Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Oiso, de in dera Woch war bei uns auf innpuls.me tierisch ganz schee vui geboten. Da Woif hod fast tägle für a neie Schlagzeiln gsorgt. Die oana findn eam supa, de anderen äha weniga. Auf olle Fälle hod a jetzt zumindest amoi a Schonfrist bekema. Wenn da Woif des a glesn hod, wars woi bessa füa eam, dass a se jetzt schnei ausn Staub macht. Ned dass eam a no so gäd, wia dem Bruno-Bärn. Der stäht ja jetzt ausgstopft in so an Museum…
A scheenas Thema san do die Wally und de Bavaria – de zwoa Bartgeier-Weiber. De san ja vor etliche Monat in da Wuidness ausgssetzt woan, zwecks Wiedaansiedlung oda so.
Auf alle Fälle is de Bavaria vor zwoa Monat dann plötze vom Radar verschwundn. Und jetzt woas ma a warum. De Akkus vo ihram Solar-Peil-Senda ham den Dienst versagt. So vui zum Thema Solar-Energie.  Haut hoid no ned imma so guad hi. Is aba da Bavaria vielleicht grod recht. Wer mächt se scho ständig beobachtn lossn? Do learnt de doch nia an Freund kenna, oda? Und ohne Freind schauts dann mit da Vermehrung ned guad aus, deng i.
Weida mit dem Ponykarussel bei uns aufm Rosenheimer Herbstfest. Mei, die Kinda hod des scho gfoin, aber de Pferdl garantiert weniga. Wer mächt scho ewig in da Rundn lafa. Des war ja so, ois miasat i ständig in da Rundn fliagn, do kriagt ma doch an Drehwurm und des muas wirkle ned sei.
Und jetzt zum letztn tierischn Aufrega da Wochn bei uns auf innpuls.me. Und do bin i ma jetzt sicha, dass ihr de Ungerechtigkeit schlechthi gar ned mitkriagt habts. Es gäht um des Foto vo dera Möwn, wie sie am scheena Chiemsee im Flug a kloans Brotstückal aus da Luft fangt. Mei, hod de wieda vui Likes kriagt!!! Weis ja so schee ausschaut und so guad fliagn kon und übahaupt a so scheena Vogl is.
I konns nima lesn. I hob heid beim Kaffetrinka mit de zowa Damen von innpuls.me a die letzten Keksbräsel von eanane Teller aufgfuadat. Do hod koana a Foto gmacht. Ganz im Gegenteil, schief ogschaut hams me und gmoant, ob i jetzt eigentlich die diesjährige Fastnzeit zum Abspeckn hernema wui.
Es is einfach ungerecht. Aber wos sois. Auf den Ärga heid genehmige i mia jetzt no a kloane Nachspeis.

Bis boid
Eure Roselinde

Aus mit Waldfeeling im Haus

Aus mit Waldfeeling im Haus

Rosenheim – Nach und nach verschwinden die Christbäume wieder aus den Wohnungen und machen Platz und Licht für Neues. Einigen tierischen Mitbewohnern gefällt es aber überhaupt nicht, dass es nun wieder vorbei ist mit Waldfeeling im Wohnzimmer. Diese Miez haarte gestern neben ihrem neuen Lieblingsplatz unter dem Tannenbaum auch noch aus, als dieser nur noch aus dem Stamm bestand. Man sieht ihr ganz genau an, wie unzufrieden sie mit dieser Situation ist. Nach einer extra Portion Leckerlies schaute die Welt aber dann auch für sie gleich wieder viel besser aus.
(Beitragsbild: re)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Heid hob i gar ned so vui Zeit für Eich. Wei heid feian mia den 18. Geburtsdog von da Sefa, oiso die Josefa vo innpuls.me.Natürle bin i do a einglon. Hob me a scho extra schee gmacht mit dera Kettn do mit de Flügal, schoo schee, oda!?
Übrigens dearfts mir dann moang gratulieren, wei do hob  i Namensdog und eigentle ist dea ja bei uns im scheena bayernland meara wert wie so a Geburtsdog. War zumindest fruiaha a moi so.
Wenn des imma no guidn dad, dann dadat vielleicht a i moang an Brief vom boarischen Ministerpräsdenten höchstpersönle kriagn – so wie heid de Sefa. Wenn ma den jetzt a wieda mit fruiaha vergleicht, dann kannt ma sogn a Schreibn vom Kini.
Am bestn hod mia in dem Schreibn der Satz gfoin, dass de Sefa und damit natürle a i in an großartigen Land lebn.
Guad, des hed a jetzt a ned schreim miasn. Des wiss ma ja äh.
Zumindest großartig, solang ma ned a Bär oder Woif is. Für de wars bessa, wenns Bayern weitleifig meidn dadn. Aba des is a anders Thema und koa rechts scheens. Darum mach i an dera Stäi für heid a schoo Schluss und verabschied mi bis demnächst.

Eiare Roselinde

Die Schokohasen sind schon da

Die Schokohasen sind schon da

Rosenheim / Deutschland – Am 17. April ist Ostern. Es dauert also – Stichtag heute, Samstag, 15. Januar, noch genau 92 Tage bis zu diesem Fest. Da müssen so manche der vielen Schoko-Osterhasen, die bereits jetzt zum Verkauf in vielen Supermärkten angeboten werden, noch ganz schön lange warten, bis sie aus ihren Verpackungen entlassen und verzehrt werden. Übrigens laut einer aktuellen Statistik werden jährlich rund 214 Millionen Osterhasen bei uns in Deutschland erzeugen. 107 Millionen von ihnen werden hierzulande verkauft. Der Rest wird exportiert.
(Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Ein tierisches Meme

Ein tierisches Meme

Rosenheim – Memes sind ja aktuell in aller Munde, vor allem bei der Jugend. Für alle, die nich nicht wissen, was das eigentlich ist, hier eine kurze Erklärung. Und dann haben wir auch noch den Selbstversuch gestartet und ein lustiges Tierfoto auf Social-Media in Umlauf gebracht und die User gebeten, doch daraus ein Meme zu machen. Hier die lustigsten Resultate.

Unter den Begriff „Memes“ versteht man Fotos oder Videos, die Personen oder Situationen veräppeln, die jeder kennt oder die in den Medien für Aufsehen gesorgt haben. Durch entsprechende, witzige Bildunterschrift erhalten sie eine neue Bedeutung.
Erfolgreiche Memes entwickeln sich oft innerhalb kürzester zu „viralen“ Phänomenen. Viele tausende Male werden sie geteilt und auf der ganzen Welt verbreitet. Ob Politiker, Prominente, Musiker, Tiere oder Filmszene – alles kann zu einem Meme werden.
Übrigens: Das Wort „Meme“ stammt von dem griechischen Wort „mimema“. Das bedeutet:  „imitieren“.
Hier jetzt noch mal unser Foto – es zeigt Kater Zorro auf der Suche nach verschüttetem Baldrian – und darunter dann verschiedene witzige Kommentare von unseren Followern auf Twitter und Co. Mal sehen, ob wir es damit auch schaffen, „viral“ zu gehen. Könnt uns gerne schreiben, was Euer Favorit ist.

  1. Vielleicht bin ich kein Kater, sondern eine Flunder.
  2. Der neue Hauptdarsteller für Mission Impossible 8 wärmt sich schon mal auf
  3. Ha, da hat sie die Katzenminze also versteckt.
  4. Mist, nächstes Mal sag ich nicht zum Lieferanten, stellen sie die Bestellung einfach hin.
  5. Immer schießt die Hexe im ungünstigsten Zeitpunkt ein
  6. Als Politiker muss man heute wissen, wie man schnellstmöglich von der Bildfläche. verschwinden kann. Mich sieht doch keiner, oder?
  7. Hier muss doch auch irgendetwas für mich herumliegen.
  8. Der letzte Eierlikör war schlecht.
  9. Kampf gegen die Wollmaus, wir schaffen das.
  10. Ich verstecke mich vor den riesigen Killermäusen!
  11. …und ich sag noch: mach die Stütze dran…
  12. Schraubenschlüssel Größe 10 bitte.. Ich komme einfach nicht an die Marshmallows…“
  13. Wenn das Fraule schon den Korb für den Tierarzt bereit gestellt hat.
  14. Wenn Deine Besitzer entschieden haben, dass es auch für Dich Zeit für eine Diät wird.
  15. Und ich muss wieder die Statistenrolle der Leiche geben.

P.S. Dem Kater geht es gut.

Exponate im Rampenlicht: Teil 2

Exponate im Rampenlicht: Teil 2

Rosenheim – Im Städtischen Museum Rosenheim hat jedes der gut 4000 Museumsstücke seine Geschichte. Längst ist noch nicht alles erzählt. Die Serie „Exponate im Rampenlicht“ beleuchtet einzelne Ausstellungsstücke aus einem neuen Blickwinkel.

Bühne frei für das Römerskelett!

Eigentlich sollte der Schauraum „Rosenheim zu Römerzeit“ renoviert und neu gestaltet werden. Doch daraus wurde nichts, nachdem 2017 aufgrund statischer Untersuchungen klar wurde, dass das gesamte Gebäude saniert werden muss. Frühestens 2026 soll diese Maßnahme nach aktuellem Stand in Angriff genommen werden. Bis dahin ist das Römer-Skelett in seinem gläsernen Schaukasten ziemlich einsam in seinem Schauraum. Denn die meisten anderen Exponate sind seitdem im Depot zwischengelagert.  

Gefunden wurden die menschlichen Überreste Mitte des 20. Jahrhunderts bei Ausgrabungen im Raum Rosenheim. Viele Besucher rätselten lange Zeit darüber, ob die Knochen von einer Frau oder einem Mann stammen. Vor einigen Jahren kam dann die Ernüchterung: das Skelett ist ein „Puzzle“ – zusammengesetzt aus den Knochen von drei verschiedenen Menschen. Vermutlich handelte es sich um Legionäre.
Einer Anthropologin fielen bei einer Untersuchung vor einigen Jahren aber noch einige andere, interessanter Details auf: die Schlüsselbeinknochen wurden falsch herum eingehängt. Die Füße bestehen aus Handknochen.

Skelett ist ein
großer „Fake“

Ein großer „Fake“ also, zustande gekommen dadurch, dass das Skelett von einem Tier-Präparator zusammengesetzt wurde. „Ihm war die menschliche Anatomie wohl nicht so vertraut,“ mutmaßt Museumsleiter Walter Leicht.  Es könne aber auch sein, dass der Präparator versucht hat, aus dem Sammelsurium an Knochen ein möglichst vollständiges Skelett zu erhalten.
Auch wenn man mittlerweile weiß, dass einiges an dem Römer-Skelett nicht so ganz passt, bleibt es wohl in einem Stück, meint Walter Leicht: „Der Tierpräparator hat zum Zusammensetzen auch eine Art Sekundenkleber genommen. Ohne größere Schäden könnte man es gar nicht mehr zerlegen.“
Die Tatsache, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste von verschiedenen Menschen handelt, hat nach Ansicht von Walter Leicht aber auch etwas Gutes. Die Frage der Pietät stellt sich deswegen seiner Meinung nach weniger: „Das wäre sicher auch für mich anders, wenn man es mit den Überresten eines bestimmten Menschen zu tun hätte.“
Eines Tages könnte der Schädel des Römer-Skelett aber ein „Gesicht“ bekommen. Technisch ist das heutzutage kein Problem mehr. Bis es so weit ist, wird es aber dennoch noch eine ganze Weile dauern. Denn eine 3D-Gesichtsrekonstruktion kostet viel Geld und das wird erst einmal dringender für die Sanierung gebraucht.