Starbulls: Vier Treffer im Shoot-out

Starbulls: Vier Treffer im Shoot-out

Rosenheim – Eine spektakuläre Spielentscheidung erlebten die 4.080 Zuschauer am gestrigen Dienstagabend (21.2.2024) im ROFA-Stadion beim DEL2-Duell der Starbulls Rosenheim gegen die Lausitzer Füchse. Nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit und torloser Verlängerung sicherte Rosenheims Topscorer C.J. Stretch seinem Team mit gleich vier verwandelten Schüssen im Shoot-out den Zusatzpunkt. In der Tabelle springen die Starbulls damit um drei Ränge nach oben in die ersehnte Pre-Playoff-Zone. Stretch war bereits vor seiner finalen Glanzleistung auffälligster Spieler auf Seiten der Gastgeber, war Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1 und an der Vorbereitung des zweiten Rosenheimer Treffers zum 2:2 Ende des dritten Drittels beteiligt.

Eishockeyspiel Rosenheim gegen Lausitzer Füchse. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Rund 4080 Zuschauer waren mit dabei beim Spiel Starbulls Rosenheim gegen die Lausitzer Füchse. Fotos: Copyright Peter Lion / Ludwig Schirmer

Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel – und über weite Strecken merkte man das dem Duell der vom vorletzten Tabellenrang in die Partie gegangenen Starbulls gegen den Tabellenachten aus der Lausitz auch an. Beide Teams wollten Strafzeiten vermeiden, sodass Zweikämpfe oft mit angezogener Handbremse geführt wurden. Die Mehrheit der Torchancen auf beiden Seiten entstanden nach gegnerischen Abspiel- oder Stellungsfehlern.

Im ersten Drittel ließen die Starbulls zwei Überzahlsituationen ungenutzt, während die Füchse aus Weißwasser ihr einziges Powerplay an diesem Abend in den Führungstreffer ummünzen konnten. Ville Järveläinen traf mit einem zunächst flachen Schuss, der abgefälscht im rechten oberen Eck landete – der sehr gute Keeper Oskar Autio im Starbulls-Tor hatte keine Abwehrchance (16.). Auf Rosenheimer Seite scheiterte Shane Hanna – dem kanadischen Verteidiger merkte man beim Comeback die fehlende Spielpraxis deutlich an, trotzdem hatte er einige gute Szenen – zweimal aus aussichtsreicher Position am ebenfalls stark spielenden Gästetorwart Nikita Quapp.

Im zweiten Drittel sah es nach Rosenheimer Powerplay aus

Im zweiten Drittel erspielten sich die Starbulls eine Überlegenheit und schnürten die Gäste mehrmals in deren Verteidigungszone ein. Trotz fünf Feldspielern auf beiden Seiten sah es dann nach einem Rosenheimer Powerplay aus. Shane Hanna traf nach einer feinen Einzelleistung nur das Lattenkreuz (29.), bei einem satten Schuss von Maximilian Vollmayer verhinderte Quapp mit einem Reflex den Einschlag im Netz des Gästetores (30.). Doch dann verspekulierte sich der Füchse-Keeper an der Bande hinter seinem Tor. C.J. Stretch schaltetet schnell und spielte den Puck in den Torraum, wo er vom Schlittschuh von Verteidiger Toni Ritter den Weg über die Torlinie zum glücklichen, aber verdienten 1:1-Ausgleich fand (31.). Ein weiterer Treffer entsprang der Rosenheimer Dominanz aber nicht.,
Im letzten Drittel gab es auf beiden Seiten kaum noch klare Torchancen. Die Mannschaften neutralisierten sich und vermieden risikoreiche Aktionen – bis ein Rosenheimer Stellungsfehler den Gästen aus Weißwasser den erneuten Führungstreffer ermöglichte. Ville Järveläinen konnte allein auf Torwart Autio zulaufen und versenkte zum 1:2 (56.). Aber schon eine Minute später antworteten die Starbulls mit dem 2:2. Stretch bediente Lukas Laub, der auf Norman Hauner ablegte und Hauner fand die Lücke, um aus spitzem Winkel über die Unterkannte der Latte sehenswert und vielumjubelt einzunetzen. Danach gerieten die Grün-Weißen aber bis zur Schlusssirene des dritten Drittels noch einmal gehörig unter Druck und mussten mit der Punkteteilung nach 60 Minuten mehr als zufrieden sein. Und in der Verlängerung hatten die Starbulls dann Glück, dass Lane Scheidl nur die Latte traf (64.).

Im Shoot-out stand es nach den ersten drei Schützen jedes Teams 1:1. Torschütze für die Starbulls war C.J. Stretch. Und Stretch führte auch alle weiteren Rosenheimer Schüsse aus, Zunächst konterte er die verwandelten Versuche von Roope Mäkitalo und Ville Järveläinen erfolgreich. Danach vergaben Mäkitalo und Järvläinen. Den ersten „Matchpuck“ ließ Stretch liegen, trat aber unmittelbar zum fünften Mal an und sorgte mit seinem vierten Treffer in diesem Shoot-out für die Entscheidung und für ausgelassenen Jubel unter den Rosenheimer Fans.

Am kommenden Freitag gibt es ein weiteres wichtiges Direktduell

Das Rosenheimer Vorhaben, die Lausitzer Füchse mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit in der Tabelle zu überholen, gelang also nicht. Dank des Zwei-Punkte-Erfolges und den Ergebnissen der Parallelspiele überrundeten die Starbulls aber mit Dresden, Freiburg und Bad Nauheim gleich drei andere Teams und hievten sich auf Tabellenrang zehn. Dieser würde den sicheren Klassenerhalt nach Ende der DEL2-Hauptrunde und die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten. Der Vorsprung auf die Konkurrenz beträgt aber lediglich einen Zähler und bereits am Freitag kommt es für die Grün-Weißen zu einem weiteren wichtigen Direktduell. Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen ist dann bei den Roten Teufeln Bad Nauheim zu Gast, die auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallenen sind.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele und Teamgeist

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele und Teamgeist

Rosenheim – Die vergangenen Faschingsferien waren für die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim eine Zeit intensiver Spiele und wertvoller Erfahrungen. Trotz einiger Herausforderungen und Niederlagen war diese Zeit geprägt von positiven Erfahrungen und wertvollen Lernerfahrungen für das gesamte Team.

 

 
U20 mit drei Siegen
 
 
Die U20-Junioren absolvierten in der vergangenen Woche, insgesamt drei Spielen. Eins davon fand am Mittwoch gegen den EV Augsburg statt. Dieses gewannen sie mit 2:1.
Die anderen beiden Spiele erfolgten gegen den ESV Kaufbeuren. Das erste Spiel endete in einem spannenden Penaltyschießen, welches die Junioren für sich entscheiden konnten. Das zweite Spiel gewannen sie verdient auswärts in Kaufbeuren.
 
Gerhard Unterluggauer, Trainer der U20, zu den Spielen: „Die Jungs haben eine sehr starke Woche hinter sich. Wir haben sehr kompakt gespielt und nie aufgegeben. Die Mannschaft hat sich das verdient und vor allem auch gesehen, dass sie mit jedem mitspielen können.“
 
 
U17 mit Wochenende in Berlin
 
 
Für die Mannschaft um René Wild stand ein Wochenende in Berlin an. Dieses bestand neben zwei Punktspielen, auch mit einem Spiel der DEL vor Ort und einer Sightseeingtour durch Berlin. Das erste Spiel gegen die Jungeisbären gewannen die Starbulls in einem sehr spannenden Spiel mit 4:5. Im zweiten Spiel mussten sie sich leider geschlagen geben.
 
„Im ersten Spiel gegen die Eisbären konnten wir eine Top-Leistung abrufen und hatten mit Clemens Stocker den nötigen Rückhalt im Tor. Wir konnten die Intensität trotz unserer kurzen und sehr jungen Bank über drei Drittel hochhalten. Im zweiten Spiel mussten wir auf zwei Spieler krankheitsbedingt verzichten und gingen mit nur 13 Mann in dieses Spiel. Das Spiel war von vielen Strafen geprägt, so dass kein richtiger Spielfluss zustande kam. Wir gingen mit einem 2:1 Rückstand in den Schlussabschnitt. Im letzten Abschnitt entglitt den Offiziellen das Spiel komplett, welches sich auf dem Scoreboard für Berlin bemerkbar machte. Clemens Stocker war wieder in Top-Form. Das Resultat von 5:1 reflektiert den Spielverlauf nicht. Am Ende des Tages ein verdienter Sieg für die Eisbären.
Ich bin sehr stolz auf meine sehr junge Mannschaft. Sie haben wirklich Charakter gezeigt. Für uns war es ein sehr lehrreiches und erfolgreiches Wochenende“, so René Wild, zum Berlinwochenende.
 
 
 
U15 mit zwei Niederlagen
 
 
Die Schüler spielten in der Ferienwoche zwei Spiele. Das erste auswärts im Bundesleistungszentrum in Füssen. Dieses verloren sie mit 4:6. Das zweite Spiel gegen den Augsburger EV verloren sie mit 1:9.
 
„Augsburg war spielerisch und kämpferisch besser als wir. Sie haben verdient gewonnen. Wir waren nicht in der Lage dagegen zu halten. Ich bin von dem Spiel und der Präsentation enttäuscht und hoffe, dass es nächstes Wochenende besser wird“, so der Trainer Martin Reichel.
 
 
U13 mit Sieg und Niederlage
 
 
Ebenfalls absolvierten die Knaben zwei Spiele in den vergangenen Tagen. Das erste Spiel, welches auswärts gegen den Augsburger EV gespielt wurde, verloren die Starbulls knapp mit 4:3. Das zweite Spiel gegen den SC Riessersee gewann die Mannschaft von Rick Böhm in der Höhe von 13:3.
„Das Spiel gegen Augsburg war vernünftig. Die Mannschaft war bemüht, aber das Zusammenspiel hat etwas gefehlt. Ebenfalls schlecht in das Spiel sind wir gegen den SC Riessersee gestartet. Dennoch konnten wir den 0:2 Rückstand aufholen und wieder gut ins Spiel finden. Die Jungs sind als Mannschaft aufgetreten und haben die Scheibe gut laufen lassen. Das hat mich sehr gefreut“, so Rick Böhm zu den Spielen.
 
 
U9 mit Pflichtturnier
 
 
Am vergangenen Samstag spielten die Kleinstschülern ein Turnier in Bad Aibling. Gespielt wurde neben der Gastmannschaft, gegen die Mannschaften aus München und Garmisch. Die Jungs und Mädels waren mit viel Freude und Eifer dabei und zeigten ihre gewonnen Eishockeykenntnisse der bisherigen Saison.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)
Starbulls: Hauptrunden-Endspurt wird eingeläutet

Starbulls: Hauptrunden-Endspurt wird eingeläutet

Rosenheim – Am morgigen Dienstagabend (20.2.2024) empfangen die Starbulls Rosenheim in der DEL2 die Lausitzer Füchse im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr). Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit würden die Grün-Weißen am fünftletzten Spieltag der Hauptrunde am Kontrahenten aus dem sächsischen Weißwasser in der Tabelle vorbeiziehen und die Konkurrenz um die Pre-Playoff-Qualifikation gehörig unter Druck setzen. Rosenheims Verteidiger Shane Hanna gibt sein Comeback. Schüler und Studenten können beim wichtigen Heimspiel der Starbulls für 5 Euro im Stadion dabei sein.

Lediglich zwei Spiele fanden in der DEL2 am vergangenen Wochenende statt – und zwar im Auslauf der Skisprungschanze im erzgebirgischen Klingenthal unter freiem Himmel auf schmaler Eisfläche nach nordamerikanischem NHL-Maßen. Am Freitagabend schlugen dort die Eispiraten Crimmitschau die Dresdner Eislöwen 7:3, am Sonntagnachmittag gewannen die Eisbären Regensburg gegen die Lausitzer Füchse 3:2 nach Verlängerung.

Lausitzer Füchse kommen mit zwei Punkten Vorsprung

Zwei Tage später kommen die Lausitzer Füchse nun ins ROFA-Stadion – mit zwei Punkten Vorsprung auf die Starbulls Rosenheim. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit würden die Grün-Weißen das derzeit auf Tabellenrang neun stehende Team aus der 20.000-Einwohner-Stadt Weißwasser nahe der polnischen Grenze in der DEL2-Tabelle also überholen. Um sich für die Pre-Playoffs zu qualifizieren, müssten die Starbulls aber noch zwei weitere vor ihnen platzierte Kontrahenten hinter sich lassen: Die Dresdner Eislöwen und die Roten Teufel Bad Nauheim sind aktuell mit den Starbulls punktgleich (64 Zähler), haben aber bessere Torverhältnisse. Der Rosenheimer Rückstand auf den EHC Freiburg beträgt fünf Spieltage vor Hauptrunden-Ende einen Zähler, der auf die Selber Wölfe drei Punkte.
Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen, die auch noch auf Bad Nauheim (23. Februar auswärts) und Freiburg (3. März zuhause) trifft, hat es selbst in der Hand, mindestens Tabellenrang zehn zu erreichen und damit den Klassenerhalt in der DEL2 ohne Play-Down-Mühle zu realisieren. Erster Schritt dazu soll und muss nun ein Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse am Dienstag sein.

Das erste Heimspiel gegen das Team aus dem Eishockey-Traditionsstandort Weißwasser in der Oberlausitz gewannen die Grün-Weißen am 5. November 4:3. Seither wurde der vom 46-jährigen finnischen Cheftrainer Petteri Väkiparta betreute Kader markant verstärkt. Torhüter Matthew Galajda, gebürtiger Kanadier, wurde unmittelbar nach Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft lizensiert und glänzt seit Mitte Dezember mit einer Fangquote von fast 94 Prozent! Im Februar holten die Füchse zunächst mit dem 28-jährigen Dominik Grafenthin einen erfahrenen Stürmer im besten Alter aus Graz zurück in die DEL2 und legten kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal doppelt in der Offensive nach: Der 19-jährige gebürtige Tscheche Matej Leden wurde gleich mit deutschem Pass ausgestattet, der 27-jährige Brandon Schultz wurde als fünfter Ausländer verpflichtet. Der zuletzt in der ECHL spielende Stürmer könnte am Dienstag gegen die Starbulls sein Debüt geben.

Shane Hanna ist heiß auf sein Comeback

Bei den Starbulls ist Shane Hanna heiß auf sein Comeback. Wegen einer Operation verpasste der spielstarke Verteidiger die letzten zehn Partien. Weil der Finne Oskar Autio erneut das Rosenheimer Tor hüten soll und nur vier ausländische Spieler eingesetzt werden können, werden Tyler McNeely und Chris Dodero im Starbulls-Aufgebot am Dienstag gegen die Lausitzer Füchse fehlen. Über Ausfälle wegen Verletzungen oder Krankheiten muss sich Jari Pasanen voraussichtlich keine Gedanken machen. Rosenheims Cheftrainer erwartet ein Spiel mit Playoff-Charakter: „Es sind noch fünf Spiele. Jeder will und jeder kann jeden schlagen. Die Lausitzer Füchse haben am Sonntag gegen Regensburg hervorragend gespielt. Das wird ein Kampf von der ersten bis zur letzten Minute. Wir haben beim letzten Spiel in Crimmitschau uns ein bisschen hängen lassen, haben dumme Strafen kassiert und wurden dafür bestraft. Wir müssen an die Leistungen in den Spielen davor anknüpfen und werden das tun. Die Mannschaft hat begriffen, um was es geht und hat sehr gut und hart trainiert.“

Spielbeginn am morgigen Dienstag gegen die Lausitzer Füchse im ROFA-Stadion ist um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und am Spieltag ab 17:30 Uhr an der Stadionkasse erhältlich. Dort erhalten im Rahmen der Aktion „Students Night“ auch alle Schüler und Studenten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises bzw. einer Immatrikulationsbestätigung ein Stehplatzticket für lediglich 5 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Archiv Ludwig Schirmer)

Starbulls: Unnötige Strafzeiten kosten mögliche Punkte

Starbulls: Unnötige Strafzeiten kosten mögliche Punkte

Rosenheim / Crimmitschau – Nach vier Siegen in Folge haben die Starbulls Rosenheim am gestrigen Faschingssonntag (11.2.2024) beim Auswärtsspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau eine 1:4-Niederlage hinnehmen müssen. Entschieden wurde das Spiel im zweiten Drittel. Zunächst glichen die Hausherren die früh von Stefan Reiter erzielte Rosenheimer Führung aus, dann legten sie gleich drei Überzahltreffer nach. Alle drei vorangegangenen Strafzeiten waren unnötig und alles andere als unumstritten.

Die Starbulls traten in Crimmitschau mit der gleichen Aufstellung wie zwei Tage zuvor beim 1:0-Heimsieg gegen Regensburg an, hatten mit dem nach Krankheit zurückgekehrten Sebastian Cimmermann aber diesmal einen 12. Stürmer im Line-up. Und die Grün-Weißen begannen so, wie sie am Freitag aufgehört hatten. Konsequent im Zweikampf, kompakt in der Defensive und hohe Laufbereitschaft an den Tag legend, machten sie dem gastgebenden Tabellendritten das Leben schwer. Als Eispiraten-Torwart Christian Schneider einen Schrägschuss von Dominik Daxlberger fallen ließ, staubte Stefan Reiter per Rückhand zur Rosenheimer Führung ab (5.). Danach machte Schneider keinen Fehler mehr, insgesamt entschärfte er in der Partie 36 Rosenheimer Torschüsse.

Hausherren versuchten Druck aufzubauen

Die Hausherren versuchten zunehmend Druck aufzubauen, die Starbulls behielten ihre Defensivordnung aber aufrecht. Erst in der Schlussphase des ersten Drittels musste Torwart Oskar Autio verstärkt eingreifen und verhinderte mit guten Paraden gegen Hayden Verbeek, Gregory Kreutzer und Ladislav Zikmund den Ausgleichstreffer. Ein erstes Unterzahlspiel überstanden die Grün-Weißen schadlos.

Exakt eine Minute und eine Sekunde war das zweite Drittel alt, als es zum 1:1 hinter Oskar Autio einschlug. Ladislav Zikmund schnappte sich nach einem Bully die Scheibe und fand mit einem verdeckten Schuss aus dem linken Anspielkreis die Lücke im kurzen Torgiebel (22.). Mit einem tollen Reflex verhinderte Autio gegen Dominic Walsh den zweiten Eispiraten-Treffer (23.), ehe die Starbulls das Spiel wieder für einige Minuten an sich rissen.

Rosenheimer Großchance vergeben

Nach einer vergebenen Rosenheimer Großchance sprachen die Unparteiischen eine Bankstrafe gegen die Starbulls wegen zu vielen Spielern auf der Eisfläche aus. Genau acht Sekunden spielten die Gastgeber in Überzahl, bis Max Balinson per Direktabnahme flach ins rechte Eck zum 1:2 aus Rosenheimer Sicht traf (31.). Als Reid Duke unmittelbar nach einem abgegebenen Schuss und deshalb schutzlos und gefährlich von Sören Sturm gecheckt wurde, blieben die Pfeifen der Hauptschiedsrichter stumm. Duke wurde hingegen für seine Proteste auf die Strafbank geschickt und erwies seinem Team damit einen Bärendienst. Diesmal dauerte es nur sechs Sekunden bis zum Gegentreffer in Unterzahl: Balinson spielte in den Slot, Topscorer Tobias Lindberg drückte unhaltbar ein und die Starbulls lagen 1:3 zurück (35.). Ein eigenes Powerplay konnten die Grün-Weißen danch trotz guter Spielzüge und Schüsse nicht zu einem Treffer nutzen.

Kurz vor der zweiten Pause wurde C.J. Stretch von einem Gegenspieler in die Bande gestoßen und danach auf das Eis gedrückt. Weil er dabei den Puck unspielbar machte, wurde Stretch von den Unparteiischen auf die Strafbank geschickt, während die Attacken an ihm ungeahndet blieben. Die Hausherren sagten „Danke“ und stellten auf 4:1. Balinson versenkte zehn Sekunden vor der Pausensirene aus der Halbdistanz unhaltbar ins rechte Kreuzeck.

Im letzten Drittel waren die Starbulls um den schnellen Anschluss bemüht und machten Druck, fanden aber kaum Lücken in der gegnerischen Abwehr. Nur wenige der vielen Rosenheimer Torschüsse waren tatsächlich gefährlich, allesamt wurden sie zur Beute von Torwart Schneider. Großes Glück hatte Rosenheims Stürmer Lukas Laub, dass er sich fünf Minuten vor der Schlusssirene nicht schwer verletzte, als er nach einem gefährlichen Check von Sören Sturm mit dem Kopf gegen die Bande flog.

„Wir haben sehr gut angefangen und waren sehr energisch. Mit dem ersten Drittel war ich sehr zufrieden, aber vom zweiten Drittel war ich enttäuscht. Wir dürfen nicht so viele Strafzeiten nehmen. Im letzten Drittel hat Crimmitschau nicht mehr viel zugelassen. Leider haben wir heute verdient verloren. Zu Schiedsrichterleistungen sage ich nie etwas und auch heute mache ich es nicht“, meinte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach dem Spiel.

Am kommenden Wochenende kein reguläres Spielprogramm

Am kommenden Wochenende findet in der DEL2 wegen des „HOCKEY OUTDOOR TRIPLE“ in Klingenthal kein reguläres Spielprogramm statt. Das nächste Spiel der Starbulls Rosenheim findet erst am übernächsten Dienstag, 20. Februar, statt. Wenn dann die Lausitzer Füchse im ROFA-Stadion zu Gast sind, wollen die Starbulls ihren Angriff auf die Pre-Playoff-Zone der Tabelle erfolgreich weiterführen. Der Rückstand auf Rang zehn beträgt lediglich einen Zähler.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Archiv Ludwig Schirmer)

Starbulls: Emotionaler Eishockeyabend mit Mike Glemser

Starbulls: Emotionaler Eishockeyabend mit Mike Glemser

Rosenheim – Das war ein außergewöhnlich emotionaler Eishockey-Abend im Rosenheimer Eisstadion: Nach seinem Horrorunfall im Frühjahr 2023 (wir berichteten) war Mike Glemser (unser Beitragsbild) am gestrigen Freitagabend (9.2.2024)) zum ersten Mal wieder bei einem Starbulls-Spiel mit dabei. Gekrönt wurde der Abend mit einem 1:0 Heimsieg.

Mike Glemser im Rollstuhl mit Starbulls-Spielern auf dem Eis. Foto: Copyright Peter Lion Ludwig Schirmer

Der wohl emotionalste Moment des Abends: Mike Glemser wird von den Starbulls-Spielern und den Zuschauern auf dem Eis empfangen. Fotos: Copyright: Peter Lion / Ludwig Schirmer

Rosenheimer Starbulls vs. Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion, Ludwig Schirmer

Die Fans bereiten Mike Glemser einen emotionalen Empfang.

Bei dem Horrorunfall beim Eishockeyspiel gegen SC Riessersee in Februar 2024 zog sich Starbulls-Stürmer Mike Glemser schwere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich zu und kämpft sich seitdem tagtäglich zurück in das Leben. Beim Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg kehrte er jetzt erstmalig als Zuschauer zurück ins Eisstadion – und wurde von Spielern und den 5.022 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion gleichermaßen gefeiert. Gänsehautfeeling pur!. Gekrönt wurde der Abend aus Rosenheimer Sicht am Schluss mit einem 1:= Heimsieg. Herausragender Spieler war Oskar Audio. Der 24-jährige finnische Torwart entschärfte zahlreiche hochkarätige Chancen des starken Tabellenzweiten aus der Oberpfalz und krönte sein Debüt im Rosenheimer Trikot mit einem Shutout.

Rosenheimer Starbulls vs. Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion, Ludwig Schirmer

Feuriger Auftakt für einen emotionalen Abend.

Es war das erste Mal in der laufenden Saison, dass die Starbulls in einem Spiel ohne Gegentreffer blieben. Und „Shut-Autio“ hatte elementaren Anteil daran. Der erst zwei Tage zuvor in Rosenheim angekommene Finne strahlte enorme Ruhe und Sicherheit aus, zeigte sich wendig und reaktionsschnell und begeisterte in jedem der drei Spielabschnitte mit mehreren Glanzparaden gegen die zweitstärkste Offensive der Liga.

Rosenheimer Starbulls vs. Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion, Ludwig Schirmer

Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. 

In der Anfangsphase der Partie verhinderte Autio gegen den völlig frei auf ihn zusteuernden Nikola Gajovsky einen frühen Rosenheimer Rückstand (3.). Gegen den nach einem Solo ebenfalls vor ihm auftauchenden Lukas Heger rettete er die Rosenheimer Führung in die erste Pause. Mit der Schlusssirene des zweiten Drittels blieb er gegen den frei vor ihm abschließenden Corey Trivino ebenfalls Sieger. Die spektakulärste Aktion gelang ihm aber Mitte des letzten Spielabschnitts: Bei einem Regensburger Gegenangriff schien Xaver Tippmann einen Querpass von Abbott Girduckis aus nächster Nähe ins scheinbar leere Tor zu schieben, doch Autio verhinderte mit einem Reflex den Ausgleichstreffer (51.).

Oskar Autio spielte, weil Tomas Pöpperle angeschlagen nicht zur Verfügung stand. Im Rosenheimer Aufgebot fehlten zudem Shane Hanna und Niklas Länger (beide im Aufbautraining nach Verletzung), Kilian Kühnhauser (im Einsatz für die DEB-U18-Auswahl) und Sebastian Cimmermann (krank). Für Sebastian Streu, Tyler McNeely und Marius Möchel war wegen der spielrechtlichen Vorgaben kein Platz mehr im Line-up, sodass die Starbulls nur mit elf Stürmern spielen konnten. Um trotzdem mit vier Reihen agieren zu können, fuhren Manuel Strodel, Stefan Reiter und vor allem Chris Dodero Zusatzschichten.

Rosenheimer Starbulls vs. Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion, Ludwig Schirmer

Es ging hart zur Sache.

Von der ersten bis zur letzten Spielminute überzeugten die Hausherren mit Kampf und Einsatzwillen. Im ersten Spielabschnitt, in dem die starken Gäste von der Donau mehr Spielanteile und die besseren Chancen besaßen, hatten die Grün-Weißen – inklusive Torwart Autio – einige Male auch Glück. Das erste ihrer insgesamt nur zwei Überzahlspiele nutzen die Starbulls zum einzigen Treffer der Partie. Die Scheibe lief gut, Manuel Strodel sorgte vor dem Tor mit viel Einsatz für Betrieb und Lukas Laub drückte eine von C.J. Stretch in den Slot geworfene Scheibe im Nachschuss ins Netz (8.).

Das zweite Drittel verlief zunächst ausgeglichen und chancenarm, die intensive und ehrlich Eishockey-Arbeit begeisterte die Zuschauer aber trotzdem. Ab der 30. Spielminute erspielten sich die Starbulls ein Übergewicht, das von einem Regensburger Powerplay zwar unterbrochen, aber nicht beendet wurde. Schließlich hatte Maximilian Vollmayer die große Chance zum 2:0, zielte aus bester Schussposition im Slot aber knapp über die Latte (36.).

Rosenheimer Starbulls vs. Regensburg. Fotos: Copyright Peter Lion, Ludwig Schirmer

Am Schluss gab es bei den Rosenheimern Grund zum Feiern. 

Nach der zweiten Pause erwehrten sich die Gastgeber auch der zweiten und letzten Eisbären-Überzahl erfolgreich. Die Eisbären suchten weiterhin nach Torchancen, fanden sie in guter Qualität aber nur noch vereinzelt. Die Starbulls waren sich auch für Befreiungsschläge nicht zu schade, setzten aber zwischendurch auch Nadelstiche. Norman Hauner, einmal mit C.J. Stretch und einmal mit Lukas Laub, hatte bei Gegenstößen Chancen zum zweiten Rosenheimer Treffer ebenso wie Chris Dodero. Aber auch Regensburgs Goalie Thomas McCollum war stark.

In den letzten beiden Spielminuten ließen die nun mit sechs Feldspielern und ohne Torwart agierenden Gäste die Scheibe fast perfekt laufen und schnürten die Starbulls ein, die aber wie in den 58 Minuten zuvor leidenschaftlich kämpften, Schussbahnen zustellten, Schüsse blockten und gemeinsam mit ihrem neuen Keeper die knappe Führung über die Zeit brachten.

Im Anschluss feierten die Starbulls-Spieler auf dem Eis mit Mike Glemser, der vor einem Jahr beim Rosenheimer Auswärtsspiel gegen den SC Riessersee schwer verunglückte, seither halsabwärts gelähmt ist und nun erstmals wieder ins ROFA-Stadion kommen konnte. Vor dem Spiel hatte er vom Rollstuhl auf dem Eis zu den Fans gesprochen und sich drei Punkte für die Starbulls gewünscht. Von den Rängen schallte in atemberaubender Lautstärke der Name von Mike Glemser und es grüßten unzählige Täfelchen mit „97“ – seiner Rückennummer im Rosenheimer Trikot. Es waren unbeschreiblich emotionale Momente.

Mit nun 64 Zählern aus 46 Spielen haben die Starbulls Rosenheim in der DEL2-Tabelle mit den Selber Wölfen und den Roten Teufeln Bad Nauheim nach Punkten gleichgezogen. Nur das schlechtere Torverhältnis trennt die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen noch von Pre-Playoff-Rang zehn. Am morgigen Sonntag spielen die Starbulls auswärts gegen die Eispiraten Crimmitschau. Spielbeginn gegen den Tabellendritten im Kunsteisstadion am Sahnpark ist um 17 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam – Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion / Ludwig Schirmer)

Starbulls Nachwuchs: Zahlreiche Nominierungen für den DEB

Starbulls Nachwuchs: Zahlreiche Nominierungen für den DEB

Rosenheim – Beim Starbulls nachwuchs gab es Zahlreiche Nominierungen für den DEB. Die Spieler wurden aufgrund ihrer Leistungen in nationalen Spielen und in einigen Fällen auch in internationalen Turnieren ausgewählt.

Martin Mayer für U16-Kader berufen

Einer der vielversprechenden Nachwuchsspieler, der für die Nominierung für den Deutschen Eishockeybund (DEB) in Frage kommt, ist Martin Mayer. Der 15 -jährige Verteidiger hat sich durch seine beeindruckende Spielintelligenz, sein technisches Können und seine hohe Einsatzbereitschaft ausgezeichnet. Die U16- Nationalmannschaft nimmt vom 7. bis 10. Februar an einem 4-Nationen-Turnier in Klagenfurt, Österreich, teil. Hier trifft die deutsche Mannschaft auf die Nationalmannschaften aus Frankreich Norwegen und Österreich.
„Es ist wieder eine Ehre für die deutsche U-16 Nationalmannschaft zu spielen und sich gegen die Besten aus verschiedenen Nationen zu messen. Deswegen ist auch die Vorfreude auf das nächste Turnier in Klagenfurt riesig“, so Martin Mayer zu seiner Nominierung.

Sebastian Zwickl und Maximilian Bittner für U17-Nationalmannschaft berufen

Der 16-Jährige Sebastian Zwickl wurde für die U17-Nationalmannschaft des DEBs berufen. Als talentierter Stürmer hat Zwickl durch seine ausgeprägte Spielintelligenz, seine präzise Schusskontrolle und seine Zuverlässigkeit im Sturm überzeugt.
„Es ist mir eine riesengroße Ehre, dass ich wieder für die deutsche Nationalmannschaft, der U17, nominiert wurde.
Ich bin sehr motiviert und werde alles geben, um bei dem Lehrgang und den Länderspielen in Füssen mit der Mannschaft erfolgreich zu sein“, so Sebastian Zwickl zu seiner Nominierung.
Eine bemerkenswerte Wende in seiner Eishockeykarriere erfährt Maximilian Bittner, da er erstmalig für den Deutschlandkader als Verteidiger nominiert wurde.
„Für mich ist die Berufung eine große Ehre. Als ich die Einladung bekommen habe, habe ich mich total gefreut. Ich bin froh, dass ich so eine Chance bekomme, und die mag ich auch nutzen, um mich zu beweisen und weiterzuentwickeln. Ich fahr zur Nationalmannschaft mit voller Motivation und Begeisterung. Ich find es großartig für mein Land spielen zu dürfen. Ich hoffe auf ein gutes Turnier für die U17-Nationalmannschaft mit viel Erfolg“, so Matthias Bittner zu seiner Nominierung.
Die Nominierung für den DEB ist eine Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen.
Die deutsche Nachwuchsauswahl kommt zu einem Lehrgang mit Länderspielen in Füssen zusammen. Neben mehreren Trainingseinheiten sind auch drei Partien gegen die slowakische Auswahl geplant.

Kilian Kühnhauser für U19-Nationalmannschaft berufen

Durch seine beeindruckenden Leistungen hat sich der Verteidiger Kilian Kühnhauser einen Platz in der Nachwuchsmannschaft des DEBs verdient. Der junge Spieler hat bereits verschiedene Spiele für den DEB absolvieren dürfen und wird nun die Gelegenheit erhalten, seine Fähigkeiten auf höchstem Niveau zu verfeinern.
Die Nominierung in den Deutschlandkader ist eine Belohnung für seine harte Arbeit.
Im Rahmen des internationalen Breaks wird die DEB-U19-Auswahl unter Leitung von Nachwuchsbundestrainer Tobias Abstreiter einen Lehrgang inklusive vier Länderspielpartien gegen Tschechien, Finnland, Schweden und die Schweiz absolvieren
„Es ist eine große Ehre für die Nationalmannschaft erneut berufen worden zu sein. Ich werde mein Bestes in diesem Turnier geben. Diese Nominierung ist ein großer Ansporn für mich weiter zu trainieren. Ich möchte nämlich auch noch in Zukunft zeigen, was in mir steckt“, so Kilian Kühnhauser zu seiner Nominierung

Leon Lamprecht, Luca Kempf, Salomon Binder und Luca Lindlacher bei der U15-Bundessichtung

Aufgrund ihrer vielversprechenden Leistungen haben sich die erst 14-jährigen Spieler der Starbulls Rosenheim für eine zweite Sichtungsnominierung des DEBs qualifiziert. Dieser Sichtungslehrgang findet auf zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Leistungszentrum in Füssen statt. Hierfür wurden die insgesamt 87 Spieler in zwei Gruppen aufgeteilt. In Gruppe 1 befindet sich der Verteidiger Salomon Binder. Seine Sichtung findet vom 15. bis zum 16. Februar statt. In Gruppe 2 befinden sich der Verteidiger Luca Kempf und die Stürmer Leon Lamprecht und Luca Lindlacher. Ihre Sichtung findet vom 16. bis zum 17. Februar statt.
„Wir fühlen uns sehr geehrt für diese Sichtung nominiert zu sein. Es ist eine Auszeichnung für unsere harte Arbeit und die Arbeit des Vereins. Wir werden unser Bestes geben, um auch in Zukunft für den DEB nominiert zu werden“, so die Spieler Binder, Lamprecht, Kempf und Lindlacher zu ihrer Nominierung.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)