Kostenloser Bus-Service zum Einkaufen

Kostenloser Bus-Service zum Einkaufen

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Weil die Edeka-Filiale in Wörnsmühl (gemeinde Fischbachau) aus Altersgründen geschlossen wurde, bietet Edeka Prechtl nun zweimal in der Woche einen kostenlosen Shuttle-Service mit dem Bus zum Einkaufen nach Bad Feilnbach an.

Die Initiative wurde zusammen mit der Firma Bus Atzl auf die Beine gestellt. Die kostenlosen Fahrten können auch für andere Besorgungen und Gastronomie-Besuche in Bad Feilnbach oder auch in Hundham genutzt werden.
Die Abfahrten sind jeden Dienstag und Freitag (außer an Feiertagen) wie folgt:

Fahrt jeden Dienstag
Abfahrten in Wörnsmühl:

  • 8.20 Uhr – Breitenstein-Straße, Parkplatz am Spielplatz
  • 8.21 Uhr – Gasthof Nägele
  • 8.23 Uhr – Linienbus-Haltestelle bei „nah & gut“ Pötzinger

Abfahren in Hundham: 

  • 8.27 Uhr – Linienbus-Haltestelle Marienplatz (Leonhardiweg)
  • 8.28 Uhr – Parkplatz am Hatzistüberl
  • 8.40 Uhr – Ankunft Bad Feilnbach am Rathausplatz
    Rückfahrt an allen Haltestellen um 10.15 Uhr – Bad Feilnbach, Busbahnhof (neben dem Rathaus)Fahrt jeden Freitag
    Abfahrten in Wörnsmühl

     

  • 14.30 Uhr – Breitenstein-Straße, Parkplatz am Spielplatz
  • 14.31 Uhr – Gasthof Nägele
  • 14.33 Uhr – Linienbus-Haltestelle bei „nah & gut“ PötzingerAbfahrten in Hundham

     

  • 14.37 Uhr – Linienbus-Haltestelle Marienplatz (Leonhardiweg)
  • 14.38 Uhr – Parkplatz am Hatzlstüberl
  • 14.50 Uhr – Ankunft Bad Feilnbach am Rathausplatz
    Rückfahrt an allen Haltestellen um 17.00 Uhr – Bad Feilnbach, Busbahnhof (unterhalb vom Rathaus)
    (Quelle: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Carport und Dachstuhl in Brand geraten

Carport und Dachstuhl in Brand geraten

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein Carport und der Dachstuhl des angrenzenden Hauses sind in Fischbachau im Landkreis Miesbach auf unerklärliche Weise in Brand geraten. Die Kripo Miesbach ermittelt.

Das Feuer brach, nach den Angaben der Polizei, am heutigen Donnerstag in den frühen Morgenstunden im Ortsteil Hammer der Gemeinde Fischbachau aus. Anwohner alarmierten per Notruf die Integrierte Leitstelle. Im dortigen Krugalmweg stand beim Eintreffen der Feuerwehren ein Carport bereits in Vollbrand, während die Flammen bereits auf den Dachstuhl eines angrenzenden Wohnhauses übergegriffen hatten.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden bewegt sich im hohen fünfstelligen Bereich.
Der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim übernahm noch in der Nacht erste Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Unterstützung kam von Beamten der Polizeiinspektion Miesbach. Bis jetzt ist die Brandursache aber noch völlig unklar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erster Herbaria-Probiertag

Erster Herbaria-Probiertag

Fischbachau / Landkreis Rosenheim – Der Bio-Gewürzhersteller Herbaria lädt am Freitag, 23. September, zum ersten Herbaria Probiertag in Fischbachau ein. Er findet von 14 bis 19 Uhr in der Hagnbergstraße 12 ( 83739 Fischbachau) auf dem Firmengelände statt. „Wir fühlen uns eng mit der Region verbunden und möchten deshalb hier am Standort auch den persönlichen Kontakt zu den Menschen suchen“, erläutert Herbaria Geschäftsführer Erwin Winkler.

Der Termin ist bewusst gewällt. Denn am 23. September ist der EU-Bio-Tag, an dem in ganz Europa Veranstaltungen zum Thema „Bio-Lebensmittel“ stattfinden. Am Probiertag gibt es an verschiedenen Ständen und im Herbaria Laden Verkostungs- und Informationsangebote zu den hochwertigen Bio-Gewürzen sowie ein Mitmachprogramm für Erwachsene und Kinder. Herbaria Mitarbeitende stehen für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung ist offen für alle und kostenlos.
Im Mittelpunkt des Probiertags steht die Herbaria Genusswelt. Die Besucher erleben die Herbaria Rikscha in Aktion. Herbaria Mitarbeitende bereiten in dieser mobilen Küche kleine Speisen mit den hochwertigen Herbaria Bio-Gewürzen zu. Außerdem stehen alle sechs Sorten der ayurvedisch inspirierten Herbaria Moon Milk zum Probieren bereit.
Einen Einblick in die Qualitätsphilosophie des Bio-Unternehmes vermitteln Mitarbeitende aus dem Einkauf an einem eigenen Stand. Täglich sucht Herbaria weltweit die besten Rohstoffe aus zertifiziertem Bioanbau für das hochwertige Gewürzsortiment. Das Sensorik- und Verkostungsteam vergleicht und prüft sorgfältig Aussehen, Geruch, Geschmack und Analyseergebnisse aus dem Labor, bis sich Herbaria für einen Lieferanten entscheidet. „Am Herbaria Probiertag erleben unsere Besucher live am Beispiel Zimt, wie wir die perfekte Bio-Qualität finden“, erläutert Annette Haugg, die das Einkaufsteam leitet. „Wir stellen außerdem die Geschmacksnuancen unserer Pfefferspezialitäten und -raritäten vor und informieren über die Anbauprojekte in den verschiedenen Ursprungsregionen.“
 Mit Unterstützung des Herbaria Vertriebsteams, inklusive einer erfahrenen Köchin, dürfen Besucherinnen und Besucher an einem Stand selbst eine Gewürzmischung aus verschiedenen Zutaten nach ihrem Gusto komponieren und mit nach Hause nehmen.
Der Herbaria Laden, der ganzjährig das komplette Herbaria Bio-Sortiment im Angebot hat, ist geöffnet. Dort können alle Herbaria Gewürze probiert werden.  Auf Wunsch gibt es Beratung, welche Gewürze zu den persönlichen Kochvorlieben passen und Tipps zur Verwendung. Außerdem profitieren die Besucher  am Herbaria Probiertag von 10 Prozent Rabatt im Laden. Ebenfalls geplant ist ein Gewinnspiel und Mitmach-Programm für Kinder, unter anderem Dosenwerfen mit Herbaria Gewürzdosen.
(Quelle: Presseinformation Herbaria / Beitragsbild: Herbaria)

Bauernhof bei Fischbachau abgebrannt

Bauernhof bei Fischbachau abgebrannt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein landwirtschaftliches Anwesen im Gemeindebereich von Fischbachau im Landkreis Miesbach geriet am gestrigen Samstagabend in Brand. Das Feuer zerstörte das Wohnhaus komplett. Ein Übergreifen der Flammen auf das Stallgebäude konnte verhindert werden. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Nach den Angaben der Polizei ging der Notruf um 19.45 Uhr ein. Als Feuerwehren und Polizei eintrafen, brannte das Wohnhaus im Weiler Endstall schon lichterloh. Es konnte nicht mehr gerettet werden.
Eine Brandschutzmauer und der Einsatz der mehr als 200 Helfer der Feuerwehr verhinderten, dass auch das Stallgebäude niederbrannte. Mehrere Dutzend Kühe konnten rechtzeitig aus den Stallungen gerettet werden.
Aussagen zur Brandursache können derzeit noch nicht getroffen werden.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Buchtipp: Talgeschichte(n)

Buchtipp: Talgeschichte(n)

Leitzachtal / Bayern – Warum ist das Sudelfeld eines der ältesten Skigebiete in Bayern? Warum war der Wendelstein lange der berühmteste Berg Bayerns? Wie läuft ein Tag in der überregional bekannten Marienwallfahrt Birkenstein ab? Das sind nur einige Fragen, um die sich das neue Buch „Talgeschichte(n)“ von Andreas Estner dreht. 

Andreas Estner wohnt in Fischbachau. Seit 2001 arbeitet er für den Bayerischen Rundfunk als Autor und Moderator zahlreicher Hörfunksendungen und Reportagen.
Immer schon fasziniert hat ihn die Geschichte unserer Region. In seinem Werk „Talgeschichte(n) wird der Leser mitgenommen auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Beim blättern, lesen und schauen merkt man schnell, wie viel Herzblut der Autor in dieses Werk gesteckt hat. Unglaublich viel Recherchearbeit hat er dafür investiert. Fündig wurde Andreas Estner dabei sowohl bei Privatpersonen und auch in Gemeindearchiven und der Staatsbibliothek.

Liebhaber von historischen Fotografien
kommen voll auf ihre Kosten

Insbesondere auch Liebhaber von historischen Fotografien kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten. Unser Beitragsbild stammt aus dem Jahr 1954 und zeigt die Heuernte im Leitzachtal. Andreas Estner hat dazu folgendes in Erfahrung gebracht: „Die Heuarbeit war die aufwendigste Arbeit im ganzen Jahr auf den Höfen im Leitzachtal. Das lebensnotwendige Heu war das wichtigste Winterfutter für Kühe, Schafe und Rösser und brauchte deshalb die beste Pflege. Viel Erfahrung und größte Sorgfalt waren deshalb bei der Heuernte notwendig – und viele fleißige Hände. Alle mussten anpacken, auch die Kinder. Viele Höfe bekamen erst Anfang der 1960er-Jahre einen Traktor. Heuwagen, die von Rössern gezogen wurden, waren deshalb bis in die späte Nachkriegszeit selbstverständlich zu sehen. Die langen Reihen des frisch gemähten Grases, die „Schlagl“, mussten ausgebreitet und einige Stunden später mit den Holzrechen gewendet werden. Am späten Nachmittag wurden sie wieder zusammengerecht. Je nach Witterung wiederholte sich die Prozedur zwei bis drei Tage. Heutzutage beinahe nicht mehr vorstellbar, wie viele Handgriffe für jedes einzelnen Büschl Gras notwendig waren, damit daraus Heu für das Vieh wurde.“

Von Holzknechten, Bergbauern
Dienstboten und alten Bräuchen

Das ist nur ein Kapitel in dem neuen Buch, das auf 554 Seiten auch viele weitere spannenden Themen aufgreift: die früheren Arbeits- und Lebenswelten von Holzknechten, Bergbauern und Dienstboten, die ältesten Bauernhäuser und Almen, die Kunstwerke von Möbel- und Lüftlmalern, aber auch seltene und vergessene Bräuche wie den Kuchlwagentag, die Haar- und Tuchkasten oder das Haberfeldtreiben, das im Leitzachtal und rundherum beliebt und gefürchtet war.
Auch die Zeit des Nationalsozialismus wird in dem Buch beleuchtet. Etwa die Geschichte des SS-Berghauses am Sudelfeld, wo mehrere Jahre lang ein Außenkommando des KZ-Dachau war und der Bau einer Versuchsanlage der Luftwaffe, von der heute noch Reste im Landkreis Rosenheim zu sehen sind.
Unser Fazit: Eine sowohl informative als auch unterhaltsame Lektüre für alle, die mehr wissen wollen über die Geschichte unserer Region.
(Quelle: Beitragsbild / Cover: Archiv / Foto: Andreas Estner)

Mehr zu Buch und Autor gibt es hier: 

Schwerer Autounfall auf B307

Schwerer Autounfall auf B307

Miesbach – Ein schwerer Autounfall hat sich am heutigen Sonntag gegen 9 Uhr auf der Bundesstraße 307  zwischen Fischbachau / Aurach und Schliersee / Neuhaus ereignet. Nach den Angaben der Polizei kam ein 40-jähriger Münchner in einer Linkskurve aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und stieß frontal mit der linken Fahrzeugseite mit einem Baum zusammen. Der Fahrer wurde im Fußbereich eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Schliersee, Neuhaus und Fischbachau herausgeschnitten und geborgen werden. Für die Bergungsmaßnahme wurde Bundesstraße für rund eine Stunde gesperrt.
(Quelle: Polizeimitteilung der Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)