Starbulls: Torhüter Oskar Autio besetzt letzte Kontingentstelle

Starbulls: Torhüter Oskar Autio besetzt letzte Kontingentstelle

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben sich kurz vor Ende des Transferfensters nochmal auf der Torhüterposition abgesichert: Der 24-jährige Finne Oskar Autio wechselt aus der finnischen Liiga an die Mangfall.

 
Lange haben sich die Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim auf dem Transfermarkt nach einem Torhüter als Absicherung für die bevorstehenden Aufgaben umgesehen. Nun ist die Entscheidung gefallen und es ging sehr schnell. Am Dienstag (6.Februar)  haben sich die Starbulls mit dem finnischen Torhüter Oskar Autio auf einen Vertrag bis Saisonende geeinigt. Bereits gestern Vormittag ist Autio am Münchner Flughafen gelandet. Ob er am Wochenende bereits auf dem Eis stehen wird, hängt von der Freigabe des finnischen Verbands in Verbindung mit der dazugehörigen Lizenzierung ab.
Der 24-jährige Autio wechselt von der finnischen Liiga (1. Liga) an die Mangfall. Vor dieser Saison war Autio insgesamt sechs Spielzeiten in verschiedenen amerikanischen Ligen (USHL, NCAA und ECHL) im Einsatz.
 
 
Auf Nummer sicher gehen
 
 
Headcoach Jari Pasanen äußert sich zu der Verpflichtung von Autio wie folgt: „Alle drei Torhüter (Pöpperle, Kolarz und Mühlberger) haben gute Leistungen gezeigt. Wie man aber von außen sehen kann, braucht Tomas Pöpperle immer wieder eine Pause, auf Christopher Kolarz haben wir in letzter Konsequenz keinen Zugriff und Patrick Mühlberger wird auch im Kampf um den Aufstieg in die Top-Division der DNL benötigt. Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben müssen wir daher auf Nummer sicher gehen und sind nun froh mit Oskar so eine schnelle Einigung gefunden zu haben.“
Luca Endres, Goalie-Coach der Starbulls, ergänzt: „Wir haben Oskar intensiv im Video gesichtet und uns Einschätzungen von Dritten eingeholt. Er ist ein guter junger Torhüter mit sehr guten technischen Grundlagen und visuellen Fähigkeiten. Das Gesamtpaket hat uns überzeugt und wir sind uns sicher, dass wir mit Oskar die nötige Absicherung erhalten, die wir sportlich benötigen.“
 
 
Chance nutzen
 
 
„Ich freue mich, dass es mit dem Wechsel nach Rosenheim funktioniert hat. Die letzten beiden Tage ging es dann sehr schnell. Mit den Starbulls habe ich die Chance bekommen mich in Deutschland und der DEL2 zu zeigen. Diese Chance möchte ich nutzen.“, so Oskar Autio. 
Mit der Verpflichtung von Oskar Autio ist nicht nur die letzte Kontingentstelle besetzt, sondern auch die Kaderzusammenstellung für die laufende Saison bei den Starbulls Rosenheim final abgeschlossen.
Autio wird mit der Nummer 35 für die Starbulls Rosenheim auflaufen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V)
Starbulls Rosenheim: Sieg mit 9:3 in Bietigheim

Starbulls Rosenheim: Sieg mit 9:3 in Bietigheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben das geforderte „Sechs-Punkte-Wochenende“ perfekt gemacht und nach dem überzeugenden Heimsieg am Freitag gegen die Selber Wölfe auch auswärts gegen die Bietigheim Steelers gewonnen. Der Sieg gegen das ersatzgeschwächte Tabellenschlusslicht der DEL2 fiel vor 2.855 Zuschauern in der EgeTrans Arena mit 9:3 so deutlich wie noch kein Rosenheimer Erfolg in dieser Saison zuvor aus. Die Starbulls lagen bereits mit 8:0 in Führung, ehe die Gastgeber in den Schlussminuten noch Ergebnis-Kosmetik betreiben konnten. Norman Hauner erzielte drei Treffer, zwei davon im Powerplay.

Wieder mit Stefan Reiter, dafür ohne Manuel Strodel, ansonsten wie beim Heimsieg am Freitag gegen Selb, liefen die Starbulls beim Auswärtsspiel am Sonntagabend gegen die Bietigheim Steelers auf. Cheftrainer Jari Pasanen machte seine Ankündigung wahr und setzte seinen Topscorer Reid Duke als Mittelstürmer für Reiter und Chris Dodero ein.

Für die ersten beiden Ausrufezeichen der Partie sorgte aber ausgerechnet die Rosenheimer Sturmreihe aus drei Spielen, die allesamt früher für die gastgebenden Steelers aktiven waren: Über Lukas Laub und Norman Hauner kam der Puck zu C.J. Stretch, der von der eigenen blauen Linie startete, sich bis zur idealen Abschlussposition nach vorne tankte und platziert in den rechten Torgiebel zum 0:1 traf (4.). Kurz vor Ablauf des ersten Powerplays kam die Scheibe über Laub und Stretch zu Norman Hauner, der sie ebenfalls im rechten oberen Eck versenkte und auf 0:2 stellte (10.). Die kompletten beiden Überzahlminuten hatten die Starbulls die Hausherren in deren Zone eingeschnürt, ohne die Formation zu wechseln.

Das 0:3 besorgte Chris Dodero, der sich zentral durch drei Gegenspieler durchwuselte und an Steelers-Torwart Leon Doubrawa vorbei flach einschob (13.). Lukas Laub und Steffen Tölzer hatten weitere Chancen gegen zunächst harmlose Bietigheimer, die erst in Überzahl mehrere gefährliche Schüsse auf das Tor abgaben, welche aber vorbeischrammten oder zur Beute von Keeper Tomas Pöpperle wurden. Wieder komplett, erhöhten die Starbulls auf 0:4. Norman Hauner wurde von Stretch perfekt bedient, hatte im Slot viel Platz und versenkte aus der Halbdistanz platziert und unhaltbar ins rechte Eck (18.).

Die Bietigheim Stellers fanden nicht ins Spiel

Die Bietigheim Steelers, zwei Tage zuvor beim deutlichen 4:1-Sieg in Dresden noch clever und effektiv, fanden auch im zweiten Drittel nicht ins Spiel – und die Starbulls knüpften an ihren Auftritt der ersten 20 Minuten an. Stephan Tramm bediente Lukas Laub, der auf und davon war, den Torwart ausspielte und zum 0:5 einschob (24.). Während einer guten Minute mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche trafen die Grün-Weißen zwar nicht, bei einfacher Überzahl aber erhöhte Norman Hauner mit seinem dritten Treffer auf 0:6 – das perfekte Zuspiel an den langen Pfosten kam erneut von Stretch (27.). Trotz der klaren Führung spielten die Grün-Weißen seriös weiter, blieben defensiv konzentriert und offensiv engagiert. Einen fein vorgetragenen Gegenstoß nutzte Dominik Daxlberger frei vor Doubrawa zum 0:7, der ideale Querpass kam von Sebastian Streu (34.).

Zu Beginn des Schlussdrittels ließen die Starbulls erneut ein rund eine Minute andauerndes Fünf-gegen-drei-Überzahlspiel ungenutzt. Schließlich erhöhte Steffen Tölzer aber in seinem zweiten Saisonspiel im Rosenheimer Trikot auf 0:8. Der Verteidiger nahm es in eigentlich aussichtsloser Position gleich gegen drei gegnerische Spieler auf und traf mit einem verdeckten Weitschuss ins rechte untere Eck (50.).

Die Konzentration bei den Rosenheimern ließ nach

Danach ließ die Konzentration auf Rosenheimer Seite nach. Innerhalb von fünf Minuten verkürzten die Steelers auf 3:8. Zunächst fand ein unhaltbar abgefälschter Schuss von Alexander Preibisch den Weg ins kurze Eck (51.). Preibisch legte mit einer tollen Direktabnahme nach Querpass von Fabian Kuqi seinen zweiten Treffer nach (55.) und Marek Racuk verwertete nach einem unnötigen Scheibenverlust der Starbulls an der eigenen blauen Linie frei vor Pöpperle eiskalt (56.).

Den Schlusspunkt zum 3:9 setzte Reid Duke. Der Rosenheimer Topscorer, der in jedem der drei Spielabschnitte zuvor nach feinen Einzelleistungen frei abschließend am Steelers-Keeper gescheitert war, traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, der Torwart Doubrawa durchrutsche, weil ihm Stefan Reiter die Sicht nahm (59.).

Pasanen will deutlichen Auswärtssieg nicht überbewerten

Jari Pasanen wollte den deutlichen Auswärtssieg nicht überbewerten: „Der Gegner hatte sieben verletzte oder kranke Spieler und am Freitag ein hartes Spiel in Dresden. Wir haben am Anfang viel investiert und das hat funktioniert und wir haben die nötigen Tore geschossen. Wenn eine Bank so kurz ist und Leute krank sind ist es schwierig, die Energie zu finden. Das haben wir selber vor einigen Tagen erlebt, nun war es andersrum“.

Sieben Spieltage vor Ende der Hauptrunde haben die Starbulls nun drei Punkte Rückstand auf die Selber Wölfe und die Roten Teufel Bad Nauheim, vier Punkte auf die Lausitzer Füchse und fünf Punkte auf die Krefeld Pinguine. Diese vier Mannschaften belegen derzeit die vier Pre-Playoff-Ränge.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Archiv Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Starbulls: Sieg über formstarke Wölfe

Starbulls: Sieg über formstarke Wölfe

Rosenheim – Mit einem 4:2-Heimsieg gegen formstarke Selber Wölfe haben die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (3.2.2024) ihre bereits drei Tage zuvor beim 5:3-Auswärtserfolg in Krefeld erkennbare ansteigende Verfassung bestätigt. Vor 4.012 Zuschauern im ROFA-Stadion überzeugten die Grün-Weißen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung im kämpferischen und über weite Strecken auch im spielerischen Bereich. Die drei Punkte verdienten sich die Starbulls vor allem im zweiten Spielabschnitt, in dem sie die Gäste aus Oberfranken beherrschten wie noch keinen Gegner in dieser DEL2-Saison und Tore von Lukas Laub, Norman Hauner und Tyler McNeely bejubeln konnten.

Eishockey-Spiel Starbulls Rosenheim gegen Selber Wölfe. Fotos

Das Rofa-Stadion war  wieder vollbesetzt und der Jubel bei den Rosenheimer Fans diesmal groß. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion

Vor der Partie wurde Verteidiger Maximilian Vollmayer für sein 500. Pflichtspiel für die Starbulls geehrt. Der Dauerbrenner spielte gegen Selb an der Seite des aus Bayreuth nach Rosenheim zurückgekehrten Steffen Tölzer, der ein gelungenes Comeback im grün-weißen Trikot feierte. Nicht von Cheftrainer Jari Pasanen berücksichtigt wurde deshalb Denis Shevyrin, wieder mit im Line-up im Gegensatz zum Dienstag war Bastian Eckl.

Den Selber Wölfen, die in den letzten acht Spielen kein einziges Mal ohne Punkt geblieben waren, gehörten die ersten Spielmomente. Starbulls-Keeper Tomas Pöpperle entschärfte einen Rückhandschuss von Chad Bassen mit einem klasse Reflex (4.). Doch dann hatten die Starbulls die besseren Chancen – und bald auch die tonangebende Rolle auf der Eisfläche inne. Die kämpferische Einstellung im Rosenheimer Team stimmte, die Konsequenz vor dem Tor dagegen noch nicht. Gästekeeper Michael Bitzer, einer der besten Schlussmänner der Liga, wurde von Sebastian Streu, Lukas Laub und Norman Hauner aus besten Abschlusspositionen aber eher angeschossen als wirklich geprüft. Bei der größten Tormöglichkeit im ersten Spielabschnitt übersah Hauner den frei am Torraum lauernden C.J. Stretch und verzog (6.). Kurz vor der ersten Pause hatte plötzlich Luis Hanusch das 0:1 auf dem Schläger, zielte aber knapp vorbei.

Eishockey-Spiel Starbulls Rosenheim gegen Selber Wölfe. Fotos

Alles andere als leicht hatten es die Gegner diesmal gegen die Eishackler aus Rosenheim. 

Dank eines starken Checks gegen Rasmus Heljanko setzte Stretch unmittelbar nach Wiederbeginn Lukas Laub in Szene, der Torwart Bitzer umkurvte und zur Rosenheimer Führung einschob – gerade mal 22 Sekunden war das zweite Drittel da erst alt. Schon eine Minute später stand es jedoch 1:1, weil Pöpperle einen Schuss von Moritz Raab aus kurzer Distanz nicht festmachen konnte und Nick Miglio abstaubte (22.). Die Starbulls aber schüttelten diese schnelle Antwort der Oberfranken völlig unbeeindruckt ab und gestalteten den Spielabschnitt so dominant wie wohl noh keinen anderen zuvor in dieser Saison. Während bei den Hausherren alle vier Reihen überzeugten, rangen die zuletzt so formstarken Gäste phasenweise verzweifelt um Ordnung und Orientierung. 22:5 zugunsten der Starbulls lautete schließlich die Torschussbilanz der zweiten zwanzig Minuten!

Eishockey-Spiel Starbulls Rosenheim gegen Selber Wölfe. Fotos

Jubel in der Fankurve der Rosenheimer.

Beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel versenkte Norman Hauner bereits nach 20 Sekunden ein Zuspiel von Vollmayer per Direktabnahme zum 2:1 im kurzen Eck (29.). Einen Alleingang auf Michael Bitzer verwertete Tyler McNeely eiskalt zum 3:1 (36.), wobei Laub eine entscheidende Vorbereitungsrolle spielte, indem er Daniel Schwamberger kurz aber entscheidend störte. Viele weitere Rosenheimer Torchancen blieben ungenutzt, mehrfach konnte sich Schlussmann Bitzer nun auch wirklich auszeichnen.

Im letzten Drittel traf Jordan Knackstedt aus heiterem Himmel den Pfosten (44.). Danach präsentierten sich die Oberfranken auf Augenhöhe mit den Starbulls. Es ging hin und her. Bei einem Rosenheimer Powerplay traf Dominik Tiffels die Latte (51.) und Bitzer verhinderte mit einer fulminanten Parade gegen Laub das Rosenheimer 4:1 (52.). Als die Starbulls eine Minute lang in doppelter Unterzahl agieren mussten, lag der Anschlusstreffer in der Luft. Tatsächlich fiel dieser aber erst 17 Sekunden vor der Schlusssirene. Die Gäste spielten bereits fast drei Minuten ohne Torwart, hatten die Hausherren mehrfach in deren Zone eingeschnürt und verkürzten schließlich durch einen Abstauber von Lukas Vantuch auf 3:2. In der allerletzten Spielsekunde stellte Laub ins leere Selber Tor den Endstand zum 4:2 her.

Am morgigen Sonntag (4.2.2024)  bestreiten die Starbulls Rosenheim ein Auswärtsspiel gegen die Bietigheim Steelers, die am Freitagabend überraschend mit 4:1 in Dresden gewinnen konnten. Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim Beitragsbild, Fotos: Starbulls Rosenheim)

Starbulls: Endlich wieder ein Sieg – gegen Krefeld

Starbulls: Endlich wieder ein Sieg – gegen Krefeld

Rosenheim / Krefeld – Am gestrigen Dienstagabend (30.1.2024), knapp 750 Straßenkilometer von Rosenheim entfernt, senden die Starbulls in der DEL2 nach einem desaströsen Null-Punkte-Wochenende wieder ein kräftiges Lebenszeichen. Vor 3.137 Zuschauern holen sich die Grün-Weißen in der Yayla-Arena gegen die Krefeld Pinguine drei Auswärtspunkte. Norman Hauner mit einem Doppelpack, Sebastian Cimmermann, Tyler McNeely und Sebastian Streu steuern die Tore zum verdienten 5:3-Sieg bei.

Bei den Starbulls fehlte neben den Langzeitverletzen Shane Hanna und Hagen Kaisler auch die Verteidiger Niklas Länger und Marius Möchel. Dafür liefen die Verteidiger Denis Shevyrin und Kilian Kühnhauser wieder auf. Tomas Pöpperle kehrte ins Rosenheimer Tor zurück. Nicht in Krefeld mit dabei war Stürmer Stefan Reiter, der nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe im Spiel gegen Ravensburg für zwei Spiele gesperrt wurde und damit auch beim nächsten Rosenheimer Heimauftritt am Freitag gegen Selb noch aussetzen muss. An seiner Stelle stürmte Norman Hauner neben C.J. Stretch und Lukas Laub.

Die gastgebenden Pinguine besaßen in den Anfangsminuten die größeren Spielanteile, die Starbulls aber die gefährlicheren Torannäherungen. Nach einem als Bandencheck geahndeten Einsatz von Denis Shevyrin nutzten die Hausherren ihr erstes Überzahlspiel zur Führung: Jerome Flake – von zwei Starbulls-Akteuren unmittelbar umringt, aber trotzdem nicht entscheidend gestört – traf zentral aus der Halbdistanz ins linke untere Eck (6.).

Grün-Weißen schlugen aber doppelt zurück

Die Grün-Weißen schlugen aber doppelt zurück. Kevin Handschuh legte nach einer guten Einzelleistung per Rückhand quer und Sebastian Cimmermann netzte problemlos ins leere Tor zum 1:1 ein (9.). Nach einem abgeblockten Schuss von Dominik Kolb staubte Tyler McNeely – die Scheibe fiel ihm genau vor den Schläger – zur Rosenheimer Führung ab (15.). Mit Paraden bei Schüssen von Lucas Lessio und Jerome Flake rettete Tomas Pöpperle das nicht unverdiente 2:1 aus Starbulls-Sicht in die erste Pause.

In der Anfangsphase des zweiten Drittels zogen die immer selbstbewusster auftretenden Rosenheimer gegen zunehmend einfallsloser wirkende Krefelder auf 4:1 davon. Nach einer kurzen Ablage von Chris Dodero traf Sebastian Streu den Puck per Direktabnahme fast von der blauen Linie knallhart und platziert im rechten unteren Eck (22.). Und bei einem Konter ließ sich Lukas Laub auch durch ein Foul nicht bremsen und legte im Fallen perfekt auf Norman Hauner, der im hohen Slot ebenfalls direkt abzog und die Scheibe in den Maschen versenkte (25.). Jetzt dominierten die Starbulls deutlich und hätten weitere Tore nachlegen können, Krefelds Keeper Felix Bick hatte alle Hände voll zu tun. Lediglich das grün-weiße Powerplay zündete weiterhin nicht, während Krefeld sich in Überzahl einige Möglichkeiten zum zweiten Treffer erspielt.

Glück hatten die Starbulls, als David Trinkberger den Puck ans Lattenkreuz nagelte (36.) – und Pech, als eine fragwürdige Entscheidung zu Krefelder Gunsten folgenschwer wurde: Ohne dass die Hauptschiedsrichter eingriffen, stocherte Josh MacDonald die von Torwart Pöpperle unter seinem Fanghandschuh eigentlich blockierte Scheibe mit dem Schläger heraus und legte zurück. Eric Gotz zog sofort ab und Alexander Weiß gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung ins Kreuzeck (37.), sodass die Grün-Weißen „nur“ noch eine 4:2-Führung zum zweiten Pausentee mitnehmen durften.

Im dritten Drittel nutzten die Gastgeber ihr drittes Powerplay der Partie zum 3:4-Anschlusstreffer. Christian Ehrhoff war nach Doppelpass mit Philip Riefers per Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich (45.). Doch rekordverdächtige sieben Spielsekunden später stand es 5:3 für Rosenheim. C.J. Stretch gewann das Anspiel, Norman Hauner fuhr in die Angriffszone und zog ab und der verdutze Torwart Felix Bick konnte sich nicht zwischen Stockhand- oder Fanghandsave entscheiden – mit der Folge, dass er die Scheibe über sich hinweg bugsierte und aus dem Tor holen musste. Eine Minute später rettet der Pfosten des Rosenheimer Tores für den schon geschlagenen Pöpperle (46.).

Nicht immer souverän, aber dank tollem Kampfgeist und einem guten Schlussmann Tomas Pöpperle, verteidigten die Starbulls die Zwei-Tore-Führung erfolgreich bis zur Schlusssirene. Nicht mehr mithelfen konnte dabei Verteidiger Dominik Tiffels, den ab den ersten Minuten des letzten Spielabschnitts ein gebrochener Schlittschuh außer Gefecht setzte.

„Im Bus haben die Spieler viel geschlafen. Und ich war sehr froh zu sehen, dass meine Jungs heute endlich wieder Energie und Beine hatten. Die vierte Reihe mit Tyler McNeely hat einen tollen Job gemacht und zwei Tore erzielt. Im letzten Drittel standen wir gegen einen guten Gegner stark unter Druck, wichtig war dann unser fünftes Tor. Den Rest hat unser Torwart Tomas Pöpperle geklärt“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie.

Die Starbulls haben dank des ersten Sieges nach zuvor vier Niederlagen in Serie den Rückstand in der DEL2-Tabelle auf die Selber Wölfe und den EHC Freiburg auf sechs Zähler und auf die Lausitzer Füchse, die Roten Teufel Bad Nauheim und die Krefeld Pinguine auf sieben Punkte verkürzen können. Am kommenden Freitag (2.2.2024) haben die Grün-Weißen nun die große Chance, mit einem Heimsieg gegen Selb wieder berechtigte Ansprüche auf die Pre-Playoff-Qualifikation anmelden zu können. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele prägen das vergangene Wochenende

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele prägen das vergangene Wochenende

Rosenheim – Das vergangene Wochenende im Nachwuchs-Eishockey zeichnete sich durch positive Ergebnisse aus, da die Mannschaften einige Siege verbuchen konnten. Die erlangten Siege reflektieren eine verbesserte Leistung und die Früchte der kontinuierlichen Vorbereitung.

U20-Junioren sichern sich drei Punkte

Nach einem nicht so erfolgreichen letzten Wochenende konnten sich nun die Junioren, in einem der beiden Spiele gegen den Augsburger EV, durchsetzen und sich so drei Punkte sichern.
„Am Samstag haben wir gut gespielt, die Vorgaben umgesetzt und verdient gewonnen. Der Sonntag war eigentlich okay, aber Augsburg war aggressiv und wollte das Spiel unbedingt gewinnen. Wir waren leider zu zaghaft in den Zweikämpfen und haben auch unsere Chancen nicht genutzt“, so der Trainer der U20, Gerhard Unterluggauer, zum Wochenende.

U17 mit 6 Punkte Wochenende

Für die Mannschaft um René Wild standen zwei Heimspiele gegen den Krefelder EV auf dem Programm. Beide Spiele konnte die Mannschaft für sich entscheiden, vor allem in einem sehr spannenden Spiel am Sonntag.
„Für unsere junge Mannschaft war es sehr wichtig ein 6 Punkte Wochenende zu schaffen. Wir konnten gegen Krefeld spielerisch nicht an die Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen, haben aber dennoch einen Weg gefunden diese Spiele zu gewinnen. Ausschlaggebend waren definitiv die Leistungen unserer Torhüter Clemens Stocker und Anton Röckl, welche zwei sensationelle Spiele ablieferten. Nächste Woche geht es Sonntag zuhause gegen Tölz, wo wir natürlich diesen Lauf fortsetzen wollen“, so René Wild.

U15 mit Sieg

Am vergangenen Samstag empfingen die Starbulls den EHC 80 Nürnberg im ROFA-Stadion. Dieses konnten die Schüler für sich entscheiden und gewannen dieses Spiel mit 9:1. Martin Reichel, Coach der U15, zum Wochenende: „Wir hatten ein gutes Spiel. Die Jungs waren kämpferisch und dominant von vorne weg. Wir konnten schnell die Führung erlangen und diese ausbauen.“

U11 mit Niederlage

Die Kleinschüler der U11 spielten ein Auswärtsspiel gegen Geretsried. In dem Spiel, das aus einem Mix von Groß- und Kleinfeldspielen besteht, mussten sich die Kleinschüler geschlagen geben.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Starbulls: Weite Auswärtsfahrt am Dienstag

Starbulls: Weite Auswärtsfahrt am Dienstag

Rosenheim / Krefeld – Ein desaströses Wochenende liegt hinter den Starbulls Rosenheim. Doch bereits am morgigen Dienstag (30.1.2024)  steht der 43. Spieltag der DEL2 auf dem Programm – mit dem Rosenheimer Auswärtsspiel in Krefeld. Es ist die mit – einfach – knapp 750 Kilometern weiteste Auswärtsfahrt der Starbulls. Beim ersten Mal Anfang November nahmen die Grün-Weißen dabei vom Niederrhein einen verdienten Punkt mit an die Mangfall.

Die Krefelder Pinguine sind mit Aufstiegsambitionen in die DEL in die Saison gestartet. Obwohl inzwischen (nach Boris Blank und Herbert Hohenberger) mit Greg Poss bereits der dritte Headcoach hinter der Bande steht, rangieren die Schwarz-Gelben aber nur knapp vor der Playdown-Zone mit derzeit zwei Zählern Vorsprung auf die elfplatzierten Selber Wölfe. Das Heimspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Freiburg verloren die Pinguine am Sonntag 2:5 und stehen damit unter Zugzwang und Erwartungsdruck der eigenen Fans in der Yayla-Arena, wo auch am Dienstag mit einer großen Kulisse zu rechnen ist. Mit im Schnitt 4.786 Besuchern ist der vor zwei Jahren in die DEL2 abgestiegene Standort die Zuschauer-Hochburg der Liga.

Beim ersten Gastspiel am 3. November zeigten sich die Starbulls von der langen Anreise und der besonderen Stimmung in Krefeld unbeeindruckt und lieferten eine starke Leistung ab, versäumten aber mehrfach den möglichen Siegtreffer und mussten sich nach Shoot-out mit 1:2 geschlagen geben. Vor dem damaligen Vergleich waren sie mit den Pinguinen punktgleich, nun hinken sie ihnen zehn Zähler hinterher.

Starbulls müssen nun Punkte gutmachen

Angesichts des deutlich schlechteren Torverhältnisses gegenüber allen Konkurrenten müssten die Starbulls in den verbleibenden zehn Spielen zehn Punkte auf die Konkurrenz gutmachen und noch drei andere Mannschaften überholen, um die Pre-Playoffs zu erreichen. Doch selbst, wenn dieses Unterfangen inzwischen fast aussichtslos erscheint, kann jeder ergatterte Punkt sehr wertvoll sein. Denn in der Abstiegsrunde entscheidet die Platzierung erstmals nicht nur über den Heimvorteil. Der Elftplatzierte braucht in der ersten Runde nur zwei, der Tabellenzwölfte nur drei Siege zum Klassenerhalt, der jeweilige Gegner dagegen vier Erfolge. In der zweiten Playdown-Runde benötigt das in der Hauptrunde besser platzierte Team drei Siege zum Klassenerhalt, das schlechter platzierte dagegen vier. Auf den Tabellenzwölften, die Dresdner Eislöwen, haben die Starbulls derzeit zwei Zähler Rückstand. Der Rosenheimer Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Bietigheim Steelers beträgt noch neun Punkte.

In Krefeld will die Starbulls-Mannschaft nach einem bitteren Null-Punkte-Wochenende und trotz der 2:6-Derbyniederlage in Landshut und dem 0:8-Heimdebakel gegen Ravensburg zeigen, dass sie in die DEL2 gehört. Die Rosenheimer Saison-Bilanz gegen die Pinguine ist bislang positiv, in den beiden Heimspielen gingen die Grün-Weißen als Sieger vom Eis (6:3 und 2:1 nach Verlängerung). Das Spiel am Dienstag in der Yayla-Arena beginnt um 19:30 Uhr, die Liveübertragung ist buchbar auf www.sprade.tv.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Symbolfoto re)