Reid Duke schießt Starbulls zum Klassenerhalt

Reid Duke schießt Starbulls zum Klassenerhalt

Rosenheim – Um 19:28 Uhr war es am gestrigen Sonntagabend(17.3.2024) amtlich: Die Starbulls Rosenheim dürfen dank eines 4:3-Heimsieges im dritten Playdown-Spiel gegen die Bietigheim Steelers den Klassenerhalt in der DEL2 feiern und werden auch in der Saison 2024/25 in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse an den Start gehen. Matchwinner vor 4.927 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion war Reid Duke, der nach einem unglücklichen 1:3-Rückstand das Rosenheimer Team mit Beginn des zweiten Drittels mitriss und auf die Siegerstraße zurückbrachte. Duke erzielte den ersten und den letzten Treffer der Partie, die beiden anderen Rosenheimer Tore gingen auf das Konto von Manuel Strodel und Norman Hauner.

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen baute seine Mannschaft nach der 0:4-Niederlage in Bietigheim am Freitag um. Keine der vier Sturmreihen sah im dritten Playdownspiel am Sonntag so aus wie zwei Tage zuvor, als die Grün-Weißen zum ersten Mal die Chance hatten, mit einem Sieg den Klassenerhalt zu fixieren und die Saison zu beenden. Die entscheidende Veränderung beim zweiten „Matchpuck-Day“: Reid Duke, der in den ersten beiden Spielen in der Abstiegsrunden-Serie gegen Bietigheim nicht zum Einsatz kam, kehrte ins Team zurück und stürmte in der zweiten Reihe neben Sebastian Streu und Chris Dodero. In der ersten Sturmreihe rückte Stefan Reiter zu C.J. Stretch und Norman Hauner. Das Rosenheimer Tor hütete Tomas Pöpperle, da mit Duke, Stretch, Dodero sowie Shane Hanna vier ausländische Feldspieler auf dem Spielbericht standen und der Einsatz des finnischen Keepers Oskar Autio deshalb nicht möglich war.

Erstes Ausrufezeichen von Reid Duke in der 8. Spielminute

Das erste Ausrufezeichen setzte Reid Duke in der 8. Spielminute. Der 28-jährige Kanadier versenkte den Puck aus dem linken Bullykreis ansatzlos im rechten oberen Eck des Gästetores zum 1:0. Chris Dodero zeigte zuvor prima Einsatz an der Bande, erkämpfte sich die Scheibe und legte perfekt auf. Die Führung war verdient und die Starbulls hätten unmittelbar nachlegen können, aber Kevin Handschuh scheiterte bei einem Konter an Steelers-Keeper Olafr Schmidt und Marvin Feigl fälschte einen Schuss von Steffen Tölzer knapp neben das Gehäuse ab.

Den Ausgleich mussten die Grün-Weißen aus heiterem Himmel hinnehmen. Gästestürmer Alexander Preibisch überraschte Torwart Pöpperle mit einem satten Schlagschuss von der Mittellinie, der halbhoch im rechten Eck einschlug (15.). Keine Minute später lagen die Starbulls plötzlich 1:2 zurück, denn die Steelers schlugen bei ihrem zweiten Überzahlspiel zu. Brett Welychka trieb die Scheibe von außen in den Slot und Jackson Cressey traf im zweiten Versuch, nachdem sein erster Abschluss hängen geblieben war (16.). Und schließlich stellten die Gäste aus Bietigheim den Spielverlauf endgültig auf den Kopf und erhöhten gar auf 3:1. Teamkapitän Pascal Zerressen visierte von der blauen Linie das kurze Eck an und Fabjon Kuqi fälschte noch ganz leicht ab, sodass der Puck den Weg ins Netz fand (18.).

Ins zweite Drittel geht es für die Starbulls in der Überzahl

Ins zweite Drittel starteten die Starbulls in Überzahl – und nutzten dies zum schnellen Anschlusstreffer nach nicht einmal einer Minute. Reid Duke bekam an der eigenen blauen Linie die Scheibe, tankte sich in unfassbar hohem Tempo über rechts durch und legte mit viel Übersicht zurück auf Manuel Strodel, der ins leere Tor zum 2:3 einschieben konnte (21.). Nun war die Begegnung ein echter Playdown-Fight, für einige Momente ging es hin und her, ehe die Hausherren die Partie endgültig an sich rissen. Bei einem weiteren Rosenheimer Powerplay verfehlte Maximilian Vollmayer per Schlagschuss das Gästetor um Millimeter (26.).

Ein weiterer Schlagschuss von Vollmayer leitetet aber schließlich den verdienten Ausgleichstreffer zum 3:3 ein. Zunächst prallte die der Puck vom Schlittschuh des am Torraum lauernden Stretch zurück, den Nachschuss von Stefen Reiter parierte Gästetorwart Schmidt, gegen den überlegten Abstauber von Norman Hauner ins Eck war er aber machtlos. Es war ein Tor des Willens und es sah wie im Powerplay aus, obwohl die Starbulls gar nicht in Überzahl spielten (29.). Duke nach Rückpass von Dodero und Bastian Eckl per Rückhand hatten weitere hervorragende Torchancen, scheiterten aber am starken Gästekeeper.

Mit einem echten Powerplay-Treffer gingen die dominanten Starbulls kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts doch noch in Führung. Die Bietigheimer fanden keine Mittel, das druckvolle Rosenheimer Überzahlspiel zu stören und nach vielen geblockten und gehaltenen Schüssen traf Reid Duke mit einer satten Direktabnahme ins rechte obere Eck zum 4:3 (40.). Torwart Schmid war machtlos, weil ihm der am Torraum arbeitende Manuel Strodel komplett die Sicht genommen hatte.

Gäste fanden nicht mehr ins Spiel

Im dritten Drittel verteidigten die Starbulls geschickt und ließen die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen. Die wenigen Bietigheimer Abschlüsse waren jetzt sichere Beute von Torwart Pöpperle. Während die Steelers, die nun ohne ihren im zweiten Abschnitt ausgefallenen Topscorer Jack Doremus auskommen mussten, zunehmend ausgelaugt wirkten, erspielten sich die Hausherren noch eine Handvoll guter Torchancen. Steelers-Torwart Schmidt sorgte jedoch mit guten Paraden dafür, dass es bis zur Schlusssirene spannend blieb. Großen Druck entfachen konnten die Gäste allerdings nicht mehr, Und die Möglichkeit, in den Schlussminuten mit einem zusätzlichen Feldspieler und ohne Torwart noch einmal alles auf eine Karte zu setzen, nahmen sie sich selbst wieder, weil Alexander Preibisch einen Rosenheimer Konter nur regelwidrig unterbinden konnte und auf die Strafbank musste.

Die Schlusssirene ging im Jubel der Rosenheimer Fans unter, die ihr Team auch in diesem letzten Saisonspiel auf herausragende Art und Weise unterstützten. Sie dürfen nun dem
13. September entgegenfiebern, wenn die DEL2-Saison 2024/25 beginnt. Die Bietigheim Steelers müssen dagegen in einer finalen Playdownrunde versuchen, den Abstieg in die Oberliga zu vermeiden. Gegner ist dort aber dem 28. März der Verlierer der Serie zwischen den Selber Wölfe und den Dresdner Eislöwen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos. Copyright Peter Lion / Ludwig Schirmer)

Starbulls wollen mit Heimsieg am Sonntag die  Saison beenden

Starbulls wollen mit Heimsieg am Sonntag die Saison beenden

Rosenheim – Ein Auswärtserfolg am gestrigen Freitagabend (15.3.2024) in Bietigheim hätte den Starbulls Rosenheim den Klassenerhalt in der DEL2 beschert. Die Grün-Weißen ließen aber viele Überzahlminuten und zahlreiche Torchancen ungenutzt und unterlagen den gastgebenden Steelers in der EgeTrans-Arena am Ende unnötig deutlich mit 0:4, sodass die Serie fortgesetzt werden muss. Spiel Nummer drei findet am Sonntag um 17 Uhr im Rosenheimer ROFA-Stadion statt. wo die Starbulls nach dem 4:2-Erfolg zum Auftakt der Playdowns am Mittwoch nun den zweiten Heimsieg gegen die Steelers einfahren und vor eigenem Publikum den Nichtabstieg fixieren wollen. Eintrittskarten sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets.

Mit einer kleinen Änderung entsprach die Rosenheimer Aufstellung am Freitagabend in Bietigheim jener vom ersten Playdown-Vergleich gegen die Steelers zwei Tage zuvor: In der vierten Sturmreihe nahm der nominelle Verteidiger Kilian Kühnhauser die Position des fehlenden Sebastian Cimmermann ein. Bietigheims Cheftrainer Alexander Dück nahm indes einige Umstellungen innerhalb seiner Reihen vor. Er sah sein Team vor 3.584 Zuschauern, darunter mehr als 500 lautstarke Fans aus Rosenheim, mit viel Energie, Härte und Geschwindigkeit in die Partie gehen.
Wie schon beim ersten Duell am Mittwoch im ROFA-Stadion leisteten sich die Steelers aber schon in der Anfangsphase ein böses Foulspiel. Offensiv-Verteidiger Cole MacDonald checkte Marvin Feigl nach knapp vier Minuten unfair und gefährlich in die Bande und wurde folgerichtig mit einer großen Strafe zuzüglich einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt. Die fünf Überzahlminuten konnten die Starbulls aber ebenso wenig nutzen wie zwei weitere Powerplayminuten wenig später. Selten kamen die Grün-Weißen in die Überzahlformation, so gut wie nie lief die Scheibe über mehrere Stationen. Trotzdem gab es zahlreiche Rosenheimer Torchancen. Die größte hatte C.J. Stretch, der von Chris Dodero nach gutem Scheibenklau bedient wurde und frei vor Torwart Olafr Schmid den Puck nicht über die Linie brachte (8.).
Ähnlich nah dran am Rosenheimer Führungstreffer war Stretch in der 17. Spielminute bei einem frechen Abschluss hinter der Grundlinie stehend, doch Spencer Berry kratzte die Scheibe noch von der Torlinie und verhinderte im Anschluss auch noch, dass Norman Hauner abstauben konnte.

Deutliche Überlegenheit führte nicht zu Treffern

Dass die Starbulls ihre deutliche Überlegenheit im ersten Spielabschnitt nicht in Tore ummünzen konnten, wurde im zweiten Drittel noch nicht bestraft. Aber Rosenheims Torwart Oskar Autio hatte nun deutlich mehr zu tun, rettete unter anderem spektakulär mit der Fanghand gegen Lewis Zerter-Gossage (28.) und stark gegen die frei vor ihm abschließenden Jackson Cressey (39.) und Marek Racuk (40.). Die Starbulls, die phasenweise kaum noch Zugriff auf das Spiel fanden, konnten immerhin in der zweiten Hälfte des zweiten Spielabschnitts noch einige Nadelstiche setzen. Als Maximilian Vollmayer nach Ablage vom aufmerksamen Stretch frei vor Olafr Schmidt zum Schuss kam, verhinderte der Pfosten den Rosenheimer Führungstreffer (34.).

Völlig unnötige Rosenheimer Strafzeit

Im letzten Drittel nutzten die Hausherren eine völlig unnötige Rosenheimer Strafzeit in der 46. Spielminute nach nur elf Sekunden zum Torerfolg. Brett Welychka traf mit einem platzierten Schuss aus der Halbdistanz über die Stockhand von Keeper Autio hinweg ins linke Eck. Die Starbulls antworteten sofort mit zielstrebigen Aktionen, Manuel Strodel scheiterte nach einer Scheibeneroberung an der Bande an Torwart Schmid, setzte sofort nach, legte zurück, doch Schmid rettete auch gegen Stefan Reiter (48.).

Statt 1:1 hieß es plötzlich 2:0 für konternde Bietigheimer: Fabjon Kuqi bediente den schnellen Alexander Preibisch, der viel Raum hatte und frei vor Autio aus halbrechter Position zum 2:0 vollstreckte (50.). In fast identischer Manier, diesmal nach Pass von Pascal Zerressen, erhöhte Preibisch auf 3:0 (54.). Zuvor blieb ein Faustschlag von Zerter-Gossage ins Gesicht von Stretch – eine Aktion, die mit Playdown-Härte nichts zu tun hatte – von allen vier Unparteiischen unerkannt und daher ungeahndet.

In der Schlussphase nahmen die Nickligkeiten weiter zu, und nach einem Fight erhielten Bietigheims Noel Saffran und Rosenheims Marvin Feigl noch jeweils Spieldauer-Disziplinarstrafen (58.). Da stand es bereits 4:0, weil Marek Racuk von der blauen Linie per Direktabnahme getroffen hatte, wobei Torwart Autio die Sicht komplett verdeckt war (55.).

Die Steelers benötigen nun noch drei Siege, um diese Playdown-Serie für sich zu entscheiden – die Starbulls nur noch einen. Den wollen sie am Sonntag im Heimspiel auf Rosenheimer Eis erringen. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr, Eintrittskarten sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets. Sofern am Sonntagnachmittag noch Karten verfügbar sind, öffnet die Tageskasse um 15 Uhr. 
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls Rosenheim: Aufstieg und Playoff-Halbfinale der U20

Starbulls Rosenheim: Aufstieg und Playoff-Halbfinale der U20

Rosenheim – Die U20-Mannschaft der Starbulls Rosenheim hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht, indem sie erfolgreich in aufgestiegen ist. Zudem erreicht sie mit dieser Leistung das Halbfinale der aktuellen Playoff-Serie.

Mit einer beeindruckenden Saisonleistung und einer starken Teamdynamik haben die jungen Spieler ihr Talent und Engagement unter Beweis gestellt. Die Junioren der Starbulls Rosenheim haben sich während der Saison als eine der dominierenden Kräfte in ihrer Liga, der Qualifikationsrunde 1 in der DNL Division II, erwiesen. Durch eine Kombination aus fachkundigem Coaching, hartem Training und dem unermüdlichen Einsatz der Spieler gelang es ihnen, eine Reihe von beeindruckenden Siegen zu erringen. Der Aufstieg in die DNL Division I ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung und Investition in die Jugendprogramme der Starbulls Rosenheim. Die Vereinsleitung, Trainer und Unterstützer haben gemeinsam daran gearbeitet, eine Umgebung zu schaffen, in der junge Spieler ihr volles Potenzial entfalten und auf höchstem Niveau spielen können.
Das entscheidende Spiel fand am gestrigen Dienstag (12.3.2024) in Dresden statt. In einem packenden Duell siegte letztlich die Mannschaft von Headcoach Gerhard Unterluggauer. Zu diesem beeindruckenden Sieg folgt nun das Playoff-Halbfinale in der Serie. Das nächste Spiel der Junioren findet am 16. März. gegen den ESV Kaufbeuren statt.

„Was soll ich sagen? Sensationell für die Jungs, den Club und die Zukunft des Vereins!! Wir haben vor der Saison über bestimmte Ziele gesprochen und sie wirklich erreicht!! Überragend, tolle Truppe mit einem großer Charakter. Ich bin stolz auf meine Jungs! Aber jetzt geht’s weiter!“, so Unterluggauer zum Spiel.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Starbulls-Nachwuchs: Dramatische Kämpfe und emotionale Momente

Starbulls-Nachwuchs: Dramatische Kämpfe und emotionale Momente

Rosenheim – Das Saisonende im Eishockeynachwuchs naht und somit geht es für die Mannschaften in die Endphase. Während die restlichen Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim noch die letzten Spiele in ihren jeweiligen Runden spielen, steht die U20 schon mitten in den Playoffs.

Die Playoffs haben eine aufregende und dramatische Phase des Wettbewerbs erreicht, die von intensiven Kämpfen und emotionalen Momenten geprägt waren. Jedes Spiel in den Playoffs ist von großer Bedeutung, da die Mannschaften im K.o.-System gegeneinander antreten. Die erste Runde in den Playoffs absolvieren die Starbulls gegen den ESC Dresden. Schon vier von fünf Spiele sind gespielt worden. Die Spiele waren geprägt von hart umkämpften Situationen, spektakulären Toren und leidenschaftlichem Einsatz auf beiden Seiten des Eises. Die Playoff Spiele im Heimatstadion haben gezeigt, wie eng die Konkurrenz ist und wie wichtig Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen für den Erfolg sind. Bei dem Spiel am Samstag waren die Jungs von der Mangfall gestärkt worden durch den Support von übern 1000 Zuschauern. Diese Unterstützung spiegelte sich in der Spielbereitschaft der Jungs und im Ergebnis wider. Am darauffolgenden Tag musste sich die U20-Mannschaft geschlagen geben. Aber auch hier wurden die Jungs von mehr Zuschauern als üblich unterstützt.
Gerhard Unterluggauer, Headcoach der U20, zum Wochenende: „Am Samstag haben wir top gespielt. Ein großer Dank geht raus, an jeden der uns unterstützt hat. Leider schenkten wir am Sonntag den Sieg durch individuelle Fehler her!“
Neben dem Einzug in das Playoff-Halbfinale spielen die Jungs um den Aufstieg in die Qualifikationsrunde 1. Beides wird sich am kommenden Dienstag, den 12.03., um 19:00 Uhr in Dresden entschieden.

Das Spiel der Junioren im Detail:

09.03.2023 Starbulls Rosenheim – ESC Dresden 6:2 (2:1, 2:1, 2:0)

Spielverlauf: 02:10 1:0 Kroha (Böhm), 09:25 1:1 Park (Tarasenko, Holden), 19:14 2:1 Schneider (Zwickl, Eremias), 22:34 2:2 Lindner (Park, Tarasenko), 28:51 3:2 Schellhase, 35:45 4:2 Bittner (Zwickl, Eremias), 45:34 Eremias (Schellhase), 59:40 6:2 Achatz (Mühlfenzl)

10.03.2023 Starbulls Rosenheim – ESC Dresden 2:3 (0:1, 0:0, 2:2)

Spielverlauf: 16:51 0:1 Satzky (Zimmermann), 43:43 0:2 Barthold (Fischer), 45:46 1:2 Böhm (Mühlfenzl, Achatz), 57:42 2:2 Musin (Mühlfenzl)(PP1), 58:14 2:3 Park (Fischer)

U17 mit drei Punkten

Vergangenes Wochenende trafen die Spieler der U17 auf die Düsseldorfer EG. Nachdem sie das erste Spiel verloren haben, kamen sie mit neuer Energie und Einsatz am nächsten Tag zurück und zeigten, was in ihnen steckt.

Das Spiel der Jugend im Detail:

09.03.2023 Starbulls Rosenheim – Düsseldorfer EG 1:4 (0:3, 1:1, 0:0)

Spielverlauf: 02:56 0:1 Kazimov (Voroteliak), 05:26 0:2 Leicher (Voroteliak, Wanatabe), 18:02 0:3 Müller (Bröckelmann), 23:49 0:4 Ingelfinger (Burym, Meyer), 31:56 1:4 Wilhelm (Leitner)

10.03.2023 Starbulls Rosenheim – Düsseldorfer EG 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Spielverlauf: 07:53 0:1 Franzen (Müller, Dvorak), 10:07 1:1 Stein, 26:02 2:1 Röckl (Mayer, Wilhelm), 48:51 2:2 Franzen (Dvorak), 49:00 Gerhofer (Binder), 59:41 4:2 Leitner (Wilhelm, Mayer)

U13 mit Niederlage

Am vergangenen Samstag empfingen die Knaben der Starbulls Rosenheim des ESV Kaufbeuren im ROFA- Stadion. Dieses Spiel verloren sie mit 7:3.

„Das Spiel war überwiegend gut. Wir haben uns bemüht und gekämpft. Dennoch sind uns kleine Fehler unterlaufen, die zu Gegentoren geführt haben. Letztendlich war der Gegner einen Tick besser. Trotzdem haben die Jungs das Spiel genutzt, um sich weiterzuentwickeln“, so der Trainer Rick Böhm zum Wochenende.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Copyright Starbulls)

Starbulls Rosenheim: DEL2-Hauptrunde mit Heimsieg abgeschlossen

Starbulls Rosenheim: DEL2-Hauptrunde mit Heimsieg abgeschlossen

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben die Hauptrunde der DEL2 mit einem Heimsieg abgeschlossen. Am 52. und letzten Spieltag gelang den Grün-Weißen am gestrigen Sonntagabend (3.3.2024)  im ausverkauften ROFA-Stadion ein 4:2-Erfolg gegen den EHC Freiburg. Die zweimalige Rosenheimer Führung durch Chris Dodero glichen die Gäste aus dem Breisgau jeweils aus, auf den Überzahltreffer von C.J. Stretch zum 3:2 fanden sie aber keine Antwort mehr. Für den Endstand sorgte Manuel Strodel per Empty-Net-Goal. Weil die Selber Wölfe im Parallelspiel in Regensburg nur einen Punkt holten, erklommen die Starbulls noch den elften Tabellenrang im Abschlussklassement und starten nun aus der bestmöglichen Position in die am 13. März beginnenden Playdowns um den Klassenerhalt.

Kurz vor Anbruch der vorletzten Spielminute traf Manuel Strodel aus der neutralen Zone ins leere Tor zum 4:2-Endstand (58.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Selber Wölfe in Regensburg noch mit 3:2 und lagen in der Blitztabelle dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Starbulls auf Tabellenrang elf. Momente später glichen die Eisbären zum 3:3 aus und wenige Sekunden nach der Schlusssirene im ROFA-Stadion ging auch das Parallelspiel zu Ende. Selb rutschte auf Rang zwölf ab, die Starbulls Rosenheim starten von Tabellenrang elf in die Playdowns. Dort treffen sie auf den Tabellenletzten Bietigheim Steelers und benötigen nur zwei Siege für den Klassenerhalt. Bietigheim müsste in der maximal über fünf Spiele gehenden Serie dagegen viermal gegen die Starbulls gewinnen, um der zweiten Playdownrunde gegen den Verlierer der Serie der Selber Wölfe gegen die Dresdner Eislöwen um den letzten Platz zum Klassenerhalt in der DEL2 zu entgehen.</p>
<p>Das erste Playdown-Spiel der Starbulls Rosenheim gegen die Bietigheim Steelers findet am Mittwoch, 13. März, ab 19:30 Uhr im ROFA-Stadion statt. Details zum Ticket-Vorverkauf werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Rosenheimer Fans unterstützen ihre Mannschaft natürlich wieder mit voller Kraft. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Der EHC Freiburg konnte bereits am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt feiern und sich für die Pre-Playoffs qualifizieren und kam mit einem uneinholbaren Vorsprung von vier Punkten auf die Starbulls Rosenheim an die Mangfall. Mit den Topscorern Parker Bowles, Eero Elo und Sameli Ventelä sowie Torwart Patrik Cerveny schonte Gästecoach Timo Saarikoski einige wichtige Akteure. Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen musste indes auf Stürmer Lukas Laub, Verteidiger Stephan Tramm und Keeper Oskar Autio verzichten. Deshalb hütete Tomas Pöpperle das Rosenheimer Tor und rückte Chris Dodero im Sturm zu C.J. Stretch und Norman Hauner. Reid Duke stürmte neben Sebastian Streu und Bastian Eckl. In der Verteidigung waren bei den Starbulls Steffen Tölzer und Niklas Länger wieder mit dabei.

Kurz vor Anbruch der vorletzten Spielminute traf Manuel Strodel aus der neutralen Zone ins leere Tor zum 4:2-Endstand (58.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Selber Wölfe in Regensburg noch mit 3:2 und lagen in der Blitztabelle dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Starbulls auf Tabellenrang elf. Momente später glichen die Eisbären zum 3:3 aus und wenige Sekunden nach der Schlusssirene im ROFA-Stadion ging auch das Parallelspiel zu Ende. Selb rutschte auf Rang zwölf ab, die Starbulls Rosenheim starten von Tabellenrang elf in die Playdowns. Dort treffen sie auf den Tabellenletzten Bietigheim Steelers und benötigen nur zwei Siege für den Klassenerhalt. Bietigheim müsste in der maximal über fünf Spiele gehenden Serie dagegen viermal gegen die Starbulls gewinnen, um der zweiten Playdownrunde gegen den Verlierer der Serie der Selber Wölfe gegen die Dresdner Eislöwen um den letzten Platz zum Klassenerhalt in der DEL2 zu entgehen.</p>
<p>Das erste Playdown-Spiel der Starbulls Rosenheim gegen die Bietigheim Steelers findet am Mittwoch, 13. März, ab 19:30 Uhr im ROFA-Stadion statt. Details zum Ticket-Vorverkauf werden in Kürze bekannt gegeben.

Mit großem Siegeswillen kamen die Starbulls auf das Eis. 

Die Hausherren hatten von Beginn an mehr vom Spiel, taten sich aber vor dem Tor zunächst schwer. Chancen waren da, aber im Abschluss agierten die Grün-Weißen entweder unglücklich oder zu umständlich. Symptomatisch war die Szene kurz vor Ende des ersten Drittels, als Chris Dodero und Norman Hauner wunderbar Doppelpass spielten, die Scheibe aber aus nicht mehr idealer Position am Tor vorbeiging (19.). Einem Rosnheimer Überzahlspiel entsprangen kaum gefährliche Schüsse, folgerichtig ging es torlos in die erste Pause.

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg. Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Zu Beginn taten sich die Hausherren noch schwer. 

Mitte des zweiten Drittels vergab Nick Master die große Chance zur Gästeführung, als er bei angezeigter Strafe per Direktabnahme das offene kurze Eck des Rosenheimer Tores knapp verfehlte (28.). Auf der anderen Seite nagelte Reid Duke den Puck an die Latte (32.). Vier Minuten später konnten die Starbulls-Fans endlich jubeln. Shane Hanna scheiterte an Gästekeeper David Zabolotny, aber Stretch legte den Abpraller mit viel Übersicht per Rückhand in den Slot zurück auf Chris Dodero, der eiskalt zum 1:0 einnetzte (36.). Dass die Gastgeber sich mit der Führung im Rücken danach plötzlich in der Defensive inkonsequent präsentierten, wurde sofort bestraft. Simon Danner traf mit einem Handgelenkschuss, bei dem Torwart Pöpperle die Sicht verdeckt war, zum 1:1 (39.).

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg. Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Nachdenkliche Blicke bei den Rosenheimern. 

Im letzten Spielabschnitt drängten die Starbulls auf die erneute Führung. Und die besorgte erneut Chris Dodero, als er nach feiner Ablage von Stretch die Scheibe aus vollem Lauf heraus vom linken Bullypunkt sehenswert hoch oben im kurzen Eck versenkte (47.). Zwei Minuten später antworteten die engagiert auftretenden Wölfe aus dem Breisgau mit dem 2:2-Ausgleichstreffer. Rosenheims eigentlich gut stehende Defensivlinie ließ sich durch einen Schnittstellen-Pass von Calvin Pokorny düpieren und Filip Reisnecker versenkte frei vor Pöpperle per Rückhand (49.).

Eine einfache, aber effektive Powerplay-Aktion, bescherte den Grün-Weißen keine 60 Sekunden nach dem zweiten Freiburger Treffer zum dritten Mal die Führung. C.J. Stretch nahm Maß und traf aus dem rechten Anspielkreis platziert ins linke obere Eck; Manuel Strodel hatte sich in der Schussbahn platziert und Torwart Zabolotny jegliche Sicht genommen – 3:2 (50.). Danach leisteten sich die Starbulls in der Defensive keine Nachlässigkeit mehr, während die Gäste sichtlich schockiert waren, dass ihr Urgestein Nikolas Linsenmaier nach einem Pucktreffer durch einen Mitspieler schwer benommen in die Kabine geführt werden musste (53.).

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg. Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Am Schluss gab es bei den Starbulls Grund zur Freude.

Starbulls Rosenheim gegen Freiburg. Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion
Zwei Siege braucht es zum Klassenerhalt

Kurz vor Anbruch der vorletzten Spielminute traf Manuel Strodel aus der neutralen Zone ins leere Tor zum 4:2-Endstand (58.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Selber Wölfe in Regensburg noch mit 3:2 und lagen in der Blitztabelle dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Starbulls auf Tabellenrang elf. Momente später glichen die Eisbären zum 3:3 aus und wenige Sekunden nach der Schlusssirene im ROFA-Stadion ging auch das Parallelspiel zu Ende. Selb rutschte auf Rang zwölf ab, die Starbulls Rosenheim starten von Tabellenrang elf in die Playdowns. Dort treffen sie auf den Tabellenletzten Bietigheim Steelers und benötigen nur zwei Siege für den Klassenerhalt. Bietigheim müsste in der maximal über fünf Spiele gehenden Serie dagegen viermal gegen die Starbulls gewinnen, um der zweiten Playdownrunde gegen den Verlierer der Serie der Selber Wölfe gegen die Dresdner Eislöwen um den letzten Platz zum Klassenerhalt in der DEL2 zu entgehen.
Das erste Playdown-Spiel der Starbulls Rosenheim gegen die Bietigheim Steelers findet am Mittwoch, 13. März, ab 19:30 Uhr im ROFA-Stadion statt. Details zum Ticket-Vorverkauf werden in Kürze bekannt gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: Bittere Niederlage in Kassel

Starbulls: Bittere Niederlage in Kassel

Rosenheim / Kassel – Bis eineinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit lagen die Starbulls Rosenheim am  gestrigen Freitagabend (1.3.2024) beim DEL2-Spitzenreiter in Kassel mit 2:1 in Front. Sebastian Streu und Norman Hauner hatten die Grün-Weißen zweimal in Führung gebracht. Am Ende blieb für die aufopferungsvoll kämpfenden und defensiv sehr stark und clever spielenden Starbulls nur einer statt möglicher drei Zähler, weil den gastgebenden Huskies in der Verlängerung in Überzahl noch der 3:2-Siegtreffer gelang. Da die Rosenheimer Konkurrenten um die Pre-Playoff-Qualifikation ihre Spiele gewannen, müssen die Starbulls in die Playdowns. Ob sie es dort mit Dresden oder Bietigheim zu tun bekommen, entscheidet sich Sonntagabend.

Besonders bitter war der späte 2:2-Ausgleichstreffer der Kassel Huskies für Oskar Autio. Der Starbulls-Keeper bot eine herausragende Leistung, ehe ihm ein Schuss aus spitzem Winkel von Yannik Valenti im kurzen Eck durchrutschte, wo eigentlich gar keine Lücke war (59.). Danach mussten die Starbulls, nachdem es zuvor für keines der beiden Teams überhaupt ein Powerplay gab, noch zweimal in Unterzahl spielen. Bei der zweiten Situation lenkte Daniel Weiß einen Schuss von Joel Keussen aus kurzer Distanz zum 3:2 über die Linie und beendete damit die Overtime nach drei Minuten und elf Sekunden.

Trainer machen Riesenkompliment

„Das ist unheimlich bitter. Wir hatten einen starken Gegner und haben richtig gut dagegengehalten. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir Trainer wollten, und ich muss ihr ein Riesenkompliment machen. Unser Torwart war der beste Spieler auf dem Eis. Wie das Spiel dann endete, ist für uns jetzt katastrophal“, sagte ein konsternierter Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie. Weil den Rosenheimer Konkurrenten aus Bad Nauheim und Freiburg Siege nach regulärer Spielzeit gelangen, müssen die Starbulls in den ab 13. März beginnenden Playdowns um den Klassenerhalt in der DEL2 spielen. Ob von Rang 12 gegen Dresden oder von Rang 11 gegen Bietigheim, das entscheidet sich am Sonntagabend im Fernduell mit den nun punkgleichen Selber Wölfen.

Beim Tabellenführer in Kassel traten die Starbulls mit der gleichen Aufstellung an, wie beim 3:2-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Kaufbeuren. Vor 4.869 Zuschauern entwickelte sich in der Nordhessen-Arena vom ersten Bully weg ein Spiel mit Tempo und Intensität auf höchstem DEL2-Nievau. Die Starbulls präsentierten sich im taktischen Verhalten extrem stark und zeigten ihre wohl kompletteste Defensivleistung der gesamten Saison überhaupt. Nur in wenigen Phasen konnten die erstmals unter dem neuen Cheftrainer Bill Stewart angetreten Hausherren die Grün-Weißen über Einzelszenen hinaus unter Druck setzen – und dann war der stark spielende und Sicherheit ausstrahlende Torwart Oskar Autio mit bravourösen Paraden zur Stelle.

In der 11. Spielminute gingen die Starbulls in Führung. Stefan Tramm zielte von der blauen Linie aufs Tor, Sebastian Streu irritierte Kassels Torwart Brandon Maxwell und erzwang damit den Abpraller, den er über die Linie drückte. Großen Anteil am Torerfolg hatte aber auch Chris Dodero, der sich zuvor mit der Scheibe hinter der Grundlinie gegen mehrere Gegenspieler behauptete. Lukas Laub, der vor dem leeren Tor bei einem Zuspiel von Maximilian Vollmayer im letzten Moment effektiv gestört wurde (13.) und Stefan Reiter, dessen überraschender Schuss knapp vorbeischrammte, hätten sogar auf 2:0 für Rosenheim erhöhen können.

Zu Beginn des zweiten Drittels verhinderte zunächst der Pfosten den Ausgleich des Tabellenführers. Doch dann drückte Lois Spitzner aus kurzer Distanz einen Rückpass von Tristan Keck zum 1:1 ein (27.). Es folgte die einzige Phase im Spiel, in der die Starbulls für einige Momente um Orientierung rangen und sich über einen Rückstand nicht hätten beschweren dürfen. Gegen Drittelende hatte dann aber Shane Hanna nach Pass von Manuel Strodel die große Möglichkeit zur erneuten Rosenheimer Führung, brachte die Scheibe aber zu spät unter Kontrolle (36.).

Folgenschwerer Schuss aus eigentlich unmöglichen Winkel

Im letzten Drittel tauchte Autio einen Schuss von Valenti spektakulär aus dem kurzen Eck (45.), ehe Norman Hauner nach Scheibeneroberung von Lukas Laub und dessen sofortiger Ablage den Puck aus dem linken Bullykreis unter die Latte jagte und die Grün-Weißen mit 2:1 in Front brachte (47.). Gegen das fortan frühe Stören aus einer disziplinierten Rosenheimer Defensivaufstellung fanden die Huskies kein Rezept mehr. Auch dem Kasseler Versuch, ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen, entsprang keine klare Einschussmöglichkeit – nur der folgenschwere Schuss aus eigentlich unmöglichem Winkel von Valenti …

Zum letzten Hauptrunden-Heimspiel empfangen die Starbulls Rosenheim am morgigen Sonntag (3.2.2024) den EHC Freiburg. Die Partie wird um 18:30 Uhr angepfiffen. Die Abendkasse am ROFA-Stadion öffnet um 16:30 Uhr, Einlass ins Stadion ist um 17 Uhr (Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)