Starbulls Rosenheim: Heimdebakel gegen Ravensburg

Starbulls Rosenheim: Heimdebakel gegen Ravensburg

Rosenheim – Eigentlich wollten sich die Starbulls Rosenheim im Sonntagsheimspiel gegen die Ravensburg Towerstars für die verdiente 2:6-Derbyniederlage zwei Tage zuvor in Landshut rehabilitieren. Doch der in Ansätzen dazu erkennbare Wille reichte gegen den strukturiert und effektiv auftretenden Vorjahresmeister der DEL2 nicht. Einmal mehr wurden den Starbulls mangelnde Chancenverwertung, unerklärliche Abwehrfehler und unnötige Strafzeiten zum Verhängnis. Diesmal fiel die Niederlage vor 3.582 Zuschauern im ROFA-Stadion mit 0:8 desaströs aus.

Eishockeyspiel Rosenheim gegen Ravensburg. Angriff auf das gegnerische Tor. Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Aus Sicht der Rosenheimer gab es für den Torwart aus Ravenburg viel zu wenig zu tun. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Dominik Daxlberger, Dominik Kolb und Sebastian Cimmermann standen nach ihrer Pause am Freitag in Landshut wieder im Rosenheimer Team, dafür waren Denis Shevyrin, Marvin Feigl und Kilian Kühnhauser gegen Ravensburg nicht dabei. Das Starbulls-Tor hütete Christopher Kolarz.

Bei einem frühen, variabel aufgezogenen Powerplay machten die Starbulls zunächst eine gute Figur und Lukas Laub hatte per Direktabnahme sogar den Führungstreffer auf dem Schläger (5.). Doch als die Gäste wieder komplett waren, führte ein einfacher Spielzug zum 0:1. Matt Alfaro legte quer auf Noah Dunham, der inmitten der fünf Rosenheimer Feldspieler ungehindert zur Direktabnahme kam und unhaltbar ins rechte untere Eck traf (7.). Es war der erste Saisontreffer in der DEL2 für den Förderlizenzspieler aus Ingolstadt. Und bei seiner nächsten Eiszeit legte Dunham gleich seinen zweiten Treffer nach und schob ein Zuspiel von Julian Eichinger aus kurzer Distanz zum 0:2 ein. Die Gäste hatten einen Rosenheimer Angriff abgefangen und gekontert, die Starbulls zeigten sich in der Rückwärtsbewegung den entscheidenden Tick zu langsam (10.).

Das 0:3 erzielte Matt Alfaro in Überzahl mit einem platzierten Handgelenkschuss, der hoch im kurzen Eck einschlug (18.). Rosenheim spielte in Unterzahl, weil Stefan Reiter eine große Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe erhalten hatte. Reiter wurde von Florin Ketterer nach einem schon abgeschlossenen Zweikampf völlig unnötig auf das Eis gecheckt. was aber ungeahndet blieb, und revanchierte sich – allerdings auf absolut unpassende Art und Weise per Stockcheck (13.).

Einmal schnupperten die Starbulls an einem Treffer

Im zweiten Drittel machten die Starbulls Druck, schossen aus vielen Lagen, schnupperten an einem Treffer, hatten aber kein Abschlussglück. Gästekeeper Ilya Sharipov konnte sich einige Male auszeichnen, mehrfach trafen die Rosenheimer Stürmer aber auch falsche Entscheidungen. Als Reid Duke sich bei einer Einzelaktion die Scheibe abluchsen ließ, konterten die Towerstars effektiv. Noah Dunham entschied das Laufduell gegen Stefan Tramm für sich und vollendete frei vor Kolarz zu seinem dritten Treffer (31.). Nach einer unnötigen Strafzeit gegen Chris Dodero erhöhten die Gäste in Überzahl auf 0:5. Fabian Dietz war am Rosenheimer Torraum völlig frei und staubte nach einem Schuss von Charlie Sarault ab (37.).
In der Anfangsphase des letzten Drittels erhöhte Robbie Czarnik auf 0:6 (43.). Danach kam von den Hausherren offensiv kaum noch etwas und die Defensivstruktur ging phasenweise völlig verloren. Patrik Mühlberger, der nach dem sechsten Gegentreffer für Kolarz übernommen hatte, zeigte starke Paraden – hatte aber Pech, dass er den Puck bei einem Pass von Luigi Calce von hinter der Grundlinie selbst zum 0:7 ins Tor lenkte (50.). Den letzten Treffer zum 0:8 erzielten die Gäste aus Oberschwaben durch Maximilian Hadraschek sogar in Unterzahl (53.).

Bereits am morgigen Dienstag (30.1.2024) steht ein weiterer regulärer Spieltag in der DEL2 auf dem Programm. Die Starbulls Rosenheim treten auswärts gegen die Krefeld Pinguine an. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr, die Liveübertragung der Partie ist auf www.sprade.tv buchbar. Das nächste Rosenheimer Heimspiel findet am kommenden Freitag um 19:30 Uhr gegen die Selber Wölfe statt.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild, Foto: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: 0:4 Niederlage gegen Landshut

Starbulls: 0:4 Niederlage gegen Landshut

Rosenheim / Landshut – Im vierten DEL2-Hauptrunden-Derby gegen den EV Landshut kassierten die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (26.1.2024) nicht nur die vierte, sondern auch die höchste Derby-Niederlage. Die rund 800 nach Niederbayern mitgereisten Rosenheimer Fans hatten nur kurz Mitte des zweiten Drittel Grund zum Jubeln, als die Grün-Weißen nach einem 0:4-Rückstand mit zwei Überzahltreffern von Reid Duke und Norman Hauner antworteten. In Gefahr bringen konnten die Starbulls den Landshuter Sieg, der vor 4.448 Zuschauern in der ausverkauften Fanatec-Arena mit 6:2 auch in der Höhe verdient ausfiel, nicht mehr.

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen konnte die maximal zugelassenen 19 Feldspieler nominieren. Nicht im grün-weißen Aufgebot waren, neben Shane Hanna und Hagen Kaisler, diesmal aber Kapitän Dominik Daxlberger, Dominik Kolb und Sebastian Cimmermann. Das Rosenheimer Tor hütete Tomas Pöpperle.

Landshut brachte von Beginn an viel Energie auf das Eis, und gegen das forsche Forechecking der Niederbayern hatten die Starbulls kein wirksames Rezept. Zunächst konnte Pöpperle gegen Brett Cameron, der sich gegen eine sehr statische Rosenheimer Defensive vor das Tor spielte, den Rückstand noch verhindern (6.). Doch auch danach fanden die Gastgeber viel zu einfach Wege in und durch die Rosenheimer Zone. Daraus resultierte die erste Starbulls-Strafzeit für Denis Shevyrin. Auf das Landshuter Powerplay fand das grün-weiße Unterzahl-Quartett keinen Zugriff und schließlich traf Wade Bergman mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie ins rechte ober Eck (11.) – es war der erste Landshuter Treffer nach einer Flaute von zwei Spielen bzw. 131 Spielminuten ohne Torerfolg.

Beim zweiten Rosenheimer Unterzahlspiel nach einer erneut unnötigen Strafzeit klingelte es schon nach zwölf Sekunden hinter Tomas Pöpperle. Julian Kornelli traf mit einem platzierten Schlenzer aus dem linken Anspielkreis bevor der Starbulls-Keeper das Eck zumachen konnte (14.).

Hausherren dominierten auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts

Die Hausherren dominierten auch die Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts. Bei einem raffinierten Schuss von Alex Tonge verhinderte das Lattenkreuz den dritten EVL-Treffer. Momente später jedoch versenkte der völlig frei von Wade Bergman angespielte Brett Cameron die Scheibe im offenen Tor zum 3:0 (24.). Nachdem Thomas Brandl die Kelle in das Zuspiel in ein Zuspiel des ebenfalls unbehelligten Andreas Schwarz hielt und auf 4:0 stellte, machte Tomas Pöpperle Platz im Rosenheimer Gehäuse für Christopher Kolarz.

Mitte des zweiten Drittels schöpften die Starbulls-Fans kurz Hoffnung. Reid Duke traf beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss ins rechte obere Eck; Manuel Strodel hatte EVL-Keeper Jonas Langmann die Sicht genommen (31.). Die Starbulls durften fast vom Bully weg erneut in Überzahl ran und legten den Treffer zum 2:4 nach, Norman Hauner überraschte den Landshuter Torwart mit einem Schuss aus spitzem Winkel (33.).

Und wieder eine Strafe

Einige Momente sah es so aus, als könnte das Momentum zugunsten der Starbulls kippen – bis Julian Kornelli am Bein von Maximilian Vollmayer hängen blieb und die Grün-Weißen die dritte unnötige, nun aber auch fragwürdige kleine Strafe hinnehmen mussten. Und diesmal brauchten die Gastgeber in Überzahl sogar nur zehn Sekunden bis zum Torjubel. David Stieler drückte ungestört am Torraum einen Diagonalpass von Jesse Koskenkorva zum 5:2 ein (35.). In den verbleibenden Minuten bis zur zweiten Pause war es dann ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten.

Mit Beginn des dritten Drittels stellte Rosenheims Headcoach Jari Pasanen um und schickte nun eine Sturmreihe mit C.J. Stretch, Reid Duke und Chris Dodero ins Rennen. Früchte trug die Maßnahme aber nicht. Eine Überzahl-Situation schenkten die Starbulls rasch wieder her und bei vier gegen vier Feldspielern auf dem Eis tunnelte Brett Cameron Rosenheims Goalie Kolarz aus spitzem Winkel zum 6:2 (45.). Kolarz konnte sich danach noch einige Male auszeichnen und seine Vorderleute bemühten sich um den dritten Treffer, der aber nicht fiel. Als Sebastian Streu im Nachschuss nur die Latte traf, war auch Pech dabei (53.).

Aus Rosenheimer Sicht schmerzten an diesem Freitagabend nicht nur die Tatsache, dass sich der EV Landshut nun alle zwölf zu vergebenen Derby-Punkte – 4:1, 4:1, 3:2 und nun 6:2 – holte, sondern auch die Ergebnisse der anderen Teams im Tabellenkeller. Nach Siegen der Dresdner Eislöwen, des EHC Freiburg und der Selber Wölfe sind die Starbulls auf den vorletzten Tabellenrang zurückgefallen und der Rückstand auf Platz zehn, der den Klassenerhalt nach Ende der Hauptrunde bedeuten würde, ist auf sechs Punkte angewachsen. Zudem haben alle Konkurrenten gegenüber den Grün-Weißen ein wesentlich besseres Torverhältnis.

Am morgigen Sonntag (28.1.2024) empfangen die Starbulls Rosenheim die Ravensburg Towerstars im ROFA-Stadion. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Eintrittskarten sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Freitag Derby in Landshut, Sonntag Heimspiel gegen Ravensburg

Starbulls: Freitag Derby in Landshut, Sonntag Heimspiel gegen Ravensburg

Rosenheim – Am morgigen Freitag (26.1.2024) müssen die Starbulls Rosenheim in der DEL2 auswärts vor ausverkauftem Haus gegen den Tabellensechsten EV Landshut ran (19:30 Uhr). Am Sonntag ist mit den Ravensburg Towerstars der Tabellendritte an der Mangfall zu Gast. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr. Beide Gegner konnten am vergangenen Wochenende in zwei Spielen keinen einzigen Punkt gewinnen – was die Sache für die Starbulls nicht leichter machen dürfte.

Der EV Landshut blieb in den beiden letzten Spielen – 0:3 in Crimmitschau, 0:4 gegen Bad Nauheim – sogar ohne einen einzigen Treffer. Ravensburg traf dagegen acht Mal, verlor aber zweimal mit einem Tor Unterschied nach regulärer Spielzeit – 6:7 in Bad Nauheim, 2:3 zuhause gegen Krefeld. Beide Teams wollen sich am Wochenende für die Nullrunden rehabilitieren und nicht erneut gegen ein Team aus der hinteren Tabellenregion verlieren.

Die Rosenheimer DEL2-Mannschaft steht zwölf Spieltage vor Ende der Hauptrunde ihrerseits unter Zugzwang. Nach nur einem ergatterten Punkt in zwei Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten – 2:5 gegen Dresden, 2:3 nach Verlängerung in Freiburg – haben die Starbulls nun drei Zähler Rückstand auf die Selber Wölfe und den EHC Freiburg, vier Punkte auf die Lausitzer Füchse und bereits sieben Punkte auf Krefeld und Bad Nauheim. Mindestens zwei dieser Teams, die zudem durch die Bank ein besseres Torverhältnis besitzen, müssen die Grün-Weißen auf dem Weg zum angestrebten zehnten Platz überholen, um den Playdowns gegen den Abstieg in die drittklassige Oberliga zu entgehen.

„Wir wollen unseren Fans diesen Sieg schenken“

Beim Derby in Landshut am morgigen Freitag wird sich die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen in einem ausverkauften Stadion einmal mehr auf die herausragende Unterstützung ihrer Fans verlassen können. Die drei bisherigen Saisonvergleiche gingen aber jeweils nach regulärer Spielzeit an die Niederbayern (1:4, 1:4 und 2:3). Pasanen glaubt aber daran, dass diese Serie nun endet: „Wir wollen unseren Fans diesen Sieg schenken. Wir werden den Willen haben und zeigen, den man braucht, um ein solches Derby zu gewinnen und die Spieler werden alles aus sich herausholen, was möglich ist.“

Welche Spieler das am Freitag genau sein werden, entscheidet sich erneut kurzfristig. Noch immer kreist ein Magen-Darm-Virus im Team, am Mittwoch fehlten deshalb fünf Spieler im Training, die am Sonntag in Freiburg auf dem Eis standen. Darüber, wer von ihnen beim Spiel in Landshut eventuell wieder einsatzfähig sein könnte, mochte Jari Pasanen keine Prognose abgeben. Neue Verletzungsausfälle gibt es aber glücklicherweise nicht.

Gegen die Ravensburg Towerstars konnten die Starbulls bisher zwei von neun möglichen Punkten ergattern. Auswärts gab es mit 0:4 und 1:4 (das Spiel wurde nachträglich wegen eines Rosenheimer Aufstellungsfehlers mit 0:5 gewertet) gegen den DEL2-Meister der Vorsaison nichts zu holen, im ersten Heimspiel gelang Ende Oktober aber immerhin ein 3:2-Shoutout-Erfolg. Damals verwandelte Shane Hanna den entscheidenden Schuss, nun fehlt der starke Rosenheimer Verteidiger. Eine Operation verlief gut, bis Anfang der kommenden Woche die Fäden gezogen sind besteht für ihn aber noch absolutes Sportverbot. Jari Pasanen hofft, dass Hanna ab Mitte Februar wieder spielfähig ist und der Kanadier damit die letzten fünf Hauptrundenspiele bestreiten kann.

Eintrittskarten für das Rosenheimer Heimspiel am Sonntag gegen Ravensburg um 17 Uhr im ROFA-Stadion sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Nachwuchs: Lernmomente in der Niederlage

Starbulls Nachwuchs: Lernmomente in der Niederlage

Rosenheim – Die abgeschlossene Spielwoche im Nachwuchs-Eishockey war von anspruchsvollen Herausforderungen geprägt, da die Teams eine Reihe von Niederlagen hinnehmen mussten.

Nun heißt es die Ergebnisse zu reflektieren und einen Fokus auf die gewonnenen Erkenntnisse und die
Entwicklungsperspektiven in Anbetracht der schwierigen Spielsituationen zu setzen.
Die U20-Junioren empfingen am Wochenende die Dresdner Eislöwen im ROFA-Stadion. In beiden Spielen mussten sich die Spieler der U20 geschlagen geben. „Dieses Wochenende war es leider nix. Wir müssen diese Spiele jetzt abhaken und uns auf die nächsten vorbereiten“, so Gerhard Unterluggauer zum Wochenende.
Die U17 – Mannschaft der Starbulls Rosenheim geht mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem Wochenende.
Die Mannschaft musste sich am Samstag gegen Nürnberg geschlagen geben. Am darauffolgenden Tag konnten die Jugend durch den bemerkenswerten Einsatz und den festen Willen, aus den Fehlern zu lernen, das Spiel gegen Bad Tölz für sich entscheiden.
René Wild, Trainer der U17 zum Wochenende: „Wir konnten am Wochenende wirklich zwei sehr gute Spiele abliefern. Am Samstag gegen Nürnberg hat es noch nicht ganz gereicht. Am Sonntag gegen Tölz konnten wir als Mannschaft überzeugen und einen hart erkämpften 2:5 Sieg einfahren. Diesen Schwung wollen wir kommendes Wochenende gegen Krefeld mitnehmen.“

Spannendes Spiel der U15

Ein sehr spannendes Spiel der U15 gegen Straubing wurde im Penaltyschießen entschieden. Dieses verloren die Starbulls sehr knapp, sodass der Spielstand 4:5 betrug.
„Im ersten Drittel haben wir keine Energie gehabt, aber die Mannschaft konnte sich danach sehr steigern und hat sich sogar die Führung erkämpfen können. Straubing konnte sich dennoch den Punkt im Penaltyschießen ergattern. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Sie zeigten Kampfgeist und Wille“, so der Trainer Martin Reichel zum Spiel.
Mit einem Null-Punkte Wochenende musste sich die U13-Mannschaft begnügen. Das erste Spiel, gegen den EV Landshut verloren sie mit 12:2 am vergangenen Freitag. Am darauffolgenden Tag erwartete sie ein Spiel gegen Regensburg, welches mit 4:8 verloren wurde.
„Trotz der beiden Niederlagen, war ich mit dem Kampfgeist der Mannschaft sehr zufrieden. Wir konnten einen großen Schritt nach vorne machen. Dies nehmen wir für die kommenden Spiele mit“, so Rick Böhm, Trainer der U13, zum Wochenende.
Die U11-Mannschaft stand am Samstag ein anspruchsvolles Spiel gegen den SC Riessersee bevor. Trotz starker Bemühungen der Mannschaft, mussten sie sich mit 5:13 geschlagen geben.
„Garmisch ist ein sehr starker Gegner. Wir haben uns bemüht und uns teilweise gut geschlagen. Dennoch hat unser Gegner keinen Versuch, Tore zu schießen, ausgelassen. Daran werden wir noch arbeiten“, so Trainer der U11. Martin Reichel.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V)

Kraftlose Starbulls unterliegen den Dresdner Eislöwen

Kraftlose Starbulls unterliegen den Dresdner Eislöwen

Rosenheim / Dresden – Am 39. Spieltag gab es für die Starbulls Rosenheim in der DEL2 nichts zu holen. Trotz früher 1:0 und zwischenzeitlicher 2:1-Führung unterlagen die Grün-Weißen den Dresdner Eislöwen am Freitagabend im ROFA-Stadion vor 3.852 Zuschauern 2:5. Ausgerechnet im so wichtigen Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten, der seinen Kader noch einmal kräftig aufgerüstet hat, fehlten im Rosenheimer Spiel die Energie und mit zunehmender Spieldauer auch die Ideen. Bei mehreren Starbulls-Spielern, die krankheitsgeschwächt auflaufen mussten, war offensichtlich, dass sie nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnten.

Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Angriff auf das Dresdner Tor: Derartige Szenen gab es zu wenige. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Dresdens neuer Headcoach Niklas Sundblad bot beim Spiel in Rosenheim erstmals den zusammen mit Travis Turnbull jüngst importierten US-Amerikaner Justin Florek im Sturm auf. Ex-Nationaltorwart Danny aus den Birken gab sein Debüt im Dresdner Gehäuse. Und Dresden strotze von der ersten Sekunde mit Präsenz auf dem Eis. Trotzdem gelang den Hausherren nach exakt vier Spielminuten beim ersten Rosenheimer Angriff der Führungstreffer. Dominik Daxlberger lenkte einen Diagonalpass von Norman Hauner aus kurzer Distanz mit dem langen Schläger in die Maschen.

Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Kein Grund zum Jubel bei den Starbulls.

Hauner hätte nach zehn Minuten sogar auf 2:0 erhöhen können, als er per Direktabnahme die offene kurze Ecke anvisierte, aber den Puck nicht richtig traf. Stattdessen glichen die Gäste aus und nutzen dabei die völlig fehlende Zuordnung in der Rosenheimer Defensive. Niklas Postel hatte alle Zeit der Welt, um in den Slot zurückzulegen, wo der völlig freie Turnbull keine Probleme hatte, zum 1:1 zu verwandeln (12.). Eine Minute später rettet Starbulls-Keeper Christopher Kolarz gegen den durchgebrochenen Topscorer Tomas Andres.
In Überzahl hätte der am Torraum angespielte Dominik Kolb die Grün-Weißen wieder in Front bringen können, aber Aus den Birken war zur Stelle (16.). Trotz der genannten Chancen bekamen die Gastgeber oft keinen Zugriff auf das Spiel. Die Gäste zeigten sich sicherer an der Scheibe, läuferisch überlegen und wesentlich geschickter in den Zweikämpfen.

Erneut in Überzahl, brauchten die Starbulls Anfang des zweiten Drittels nur 19 Sekunden, um doch wieder in Führung zu gehen. Aus den Birken konnte einen Schuss von Reid Duke nicht festhalten und Manuel Strodel staubte ab – 2:1 (21.). Nach einem feinen Spielzug hatte Marvin Feigl das 3:1 auf dem Schläger, traf aber nur das Außennetz (26.). Stattdessen glichen die Gäste zum zweiten Mal aus: Turnbull traf bei angezeigter Strafe mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie (28.).

Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Die Starbulls in der Rosenheimer Fankurve. 

Auch, wenn die Starbulls zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise an die starke Leistung des zweiten und dritten Drittels gegen Crimmitschau am Dienstag anknüpfen konnten, hätten sie ein drittes Mal in Führung gehen können. Maximilian Vollmayer scheiterte aus bester Position nach präzisem Pass von Duke am Torwart (31.) und Chris Dodero zielte im Powerplay erst knapp drüber und chippte Momente später knapp am Pfosten vorbei (35.). Es waren schließlich die Eislöwen, die mit der 3:2-Führung in die zweite Pause gingen. David Rundqvist, der sich völlig ungestört vor das Tor stehlen konnte, wurde von Tomas Andres bedient und drückte frei vor Kolarz ein (39.).

Spiel war zu frühen Zeitpunkt entschieden

Ins Schlussdrittel starteten die Gäste in Überzahl. Zunächst verteidigten die Starbulls erfolgreich, dann gelang David Suvanto aus zentraler Position mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck aber doch noch das 2:4 (42.). Damit war das Spiel bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt entschieden, denn das Bemühen der zunehmend kraftlos wirkenden Hausherren, noch einmal zurückzukommen, blieb ohne jeden Ertrag. Viele Scheiben versprangen, fast alle Zweikämpfe gingen verloren und die trotzdem noch zustande kommenden Schüssen auf das Dresdner Tor waren in den seltensten Fällen gefährlich. Eineinhalb Minuten vor Schluss stellte Turnbull per Empty-Net-Goal aus dem eigenen Drittel – es war sein dritter Treffer in dieser Partie – den 2:5-Endstand her.

Der Vorsprung der Starbulls auf die Eislöwen ist auf zwei Punkte geschmolzen, der Rückstand auf den angestrebten Platz zehn auf drei Zähler angewachsen. Am Sonntag in Freiburg (21.1.2024)  (Spielbeginn 18:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv) steht für die Rosenheimer Eishockeyspieler das nächste wichtige Kellerduell auf dem Programm.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Öffentlicher Eislauf im Rosenheimer Eisstadion

Öffentlicher Eislauf im Rosenheimer Eisstadion

Rosenheim – Öffentlicher Lauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 04) im Rosenheimer Eisstadion zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 22. Januar: 08:00 Uhr – 12:50 Uhr

Dienstag, 23. Januar: 08:00 Uhr – 09:40 Uhr und 11:20 Uhr – 12:50 Uhr (Von 09:50 Uhr bis 11:10 Uhr Unterbrechung wg. Starbulls-Training)

Mittwoch, 24. Januar: 08:00 Uhr – 09:40 Uhr und 11:20 Uhr – 12:50 Uhr
(Von 09:50 Uhr bis 11:10 Uhr Unterbrechung wg. Starbulls-Training)

Donnerstag, 25. Januar: 08:00 Uhr – 09:40 Uhr und 11:20 Uhr – 12:50 Uhr und 20:15 Uhr – 22:00 Uhr
(Von 09:50 Uhr bis 11:10 Uhr Unterbrechung wg. Starbulls-Training)

Freitag, 26. Januar: 08:00 Uhr – 09:40 Uhr und 10:50 Uhr – 12:50 Uhr
(Von 09:50 Uhr bis 10:40 Uhr Unterbrechung wg. Starbulls-Training)

Samstag, 27. Januar: Kein öffentlicher Eislauf

Sonntag, 28. Januar: 13:00 – 15:00 Uhr
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)