Seniorentreff im Zwinger?

Seniorentreff im Zwinger?

Passau – Was ist denn das für ein Seniorentreff? Kommen da etwa Oma und Opa in einen Käfig? Entdeckt haben wir dieses lustige Schild in Passau. Beim nachgoggeln haben wir dann festgestellt, es ist schon ein beliebtes Fotomotiv. Der Begriff „Zwinger“ steht dabei für die Straße, in der dieser Seniorentreff stattfindet – übrigens die kürzeste Straße Passaus. 
(Quelle: Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Heid habt`s aba Massl, dass wos vo mia heards.
Wei bei dem Wind hob i mia beim Fliagn vom Max-Josefs-Blotz ausi zu de zwua Damen vo Innpuls.me ganz schee schwar do. Nix im Vergleich zu dera Sturmflut hoch om im Nordn, aba füa a so kloana Vogl wia mi dann doch ganz schee gach. 
Fast häd`s ma mein neia Schoi weggwaht – und dann bin i am Schluss damit a no in da oidn Fichtn im Gartn der Zwoa henga blim.
De ham glacht! I hob `s aba gar ned so lustig gfundn. Hod dauert, bis i mi vo dera Notlage befrein hob keena. Und de ham ma dabei zugschaut und imma weida glacht. So sans. Aba jetzt bin i do und bevor i mia vo de zwoa Damen ois Entschädigung mindestens a ganze Hand voi Keksbräsl hoi, fass i natürle für Euch wieda kurz zam, welche Nachrichtn auf innpuls.me i in da vergangana Woch bsondas interessant gfundn hob. 
Bsondas lustig hob i de Polizeimeldung von da versuchtn Entführung von dem Rindsvich in Hoizkirchn gfundn. Du woid woi oana a frische Mili für sein Kafä hom. Aba dann statt da Milibitschn glei de ganze Kua klaun woin, oiso des is scho a starks Stickl. 
Dann war do a no de Sach mit dem Ponykarussei am Herbstfest. Trotz Protest weards des jetzt erst amoi weida bei uns am Herbstfest gem. Tierschütza findn des gar ned in Ordnung und i bin a dera Meinung, dass des ned  braucha dad. Gibt doch a scheena Pferdekarussei ohne echte Pfeardl. Sama doch a moi erhlich, ihr mechats doch a ned stendig im Kreis rena und i mechat a ned ständig im Kreis fliangn.
Am End vo da Woch ist dann amoi wieda um de ewign Staus auf da Inntalautobahn ganga. Da Söda hod se jetzt amoi hikockt und an Briaf gschrieam – oiso woi äha einetippt in sein Computer. Er wui, dass da Bundesverkehrsminista endle a moi ause kimmt aus seine Pluschn und die Maut auf de Autbahna deiriga macht. Moi schaun, wos de Östareicha dozu sogn waern. Wearm ma sicha in Kürze erfahrn.
Des war`s jetzt füa heid vo meina Seidn aus – mia hearn uns dann am nächstn Sonndog wieda.
Bis dohi – passt`s auf Eich auf -lost`s Eich ned davo wahn

Eire Roselinde

„Hexenkater“ Zorro

„Hexenkater“ Zorro

Rosenheim – Was macht denn Kater „Zorro“ da? Sieht fast so aus, als bereite er sich für ein Zauberritual vor.  Alle Utensilien, die vor ihm ausgebreitet sind, spielten bei unseren Vorfahren zu Lichtmess am 2. Februar eine wichtige Rolle. Einige dieser Bräuche stellen wir Euch am kommenden Mittwoch genauer vor. Tag zuvor besuchen wir dafür auch noch das Städtische Museum Rosenheim.
(Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Nicht verzagen – trotz schlechten Wetters

Nicht verzagen – trotz schlechten Wetters

Rosenheim – Gut, mit den sonnigen, schon fast frühlingshaften Tagen ist jetzt erst mal wieder Schluss. Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst für die Region Rosenheim vor Schneefal, gefrierendem Regen und orkanartigen Böen in höheren Lagen. Und auch am Wochenende dürfte es eher ungemütlich bleiben. Aber kein Grund, sich wie Kater Zorro unter dem Schrank zu verstecken. Es kommen auch wieder schönere Tage. Also durchhalten.
(Beitragsfoto: re)

So werden wir beim Einkauf manipuliert

So werden wir beim Einkauf manipuliert

Rosenheim / WeltMan geht einkaufen und stellt an de Kasse fest, dass wieder einmal viel mehr im Einkaufwagen gelandet ist, wie eigentlich geplant. Wie kann das sein? Klar, die Supermärke manipulieren uns. Die Trickkiste dafür wird immer weiter geöffnet. Wir haben mal etwas im Internet recherchiert, mit erstaunlichen Ergebnissen.

1. Die Griffe am Einkaufwagen
Warum glaubt Ihr, haben die meisten Einkaufswagen heutzutage neben der normalen Griffleiste auch noch zwei zusätzliche Griffe an den Seiten? Aus reiner Freundlichkeit, weil sich der Wagen dann besser schieben lässt? Nein! Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass wir dadurch 25 Prozent mehr Geld ausgeben. Erklärt wird das so: die Querstange schiebt man mit Hilfe des Trizeps-Muskels und mit ihm bringe unser Unterbewusstsein eher Ablehnung in Verbindung, während der Bizepts, der beim Schieben mit den beiden Griffen an den Seiten eingesetzt wird, eher das Gefühl anrege, etwas haben zu wollen.

2. Einkaufwagen rollen oft schlecht
Ist kein Zufall. Dadurch kommen wir langsamer voran und sehen natürlich auch viel besser, was da alles Leckeres in den Regalen steht.

3. Der Einkaufswagen ist enorm groß
Was wir als leer empfingen, füllen wir gerne auf…

4. Der Boden
Die Supermarkt-Böden glänzen oft wunderbar. Sie sollen aber damit nicht nur Sauberkeit vermitteln. Glänzend verbindet unser Gehirn mit rutschig und auch das verlangsamt unseren Gang.

5. Frische Backwaren stehen gleich im Eingangsbereich
Riecht lecker und genau das ist die Falle. Der gute Geruch macht Hunger und hungrig kaufen wir gleich viel mehr

6. Regelmäßige Umgestaltung
Schon wieder ist der Supermarkt umgestaltet und wir finden wieder nichts mehr. Warum machen die das nur?  Weil auch das uns verleitet, mehr einzukaufen, als wir eigentlich wollen. Denn während wir ein bestimmtes Produkt suchen, finden wir auch so allerhand, was wir eigentlich gar nicht brauchen.

7. „Streck- und Bückware“
Ist in der Trickkiste der Supermärkte der Klassiker schlechthin. Auf Augenhöhe befinden sich immer nur die teuren Markenprodukte. Wer günstiger einkaufen will, muss sich bücken oder strecken.

8. Die Farben
Fleisch wird rot angestrahlt, weil es dann appettitlich frisch aussieht, Fisch wirkt besser unter blauem Licht. Backwaren werden meistens gelb angestrahlt. Alles, um unsere Sinne zu manipulieren. Leider klappt es auch immer wieder.

9. Mit Musik kann man viel erreichen
Da sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Wer französischen Wein verkaufen will, lässt französische Musik im Hintergrund laufen. Grundsätzlich sind langsame Stücke gut, denn sie erzeugen Wohlfühlatmosphäre und entschleunigen unseren Gang. Zwischendurch dann ab und zu einen Werbespot einspielen. Auch das regt den Kaufimpuls an. Absatzsteigerungen von bis zu 25 Prozent sind laut verschiedener Studien mittels geschickter Beschallung möglich.

10. Blumen zur Begrüßung
Auch die Blumen stehen nicht ohne Grund sehr oft gleich im Eingansbereich eines Supermarktes. Die bunten Farben heben sofort unsere Stimmung und schon kaufen wir lieber ein und verweilen gleich noch ein bisschen länger.

Auf der Riederinger Runde

Auf der Riederinger Runde

Riedering / Landkreis Rosenheim – Seit 2008 arbeiten engagierte Bürger, Ideengeber, Förderer und Unterstützer daran, die „Riederinger Rundn“ zu einem abwechslungsreichen Rad- und Wanderweg für die ganze Familie auszubauen. 2016 wurde die Strecke offiziell eröffnet. Rund 40 Kilometer ist sie insgesamt lang. Es gibt viel zu entdecken, wie auch der jüngste Spaziergang unseres Kollegen Hendrik Heuser beweist. Er startete am Kirchbachweg in Richtung Ecking. Entlang des Simssees ging es bis zu Abzweigung des Latschenwegs in Richtung Sonnenholz und dann wieder nach Riedering.
Unterwegs stieß er unter anderem auf kleine Schaukästen, die über das dortige Vögelvorkommen informieren – aber nicht nur –  wie diese beiden Fotos zeigen. Schauen wir doch mal, wer hier der Vogel des Jahres ist:
(Quelle: Hendrik Heuser / Beitragsbild – Fotos: Hendrik Heuser)