Starbulls machen Schule

Starbulls machen Schule

Rosenheim – Gestern startete die „Wir sind Eishockey“-Schnupperwoche des DEB, der PENNY DEL, der DEL2 und teilnehmender Klubs der Landesverbände. Vereine in ganz Deutschland offerieren hierbei die unterschiedlichsten Schnupper-Angebote, die eishockeyinteressierten Kindern die Möglichkeit bieten, die Sportart unkompliziert kennenzulernen und auszuprobieren.

Im Rahmen dieser Kampagne stand der alljährliche Schulbesuch der Starbulls Rosenheim auf dem Programm. Vier Starbulls Spieler haben den Weg ins Ignaz-Günther Gymnasium in Rosenheim gefunden. Ville Järveläinen, Oskar Autio, Stefan Reiter und Pascal Zerressen haben sich unter anderem den Fragen der 9. Jahrgangsstufe gestellt.
Auf dem Programm stand zu Beginn eine kurze Fragerunde an die Profis. Hier wurden sie gefragt, warum sie sich für den Sport Eishockey entschieden haben oder aber auch wie es sich anfühlt, wenn am auf dem Eis steht und 5.000 Fans im Stadion anfeuern. Im Anschluss kam es dann zum sportlichen Teil. Der Athletik-Coach der Starbulls Rosenheim Florian Schillhuber zeigte den Schülern ein paar Tricks, wie man sich auch während der Schule durch geschickte Übungen ein wenig mobilisieren kann. Gleichzeitig zeigten die vier Starbulls Spieler, wie man richtig mit einem Eishockeyschläger und einem Tennisball umgeht. Davon gefolgt gab es dann natürlich auch noch ein kleines Match gegen die Profis im 22 vs. 4. Zu guter Letzt folgte die Autogrammstunde und die Vergabe der Freikarten und der Give Aways.
Alles in allem war es ein schöner Vormittag für alle Schüler und auch eine gelungene Abwechslung für die Profis. Schulen, welche auch gerne mal einen Besuch der Starbulls haben würden, können an info@starbulls.de eine kurze Bewerbungsmail schreiben.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Stretch führt zum Shootout-Sieg in Bad Nauheim

Starbulls: Stretch führt zum Shootout-Sieg in Bad Nauheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim holten sich nach zwei Wochen Spielpause beim DEL2-Auswärtsspiel in Bad Nauheim zwei Punkte. Trotz des frühen Rosenheimer Führungstreffers durch Norman Hauner waren allerdings die gastgebenden Roten Teufel vor 2.511 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion bis kurz vor Ende des zweiten Drittels die bessere Mannschaft und lagen verdient mit 3:1 in Front. Durch Tore von Manuel Strodel und Lukas Laub glichen die Starbulls aber noch vor der zweiten Pause binnen einer Minute zum 3:3 aus – um dann das dritte Drittel zu dominieren. Entschieden wurde die Partie aber erst im Shootout, bei dem der stark spielende C.J. Stretch als einziger Schütze traf und seinen Farben den 4:3-Auswärtssieg bescherte.

Die Partie beim Tabellenletzten, der mit dem neuen Headcoach Mike Pellegrims noch die Playoff-Qualifikation in Angriff nehmen will, begann aus Rosenheimer Sicht eigentlich optimal. Bei einem frühen Überzahlspiel brauchten die Grün-Weißen nur 39 Sekunden, ehe der Puck im Netz zappelte. Norman Hauner zog aus halblinker Position ab und Travis Ewanyk nahm Torwart Jerry Kuhn effektiv die Sicht – nach nicht einmal zwei Minuten Spielzeit lagen die Starbulls mit 1:0 vorne.
Danach bekam die Mannschaft von Jari Pasanen aber kaum Zugriff auf das Spiel, das die engagierten und extrem lauffreudigen Hausherren klar dominierten. Auch eine Auszeit des Rosenheimer Cheftrainers nach nicht einmal sechs Spielminuten änderte daran nichts. Auf Starbulls-Keeper Oskar Autio aber war Verlass, er verhinderte mit starken Paraden gegen Henry Kaninen (6.) und Jordan Hickmott (13.) zunächst den Ausgleichstreffer. Beim ersten Bad Nauheimer Powerplay passierte es aber dann doch. Ein Schuss von Parker Bowles blieb hängen und Kevin Orendorz schob per Rückhand ein – 1:1 (17.).
Im zweiten Drittel zeigten sich die Starbulls zwar etwas präsenter, kamen aber nur zu wenigen Torchancen – und blieben auch bei einem Überzahlspiel ungefährlich. Die Hausherren nutzten ihr drittes Powerplay der Partie indes zum zweiten Überzahltreffer. Henry Kaninen drückte einen Querpass aus kurzer Distanz zum 2:1 ein (33.). Gut drei Minuten später flipperte Kevin Orendorz einen eigentlich harmlosen Schrägschuss von Bode Wilde mit der Spitze seiner Schlägerschaufel unhaltbar in den linken oberen Torgiebel zum 3:1 für Bad Nauheim (36.).

Starbulls schlugen wie aus dem Nichts zurück

Wie aus dem Nichts schlugen die Starbulls sofort zurück. Eine knappe Minute nach dem dritten Bad Nauheimer Treffer zog Simon Gnyp von der blauen Linie ab, mit Stefan Reiter, Charly Sarault und Manuel Strodel sorgten gleich drei Rosenheimer Stürmer für Verwirrung am Torraum und Strodel lenkte den Puck zusätzlich noch so ab, dass Keeper Kuhn keinerlei Abwehrchance hatte und gar nicht reagierte – nur noch 3:2 (37.). Keine Zeigerumdrehung später legte C.J. Stretch nach einer feinen Finte ideal quer durch den Slot auf Lukas Laub, der die Scheibe per Direktabnahme zum 3:3 ins kurze Eck hämmerte (38.).

Nach der zweiten Pause änderte sich das Bild

Mit Wiederbeginn nach der zweiten Pause war die Partie plötzlich eine völlig andere. Während vom schnellen und engagierten Spiel der Gastgeber kaum noch etwas zu sehen war, präsentierten sich die Starbulls aggressiv und setzten den Gegner mit konsequentem Forechecking unter Druck. Mehrfach lag nun der Rosenheimer Führungstreffer in der Luft. Ein abgefälschter Schuss von Dominik Tiffels kullerte knapp am Pfosten vorbei (45.), bei einem stark gespielten Tempoangriff scheiterte Gnyp nach Ablage von Reiter aus bester Position an Kuhn (47.) und schließlich musste Zach Kaiser gegen den frei vor Kuhn abschließenden Reiter die Notbremse ziehen (53.). Die Referees entschieden jedoch nicht auf Strafschuss, sondern nur auf eine kleine Strafe für Kaiser.
Im Powerplay zelebrierten die Grün-Weißen nun schöne Spielzüge und schlossen mehrfach gefährlich ab, doch Laub, Hauner und Sarault scheiterten am guten Bad Nauheimer Torwart. Auch in der Verlängerung waren die Starbulls das Team mit den besseren Chancen. Die Entscheidung musste schließlich im Shootout fallen. Da blieb Starbulls-Keeper Oskar Autio gegen Jordan Hickmott, Parker Bowles und Taylor Vause Sieger. Auf Rosenheimer Seite vergab Sarault, C.J. Stretch hingegen verwertete souverän und krönte damit seine starke Leistung mit dem Game-Winning-Goal.
„Das erste Drittel war grausam von uns, das habe ich trotz der Spielpause und der langen Busfahrt so nicht erwartet. Vielleicht war da auch der Trainer Schuld, der seine Spieler nicht wach gekriegt hat. Aber über einiges, was wir da gemacht und wie wir uns präsentiert haben, müssen wir reden“, schimpfte Jari Pasanen nach dem Spiel, zeigte sich dann aber doch noch versöhnlich: „Ich bin stolz und ich muss meine Mannschaft loben, wie sie nach dem 1:3 gegen einen sehr gut spielenden Gegner das Spiel noch gedreht hat.“
(Quelle. Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Nachwuchsteams der Starbulls starten mit voller Energie ins Wochenende

Nachwuchsteams der Starbulls starten mit voller Energie ins Wochenende

Rosenheim – Nach der Länderspielpause geht es für die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim mit frischem Elan und spannenden Begegnungen an diesem Wochenende (16. und 17. November) weiter. Besonders im Fokus stehen die U20, U17, U15 und U11, die sich jeweils in intensiven Duellen beweisen wollen.

Die U20 trifft auf den AEV Augsburg und absolviert dabei ein Auswärtsspiel, Samstag um 18:30 Uhr, sowie ein Heimspiel, am Sonntag um 17:00 Uhr. Nach der kurzen Unterbrechung möchten die Rosenheimer in diesen beiden wichtigen Begegnungen wertvolle Punkte sammeln und ihre Form bestätigen. Der Fokus liegt darauf, mit schnellem Spiel und entschlossener Defensive die Augsburger unter Druck zu setzen.

Für die U17 geht es nach Iserlohn

Für die U17 geht es nach Iserlohn, wo sie an diesem Wochenende zwei Auswärtsspiele bestreiten wird. Spielbeginn am Samstag ist um 19:30 Uhr und am Sonntag um 12:00 Uhr. Mit Schwung aus der bisherigen starken Saisonleistung und nach erfolgreichem Abschluss der Vorrunde, in der das Team den ersten Tabellenplatz erreichte, strebt die Mannschaft weitere Siege an, um einen optimalen Start in die Meisterrunde zu erwischen.
Die U15 startet ebenfalls mit großer Motivation in die Meisterrunde, nachdem sie die Vorrunde auf einem hervorragenden zweiten Platz abgeschlossen hat. Die gute Platzierung gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele, in denen sich das Team gegen hochkarätige Gegner beweisen will. Die ersten Spiele der Meisterrunde finden als Heimspiele im ROFA-Stadion statt. Spielbeginn am Samstag erfolgt gegen die Jungadler Mannheim um 16:30 Uhr und am Sonntag gegen den EV Regensburg I um 10:30 Uhr.

U11 bestreitet Heimspiel gegen Ottobrunn

Die U11 bestreitet am Wochenende ein Heimspiel gegen Ottobrunn. Die jungen Talente werden mit viel Begeisterung und Spielfreude antreten, um ihre Fortschritte auf dem Eis zu zeigen und den Zuschauern ein mitreißendes Spiel zu bieten. Die U11 bestreitet ein Auswärtsspiel am Samstag um 10:30 Uhr gegen den ERSC Ottobrunn I.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Autohaus Bernegger neuer Business Partner der Starbulls

Autohaus Bernegger neuer Business Partner der Starbulls

Rosenheim – Das im Jahr 1965 gegründete Autohaus in Rosenheim ist bereits langjähriger Partner der Starbulls Rosenheim. Ab dieser Saison weitet das Traditionsautohaus die Partnerschaft aus und unterstützt die Starbulls Rosenheim ab sofort als Business Partner.

In den vergangenen knapp 60 Jahren etabliert sich das Unternehmen von einem Einmann-Betrieb zu einem mittelständischen Unternehmen mit mittlerweile 30 Mitarbeitern. Seitdem wächst das Autohaus mit den Marken Jeep, Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional und Abarth im Verkauf, sowie mit den Marken Dodge, Ram, Chrysler, Lancia und Wohnmobile im Service von Jahr zu Jahr.

Von Anfang an bei den Starbulls mit dabei

Siegfried Bernegger, der Geschäftsführer des Autohaus Bernegger, ist schon seit einigen Jahren eng mit dem Eishockey in Rosenheim verbunden. Als Gründungsmitglied des Starbulls Rosenheim e.V. ist er einer der Wegweiser des heute in Rosenheim stattfindenden Eishockeysports. Die Sichtbarkeit der Marke wird durch ein umfassendes LED-Werbepaket gewährleistet. Diese Saison neu ist die attraktive Platzierung der Marke auf den neuen LED-Banden hinter den Spielerbänken, welche neben der Sichtbarkeit im Stadion zudem auch noch attraktiv für das TV-Übertragungsbild platziert wurden.

Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, freut sich über die jahrelang gute Zusammenarbeit: „Wir freuen uns außerordentlich, die Partnerschaft mit dem Autohaus Bernegger auf eine neue Ebene zu heben. Seit der Gründung des Starbulls Rosenheim e.V. ist Siegfried Bernegger nicht nur ein verlässlicher Sponsor, sondern auch ein engagiertes Gründungsmitglied und wahrer Unterstützer unseres Vereins. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Verbundenheit mit dem Eishockey in Rosenheim sind uns eine große Inspiration. Die Erweiterung dieser Zusammenarbeit ist ein starkes Zeichen für die Treue und das Vertrauen, das uns das Autohaus Bernegger entgegenbringt. Gemeinsam wollen wir mit dieser wertvollen Unterstützung die Zukunft des Rosenheimer Eishockeys weiter voranbringen und die Begeisterung für unseren Sport in der Region stärken.“
Siegfried Bernegger, Geschäftsführer Autohaus Bernegger, äußert sich wie folgt zur neuen Business Partnerschaft: „Die Starbulls Rosenheim sind für uns ein Traditionsverein den wir gerne wegen seiner hervorragenden Jugendarbeit, der ausgezeichneten Vereinsführung und damit verbunden sportlichen Leistungen unterstützen. Als Arbeitgeber und Ausbilder sehe ich Teamgeist, Respekt, Toleranz, Fairness sowie Konfliktfähigkeit als eines der wichtigsten Charaktere eines Menschen. Das Gefühl von Zusammenhalt, Gemeinschaft und Unterstützung im Verein kann helfen, Grenzen auszutesten, Regeln akzeptieren zu lernen sowie Fairness zu praktizieren. Die Jugendlichen lernen bei den Starbulls gemeinsame Fortschritte, Erfolge und Siege zu feiern ebenso wie mit Niederlagen und Rückschlägen umzugehen. Eben viele Erfahrungen und Eigenschaften, die einem im Leben weiterhelfen und später die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Starbulls: Siegesserie reißt in Crimmitschau

Starbulls: Siegesserie reißt in Crimmitschau

Rosenheim – Die tolle Siegesserie ist gerissen: Nach acht Spielen am Stück, in denen sie stets punkteten und 20 von 24 möglichen Zählern holten, standen die Starbulls Rosenheim nach der Auswärtspartie am 17. Spieltag der DEL2 am gestrigen Sonntagabend (3.11.2024) gegen die Eispiraten Crimmitschau mit leeren Händen da. Das Endresultat von 1:3 aus Rosenheimer Sicht stand bereits nach dem ersten Drittel fest. Zwar dominierten in der Folge die Grün-Weißen das Geschehen auf dem Eis deutlich, um aber dem Spiel noch eine Wende zu geben fehlten Energie und Konzentration.

Zwei komplette Spiele war Starbulls-Keeper Oskar Autio zuletzt ohne Gegentor geblieben. Im Crimmitschauer Kunsteisstadion am Sahnpark musste er vor 2.437 Zuschauern, darunter rund 100 stimmgewaltige Rosenheimer Fans, Mitte des ersten Drittels binnen drei Minuten nun gleich dreimal hinter sich greifen.
Die unglückliche Rosenheimer und frühe spielentscheidende Phase begann damit, dass Sebastian Zwickl mit einer doppelten kleinen Strafe belegt wurde, nachdem er Roman Zap mit dem Schläger im Gesicht getroffen hatte. Das nutzten die Gastgeber mit zwei Überzahltreffern rigoros aus. Beide Tore erzielte Scott Feser, zunächst nach einer gelungenen Powerplay-Kombination mit einer Direktverlängerung ins offene kurze Eck (9.) und dann per Abstauber aus kurzer Distanz, nachdem Autio einen Schlagschuss abprallen ließ (11.). Ladislav Zikmund legte mit einem Handgelenkschuss das 3:0 nach (12.) – und dabei gleich mehrere Konzentrationsschwächen in der Rosenheimer Defensive offen.
Immerhin konnten die Starbulls noch vor der ersten Pause auf 3:1 verkürzen. Dominik Tiffels nahm einen Rückpass von Manuel Strodel an der blauen Linie direkt, der satte Schuss prallte Eispiraten-Verteidiger Gregory Kreutzer an den Schlittschuh und von dort unhaltbar ins Netz (16.).

Im zweiten Drittel bot sich früh die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, aber die Grün-Weißen ließen drei Überzahlminuten, eine davon sogar mit fünf gegen drei Feldspieler, ungenutzt. Auch mit drei weiteren Überzahlphasen kurz vor und nach der zweiten Pause konnten die Starbulls nichts anfangen. Die größte Möglichkeit zum zweiten Treffer, der möglicherweise dem Spiel eine Wende geben hätte können, vergab Ville Järveläinen mit einem Schuss aus der Drehung.

Starbulls dominierten im zweiten und dritten Drittel die Partie

Die Starbulls dominierten im zweiten und dritten Drittel die Partie klar und deutlich und schnürten den Gegner mehrfach in dessen Zone ein. Die sehr diszipliniert verteidigenden Eispiraten ließen aber nur wenige Abschlüsse aus gefährlichen Positionen zu, bei denen sich der fehlerlose Torwart Oleg Shilin auf dem Posten zeigte. Die letzte Möglichkeit, in den Schlussminuten ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler noch den Anschlusstreffer zu erzwingen, machten sich die Grün-Weißen mit einer unnötigen Strafzeit selbst wieder zunichte.

„Es war für die Mannschaft nach der emotionalen Stimmung vom Derby-Sieg gegen Landshut am Freitag schwierig im ersten Drittel konzentriert zu spielen“, merkte Jari Pasanen nach dem Spiel an. „Wir haben nicht gut angefangen und waren läuferisch nicht so unterwegs, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Unterzahlspiel hat in letzter Zeit gut funktioniert, heute aber nicht, weil die Energie nicht auf dem normalen Level war. Auch beim dritten Gegentor waren wir unerklärlich passiv. Wir haben danach alles versucht, aber der letzte Energieschub war nicht da“, so der Rosenheimer Cheftrainer.
Mit 29 Punkten und zehn Punkten Vorsprung auf die Playdown-Zone steht das Rosenheimer Eishockeyteam nach der 17. Spielrunde in der DEL2 trotzdem prächtig da. Da die Liga nun wegen des Länderspiel-Formats Deutschland-Cup am kommenden Wochenende Pause macht, geht es für die Starbulls erst am übernächsten Sonntag, 17. November, mit dem Auswärtsspiel in Bad Nauheim weiter. Das ursprünglich für den 15. November angesetzte Rosenheimer Heimspiel gegen die Towerstars Ravensburg wurde wegen Infrastrukturmaßnahmen für die Technik im ROFA-Stadion auf den 7. Januar verlegt.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Starbulls: Derbyjubel dank Stretch

Starbulls: Derbyjubel dank Stretch

Rosenheim – Es war ein spannender und hochklassiger Eishockey-Abend am gestrigen 1. November mit einer grandiosen Stimmung im ausverkauften Rosenheimer ROFA-Stadion. Bis zum ersten Torjubel dauerte es aber satte zwei Stunden und 27 Minuten. Dann traf Starbulls-Kapitän C.J. Stretch ein erstes Mal im Shootout. Wenige Minuten später versetzte Stretch mit seinem zweiten erfolgreichen Schuss die stimmgewaltigen Rosenheimer Fans unter den 4.927 Zuschauer in Feierlaune: Die Starbulls Rosenheim sind erstmals seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 Derbysieger gegen den EV Landshut, der dank des 0:0 nach 60 Minuten aber einen Punkt an die Isar mitnehmen konnte.

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Retro-Feeling im Rosenheimer Eisstadion. Foto: Copyright Peter Lion

In allen vier Derbys der vergangenen Saison und im ersten Aufeinandertreffen der laufenden Spielzeit zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut gingen jeweils alle drei Zähler an die Niederbayern. Am Allerheiligenabend 2024 im „Retro-Spiel“ – beide Teams liefen in Jerseys auf, die dem Look der Outfits der 90er-Jahre nachempfunden waren – fand diese Serie nun ihr Ende. Dank des 1:0-Heimsiegs im Shootout zogen die Grün-Weißen von der Mangfall in der Tabelle der DEL2 sogar nach Punkten mit dem Rivalen von der Isar gleich.

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Viele spannende Szenen – aber lange Zeit kein Tor. 

Die gastgebenden Starbulls setzten die Gäste aus Niederbayern in den Anfangsmomenten gleich mächtig unter Druck. Bevor die erste Spielminute abgelaufen war, musste EVL-Keeper Jonas Langmann gegen Ludwig Nirschl, Stefan Reiter und Maximilian Vollmayer sein Können unter Beweis stellen. Mit einem Schuss von John Rogl von der blauen Linie, den Starbulls-Keeper Oskar Autio gut parierte, wendete sich aber nach fünf Minuten das Blatt. Landshut übernahm die Spielkontrolle, ohne aber zu klaren Torchancen zu kommen.
Rosenheims Defensive – der anstelle von Pascal Zerressen als Verteidiger ins Line-up gerutschte Dominik Kolb macht seine Sache hervorragend – stand gut und konnte sich immer wieder effektiv befreien. Beim ersten gelungenen Gegenstoß scheiterte Stefan Reiter nach feinem Rückpass von Nirschl an Langmann und Sekunden später entschärfte der Gästetorwart einen verdeckten Schuss von Shane Hanna (13.). Auf der Gegenseite konnte sich Autio auf sein Stellungsspiel verlassen, als ihm bei einem Schuss von Jack Doremus die Sicht verstellt war (15.).

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Standesgemäßes Eintreffen des Starbulls-Maskottchen auf dem Eis.

In der Schlussphase des ersten Drittels lag der erste Treffer auf beiden Seiten in der Luft. Charlie Sarault musste nach einer brillanten Finte einen spektakulären Fanghandsave von Langmann anerkennen, Shane Hanna hämmerte den Puck aus wenigen Metern an den Pfosten des Landshuter Gehäuses (17.). Auf Gästeseite scheiterte Simon Seidl am stark reagierenden Autio, eine Sekunde vor der ersten Pausensirene verfehlte David Zucker nach einer Drehung im Slot das Rosenheimer Tor knapp.

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Beste Stimmung in der Rosenheimer Fankurve.

Auch im zweiten Spielabschnitt fielen keine Tore. Erneut waren es die Hausherren, die den Gegner sofort unter Druck setzten und zu mehreren hochkarätigen Abschlussmöglichkeiten kamen. Erneut konnten die Niederbayern die Angelegenheit nach Anfangsschwierigkeiten ausgeglichen gestalten. Erneut ging es phasenweise hin und her und erneut präsentierten sich beide Torhüter konzentriert und fehlerlos. Jonas Langmann war dabei der auffälligere Keeper, verhinderte mit prima Reaktionen gleich zweimal binnen Sekunden gegen Norman Hauner (24.) sowie gegen Vollmayer (25.), Ville Järveläinen (30.) und Stefan Reiter (39.) den Rosenheimer Führungstreffer.
Die Gäste von der Isar versuchten im intensiven und zweikampfbetonten Derby zunehmend ihre spielerische Klasse einzubringen, konnten die taktisch disziplinierten und defensiv kompakt auftretenden Gastgeber damit aber nicht knacken. Nur Mitte des dritten Drittels verzeichneten die Niederbayern einige Minuten lang ein Übergewicht an vielversprechenden Torchancen. Blake Bennett per Rückhand (46.), Yannick Wenzel mit einem satten Weitschuss (47.), Julian Kornelli aus dem Slot (48.) und Benjamin Zientek nach einem „Solo gegen alle“ (49.) scheiterten aber am starken Rosenheimer Torwart Autio.

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Ganzer Körpereinsatz. 

Trotz vieler intensiv geführter Zweikämpfe blieben beide Strafbänke in den ersten 50 Spielminuten leer. Dann eröffneten sich den Hausherren zwei Überzahlminuten, bei denen Järveläinen mit einer haarscharf am kurzen Eck vorbeizischenden Direktabnahme (51.) den Rosenheimer Führungstreffer auf dem Schläger hatte. Ein zweites Rosenheimer Powerplay verdiente sich diese Bezeichnung hingegen nicht. Beim einzigen Landshuter Überzahlspiel kurz vor Ende der regulären Spielzeit verteidigten die Starbulls gut und effektiv.
Die fünfminütige Verlängerung dominierten die Gastgeber, ohne aber den Siegtreffer erzwingen zu können. Die einzige klare Torchance hatte Vollmayer, der nach einem Solo den Puck nicht an Torwart Langmann vorbeibrachte (62.). Im Shootout versenkte
C.J. Stretch den ersten Rosenheimer Versuch, Landshuts zweiter Schütze Nick Pageau glich aus. Tor Immo, der zum dritten Landshuter Schuss antrat, hätte den Sieg für Landshut fixieren können, scheiterte aber an Autio. Rosenheims Keeper hielt danach den zweiten Versuch von Pageau, während Stretch auch seinen zweiten Schuss eiskalt verwandelte und damit den Endstand fixierte: Starbulls 1, Landshut 0.

Starbulls gegen Landshut am 1. November im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Peter Lion

Grund zum Jubel bei den Rosenheimern. 

Für Oskar Autio war es nach dem 4:0-Auswärtssieg in Regensburg am vergangenen Sonntag das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor (der für das Endresultat belanglose Shoot-Out-Gegentreffer geht in die Wertung nicht ein) und insgesamt bereits das vierte „Zu Null“ in der laufenden Saison. Mit der Ausbeute von 29 Punkten aus 16 Spielen stehen die Starbulls in der DEL2-Tabelle auf dem fünften Platz!
Am morgigen Sonntag, 3. November, treten die Starbulls Rosenheim auswärts gegen die Eispiraten Crimmitschau an. Spielbeginn im Sahnpark ist um 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Peter Lion)