Kameraeinstellung falsch eingeschätzt

Kameraeinstellung falsch eingeschätzt

Rosenheim – Zu sehr auf die Rückfahrkamera vertraut: Beim Rückwärtsfahren mit seinem Lkw übersah ein 67-jähriger Mann in der Klepperstraße in Rosenheim einen hinter ihm parkenden Pkw. 

Zu dem Unfall kam es am gestrigen Montag gegen 16 Uhr. Der Lkw-Fahrer schätzte den Abstand falsch ein und fuhr gegen das ordnungsgemäß hinter ihm geparkte Fahrzeug eines 50-jährigen Vogtareuthers. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Der 67-jährige wurde von den Einsatzkräften der Rosenheimer Polizei verwarnt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LKW kracht gegen Bahnunterführung

LKW kracht gegen Bahnunterführung

Rosenheim – Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer aus Innsbruck unterschätzte bei der Bahnunterführung in der Schlößlstraße in Rosenheim die Höhe seines Gefährts. Mit der Fahrzeugfront krachte er gegen den Oberbau der Brücke.

Die Frontscheibe des Lastwagens zersprang und am Führerhaus entstand erheblicher Sachschaden. Auch der 53-jährige wurde, nach den Angaben der Polizei, im Armbereich verletzt und musste mit Verdacht auf mehrere Frakturen ins Klinikum Rosenheim transportiert werden.
Nach dem Zusammenstoß rollte der Lkw rückwärts und touchierte den dahinterfahrenden Pkw einer 30-jährigen Autofahrerin aus Kolbermoor. An diesem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro. Die Frau blieb unverletzt.
Der Schaden an der Brücke wurde von einem Gutachter der Bahn auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Der Bahn- bzw. Fahrzeugverkehr auf der Schlößlstraße mussten für die Unfallaufnahme und Bergung des Lkw gesperrt werden, konnten aber nach rund 30 Minuten wieder freigegeben werden. Die Brücke ist laut Gutachter für die Nutzung des Bahnverkehrs intakt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LKW kracht gegen Bahnunterführung

Lkw verursacht Verkehrschaos am Arnhofener Berg

Landkreis Miesbach – Aufgrund eines missglückten Wendemanövers verursachte ein Lkw-Fahrer am heutigen Freitagmorgen ein Verkehrschaos am Arnhofener Berg (Landkreis Miesbach). 

Der Auflieger des Lastwagen fuhr sich, nach den Angaben der Polizei, im Graben fest. Durch den querstehenden Lkw kam es beidseits zum Stau.
Erst gegen 8.30 Uhr konnte der Lkw von einem Abschleppunternehmen befreit werden. Damit war der Arnhofener Berg dann wieder befahrbar. Es entstand weder ein Personen- noch ein Sachschaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LKW kracht gegen Bahnunterführung

Mangfallbrücke in Westerham: Beschränkung

Westerham / Landkreis Rosenheim – Die Mangfallbrücke in Westerham im Zuge der Kreisstraße RO2 (Landkreis Rosenheim) darf künftig nicht mehr durch Schwerverkehr der Lastklasse 30 Tonnen befahren werden. Das haben aktuelle Untersuchungen der Tiefbauverwaltung des Landkreises Rosenheim ergeben.

Um die Nutzung der Brücke weiterhin sicherzustellen, ist eine Lastbeschränkung auf Lastklasse 24 to erforderlich. Diese Beschränkung wird durch das Aufstellen der entsprechenden Beschilderung und Vorwegweiser in der Kalenderwoche 33 umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen nun laut Landratsamt Rosenheim Sanierungsmöglichkeiten für das Brückenbauwerk geprüft werden.
Der Landkreis Rosenheim bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und um Beachtung der Beschilderung.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kameraeinstellung falsch eingeschätzt

Sattelzug schiebt 4 Autos aufeinander

Rosenheim – In der Kufsteiner Straße in Rosenheim kam es am gestrigen Samstagnachmittag an einer roten Ampel zu einem folgenschweren Auffahrunfall: ein italienischer Sattelzug schob vier wartende Autos aufeinander. 

Die vier Autos fuhren auf der Kunsteiner Straße auf der rechen Fahrspur hintereinander stadtauswärts und mussten an der Abzweigung zur Grünwalder Straße verkehrsbedingt aufgrund roter Ampel stehen bleiben.
Dies übersah, nach den Angaben der Polizei, offensichtlich ein 38-jähriger Lkw-Fahrer. Er konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf das Auto vor ihm auf. Dadurch wurde eine Kettenreaktion ausgelöst.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten zur ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Während der Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Unterstützung bei den Verkehrsmaßnahmen und zur Bindung der ausgelaufenen Betriebsstoffe war die Feuerwehr Aising mit rund 20 Kräften vor Ort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Höhere Maut zur Unzeit“

„Höhere Maut zur Unzeit“

Bayern / Berlin – Nach langem Streit hat sich die Ampel-Koalition auf ein neues Mautänderungsgesetz geeinigt, das in zwei Wochen im Bundestag beschlossen werden soll. Demnach soll bereits Anfang 2023 die bestehende LKW-Maut steigen. Nach Meinung des Bund der Selbständigen Bayern (BDS-Bayern) kommt diese Entscheidung zur Unzeit.

Die Höhe der Maut soll sich nach dem CO2-Ausstoß richten. Hintergrund sind EU-Vorgaben sowie ein neues Wegekostengutachten. Zum 1. Januar 2024 wird dann die LKW-Maut auch auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen ausgedehnt. Durch die Maut werden die Mehreinnahmen künftig verkehrsübergreifend für die Mobilität verwendet, so auch für Schiene, Wasserstraßen und andere Verkehrsträger. “Diese drastische Ausweitung der Mautpflicht kommt zu Unzeit. Wieder einmal werden gerade Transportunternehmen und alle Unternehmen, die mit ihren Fahrzeugen ab 3,5 Tonnen auf die Straße angewiesen sind, zur Kasse gebeten, um die Staatskasse zu füllen. Gerade jetzt, in Zeiten multipler Krisen, die die klein- und mittelständischen Unternehmen an den Rand der Geschäftsaufgabe bringen, werden diese noch weiter belastet,“ so Liliana Gatterer vom Bund der Selbständigen Deutschland.  Wenn der Staat glaube, mehr Geld zu benötigen, sei es dringend geboten, erst einmal die Ausgabenseite ins Auge zu fassen, „statt immer nur einfältig an Mehrbelastung der Bürger zu denken. Warum nicht Gelder durch Digitalisierung und Entbürokratisierung einsparen? In diesem Bereich werden Milliarden verschwendet, die effizienter eingesetzt werden könnten”, so Liliana Gatterer

„In der aktuellen Situation eine
absolut falsche Entscheidung“

Von der Ausdehnung der LKW-Maut auf Fahrzeuge ab 3,5 t seien fast 230.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen. Vor allem Handwerker und kleine Betriebe würden diese als Transport- und Betriebsfahrzeuge nutzen „Und somit sind es wieder die Selbständigen und das Gewerbe, die vor weiteren zusätzlichen Belastungen stehen. Und das ist in der aktuellen Situation eine absolut falsche Entscheidung.“ so Bettina Schmauder, Präsidentin des Bund der Selbständigen Baden-Württemberg
Auch die Präsidentin des BDS Bayern, Gabriel Sehorz bemängelt das Vorgehen: „Die Inflation wird durch politische Maßnahmen immer weitergetrieben. Ohne eine wirkliche Alternative wird vor allem das Handwerk wieder drangsaliert. Im Raum München und Oberbayern wird das nun die dritte Verteuerung in kurzer Zeit. Teurere Parkausweise – Dieselfahrverbot – Mautausweitung – und das alles bei Personalmangel im Handwerk. So kann es nicht weitergehen“, zeigt sich Sehorz verärgert.
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)