Derby an Allerheiligen: Starbulls empfangen Landshut

Derby an Allerheiligen: Starbulls empfangen Landshut

Rosenheim – Die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim und ihre Fans sind heiß auf das Derby gegen den EV Landshut am morgigen Allerheiligen-Abend (1.11.2024). Das ROFA-Stadion – aktuell zugelassene Kapazität 4.927 Zuschauer – ist längst ausverkauft. Gelingt den formstarken Starbulls endlich der erste Sieg gegen den niederbayrischen Rivalen seit dem Rosenheimer Wiederaufstieg in die DEL2? Für alle Fans, die kein Ticket haben, bietet sich die Liveübertragung der Partie bei sportdeutschland.tv an.

In der vergangenen Spielzeit holte der EV Landshut alle zwölf zu vergebenden Derbypunkte aus den vier Hauptrundenvergleichen mit den frisch aus der Oberliga aufgestiegenen Starbulls. Am fünften Spieltag der laufenden Saison behielten die Niederbayern ebenfalls alle drei Zähler an der Isar. Bei der 3:5-Niederlage waren die Grün-Weißen aber bereits drauf und dran, etwas mitzunehmen, gingen zweimal in Führung und mussten in der Schlussminute gleich zwei Empty-Net-Gegentreffer hinnehmen.

In den letzten sieben Spielen haben die Starbulls nun 18 der 21 zu vergebenden Punkte geholt und sind dabei drei Mal sogar ohne Gegentreffer geblieben! Mit dieser starken Ausbeute hat die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen nicht nur enorm Selbstbewusstsein getankt, sondern für eine zusätzliche Derby-Pikanterie gesorgt: Mit einem Sieg würden die Grün-Weißen in der Tabelle am EV Landshut sogar vorbeiziehen. Denn die Freitags-Gäste haben mit 28 Punkten nach 15 Spielen lediglich einen Zähler mehr auf dem Konto als die Starbulls.

Aufgabe wird für die Starbulls nicht einfach

Dass die Niederbayern am vergangenen Sonntag in Crimmitschau mit 0:2 unterlagen, macht die Aufgabe für die Starbulls am Freitagabend sicher nicht leichter. Der EVL wird alles dafür tun, sich im prestigeträchtigen Derby zu rehabilitieren. Die sportliche Qualität der Mannschaft von Headcoach Heiko Vogler ist ohnehin unbestritten: bestes Überzahlspiel (24,3 Prozent) und bestes Unterzahlspiel (92,7 Prozent) der Liga, Scoring-Touch über vier Reihen. Die 54 bisher erzielten Treffer verteilen sich auf 19 (!) verschiedene Torschützen. Den goldenen Helm trägt Tor Immo – der 29-jährige Finne mit dem bezeichnenden Vornamen hat bereits 19 Scorerpunkte auf seinem Konto. Mit Jack Doremus, der bisher schon 18 Scorerpunkte einheimste, schlug aber auch der zweite Import-Neuzugang im Landshuter Sturm voll ein.

Das anstehende Allerheiligen-Derby 2024 verspricht angesichts der Rosenheimer Formstärke und des herausragend besetzten Gegners, der Aufstiegsambitionen in die DEL hegt, ein Eishockey-Leckerbissen auf hohem sportlichen Niveau zu werden. Die Starbulls Rosenheim werden dabei in einem speziellen Jersey im Retro-Look auflaufen, das an das Trikot-Design der Saison 1996/97 erinnert. Damals erreichten die Grün-Weißen in der höchsten deutschen Spielklasse mit einem 3:2-Erfolg im entscheidenden Heimspiel gegen den EV Landshut die Meisterrunde.

Stadion-Stimmung soll an die 1990er-Jahre erinnern

Auch die Stadion-Stimmung soll an die 90er-Jahre erinnern – unter anderem mit entsprechend angepassten Grafiken. Und die Zuschauer sind aufgerufen, in den „besten Outfits der 90er“ aus ihrer oder ihrer Eltern Klamottenkiste ins ROFA-Stadion zu kommen. Der Einlass beginnt bereits um 18 Uhr, für die Landshuter Fans wird ein spezieller Eingang hinter der Gästekurve auf der Mangfallseite eingerichtet sein. Das Spiel, bei dem der Puck zum ersten Bully um 19:30 Uhr fällt, ist ausverkauft. Wer nicht unter den 4.927 Zuschauern im Stadion sein kann, der hat die Möglichkeit, das spannungsgeladene Derby in der Liveübertragung von sportdeutschland.tv zu verfolgen.
Zwei Tage nach dem Derby-Highlight treten die Starbulls Rosenheim auswärts gegen die Eispiraten Crimmitschau an. Spielbeginn im Sahnpark ist am Sonntag um 17 Uhr. Nach den Spielen gegen Landshut und in Crimmitschau haben die Starbulls eine längere Pause. Wegen des Eishockey-Länderspiel-Formats „Deutschland-Cup“ ruht der DEL2-Spielbetrieb ein Wochenende lang. Das ursprünglich für den 15. November angesetzte Rosenheimer Heimspiel gegen Ravensburg wurde wegen Umbauarbeiten im Stadion auf den 7. Januar 2025 verlegt. Für die Grün-Weißen geht es somit erst am 17. November mit dem Auswärtsspiel in Bad Nauheim weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls-Nachwuchs: Starker Einstieg in die Meisterrunde

Starbulls-Nachwuchs: Starker Einstieg in die Meisterrunde

Rosenheim – Ein ereignisreiches Wochenende (27.10.2024) liegt hinter dem Nachwuchs der Starbulls Rosenheim, das viele spannende Momente bot. Während die U20 und U17 nach umkämpften Partien wichtige Siege einfahren konnten, lief es für die U15 und U13 gemischt.

Die U20 absolvierte ihre beiden Auswärtsspiele in Schwenningen und musste sich im ersten Spiel geschlagen geben. Das Team zeigte dennoch eine solide Leistung und ließ sich von der Niederlage nicht entmutigen. Im zweiten Spiel zeigten die Spieler große Moral und kämpften sich in die Overtime, wo sie sich schließlich mit einem knappen, aber verdienten Sieg belohnten. Der Overtime-Erfolg zeigt die mentale Stärke des Teams und brachte wertvolle Punkte.

Die Spiele der Junioren im Detail:

26.10.2024 – Schwenninger ERC – Starbulls Rosenheim 5:2 (2:2/0:0/3:0)

Spielverlauf: 02:05 1:0 Kuhn (Kling, Sobolev), 08:14 2:0 Kling (Sobolev, Spitz), 11:54 2:1 Wieser (Wieczorek, Eremias) (PP1), 14:07 2:2 Crepinsek (Fabera, Stein), 43:58 3:2 Schuler (Bauhof, Hrabcak), 45:44 4:2 Schuler (Majher, Pata) (PP1), 55:27 5:2 Hrabcak (Naumann, Sobolev)

27.10.2024 – Schwenninger ERC – Starbulls Rosenheim 4:5 (1:0/1:2/2:2) (OT)

Spielverlauf: 13:02 1:0 Sobolv (Kling, Naumann) (PP1), 22:23 1:1 Böhm (Schneider, Musin), 35:17 2:1 Majher (Schuler, Bauhof) (PP2), 37:43 2:2 Wieser (Musin, Böhm) (PP1), 40:11 2:3 Eremias (Crepinsek, Stein), 46:46 3:3 Wadowski (Majher, Naumann), 51:52 4:3 Hrabcak (Schuler, Bauhof), 54:51 4:4 Musin (Böhm, Fabera), 64:26 4:5 Eremias (Wieser, Crepinsek) (OT)

Die U17 startete in Berlin in die Meisterrunde und zeigte direkt, warum sie die Vorrunde als Tabellenführer abgeschlossen hat. Beide Spiele gingen bis ins Penaltyschießen, in dem sich die U17 jeweils durchsetzen konnte. Mit nervenstarker Leistung und einer soliden Defensive brachte das Team beide Male das entscheidende Tor im Shootout unter. Der Start in die Meisterrunde war damit ein voller Erfolg und ein starkes Zeichen an die Konkurrenz.

Die Spiele der Jugend im Detail:

26.10.2024 – Eisbären Juniors Berlin – Starbulls Rosenheim 3:4 (0:0/3:3/0:0) (PS)

Spielverlauf: 22:40 1:0 Matz (Wolfsteiner, Dierichen), 24:32 2:0 Wolfsteiner (Diereichen), 30:05 2:1 Nirschl (PP1), 30:16 2:2 Stein (Leitner, Nirschl), 32:44 3:2 Stracke (Kuhn), 36:01 3:3 Leitner (Stein, Wilhelm), 60:00 Gohmert (PS)

27.10.2024 – Eisbären Juniors Berlin – Starbulls Rosenheim 3:4 (0:2/2:0/1:1) (PS)

Spielverlauf: 08:08 1:0 Wilhelm (Leitner), 17:43 2:0 Leitner (Wilhelm), 24:15 1:2 Wolfsteiner (Röckl, Kuhn), 28:13 2:2 Kretzschmar (Enk), 43:15 2:3 Binder, 49:00 3:3 Treinis (Wolfsteiner, Röckl), 60:00 3:4 Gohmert (PS)

Die U15 hatte in ihrem Heimspiel gegen Augsburg leider weniger Glück und musste sich nach einem hart umkämpften Spiel geschlagen geben. Trotz guter Ansätze und großem Einsatz reichte es am Ende nicht für einen Sieg, doch die Mannschaft wird aus diesem Spiel wichtige Erfahrungen mitnehmen.

Durchwachsenes Wochenende für die U13

Für die U13 verlief das Wochenende durchwachsen. Im ersten Heimspiel gegen den EHC München konnte das Team einen klaren Sieg einfahren und überzeugte dabei mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Doch am Sonntag gegen den EV Landsberg lief es dann nicht wie gewünscht: Die Mannschaft musste eine hohe Niederlage hinnehmen und bekam einige Schwächen aufgezeigt, an denen sie in den kommenden Trainings arbeiten wird.

Besonders erfolgreich präsentierte sich die U11 in ihrem Heimspiel gegen den SC Riessersee und überzeugte mit einem 12:7-Sieg. Mit viel Teamgeist und Einsatzfreude zeigten die jungen Talente eine hervorragende Leistung und sorgten für einen erfolgreichen Abschluss des Wochenendes.

Insgesamt kann der Starbulls-Nachwuchs auf spannende und erfolgreiche Spiele zurückblicken. Während die U20 und U17 weiter wertvolle Punkte sammeln, konnten auch die jüngeren Teams Erfahrungen und Erfolge für die kommenden Aufgaben mitnehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Starbulls: 4:0 Auswärtssieg gegen die Eisbären Regensburg

Starbulls: 4:0 Auswärtssieg gegen die Eisbären Regensburg

Rosenheim / Regensburg – Am 15. Spieltag der DEL2 durften die Starbulls Rosenheim einen 4:0-Auswärtssieg gegen die Eisbären Regensburg feiern. Einmal mehr konnten sich die Grün-Weißen dabei auf ihren starken Torwart Oskar Autio verlassen. Zweiter Schlüssel zum Erfolg war das effektive Überzahlspiel, dem an diesem Sonntag (27.10.2024) drei der vier Rosenheimer Treffer entsprangen. Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnte sich endlich auch Ville Järveläinen in die Torschützenliste eintragen, zum bereits zwölften Mal Norman Hauner. Außerdem trafen Stefan Reiter und Lukas Laub

Nach einem torlosen ersten Drittel, in dem die Hausherren mehr vom Spiel hatten und die gefährlicheren Torschüsse abgaben, durften die zahlreichen und lautstarken Rosenheimer Fans unter den 4.325 Zuschauern in der Regensburger Donau-Arena in der 25. Spielminute jubeln. Zunächst verhinderte Oskar Autio mit einem Reflex gegen den frei vor ihm abschließenden Ryon Moser den Regensburger Führungstreffer, der zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen wäre. Den sich daraus direkt ergebenden Gegenstoß nutzten die Grün-Weißen ihrerseits zum Torerfolg. Fabjon Kuqi spielte wunderbar in den Lauf von Charlie Sarault, der scheiterte nach schnellem Antritt an Eisbären-Keeper Eetu Laurikainen, aber Stefan Reiter war zur Stelle, staubte ab und verbuchte sein inzwischen zehntes Saisontor!

Starbulls nutzten ihr erstes Überzahlspiel

Keine zwei Minuten später nutzten die Starbulls ihr erstes Überzahlspiel zum zweiten Treffer. Norman Hauner nahm aus der Halbdistanz im idealen Moment perfekt Maß und versenkte den Puck im rechten oberen Torwinkel – unhaltbar, weil Manuel Strodel dem Torwart jegliche Sicht nahm (27.). Mit der 2:0-Führung im Rücken hatten die Gäste von der Mangfall in der Arena an der Donau nun alles im Griff, ließen die gastgebenden Eisbären nie mehr richtig ins Spiel kommen und nur noch einzelne gute Torchancen zu. Und bei denen hatte Torwart Autio, der seine herausragende Form der vergangenen Wochen bestätigte, immer das richtige Stellungspiel oder einen guten Reflex parat, um sich seinen bereits dritten Shutout der laufenden Saison – den ersten auswärts – zu verdienen.
Mitte das letzten Drittels machten die Grün-Weißen binnen einer Minute alles klar. Das 3:0 entsprang einem Powerplay mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Sarault legte ab auf Ville Järveläinen und der kleine Finne hämmerte die Hartgummischeibe hoch ins rechte Eck (51.). Bis er seinen ersten Saisontreffer endgültig bejubeln durfte, musste der fleißige Järveläinen aber ein paar Momente ausharren, denn die Unparteiischen überprüften die Szene noch im Video. Aber es war alles regulär – Travis Ewanyk, der dem Torwart die Sicht und damit jegliche Abwehrchance nahm, stand nicht im Torraumabseits.

Lukas Laub setzte den Schlusspunkt zum 4:0

Im sich anschließenden Überzahlspiel mit nun einem Mann mehr setzte Lukas Laub den Schlusspunkt zum 4:0. Manuel Strodel legte von seiner Position am Torraum uneigennützig auf den Torschützen ab, nachdem Regensburg den Defensivfaden kurzzeitig völlig verloren hatte. Mit drei Toren aus fünf Überzahlsituationen war die Rosenheimer Ausbeute herausragend. In ihren nur vier Unterzahlminuten in dieser Partie verteidigten die taktisch disziplinierten und zweikampfcleveren Starbulls erfolgreich.
„Im ersten Drittel hat uns unser Torwart gerettet, da konnten wir uns glücklich schätzen, dass wir nicht mit zwei oder gar drei Toren zurücklagen“, gab Jari Pasanen nach dem Spiel zu. „Anfang des zweiten Drittels hat sich das Spiel gedreht. Unser Überzahlspiel war heute überragend und entscheidend, dass wir gewonnen haben. Bei fünf gegen fünf war das Spiel ausgeglichen und da hatte die Heimmannschaft vielleicht sogar etwas mehr Torchancen“, so der Rosenheimer Cheftrainer.
Die Starbulls haben nun aus den letzten fünf Spielen 14 von 15 möglichen Punkten geholt, sich in der Tabelle auf den fünften Rang geschoben und bereits einen Vorsprung von zehn Punkten auf die Playdown-Zone erhamstert.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ludwig Schirmer)

Spannendes Wochenende für den Starbulls-Nachwuchs

Spannendes Wochenende für den Starbulls-Nachwuchs

Rosenheim – An diesem Wochenende (26.10. und 27.10.2024) steht für den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim ein voller Spielplan an. Die Teams haben anspruchsvolle Partien vor sich und wollen mit einer engagierten Leistung in ihren jeweiligen Ligen überzeugen.

Für die U20 geht es zu zwei Auswärtsspielen nach Schwenningen. Nach den jüngsten Erfolgen will das Team an seine kämpferischen Leistungen anknüpfen und sich wichtige Punkte sichern. Die Auswärtsspiele bieten der Mannschaft die Chance, weiter an Stabilität zu gewinnen und mit einem geschlossenen Auftreten auf fremdem Eis zu punkten. Der Spielanpfiff erfolgt am heutigen Samstag (26.10.2024) um 19:00 Uhr und am morgigen Sonntag, 27.10.2024)  um 11 Uhr.

U17 steht besonders im Fokus

Besonders im Fokus steht die U17, die am Wochenende in die Meisterrunde startet. Nach einer starken Vorrunde, die das Team auf dem ersten Tabellenplatz abschloss, ist die Motivation hoch, auch in der Meisterrunde von Beginn an Akzente zu setzen. In Berlin trifft die U17 auf einen starken Gegner und wird in zwei Auswärtsspielen gefordert sein. Mit konzentriertem Spiel und viel Selbstbewusstsein geht die Mannschaft in die Begegnungen und will sich für die hervorragende Vorrundenleistung belohnen. Die ersten Spiele der Meisterrunde erfolgen am heutigen Samstag, 26. Oktober, um 19 Uhr und am morgigen Sonntag um 10 Uhr.
Auch die U15 wird am Wochenende wieder auf dem Eis stehen, diesmal in einem Heimspiel gegen Augsburg am Sonntag um 17 Uhr. Nach zuletzt positiven Leistungen ist das Team fest entschlossen, vor heimischem Publikum an diese Erfolge anzuknüpfen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den nächsten Sieg einzufahren.

Für die U13 stehen zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Samstag empfängt die Mannschaft den EHC München, mit einem Spielbeginn um 16:30 Uhr. Am Sonntag folgt die Begegnung gegen den EV Landsberg um 10:30 Uhr. Die beiden Spiele bieten der U13 die Gelegenheit, sich auf heimischem Eis zu beweisen und mit Teamgeist und Tempo die gewünschten Erfolge zu feiern.
Abgerundet wird das Wochenende durch die U11, die im Heimspiel auf den SC Riessersee trifft. Auch hier wird die Mannschaft mit viel Freude und Einsatz aufs Eis gehen und zeigen, was sie in den letzten Trainingswochen weiterentwickelt hat. Dieses Spiel erfolgt am heutigen Samstag, 26.10.2024) um 11:30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Spektakel mit Makel: Starbulls besiegen Weiden in Shootcut

Spektakel mit Makel: Starbulls besiegen Weiden in Shootcut

Rosenheim –  3804 Zuschauer erlebten am gestrigen Freitagabend (26.10.2024) im Rosenheimer ROFA-Stadion ein echtes Eishockey-Spektakel: Die Starbulls besiegten Weiden im Shootout.

Die gastgebenden Starbulls hatten im ersten Freitagsheimspiel der Saison die Blue Devils aus Weiden zu Gast – und fanden gegen den Aufsteiger aus der Oberpfalz lange nicht zu ihrem Spiel und erst recht nicht zu Stabilität in der Defensive. Nach 0:2- und 1:3-Rückstand drehten die Grün-Weißen im letzten Drittel die Partie und sahen in der Schlussphase plötzlich doch noch wie der sichere Sieger aus, ehe die Gäste Sekunden vor Schluss zum 4:4 ausglichen. Im Shootout bescherte Norman Hauner, der bereits in der regulären Spielzeit zweimal getroffen hatte, seinen Starbulls noch den Zusatzpunkt

Eishockey: Starbulls Rosenheim gegen Weiden. Foto: Ludwig Schirmer und Peter Lion

Blick in die Rosenheimer Fankurve. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Dank des 5:4-Shootout-Erfolgs verteidigten die Starbulls den sechsten Tabellenrang gegenüber dem nun punktglichen ESV Kaufbeuren. Der Rosenheimer Cheftrainer befand sich nach dem Spiel in einem Zwiespalt der Gefühle: „Schade, dass es nicht drei Punkte wurden. Aber ich freue mich trotzdem riesig über die zwei Punkte, denn wir wissen, dass in dieser Liga jeder Punkt wichtig ist. Die Mannschaft hat nach dem 1:3 eine tolle Moral gezeigt. Aber ich habe keine Erklärung, warum wir so schlecht angefangen haben. Über die ersten 30 Minuten könnte ich ein Buch schreiben. Da wird es intern einiges aufzuarbeiten und zu hören geben“, so Jari Pasanen, der den Gegner und seinen Torwart lobte: „Weiden hat richtig gut gespielt und hat uns mit einem hervorragenden Unterzahlspiel überrascht. Oskar Autio war mit Abstand bester Mann auf dem Eis und wir können uns glücklich schätzen, diesen Keeper heute gehabt zu haben.“

Eishockey: Starbulls gegen Weiden. Foto: Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die beiden Mannschaften lieferten den Zuschauern viel Action. 

Schon nach knapp eineinhalb Minuten Spielzeit stand Autio im Fokus, als er einen Strafschuss von Tomas Rubes entschärfte. Pascal Zerressen hatte gegen Vladislav Filin die „Notbremse“ gezogen. Ein halbes Dutzend weitere Male, allein drei Mal gegen Daniel Bruch, blieb der Rosenheimer Schlussmann im Laufe der Partie Sieger, als Gästespieler alleine auf ihn zuliefen. Bei zahlreichen gefährlichen Abschlüssen aus kurzer Distanz und dem ein oder anderen eigentlich unhaltbar anmutenden Schuss verhinderte „Oskari“ den Einschlag des Pucks im Rosenheimer Gehäuse.
Die Gäste, die aus den vergangenen sechs Spielen lediglich einen einzigen Zähler holen konnten, belohnten sich trotzdem für ihr engagiertes Spiel und das konsequente Forechecking, mit dem sie regelmäßig Rosenheimer Scheibenverluste erzwangen. Neal Samanski schob bei einem Alleingang eiskalt zum 0:1 ein (9.), und noch in er gleichen Spielminute erhöhte Elias Pul auf 0:2. Der Youngster, der nach einem Weidener Anspielgewinn zu viel Freiraum genoss, bugsierte den Puck mit etwas Glück durch die „Hosenträger“ von Torwart Autio über die Rosenheimer Torlinie. Zahlreiche weitere Geschenke der in der Defensive wenig griffigen und teils konfusen Hausherren nahmen die Gäste aus der Oberpfalz aber zum Glück für die Starbulls nicht an.
Große Rosenheimer Torchancen waren in der ersten halben Stunde der Partie an einer Hand abzuzählen. Und wenn Gästetorwart Marco Wölf gefordert war, war er zur Stelle. Mitte des zweiten Drittels wurde das Spiel richtig wild, es ging hin und her mit offenem Visier. Beim zweiten Rosenheimer Powerplay verkürzte Norman Hauner nach Pass von Maximilian Vollmayer mit einer Direktabnahme in den oberen Winkel des kurzen Ecks unhaltbar zum vielumjubelten 1:2-Anschlusstreffer.

Eishockey: Starbulls gegen Weiden. Foto: Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die Starbulls machten es diesmal spannend.

Zu Beginn des letzte Drittels erhöhten die Gäste auf 1:3. In Überzahl und bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen Rosenheim drückte Luca Gläser einen Rückpass von Tomas Rubes aus kurzer Distanz ins Netz (42). Die Gäste agierten weiter in Überzahl, doch die Starbulls konterten erfolgreich. Zack Dybowski spielte von der Grundlinie clever über die Bande, Fabjon Kuqi legte perfekt in den Lauf von Shane Hanna und der schnelle kanadische Verteidiger verlud den Gästekeeper und schob zum 2:3 ein (43.). Eineinhalb Minuten später schloss Norman Hauner einen herausragenden Spielzug über Lukas Laub und C.J. Stretch aus kurzer Distanz mühelos zum 3:3 ab (45.).
Nach der Auszeit, die Gästetrainer Sebastian Buchwieser daraufhin nahm, ging das Rosenheimer „Hurra-Eishockey“ weiter – mit tollen Chancen für Grün-Weiß, aber auch gefährlichen Gästekontern. Dybowski scheiterte am Pfosten (51.) und bei drei Starbulls-Überzahlsituationen wechselten sich Licht und Schatten ab. Als die Gäste nach ihrer fünften und letzten Strafzeit der Partie gerade wieder komplett waren, entsprang der Rosenheimer Powerplay-Aufstellung der Führungstreffer zum 4:3. Charlie Sarault nahm ein Zuspiel von Hanna direkt und durfte sein erstes Saisontor bejubeln – der Puck hüpfte Gästekeeper Wölfl über die Stockhand (57.) und die heimischen Fans, die ihre Team über die gesamte Spielzeit euphorisch unterstützten, waren aus dem Häuschen.

Eishockey: Starbulls Rosenheim gegen Weiden. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts.

Jetzt sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus, denn sie konnten die finalen Bemühungen der Gäste zunächst abwehren und Sarault hatte die Chance zum Empty-Net-Treffer, schoss aber überhastet und Weidens Topscorer Tyler Ward nutzte seine Abwehrchance – und leitete den letzten Weidener Vorstoß ein. Diesen nutzte Tomas Rubes zwölf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit einem Schuss aus dem Handgelenk zum 4:4 – die Scheibe schlug hoch im kurzen Eck ein, Torwart Autio war die Sicht komplett verstellt.
In der Verlängerung gab es Großchancen auf beiden Seiten – die Mehrzahl für die Gäste – aber keine Tore, weil sich beide Keeper stark präsentierten. Im Shootout trafen zunächst Filin für Weiden (Pul und Ward scheiterten) und Sarault für Rosenheim (Stretch und Stefan Reiter vergaben). Dann blieb Autio gegen Filin Sieger, bevor Hauner gegen Wölfl verwertete und damit nach seinen beiden Toren zum 1:2 und 3:3 auch noch das Game-Winning-Goal auf seinem Konto verbuchen durfte.
Am Sonntag sind die Starbulls Rosenheim bei den Eisbären Regensburg zu Gast, Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr (Liveübertragung bei sportdeutschland.tv).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer und Peter Lion)

Starbulls: „Kilian Kühnhauser per Förderlizenz zum EC Peiting“

Starbulls: „Kilian Kühnhauser per Förderlizenz zum EC Peiting“

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim teilen mit: Kilian Kühnhauser ist künftig mittels Förderlizenz für den EC Peiting in der Oberliga spielberechtigt. 

Aufgrund des hohen Wettbewerbs in der Defensive der Starbulls Rosenheim bietet ihm die Förderlizenz in Peiting die optimale Chance zur Weiterentwicklung“, so die Starbulls Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung zu der Entscheidung.
Der 19-jährige Linksschütze hatte schon zum Start der laufenden DEL2 Saison mit einer Verletzung zu kämpfen. Dadurch stieß er auch später zur Mannschaft und damit auch in die Vorbereitung.
Jari Pasanen, Headcoach der Starbulls Rosenheim, über die Förderlizenz von Kühnhauser: „Kilian hat in diesem Herbst eine schwere Zeit hinter sich. Durch seine erneute Erkrankung in der laufenden Saison ist schwierig jetzt für ihn, wieder Anschluss zu finden. Durch diese Förderlizenz bekommt Kilian seine Eiszeit und kann so den Anschluss und seinen Spielrhythmus im Männerhockey finden.“
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Kilian bereits beim morgigen Spiel des EC Peiting gegen den SC Riessersee mit dabei sein.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ludwig Schirmer)