Starbulls: Derby-Niederlage trotz zweimalige Führung

Starbulls: Derby-Niederlage trotz zweimalige Führung

Rosenheim – Es war ein emotionsgeladenes Derby, das sich der EV Landshut und die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (27.9.2024)am fünften DEL2-Spieltag lieferten. Die Grün-Weißen gingen durch Treffer von Stefan Reiter und Norman Hauner zweimal in Führung, konnten sich für ihren engagierten Auftritt aber nicht belohnen. In der Schlussphase verhinderte der Pfosten den Ausgleichstreffer der Starbulls zum 3:3. Momente später erhöhte Landshuter per Empty-Net-Goal zum 4:2. Hauners Anschlusstor eine halbe Minute vor Spielende half nicht mehr. In der letzten Sekunde besiegelte ein zweiter Landshuter Treffer ins leere Tor zum 5:3 die fünfte Rosenheimer Derby-Pleite im fünften Duell gegen den niederbayerischen Rivalen seit dem Wiederaufstieg.

Einmal mehr war es die fehlende Effizienz in Überzahl, die den Starbulls Rosenheim vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften Fanatec-Arena am Landshuter Gutenbergweg die Punkte kostete. Über zehn Minuten mit einem Spieler und in der Schlussphase gut eineinhalb Minuten mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis entsprang kein Treffer. Als die Grün-Weißen schließlich ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler die Hausherren in deren Zone einschnürten, traf Charlie Sarault in der vorletzten Spielminute nur den Innenpfosten. Es wäre der späte, aber verdiente Ausgleichstreffer zum 3:3 gewesen.
Als noch 44 Sekunden auf der Uhr waren, traf Jesse Koskenkorva zum 4:2 ins leere Rosenheimer Gehäuse. Norman Hauner konnte 15 Sekunden später mit einem Direktschuss ins kurze Eck noch auf 4:3 verkürzen, ehe Tobias Schwarz mit dem zweiten Landshuter Empty-Net-Treffer in der letzten Sekunde der Partie den 5:3-Endstand fixierte.

So nah dran an Punktgewinn

In keinem der vier Derbys der Vorsaison waren die Starbulls so nah an einem Punkgewinn gegen den EV Landshut dran, wie an diesem Abend. Und keines der vier Duelle der vergangenen Spielzeit war so intensiv, rassig und umkämpft. Bei einem Fight zwischen Charlie Sarault und Andreas Schwarz bereits nach sieben Minuten und bei einem Faustkampf ohne Handschuhe zwischen Travis Ewanyk und Alexander Dersch in der Anfangsphase des zweiten Drittels entluden sich die Emotionen.

Zahlreich mitgereiste Rosenheimer Fans unterstützten ihr Team lauthals

Lange hatten die zahlreich mitgereisten und lautstarken Rosenheimer Fans Oberwasser. Risengroß war der Jubel, als die Starbulls in der 15. Spielminute in Führung gingen. Stefan Reiter schob sich im Zweikampf die Scheibe frech mit dem Schlittschuh auf den Schläger und tunnelte Landshuts Keeper Jonas Langmann mit einem verdeckten Schuss vom rechten Bullypunkt. Landshuts Ausgleichstreffer bereits 35 Sekunden nach Beginn des zweiten Spielabschnitts war aus Starbulls-Sicht dann gleich doppelt bitter: Er fiel bei Rosenheimer Überzahl und der Schuss von Jack Doremus, den Oskar Autio abprallen ließ, war eigentlich ungefährlich. Wade Bergmann staubte eiskalt zum 1:1 ab.

Die erneute Starbulls-Führung leitete C.J. Stretch mit einem Traumpass aus der eigenen Zone ein. Norman Hauner versenkte das Spielgerät aus dem Handgelenk im kurzen Eck, weil er perfekt platziert und genau in dem Moment abzog, als Torwart Langmann sich kurz vom Pfosten wegorientierte, da er mit dem Pass auf den mitgelaufenen Lukas Laub rechnete (27.). Danach machten die Grün-Weißen vieles richtig, einen prima Spielzug der Hausherren, den Doremus einleitete und dann selbst nach einer Tour um das Tor herum nach Pass von Bergmann abschloss, konnten sie aber nicht unterbinden – 2:2 (38.).

Im dritten Drittel baute Landshut mächtig Druck auf

Im dritten Drittel baute Landshut bei zwei Überzahlspielen mächtig Druck auf. Zunächst konnte Oskar Autio mit starken Paraden den dritten Einschlag im Rosenheimer Netz verhindern. Aber als der Ex-Rosenheimer Yannick Wenzel ein paar Meter zu viel Platz hatte und aus der Halbdistanz abziehen konnte, war der Starbulls-Keeper machtlos – der Puck schlug knallhart rechts oben im Kreuzeck zum 3:2 für Landshut ein (48.). Es war die Wende im Spiel zu Gunsten der Gastgeber, denen in der aufregenden Schlussphase das Glück zur Seite stend.

„Es war ein hart umkämpftes Spiel, ein echtes Derby. Das war kämpferisch das Beste, was diese Liga bieten kann. Wie es so oft ist, haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden. Beide Mannschaften haben sehr gut Unterzahl gespielt, aber dann lassen wir diesen einen Schuss zum 3:2 zu. Ansonsten bin ich mit unserem Unterzahlspiel zufrieden, mit dem Überzahlspiel sicherlich nicht“, bezog Jari Pasanen nach dem Spiel Stellung. „Bei Fünf gegen Drei wissen die Jungs eigentlich, was zu tun ist. Ob es jetzt der Druck war oder der unbedingte Wille zu gewinnen – man hat da einige Sachen wieder vergessen. Für so viele Überzahlminuten haben wir zu wenig gefährliche Situationen kreiert“, resümierte der Headcoach der Starbulls, der mit seiner Mannschaft nun am Sonntag gegen die Eispiraten Crimmitschau unbedingt den ersten Heimsieg der noch jungen Saison feiern will. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Nur ein Punkt im Heimspiel gegen Regensburg

Starbulls: Nur ein Punkt im Heimspiel gegen Regensburg

Rosenheim – Auch im zweiten Heimspiel der DEL2-Spielzeit 2025/26 gelang den Starbulls Rosenheim kein Sieg. Gegen die Eisbären Regensburg stand es am gestrigen Sonntagabend (22.9.2024) im ROFA-Stadion nach Ende der regulären Spielzeit 2:2, sodass die Grün-Weißen zumindest einen Punkt auf der Habenseite notieren konnten. In der Verlängerung mussten die Starbulls gegen den amtierenden Meister aus der Oberpfalz bereits nach wenigen Momenten den entscheidenden Treffer zum 2:3 hinnehmen.

Eishockey: Rosenheim gegen Regensburg. Foto: Copyright Peter Lion

3.457 Zuschauer waren mit dabei beim Spiel der Starbulls gegen Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Starbulls traten am Sonntag gegen Regensburg vor 3.457 Zuschauern mit dem Rückenwind des 5:3-Auswärtssieges zwei Tage zuvor in Weiden an. Für den am Freitag verletzungsbedingt ausgeschiedenen Verteidiger Dominik Tiffels rotierte Dominik Kolb ins Rosenheimer Line-up. Ludwig Nirschl rückte als Linksaußen zu Charlie Sarault und Stefan Reiter, Ville Järveläinen stürmte hingegen rechts neben Travis Evanik und Manuel Strodel.

Eishockey: Rosenheim gegen Regensburg. Foto: Copyright Peter Lion

Die Regensburger machten es den Rosenheimern alles andere als einfach. 

Bei einem frühen Überzahlspiel hatten Norman Hauner und Lukas Laub den Rosenheimer Führungstreffer auf dem Schläger (3.). Danach scheiterte Nirschl bei einem Alleingang am guten Gästetorwart Jonas Neffin (4.), der ein weiteres Mal gegen Hauner gut reagierte (6.). Die Anfangsdominanz der Starbulls wurde aber schließlich doch belohnt. Nirschl blockte einen Schuss von Jakob Weber und leitete damit einen Gegenstoß ein, bei dem Weber im Laufduell mit ihm zu Fall kam, sodass sich Stefan Reiter den Puck schnappen konnte und ihn frei auf Torwart Neffin zufahrend zum 1:0 versenkte (7.). Die Eisbären kamen in der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts deutlich besser ins Spiel, konnten Oskar Autio im Rosenheimer Tor aber nicht in Verlegenheit bringen.

In der Anfangsphase des zweiten Drittels kassierte Starbulls-Verteidiger Zack Dybowski eine unnötige Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks – und die Gäste aus der Donaustadt nutzten ihre erste Überzahlsituation zum Ausgleichstreffer. Marvin Schmidt lenkte im Slot einen Schuss des früheren Rosenheimers Kevin Slezak minimal, aber entscheiden ab und Starbulls-Keeper Autio war überwunden – 1:1 (25.). Einem Rosenheimer Überzahlspiel kurz danach entsprang hingegen keine Torgefahr.

Eishockey: Rosenheim gegen Regensburg. Foto: Copyright Peter Lion

Voller Einsatz am gegnerischen Tor.

Ein nicht gut ausgespielter Konter, bei dem sich vier Rosenheimer nur noch einem Regensburger Spieler gegenübersahen, wurde zum Boomerang. Im Gegenzug spielte Jakob Weber überlegt auf Olle Liss und der stärkste Akteur an diesem Abend hatte keine Mühe, ins offene kurze Eck zum 1:2 einzuschieben (34.). Exakt eine Minute später stand es aber bereits 2:2. Nach prima Scheibeneroberung von Norman Hauner hinter dem Regensburger Tor und präzisem Rückpass jagte Maximilian Vollmayer das Hartgummi aus dem Handgelenk ins rechte obere Toreck (35.). Nur Milimeter an eben diesem Toreck zielte Hauner drei Minuten später vorbei, Neffin wäre machtlos gewesen (38.) – nun konnte sich die Gäste glücklich schätzen, nicht auch in die zweite Pause mit einem Rückstand gehen zu müssen.

Keine Tore im dritten Drittel

Im dritten Drittel fielen keine Tore, hochkarätige Einschussmöglichkeiten waren Mangelware. Bei einem Überzahlspiel in der Schlussphase fanden die Hausherren gegen die kompakt stehenden Regensburger keine effektiven Mittel. Die Verlängerung dauerte dann nur 34 Sekunden. David Morley umkurvte das Rosenheimer Tor und bediente Corey Trivino, der sich den Puck mit dem rechten an den linken Schlittschuh und von dort über die Torlinie bugsierte. Die Hauptschiedsrichter sahen in der Aktion keine regelwidrige Kick-Bewegung und erkannten das Tor zum 2:3 nach Ansicht der Videobilder endgültig an.
„Ich bin nicht zufrieden, wir haben zwei Punkte verloren und wie der Gegentreffer in der Verlängerung fällt war bitter. Aber man muss respektieren, was passiert ist, Der Gegner hat sehr gut gespielt“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion)

Starbulls: nach 4:0 Führung in Weiden folgte Zittern

Starbulls: nach 4:0 Führung in Weiden folgte Zittern

Rosenheim / Weiden – Beim Auswärtsspiel in Weiden lief es für die Starbulls Rosenheim erst einmal gut. Aber dann zerrann die 4:0 Führung in ihren Fingern. Es musste bis zum Schluss gezittert werden.

Die Starbulls traten in Weiden mit der gleichen Aufstellung an wie zu den ersten beiden Saisonspielen am Wochenende zuvor. Nach den ersten 20 Minuten, in denen die Hausherren mehr Spielanteile besaßen und die Starbulls einige schnelle Konter nicht zum erfolgreichen Abschluss brachten, ging es torlos in die erste Pause.

Bereits nach 39 Sekunden fiel das erste Tor

Bereits 39 Sekunden nach Wiedergewinn zappelte der Puck erstmals im Netz des Weidener Tores. Nach einem Bullygewinn von C.J. Stretch versenkte Norman Hauner die Scheibe aus schwierigem Winkel mit einem verdeckten Handgelenkschuss im rechten oberen Giebel des Weidener Tores zur Rosenheimer Führung; Lukas Laub hatte Torwart Daniel Allavena die Sicht genommen. Ebenfalls unmittelbar nach einem Rosenheimer Bullygewinn traf Ludwig Nirschl den linken Innenpfosten, von dort zischte der Puck an den gegenüberliegenden Pfosten und zurück ins Feld (22.). Doch der zweite Rosenheimer Torerfolg ließ nicht lange auf sich warten. Der stark spielende Fabjon Kuqi legte nach einem schnellen Antritt zurück auf den 17-jährigen Sebastian Zwickl, der aus kurzer Distanz eindrückte und seinen ersten tDEL2-Treffer bejubeln durfte (24.).

Während Oskar Autio im Starbulls-Gehäuse, wie schon im ersten Spielabschnitt, alles souverän wegfischte, nutzten seine Vorderleute die zunehmenden Unsicherheiten in der Defensive der Hausherren eiskalt aus. Shane Hanna gelang mit einem Handgelenkschuss aus dem rechten Anspielkreis ins linke Kreuzeck der dritte Rosenheimer Treffer (33.). Eine Minute später erhöhte Zack Dybowski nach Zuspiel von Kuqi auf 4:0. Dybowskis Schuss aus dem linken Bullykreis landete noch leicht abgelenkt von Allavenas Beinschoner im rechten oberen Toreck (34.). Im Anschluss wurde der Torwart der Blue Devis von Backup Marco Wölfl abgelöst, der in den Minuten danach mehrfach einen fünften Rosenheimer Treffer verhinderte.

50 Sekunden vor der zweiten Pausensirene traf Weidens Elias Puhl aus kurzer Distanz ins Rosenheimer Tor. Der 18-Jährige reagierte nach einem eigentlich von den Starbulls gewonnenen Anspiel schneller als die Rosenheimer Defensive, der verdutzte Keeper Autio war machtlos. „Dieses Tor hat es uns noch einmal richtig schwer gemacht, es war wie Doping für Weiden“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Der Rosenheimer Cheftrainer musste mit ansehen, wie seine Mannschaft über weite Strecken des letzten Drittels ins Schwimmen geriet.

Elias Puhl, der seine Kelle entscheidend in einen Schrägschuss von Maximilian Kolb hielt, verkürzte mit seinem zweiten Treffer der Partie auf 2:4 (49.). Und nachdem die Hausherren früh alles auf eine Karte setzten und mit sechs Feldspielern und ohne Torwart agierten, gelang Niklas Länger der Anschlusstreffer zum 3:4. Der Verteidiger, der in der vergangenen Saison noch das Rosenheimer Trikot trug, traf nach feinem Zuspiel von Tyler Ward per Direktschuss aus kurzer Distanz. Die Gastgeber drückten weiter, die Starbulls zitterten – bis Lukas Laub nach einem Scheibengewinn über die linke Seite nach vorne zog und kurz vor Anbruch der letzten Spielminute zum 3:5 ins leere Tor traf.

Nach dem 4:0 spielten Starbulls zu passiv

„Wir sind mit großem Respekt gegen Weiden angetreten. Nach dem 4:0 waren wir zu passiv und wir können uns glücklich schätzen, dass der Gegner dann nicht mehr Tore geschossen hat. Aber mit den ersten 40 Minuten war ich sehr zufrieden, da war unsere Leistung wirklich gut“, lautete das Fazit von Jari Pasanen. Wehrmutstropfen aus Rosenheimer Sicht: Verteidiger Dominik Tiffels schied bereits vor der ersten Drittelpause verletzungsbedingt aus.

Die Starbulls haben nach nun drei absolvierten Spielen fünf Punkte auf dem Konto. Weitere sollen im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg am Sonntag eingetütet werden. Das Duell gegen den amtierenden DEL2-Meister, zu dem über 4,000 Zuschauer im ROFA-Stadion erwartet werden, beginnt um 17 Uhr (Eintrittskarten unter www.starbulls.de/tickets bzw. ab 15 Uhr an der Stadionkasse)
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Knappe Heimniederlage gegen Lausitzer Füchse

Starbulls Rosenheim: Knappe Heimniederlage gegen Lausitzer Füchse

Rosenheim – Vor der starken Kulisse von 3.708 Zuschauern traten die Starbulls Rosenheim am gestrigen Sonntag zu ihrem ersten Heimspiel der Saison 2024/25 in der DEL2 an. Doch anders als zwei Tage zuvor beim 3:2-Auswärtssieg in Dresden sprangen keine Punkte für die Grün-Weißen heraus. Die Lausitzer Füchse erwiesen sich als unangenehmer Gegner mit einem an diesem Abend fast unüberwindbar starken Torwart. Zwar brachte Rosenheims Kapitän C.J. Stretch sein Team mit einem tollen Treffer in Führung, doch mit zwei aus Starbulls-Sicht sehr ärgerlichen Toren drehten die Gäste die Partie und nahmen alle drei Zähler in die Lausitz mit.

Feuriger Auftakt beim gestrigen Heimspiel im ROFA-Eisstadion in Rosenheim. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Knapp zehn Minuten waren gespielt, als C.J. Stretch sich in der neutralen Zone die Scheibe klaute, den Platz gegen die aufgerückten Gäste nutzte und den Puck mit einem wunderbaren Schuss aus halblinker Position im rechten oberen Giebel des Tores zur verdienten Rosenheimer Führung versenkte. Nicht nur in dieser Szene wirkten die Starbulls anfangs etwas wacher als ihr Gegner. „Im ersten Drittel hätte ich mir ein zweites Tor gewünscht, leider ist das aber nicht passiert“, sagte Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie. Allerdings hätten die Gäste auch ausgleichen können, als Lewis Zerter-Gossage den Pfosten traf (15.).

Als im zweiten Spielabschnitt mit Shane Hanna und Dominik Tiffels gleich zwei Rosenheimer Spieler nicht ganz nachvollziehbar auf der Strafbank saßen, schlugen die Gelb-Blauen aus der Lausitz aber zu. Roope Mäkitalo traf per Direktabnahme mit einem satten Flachschuss zum 1:1 (25.). „Da hätten wir mehr in der Schussbahn sein können“, kritisierte Pasanen, der seine eigene Mannschaft insgesamt zwölf Minuten – allerdings stets nur mit einem Spieler mehr – in Überzahl agierem sah: „Am Anfang war unser Überzahlspiel nicht gut, dann haben wir umgestellt und es wurde besser und es waren auch schöne Chancen da. Der Torwart der Gäste war hervorragend. Es gab aber Situationen, in denen musst Du einfach ein Tor irgendwie reinwürgen“.

Starbulls Rosenheim gegen Lausitzer Füchse. Foto: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Nachdenkliche Gesichter bei den Starbulls-Spielern.

Es waren aber die Gäste, denen in der Anfangsphase des letzten Drittels aus heiterem Himmel der Führungstreffer zum 1:2 gelang. Lewis Zerter-Gossage überraschte Starbulls-Torwart Oskar Autio fast von der Grundlinie. „Dieses Tor aus dem Nullwinkel möchte Oskar natürlich gerne zurückhaben, das passiert ein oder zwei Mal im Jahr, heute ist es leider passiert“, so Jari Pasanen. Keinerlei Blöße gab sich dagegen der Kanadier Anthony Morrone im Gästegehäuse. Er rettete mehrfach im allerletzten Moment, z.B. gleich zweimal binnen Sekunden, als die Scheibe schon im offen kurzen Eck einzuschlagen schien (50.) und auch nach einem frechen Bauerntrick des Rosenheimer Stürmers (57.). Und als Ludwig Nirschl überraschend frei vor Morrone auftauchte und ihn ausspielen wollte, blieb der Gästekeeper ebenfalls Sieger (52.).

Starbulls Rosenheim gegen Lausitzer Füchse. Foto: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Die Lausitzer Füchse erwiesen sich als unangenehmer Gegner. 

„Die Jungs haben am Ende noch alles versucht, man hat aber schon gesehen, dass Müdigkeit da war. Von einigen Spielern muss noch mehr kommen, das ist ganz klar. Hut ab vor einem vor allem defensiv und in Unterzahl sehr guten Gegner. Wir haben versucht die drei Punkte zu holen, es ist uns aber nicht gelungen und das Spiel bekommen wir nicht mehr zurück, damit müssen wir leben“, lautete das abschließende Fazit von Starbulls-Hedcoach Jari Pasanen.
(Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: nach 4:0 Führung in Weiden folgte Zittern

Starbulls: Zum Auftakt Auswärtssieg in Dresden

Rosenheim – Was für ein Saisonauftakt für die Starbulls Rosenheim in der DEL2: Am gestrigen Freitag, den 13. holen die Grün-Weißen gegen einen Meisterschaftsaspiranten verdient zwei Auswärtspunkte. Vor 3.245 Zuschauern in der Dresdner Joynext-Arena zelebrieren die gastgebenden Eislöwen im Anfangsdrittel ihre Favoritenrolle, nach der ersten Pause hieven sich aber die Starbulls auf Augenhöhe – und beweisen den längeren Atem. Stefan Reiter und Maximilian Vollmayer gleichen Dresdner Führungen aus, Ludwig Nirschl gelingt in der Verlängerung der Rosenheimer Siegtreffer.

Dass die hochdekorierten Dresdner Eislöwen nach den ersten 20 Minuten nur 1:0 führen ist aus Rosenheimer Sicht durchaus glücklich. Die Starbulls müssen zahlreiche Abschlüsse zulassen, können viel zu selten effektiv klären und haben vor allem auf die Paradereihe mit Drew LeBlanc, Travis Turnbull und Dane Fox wenig Zugriff. Der frühe Führungstreffer geht aber auf das Konto der dritten Dresdner Sturmreihe: Tomas Sykora drückt einen Diagonalpass des schnellen Sebastian Gorcik aus kurzer Distanz ein (5.). Nicht nur in dieser Szene sind Lücken in der Rosenheimer Defensive und zu behäbige Rückwärtsbewegung unverkennbar.

Immerhin können die Starbulls nach zehn Minuten endlich auch einzelne Nadelstiche in des Gegners Zone setzen. Wichtigster Mann im weißen Auswärtstrikot aber bleibt bis zur Pausensirene Keeper Oskar Autio, der in den ersten 20 Minuten 20 Schüsse parieren muss.

Mit dem ersten Bully im zweiten Drittel ist es mit der Gastgeber-Dominanz aber vorbei. Plötzlich geben die Starbulls den Ton an, zelebrieren bemerkenswerte Offensivaktionen, lassen aber Großchancen liegen. Torwart Janick Schwendener verhindert gegen Norman Hauner und den stark spielenden C.J. Stretch mit spektakulären Saves das 1:1. Aber in der 28. Minute fällt er dann – der hochverdiente Rosenheimer Ausgleichstreffer: Charlie Sarault schickt den jungen Sebastian Zwickl auf die Reise, der sich über links mit hohem Tempo herrlich durchtankt, beim eigenen Abschluss zwar scheitert, dann aber geistesgegenwärtig von hinter dem Tor in den Slot zurücklegt, wo Stefan Reiter ins leere Tor eindrücken kann.

Hausherren erneut in Führung

In Überzahl gehen die sich langsam wieder fangenden Hausherren erneut in Führung. Gorcik staubt reaktionsschnell aus kurzer Distanz zum 2:1 ab, nachdem die Scheibe im Torraum hängen blieb (38.). Diesmal schlagen die Starbulls sofort zurück – und treffen zwei Minuten später ebenfalls in Überzahl. Nach einer feinen Puckstafette hämmert Maximilian Vollmayer den perfekten Pass von Sarault halbhoch ins kurze Eck zum 1:1 (40.).
Auch im dritten Spielabschnitt bleibt die Partie intensiv – und die Starbulls können ihre mannschaftlich geschlossene und nahezu perfekte Leistung aus dem zweiten Drittel, mit der man in der DEL2 gegen eine Spitzenmannschaft auswärts bestehen kann, konservieren. Ville Järveläinen hat den Rosenheimer Führungstreffer auf der Schaufel, trifft aber gegen die Laufrichtung des Dresdner Torwarts nur den Pfosten (44.). In der Schlussphase der regulären Spielzeit rettet Starbulls-Schlussmann Auto zunächst stark gegen Turnbull und Fox, auf Rosenheimer Seite scheitern Zack Dybowsky und Manuel Strodel knapp.

Mit einem 2:2 in die Verlängerung

Genau wie vor einem Jahr am ersten Spieltag an gleicher Stelle geht es mit einem 2:2 in die Verlängerung. Dort sind 31 Sekunden gespielt, als Dresdens David Suvanto gegen Shane Hanna die Notbremse zieht. Järveläinen kann den fälligen Strafschuss zwar nicht verwandeln, aber die Starbulls lassen sich nicht irritieren und erzwingen in der vierten Minute der Overtime den Siegtreffer. Zum dritten Mal an diesem Abend ist es Sarault, der einen genialen vorbereitenden Pass spiel. Als Siegtorschütze feiern lassen darf sich Ludwig Nirschl, der die Scheibe per Direktabnahme aus fünf Metern unhaltbar im linken oberen Giebel des Dresdner Tores versenkt und die rund 150 mitgereisten Rosenheimer Fans jubeln lässt.

Am morgigen Sonntag( 15.9.2024)  bestreiten die Starbulls nun ihr erstes Saison-Heimspiel. Zu Gast im ROFA-Stadion sind die Lausitzer Füchse (Spielbeginn 17 Uhr, Tickets auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkassen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: nach 4:0 Führung in Weiden folgte Zittern

Saisonstart für U17 und U20 der Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Die U17 und U20 der Starbulls Rosenehim stehen vor einem spannenden Saisonstart, denn an diesem Wochenende (7.9.2024) bestreiten beide Mannschaften ihre ersten Punktspiele im ROFA-Stadion der neuen Spielzeit. 

Mit intensiven Vorbereitungen und einer klaren Zielsetzung gehen die Teams in ihre Auftaktpartien und sind bereit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Für die U17, die sich in der 1. Liga etabliert hat, wird es darum gehen, an die Erfolge der letzten Saison anzuknüpfen und direkt mit einer starken Leistung zu überzeugen. Die Mannschaft hat sich in der Vorbereitung gut aufeinander abgestimmt und möchte den Heimvorteil nutzen, um mit einem ersten Sieg Selbstvertrauen zu tanken. Spielbeginn ist am heutigen Samstag, 07. September, um 16:30 Uhr.

Auch die U20 startet in ihre erste Saison in der 1. Liga und möchte nach dem gemischten Auftakt der vergangenen Woche an ihren Sieg im zweiten Spiel anknüpfen. Das Team ist hochmotiviert, die Leistungen zu stabilisieren und die ersten Punkte der Saison einzufahren. Mit einem starken Kader und einer soliden Vorbereitung blickt die U20 positiv auf die bevorstehenden Herausforderungen. Zuerst erwartet die U20 am Samstag ein Auswärtsspiel gegen Ingolstadt. Das Spiel beginnt um 16 Uhr. Am folgenden Tag, 8.9.2024. empfangen die Junioren den ERC Ingolstadt im Heimatstadion. Spielbeginn ist hierbei um 10:30 Uhr.
Beide Teams werden alles geben, um ihre Ambitionen in den kommenden Spielen zu unterstreichen und mit einem erfolgreichen Saisonstart den Grundstein für eine erfolgreiche Spielzeit zu legen.
Zusätzlich bestreiten die U13 und U15 am Wochenende Freundschaftsspiele gegen den EHC Ottobrunn. Diese Spiele finden am Freitag im ROFA-Stadion statt und bieten den Mannschaften eine gute Gelegenheit, sich weiter einzuspielen und sich auf die kommenden Pflichtspiele vorzubereiten.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)