Neis vo da Roselinde

Neis vo da Roselinde

Rosenheim – Das ist „Roselinde“ – Maskottchen unserer Online-Plattform Innpuls.me. Die Taubendame bekommt auf ihren Rundflügen und Runden über und durch die Stadt  Rosenheim ganz schön viel mit. Ihre Erlebnisse und Gedanken teilt sie regelmäßig mit. Natürlich auf boarisch.

Griaß Eich!

Mei, wia de Zeit vagäd. Jetzt is heid schoo da vierte Advent. Wia schauts aus bei Eich? Habt`s scho olle Weihnachtsgschenka beianand? Und da Christbaam is a scho eizong ins Wohnzimma?
Mei, do hobs i oafacha. Statt das i ma an Danabam obsagln los, sitz i mi lieaba auf oan drauf und schau vom Wipfe oba auf de Waid. Is a besinnlich – des kennt´s ma glam.

Und Gschenka gibts bei uns Stodttaubn a ned so vui wia bei Eich Menschn. Mei bester Spetzl, da Beni, hod ma letzts Joar a boar guade Lebkuacha-Bräsl vorbei brocht. Des hod mi scho arg gfreit.
I hob füa eam des Joar natürle aa wieda a Kloanigkeit: a große Buchecka. De schmeckan eam nämle bsondas guad und darum hob i füa eam scho im Herbst a bsondas scheene Buchecka aufghom und guad vasteckt.  Über des Geschenk weard er sie sicha a gfrein.

Und natürle wear i vor Weihnachtn a nomoi de zwoa Damen vo innpuls.me bsuacha, de Karin und de Josefa. I schätz amoi, de ham scho a no a Kloanigkeit füa mi.

Miassad aba gar ned sei. Wei vui wichtiga ois olle Geschenka auf da Waid, ist de Freindschaft. De is unbezahlbar, des sog i Eich. Mitanand redn und lacha – des duad so guad. Do schaut de Waid glei imma a ganzes Stück freindlicha und hella aus. 

So gseng is wahre Freindschaft sogar des größte Geschenk im Lebn. Findet ihr ned aa?

Bis zum nächstn Moi
Eure

Roselinde

Unser Buchtipp: Satire über Modebranche

Unser Buchtipp: Satire über Modebranche

Rosenheim – „Highway to Showroom“! Der Buch-Titel erinnert wohl nicht zufällig an „Highway to „Hell“ (Autobahn zur Hölle), dem sechsten Studioalbum der australischen Hard-Rock-Band AD/DC. Denn Autorin Sais Heinrich rechnet in ihrem Werk humorvoll, amüsant – aber auch schonungslos sarkastisch mit den Abgründen der Modebranche auf.

Sais Heinrich lebt zusammen mit Kindern, Ehemann und Katze in Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim. Ihr Werk „Highway to Showroom“ ist eine Satire über die Fashion-Welt. Der Inhalt: Eine Mitarbeiterin einer Modeagentur kämpft mal mehr, mal weniger erfolgreich gegen Oberflächlichkeit, Ignoranz und Profitgier. „In der Modebranche kommst du nur klar, wenn du besonders taff bist oder regelmäßig Drogen nimmst“, meint die Autorin in ihrem Vorwort.
Das Besondere an diesem 312 Seiten starken Werk ist der Schreibstil: Die Handlung spielt sich ausschließlich über den E-Mail-Verkehr eines fiktiven Modeunternehmens ab. Das ist auf den ersten Seiten etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich erst einmal eingefunden hat, macht das Lesen Spaß. Der Schreibstil ist leicht verständlich und detailreich.
Fazit: Empfehlenswert für alle, die bitterböse Satire mögen.

„Highway to Showroom“
Sais Heinrich

ISBN 978-30000555343
Paperback
9,95 EUR
erhältlich auch als Ebook

Mehr über die Autorin findet sich hier:

Innpuls-Maskottchen: Roselinde

Innpuls-Maskottchen: Roselinde

RosenheimDarf ich vorstellen: Das ist „Roselinde“ – Maskottchen unserer Online-Plattform Innpuls.me. Die Taubendame bekommt auf ihren Rundflügen und Runden über und durch die Stadt ganz schön viel mit. Ihre Erlebnisse und Gedanken teilt sie regelmäßig mit Euch – natürlich auf boarisch.

Griaß God!

I bin de Roselinde.
Mei Revia is Rosenhoam. Des is de Stod mid da Rosn im Wappn. „Rose“ fia olle Houchdeitschn und Zuagreisdn. Ihr vastäd `s scho. Daher aa mei Nama „Roselinde“.
Scho schee, oda?

Bsondas gearn hoid i mi im Rieda- und Salingardn und aufn Ludwigsplotz auf. Nur am Max-Josefs-Plotz mog i seit a poar Joar nimma so gern sei. Den Grund verrod i Eich amoi anders. In letzta Zeit war i a oft vorm Rathaus unterwegs. Warum? Ja, wei do is oiwai wos los. Wos ma do ois aus da Menschnwäid mitkriagt.
I sogs Eich!
Kürzlich hams so a Kommissar und a boar Polizistn ganz wichtig ghabt vor unsam Rodhaus. `s hod wieda oamoi oan Mord ggem. So vui wia bei uns gmordet werd, miassad Rosenhoam eigentle scho ausgstorbn sei.
Zum Massl passiern de Morde aba grod in da Phantasie vo vui Schriftstäiern und natürle a vo de Drahbuchautorn da Rosenheim Cops. De kennt`s ihr doch olle, oder?!
Des san die, die unsa Stoad so richtig berühmt gmacht ham. Seit de im Fernsehn lafan, ströma jedn Dog de Touris eina, weils unbedingt seng woidn, wo de Rosenheim Cops arbadn und eamiddln. Und wia de dann immer schaun, wenn`s mitkriagn, dass des Polizeirevia eigentle unsa Rodhaus is. Schoo lustig!
Um Mord und Totschlog gäd`s do im echtn Lebn zum Glück ned. Aba houch her konns Do scho a amoi geh. Aba des eazäi i Eich a anders moi.
Jetzt aba east amoi zrugg zu mia.
Zur Zeit is bei mia in da Stoad wieda ganz schnee vui los. Wie jeds Joar vor Weihnachtn. Do kaffan de Leid quasi ganz Rosnhoam laar. Wia do manche aufpacklt san. I staun do imma wieda.
Jetzad hams ja amoi in de Medien scho gmaidt, dass so einiges scho ausakaft is. Schee blöd. Wos soin de Menschn denn dann an Weihnachtn doa, wenns nix mehr zum Packln hoam?
Aba da Beppi, mei bester Taubn-Spezi hoad gmoant, des kannt a amoi ganz guad sei. Weil vui Leid äh scho so vui Grafe und Glump dahoam ham.
Do hod a natürle recht. Wos bringt jetzt no amoi a Krawattn mera oda a Hoiskettn?
Und des lustige is ja, das vui vo de Geschenka noch Weihnachtn dann wieda an mia vorbei drong weard, do hi, wos ursprünge hearkemma san. Wei anscheinend ganz vui Gschenka bei den Beschenkten ned so guad okemman, wie da Schenka moant.
Wear woas, wenns dann heia weniga zum Packln gibt, vielleicht singan und lachan die Menschn dann wieda mehra. Mir dats gfoin und den Beppi a.
Für den ho i mir übrigens a scho a Geschenk ausdengt. Hod nix kost. I ward mit dem Benni an Weihnachtn auf den Kirchturm vo St. Nikolaus aufefliang. Aktuell san die grantigen Turmfoikn ja wieda an eanan andern Wonsitz.
Und vom Kirchturm aus schaun ma dann üba de Stod auf die Liachta und san de Engal ganz nah.
Und wer woas. Vielleicht bsuacht uns ja a amoi des Christkind.

Bis boid – de Roselinde aus Rosnhoam

4. Dezember 2021

4. Dezember 2021

Heute sendet auch das Rosenheimer Duo „Da Fiddler und I“ einen musikalischen Weihnachtsgruß zum Schmunzeln. Wir wünschen Euch gute Unterhaltung.

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Weitere Informationen

Informationen zu „Da Fiddler und I“:
Die beiden ehemaligen Chiemsee-Cowboys Max Breu und Martin Roscher sind die Spezialisten für priate Feiern wie Geburtstag, Jubiläum, Hochzeiten und Firmenfeiern. Ihr musikalisches Repertoire reicht von Rock und Pop über Oldies bis hin zu boarischen Einlagen.

Weitere Infos über das Rosenheimer Musikduo gibt es hier:

1. Dezember 2021

1. Dezember 2021

Zum Einstieg in die Adventszeit gibt es für Euch eine Geschichte von den boarischen Engaln – Zum Leben erweckt von Anna Stuffer (Bilder) und Anita Türk (Text). Natürlich in bayrischer Mundart. Viel Spaß beim zuhören.

Heimliche Freind

von Anna Stuffer und Anita Türk

Informationen zu Anna Stuffer und Anita Türk:

Engel sind Bayern. Zumindest wenn es nach den beiden Samerbergerinnen Anna Stuffer und Anita Türk geht. Mit ihren Engel-Geschichten in bayerischer Mundart haben die beiden in den vergangenen Jahren schon viele treue Fans gewunden.

Die Engel von Anna Stuffer und Anita Türk sind nämlich keine langweiligen Spießer, die vor lauter Moral und guten Verhalten nur auf himmlischen Wolken Schweben, Nein ihre Engel sind gerne auch mal zu frechen Streichen aufgelegt und präsentieren sich überhaupt mal nur allzu menschlich.
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte vor 19 Jahren mit einer selbsterfundenen Erzählung für Kindergartenkinder. Natürlich ging es dabei um Engel. Diese Geschichte kam gleich so gut an, dass sich die beiden Samerbergerinnen entschlossen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Mittlerweile gibt es von ihren himmlischen Wesen eine ganze Reihe von Büchern, Postkarten, Musik-CD und Hörbücher. Besonders begehrt bei den Fans sind die Jahreskalender der frechen Engal.
Die Texte zu lesen, ist selbst für geborene Bayern eine kleine Herausforderung. Gerade Kinder macht es aber riesig Spaß, sich daran zu versuchen. Doch nicht nur kleine Leser sprechen die liebevoll geschriebenen und illustrierten Geschichten an. Auch viele Erwachsene lieben die frechen Engal. Sogar in Amerika gibt es treue Fans.

Mehr über die beiden Samerbergerinnen und ihre Werke findet ihr hier: