Starbulls: U20 mit beeindruckendem Comeback

Starbulls: U20 mit beeindruckendem Comeback

Rosenheim – Am vergangenen Wochenende (20.10.2024) erlebte der Nachwuchs der Starbulls Rosenheim gemischte Momente auf dem Eis, konnte sich aber insgesamt mit starken Leistungen behaupten. Besonders die U20 zeigte nach einem bitteren Rückschlag Moral und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Auch die U17 und U15 setzten mit Siegen ein deutliches Zeichen.

Die U20 traf in ihrem Doppelspieltag auf die Eislöwen Juniors aus Dresden und musste im ersten Spiel eine herbe Niederlage einstecken. Die Mannschaft konnte den Druck des Gegners nicht standhalten und verlor deutlich. Doch schon am nächsten Tag zeigte das Team ein ganz anderes Gesicht: Mit einer kämpferischen Einstellung und einer deutlich verbesserten Defensive gelang ihnen ein verdienter Sieg. Dieses beeindruckende Comeback beweist die mentale Stärke der Mannschaft, die nach einem schwierigen Start nicht aufgab und am Ende erfolgreich das Eis verließ.

Der Headcoach der U20, Gerhard Unterluggauer, zum Wochenende:

„Am Samstag hatten wir einen schlechten Start. Das Spiel war nach dem ersten Drittel eigentlich schon wieder vorbei. Im zweiten und dritten Drittel haben wir schon etwas besser gespielt. An diese Leistung konnten wir am folgenden Tag anschließen und haben mit einer soliden Struktur und Kampfgeist gewinnen können.“

Die Spiele der Junioren im Detail:

19.10.2024 – ESC Dresden – Starbulls Rosenheim 7:3 (5:1/1:0/1:2)

Spielverlauf: 00:53 1:0 Sedleckij-Razin (Müller, Caloun), 04:07 2:0 Müller (Caloun, Tarasenko), 05:06 3:0 Buschbeckl (Barthold), 11:50 4:0 Zimmermann (Sedleckij-Razin) (PP1), 14:04 Sedleckij-Razin, 14:35 5:1 Musin (Geier), 29:04 6:1 Caloun (Ulbrich, Sedleckij-Razin), 41:13 7:1 Gärtner (PS), 42:44 7:2 Eremias (Mühlfenzl, Crepinsek), 55:10 7:3 Crepinsek (Wieser, Mühlfenzl)

20.10.2024 – ESC Dresden – Starbulls Rosenheim 2:4 (1:0/1:2/0:2)

Spielverlauf: 06:08 1:0 Satzky (Tarasenk, Gärtner), 23:17 2:0 Sedleckij-Razin (Caloun, Zimmermann), 26:45 2:1 Böhm (Wieser, Musin), 32:14 2:2 Crepinsek (Stein, Musin), 46:09 2:3 Crepinsek (Mayer), 57:34 2:7 Crepinsek (Stein, Musin)

Auch die U17 konnte ihr Spiel gegen den Nachwuchs aus Tölz erfolgreich gestalten. In einem spannenden und umkämpften Match setzte sich die Mannschaft am Ende mit einer starken Teamleistung durch. Die Defensive stand sicher und die Offensive nutzte ihre Chancen konsequent, was den Sieg sicherte. Mit diesem Erfolg bleibt die U17 weiter auf Kurs und zeigt konstante Leistungen.

Das Spiel der Jugend im Detail:

19.10.2024 – EC Bad Tölz – Starbulls Rosenheim 0:3 (0:2/0:1/0:0)

Spielverlauf: 09:52 Stein (Binder)(PP1), 19:45 0:2 Binder (Stein, Mühlfenzl), 35:08 Stein (Radosits, Wilhelm)

Die U15 rundete das erfolgreiche Wochenende des Starbulls-Nachwuchses mit einem 5:2-Sieg gegen Kaufbeuren ab. Mit viel Einsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich das Team gegen einen starken Gegner durch und bestätigte damit die positive Entwicklung der letzten Wochen. Der verdiente Sieg war ein wichtiger Schritt nach vorne und gibt der Mannschaft weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Martin Reichel, Cheftrainer der U15, zum Spiel:

„Das Spiel war auf Augenhöhe. Wir nutzten unsere Chancen in den ersten zwei Drittel und führten somit mit 4:0. Im letzten Drittel leisteten wir leider zwei unkonzentrierte Fehler, die Kaufbeuren sofort nutzte. Dennoch sammelten wir wichtige drei Punkte, um unser Ziel, in die Meisterrunde zu kommen, zu schaffen.“

Insgesamt kann der Starbulls-Nachwuchs auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken, an dem alle Teams wichtige Siege einfahren konnten. Besonders die U20 bewies mit ihrem Comeback eindrucksvoll, dass sie in der Lage ist, Rückschläge schnell hinter sich zu lassen und wieder auf die Erfolgsspur zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Artikel: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim)

Rosenheimer Starbulls: 5:0 gegen Dresden

Rosenheimer Starbulls: 5:0 gegen Dresden

Rosenheim – Die Siegserie der Starbulls Rosenheim hält an. Nach den Siegen gegen Kassel und in Krefeld holten sie am gestrigen Sonntagabend (20.10.2024) im Rosenheimer Eisstadion alle drei Punkte gegen Dresden – ein Topteam der DEL2-Liga.

Starbulls Rosenheim gegen Dresden am 20.10.2024. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Das Rosenheimer Eisstadion war wieder voll besetzt beim Spiel der Starbulls gegen Dresden. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Am vergangenen Freitag holten die Dresdner Eislöwen den EV Landshut von der Tabellenspitze und zogen mit dem Tabellenführer aus Kassel gleich, der aber bereits ein Spiel mehr bestritten hatte. Zwei Tage später fand der Meisterschaftsanwärter von der Elbe im Rosenheimer ROFA-Stadion gegen starke Starbulls kein Rezept.
Die Hausherren präsentierten sich sehr fokussiert und strotzten nach dem famosen Auswärtserfolg zwei Tage zuvor in Krefeld vor Selbstbewusstsein. Allerdings musste Torwart Oskar Autio gegen Tomas Sykora zunächst einen frühen Rückstand verhindern und ein Rosenheimer Überzahlspiel in der Anfangsphase funktionierte nicht. Nach dem 1:0-Führungstreffer aber hatten die Grün-Weißen deutlich Oberwasser. Manuel Strodel gewann das Anspiel, Maximilian Vollmayer leitete weiter an die blaue Linie, Simon Gnyp zog ab und sein satter Flachschuss schlug rechts unten ein (6.). Für Gnyp, dessen Formkurve zuletzt kontinuierlich anstieg, war es das erste Saisontor.
Unmittelbar nach dem Powerbreak fiel das 2:0. Die Starbulls überbrückten die neutrale Zone mit einem Pass von Vollmayer auf Ville Järveläinen und dessen direkter Weiterleitung zu Travis Ewanik, der sich schneller als drei Gegenspieler zeigte und Gästekeeper Janick Schwendener per Rückhand überwand (9.). Einen weiteren feinen Spielzug hätte Strodel fast mit dem dritten Rosenheimer Treffer gekrönt, ehe Gäste-Topscorer Drew LeBlanc den Anschlusstreffer verpasste und am starken Torwart Autio scheiterte (11.).
Von Dresden kam danach aber wenig, von den Starbulls dafür umso mehr. Ludwig Nirschl erkämpfte sich den Puck in der Rundung, zog vors Tor und fälschte Vollmayers Schuss von der blauen Linie im Slot unhaltbar ab – 3:0 

 

Starbulls Rosenheim gegen Dresden am 20.10.2024. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die beiden Mannschaften boten ein spannendes Spiel.

Im zweiten Drittel hatten zunächst die Gäste mehr vom Spiel, die defensiv stabilen Hausherren ließen aber kaum gefährliche Torschüsse zu – und wenn doch, dann war Torwart Autio zur Stelle. Und wie schon im ersten Spielabschnitt schlugen die Grün-Weißen in den ersten Momenten nach dem Powerbreak zu. Nach schnellen Puckstafetten über C.J. Stretch und Norman Hauner war Lukas Laub mit einer Direktabnahme erfolgreich und tunnelte den Dresdner Torwart, als dieser die kurze Ecke zumachen wollte, zum 4:0 .

Ville Järveläinen leitete mit einer Energieleistung das 5:0 ein. Der kleine, emsige Stürmer, der noch immer auf sein erstes Saisontor wartet, eroberte sich die Scheibe an der Bande und versuchte es mit dem Bauerntrick, Travis Ewanyk staubte aus kurzer Distanz ab (33.). Zuvor verhinderte gegen Zack Dybowski noch der Pfosten des Dresdner Tores einen weiteren Rosenheimer Torerfolg.

Starbulls Rosenheim gegen Dresden am 20.10.2024. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Peter Lion

Die Rosenheimer hatten allen Grund zur Freude.

Im letzten Spielabschnitt hatten die Eislöwen noch mehrere gute Möglichkeiten, das Ergebnis aus ihrer Sicht freundlicher zu gestalten. Aber Oskar Autio verdiente sich seinen zweiten Shutout nach dem 4:0 gegen Bad Nauheim am 9. Spieltag mit einer tadellosen Leistung. Unter anderem war er mit einem spektakulären Reflex gegen Ricardo Hendreschke (45.) zur Stelle und stoppte einen Unterzahl-Alleingang von Niklas Postel, als die Starbulls zum zweiten und letzten Mal an diesem Abend in Überzahl ran durften. Bemerkenswert: Von den Grün-Weißen musste an diesem Abend kein einziger Spieler auf die Strafbank.

Sprung nach vorn auf den sechsten Platz

Aus den drei Spielen gegen die drei Topteams der Liga – 3:2 gegen Kassel, 5:2 in Krefeld und nun 5:0 gegen Dresden – haben die Starbulls alle neun möglichen Punkte geholt. In der Tabelle machten die Grün-Weißen damit einen Satz auf den sechsten Platz
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: Sieg in Krefeld

Starbulls: Sieg in Krefeld

Rosenheim / Krefeld – Die Starbulls Rosenheim belohnen sich am zwölften Spieltag der DEL 2 mit einem 5:2-Erfolg bei den Krefeld Pinguinen für einen bemerkenswert guten Auftritt bei ihrer weitesten Auswärtsreise. Stefan Reiter gleicht im ersten Drittel die gegnerische Führung aus und setzt mit einem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt. Dazwischen gelingt Norman Hauner ein Hattrick, zwei seiner drei Tore entspringen Rosenheimer Überzahlsituationen.

„Ich hatte ein bisschen Angst im ersten Drittel nach der langen Busreise, denn Krefeld hat sehr druckvoll gespielt. Wir haben das aber gut überstanden. Überzahl ist nicht unser bester Freund gewesen in diesem Jahr, aber wir haben das zuletzt intensiv trainiert und heute war es der Schlüssel zum Erfolg, zusammen mit unser Defensivleistung und unserer Torwartleistung“, analysiert Jari Pasanen nach dem Spiel. „Hauner mit drei Toren war sicherlich unser Matchwinner, aber auch die Leute, die den Screen vor dem Tor gemacht haben, waren wichtig. Es war eine tolle Mannschaftleistung“, so der Rosenheimer Cheftrainer über den zweiten Drei-Punkte-Erfolg seines Teams in der laufenden Saison.

Starbulls mussten sich zu Beginn großem Angriffsdruck entgegenstemmen

Die Starbulls müssen sich vor 5.059 Zuschauern in der Yayla-Arena zunächst Krefelder Angriffsdruck entgegenstemmen, geraten aber nach einem schlimmen Fehlpass in Rückstand. Davis Vandane, dem der Puck direkt auf die Schaufel serviert wird, sagt „danke“ und trifft, weil dem starken Rosenheimer Goalie Oskar Autio die Sicht verstellt ist (13.). Keine zwei Minuten später gleicht Stefan Reiter nach perfektem Steilpass von Simon Gnyp frei auf Pinguine-Keeper Felix Bick zulaufend aber schon zum1:1 aus (15.).
Im zweiten Drittel ziehen die Starbulls auf 3:1 davon, weil sie ihre dritte und vierte Überzahlsituation der Partie in Treffer ummünzen. Beide Male ist nach sicheren Powerplay-Spielzügen Norman Hauner vom linken Bullypunkt erfolgreich. Zunächst nimmt Lukas Laub, dann Manuel Strodel dem Krefelder Goalie effektiv die Sicht (25./35.). Strodel und Laub heimsen auch jeweils einen Scorerpunkt ein, C.J. Stretch ist in beiden Fällen Wegbereiter zu den Rosenheimer Überzahltoren.
Kurz vor Ende des mittleren Spielabschnitts schlägt auch Krefeld in Überzahl zu. Erneut ist Vandane der Torschütze, sein Schuss von der blauen Linie schlägt im kurzen Eck ein, Max Newton irritiert Starbulls-Keeper Autio entscheidend (38.) Den Ausgleichstreffer zum 3:3 lassen die Grün-Weißen aber nicht zu, taktisch macht die Mannschaft von Jari Pasanen alles richtig – um schließlich ein spielerisches Gustostückerl auf die Eisfläche zu zaubern: Einen herrlichen Spielzug über Stretch und Laub schließt Norman Hauner abgebrüht zum 4:2 ab (47.).

Oskar Autio verhindert Anschlusstreffer

Den erneuten Krefelder Anschlusstreffer kann Oskar Autio mit einigen sehenswerten Paraden verhindern, ehe Stefan Reiter eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene von der Mittellinie ins leere Krefelder Tor trifft und damit den verdienten Rosenheimer Auswärtssieg in trockene Tücher hüllt (59.).

Am morgigen Sonntag (20.10.2024( empfangen die Starbulls im heimischen ROFA-Stadion die Dresdner Eislöwen, die am Freitag mit einem 4:2-Erfolg den EV Landshut von der Tabellenspitze holten und überflügelten. Wie nun in Krefeld und vor den eigenen Fans schon vor Wochenfrist gegen Kassel, wollen die Grün-Weißen erneut einen Erfolg gegen ein Topteam feiern – es wäre der vierte Heimsieg in Folge. Erstes Bully im ROFA-Stadion ist am Sonntag um 17 Uhr, Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und ab zwei Stunden vor Spielbeginn an der Tageskasse erhältlich.
(Quelle. Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Dritter Heimsieg in Folge gegen Kassel

Starbulls: Dritter Heimsieg in Folge gegen Kassel

Rosenheim – Dritter Heimsieg in Folge für die Starbulls Rosenheim: Die Grün-Weißen ließen sich am gestrigen Sonntagabend (13.10.2024) im ROFA-Stadion vor 3.344 Zuschauern von einem Gegentreffer in der ersten Spielminute und dem 1:2-Rückstand Mitte des zweiten Drittels nicht beirren und ringen die hochdekorierten Kassel Huskies mit 3:2 nieder.

Eishockey im Rofa-Eisstadion in Rosenheim: Starbulls gegen Kassel am 13.10.2024. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Trotz zweimaligem Rückstand gelang den Starbulls der Sieg. Foto: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Die Tore für die Starbulls, die ihre mit nur einem Punkt unzureichend belohnte starke Leistung beim Auswärtsspiel zwei Tage zuvor in Selb bestätigen, erzielen C.J. Stretch, Travis Ewanyk und Stefan Reiter.
Ganze 31 Sekunden sind gespielt, als die mit konsequentem Forechecking ins Spiel gehenden Huskies den Führungstreffer bejubeln. Die Hausherren bekommen keinen Zugriff und Kassels Topscorer Hunter Garlent zielt aus dem hohen Slot ganz genau ins linke untere Eck, lässt Torwart Oskar Autio auf der Stockhandseite keine Abwehrchance.
Schnell aber findet das Rosenheimer Defensivspiel die gute Struktur, die es am Freitag beim Auswärtsspiel in Selb hatte. Der Ligafavorit aus Nordhessen findet kaum noch zu Abschlüssen. Den Schüssen der Starbulls, die das erste Drittel dominieren und vier Überzahlminuten liegen lassen, verpuffen zunächst. Erst kurz vor der Pause muss Gästekeeper Brandon Maxwell einige Male seine Klasse beweisen.

Eishockey im Rofa-Eisstadion in Rosenheim: Starbulls gegen Kassel am 13.10.2024. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Freude bei den Starbulls am Ende des Abends. 

Im zweiten Spielabschnitt stemmen sich die Gastgeber erfolgreich gegen die erneut mit viel Druck loslegenden Schlittenhunde – und drehen den Spieß alsbald um: Lukas Laub nervt an der gegnerischen blauen Linie die beiden Kasseler Verteidiger erfolgreich und C.J. Stretch versenkt die abgeluchste Scheibe mit einem satten Handgelenkschuss unhaltbar im rechten oberen Eck zum 1:1 (24.). Drei Minuten später staubt Ville Järveläinen in einer Rosenheimer Drucksituation aus der Luft ins Netz ab, in den zu Rate gezogenen Videobildern erkennen die Hauptschiedsrichter aber, dass der vermeintliche Torschütze zuletzt mit dem Handschuh am Puck war und verweigern dem Treffer die Anerkennung (27.).

Huskies gelingt erneut der Führungstreffer

Momente später muss Charlie Sarault auf die Strafbank – und die Huskies nutzen ihre erste von zwei Überzahlsituationen an diesem Abend zum erneuten Führungstreffer. Yannik Valenti ist mit einem flach aus dem linken Bullykreis ins kurze Eck zischenden Onetimer erfolgreich (29.). Danach können sich beide Torhüter mehrfach auszeichnen, die taktisch diszipliniertem Starbulls scheinen aber eine Nuance näher am Ausgleichstreffer als die mit dem Aufstieg in die DEL liebäugelnden Gäste an einem dritten Tor.
Im letzten Drittel erübrigen sich Diskussionen, wer das bessere Team ist. Die Grün-Weißen lassen hinten wenig zu und versuchen im Spiel nach vorne viel. Der verdiente zweite Ausgleichstreffer fällt früh. Youngster Sebastian Zwickl löst nach einem feinen Solo Verwirrung im Slot vor dem Kasseler Tor aus, Travis Ewanyk versenkt die abgeprallte Scheibe aus dem Hinterhalt eiskalt im linken Eck zum 2:2 (44.). Fünf Minuten später explodiert die Stimmung im ROFA-Stadion, denn die Starbulls gehen nach einem Powerplay-Spielzug in Führung. Erneut ist Ewanyk beteiligt, diesmal indem er vor dem Tor bei einem Schuss von Sarault die Defensive der Gäste und Torwart Maxwell irritiert. Das Duell, wer den Puck aus kurzer Distanz über die Torlinie schieben darf, gewinnt Stefan Reiter knapp gegen Ville Järveläinen – 3:2 (49.).

Eishockey im Rofa-Eisstadion in Rosenheim: Starbulls gegen Kassel am 13.10.2024. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Jubel in der Fankurve der Rosenheimer.

Weil die Kasseler Strafzeit eine Sekunde vor der Torerzielung bereits abgelaufen war, geht der Treffer nicht als Überzahltor in die Statistik ein. Insgesamt bleiben zwölf Rosenheimer Überzahlminuten erfolglos, trotzdem identifiziert Kassels Cheftrainer Todd Woodcroft die vielen Strafzeiten seiner Mannschaft als entscheidenden Faktor für den verdienten Rosenheimer Heimsieg. Dieser gerät in der Schlussphase kaum in Gefahr, einmal aber muss Oskar Autio mit einem Reflex den Einschlag im kurzen Eck verhindern. In den letzten beiden Minuten versuchen es die Gäste noch ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler, aber eine vielversprechende Torchance lässt die geschickt verteidigende Mannschaft von Jari Pasanen nicht mehr zu.
„Wir haben richtig gut verteidigt. Vor allem für die hervorragende Leistung im letzten Drittel muss ich meine Mannschaft loben. Mit drei Punkten gegen eine Topmannschaft können wir sehr zufrieden sein“, so der Starbulls-Cheftrainer nach dem Spiel. Pasanen sieht aber auch einen großen Defizit: „Das Überzahlspiel ist unser Sorgenkind. Wir bewegen die Scheibe nicht schnell genug, kreieren nicht genug Schüsse, machen viele Fehlpässe. Daran müssen wir arbeiten.“
In der Tabelle der DEL2 stehen die Starbulls nun mit 16 Punkten aus elf Spielen und 30:31 Toren auf Rang neun.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer-Peter Lion)

Starbulls: Sieg in Krefeld

Da war mehr drin: Starbulls verlieren in Selb 1: 2 nach Shootout

Rosenheim – Nach drei Fremdeis-Nullrunden hintereinander konnten die Starbulls Rosenheim beim Auswärtsspiel gegen die Selber Wölfe am 10. Spieltag der DEL2 immerhin einen Punkt ergattern.

C.J. Stretch brachte die Grün-Weißen in der Anfangsphase des dritten Drittels verdient in Führung, erst knapp vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Selbs Topscorer Josh Winquist zum 1:1 aus. Nachdem die Starbulls in der Verlängerung mehrere hochkarätige Torchancen ungenutzt ließen, holten sich die im Shootout eiskalten Gastgeber den Zusatzzähler.
Bei den drei jüngsten Auswärtsniederlagen in Landshut, Kaufbeuren und Ravensburg spielten die Starbulls munter mit, wurden aber jeweils für mehrere taktische Fehler und Defensivpatzer gnadenlos bestraft. Beim Auswärtsspiel in Selb überzeugten die Grün-Weißen taktisch und im Defensivverhalten fast über die gesamte Spieldauer, hatten mehr Schüsse und gute Torchancen als der Gegner, brachten den Puck aber nur einmal im Gästetor unter. C.J. Stretch war es, der eineinhalb Minuten nach der zweiten Pause die Starbulls in Führung brachte, als er nach feinem Doppelpass mit Lukas Laub aus kurzer Distanz eindrückte (42.). Damit nutzten die Starbulls eine von zwei Überzahlsituationen, wobei der Treffer aber keinem klassischen Powerplay-Spielzug entsprang.

Kein einziger Treffen in den ersten 40 Minuten

In je einer Unterzahlsituation im ersten und zweiten Drittel hielt sich das Team von Headcoach Jari Pasanen schadlos. Dass in den ersten 40 Minuten kein einziger Treffer fiel, war auch den beiden stark spielenden Torhütern Kevin Carr und Oskar Autio zu verdanken, wobei Selbs Keeper Carr etwas öfters gefordert war.
Erst in der Schlussphase der Partie gelang es den Hausherren die nun einen Tick zu passiv auftretenden Starbulls unter Druck zu setzen. Und nach einem Pass von Mark McNeill versenkte Topscorer Josh Winquist den Puck aus zentraler Position unhaltbar im rechten oberen Eck zum aus Rosenheimer Sicht unnötigen und bitteren 1:1-Ausgleich (57.). In der Verlängerung hatten die Starbulls zahlreiche Torchancen, um zumindest noch einen zweiten Punkt einzuheimsen, aber Shane Hanna, Norman Hauner und C.J. Stretch vergaben.

Im Shootout legten die Oberfranken durch Winquist, Marco Pfleger und Maximilian Gläsl gleich dreimal vor. Stretch und Stefan Reiter konnten jeweils ausgleichen, Norman Hauner scheiterte als dritter Rosenheimer Schütze aber an Torwart Carr, sodass der Zusatzzähler auf das Konto der Selber Wölfe wanderte.

„Beide Mannschaften waren taktisch gut vorbereitet“

„Nach so einem Spiel mit nur einem Punkt im Bus zu sitzen ist bitter“, machte Jari Pasanen keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Der Rosenheimer Cheftrainer war aber vom Spiel an sich sehr angetan: „Beide Mannschaften waren taktisch gut vorbereitet, das war ein Top-Eishockeyspiel. Wir haben es heute richtig gut gemacht, das zweite Drittel war unser bestes in dieser Saison. Im letzten Drittel waren wir nach unserem Tor etwas nervös und haben zu viele Icings genommen. Dann haben wir eine Situation nicht gut gelöst und das haben die Topleute des Gegner ausgenutzt“.

Der kleinen Punktausbeute in Selb soll nun am morgigen Sonntag (13.10.2024) – zu Gast an der Mangfall sind die Kassel Huskies – der dritte Rosenheimer Heimsieg hintereinander folgen. Die Hürde dafür ist angesichts des in der Kadertiefe- und -breite herausragend besetzten Gegners, der punktidentisch mit Landshut und Dresden an der Tabellenspitze steht, natürlich hoch. Mit der beeindruckenden Kulisse im ROFA-Stadion und ihren hervorragenden Fans im Rücken sind die Starbulls aber zu allem fähig – auch in der Anfangsphase der vergangenen Saison konnten sie den scheinbar übermächtigen Gegner aus Kassel mit 2:1 niederringen. Spielbeginn ist am späten Sonntagnachmittag um 17 Uhr (Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Kasse am ROFA-Stadion, Livestream bei sportdeutschland.tv).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: 4:0 Sieg gegen Bad Nauheim – Geburtstags-Shutout für Autio

Starbulls: 4:0 Sieg gegen Bad Nauheim – Geburtstags-Shutout für Autio

Rosenheim Die Starbulls Rosenheim konnten am gestrigen Sonntagabend (7.10.2024) ihren zweiten Heimsieg feiern. Die Grün-Weißen besiegten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim vor 3.058 Zuschauern im ROFA-Stadion deutlich mit 4:0.

Starbulls Rosenheim gegen Bad Nauheim - Heimspiel. Fotos: Ludwig Schirmer-Peter Lion

Für den Tormann des EC Bad Nauheim gab es bei diesem Spiel viel zu tun. Fotos: Ludwig Schirmer /Peter Lion 

Bei den Starbulls fehlte der am Freitag bei der 1:5-Niederlage in Ravensburg verletzt ausgeschiedene Lukas Laub, der aber am kommenden Wochenende wieder einsatzbereit sein dürfte. Laubs Part im ersten Rosenheimer Sturm neben C.J. Stretch und Norman Hauner übernahm Ludwig Nirschl. Zurück ins Team kehrte Dominik Kolb, der in der vierten Offensivlinie stürmte. Bei den Gästen fehlten mit Taylor Vause und Tim Coffmann zwei starke Stürmer.

Bereits nach wenigen Sekunden hatte Ville Järveläinen die große Chance zur Rosenheimer Führung. Eine frühe Überzahlsituation – es sollte die einzige für Rosenheim in diesem Spiel bleiben – blieb dagegen ohne vielversprechende Tormöglichkeit. Die Gäste aus der Wetterau, Tabellenvorletzter und ebenso wie die Starbulls mit zwei Niederlagen in den beiden Spielen zuvor, präsentierten sich offensiv einfallslos und ab Mitte des ersten Drittels auch in der Defensive äußerst anfällig. Zunächst konnte der gut beschäftigte Torwart Niklas Lunemann seinen Kasten noch sauber halten, hatte bei einem Pfostenschuss von Simon Gnyp aber auch Glück (11.).

Starbulls Rosenheim gegen Bad Nauheim - Heimspiel. Fotos: Ludwig Schirmer-Peter Lion

Jubel in der Starbulls-Fankurve.

Als die Starbulls nach einer kleinen Strafe für Kolb in Unterzahl spielen mussten, misslang Lunemann nach einer Rosenheimer Befreiung die Klärung, Manuel Strodel nutzte den Fehler des Gästekeepers und drückte per Rückhand zum 1:0 ein (17.). Eine Sekunde vor der Pausensirene erhöhten die Starbulls auf 2:0. Charlie Sarault bestrafte die schon abschaltende Nauheimer Abwehr mit einem Pass aus der Rundung in den Slot, wo Marius Erk beim Klärungsversuch die Scheibe genau auf die Schaufel von Stefan Reiter legte, der aus kurzer Distanz reaktionsschnell einschob (20.).

Im zweiten Drittel dauerte es nur 73 Sekunden, bis die Hausherren erneut jubeln konnten. Dominik Tiffels gewann einen Zweikampf an der Bande, Ludwig Nirschl spielte den perfekten Pass an den Torraum und Norman Hauner verwertet eiskalt zum 3:0 (22.). Danach kamen die Gäste besser ins Spiel, aber die Starbulls verteidigten ordentlich und konnten sich auf den nun zunehmend geforderten Torwart Oskar Autio verlassen. So überstanden die Grün-Weißen auch vier Unterzahlminuten ohne Gegentreffer.

Bereits 21 Sekunden nach der zweiten Pause war die Partie quasi vorzeitig entschieden. Järveläinen setzte mit einem Pass über die Bande Sarault in Szene, der auf Lunemann zufuhr und unmittelbar vor dem Schlussmann uneigennützig Stefan Reiter bediente, der mühelos zum 4:0 eindrücken konnte. Geburtstagskind Autio durfte noch mit einigen sehenswerten Parade brillieren und sich einmal auf das Glück verlassen, als Christopher Fischer mit einem verdeckten Schuss die Latte traf (47.). Auf der anderen Seite scheiterte Shane Hanna am Pfosten (51.).

„Wir haben heute taktisch sehr gut gespielt und relativ wenig zugelassen. Es war teilweise ein langsames Spiel. Beide Mannschaften waren ein bisschen müde, wir aber ein bisschen weniger als der Gegner und das hat vielleicht den Ausschlag gegeben. Der Torwart ist in dieser Liga so wichtig und Oskar war heute überragend“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen, der aber nicht nur seinen Keeper lobte: „Nirschl hat bei einigen Wechsel das Beste gezeigt, was ich von ihm gesehen habe. Ewanyk hat mit seiner Reihe richtig gute Sachen gemacht. Järveläinen kommt auch langsam, er hatte einen sehr schwierigen Start. Und unsere Youngster wachsen und spielen immer besser, das freut mich sehr.“

Durch den Heimsieg verbesserten sich die Starbulls in der Tabelle mit nun zwölf Punkten auf Tabellenrang zehn.