Starbulls: Bittere Niederlage in Kassel

Starbulls: Bittere Niederlage in Kassel

Rosenheim / Kassel – Bis eineinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit lagen die Starbulls Rosenheim am  gestrigen Freitagabend (1.3.2024) beim DEL2-Spitzenreiter in Kassel mit 2:1 in Front. Sebastian Streu und Norman Hauner hatten die Grün-Weißen zweimal in Führung gebracht. Am Ende blieb für die aufopferungsvoll kämpfenden und defensiv sehr stark und clever spielenden Starbulls nur einer statt möglicher drei Zähler, weil den gastgebenden Huskies in der Verlängerung in Überzahl noch der 3:2-Siegtreffer gelang. Da die Rosenheimer Konkurrenten um die Pre-Playoff-Qualifikation ihre Spiele gewannen, müssen die Starbulls in die Playdowns. Ob sie es dort mit Dresden oder Bietigheim zu tun bekommen, entscheidet sich Sonntagabend.

Besonders bitter war der späte 2:2-Ausgleichstreffer der Kassel Huskies für Oskar Autio. Der Starbulls-Keeper bot eine herausragende Leistung, ehe ihm ein Schuss aus spitzem Winkel von Yannik Valenti im kurzen Eck durchrutschte, wo eigentlich gar keine Lücke war (59.). Danach mussten die Starbulls, nachdem es zuvor für keines der beiden Teams überhaupt ein Powerplay gab, noch zweimal in Unterzahl spielen. Bei der zweiten Situation lenkte Daniel Weiß einen Schuss von Joel Keussen aus kurzer Distanz zum 3:2 über die Linie und beendete damit die Overtime nach drei Minuten und elf Sekunden.

Trainer machen Riesenkompliment

„Das ist unheimlich bitter. Wir hatten einen starken Gegner und haben richtig gut dagegengehalten. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir Trainer wollten, und ich muss ihr ein Riesenkompliment machen. Unser Torwart war der beste Spieler auf dem Eis. Wie das Spiel dann endete, ist für uns jetzt katastrophal“, sagte ein konsternierter Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie. Weil den Rosenheimer Konkurrenten aus Bad Nauheim und Freiburg Siege nach regulärer Spielzeit gelangen, müssen die Starbulls in den ab 13. März beginnenden Playdowns um den Klassenerhalt in der DEL2 spielen. Ob von Rang 12 gegen Dresden oder von Rang 11 gegen Bietigheim, das entscheidet sich am Sonntagabend im Fernduell mit den nun punkgleichen Selber Wölfen.

Beim Tabellenführer in Kassel traten die Starbulls mit der gleichen Aufstellung an, wie beim 3:2-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen Kaufbeuren. Vor 4.869 Zuschauern entwickelte sich in der Nordhessen-Arena vom ersten Bully weg ein Spiel mit Tempo und Intensität auf höchstem DEL2-Nievau. Die Starbulls präsentierten sich im taktischen Verhalten extrem stark und zeigten ihre wohl kompletteste Defensivleistung der gesamten Saison überhaupt. Nur in wenigen Phasen konnten die erstmals unter dem neuen Cheftrainer Bill Stewart angetreten Hausherren die Grün-Weißen über Einzelszenen hinaus unter Druck setzen – und dann war der stark spielende und Sicherheit ausstrahlende Torwart Oskar Autio mit bravourösen Paraden zur Stelle.

In der 11. Spielminute gingen die Starbulls in Führung. Stefan Tramm zielte von der blauen Linie aufs Tor, Sebastian Streu irritierte Kassels Torwart Brandon Maxwell und erzwang damit den Abpraller, den er über die Linie drückte. Großen Anteil am Torerfolg hatte aber auch Chris Dodero, der sich zuvor mit der Scheibe hinter der Grundlinie gegen mehrere Gegenspieler behauptete. Lukas Laub, der vor dem leeren Tor bei einem Zuspiel von Maximilian Vollmayer im letzten Moment effektiv gestört wurde (13.) und Stefan Reiter, dessen überraschender Schuss knapp vorbeischrammte, hätten sogar auf 2:0 für Rosenheim erhöhen können.

Zu Beginn des zweiten Drittels verhinderte zunächst der Pfosten den Ausgleich des Tabellenführers. Doch dann drückte Lois Spitzner aus kurzer Distanz einen Rückpass von Tristan Keck zum 1:1 ein (27.). Es folgte die einzige Phase im Spiel, in der die Starbulls für einige Momente um Orientierung rangen und sich über einen Rückstand nicht hätten beschweren dürfen. Gegen Drittelende hatte dann aber Shane Hanna nach Pass von Manuel Strodel die große Möglichkeit zur erneuten Rosenheimer Führung, brachte die Scheibe aber zu spät unter Kontrolle (36.).

Folgenschwerer Schuss aus eigentlich unmöglichen Winkel

Im letzten Drittel tauchte Autio einen Schuss von Valenti spektakulär aus dem kurzen Eck (45.), ehe Norman Hauner nach Scheibeneroberung von Lukas Laub und dessen sofortiger Ablage den Puck aus dem linken Bullykreis unter die Latte jagte und die Grün-Weißen mit 2:1 in Front brachte (47.). Gegen das fortan frühe Stören aus einer disziplinierten Rosenheimer Defensivaufstellung fanden die Huskies kein Rezept mehr. Auch dem Kasseler Versuch, ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen, entsprang keine klare Einschussmöglichkeit – nur der folgenschwere Schuss aus eigentlich unmöglichem Winkel von Valenti …

Zum letzten Hauptrunden-Heimspiel empfangen die Starbulls Rosenheim am morgigen Sonntag (3.2.2024) den EHC Freiburg. Die Partie wird um 18:30 Uhr angepfiffen. Die Abendkasse am ROFA-Stadion öffnet um 16:30 Uhr, Einlass ins Stadion ist um 17 Uhr (Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die Nächsten Spiele der Starbulls

Die Nächsten Spiele der Starbulls

Rosenheim – Vorzeitiger Klassenerhalt und Pre-Playoffs oder Playdowns für die Starbulls Rosenheim in der DEL2? Die Entscheidung fällt am Wochenende, an dem die beiden letzten Hauptrundenspieltage ausgetragen werden.

Die Starbulls treten am heutigen Freitag um 19.30 Uhr auswärts gegen Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Kassel Huskies an und empfangen zwei Tage danach mit dem EHC Freiburg einen direkten Konkurrenten zum Showdown im ROFA-Stadion. Spielbeginn ist am Sonntag diesmal erst um 18.30 Uhr.
Die Starbulls Rosenheim haben es zwei Spieltage vor der Hauptrundenabrechnung der DEL2 selbst in der Hand, Tabellenplatz zehn im Endklassement zu erreichen und sich damit für die Pre-Playoffs zu qualifizieren. Der einzige sichere Weg zu diesem Ziel sind allerdings sechs Punkte aus den Spielen in Kassel und gegen Freiburg. Sollten am Freitagabend im Gastspiel beim Spitzenreiter aus Nordhessen nur zwei, nur einer oder gar kein Zähler herausspringen, kommt es definitiv auf die Ausbeute der Rosenheimer Konkurrenten aus Selb, Bad Nauheim und Freiburg mit an, ob die Starbulls den Playdowns entgehen können.

Sonntags-Heimspiel um 18:30 Uhr: Jeder Punkt zählt.

Das Rosenheimer Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Freiburg (Spielbeginn ist ligaeinheitlich an diesem Tag erst um 18:30 Uhr) hat aber in jedem Fall große Bedeutung für die Starbulls. Denn auch für den Fall, dass die Grün-Weißen unter dem Pre-Playoff-Strich verbleiben würden, käme es in der engen Tabelle auf jeden Punkt an. Denn in dieser Saison werden die Abstiegsduelle nicht im klassischen „Best-of-Seven-Modus“ ausgetragen, sondern sind erstmals ganz speziell akzentuiert: Der Tabellenelfte benötigt gegen den 14. lediglich zwei Siege zum Seriengewinn, umgekehrt aber bleibt es bei vier Siegen. In der Serie des Zwölften mit dem 13. und im finalen Duell der beiden Verlierer der ersten Runde reichen dem besser Platzierten drei Siege zum Gewinn der Serie, der schlechter Platzierte braucht vier Siege. Ein Rang besser oder schlechter ist nun also wesentlich entscheidender als vormals, als die bessere Platzierung allein das Heimrecht zum Start und einem eventuell entscheidenden siebten Spiel (das es nun gar nicht mehr geben kann – maximal fünf bzw. sechs Duelle sind im Rahmen einer Serie möglich) bedeutete.

Auswärtsstarke Freiburger mit Top-Torwart

Der EHC Freiburg hat bislang 71 Punkte erbeutet (Starbulls 69) und besitzt ein deutlich besseres Torverhältnis (155:162, Starbulls 147:168), das bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheiden würde. Zuletzt gelangen den Breisgauern einige bemerkenswerte Auswärtserfolge (4:3 in Ravensburg, 5:2 in Krefeld, 6:1 in Bietigheim). Goldhelmträger ist Parker Bowles, der sämtliche 49 Spiele bestritt und dabei 31 Tore erzielte und 24 weitere Treffer vorbereitete. „Heimlicher“ Topscorer ist allerdings der erst Ende November verpflichtete Eero Elo. Der hochgewachsene Finne erbeutete in 26 Spielen 34 Scorerpunkte und hat sich inzwischen zu einem absoluten Schlüsselspieler im Team vom finnischen Cheftrainer Timo Saarikoski entwickelt.
Mit Patrik Cerveny, der den Wölfen aus der Dreisamstadt die komplette erste Saisonhälfte fehlte, gibt nun ein Ruhe und Souveränität ausstrahlender Torwart seinen Vorderleuten große Sicherheit. Er ist inzwischen bei der starken Fangquote von 92,13 Prozent angelangt. „Das hat den Freiburgern einen zusätzlichen Schub gegeben“, weiß Jari Pasanen. Der Starbulls-Headcoach fordert, dass sein Team im Defensivverhalten gegen den EHC an den Auftritt gegen Kaufbeuren vom Vorsonntag anknüpft: „Da haben wir die Mitte meist sehr gut zugemacht. Wir dürfen den offensivstarken Freiburgern keine Räume geben, denn das nutzen sie sofort aus.“ – an ein Tor-Spektakel wie beim Rosenheimer 9:4-Heimsieg gegen Freiburg Mitte Dezember glaubt Pasanen diesmal nicht.

Freitag in Kassel: Spiel eins der Huskies nach dem Trainerbeben

Zunächst aber gilt die volle Konzentration der Rosenheimer Eishockeyspieler dem Gastspiel am heutigen Freitagabend in Kassel. Der Spitzenreiter, der ohne wenn und aber in die DEL aufsteigen möchte, hat trotz großem, starkem Kader im Laufe der Saison zahlreiche Nachverpflichtungen getätigt – zuletzt noch den kanadischen Mittelstürmer Stephen MacAulay (zuvor Düsseldorfer EG) und Allrounder Guillaume Naud (Bietigheim Steelers). Trotzdem – oder gerade deswegen? – gerieten Performance und Punktausbeute ins Stocken. Die letzten drei Heimspiele haben die Huskies verloren, und nach dem jüngsten Null-Punkte-Wochenende (2:4 gegen Crimmitschau, 2:5 in Landshut) gab es ein zu diesem Zeitpunkt ziemlich überraschendes Trainerbeben: Headcoach Bo Subr und sein Assistent Jan Melichar wurden freigestellt. Ihre Aufgaben übernehmen –„bis auf Weiteres“ – Sportdirektor Hugo Boisvert und U20-Coach Sven Valenti.
Der Vorsprung der Schlittenhunde auf die zweitplatzierten Eisbären Regensburg beträgt zwei Spieltag vor Hauptrundenende nur noch fünf Punkte. Im vergangenen Jahr hatten die Huskies die Hauptrunde noch mit unfassbaren 38 Zählern Vorsprung gewonnen, scheiterten dann aber im Playoff-Halbfinale an Bad Nauheim. In der laufenden Spielzeit sind die Kassel Huskies neben den Krefeld Pinguinen und den Dresdner Eislöwen eines von drei Teams, das beim Erreichen des DEL2-Playoff-Finales auch den Weg in die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse gehen könnte.

Jari Pasanen: „Wir sind schon im Playoff-Modus“

Das erst Auswärtsspiel in Kassel konnten die Starbulls am 2. Advent mit 3:2 für sich entscheiden. Was Jari Pasanen zuversichtlich macht, dass seine Mannen diesen Coup nun am vorletzten Hauptrunden-Spieltag wiederholen könnten, sind deren jüngsten Auftritte: „Wir sind schon Playoff-Modus. Mit diesem Mindset, zu dem wir in den letzten Spielen gefunden haben, ist alles möglich. Auch gegen einen herausragenden Gegner, bei dem die Spieler nach dem Trainerwechsel nun etwas zeigen wollen. Die ersten zehn Minuten vom Spiel in Bad Nauheim müssen wir allerdings ausklammern, so etwas dürfen wir uns keinesfalls noch einmal leisten“, so der Headcoach der Starbulls. Wie Pasanen sein Team am Wochenende personell aufstellt, entscheidet sich kurzfristig. Ob Steffen Tölzer nach seiner Verletzung im Spiel in Bad Nauheim wieder eingreifen kann oder weiterhin pausieren muss, ist noch offen.
Unabhängig vom Ausgang der Partie in Kassel, kommt dem finalen Rosenheimer Hauptrunden-Heimspiel zwei Tage danach immense Bedeutung zu – entweder für das Erreichen der Pre-Playoffs (6., 8. und – optional – 10. März), oder aber um die am 13. März beginnenden Playdowns aus der bestmöglichen Position angehen zu können. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 18:30 Uhr. Einlassbeginn ist um 17 Uhr, die Stadionkasse öffnet um 16:30 Uhr. Eintrittskarten sind auch online auf www.starbulls.de/tickets buchbar.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Drei Punkte gegen Kaufbeuren

Starbulls: Drei Punkte gegen Kaufbeuren

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim bleiben im Geschäft um die Pre-Playoff-Qualifikation in der DEL2. Im vorletzten Heimspiel gelang den Grün-Weißen in einem spannenden Spiel mit spektakulärer Schlussphase ein 3:2-Heimsieg gegen einen starken ESV Kaufbeuren. Vor 4.687 Zuschauer traf Norman Hauner in Überzahl zur Rosenheimer Führung und erzielte gut zwei Minuten vor der Schlusssirene den Siegtreffer. Das Tor zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung gelang Bastian Eckl. Wie schon in den beiden vorangegangenen Heimspielen überzeugte Starbulls-Torwart Oskar Autio mit einer hervorragenden Leistung und unglaublichen Paraden.

Starbulls Rosenheim. gegen Kaufbeuren. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Rosenheimer Fans standen wie immer voll hinter ihrer Mannschaft. Fotos: Copyright Peter Lion

Weil der Finne Oskar Autio, der zwei Tage zuvor bei der 5:7-Niederlage in Bad Nauheim pausierte, wieder das Rosenheimer Tor hütete, war diesmal für Reid Duke kein Platz im Line-up. In der zweiten Sturmreihe der Starbulls spielte deshalb Stefan Reiter neben Chris Dodero und Sebastian Streu. In der Verteidigung kam Denis Shevyrin zum Zug, weil sich Steffen Tölzer beim Spiel am Freitag verletzte und an seinen Einsatz nicht zu denken war.

Die Starbulls, die in den bisherigen drei Hauptrunden-Vergleichen mit dem Rivalen aus dem Allgäu noch keinen einzigen Punkt ergattern konnten, starteten mit unheimlich viel Elan in die Partie. Nach nicht einmal einer halben Spielminute verzeichneten die Grün-Weißen bereits drei Torschüsse. Die besseren Torchancen hatten aber zunächst die Gäste. Bei einem gefährlichen Schuss von Tyler Spurgeon (1.) und bei einem Konter gegen Joseph Lewis (2.) rettete Keeper Oskar Autio früh bereits zweimal spektakulär. Danach mussten die „Joker“ aus dem Allgäu aber auch mehrfach mit unerlaubten Weitschüssen auf die Rosenheimer Dominanz der Anfangsphase antworten.

Starbulls Rosenheim. gegen Kaufbeuren. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Starbulls starteten mit großem Elan in die Partie.

Der verdiente Führungstreffer für die Hausherren gelang Norman Hauner in Überzahl. Gästeverteidiger Simon Schütz hatte gerade 20 Sekunden auf der Strafbank Platz genommen, als Hauner nach Pass von C.J. Stretch plötzlich in bester Schussposition war und den Puck ins rechte untere Eck jagte; Manuel Strodel hatte am Torraum dafür gesorgt, dass Torwart Daniel Fießinger keine Sicht hatte (12.).

Fast hätte Hauner kurz vor der ersten Pause beim zweiten Rosenheimer Powerplay das 2:0 nachgelegt. Zuvor hatten die Starbulls aber Glück, dass der schnelle und auffällige Yannik Burghart das Tor knapp verfehlte (17.). Der 22-jährige Gästestürmer war es auch, der für den ersten Aufreger im zweiten Spielabschnitt verantwortlich war. Nach einem abgeblockten Torschuss der Starbulls steuerte Burghart allein auf das Rosenheimer Tor zu, scheiterte aber am glänzend parierende Autio (22.). Die grün-weiße Absicherung nach hinten klappte in dieser Situation nicht – und auch wenige Minuten später machte es die Starbulls-Defensive den Gästen zu einfach: John Lammers legte in den hohen Slot, wo Tyler Spurgeon zwischen den beiden Verteidigern durchfahren konnte und frei vor Autio auf 1:1 stellte (25.).

Bastian Eckl hätte umgehend die Rosenheimer Führung wieder herstellen können, ließ sich bei einem Alleingang aber mit dem Abschluss zu viel Zeit. Danach verloren die Starbulls den Faden und die gelungenen Aktionen in einer nun zerfahrenen Partie gehörten den Allgäuern. Oskar Autio verhinderte mehrfach eine Kaufbeurer Führung. Die größte Tat vollbrachte er bei einem Powerplay der Gäste, als er einen Nachschuss von Micke Saari aus dem scheinbar leeren Tor hechtete (35.). Sekunden vor der zweiten Pause hatte plötzlich Dominik Kolb nach einem Solo das zweite Rosenheimer Tor auf dem Schläger, scheiterte jedoch am ebenfalls sehr gut spielenden Gästetorwart.

Starbulls Rosenheim. gegen Kaufbeuren. Fotos: Copyright Peter Lion

Den Starbulls gelang es immer wieder, die Führung zu verteidigen.

Im letzten Drittel rissen die Gastgeber das Spiel vom ersten Bully an wieder an sich und wurden rasch belohnt. Bastien Eckl setzte Chris Dodero ein, dessen Abschluss Keeper Fießinger noch aus dem kurzen Eck kratzen konnte, dann aber gegen den Abstauber vom nachsetzen Eckl keine Abwehrchance hatte – 2:1 (43.). Und drei Minuten später jubelten die Starbulls bereits erneut. Lukas Laub brachte ein tolles Zuspiel von C.J. Stretch frei vor Fießinger nicht im Tor unter, den Nachschuss von Stretch aus spitzem Winkel schob sich der Gästetorwart aber selbst über die eigene Torlinie. Die Unparteiischen entschieden auf Tor, revidierten dies aber zum Unverständnis von Spielern und Zuschauern wieder (46.).

Im nun offenen und an Spannung kaum zu überbietenden Schlagabtausch verteidigten die Starbulls ihre knappe Führung lange erfolgreich, mussten knapp sechs Minuten vor der Schlusssirene aber den 2:2-Ausgleichstreffer hinnehmen. Alexander Thiel hatte von der blauen Linie abgezogen, Tyler Spurgeon am Torraum unhaltbar abgefälscht (55.). Das stachelte die Grün-Weißen an. Sie setzten die Gäste enorm unter Druck. Und nachdem Schlussmann Fießinger zweimal noch grandios retten konnte, schoss ihn Norman Hauner von hinter der Torlinie raffiniert an und bejubelte seinen zweiten Treffer – 3:2 (58.).

Starbulls Rosenheim. gegen Kaufbeuren. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Rosenheimer lassen sich von ihren Fans feiern. 

In den beiden dramatischen Schlussminuten agierte der ESVK ohne Torwart und wegen Rosenheimer Strafzeiten schließlich zunächst mit zwei und in den letzten 17 Sekunden sogar mit drei Feldspielern mehr auf dem Eis. Die Starbulls aber wehrten sich erfolgreich gegen den dritten Gegentreffer. Als letzte von vielen Glanztaten begrub Rosenheims Keeper Autio einen satten Schuss von Jamal Watson sicher unter sich.

Trotz des Drei-Punkte-Erfolgs gegen Kaufbeuren stehen die Starbulls Rosenheim in der DEL2-Tabelle noch auf Playdown-Rang elf, jedoch mit nur einen Punkt Rückstand auf den begehrten zehnten Platz. Und die Pre-Playoff-Qualifikation können sie aus eigener Kraft schaffen! Die letzten beiden Hauptrundenspiele bestreiten die Starbulls am kommenden Wochenende auswärts gegen die Kassel Huskies (Freitag, 19:30 Uhr) und zuhause gegen den EHC Freiburg (Sonntag, 18:30 Uhr).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Peter Lion)

Starbulls: Vermeidbare Pleite in Bad Nauheim

Starbulls: Vermeidbare Pleite in Bad Nauheim

Rosenheim / Bad Nauheim – 3.402 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion beim Keller-Kracher der DEL2. Die Gastgeber spielen erstmals unter dem erst tags zuvor zum Team gestoßenen Rich Chernomaz, der Harry Lange als Headcoach abllöste. Unerklärliche Defensivmängel, drei frühe unglückliche Gegentreffer binnen dreieinhalb Minuten, keine eigenen Tore trotz Chancenplus und trotz spielerisch überzeugendem Powerplay spiegeln sich in einem 0:4- bzw. 1:5-Rückstand des Rosenheimer Eishockeyteams Mitte des zweiten Drittels wider. Dass Chris Dodero danach ein Hattrick gelingt und die Starbulls noch auf 5:6 herankommen, bleibt angesichts des finalen Bad Nauheimer Empty-Net-Goals zum 7:5 eine Randnotiz.

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte im Tor auf Tomas Pöpperle, der nach drei Spielen den finnischen Neuzugang Oskar Autio ablöste. Dafür kehrte Chris Dodero in die Aufstellung als Sturmreihenpartner von Reid Duke und Sebastian Streu zurück.
Nach nicht einmal sieben Spielminuten und drei Gegentreffern binnen dreieinhalb Minuten verließ Pöpperle das Eis und machte Platz für Christopher Kolarz. Beim Bad Nauheimer Führungstreffer ließ der Rosenheimer Torhüter einen Schuss von Jordan Hickmott abprallen und Tim Coffman staubte ab (3.). Deutlich schlechter als Pöpperle sahen aber seine Vorderleute aus, die sich in der Entstehung der Situation übertölpen ließen – und auch in den Folgeminuten im Defensivverhalten grob fahrlässig auftraten. Brent Raedeke tippte eine Vorlage von Pascal Steck zum 2:0 ein und eine Minute danach segelte der Puck als Bogenlampe über Mann und Maus in die Rosenheimer Maschen – der kuriose Treffer zum 3:0 wurde Markus Lillich gutgeschrieben (7.).

Handvoll guter Torchancen nicht genutzt

Die Starbulls hatten kräftig mitgeholfen, dass die in den vergangenen Spielen so uninspiriert, glücklos und verunsichert aufgetreten Kurstädter dank einfachen Toren neues Selbstvertrauen tanken konnten. Ganze sechs Schüssen kamen im ersten Spielabschnitt auf das Rosenheimer Tor, die Hälfte davon war drin. Auf der anderen Seite spielten die Starbulls fünf Minuten Überzahl überaus ansehnlich, aber nicht effektiv und ließen eine Handvoll guter Torchancen ungenutzt.

Ins zweite Drittel starteten die Grün-Weißem klar überlegen und druckvoll, aber Schüsse von Dodero, Shane Hanna und Reid Duke rauschten am Bad Nauheimer Gehäuse vorbei. Im Rosenheimer Kasten klingelte es dagegen aus heiterem Himmel. Marc El-Sayed legte per Rückhand zurück und Patrick Seifert drückte zum 4:0 ein – vier Rosenheimer Akteure hatten gegen zwei Gegenspieler keinen Zugriff bekommen (27.).

Nur 17 Sekunden später konnten die Starbulls auf 4:1 verkürzen. Manuel Strodel war nach einem doppelten Abpraller trotz Behinderung durch einen Gegenspieler per Abstauber erfolgreich (28.). Einem erneut spielerisch gutem Rosenheimer Powerplay entsprang einmal mehr kein Treffer – und der erste schnelle Konterangriff der gerade wieder kompletten Gastgeber führte zum 5:1. Tim Coffman drücke frei vor Kolarz den Querpass von Hickmott ein (31.).

Gegen von nun an bis zur zweiten Pause sattelfeste und in allen Zonen überlegene Hausherren fanden die Starbulls zunächst kein Mittel mehr, um zu nennenswerten Torchancen zu kommen. In der Anfangsphase des letzten Spielabschnitts konnte Chris Dodero aber mit einem Handgelenkschuss auf 5:2 verkürzen (43.). Einer sich anschließenden Rosenheimer Druckphase entsprang trotz guter Einschussmöglichkeiten von Stefan Reiter, Reid Duke, Chris Dodero, Maximilian Vollmayer und Stephan Tramm kein weiterer Treffer.

Erst exakt zehn Minuten vor der Schlusssirene haute Vollmayer die Scheibe aus der Halbdistanz zum 5:3 ins kurze Eck – aber 22 Sekunden später stand es 6:3. Dass dem Bad Nauheimer Pass von der Bande der Weg an zwei Rosenheimer Spielern vorbei durch den Slot gewährt wurde war unerklärlich. Und dass der Abschluss von Hickmott aus extrem spitzen Winkel den Weg ins kurze Eck fand passte zum aus Starbulls-Sicht verhexten Charakter des Spiels (51.).

Kurz vor Schluss verließ Christopher Kolarz das Eis

In der Schlussphase verkürzte Chris Dodero nach feiner Finte auf 6:4 (57.). Zweieinhalb Minuten vor Drittelende verließ Christopher Kolarz das Eis zugunsten eines sechsten Rosenheimer Feldspielers. Und mit einem tollen Handgelenkschuss versenkte Dodero mit seinem dritten Streich die Scheibe Mitte der 59. Spielminute sogar noch zum 6:5-Anschlusstreffer im rechten oberen Eck. Zum Ausgleich aber reichte es nicht mehr, vielmehr setzte Hickmott acht Sekunden vor der Schlusssirene das Spielgerät zum 7:5-Endstand ins leere Tor.

„Ich bin unheimlich stolz darauf, wie die Mannschaft zurückgekommen ist. Leider hat es nicht mehr gereicht“, sagte Jari Pasanen nach dem Spiel. Der Rosenheimer Cheftrainer sparte aber nicht mit Kritik: „Wir wussten, dass wir hellwach sein müssen in den ersten Minuten, dass wir einfach spielen müssen, die Scheibe herausbringen müssen. Aber wir haben die Scheibe vertändelt. Raum und Zeit waren da, um die Situationen zu klären, aber wir haben es nicht gemacht, das ist ärgerlich. Pöpperle kann ich keinerlei Schuld geben, sondern vielleicht war der Trainer schuld, dass die Mannschaft nicht wach war. Einen Teil der Misere muss ich auf meine Kappe nehmen.“

Die Starbulls Rosenheim sind damit aus den „Top-Ten“ der DEL2-Tabelle wieder herausgefallen – und aus zwei Punkten Vorsprung auf Bad Nauheim ist ein Zähler Rückstand geworden. Trotzdem haben die Grün-Weißen nach wie vor gute Chancen, sich für die Pre-Playoffs zu qualifizieren und damit den Klassenerhalt bereits mit Ende der Hauptrunde zu fixieren. Auf dem Weg zu diesem Ziel sollte aber ein Heimsieg am Sonntag gegen den ESV Kaufbeuren herausspringen, der seinerseits Punkte für die direkte Playoff-Qualifikation ergattern will.

Eröffnungsbully bei diesem eminent wichtigen oberbayrisch-allgäuischen Traditionsduell im ROFA-Stadion ist am Sonntag um 17 Uhr, Stadioneinlass ist um 16 Uhr, die Tageskasse öffnet um 15 Uhr. Eintrittskarten sind aber auch online buchbar auf www.starbulls.de/tickets
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Copyright Ludwig Schirmer)

Zweiter Starbulls KidsDay im ROFA-Stadion

Zweiter Starbulls KidsDay im ROFA-Stadion

Rosenheim – Der Starbulls KidsDay geht in die zweite Runde. Am Samstag, 2. März haben Kinder unter 10 Jahren von 12.10 bis 13.20 Uhr die Möglichkeit gemeinsam mit Spielern aus der ersten Mannschaft der Starbulls Rosenheim in das Rosenheimer Eishockey hineinzuschnuppern.

Der Nachwuchs der Starbulls Rosenheim zählt zu einer der erfolgreichsten Nachwuchsschmieden in ganz Eishockeydeutschland. Mit sechs hauptamtlichen Trainern im Nachwuchsbereich sorgen die Starbulls dafür, dass bei jeder Trainingseinheit mindestens zwei Übungsleiter auf dem Eis stehen.
Aus der Tradition heraus hat der Nachwuchs im Rosenheimer Eishockey schon immer eine große Bedeutung. Dabei ist der Verein von der Mangfall natürlich auch immer auf der Suche nach neuen Talenten für eine der schnellsten Mannschaftssportart der Welt.
Hierzu findet am Samstag, 2. März der Starbulls KidsDay statt. Der Nachwuchs (ab 3 Jahren) hat die Möglichkeit seine ersten Schritte auf dem Eis mit Spielern der ersten Mannschaft zu machen und den Spaß am Eishockey kennenzulernen. Das Schnuppertraining beginnt um 12:10 Uhr und endet um 13:20 Uhr. Alles, was benötigt wird sind (Fahrrad-)Helm und Handschuhe. Zusätzliche Ausrüstung steht vor Ort zur Verfügung.
Der Schnuppertag richtet sich aber auch an die Eltern. Die Betreuer und Trainer aus dem Starbulls Nachwuchs stehen für alle Fragen rund um das Eishockey im Allgemeinen und speziell in Rosenheim mit Rat und Tat zur Seite.
Eine Anmeldung unter www.starbulls.de/kidsday ist erforderlich.
(Online-Anmeldungen bis 24 Stunden vorher – Die Anmeldung kann auch vor Ort getätigt werden, dann aber bitte etwas früher kommen)
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Crunchtime! Starbulls in Bad Nauheim und gegen Kaufbeuren

Crunchtime! Starbulls in Bad Nauheim und gegen Kaufbeuren

Rosenheim – Noch vier Spieltage bis zur Hauptrunden-Abrechnung in der DEL2. Die Starbulls Rosenheim stehen seit dem 3:2-Heimsieg nach Penaltyschießen am Dienstagabend gegen die Lausitzer Füchse über dem Strich zur Playdown-Zone und wollen diese Position verteidigen. Dafür sollen weitere Siege her – zunächst am morgigen Freitagabend (22.2.2024) auswärts gegen die auf den vorletzten Tabellenrang abgerutschten Roten Teufel Bad Nauheim. Zwei Tage später kommt es auf Rosenheimer Eis zum oberbayerisch-allgäuischen Traditionsduell zwischen den Starbulls und den um die direkte Playoff-Qualifikation kämpfenden ESV Kaufbeuren. Die Partie wird am Sonntag um 17 Uhr in einem erneut gut gefüllten und stimmungsvollen ROFA-Stadion angepfiffen.

Über 4.000 Zuschauer erlebten am vergangenen Dienstagabend im ROFA-Stadion zwar keinen Eishockey-Leckerbissen, aber Spannung, Emotion und Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Spielentscheidungsfindung im Shoot-out zugunsten der Starbulls Rosenheim hätte kaum mitreißender sein können. Topscorer C.J. Stretch trat gegen die Lausitzer Füchse zu fünf Schüssen hintereinander an, von denen er vier verwandelte, damit den zweiten Punkt fixierte und die Grün-Weißen nach 20 Spieltagen bzw. zwei Monaten wieder von der Playdown- in die Pre-Playoff-Region der DEL2-Tabelle hievte (wir berichteten). Dort stehen die Starbulls nun mit einem Punkt Vorsprung auf Dresden und Selb und zwei Zählen vor den Roten Teufeln Bad Nauheim auf Rang zehn.

Bad Nauheim unter Zugzwang und mit neuem Trainer

Cheftrainer Jari Pasanen schaut aber nicht auf die Tabelle, sondern immer nur auf die nächste Partie: „Es ist Crunchtime. Wir müssen jedes Spiel wie ein entscheidendes letztes Spiel einer Playoff-Serie annehmen und angehen.“ – Und das tun seine Starbulls zunächst am Freitagabend ab 19:30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion in Bad Nauheim. Der Gegner steht nach vier Spielen ohne Punktgewinn und dem daraus resultierenden Tabellenabsturz unter riesigem Zugzwang. Nach der 2:5-Heimniederlage am Dienstag gegen Kaufbeuren wurde die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Harry Lange beendet. Rich Chernomaz, bis Saisonende aus Bayreuth ausgeliehen, ist nun der Mann, der die Kurstädter wieder aufrichten und zum Klassenerhalt führen soll.

Die bisherigen drei Hauptrunden-Duelle gegen die Roten Teufel Bad Nauheim gingen allesamt an die Starbulls (5:3 auswärts, 3:2 nach Verlängerung und 6:2 zuhause). Nun soll der vierte Streich folgen.

Rotation im Rosenheimer Line-up?

Im Hinblick auf das Line-up steht Jari Pasanen vor zahlreichen Herausforderungen. Wer hütet das Tor, wer wird als Backup nominiert? Welche vier ausländischen Spieler kommen zum Zug? Tut einem zuletzt formschwächeren oder leicht angeschlagenen Spieler eine Pause gut? Welche Rotation bei den aufgrund der Spielberichtsbeschränkungen zum Zuschauen verdammten Akteure macht den größten Sinn? Die Entscheidungen werden kurzfristig, zum Teil vielleicht auch erst am Spieltag selbst fallen.

Traditions-Duell gegen Kaufbeuren am Sonntag im ROFA-Stadion

Am späten Sonntagnachmittag kommt es im ROFA-Stadion zum bayerisch-allgäuischen Traditionsduell zwischen Rosenheim und Kaufbeuren. Alle drei bisherigen Saisonvergleiche gingen an die „Buron Joker“ aus der Wertachstadt (4:1, 4:2, 5:2). Daran wollen die Starbulls nun unbedingt rütteln. Das erste Rosenheimer Heimspiel gegen den ESVK war ausverkauft und es ist erneut mit einer herausragenden Zuschauerkulisse und prächtiger Stimmung zu rechnen. Auch aus dem Allgäu werden zahlreiche Fans erwartet.

Der ESV Kaufbeuren will sich direkt für die Playoffs qualifizieren, steht aber nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den herangerückten Krefeld Pinguinen noch auf Tabellenrang sechs. Die Rot-Gelben haben nach 48 Spielen 74 Punkte auf dem Konto, also acht mehr als die Starbulls.

Einen Trainerwechsel – Daniel Jun, zuvor Co, ersetze Headcoach Marko Raita – gab es in Kaufbeuren bereits Ende November. Die Punktausbeute der Allgäuer hat sich seither nicht verändert, sie liegt bei 1,55 Zählern pro Partie.

Das Starbulls-Restprogramm in der DEL2-Hauptrunde:

Freitag, 23. Februar, 19:30 Uhr: Rote Teufel Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim

Sonntag, 25. Februar, 17:00 Uhr: Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren

Freitag, 1. März, 19:30 Uhr: Kassel Huskies – Starbulls Rosenheim

Sonntag, 3. März, 18:30 Uhr: Starbulls Rosenheim – EHC Freiburg
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Copyright Ludwig Schirmer)