. Fans dürfen sich auf weitere spannende Partien freuen!
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Starbulls Rosenheim) 

Starbulls: Beim 1:3 in Kassel fehlte die Effektivität

Starbulls: Beim 1:3 in Kassel fehlte die Effektivität

Rosenheim / Kassel – Beim Auswärtsspiel gegen Meisterschaftsfavorit Kassel zeigten sich die Starbulls Rosenheim am 21. Spieltag der DEL2 über weite Strecken einer intensiven und schnellen Partie auf Augenhöhe mit den gastgebenden Huskies. Weil die Grün-Weißen aber zahlreiche hochkarätige Torchancen und mehrere Überzahlsituationen nicht nutzen konnten, blieben alle drei Punkte in Nordhessen.

Die 4.365 Zuschauer in der Nordhessen-Arena sahen vom ersten Bully weg ein temporeiches Spiel mit viel Zug zum Tor auf beiden Seiten. Der frühe Führungstreffer der Hausherren fiel allerdings aus einer vergleichsweise statischen Situation. Darren Mieszkowski kam aus der ungefährlichen Zone hinter der Grundlinie, wurde nicht gestört und traf per Flachschuss aus dem rechten Anspielkreis ins lange Eck (5.). Ville Järveläinen und Stefan Reiter hatten gute Möglichkeiten zum Ausgleich, scheiterten aber an Kassels Torwart Brandon Maxwell. Auf der anderen Seite konnte sich Starbulls-Keeper Oskar Autio mehrfach auszeichnen, sodass es bei der knappen 1:0-Führung der Schlittenhunde zur ersten Pause blieb.

Starbulls gerieten unter Druck

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels zog Järveläinen im Powerplay nach tollem Pass von C.J. Stretch direkt ab, das kurze Eck war offen, aber Maxwell lenkte den Puck mit einem Reflex noch neben das Tor (21.). Nach einem feinen Solo von Lukas Laub und Abstauber von Pascal Zerressen lag die Scheibe mit Anbruch der 29. Spielminute dann sogar im Tor der Huskies. Doch der vermeintliche Ausgleichstreffer fand keine Anerkennung. Maxwell hatte die Scheibe bereits gesichert, bevor sie nach Kontakt mit Laub wieder spielbar wurde.
Danach gerieten die Starbulls unter Druck – und kassierten das zweite Gegentor. Dominic Turgeon drückte einen Schrägschuss von Hans Detsch aus kurzer Distanz über die Linie (31.) – obwohl sich der Torschütze bereits vor der Scheibe im Rosenheimer Torraum unmittelbar vor Torwart Autio befand, wurde der Treffer zum 2:0 anerkannt.
Die Gastgeber hatten weiterhin etwas mehr vom Spiel, die Starbulls aber ebenfalls gute immer wieder gute Offensivaktionen und Torchancen. Im Abschluss ließen die Grün-Weißen jedoch die letzte Konsequenz missen, um Torwart Maxwell zu überwinden. Auch dem Rosenheimer Überzahlspiel fehlte die Effektivität – zumindest, solange die Partie noch offen war. Denn in der Schlussminute traf Charlie Sarault beim fünften Powerplay der Starbulls mit Hilfe vom vor dem Tor gut arbeitenden Manuel Strodel doch noch. Der Treffer kam aber zu spät, denn eine Minute zuvor hatte Max Faber mit einem Empty-Net-Goal bereits auf 3:0 gestellt.

Matchstraße gegen Maxwell

Für einen unrühmlichen Schlusspunkt der schon beendeten Partie sorgte Kassels Torwart Brandon Maxwell. Beim Shakehands der Mannschaften wurde er gegen Lukas Laub tätlich und verletzte ihn im Gesicht. Die Schiedsrichter sprachen folgerichtig eine Matchstrafe gegen Maxwell aus.
Die Starbulls Rosenheim fallen in der DEL2-Tabelle damit auf den achten Rang zurück, haben aber ein dickes Zwölf-Punkte-Polster auf die Playdown-Zone. Zum nächsten Heimspiel empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen am kommenden Freitag den ESV Kaufbeuren im ROFA-Stadion.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: 2:1 gegenSelb

Starbulls Rosenheim: 2:1 gegenSelb

Rosenheim – Am 20. Spieltag der DEL2 setzten sich die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (23.11.2024) vor der starken Kulisse von 4.257 Zuschauern im heimischen ROFA-Stadion gegen die Selber Wölfe knapp aber verdient durch. Vor allem im ersten Spielabschnitt ließen die Hausherren eine Vielzahl hochkarätiger Torchancen liegen. Die im zweiten Spielabschnitt durch Treffer der Verteidiger Zack Dybowski und Maximilian Vollmayer herausgeschossene 2:1-Führung hatte bis zur Schlusssirene Bestand. Auch im zähen Schlussdrittel ließen die Grün-Weißen nur ganz selten Gefahr vor dem eigenen Tor zu.

Eishockey: Rosenheimer Starbulls gegen Selb. Fotos: Copyright Peter Lion

4257 Zuschauer sahen das Spiel im Rosenehimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Bei den Starbulls spielte wie angekündigt Ville Järveläinen im ersten Sturm für Norman Hauner, der nach einer im Training erlittenen Oberkörperverletzung mindestens bis Ende Januar ausfallen wird. Järveläinen agierte gewohnt spritzig und quirlig, konnte aber im ersten und zweiten Drittel mehrere hochkarätige Torchancen nicht verwerten. Der starke Gästekeeper Michel Weidekamp stemmte sich erfolgreich gegen die klare Rosenheimer Überlegenheit der ersten 20 Minuten und rettet seinen weitgehend rezeptlosen Vorderleuten das 0:0 in die erste Pause. Glück hatte er, als Shane Hanna in Unterzahl die Latte traf (8.).

Eishockey: Rosenheimer Starbulls gegen Selb. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Starbulls ließen bei dem Spiel gegen Selb wenig zu, aber viel liegen.

Im zweiten Drittel fanden die Starbulls nach einigen Orientierungsminuten zu ihrer Dominanz zurück, ließen aber weiterhin viele Torchancen liegen. Ludwig Nirschl und zweimal Maximilian Vollmayer scheiterten am herausragend parierenden Weidekamp, ehe Zack Dybowski mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie der vielumjubelte Führungstreffer gelang (29.). Lukas Laub hatte dem Gästekeeper die Sicht und damit jegliche Abwehrchance genommen.
Ihre dritte – und letzte – Überzahlsituation nutzten die Oberfranken zum schnellen Ausgleichstreffer. Die Starbulls konnten sich nicht befreien und Donat Peter wuchtete den Puck nach Zuspiel von Josh Winquist aus der Halbdistanz unhaltbar ins obere kurze Eck zum 1:1 (31.). Fast hätten sich die Starbulls unmittelbar im Powerplay revanchiert, aber weder Järveläinen, noch Laub, noch Stefan Reiter konnten Weidekamp, den Turm in der Selber Unterzahlschlacht, überwinden.
Die Gastgeber hielten den Druck nach Ablauf der beiden Überzahlminuten aufrecht. Und nach willensstarker Vorarbeit von Sebastian Zwickl und Fabjon Kuqi versenkte Maximilian Vollmayer einen Rückpass von Ludwig Nirschl freistehend mit Hilfe des Innenpfostens zum verdienten 2:1 (35.). An die spielfreudige vierte Rosenheimer Sturmreihe mit Kuqi, Zwickl und Kevin Handschuh verteilte Chefcoach Jari Pasanen nach der Partie ein Sonderlob.

Am Sonntag, 24. November, reisen die Starbulls zum Tabellenführer nach Kassel. Spielbeginn in der Nordhessen-Arena ist um 17 Uhr (Liveübertragung auf sportdeutschland.tv).

Im dritten Drittel fanden die Starbulls nicht mehr zu ihrem Spiel und auch der dritten und letzten Rosenheimer Überzahlsituation entsprang keine klare Torchance mehr. In der nun sehr zerfahrenen Partie ließen die Hausherren aber weiterhin nur ganz selten Gefahr für das eigene Tor zu. Trotzdem hatten die Gäste zweimal die große Möglichkeit zum 2:2. Colin Campbell scheiterte im Nachschuss am nur selten geforderten, aber fehlerfrei spielenden Starbulls-Schlussmann Oskar Autio (42.). Und Geburtstagskind Pascal Zerressen – der Rosenheimer Verteidiger wurde am Spieltag 32 Jahre alt – spitzelte nach einem Scheibenverlust im Spielaufbau dem einschussbereiten Marco Pfleger den Puck wieder von der Schaufel (45.).
In der Schlussphase blieben die nun müde wirkenden Oberfranken harmlos. Erst eine halbe Minute vor der Schlusssirene machte Torwart Weidekamp Platz für einen sechsten Feldspieler, doch die Starbulls ließen keinen Schuss mehr auf ihr Gehäuse zu, sodass die Gäste ihre zehnte Niederlage hintereinander quittieren mussten.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion)

Starbulls: Derby-Wochenende für den Nachwuchs

Starbulls: Derby-Wochenende für den Nachwuchs

Rosenheim – Am kommenden Wochenende (21. und 22. November 2024) stehen für die Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim spannende und intensive Partien auf dem Programm. Mit gleich mehreren Heimspielen und prestigeträchtigen Derbys ist beste Eishockey-Unterhaltung garantiert.

Die U20 empfängt in der heimischen ROFA-Stadion die Eislöwen Juniors aus Dresden zu zwei Spielen. Am Samstagabend fällt der erste Puck um 19:30 Uhr, bevor es am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr in die zweite Begegnung geht. Die Mannschaft wird vor heimischer Kulisse alles daran setzen, wichtige Punkte einzufahren und den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten.
Ein echtes Derby-Wochenende erwartet die U17, die in der Meisterrunde auf den EV Landshut trifft. Am Samstag geht es um 11 Uhr auswärts in Landshut aufs Eis, ehe am Sonntag um 17 Uhr das Rückspiel vor heimischer Kulisse steigt. Beide Teams werden um jeden Zentimeter Eis kämpfen – ein emotionales und hochklassiges Duell ist garantiert.

Starbulls-Nachwuchs ist hochmotiviert

Auch die U15 trifft auf Landshut und bestreitet am Samstag um 16:30 Uhr ein Heimspiel. Nach dem gelungenen Start in die Meisterrunde möchte die Mannschaft an ihre Erfolge anknüpfen und mit einer starken Leistung vor eigenem Publikum überzeugen.Die Nachwuchsteams der Starbulls sind hochmotiviert und freuen sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Fans dürfen sich auf spannende und intensive Spiele freuen!
(Quelle:  Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Starbulls: Revanche gegen Kaufbeuren, Premiere gegen Freiburg

Starbulls Rosenheim: Freitag gegen Selb, Sonntag in Kassel

Rosenheim – Am morgigen Freitag (22.11.2024) empfangen die Starbulls Rosenheim in der DEL2 die Selber Wölfe zum Heimspiel im ROFA-Stadion (19:30 Uhr). Der Gegner aus Oberfranken ist seit neun Spielen sieglos und auf den vorletzten Tabellenrang abgerutscht. Zwei Tage später dann der große Kontrast: Die Grün-Weißen sind zu Gast bei Spitzenreiter und Aufstiegsanwärter Kassel Huskies. Die Starbulls müssen den unerwarteten Ausfall von Topscorer Norman Hauner kompensieren, zwei Spieler kehren ins Line-up zurück.

Die Selber Wölfe, die am Freitagabend im ROFA-Stadion zu Gast sind, haben als Tabellenvorletzter bisher 18 Punkte auf dem Konto – vier mehr als Schlusslicht Bad Nauheim, gegen das sich die Starbulls am vergangenen Sonntag auswärts knapp mit 4:3 im Shootout durchsetzen konnten. Der Rosenheimer Führungstreffer in Bad Nauheim – Norman Hauner hatte im Powerplay abgezogen – wurde übrigens nachträglich dem noch leicht die Scheibe berührenden Travis Ewanyk zugesprochen. Und der Anschlusstreffer gegen die Roten Teufel zum 2:3 aus Rosenheimer Sicht wanderte im Nachgang auf das Konto von Charlie Sarault, der den Schuss von Simon Gnyp entscheidend ablenkte.
Den ersten Vergleich mit den Selber Wölfen am 10. Spieltag der laufenden Saison verloren die Starbulls auswärts mit 1:2 im Shootout. Alle neun Spiele seither haben die Oberfranken verloren. Die beiden Partien am vergangenen Wochenende waren aber ganz enge Angelegenheiten: In Weißwasser fiel die Entscheidung erst im Shootout (2:3) und im Derby gegen Weiden unterlagen die Selber knapp mit 4:5.

Selb darf nicht unterschätzt werden

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen lässt sich von der Tabellen-Talfahrt der Mannschaft von Cheftrainer Craig Streu – sein Sohn Sebastian trug in der vergangenen Saison das Rosenheimer Trikot und spielt nun beim EHC Freiburg – nicht blenden: „Selb hat besser gespielt als die Ausbeute war. Sie hatten in den letzten Wochen einen etwas ausgedünnten Kader, sind nun aber wieder fast komplett. Sie geben Vollgas, und dass sie so lange nicht gewonnen haben, macht sie vielleicht sogar noch gefährlicher“.
Mit den Stürmern Josh Winquist und Marco Pfleger sowie Torhüter Kevin Carr haben die Porzellanstädter jedenfalls Akteure in ihren Reihen, die durchaus das Potenzial haben, an guten Tagen Spiele fast im Alleingang zu entscheiden.
Bei den Starbulls ist Norman Hauner einer der Spieler mit dieser Qualität – doch der 32-jährige Stürmer fällt nun langfristig aus. der Rosenheimer Topscorer, der bisher zwölf Mal traf und weitere sechs Tore vorbereitete, zog sich am Dienstag im Training eine Oberkörperverletzung zu und wird nach ersten Einschätzungen mindestens acht Wochen pausieren müssen. Hauners Position in der Sturmreihe neben Lukas Laub und C.J. Stretch, der nun am Freitag den goldenen Helm tragen wird, soll Ville Järveläinen übernehmen. Dominik Kolb rückt aus der Verteidigung in den Sturm voraussichtlich zu Travis Ewanyk und Ludwig Nirschl. Pascal Zerressen kehrt ins Line-up zurück und auch Youngster Kevin Kühnhauser wird am Freitag wieder das Rosenheimer Jersey überstreifen.
Am Sonntag geht die Reise der Starbulls Rosenheim zu den Kassel Huskies. Der amtierende Vizemeister, der einmal mehr den Aufstieg in die DEL im Visier hat, führt die Tabelle der DEL2 mit 42 Punkten aus bereits 21 absolvierten Spielen an (die Starbulls haben erst 18-mal gespielt und 31 Punkte auf dem Konto). Am Mittwoch verloren die Huskies ein hochklassiges Spitzenspiel bei den Dresdner Eislöwen – die Partie wurde vom 37. Spieltag vorgezogen – nach Shootout mit 4:5. Die Starbulls konnten den ersten Vergleich mit Kassel am 11. Spieltag im ROFA-Stadion dank einer taktischen Topleistung knapp mit 3:2 für sich entscheiden.
„Kassel hat bis jetzt die meisten Punkte geholt, also ist das auch die stärkste Mannschaft der Liga“, sagt Jari Pasanen kurz und knapp. „Aber mit Kassel beschäftigen wir uns erst, wenn das Spiel gegen Selb gespielt ist. Bis dahin konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Freitags-Aufgabe“, so der Rosenheimer Chefcoach.

Die Spiele der Starbulls Rosenheim am Freitag um 19.30 Uhr zuhause gegen Selb und am Sonntag um 17 Uhr auswärts in Kassel werden wir gewohnt live bei sportdeutschland.tv übertragen. Karten für das Rosenheimer Heimspiel sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und am Freitag ab 17.30 Uhr an der Tageskasse am ROFA-Stadion erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)